Wegen des plötzlichen Rücktritt oder der Entlassung des Oberkommandierenden aller NATO-Truppen in Afghanistan, von General Stanley McChrystal, möchte ich die wichtigsten Argumente auflisten, warum der Angriffskrieg, den die NATO-Staaten schon seit 9 Jahren gegen Afghanistan führen, keinerlei Rechtfertigung besitzt und völlig illegal ist.
Zuerst erwähne ich wegen der Aktualität die neueste Aussage des CIA-Chefs Leon Panetta vom 27. Juni. Er sagte, die Vereinigten Staaten hätten seit 2001 keine verlässliche Geheimdienstinformationen über den Aufenthaltsort von Osama Bin Laden. Das heisst, seit 9 Jahren haben sie keinerlei Lebenszeichen von ihm auf irgend einer Weise empfangen. Er ist wie vom Erdboden verschwunden.
Dafür gibt es eine einfache Erklärung, Osama Bin Laden starb am 16. Dezember 2001, wie ich hier nachgewiesen habe. Wie will man deshalb den Aufenthaltsort eines Toten herausfinden, der im Jenseits weilt und dessen Körper zu Staub zerfallen ist.
Das bedeutet, alle sogenannten Botschaften seit Ende 2001 sind gefälscht und die Fälscher sind die welche vom Krieg profitieren. Sie dienen nur um den Schein zu wahren, er sei noch am Leben und stelle eine immense Gefahr dar, um den “Krieg gegen den Terror“ rechtfertigen zu können. Alleine weil Osama Bin Laden gar nicht mehr existiert, ist der ganze Krieg in Afghanistan, der mit seiner Suche hauptsächlich begründet wird oder wurde, völlig grundlos und illegal.
Aber schauen wir uns das internationale Recht an. Seit der Gründung der Vereinten Nationen im Jahre 1945, müssen alle Konflikte zwischen zwei Staaten laut UNO-Charter dem Sicherheitsrat vorgetragen werden und nur dieser alleine darf die Anwendung von Gewalt autorisieren. Ohne diese Genehmigung ist jede militärische Vorgehensweise gegen ein Land illegal.
Es gibt eine Ausnahmen zu dieser Regel. Wenn ein Land angegriffen wird, darf es sich verteidigen. Amerika wurde aber nicht von Afghanistan angegriffen. Der zitierte Grund, der 11. September 2001, hat ja nicht die afghanische Taliban Regierung durchgeführt. Kein einziger der angeblichen 19 Terroristen war ein Staatsbürger Afghanistans, sondern die meisten waren aus Saudi Arabien. Wenn überhaupt, dann hätten die USA Saudi Arabien angreifen müssen, aber nicht Afghanistan.
Jetzt behauptet aber die US-Regierung, die UNO hat den Angriff auf Afghanistan autorisiert. Präsident Bush hat das gesagt und Obama bei seiner Ansprache am 1. Dezember 2009 in West Point auch. „Der UNO-Sicherheitsrat hat die Anwendung aller notwendigen Schritte als Antwort auf den 9/11-Angriff zugestimmt,“ deshalb sind die US-Truppen dort einmarschiert, „unter dem Banner der internationalen Legitimität,“ sagte Obama.
Die Resolution 1368 des UNO-Sicherheitsrat, auf die sich Obama bezieht, meint aber mit dem Wortlaut „alle notwendigen Schritte“ seine eignen Massnahmen und nicht die der USA. Mit keinem Wort steht dort, die Amerikaner oder die NATO darf Afghanistan angreifen. Die einzig andere Resolution zu diesem Thema, nämlich 1373, beschreibt die verschiedenen Massnahmen als Antwort, wie das Einfreieren von Guthaben der Terroristen, die Bestrafung der Unterstützung von Terroristen, den Austausch von Informationen über Terroristen, die Verurteilung von Terroristen. Es handelt sich um Polizeimassnahmen gegen Kriminelle, aber nicht um einen Freifahrtschein für einen Krieg gegen ein ganzes Land.
Die Anwendung von Gewalt gegen Afghanistan ist in keiner Resolution erwähnt. Dieses Recht hat sich die USA und die NATO einfach genommen. Der Krieg der Amerikaner gegen Afghanistan wurde nicht vom UNO-Sicherheitsrat genehmigt, deshalb ist dieser Krieg völlig illegal. Jeder Politiker der das Gegenteil behauptet ist ein Lügner und ein Kriegshetzer, ist ein Befürworter eines Angriffskriegs und gehört bestraft.
Jetzt haben Politiker die Rechtfertigung gebracht, auch wenn der Krieg rein rechtlich illegal ist, dann ist er aber moralisch wegen 9/11 zu rechtfertigen. Obama hat dabei die Argumente von Bush übernommen, warum Amerika und seine Alliierten in Afghanistan Krieg führen, in dem er sagte:
„Wir haben diesen Kampf nicht gesucht. Am 11. September 2001 haben 19 Männer vier Flugzeuge entführt und sie dazu benutzt um 3000 Menschen zu ermorden .... Wie wir wissen, gehörten diese Männer zu der Gruppe von Extremisten der Al Kaida ... Nach dem die Taliban sich geweigert haben Osama Bin Laden auszuhändigen, haben wir die Truppen nach Afghanistan geschickt.“
Die drei Argumente in der Aussage von Obama zusammengefasst sind:
1. Der Angriff wurde von 19 Mitgliedern der Al-Kaida durchgeführt.
2. Der Angriff wurde von Osama Bin Laden befohlen, der in Afghanistan weilte.
3. Die Invasion war notwendig, weil die Taliban sich geweigert haben ihn auszuliefern.
Alle drei Punkte sind aber falsch und Lügen.
Zu Punkt 1: Wie ich in vielen meiner über 170 Artikel über 9/11 dargelegt habe, hat die US-Regierung bis heute die Identität der 19 mutmasslichen Entführer nicht bewiesen. Sie hat auch nie bewiesen, es sind diese Beschuldigten überhaupt an Bord der entführten Maschinen gewesen. Wir haben es einfach zu glauben und damit basta. Was aber bewiesen ist, die Identität von real existierenden Personen die noch am Leben sind wurde gestohlen und als die von Terroristen ausgegeben.
Auch einen Beweis für eine international operierende Terrororganisation mit Namen Al-Kaida wurde bis heute nicht erbracht. Es handelt sich nur um pure Behauptungen. Im Gegenteil, es ist erwiesen, diese Organisation existiert gar nicht, ist frei erfunden, bzw. es handelt sich um eine angeheuerte Truppe die für die CIA arbeitet und für selbst inszenierte Terroranschläge benutzt wird.
Alleine der Name Al-Kaida ist schon lächerlich, bedeutet nämlich auf Arabisch „Datenbank“ und haben die Amerikaner selber vergeben. Dabei handelt es sich um die Datenbank mit der Liste der Namen von Mujahedin, welche gegen die Sowjets während der 80ger Jahre im Auftrag der Amerikaner in Afghanistan kämpften, später dann im Balkan gegen die Serben, in Tschetschenien gegen die Russen und an anderen Orten wie in Nordafrika, wo immer sie gerade von Nutzen sind, damit die USA einen Grund hat militärisch zu intervenieren.
Selbstverständlich auch um die Bevölkerung in Angst zu versetzen, damit man den Polizeistaat einführen kann. Eine Al-Kaida wie sie uns dargestellt wird gibt es gar nicht, deshalb ist ein Krieg gegen diesen erfunden Feind zu führen völlig absurd.
Zu Punkt 2: Die Beweise für eine Schuld von Osama Bin Laden, oder er wäre der Hauptdrahtzieher hinter 9/11, hat die US-Regierung bis heute nicht vorgelegt. Sie geben ja sogar zu, keine Beweise zu haben und deshalb sucht das FBI ihn auch nicht wegen 9/11. Er ist auch deshalb nicht in Abwesenheit von der US-Justiz angeklagt und verurteilt worden. Osama Bin Laden hat seine Beteiligung vehement bestritten, so lange er noch am Leben war. Die späteren Botschaften mit einem Geständnis sind wie ich oben beschrieben habe nachweislich Fälschungen.
Zwei Wochen nach 9/11 hat US-Aussenminister Colin Powell der Presse gesagt: „Wir werden bald die Dokumente vorlegen, welche ganz klar die Verbindung von Bin Laden zu diesem Angriff beschreiben.“ Nur auf diese Dokumente warten wir schon seit 9 Jahren, sie sind bis heute nicht vorgelegt worden.
Auch Tony Blair musste zugeben: “Die Dokumente bieten keinen strafrechtlichen Fall gegen Osama Bin Laden, um eine Verurteilung vor einem Gericht zu erwirken.“ Es ist unfassbar, die Mutmassungen und Beschuldigungen waren den Politikern gut genug um einen Krieg zu starten, sind aber nicht gut genug für ein ordentliches Gerichtsverfahren. Das sagt doch alles über die Illegalität dieses Krieges.
Zu Punkt 3: Die Behauptung, die Taliban hätten Osama Bin Laden nicht ausgehändigt und deshalb musste man in Afghanistan einmarschieren, um ihn zu verhaften und vor Gericht zu bringen, ist auch falsch. Wie durch mehrere Medienberichte bewiesen, hat die Taliban-Führung gesagt, sie würden Osama Bin Laden ausliefern, wenn die USA die entsprechenden Beweise für seine Täterschaft vorlegen würden. Ein völlig korrekte rechtstaatliche Forderung.
Sogar nach dem die Bombardierung von Afghanistan im Oktober 2001 begann, haben die Taliban angeboten, Bin Laden auszuhändigen, wenn die USA mit der Bombardierung aufhört und Beweise für seine Schuld vorlegen würde. Bush antwortete darauf: „Es gibt keine Grund über Schuld oder Unschuld zu diskutieren. Wir wissen er ist schuldig.“ Demnach ist Bush und nicht die Taliban für die Nichtauslieferung verantwortlich.
Weder die Bush-Regierung, die britische Regierung, das FBI, die CIA, noch die 9/11 Untersuchungskommission haben bis heute Beweise vorlegen können, Osama Bin Laden war für den Angriff vom 11. September 2001 verantwortlich. Es handelt sich nur um unbewiesene Behauptungen, die vor keinem Gericht standhalten würden. Tatsächlich handelt es sich um eine gigantische Lüge, um einen selbst inszenierten Angriff auf sich selber, ein ungeheuerliches Verbrechen, mit dem man unter Anderem eine Eroberung von Afghanistan begründen konnte.
Was waren die wirklichen Motive für eine Invasion von Afghanistan?
Die wahre Täterschaft hinter 9/11 besteht aus Mitgliedern „befreundeter“ Geheimdienste, in Zusammenarbeit mit kriminellen Elementen aus dem US-Machtapparat, die jeweils verschiedenen Motive haben. Die einen wollen die Muslime als die Bösen schlechthin darstellen, die man ohne Skrupel vernichten kann. Andere können damit ihre imperialistischen Eroberungskriege führen, oder die Verfassung und Demokratie demontieren, oder es geht nur ums Geld, denn Krieg war schon immer das beste Geschäft.
Es ist erwiesen, die US-Regierung hatte die Invasion von Afghanistan mindestens ein Jahr vorher schon geplant. Zu behaupten, die USA wurde aus heiterem Himmel, völlig unvorbereitet überfallen und hat erst dann reagiert, ist eine Lüge. Das Pentagon war innerhalb von nur vier Wochen nach dem 11. September 2001 in der Lage den Krieg zu beginnen. Dieser illegale Angriff hat mit 9/11 überhaupt nichts zu tun, ausser um als fadenscheinige Ausrede für einen Invasion herzuhalten, welche die Medien verkauft haben und die meisten Menschen glauben.
Die US-Regierung stand in den 90ger Jahren in direkten Verhandlungen mit der Taliban-Regierung, wegen dem Bau einer Gaspipeline vom Kaspischen Meer bis nach Pakistan an den Indischen Ozean. Die Taliban waren aber mit den unverschämten Bedingungen der Amerikaner nicht einverstanden und fingen Verhandlungen mit den Chinesen an, die eine besseres Angebot machten. Darauf hin kam es zu einem letzten Treffen im Juli 2001 in Berlin, an dem der US-Vertreter den Taliban drohte: „Entweder ihr akzeptiert unser Angebot eines Goldteppichs, oder wir beerdigen euch unter einem Bombenteppich.“
Die USA haben Afghanistan wegen der Kontrolle über die Ressourcen angegriffen und nicht weil sie Osama Bin Laden gefangen nehmen wollten. Dazu wäre nur eine kleine Sondereinheit notwendig gewesen und nicht eine ganze Armee von über 150'000 Mann. Die neuesten Meldungen über den Reichtum an Bodenschätzen in Afghanistan bestätigen dieses Motiv. Dazu kommt noch der ganze Drogenanbau und Drogenhandel, der unter den Taliban fast ausgerottet war. Seit dem die Amerikaner das Land besetzt haben und kontrollieren, steigen die Ernten von Opium- und Marihuana in Rekordhöhen und Afghanistan ist der grösste Drogenproduzent der Welt.
In Wahrheit geht es darum, eine korrupte und hörige Regierung zu installieren, welche das Ausplündern des Landes durch die US-Konzerne genehmigt, so wie die Amerikaner es überall auf der Welt praktizieren. Nur es funktioniert nicht wie geplant, die afghanische Bevölkerung bereitet den Invasoren einen erbitterten Widerstand, genau so wie sie allen anderen Eroberern schon vorher Widerstand geleistet haben.
Damit ist auch die Behauptung der europäischen NATO-Länder völlig falsch, es bestehe eine Beistandspflicht, weil die USA angegriffen wurde. Deshalb müsste man in Afghanistan als Alliierter mit in den Krieg ziehen. Der ganze Krieg ist illegal, weil er nur auf Lügen und Täuschung basiert. Auch die Abänderung der Begründung, es gehe um die Schaffung einer Demokratie, um Frieden und Menschenrechte und um den Aufbau des Landes, ist durch den völligen Mangel an Fortschritt nach 9 langen Jahren widerlegt. Die Menschen in Afghanistan sehen nichts davon, erleben nur Leid, Tot und Zerstörung.
Der Krieg in Afghanistan ist völlig illegal und muss sofort beendet werden.
Dienstag, 29. Juni 2010
Warum der Krieg in Afghanistan illegal ist
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Labels: 9/11, Afghanistan, Blair, Bush, CIA, Krieg, NATO, Obama, Terror, USA, Zentralasien
Sonntag, 4. April 2010
ElBaradei sagt: Der Irakkrieg hat eine Million unschuldige Zivilisten getötet
Der ehemalige Chef der UNO-Atomenergiebehörde (IAEA), Mohammed ElBaradei, sagte in einem Interview mit der britischen Zeitung Guardian am Mittwoch, dass die welche den Krieg im Irak befohlen haben, für die Tötung von einer Million unschuldiger Zivilisten verantwortlich sind und sie könnten unter internationalen Recht dafür zur Verantwortung gezogen werden. Er meinte ganz eindeutig damit Präsident George W. Bush, Premierminister Tony Blair und ihre obersten Militär- und Sicherheitsberater.
Meiner Meinung nach gehört Angela Merkel auch auf die Liste der Kriegsverbrecher, denn sie hat am 20. Februar 2003, genau einen Monat vor Kriegsbeginn, in ihrem Artikel mit der Überschrift „Schröder spricht nicht für alle Deutschen“, der in der Washington Post veröffentlicht wurde gesagt, sie befürwortet den Krieg und findet ihn richtig. Sie sagte: „Die Gefahr aus dem Irak ist nicht fiktiv sondern real ...“ was sich als totale Fehleinschätzung und sogar bewusste Lüge herausstellte.
Ich habe ihr damals, als sie Oppositions- und CDU-Parteiführerin war, einen Brief geschrieben, wo ich sie darauf hinwies, Saddam Hussein hat keine Massenvernichtungswaffen, das hätte Hans Blix der UNO-Waffeninspektor festgestellt und deshalb ist ein Angriffskrieg völlig ungerechtfertigt. Sie antwortete mir, nein das stimme nicht, Saddam wäre sehr gefährlich für seine Nachbarn und sogar für Europa und die ganze Welt.
Das wäre genau so wie wenn man sagen würde, der Überfall auf Polen durch Hitler wäre gerechtfertigt gewesen, weil Polen eine "Gefahr" für das Deutsche Reich dargestellt hätte, was er ja behauptet hat mit der Aussage: "Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten!"
Als dann Mitte 2003 nach der Bombardierung von Bagdad mit "Shock and Aw", anschliessender Invasion und vergeblicher Suche keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden, schrieb ich ihr wieder einen Brief, worin ich sie fragte, „... und wo sind die bedrohlichen Waffen? Sie haben sich geirrt und einen Angriffskrieg befürwortet, der völlig grundlos ist. Da Sie die Lage falsch eingeschätzt haben, fordere ich Sie auf sofort zurückzutreten, da sie unfähig sind. Wenn ich gewusst habe Saddam Hussein hatte keine Massenvernichtungswaffen, dann hätten Sie es erste recht wissen müssen.“ Daraufhin bekam ich selbstverständlich keine Antwort und die Bundesbürger haben sogar danach sie als Belohnung für ihre Kriegshetze zur Kanzlerin "gewählt" und dann auch noch 2009 wiedergewählt. Unglaublich!
Während ihrer Amtszeit hat sie alles getan, damit die Amerikaner von Deutschland aus als Basis diesen völkerrechtswidrigen Krieg führen können und tut es heute noch. So viel zum Märchen, wenn man Frauen an die Macht lässt, dann gebe es keine Kriege. Sie ist ja auch für die Weiterführung und Eskalation des illegalen Bundeswehreinsatz in Afghanistan verantwortlich und für die Verbrechen die dort passieren. Ob Margret Thatcher mit dem Falklandkrieg, Golda Meir mit dem Jom-Kippur-Krieg oder Indira Gandhi mit dem Indisch-Pakistanischer Krieg, alle diese Frauen die Staatsführer waren haben Kriege geführt.
Aber zurück zu ElBaradei. Es war das erste Interview mit einer grösseren Zeitung, seit er in seine Heimat Ägypten zurückgekehrt ist, nach dem er ein Jahrzehnt die Internationale Atomenergiebehörde in Wien geleitet hat und den Friedensnobelpreis 2005 bekam. Hauptsächlich deswegen, weil er verhinderte, dass Bush mit seinen erfundenen Behauptungen über „Massenvernichtungswaffen“ im ganzen Mittleren Osten eine generelle Ausrede suchte, um militärisch eingreifen zu können, denn der Iran war/ist das nächste Ziel.
“Ich hoffe, dass die Lehre aus dem Irak in London und in den USA dort langsam begriffen wird,“ erzählte er dem Guardian. „Sicher gibt es Diktatoren, aber ist man bereit jedes mal wenn man einen Diktator los werden will, eine Million unschuldige Zivilisten zu opfern? Alle Anzeichen die aus der Chilcot Untersuchung in Grossbritannien rauskommen ist zeigen, dass es beim Irak nicht wirklich um Massenvernichtungswaffen ging, sondern um 'Regimewechsel' und ich stelle immer wieder die selbe Frage, wo findet man im internationalen Recht diesen Regimewechsel? Und wenn es eine Verletzung des internationalen Rechts ist, wer ist dafür verantwortlich?“
Diese Beurteilung, dass Bush und Blair für Kriegsverbrechen schuldig sind, kommt nicht von irgendjemand, sondern von einem höchsten UNO-Offiziellen und würde normalerweise, wenn wir eine echte Presse hätten, grosse Schlagzeilen machen. Über das Interview des Guardian wurde wohl in französischen und britischen Medien berichtet, auch die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP brachten es, aber in den amerikanischen erschien absolut nichts. Nicht eine einzige Zeitung und kein TV-Sender hat es erwähnt. Auch in Deutschland, kein Wort darüber, nichts! So viel zur korrekten Berichterstattung „unserer“ Medien über so eine wichtige Aussage. Lachhaft und beschämend!
Die Diskussion über die Verletzung des internationalen Rechts durch den Befehl einen Krieg gegen den Irak zu führen, kam in der längeren Aussprache über den völligen Bankrott der Aussenpolitik der USA und Grossbritannien in der muslimischen Welt. ElBaradei kritisierte die langanhaltende Unterstützung Washingtons für Diktatoren wie Mubarak in Ägypten. „Die Idee, dass die einzige Alternative zu autoritären Regimen ist Bin Laden und Co., ist eine gefälschte, trotzdem wird die Weiteführung dieser Politik die Prophezeiung war werden lassen.“
Was er damit meint, der Westen unterstützt brutale diktatorischen Regime in Ägypten, Jordanien, Saudi Arabien, Kuwait, Emirate, Marokko usw. die dem Westen hörig sind und verhindert jede Demokratisierung mit der Ausrede, sonst kommen islamische Fundamentalisten an die Macht. Er meint, wenn sie das so weiter machen, wird es tatsächlich so oder so passieren.
ElBaradei warnte vor der “steigenden Radikalisierung” in der arabischen Welt: “Die Menschen fühlen sich durch ihre eigene Regierung unterdrückt, sie fühlen sich durch die Aussenwelt ungerecht behandelt, sie wachen am Morgen auf und was sehen sie? Sie sehen Menschen die erschossen und getötet werden, Muslime von Afghanistan, über Irak, Sudan bis nach Darfur.“
“Die Politik des Westens in dieser Region hat total versagt, nach meiner Meinung,” sagt er. „Es stützt sich nicht auf Dialog, Verständnis, der Unterstützung der zivilen Gesellschaft und Ermächtigung der Menschen, sondern es basiert auf die Unterstützung von autoritären Regimen, so lange das Öl gepumpt wird.“
ElBaradei warnte vor der Heuchelei und Doppelmoral der westlichen Politik. „Der Westen spricht viel über die Wahlen im Iran, zum Beispiel, aber wenigstens haben sie eine Wahl,“ sagte er. „Aber wo sind die Wahlen in der arabischen Welt? Wenn der Westen nicht darüber redet, wie kann es irgendeine Glaubwürdigkeit haben?“
Das sieht man ja auch an Gaza. Als dort Wahlen 2006 abgehalten wurden und die Hamas statt die Fatah mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde, hat Israel und der gesamte Westen diesen Volksentscheid nicht akzeptiert. Ja, Demokratie gibt’s nur dann, wenn man das wählt was einem befohlen wird. Stattdessen wurde die Hamas zu einer terroristischen Vereinigung deklariert und die Bevölkerung von Gaza für ihr "Ungehorsam" einer Kollektivstrafe unterzogen, einem totalen Boykott, bis hin zu einem Krieg 2009 mit Bombenangriffen auf wehrlose Zivilisten, mit 1'400 Tote. Der Goldstone Bericht im Auftrag der UNO hat den Völkermord durch Israel bestätigt.
ElBaradei überlegt sich eine Kandidatur für das Präsidentenamt gegen den 81 jährigen Hosni Mubarak zu führen, dessen fünfte sechsjährige Amtszeit nächstes Jahr endet. Da haben wir so einen vom Westen unterstützten Diktator, der alles macht was Washington befiehlt, egal wie er die Bevölkerung und die Opposition unterdrückt. Der wird doch nur durch Milliarden an westlichen Geldern und einem repressiven Geheimdienst- und Polizeiapparat an der Macht gehalten. AlBaradei hofft, der Westen ändert seine Politik und übt Druck aus, damit die Opposition etwas bessere Chancen bekommt.
ElBaradei warnt damit die europäischen Länder, wie konterproduktiv die westliche Politik ist, speziell die von den USA. „Wenn man sieht, dass die populärsten Figuren im Mittleren Osten Ahmadinejad (Iran) und Hassan Nasrallah (Hezbollah) sind, dann müsste es die klare Botschaft senden: eure Politik kommt nicht bei den Menschen an,” sagte er.
Er machte auch auf die extremen sozialen Spannungen in Ägypten aufmerksam, wo die Mehrheit der Bevölkerung in zerstörender Armut lebt. Er sagt: „In Ägypten leben die Reichen in Gettos,“ und meint damit die wunderschönen manikürten Gärten, komplett mit Swimmingpools. „Der Spalt durch die soziale Ungleichheit ist einfach unglaublich.“
Zusätzlich zum Totschweigen des Interviews in den westlichen Medien, kommt noch die Selbstzensur des Guardian hinzu. Die erste Version des Artikels erschien um 18:01 Uhr auf der Webseite des Guardian, einschliesslich die Bemerkung über Bush und Blair, welche das internationale Recht gebrochen haben, wie hier zu sehen.
Zwei Stunden später wurde dieser Artikel durch einen längeren ersetzt, der die kritischen Kommentare über Ägypten beinhaltet. Aber die Aussage über die Chilcot Untersuchungskommission in die Gründe für den Irakkrieg und die Tötung von einer Million unschuldiger Menschen wurde gelöscht. Siehe den überarbeiteten Artikel hier.
Was war in der Zwischenzeit passiert? Hat der Guardian gemerkt, so etwas dürfen sie nicht melden und haben es von sich aus entfernt, oder wurde die Zeitung von gewissen Mächten unter Druck gesetzt?
Die Medien überschlagen sich mit Hysterie über die Wahlen im Iran und behaupten sie wären angeblich gefälscht, regen sich aber nicht über die nachweislich von der UNO bestätigten gefälschten Wahlen in Afghanistan auf. Ist ja klar warum. Karzai ist "unser" Diktator, der darf das. Er darf auch korrupt sein und mit Drogen handeln, solange er das macht was Washington ihm befiehlt. Um so ein Regime zu schützen werden NATO und Bundeswehrsoldaten in den Krieg geschickt, töten Tausende Zivilisten dabei, was uns aber nicht durch die Medien erzählt wird. Sie lügen uns nur mit Märchen über "Aufbauhilfe" an und was für einen "tollen" Job sie da machen.
Ein weiterer Beweis wie die Medien nicht die Wahrheit berichten, sondern sie unterdrücken und mit den Weltverbrechern und Kriegstreibern unter einer Decke stecken. Und wenn mal die Wahrheit doch mal „durchflutscht“, dann wird sie nachträglich gelöscht. Wie ich schon lange sage, die Medien sind unser Feind! Ohne ihre Mittäterschaft gebe es gar keine Kriege und wie ElBaradei bestätigt, keine Million getötete irakische Zivilisten.
Deutscher Kriegsminister gibt endlich zu, Deutschland führt KRIEG in Afghanistan:
Die einzigen die ein verabscheuungswürdiges Handeln an den Tag legen, ist die deutsche Regierung, in dem sie die Bundeswehr in einen völkerrechtswidrigen und illegalen Angriffskrieg schicken. Was hat sie dort zu suchen?
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Samstag, 20. März 2010
Alles gute zum 7. Geburtstag, Irakkrieg!!!
Heute vor sieben Jahren begann der Krieg gegen den Irak mit einem Bombenhagel auf Bagdad und Einmarsch amerikanischer und britischer Truppen im Süden des Landes. Sieben lange Jahre Krieg sind es nun und er dauert immer noch an.
Erinner sich jemand noch daran, warum der Krieg überhaupt begonnen wurde? Hat der Irak Amerika angegriffen? Oder etwa Europa oder die britische Insel? Oder irgendeinen seiner Nachbarn? Nein? Ja, was war denn dann der Grund, um einen Krieg zu rechtfertigen? Ach ja, jetzt erinnere ich mich, den Amerikanern und der Welt haben die Regierungen von Bush und Blair erzählt, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen, ja ganze böse gefährliche chemische und atomare Waffen hätte er und er würde damit eine ungeheuerliche Bedrohung für uns alle darstellen, für die "zivilisierte" Welt.
Bush und Blair haben das Blut von Millionen an den Händen:
Dass die UNO-Waffeninspektoren wie Hans Blix uns dauernd erzählten, sie finden keine und Saddam hat keine, durfte nicht sein, wurde ignoriert ... und wie Bush sagte, die haben einfach nicht richtig gesucht, denn sie sind clever versteckt und deshalb muss der Krieg unbedingt geführt werden.
Ausserdem sagte der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, die Abwesenheit von Beweisen ist nicht der Beweis für die Abwesenheit und es gebe unbekannte Unbekannte und er wäre ganz sicher, die Massenvernichtungswaffen wären irgendwo südlich, östlich, nördlich oder westlich von Bagdad. Mit diesen dünnsten aller Begründungen schlugen dann Amerika und seine Alliierten mit „Shock and Awe“ zu, mit allem was sie in ihren hightech Waffenarsenal hatten und am 20. März 2003 ging’s los.
Nach der Invasion und Besetzung des Irak stellte sich aber heraus, Saddams gefährliche Militärmaschinerie war nicht mehr als eine bessere Pfadfindertruppe und von Massenvernichtungswaffen gab es nicht die geringste Spur. Die US-Soldaten suchten und suchten, fanden aber absolut nichts. Es wurde uns bewusst, alles was Bush und Blair uns als Kriegsgrund erzählt haben war erstunken und erlogen, Saddam Hussein stellte für niemanden eine Gefahr dar, die ganze Welt wurde vorgeführt, betrogen und verarscht.
Mittlerweile hat dieser illegale Angriffskrieg auf amerikanischer Seite 4'703 tote Soldaten gefordert, über 100'000 Schwerverletzte und sagenhafte 750 Milliarden Dollar gekostet.
Viel schlimmer ist die Opferzahl auf irakischer Seite. Die verbrecherische Invasion durch den Westen hat eine unglaubliche Katastrophe unter der Zivilbevölkerung verursacht.
Seit dem 20. März 2003 sind 1,4 Millionen Iraker getötet worden!!!
Die Anzahl getöteter Kinder beläuft sich in die Hunderttausende!
35 Prozent der Kinder oder 5 Millionen sind Waisen!
Wenn man beide Kriege, den ersten und zweiten Irakkrieg, zusammenrechnet, dann sind in der Zeit von 1990 bis 2010 über 1,6 Millionen Iraker gewaltsam umgekommen. Weitere 2,8 Millionen sind durch die Folgen der Kriege unnötigerweise gestorben, davon 2 Millionen Kinder unter 5 Jahren!!!
5 bis 6 Millionen Iraker sind Flüchtlinge!
Das ist, egal welchen Massstab man anlegt, ein Völkermord, ein irakischer Holocaust!
Der Kriegsgrund wurde dann laufend geändert und man erfand neue Rechtfertigungen für dieses Verbrechen. So wurde dann gesagt, es ginge darum den Terror zu bekämpfen und wenn wir die Terroristen nicht dort töten, dann würden sie zu uns kommen. Das es aber im Irak unter Saddam Hussein gar keine Terroristen, keine Verbindung zu Bin Laden und einer Al-Kaida gab und das Land mit dem Angriff vom 11. September 2001 gar nichts zu tun hatte, wurde verschwiegen, aber dauernd unterstellt. Es ging dann so weit mit der Medienpropaganda, dass ein Grossteil der amerikanischen Bevölkerung tatsächlich glaubte, Saddam Hussein hätte mit 9/11 wirklich was zu tun.
Als sich das auch als Lüge herausstellte, erfand man die nächste Begründung, dann ging es nur noch um die „edle Aufgabe“ die „Demokratie“ im Mittleren und Nahen Osten zu verbreiten, mit Waffengewalt, von Haus zu Haus mit dem Gewehr auf die Zivilisten gerichtet, in dem man ihnen die Türen eingetreten hat. Das ganze lief dann unter dem Motto, diesen unzivilisierten Kameltreibern werden wir zeigen was westliche Zivilisation ist, ob sie wollen oder nicht und wenn wir sie zu ihrem "Glück" zwingen müssen.
Klar entstand dann dadurch der Widerstand im Irak gegen diese Vergewaltigung des ganzen Landes, der dann als Terrorismus bezeichnet wurde, den es vorher nicht gab. Seitdem sind die US-Soldaten und die Truppen der sogenannten „Koalition der Willigen“ in einem Morast der Gewalt versunken, mit Bombenanschläge und Kämpfe auf allen Seiten, und das Land ist ein Trümmerhaufen, mit zerstörter Infrastruktur, wo nichts mehr richtig funktioniert, es nur sporadisch Strom und Wasser gibt, das Gesundheitswesen und Schulsystem am Boden liegt. Die Arbeitslosigkeit ist enorm und die Menschen leiden durch die Giftstoffe aus den verschossenen Waffen an erheblichen Gesundheitsschäden.
Die Amerikaner haben in den sieben langen Jahren ausser Tot und Zerstörung keinen nennenswerten Aufbau geleistet, sondern den Menschen im Irak geht es extrem schlecht, ja sie wünschen sich sogar die Zeiten von Saddam Hussein zurück.
Es wurde ein höriges Marionettenregime installiert und Pseudowahlen durchgeführt, um den Anschein einer funktionierenden Demokratie zu geben. Tatsächlich haben die Iraker in ihrem eigenen Land nichts zu sagen, sondern alles wird von den Amerikanern bestimmt. Es wurden hunderte Militärbasen errichtet und massiv ausgebaut, die auf eine permanente Okkupation und Kontrolle des Irak durch Washington hinweisen.
Selbstverständlich wurde der Sturz von Saddam Hussein als grosser Erfolg von den Kriegstreibern gefeiert, einen Diktator den sie selber vorher an die Macht gebracht haben und jahrzehntelang unterstützten. Er war gut genug acht Jahre lang einen Krieg gegen den „Erzfeind“ Iran für sie zu führen, sie gaben ihm sogar das Giftgas um die Kurden zu ermorden. So lange er das tat was man ihm befahl, war er ein guter Diktator, wurde er mit allem beliefert was er wollte und durfte sein Volk unterdrücken und töten.
Erst als er nicht mehr spurte, er nicht mehr die Befehle Washingtons befolgte, zu viel Öl gegen den Willen der Ölmultis pumpte, um seine Kriegsschulden bezahlen zu können und dadurch der Ölpreis auf 24 Dollar fiel, und er auch noch zum Schluss sein Öl nur noch gegen Euros verkaufte, kam er auf die Liste der "Achse des Bösen", musste er weg, war ein „Regimewechsel“ fällig.
Das ist der wahre Grund für beide Irakkriege und nicht die Märchen die sie uns erzählen.
Ein Jahr nach der Invasion wurde er in seinem Versteck gefunden, in einem Schauprozess zum Tode verurteilt und dann vor laufenden Kameras gehängt. Damit sie ganz sicher waren er ist tot, haben sie seinen Leichnam dann noch wiederholt mit Messer traktiert und seine Kehle durchgeschnitten.
Was ich jetzt nicht erwähnt habe sind die ganzen anderen Verbrechen welche die US und Koalitionstruppen begangen haben, wie die Aufstachelung der Sunniten gegen die Schiiten, damit die Iraker sich selber bekriegen, die Folter und Vergewaltigung von Gefangenen in Abu Ghraib, die fürchterliche Zerstörung mit Phosphorbomben von Falludscha und Massenmord an der Zivilbevölkerung dort, die Verseuchung des ganzen Landes durch Uranmunition, die dadurch zahllosen Erkrankungen bei Erwachsenen und Missbildungen bei Babys, die Brandschatzung und Plünderung der Kulturgüter des Landes und vieles mehr.
Zu keinem Zeitpunkt haben die westlichen Medien diese ganzen Verbrechen aufgezeigt, geschweige denn kritisiert, sondern sie haben sie gerechtfertigt und beschönigt. Auch die ganzen Parteien in Amerika und Europa die angeblich für Frieden und Pazifismus sind, bringen den Mund nicht auf und von den Kriegsgegnern und der Friedensbewegung hört man gar nichts. Es ist beschämend und man kann über diese Menschenverachtung und Gleichgültigkeit nur den Kopf schütteln. Was für Heuchler sind sie doch alle, schauen weg, während ein Massenmord in unserem Namen passiert.
Angeblich will Obama die Truppen schrittweise bis 2011 reduzieren, aber ein Kontingent von mindestens 50'000 US-Soldaten wird übrigbleiben und das Land weiter besetzen. Von den über 120'000 "Blackwater" Söldnern gar nicht zu reden, die weiterhin ein gutes Geschäft mit der Sicherheit und Tötung von Zivilisten machen.
Ich meine, nichts was passiert ist und noch passieren wird rechtfertigt die Kosten an Menschenleben, die Millionen Toten, das ungeheuerliche Verbrechen welches der Westen dort durchgeführt hat und immer noch macht. Der Verlust in den Familien, die zerstörten Heime, zerbrochenen Leben, auf beiden Seiten, denn nicht nur die Iraker erleben unendliches Leid, sondern die Familien der getöteten und verletzten Soldaten auch, ist unbeschreiblich und es nicht wert, denn es basiert alles auf einer Lüge!
Das unglaubliche ist, die welche diesen Angriffskrieg befohlen haben und bereits weit vor dem 11. September 2001 beschlossen hatten, die uns glatt ins Gesicht gelogen haben, wie Bush und seine Verbrecherbande, laufen frei herum und ihnen passiert gar nichts. Sie werden für die Ermordung von Millionen Zivilisten nicht belangt und stehen nicht in Den Haag vor dem Kriegsverbrechertribunal.
Aber nicht nur die Bush- und Blair-Regierungen sind schuld an diesem Genozid, sondern alle die nicht den Mund rechtzeitig aufgemacht und dagegen was unternommen haben, unsere Politiker in Europa, wie Angela Merkel, welche den Krieg vor Beginn ausdrücklich befürwortete. Dann die Medien, Künstler, Kirchen, Gewerkschaften, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen, einfach alle die geschwiegen haben, noch schweigen und alles zulassen. Es sterben jeden Tag weiter Menschen im Irak und keiner tut etwas dagegen.
Die Menschheit lernt einfach nichts dazu und ist verdammt immer wieder die gleichen Fehler zu wiederholen. Der Westen mit der NATO, sowie seine Alliierten, betreiben überall ihre imperialistischen Kriege, bombardieren laufend Länder und sie bedrohen den Iran mit den gleichen Lügen wie damals gegen den Irak ... und alle schauen zu.
Der Tag wird kommen, wo wir den Preis für unsere Gleichgültigkeit und Tatenlosigkeit bezahlen werden. Das wir unsere Mitmenschen, unsere Brüder und Schwestern, in den Kriegsgebieten so im Stich lassen, kein Mitgefühl zeigen und so kaltherzig sind. Denn was die Weltverbrecher mit dem Irak gemacht haben oder was sie den Palästinensern schon seit 60 Jahren antun, werden sie mit uns früher oder später auch machen. Das ist ganz sicher.
Verwandter Artikel: Gefälschte Fotos führten zum Irakkrieg, So buchstabiert man Demokratie im Irak, Die missgebildeten Babys von Falludscha
Montag, 1. Februar 2010
Irak wird die USA und GB wegen Einsatz von Uranbomben anklagen
Das irakische Ministerium für Menschenrechte wird eine Klage gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und Grossbritannien wegen ihrer Verwendung von Bomben und Granaten aus abgereicherten Uran einreichen.
Der Minister für Menschenrechte, Wijdan Mikhail Salim, sagte der Zeitung Assabah, dass die Klage auf Berichte des irakischen Ministeriums für Wissenschaft und Umwelt beruht.
Laut diesem Bericht haben die USA und GB in den fünf Jahren ihrer Invasion des Irak mehrfach Bomben eingesetzt, welche abgereichertes Uran beinhalten.
Irakische Militärexperten sagen, die USA und GB bombardierten das Land mit fast 2’000 Tonnen dieser Bomben in den Anfangsjahren des Irakkriegs.
Die radioaktive Strahlung hat die Anzahl Babys die mit Missbildungen und Gesundheitsschänden geboren wurden im Süden des Irak massiv erhöht.
Irakische Ärzte sagen, sie haben es sehr schwer die steigende Anzahl Krebsfälle zu bewältigen, speziell in den Städten, welche einer heftigen Bombardierung durch die USA und GB ausgesetzt waren.
Eine grosse Anzahl an Geburtsschäden und Krebsfällen werden ebenfalls in den nächsten Jahren in den mittleren und nördlichen Provinzen des Irak erwartet, da die verstrahlte Erde durch den Wind dort hin getragen wird und ebenfalls den Boden und das Wasser verseucht.
Das Ministerium will eine Entschädigung für die Opfer der Bomben erreichen.
Blair und Bush sollen wegen Kriegsverbrechen vor Gericht
Der Ruf nach einer Klage gegen die Hauptverantwortlichen für den illegalen Krieg gegen den Irak wird immer lauter.
Über 1,3 Millionen Iraker sind getötet worden, Millionen wurden obdachlos, sind Flüchtlinge, Witwen und Weisen. Die meisten Städte sind schwer beschädigt, die ganze Infrastruktur funktioniert nicht mehr. Die Kulturschätze des Landes wurden geraubt oder zerstört. Die Umwelt ist vergiftet, das Wasser verseucht und die Landwirtschaft ist am Boden.
Irak war mal die Kornkammer der Region, einst fruchtbares Land verwandelt sich in eine Wüste. Lebensmittel müssen importiert werden. Kinder wachsen im Elend auf, bekommen keine richtige Schulbildung, leiden an Krankheiten, Unterernährung und haben schwere Schäden und Missbildungen.
Man hat bewusst das Land aufgeteilt, die einzelnen Volks- und Religionsgruppen gegeneinander aufgehetzt und sich bekriegen lassen. Die Korruption in den Behörden ist enorm und Offizielle haben sich von westlichen Konzernen mit Millionen kaufen lassen.
Die wertvollen natürlichen Ressourcen des Irak wurden an den meistbietenden verscherbelt und die Bevölkerung erhält vom Reichtum des Landes nichts. Sicherheitsfirmen die Söldnertruppen bereitstellen machen einen riesen Profit, stehen ausserhalb des Gesetzes, benehmen sich wie die Berserker und schiessen alles nieder was sich bewegt.
Die irakische Zivilbevölkerung lebt unter ständiger Gewalt und Willkür. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 50%, die Arbeitsplätze im lokalen Gewerbe und in den Fabriken wurden vernichtet.
Das Land ist nach 7 Jahren Krieg völlig am Ende. Die versprochene Demokratisierung und der Aufbau durch den Westen hat nicht stattgefunden, im Gegenteil, dem Irak ist eine von Menschen verursachte Katastrophe wiederfahren, eine die jeder Beschreibung spottet, die Tot und Verderben gebracht hat. Ein blühendes Land mit einem hohen Lebensstandard wurde grundlos platt gemacht.
Das alles haben die beiden Massenmörder Bush und Blair auf dem Gewissen, die mit Lügen und Betrug den Befehl zu einem Angriffskrieg gegeben haben. Aber sie haben nicht nur massenweise Iraker ermordet und verletzt, sondern auch ihre eigenen Soldaten, die sie in den verbrecherischen Krieg geschickt haben. Von den hunderten Milliarden an Steuergeldern, die für den Krieg bisher ausgegeben wurden, ganz zu schweigen.
Es ist mir völlig unverständlich, warum diese beiden grössten Verbrecher der Welt, nicht schon längst verhaftet und vor das internationale Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gestellt wurden. Es ist unerträglich, dass beide unbeheligt herumlaufen können und sogar hofiert werden. Wieso wurde nur Milosevic angeklagt? Der war doch nur ein kleiner Fisch im Vergleich.
Jetzt hat Tony Blair vor dem Chilcot Untersuchungsausschuss in London, der die Ereignisse die zum Irakkrieg führten aufklären soll, sogar zugegeben, er wurde von seinen Rechtsberatern gewarnt, die Invasion des Irak wäre illegal und er hat es trotzdem gemacht. Die Beweise liegen vor, dass die angebliche Bedrohung von Massenvernichtungswaffen durch Saddam Hussein komplett erfunden wurde und Bush und Blair wussten es gab keine Gefahr, haben die ganze Welt ins Gesicht gelogen.
Blair hat sogar die Frechheit jetzt noch zu sagen, er würde alles wieder genau so machen und seine Entscheidung wäre richtig gewesen.
Blairs eigener Aussenminister Robin Cook, von 1997 bis 2001, der als Fraktionsführer der Labour-Partei am 17. März 2003, zwei Tage vor Kriegsbeginn, aus Protest gegen den Kurs von Tony Blair im Irak-Konflikt zurückrat, sagte vor dem Unterhaus bei seiner Rücktrittsrede: „Einen Krieg ohne internationale Unterstützung und ohne Rückhalt im Inland kann ich nicht unterstützen.” Und er sagte weiter: „Irak hat wahrscheinlich keine Massenvernichtungswaffen.”
Jetzt versucht wenigstens ein führender britischer Jurist Tony Blair vor Gericht zu bringen. Professor Bill Bowring sagt, die neue Erkenntnis, dass die Blair-Regierung die Warnungen des Aussenministeriums, nicht den Irak zu überfallen, ignorierte hat, bieten eine gute Chance Blair wegen Kriegsverbrechen anzuklagen.
„Wir wissen, dass die Regierung ausdrücklich vorher gewarnt wurde, Grossbritannien riskiere eine Verurteilung für diesen Krieg,“ sagt Professor Bowring.
Nun bereitet Bowring eine Klage gegen Tony Blair vor. Er wird die selben Gesetze anwenden, mit denen die Nazi-Führung in Nürnberg 1945-46 verurteilt wurde.
Er ist dabei eine Klage vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) einzureichen, in dem er argumentiert, Blair ist schuldig unter dem Gesetz der “gemeinschaftlichen Führung eines Angriffskrieges”, um Personen für Taten zur Verantwortung zu ziehen, welche eine grössere Gruppe verübt hat, im Wissen diese sind an einem Verbrechen beteiligt.
Das bedeutet, der ehemalige Premierminister ist auch für die Verbrechen welche das US-Militär durch die unverhältnismässige Bombardierung von Zivilisten begangen hat mitverantwortlich.
Am vergangenen Dienstag hat Sir Michael Wood, der oberste Rechtsberater für das Aussenministerium von 2001 bis 2006 ausgesagt, er hätte den damaligen Aussenminister Jack Straw 2002 davor gewarnt, die Invasion des Irak ohne UNO-Resolution würde “das Verbrechen der Aggression” bedeuten und könnte zur Verurteilung von Politikern und Soldaten führen. Straw hat aber diese Warnung zurückgewiesen.
Professor Bowring sagt, das Treffen im April 2002 zwischen Blair und Bush auf der Ranch in Crawford Texas, was als der Moment beschrieben wurde, wo der Vertrag über die Invasion „mit Blut“ unterzeichnet wurde, ist entscheident für diesen Fall.
Der oberste Ankläger des Internationalen Strafgerichtshof sagt, er könnte sich „vorstellen“ Blair auf der Anklagebank zu sehen. Eine Sprecherin des IStGH bestätigt, das Mandat des obersten Anklägers deckt die Taten der alliierten Streitkräfte im Krieg ab, wollte sich aber nicht zu den rechtlichen Argumenten von Professor Bowring äussern.
Hoffen wir es gibt eine Gerechtigkeit, denn so einfach können Bush und Blair für ihre Verbrechen gegen die Menschheit nicht davon kommen. Das sind wir den zahllosen Opfern im Irak schuldig.
Verwandte Artikel: Bush wollte den Irakkrieg bereits Anfang 2001, So buchstabiert man Demokratie im Irak
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Dienstag, 24. November 2009
Bush wollte den Irakkrieg bereits Anfang 2001
Die „Iraq Inquiry“ oder der Irak Untersuchungsausschuss unter der Leitung von Sir John Chilcot untersucht zurzeit in London die Hintergründe, wie Grossbritannien in den Irakkrieg kam und ob die britische Öffentlichkeit darüber getäuscht wurde.
Am Montag wurde bekannt, die US-Regierung hat Anfang 2001, gleich nach der Amtseinführung von George W. Bush, mehr als ein halbes Jahr vor dem 11. September und zwei Jahre vor Kriegsbeginn, bereits auf einen „Regimewechsel“ im Irak bestanden.
Das Wort "Regimewechsel" nach amerikanischen Verständnis ist die verharmlosende Beschreibung für einen Angriffskrieg mit Einmarsch und gewaltsamer Entfernung der Regierung, so wie es schon oft praktiziert wurde.
Der damalige Vorsitzender des britischen Geheimdienstausschusses und jetziger Unterstaatssekretär im Commonwealth Office, Sir Peter Ricketts, sagte vor dem Ausschuss, US-Offizielle hätten die Möglichkeit eines „Regimewechsels“ im Irak damals schon aufs Tapet gebracht.
„Es war uns bewusst, dass es Stimmen in Washington gab, einige die über einen Regimewechsel sprachen,“ sagte Ricketts.
Er zitierte einen Artikel der damaligen Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice, in dem sie warnte, “nichts wird sich verändern” im Irak, bis Saddam entfernt wird.
Nach dem Angriff auf die Twin Towers und das Pentagon in Washington am 11. September sagte er, hätte sich die Meinung der USA weiter verhärtet.
“Wir hörten, die Leute in Washington dachten es gebe eine Verbindung zwischen Saddam Hussein und Osama Bin Laden – aber nichts schriftliches. Ich glaube wir sahen keine Beweise darüber,“ sagt er.
Der Chef der Abteilung Naher Osten im Aussenministerium, Sir William Patey, erzählte dem Ausschuss, dass sein Büro Kenntnis von Gesprächen innerhalb der Bush-Regierung hatte, kurz nach dem sie ins Amt 2001 kam.
„Im Februar 2001 hörten wir die Kriegstrommeln aus Washington und wir diskutierten das intern,“ sagte Patey.
Diese Nachricht, Bush hätte den Irakkrieg von Anfang an gewollt ist nichts neues, aber es ist wichtig dies aus dem Munde von Insidern der britischen Regierung zu hören und bestätigt zu bekommen. Denn man wirft uns ja vor, ihr behauptet immer diese "Verschwörungen" von Bush und seinem Lakai Blair, aber wo ist der Beweis dafür? Hier sind nun die Beweise, welche vor dem Ausschuss ausgesagt wurden.
Gordon Brown wurde von britischen Kriegsgegnern gezwungen die "Iraq Inquiry" einzusetzen und er hat es widerwillig getan. Die britischen Offiziellen des Untersuchungsausschusses haben den Auftrag herausfinden, wie Grossbritannien in den Irakkrieg kam und ob die Blair-Regierung die Öffentlichkeit getäuscht hat.
Bereits ist ein Bericht durchgesickert der zeigt, Premierminister Tony Blair hat die britischen Militärpläne für eine komplette Invasion des Irak während des ganzen Jahres 2002 verheimlicht, in dem er damals behauptete, das Ziel Grossbritanniens wäre es „Entwaffnung und nicht Regimewechsel.“ Er hat eine Verhandlungsbereitschaft mit Saddam Hussein vorgetäuscht, obwohl der Krieg bereits beschlossene Sache war und die Vorbereitungen dazu liefen.
So steht in einem Memo von Generalmajor Graeme Lamb, Kommandant der Spezialeinheiten, er wurde aufgefordert "den Krieg seit Anfang 2002 vorzubereiten."
Der Bericht verurteilt auch den völligen Mangel an Eventualfallplanung, als einen Bruch der Genfer Konvention, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Die Koalitionstruppen waren „schlecht vorbereitet und ausgestattet, um mit den Problemen in den ersten 100 Tagen (der Besatzung) fertig zu werden.“
Blairs Lügen gegenüber dem Parlament und der Öffentlichkeit, grosse Probleme mit der Versorgung der Armee und dem Funksystem und schlechte Planung “wenn Bagdad fällt”, sind nun in den Augen der Öffentlichkeit bestätigt worden.
Der britische Botschafter zu der Zeit, Sir Christopher Meyer, sagte, nach seiner Erinnerung ist Tony Blair im April 2002 auf den Kriegszug aufgesprungen, als er zu Besuch bei George W. Bush auf seiner Ranch in Crawford Texas war. Unmittelbar danach nahm Blair das erste Mal das Wort "Regimewechsel" in den Mund.
Was besonders ungeheuerlich ist, sind die Aussagen die Blair im Vorfeld der Invasion vor dem Parlament machte. Am 24. September 2002 sagte Blair den Mitgliedern des britischen Parlaments, „In Bezug auf irgendwelche militärische Optionen, sind wir noch nicht in der Situation diese Optionen zu entscheiden, aber freilich, es ist wichtig – sollten wir zu diesen Punkt kommen – das wir die grösstmögliche Diskussion über diese Option führen.“
Während er dem Parlament diese Lüge auftischte, war aber von Seiten Bush und Blair die Entscheidung schon längst gefällt, den Irak mit einem Krieg zu überfallen, der dann unter dem Begriff „Shock and Awe - Schock und Entsetzen“ am 19. März 2003 begann.
Für die Kriegsgegner, die sich vor dem Gebäude des Tagungsortes in London eingefunden haben, ist es das Ziel die Fragen zu klären, wer hat die Entscheidung getroffen in den Krieg zu ziehen, was waren die Entscheidungen und warum? Denn die Planung eines Angrffskrieges ist das grösste Verbrechen. Das Töten von tausenden Soldaten und hunderttausenden Zivilisten im Irak muss beendet werden, fordern sie. Sie sagen, der Untersuchungsausschuss darf nicht wieder eine Vertuschungsaktion sein und es müssen daraus Lehren gezogen werden, damit sowas niemehr passiert.
Wir dürfen auf weitere Details wie es zum Irakkrieg kam und wer wann gelogen hat gespannt sein, wenn weitere involvierte Personen und speziell Tony Blair selber demnächst vor dem Ausschuss ihre Aussagen machen.
Und was ist mit Obama?
Wollte er nicht die Kriege beenden? Hat er das nicht hoch und heilig versprochen? Wurde er nicht gerade deswegen gewählt, weil er die Bush-Ära der Kriege beenden und eine neue Zeit des Friedens einleuten wollte? Hier ein Ausschitt aus einer Wahlkampfveranstaltung vom 27. Oktober 2007. Dort sagte er:
"Ich verspeche euch folgendes, wenn wir nicht bis ich Präsident werde die Truppen abgezogen haben, dann ist es das erste was ich machen werde. Ich werde die Truppen nach Hause bringen und dem Krieg ein Ende setzen. Das könnt ihr zur Bank bringen! (Englisch - das ist so sicher wie eine Bank (lach) oder darauf könnt ihr euch 100% verlassen)"
Ja Mister Friedensnobelpreisträger. Und wo sind deine Taten nach diesem Versprechen? Du bist genau so ein Lügner und Kriegstreiber wie deine Vorgänger!
Donnerstag, 3. September 2009
Die Iren können den Lissabon-Vertrag noch verhindern
Vier Wochen vor dem Referendum der Iren zum EU-Reformvertrag ist die Zustimmung einer Umfrage zufolge deutlich gesunken.
Für den Lissabon-Vertrag seien nur noch 46 Prozent, acht Prozentpunkte weniger als im Mai, hiess es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung der Irish Times.
Gegen den Vertrag wollen demnach 29 Prozent stimmen, ein Prozentpunkt mehr. Die Zahl der Unentschlossen habe um sieben Prozentpunkte auf 25 Prozent zugelegt. Die Abstimmung findet am 2. Oktober statt.
Bei der Umfrage der Irisch Times beim ersten Referendum in der gleichen Vorperiode waren 35 Prozent dafür, 18 Prozent dagegen und 47 Prozent sagten sie wissen es nicht.
Die Propagandaschlacht für ein Ja ist voll im Gange. So hat die EU-Kommission extra ein 16-seitiges Büchlein für die Iren als "Entscheidungshilfe" heute veröffentlicht. Dort steht, "damit soll die EU demokratischer, effizienter und transparenter werden. Es gibt den Bürgern und dem Parlament mehr Einflussmöglichkeit auf europäischer Ebene und gibt Europa eine klarere, stärkere Stimme in der Welt, während die nationalen Interessen gewahrt bleiben."
Unglaublich wie da gelogen wird, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Die Bürger haben nichts zu sagen, das Parlament muss nur noch angehört werden, darf selber nichts entscheiden, nicht mal Gesetze einbringen, sondern die EU-Kommission entscheidet alles alleine und die Souveränität der einzelnen Mitgliedsländer ist völlig demontiert.
Jetzt geht es darum die 25 Prozent Unentschlossenen noch von einem Nein zu überzeugen.
Ich hoffe den Iren wird von den Gegnern des Vertrages gesagt, wenn sie Ja stimmen, dann bekommen sie ausgerechnet den Engländer und Kriegsverbrecher Tony Blair als neues Staatsoberhaupt, denn er ist der erste designierte EU-Präsident der mit einer Zustimmung zu Lissabon mitgeliefert wird. Das alleine müsste den Iren die Haare zu Berge stehen lassen.
Das ist den meisten EU-Bürgern gar nicht bewusst, ein Ja zu Lissabon bedeutet ein nachgewiesener Lügner, Kriegsverbrecher und Massenmörder wird ihr oberster Vertreter sein, denn er hat ja schliesslich zusammen mit Bush den Angriffskrieg gegen den Irak gestartet, der mit gefälschten Beweisen und erfundenen Bedrohungen begründet wurde.
Seid ihr bereit für Tony Blair als euren ersten EU-Präsidenten?
Sonntag, 16. August 2009
Interview mit CIA-Analyst Ray McGovern
Hier ein interessantes Interview mit einem CIA-Insider, der uns auf geheime Dokumente der britischen Regierung hinweist, über die wenig oder nichts in den MSM berichtet wird, die "Downing Street Memos". Damit ist erwiesen, die Bush- und Blair-Regierungen haben einen Angriffskrieg gegen den Irak geplant und die Behauptung, Saddam Hussein stelle eine Bedrohung mit seinen nicht existierenden Massenvernichtungswaffen dar, wurde frei erfunden. Die Entscheidung den Irak einem "Regime-Wechsel" zu unterziehen war unmittelbar nach 9/11 gefallen, oder sogar schon vorher, obwohl der Irak damit gar nichts zu tun hat. Danach wurden die westlichen Geheimdienste aufgefordert die Informationen dieser beschlossenen Kriegspolitik "anzupassen", heisst mit Lügen hinzubiegen!
Die hörigen Schosshunde in den Massenmedien haben dann diese Lügen der Bevölkerung verkauft und die Kriegshysterie geschürt.
Beide, die anglo-amerikanischen Regierungen, plus die Medien, sind schuldig ein Kriegsverbrechen begangen zu haben. Ein Angriffkrieg mit hunderttausenden Toten ist das schlimmste Verbrechen das man begehen kann, ist so in den Nürnberger-Prinzipien die ins internationale Recht eingegangen sind festgelegt. Jeder der daran beteiligt ist oder es wissentlich nicht verhindert hat, ist mitschuldig ... auch die Merkel-Regierung, denn ohne ihre Erlaubnis die Ramstein-Airbase zu nutzen ist der Krieg im Irak gar nicht möglich. Die Massenmörder Bush und Blair mit ihrem Gefolge gehören nach Den Haag vor das Kriegsverbrechertribunal .. ja Angie ... auch du!!!
Ich habe im Februar 2003 Angela Merkel einen Brief geschrieben, vor Kriegsbeginn am 19. März, in dem ich sie darauf hinwies, die Gründe der Amerikaner den Irak zu überfallen stimmen nicht, sind gelogen, Saddam Hussein stelle für kein Land eine Gefahr dar und ich forderte sie auf alles zu tun um einen Krieg zu verhindern. Ihre Beführwortung des Krieges hatte sie in einem Artikel der Washington Post geschrieben. Sie stimmte als CDU-Chefin darin in den Kriegsgesang der US-Regierung ein, wetterte gegen die SPD geführte Bundesregierung.
Sie antwortete mir schriftlich, nein das stimme nicht, die Bush-Regierung handle richtig, Saddam Hussein wäre auch für Europa gefährlich, hätte Massenvernichtungswaffen, würde Al-Kaida unterstützen und der Krieg wäre deshalb gerechtfertigt.
Nach dem sich herausstellte, es wurden keine Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden und es gab keine Verbindung zu Terroristen, alles was der Westen an Bedrohung behauptete wäre gelogen, schrieb ich ihr im Sommer 2003 wieder und sagte, sie läge mit ihrer Beurteilung komplett falsch und sie hätte damit einen Angriffskrieg unterstützt, habe sie deshalb aufgefordert als Vorsitzende der CDU zurückzutreten. Darauf bekam ich selbstverständlich keine Reaktion.
Entweder ist Angela Merkel völlig inkompetent, hat keine Ahnung von was sie spricht, ist naiv und ein höriger Lakai der Amerikaner, oder sie hat bewusst gegen besseres Wissen gehandelt, denn jeder gut informierte wusste vor Beginn, die Kriegsgründe sind erstunken und erlogen.
Egal ob Inkompetenz oder Absicht, in beiden Fällen ist sie völlig untragbar und muss aus dem Amt, muss sich als Helfershelfer zu einem illegalen Angriffskrieg im Irak verantworten, und wegen dem illegalen Krieg der Bundeswehr in Afghanistan sowieso. Es besteht kein Verteidigungsfall, die Taliban haben weder die USA noch Deutschland angegriffen. Das Deutschland im Hindukusch verteidigt werden muss ist ein glatte Lüge. Die Mitglieder der Bundesregierung sind Kriegsverbrecher, führen dort einen Angriffskrieg mit Völkermord und brechen damit nicht nur internationale Gesetze sondern auch das Grundgesetz. Die Bundeswehr hat in Afghanistan nichts zu suchen, Punkt!
Die Ausrede, es müssen Terroristen bekämpft werden ist auch eine Lüge. Oder man muss die Geschichte des II. WK neu schreiben. Denn dann waren die Résistance in Frankreich und die Partisanen im Balkan und Sowjet-Russland auch Terroristen. Schliesslich haben sie sich auch wie die Taliban gegen die Besatzer gewehrt, Bombenanschläge verübt und die Eindringlinge angegriffen. Dann hat ja die Wehrmacht im Partisanenkampf richtig gehandelt.
Ach, ich hab ja vergessen, wenn der Westen ein Land überfällt und besetzt, dann sind die Freiheitskämpfer die Widerstand leisten feige Terroristen. Umgekehrt, wenn der Feind des Westens die Widerständler bekämpft, dann selbstverständlich nicht, dann sind die Freiheitskämpfer mutige Helden. Diese Doppelmoral, die man dreht wie es einem passt, ist unerträglich.
Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis und kein aggressives Kriegswerkzeug, damit die Amerikaner mit erfundenen Gefahren überall auf der Welt imperiale Eroberungen durchführen können, und jeder der ihnen Widerstand leistet wird zum Terroristen erklärt. Wer das mitmacht, schönredet und unterstützt ist Mittäter bei einem Massenmord! Gerade Deutschland müsste als Lektion aus der Vergangenheit und aus den Lehren der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse ihrem sogenannten "Freund und Partner" die rote Karte zeigen, das machen wir nicht mit und so nicht! Aber sie sind eine feige Bande, haben kein Rückgrad, sind dressierte Pudel die jeden kriminellen Befehl der aus Washington kommt gehorchen.
Die Downing Street Memos
Bei diesen geheimen Dokumenten handelt es sich um Aufzeichnungen von Gesprächen aus dem inneren Kreis der britischen Regierung vom 23. Juli 2002, also 8 Monate vor der Bombardierung Bagdads mit "Shock and Awe" Schock und Furcht. Sie wurden der britischen Zeitung The Sunday Times zugespielt und am 1. Mai 2005 veröffentlicht. Der damalige Chef des britischen Geheimdienstes MI5, Sir Richard Dearlove, berichtet über seinen Besuch in Washington und Treffen mit seinem Amtskollegen und Chef der CIA George Tenet. Seine Aussage wurde in den Memos festgehalten.
Darin berichtet Dearlove, George W. Bush hätte den Entschluss gefasst den Irak anzugreifen und Saddam Hussein mit einem "Regimewechsel" zu stürzen. Die Aufgabe der Geheimdienste ist es nun die beschlossene Kriegspolitik mit entsprechenden Berichten zu untermauern "fix the facts around the policy", also die Fakten für die Politik wunschgemäss hinzubiegen. Auf Deutsch heisst das, Gefahren und Bedrohungen zu erfinden, damit man gegenüber der Öffentlichkeit einen Angriffskrieg rechtfertigen kann. Niemand im Kabinett von Tony Blair lehnte sich gegen diese Erfindung von Kriegsgründen auf, sie waren in einer Linie mit der Bush-Regierung.
Die Downing Street Memos sind ein hieb- und stichfester Beweis, Bush und Blair und alle Regierungsmitglieder sind Kriegsverbrecher, sie haben einen Angriffskrieg gegen den Irak geführt, und führen ihn heute noch, der komplett auf Lügen basiert. Und dieser Massenmörder Tony Blair soll nach in Kraft treten des Lissabon-Vertrag 2010 erster Präsident der EU werden? Nicht zu fassen was hier abgeht. Und keiner tut was, niemand lehnt sich auf, keiner in der Politik und schon gar nicht die sogenannten Qualitätsmedien. Ich spuck auf sie!
Ein CIA-Insider stellt sich gegen den Krieg
Raymond McGovern is ein pensionierter CIA-Offizier, der ein politischer Aktivist geworden ist. Er hat insgesamt 27 Jahre für die CIA als Analyst und Auswerter gearbeitet und den täglichen Geheimdienstbericht für das Weisse Haus erstellt, President's Daily Brief (PDB), sieben Präsidenten damit gedient, von John F. Kennedy bis Ronald Reagan. Er arbeitete auch fünf Jahre in München und war Verbindungsoffizier zum Bundesnachrichtendienst (BND). Bei seinem Ausscheiden aus der CIA wurde er mit der "Intelligence Commendation Medal" durch George H. Bush ausgezeichnet. Diese Medaille hat er aber aus Protest gegen die Kriegspolitik der US-Regierung zurückgegeben und er arbeitet seit dem als engagierter Kriegsgegner um die Menschen aufzuklären. Ich hatte die Gelegenheit ein längeres Gespräch mit ihm zu führen. Hören wir was er uns zu sagen hat.
Teil 1:
Teil 2:
Ray McGovern sagt im nächsten Teil des Interviews:
- Einen Angriffskriegs zu führen, ist das grösste internationale Verbrechen!
- Der Irakkrieg ist der erste Krieg im 21. Jahrhundert der wegen Ressourcen geführt wird!
- Afghanistan wird Obamas Vietnam, sollte er nicht bald aufwachen!
- Die Amerikaner versuchen in Afghanistan etwas an dem alle anderen bisher gescheiter sind, die Perser, Inder, Briten und die Russen ... es wird nie funktionieren!
- Durch die Bombardierung und Tötung von Zivilisten helfen wir genau denen die wir bekämpfen!
- Es ist inhuman und feige mit ferngelenkten Maschinen Menschen zu töten und dadurch die verheerende Auswirkung der Waffen nicht zu sehen!
Teil 3:
Dienstag, 4. August 2009
Britischer Soldat sagt Nein zum Kriegsdienst in Afghanistan
Der britische Obergefreiter Joe Glenton steht vor einem Militärgericht, weil er sich weigert wieder nach Afghanistan in den Krieg zu ziehen. Sollte er wegen Befehlsverweigerung verurteilt werden, dann kann er mir 2 Jahren Gefängnis rechnen. Er hat Premierminister Gordon Brown unter Anderem folgendes geschrieben:
„Der Krieg in Afghanistan reduziert nicht den Terrorismus. Weit entfernt davon, das Leben der Afghanen zu verbessern, bringt er Tod und Verwüstung in ihr Land. Grossbritannien hat dort nichts zu suchen. Ich bin der Meinung, unsere Sache in Afghanistan ist weder gerechtfertigt noch richtig. Ich bitte sie inständig, Sir, holen sie unsere Soldaten nach Hause.“
Im Gegensatz zu Brown, der nie im Militär war, hat Obgfr. Joe Glenton in Afghanistan gedient, er weiss von was er spricht. Weiter schrieb er:
„Es ist meine Hauptsorge, dass der Mut und die Zuverlässigkeit meiner Kameraden ein Werkzeug der amerikanischen Aussenpolitik geworden ist.“
Obgfr. Glenton ist eindeutig ein junger Mann mit Intelligenz und Bedachtsamkeit, denn es stimmt, die USA führt einen imperialistischen Krieg dort, und die NATO-Länder sind die Helfershelfer. Im Gegensatz zu Gordon Brown, der noch nie im Kampfeinsatz war, keine Ahnung hat was Krieg für die Truppen und für die Zivilbevölkerung bedeutet, nur ein bezahlter Lakai Washingtons ist, genau wie sein Freund und Oberlügner Toni Blair, hat Obgfr. Glenton sich das Recht verdient seine Meinung über diesen Krieg zu äussern und entsprechend zu handeln.
Es soll durchaus eine Anhörung geben, aber es ist völlig unangebracht und ungerecht Obgfr. Glenton vor ein Kriegsgericht zu stellen. Seine Meinung deckt sich mit den Nürnberger Prinzipien, die eine Befehlsverweigerung im Falle eines ungerechten Krieges und unmenschlichen Handlungen rechtfertigt. Folgende Grundsätze sind in das Völkerrecht eingegangen:
• Jede Person, welche ein völkerrechtliches Verbrechen begeht, ist hierfür strafrechtlich verantwortlich.
• Auch wenn sein nationales Recht für ein völkerrechtliches Verbrechen keine Strafe androht, ist der Täter nach dem Völkerrecht strafbar.
• Staatsoberhäupter und Regierungsmitglieder sind für von ihnen begangene völkerrechtlichen Verbrechen nach dem Völkerrecht verantwortlich.
• Handeln auf höheren Befehl befreit nicht von völkerrechtlicher Verantwortlichkeit, sofern der Täter auch anders hätte handeln können.
• Jeder, der wegen eines völkerrechtlichen Verbrechens angeklagt ist, hat Anspruch auf ein ordnungsgemäßes Verfahren.
Die Nürnberger Prinzipien sind in die Charta der UNO aufgenommen worden, die von Grossbritannien akzeptiert wurden. Sie sind ein Teil des internationalen sowie des britischen Rechts. Demnach ist es das Recht, ja sogar die Pflicht, von Obgfr. Glenton sich zu weigern an einen Krieg teilzunehmen, den er für ungerecht hält, der wie er sagt, das Leben der Afghanen nicht verbessert, sondern nur Tod und Verwüstung in ihr Land bringt.
In einem ähnlichen Fall hat ein anderes Militärgericht eine sehr bedenkliche Interpretation der Nürnberger Prinzipien vorgenommen. Leutnant der Air Force Malcolm Kendall-Smith verteidigte seine Weigerung in den Irak zu gehen auf der Grundlage, dieser Krieg sei illegal. Der oberste Militärstaatsanwalt Jack Bayliss wies dieses Argument ab und sagte, nur Personen die in der Lage sind die Strategie zu gestalten und Exekutivbefehle geben, können für Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht werden.
Das kann ja wohl nicht sein, denn nur Regierungen entscheiden über einen Krieg, somit könnten nur Regierungen für einen Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht werden. Dass heisst laut Jack Bayliss, wenn ein Soldat einen Befehl bekommt, der verbrecherisch ist, hat er laut seiner richterlichen Auslegung kein Recht selber zu entscheiden und kann ihn nicht verweigern. Das verletzt eindeutig das Prinzip: "Handeln auf höheren Befehl befreit nicht von völkerrechtlicher Verantwortlichkeit, sofern der Täter auch anders hätte handeln können."
Damit werden die Urteile des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses gegen die Naziführung, SS und Wehrmachtsangehörigen völlig auf den Kopf gestellt, denn dort beriefen sich alle Angeklagten auf die Ausrede, „ich habe nur Befehle befolgt.“ Genau dieses Argument haben die Richter der Alliierten damals NICHT gelten lassen, haben gesagt, die verbrecherischen Befehle hätte man verweigern sollen, und deshalb die Angeklagten verurteilt.
Daran sieht man, die Regeln werden ausgelegt wie es einem gerade passt. Handelt es sich um den Feind ... wie damals Deutschland, oder jetzt Serbien oder der Sudan, dann werden die Täter ganz klar nach den Nürnberger Prinzipien verurteilt. Wenn aber Militärpersonal aus ihren eigenen Reihen sich auf die Nürnberger Prinzipien berufen, nicht in einen illegalen Krieg ziehen wollen, dann dürfen sie das nicht, ist das wieder ganz was anderes, denn die anglo-amerikanischen Kriegstreiber und ihre Vasallen führen ja nur „gerechte Kriege“.
Wer kann die Regierungen der USA, Grossbritannien und der NATO-Länder für ihre illegalen Kriege verurteilen? George W. Bush und Toni Blair haben sogar zugegeben, Saddam Hussein hatte keine Massenvernichtungswaffen, sie haben ihre Staatsbürger und die Weltgemeinschaft voll ins Gesicht gelogen. Deshalb ist die Entscheidung dieser feinen Herren einen Angriffkrieg gegen den Irak zu führen ein Kriegsverbrechen. Es sind ja nur alleine im Irak bisher über 1,3 Millionen Menschen getötet worden. Das ist Massenmord, der auf das Konto von Bush und Blair geht.
Es gibt aber niemanden auf der Welt der sie anklagt!
Genau so verhält es sich mit den Regierungen der NATO-Länder, die einen verbrecherischen Krieg seit acht Jahren in Afghanistan führen. Haben die Taliban ein NATO-Mitglied angegriffen? Haben die Taliban irgendwo auf der Welt einen Terrorangriff durchgeführt? NEIN!!! Es gibt doch überhaupt keinen Verteidigungsfall der eine Invasion rechtfertigt. Das ist ein verbotener Angriffskrieg den die NATO in Afghanistan führt und alle Staatsführer der Länder die dort teilnehmen müssen verhaftet und vor das Kriegsverbrechertribunal. Und ja auch Merkel, und Jung und die ganze Kriegshetzerbande, denn Deutschland hat dort nichts zu suchen.
Die Nürnberger Prinzipien gelten offensichtlich nur für kleine und schwache Länder, nur Charles Taylor aus Liberien oder Slobodan Milosevic aus Serbien kommen nach Den Haag vor Gericht, oder wird ein Haftbefehl gegen Sudans Präsident Umar al-Baschir ausgestellt. Das ganze ist doch eine Farce, Heuchelei und Rechtsbeugung.
Deshalb bleibt ja nichts anderes übrig, wie als „kleiner Soldat“ den Befehl zu verweigern, da keine Instanz sonst gegen die verbrecherischen Befehlsgeber etwas unternimmt.
Jeder NATO-Soldat der sich weigert nach Afghanistan zu gehen, müssen wir deshalb unterstützen. Sie handeln völlig korrekt und mutig, und haben das Recht auf ihrer Seite.
Hier spricht Joe Glenton über seine Motive:
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Sonntag, 28. Juni 2009
Seid ihr bereit für Tony Blair als euren ersten EU-Präsidenten?
Thema der Woche, die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht über "Lissabon" und die Konsequenzen
Der Lissabon-Vertrag wird wohl für ganz Europa bindend werden, wenn wie erwartet das Bundesverfassungsgericht am kommenden Dienstag sein Urteil verkündet, der Vertrag ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Es wäre ein Wunder wenn die Richter nicht so entscheiden. Der Bundestag und Bundesrat haben im April letzten Jahres dem EU-Reformvertrag von Lissabon mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit zugestimmt und Bundespräsident Köhler hat ihn inhaltlich im Herbst gebilligt, unterzeichnete daraufhin das deutsche Zustimmungsgesetz, nur die Ratifikationsurkunde wurde noch nicht an die EU versandt. Die deutschen Politiker haben damit die Souveränität Deutschlands endgültig verkauft und die Karlsruher Richter entscheiden zugleich über ihrer eigene Entmündigung, inwieweit sie selbst sich künftig dem Europäischen Gerichtshof unterwerfen müssen.
Dieses seit langem erwartete Urteil bedeutet, das deutsche Hindernis ist beseitigt und nur noch drei der 27 EU-Länder müssen den Vertrag ratifizieren, Polen, Tschechien und Irland, dann tritt er in Kraft.
Bei den erstgenannten beiden Ländern muss nur noch der jeweilige Präsident seine Unterschrift darunter setzen. Die Wähler in Irland haben den Lissabon-Vertrag vergangenes Jahr abgelehnt, sind aber genötigt worden im Oktober wieder darüber abzustimmen. Die irische Regierung ist diesmal über ein „Ja“ zuversichtlich, nachdem die EU ein ganze Reihe von Konzessionen gemacht hat und Irland seine Eigenständigkeit in Sachen Steuern, Sicherheit, Verteidigung, Abtreibung und Arbeitsrecht behalten darf.
Die EU-Turbos in ganz Europa sehnen schon lange den Tag herbei, wenn der kontroverse Vertrag den EU-Bürokraten noch mehr Macht verleiht, die Institutionen in Brüssel weiter stärkt, alles zentral gesteuert werden kann, die Länder nichts mehr zu sagen haben, die Parlamente völlig entmündigt sind, ... und zum ersten Mal, es einen neuen “Präsidenten Europas” geben wird, der alle Mitgliedsländer gegenüber der Welt repräsentiert.
Im Rahmen des Vertrags von Lissabon ist nämlich vorgesehen, das Amt des Präsidenten des Europäischen Rates einzuführen, gewählt von den Mitgliedern des Rates für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren, ein Mandat, das einmal erneuert werden kann. Laut den Bestimmungen des Vertrags führt der Präsident des Europäischen Rates "den Vorsitz bei den Arbeiten des Europäischen Rates und gibt ihnen Impulse" und sorgt "für die Vorbereitung und Kontinuität der Arbeiten des Europäischen Rates". Des Weiteren nimmt der Präsident des Europäischen Rates "auf seiner Ebene und in seiner Eigenschaft die Aussenvertretung der Union in Angelegenheiten der Gemeinsamen Aussen- und Sicherheitspolitik wahr".
Der künftige Präsident des Europäischen Rates wird also eine Schlüsselrolle bei der Festlegung der Politik der Europäischen Union und in ihren Aussenbeziehungen einnehmen. Dieser ersten Ratspräsidentschaft kommt auch ein grosses symbolisches Gewicht zu, sowohl für die Bürger der Europäischen Union als auch für das Ansehen der Union in der übrigen Welt.
Aber dieses neue Amt ist völlig undemokratisch, denn die Person wird nicht durch die EU-Bürger gewählt, sondern einfach diktatorisch von den Staatschefs bestimmt. Das absurde dabei ist, die Regierungen der EU-Länder, und am meisten Deutschland, regen sich ganz vehement über die Wahlen des iranischen Präsidenten auf, ... nur die Iraner können wenigstens ihren Präsidenten direkt wählen, ... die Europäer nicht, und die Deutschen ihren Präsidenten und den Kanzler schon mal gar nicht. Da passt der Spruch wohl am besten, „kehrt den Dreck vor eurer eigenen Haustür, bevor ihr mit den Finger auf andere Zeigt.“
Seit einiger Zeit offenbaren immer hartnäckigere Meldungen den Wunsch mancher, dass Tony Blair zum ersten Präsidenten der Europäischen Union ernannt wird. Diese Ernennung, sollte sie stattfinden, stünde in krassem Widerspruch zu den Werten des europäischen Geistes.
Tony Blair ist ein Lügner, Betrüger und Kriegverbrecher, der Grossbritannien unter Verletzung internationalen Rechts an einem Krieg beteiligt hat, den eine grosse Mehrheit seiner Landsleute und der europäischen Bürger ablehnt. Dieser Krieg hat 1,3 Millionen Tote gefordert, über 4 Millionen Menschen zu Flüchtlingen gemacht und trug wesentlich zur aktuellen Destabilisierung des Nahen Ostens, sowie zu einer verschärften Weltsicherheitslage bei.
Neben der völligen Zerstörung der Infrastruktur des Landes, in dem seit der verbrecherischen Kriegsführung nichts mehr funktioniert, wurde das ganze Land von den westlichen Militärs mit Uranmunition verseucht, was weitere hunderttausende Menschen an grausemen Krankheiten sterben lässt, am meisten davon Kleinkinder, die als Missgeburten zur Welt kommen und an Tumoren und Krebs elendig zu Grunde gehen.
Um sein Land in den Krieg führen zu können, bediente sich Blair in systematischer Weise gefälschter Beweise und der Manipulation von Informationen. Er hat die kriminelle Politik von Bush unterstützt und genau wie dieser uns alle glatt ins Gesicht gelogen, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen.
Sollte er tatsächlich zum Präsidenten ernannt werden, wird ein Massenmörder die Europäische Union in der Welt vertreten.
Zu seiner ganzen Latte an Verbrechen, gehört auch die Komplizenschaft von Tony Blair mit der Bush-Regierung im Rahmen des illegalen Programms der "Renditions" (auch bekannt als "CIA- Flüge"), bei denen unbescholtene Bürger von der CIA einfach von der Strasse weg entführt und mit Flugzeugen in Geheimgefängnisse verschleppt wurden. Dort wurden sie jahrelang einer unmenschlichen Behandlung und Folter unterzogen, und leiden bis heute darunter.
Dazu kommt noch die beispiellosen Einschränkung der Freiheiten der britischen Bürger, die Einrichtung eines Überwachungsstaates, denn kein Land der Welt hat so viele Antiterrorgesetze erlassen und so viele Kameras zur Beobachtung seiner Bürger installiert, wie unter der Regierung von Tony Blair, was im Widerspruch zu den Bestimmungen der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte steht.
Blair selbst hat öffentlich nicht zu einer möglichen Bewerbung Stellung genommen. Aus seinem Umfeld heisst es aber, er wäre an dem Posten des EU-Präsidenten durchaus interessiert. Derzeit verbringt der Verbrecher seine Zeit mit der Alibiübung eher fruchtloser Vermittlungsversuche in Nahost, aber sehr einträglicher Vortragsreisen. Ausgerechnet ihn als "Friedenstifter" zwischen Israelis und Palästinensern zu bestellen war ja wohl der grösste Hohn.
Blairs Chancen steigen, weil die bisherigen Favoriten Jean-Claude Juncker und Anders Fogh Rasmussen aus dem Rennen sein dürften. Dänemarks Expremier Rasmussen hat gerade den Job als Nato-Generalsekretär angetreten, und der Luxemburger Premier Juncker soll bei Frankreichs Präsidenten Sarkozy und anderen Regierungschefs wegen seiner Verteidigung des Bankgeheimnis „in Ungnade gefallen“ sein.
Sollten die irischen Wähler dem Lissabon-Vertrag beim zweiten Referendum im Oktober zustimmen, dann wird der EU-Präsident, zusammen mit dem neu geschaffenen Amt eines EU-Aussenministers, bei einem EU-Gipfel im Dezember bestimmt.
Deshalb, seid ihr bereit für Tony Blair als euren ersten Präsidenten der Europäischen Union?
Am nächsten Samstag werden wir anlässlich unseres ersten Deutschlandtreffen in Fulda Professor Schachtschneider hören, der einer der Kläger vor dem Bundesverfassungsgerichts ist, was er zum Urteil sagt und was die Entscheidung für Konsequenzen haben wird.
Verwandter Artikel: So buchstabiert man Demokratie im Irak
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Dienstag, 9. September 2008
Der „Flüssigbomber“ Prozess löst sich in Luft auf
Alle Beschuldigten sind von der Anklage freigesprochen worden, sie hätten geplant mit Flüssigkeiten Flugzeuge in die Luft zu sprengen. Der mutmassliche Anführer wurde komplett freigesprochen, wie die BBC berichtet.
Der Grund dafür, dass wir seit 2006 an den Flughäfen gezwungen werden alle Getränke, Shampoos, Cremes usw. vor der Sicherheitskontrolle abzugeben, Mütter keine Babyflaschen mitnehmen dürfen, und wir übermässig schikaniert werden, hat sich in Luft aufgelöst. Alle Verdächtigen des sogenannten "Flüssigbomberkomplotts" wurden vom Vorwurf freigesprochen, sie hätten Flugzeuge sprengen wollen.
Drei der Beschuldigten wurden von den Geschworenen lediglich wegen der Planung eines allgemeinen Mordkomplotts für schuldig befunden. Das Gericht in Woolwich im Südosten Londons hat das Strafmass noch nicht festgelegt. Planen kann aber jeder viel. In einem Rechtstaat ist nur eine tatsächlich begangene Gesetzesübertretung strafbar.
Das ganze sieht aus wie Precrime oder die Orwellsche Gedankenverbrechen.
Sieben gaben zu, sie wollten die öffentliche Ordnung stören, und der von Scotland Yard als Anführer des “Komplott” beschuldigte Mohammad Gulzar 27, wurde von allen Vorwürfen freigesprochen.
Zahlreiche Airlines, sowie die britischen Flughafenbetreiber verlangen jetzt von der Regierung, die Aufhebung der absurden Sicherheitsmassnahmen.
“Wir erwarten von der Regierung die Überprüfung der Sicherheitsvorschriften, nach diesem Ausgang des Gerichtsverfahrens,“ sagt Roger Wiltshire, Chef der britischen Transportorganisation, dessen Mitglieder die Fluglinien British Airways und Virgin Airway sind, wie die Zeitung The Guardian berichtet.
Ob die britische Regierung dem Druck jetzt nachgibt, bleibt abzuwarten. Feststeht jedenfalls, das „Flüssigbomberkomplott“ war eine fabrizierte Hysterie der Sicherheitsbehörden, mit der Behauptung, sie hätten im August 2006 einen "Massenmord unvorstellbaren Ausmasses" verhindert.
Diverse Chemiker und Sprengstoffexperten hatten damals schon ihre Zweifel geäussert, ob die Behauptung der Behörden überhaupt stimmt, man könne mit Wasserstoffperoxid, der Zugabe von Tang, ein Stoff der in alkoholfreien Getränke enthalten ist, und einer 1.5 Volt Batterie als Zünder, überhaupt eine Explosion auslösen.
Oberstleutnant Nigel Wylde, ein ehemaliger Geheimdienstoffizier der britischen Armee sagte, die Geschichte der Polizei und der Regierung über ein "Terrorkomplott" ist ein Teil eines Musters von "Lügen und Täuschungen".
Wylde, der von der Königin mit der Tapferkeitsmedaillie ausgezeichnet wurde, wegen seiner Arbeit in der Bombenentschärfungseinheit in Belfast Nordirland, beschreibt das Szenario als eine "Fiktion". Das Zusammenbrauen von flüssigen Sprengstoff ist eine "sehr gefährliche und aufwändige Arbeit," sagte er, eine die nicht nur ein erhebliches chemisches Wissen vorraussetz, sondern auch die notwendige Gerätschaft.
Dieses Terrorszenario ist eine "unhalbare Hypothese".
"Die Idee, dass diese Leute in der Toilette eines Flugzeugs sitzen und übliche Haushaltsflüssigkeiten zusammenmischen, um eine Explosion zu verursachen, um ein ganzes Flugzeug zu sprengen, ist unhaltbar," sagte Oberstleutnant Wylde, der als Munitionsexperte, zuständig für die Entsorgung von Bomben, im Royal Army Ordnance Corps in Sandhurst ausgebildet wurde.
Wie bei den meisten Terrorwarnungen, wurde auch hier ein Schreckgespenst erfunden, um anschliessend Sicherheitsmassnahmen einzuführen, die Menschen in Angst zu versetzen, sie gefügig zu machen und mit absurden Massnahmen zu schikanieren.
Die westlichen Regierungen der USA, Grossbritannien und Israels, aber auch die deutsche Regierung, haben den falschen Eindruck erweckt, überall lauert die Terrorgefahr, um damit die Freiheit einschränken zu können und jede Opposition dagegen zum Schweigen zu bringen.
Tatsächlich wurde die Gruppe gleich zu Beginn von Agent Provokateure des britischen Geheimdienstes unterwandert, um diese anzustacheln und zu einer „Tat“ anzustiften.
Der Beweis dafür, dass die Beschuldigten nur Sündenböcke waren, wurde spätestens dann sichtbar, als herauskam, dass sie gar keine Pässe hatten um überhaupt einen Transatlantikflug antreten zu können.
Der ehemalige britische Botschafter in Usbekistan Craig Murray hat sogar die ganze Aktion zur Verhinderung eines Anschlages als "Propaganda" bezeichnet, welche nur Bush und Blair dazu diente, ein weiteres 9/11 ähnliches Ereignis zu ermöglichen, um ihre Politik des „Krieg gegen den Terror“ fortsetzen zu können.
“Keiner der mutmasslichen Terroristen hatte eine Bombe. Keiner hat ein Flugticket gekauft. Die meisten hatten nicht mal einen Pass, was bei der Effizienz der britischen Passbehörde bedeutet, es hätte gar kein Anschlag für lange Zeit durchgeführt werden können,“ sagt Murray.
Dieser peinliche Ausgang eines weiteren, von der britischen Regierung erfundenen Märchens, sollte eigentlich zu einer sofortigen Rücknahme aller idiotischen Sicherheitsbestimmungen führen, welche keine Anschläge verhindert, sondern nur unschuldige Passagiere terrorisiert. Aber die Absicht war ja sowieso damit, nicht den synthetischen Terror zu bekämpfen, sondern nur die Menschen an den Polizeistaat zu gewöhnen.
Es ist jetzt Zeit, alle Flughafenbetreiber und Airlines auf dieses Urteil aufmerksam zu machen, und die Abschaffung der schikanösen Kontrollen und die völlig blödsinnige Abgabe von Flüssigkeiten vor dem Abflug zu verlangen.
Kommentar: Dieser Fall zeigt wieder, wie die westlichen Regierungen Bedrohungen erfinden, die es gar nicht gibt, um ihren "Krieg gegen den Terror" rechtfertigen zu können. Wenn es dann darauf ankommt, bei einem Gerichtsprozess, und sie hieb und stichfeste Beweise vorlegen müssen, haben sie keine. Es sind alles nur unbewiesene Behauptungen und Lügen.
So wie mit der Behauptung, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen, um den Irakkrieg zu begründen. Am Schluss lösen sich die Schauermärchen in Luft auf.
Genau das gleiche passierte mit den sogenannten Anthrax-Briefen, wo auch behauptet wurde, Saddam Hussein, oder Bin Laden, oder die Al-Kaida hätten das tödliche Pulver verschickt. Am Schluss stellte sich heraus, die hochwaffenfähigen Milzbranderreger stammten aus dem eigenen US-Biowaffenlabor von Fort Detrick, sie haben es also selber gemacht. Siehe "Die Anthrax-Attacke beweist, 9/11 war selbstgemacht".
Ein weiterer Fall ist dieser. Sechs Jahre lang hat die US-Regierung behauptet, es gab Telefongespräche aus den gekaperten Flugzeugen vom 11. September. Damit wurde der Welt erzählt, es gab 19 böse Terroristen welche die Flugzeuge entführt haben. Es wurde sogar ein Hollywood-Film "Flug 93" daraus gedreht, mit heroischen Passagiere welche sich gegen die Terroristen gewehrt haben "Let's roll". Und was ist die Wirklichkeit? Beim Prozess gegen den "20. Attentäter" Zacarias Moussaoui im Jahre 2006 kam heraus, die FBI konnte keine Beweise dem Gericht vorlegen, keine Telefonabrechnungen oder sonstige Unterlagen, dass überhaupt die angeblichen Telefongespräche aus den Flugzeugen geführt wurden. Siehe "Die Mutter aller Lügen um 9/11".
Das schlimmste ist aber das Verhalten der Medien. Sie erfüllen nicht ihre Aufgabe und prüfen ob die Märchen der Regierungen wirklich stimmen. Sie recherchieren nicht, stellen nichts in Frage, und lassen keine Experten oder Andersdenkende zu Wort kommen, welche eine kritische Meinung haben. Im Gegenteil, sie beschmeissen diese mit Dreck und stellen sie als Verschwörungsspinner hin. Die Medien übernehmen einfach völlig unkritisch eins zu eins die Lügen aus dem "Wahrheitsministerium", verbreiten die Propaganda und verteidigen sogar diese. Sie sind die Helfershelfer zur Zerstörung unserer Demokratie. Die Medien sind unser Feind.
Montag, 28. April 2008
Westliche Regierungschefs sollen wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden
Der ehemalige Premierminister von Malaysia, Mahathir Mohamad, hat zu einem internationalen Tribunal aufgerufen, um die westlichen Regierungschefs wegen Kriegsverbrechen im Irak zu verurteilen.
In einer Ansprache vor dem Imperial College in London letzte Woche rief Mahathir dazu auf, US-Präsident George W. Bush, plus den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair und John Howard aus Australien wegen ihrer Beteiligung am Krieg anzuklagen, sagte ein Sprecher der Ramadhan Foundation, welche die Veranstaltung organisierte.
Der Sprecher Mohammed Shafiq erzählte AFP, dass Mahathir, der Regierungschef von 1981 bis 2003 war, möchte das Trio vor einem Gericht sehen „um sie wegen Kriegsverbrechen die sie im Irak begangen haben zu verurteilen.“
Die Studenten vor denen er sprach, hatten die Gelegenheit viele Fragen zu stellen, unter anderem auch welche über die Kriegsverbrechen und der internationalen Situation.
“Die Leute müssen aufhören sich gegenseitig zu töten und sollten miteinander reden, verhandlen, diskutieren, als Alternative zur Gewalt, Krieg und Tötung.“
Betreffend dem Krieg im Irak sagte Mahathir “die Tausende welche sterben, der Wirtschaftskrieg, die Macht des Öls, sind alles Werkzeuge welche gegen die Menschen verwendet werden welche die Länder in Kriege treiben.“ (AFP)
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Montag, 21. Januar 2008
Der Anschlag in London war selbstinszeniert
Am 7.7.2005 explodierten drei Bomben in der Londoner U-Bahn und eine in einem Bus. Dabei kamen 52 Menschen ums Leben und 700 wurden verletzt.
Die britische Regierung behaupt, vier islamische Terroristen die im Lande wohnten hätten die Anschläge verübt, in dem sie Rucksäcke mit Sprengstoff an Bord nahmen und dann als Selbstmordkommando zündeten.
Dieser „Terroranschlag“ wurde anschliessend von der britischen Regierung verwendet, um weitreichende Antiterrormassnahmen zu begründen, wie Freiheitseinschränkungen, den totalen Überwachungsstaat und natürlich eine weitere Beteiligung als Alliierter Amerikas im „Krieg gegen den Terror“ im Irak und Afghanistan.
Der Film „7/7 Ripple Effect“ den ich hier aufschalte, zeigt uns ein ganz anderes Bild. Durch die Auflistung der Fakten, Ungereimheiten, Widersprüchen und glatten Lügen seitens der britischen Regierung, muss man zum Schluss kommen, dieses Attentat wurde nicht von islamistischen Terroristen verübt, sondern von Elementen innerhalb des Staates selber. Es ist somit genau wie der 11. September 2001, ein selbstinszeniertes Ereignis, ein Inside Job, mit der Absicht, die britische Bevölkerung in Angst und Panik zu versetzen, damit sie den Polizeistaat akzeptieren.
7/7 Ripple Effect - ein Film über die wirklichen Hintergründe
Hier eine Liste der Widersprüche:
1. Ein Jahr vor dem 7.7.05 gab es bereits Übungen seitens der Sicherheitsbehörden, die genau so einen Anschlag auf die U-Bahn und Busse simulierten, mit exakt den Zügen, Bahnhöfen und Bussen die dann tatsächlich Ziele wurden.
2. Ausgerechnet am 7.7.2005 lief so eine Übung ab, mit genau dem gleichen Szenario wie dann in Echt auch passierte. Was für ein Zufall, dass die „Attentäter“ genau diesen Tag auswählten wo ein Manöver lief. Die Chance dafür ist wie ein Lottotreffer. Es ist bekannt, das selbstinszinierte Anschläge immer mit Übungen getarnt werden. So war es auch bei 9/11.
3. Die vier „Attentäter“ wurden offensichtlich rekrutiert, um als Schauspieler bei der Übung mitzumachen. Sie meinten sie wären Teil des Antiterrormanövers. Sie meinten, es wird ein Antiterror-Film gedreht und sie Komparsen darin. Tatsächlich haben sie aber als Sündenböcke hergehalten und wurden dann der Öffentlichkeit als die bösen Terroristen verkauft.
4. Die vier „Attentäter“ können gar nicht die Anschläge verübt haben, weil sie überhaupt nicht die U-Bahnzüge bestiegen haben. Der Zubringerzug um 7:40 Uhr aus Luton in die City von London fiel aus, fuhr nicht, und deshalb sind sie mit dem nächsten Zug gefahren, kamen dadurch zu spät. Die von den Bombenanschlägen betroffenen Züge waren schon weg.
5. Alle Überwachungskameras an allen vier Anschlagsorten sind an diesem Tag ausgefallen und es gibt keinen Beweis, dass die „Attentäter“ überhaupt an Bord waren. Auch hier, was für eine Chance gibt es, dass alle Kameras ausfallen und nichts aufzeichnen? Sie wurden ausgeschaltet oder die Aufzeichnungen vernichtet, um den wirklichen Hergang zu vertuschen.
6. Das einzige Bild welches die Behörden zeigen, um zu "beweisen" die vier "Attentäter" sind zur U-Bahn gefahren, ist ein einziges Foto, welches aber gefälscht wurde. Das Orginal hat nur eine Person im Bild, später wurde eine zweite hineinkopiert. Warum müssen die Behörden ein Foto fälschen, ausser es ist um die Öffentlichkeit zu täuschen.
7. Alle Zeugen in den Zügen berichten, sie hätten keine „arabisch“ aussehenden Männer gesehen und auch keine herrenlosen Rucksäcke.
8. Die Bodenbleche der U-Bahnzüge sind nach oben verbogen gewesen. Dies beweist, die Bomben wurden unter dem Zug platziert und nicht im Fahrgastraum. Die Attentäter hatten keinen Zugang unter dem Zug vor dem Anschlag im Depot, damit können sie es nicht gewesen sein. Die Bomben wurden vorher von jemand eingebaut.
9. Als die vier "Attentäter" merkten, es handelt sich um keine Übung, sondern die Bombenanschläge sind echt, wurde ihnen bewusst, sie sind reingegelgt worden und ihr Leben wäre in Gefahr. In der Hoffnung den Medien ihre Geschichte zu erzählen, um sich selbst zu retten, begaben sie sich in die Gegend wo die ganzen Zeitungen und Nachrichtenagneturen ihre Büros haben. Sie schafften es aber nicht eine Aussage gegenüber den Zeitungen zu machen. Vor dem Reuters-Gebäude wurden sie dann auf offener Strasse von der Polizei erschossen. Später behaupteten die Behörden, sie wären bei der Explosion umgekommen.
10. Genau wie am 11. September, wurden die Ausweise der "Terroristen" am Tatort, trozt der Explosion, völlig unbeschädigt gefunden. Der Ausweis von einem "Täter" wurde sogar ein zwei oder sogar drei unterschiedliche Orten gefunden. Wie geht das denn? Er kann nicht zur gleichen Zeit zwei oder drei Anschläge verüben. Eine offensichtliche Platzierung von "Beweisen", um die Verbindung zur "Täterschaft" herzustellen.
11. Die „Attentäter“ hatten Rückfahrkarten. Dies beweist, sie meinten sie wären Teil einer Übung und würden danach wieder nach Hause fahren. Selbstmordattentäter würden sich doch nur Fahrkarten für die Hinfahrt kaufen.
12. Der Bus in dem der vierte Anschlag erfolgte wurde ausserplanmässig umgeleitet. Wie konnte der Attentäter das wissen? Niemand konnte wissen, der Bus der Linie 30 würde eine andere Route fahren, genau dort hin wo die Übung geplant war, ausser die welche den Drill steuerten.
13. Die Analyse der Spuren ergaben, es handelte sich um militärischen Sprengstoff und nicht um eine selbstgebastelte Bombe. Die "Attentäter" hatten unmöglich Zugang zu diesem streng gesicherten Material. Demnach hat ein staatliches Spezialkommando die Bomben platziert und gezündet.
14. Wieso wurde ausgerechnet der damalige israelische Finanzminister Benjamin Netanyahu eine Stunde vor den Anschlägen gewarnt, der sich gerade in London aufhielt? Scotland Yard sagte, sie hätten ihn nicht gewarnt. Dann muss es der israelische Geheimdienst gewesen sein. Wie konnte dieser im Voraus wissen, es würden Bomben in London hochgehen? Warum wurde dann die Bevölkerung nicht auch gewarnt?
15. Zwei Wochen nach den Anschlägen hat der damalige Chef des Mossad General Meir Dagan gesagt, er hätte Netanyahu kurz vor dem Anschlag gewarnt. Wieso wusste der israelische Geheimdienst mehr als die zuständige Polizeibehörde Scotland Yard? Wo hatten sie das Wissen her, ausser sie waren daran beteiliegt?
16. An diesem Tag war noch eine andere interessante Person in London, der mit einem Terroranschlag zu tun hatte, nämlich Rudy Giuliani, der Bürgermeister von New York am 11. September 2001.
Und es gibt viele andere Ungereimheiten die zeigen, die offizielle Story der britischen Regierung und Sicherheitsbehörden kann nicht stimmen. Die vier Araber waren unschuldig, sie waren nur Sündenböcke. Es handelt sich wieder wie bei 9/11 um einen Inside Job!
Alles sieht so aus, wie wenn die 7/7 Bombenanschläge in London vom britischen und israelischen Geheimdienst inszeniert wurden. Ziel war es, den Anschlag den "bösen" Arabern in die Schuhe zu schieben und die britische Bevölkerung in Angst zu versetzen. Damit wollte man den wachsenden Widerstand gegen die Polizeistaatgesetze und gegen die Kriege in Afghanistan und Irak brechen.
Kommentar:
Die Muslime sollten wissen, jedesmal wenn man von einem "Freund" zu irgendeiner Aktion animiert wird, egal was es ist, dann muss man sofort die Finger davon lassen. Denn zu 99% steckt ein Geheimdienst, die Polizei oder sonst eine Behörde dahinder, die Dumme suchen, die man als Sündenbocke reinlegen kann, um "Terror" zu machen.
Der "Krieg gegen den Terror" ist tatsächlich ein "Krieg für Terror", denn ohne Terror gebe es keine Rechfertigung für alle Kriege und polizeistaatlichen Massnahmen. Die Regierungen sind die einzigen die ein Interesse an Terror haben. Sie sind die einzigen die davon profitieren.
Siehe meinen Artikel: "Wie man ein Terrorkomplott verhindert"
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