Posts mit dem Label Cheney werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Cheney werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 17. März 2010

Die 9/11 Kommission durfte die mutmasslichen Terroristen nicht befragen

Noch ein Beweis, die 9/11 Kommission konnte nicht ihre Arbeit richtig durchführen ist jetzt ans Tageslicht gekommen, denn sie wurde massiv vom Weissen Haus in ihrer Untersuchung eingeschränkt, konnte ihre Aufgabe gar nicht wirklich durchführen und wurde von höchster Stelle gewarnt, sie darf eine „gewisse Linie nicht überschreiten“. Das geht aus Dokumenten hervor, die neu veröffentlicht wurden. Aussagen welche die Kommission verlangte wurden ihr vorenthalten. Deshalb ist der offizielle 9/11 Bericht völlig wertlos und stellt nicht den wahren Hergang dar.

Jeder der sich die Zeit genommen hat den offiziellen Untersuchungsbericht über die Ereignisse des 11. September 2001 zu lesen wird feststellen, wie viel dort nicht untersucht, weggelassen und verschwiegen wurde. Ich hab jedes Wort der 585 Seiten gelesen und konnte nur den Kopf schütteln über was dort drin steht, aber noch wichtiger, was nicht drin steht. Der Bericht hat mehr Löcher als ein Schweizer Käse! Die haben ja zum Beispiel weder die Flugzeuge, noch die Täter positiv identifiziert. Deshalb ist er nicht das Papier wert auf dem er geschrieben wurde. Eine reine Weisswaschaktion, welche die wahren Täter schützt und nur eine Lügengeschichte darstellt.

Die amerikanischen Bürger und die Weltgemeinschaft sollen GLAUBEN, es waren böse arabische Terroristen, ein kranker Bin Laden aus einer Höhle in Afghanistan mit seinen 19 Amateuren waren die Täter. Wir sollen GLAUBEN sie haben die gesamte Luftabwehr der Vereinigten Staaten stundenlang ausgetrickst, die Besatzung von vier Linienmaschinen mit lächerlichen Teppichmessern überwältigt und ungehindert das Land angegriffen. Ich betone GLAUBEN, denn kein einziger Beweis wurde für diese Behauptung erbracht, KEIN EIZIGER!!!

Deshalb sucht die FBI Bin Laden auch nicht wegen 9/11 und er wurde bis heute nicht deswegen angeklagt, auch nicht in Abwesenheit. Ist doch merkwürdig, sie sagen er war der grosse Drahtzieher, suchen ihn aber nicht und anklagen tun sie ihn auch nicht, weil, wie sie selber sagen, sie keine Beweise gegen ihn haben. In einem Rechtstaat ist aber der Beschuldigte nicht der Täter, wenn man ihm nicht die Tat nachweisen kann. Ist doch klar, die sogenannte Unschuldsvermutung. Also, demnach war es nicht Bin Laden, sondern jemand anders.

Jetzt sind 9 Jahre vergangen und sie haben ihn immer noch nicht. Warum wohl? Weil sie ihn nicht wirklich suchen, weil sie ihn gar nicht finden wollen. Dann würde ja alles auffliegen. Ausserdem ist er sowieso schon seit Dezember 2001 tot und sie wissen es, halten ihn als Phantom und Oberbösewicht am "Leben", mit den gefälschten Botschaften, damit sie ihren nie endenden Krieg gegen den Terror begründen können. Wenn sie Bin Laden erwischen würden oder er offiziell für tot erklärt wird, müssten sie ja sofort den Krieg in Afghanistan und alle anderen beenden, dann gibt es ja gar keinen Feind mehr. Das darf nicht passieren.

Amerika benötigt überall Feinde und ständig eine Bedrohung, sonst hat die Militärmaschinerie nichts mehr zu tun, funktioniert die Sicherheits- und Waffenindustrie nicht mehr, kann man die Bevölkerung nicht mehr ausbeuten, unterdrücken und versklaven. Wie soll man ein Verteidigungsbudget von sagenhaften 800 Milliarden Dollar pro Jahr und Kriegskosten von nochmal 400 Milliarden und Kosten für die Geheimdienste von 100 Milliarden sonst begründen? Das ist doch Wahnsinn! Und das alles nur wegen einigen lumpigen "Terroristen" die sie selber fabrizieren. Unglaublich diese Verarsche!

Aber wie gesagt, der offizielle Kommissionsbericht ist voller Löcher. Was mit keinem einzigen Wort darin erwähnt wird zum Beispiel, ist der Zusammenbruch von World Trade Center 7, wie wenn die Pulverisierung eines dritten Wolkenkratzers (ja DREI brachen in New York an diesem Tag zusammen) nicht erwähnenswert wäre. Das bedarf doch einer Erklärung, oder wenigstens eine Erwähnung!

Wie kann ein gigantisches Gebäude in Fallgeschwindigkeit zusammenkrachen und sich in Staub auflösen, obwohl es nicht von einem Flugzeug getroffen wurde? Es wurde uns doch erzählt, die Zwillingstürme explodierten, weil jeweils eine Boeing rein stürzte. Was ist aber mit World Trade Center 7? Keine Maschine krachte dort rein und trotzdem stürzte es 7 Stunden später ein, fast genau so wie die anderen. Aber diese Tatsache wurde weder von der Kommission untersucht, noch erwähnt, sondern völlig tot geschwiegen, wie wenn nicht passiert. Warum? Gibt es da etwas zu verbergen?

Na klar wird das verheimlicht, denn der Zusammenbruch von WTC7 ist der klare Beweis, da stimmt was nicht, da passt die offizielle Story nicht. Wolkenkratzer brechen nicht einfach zusammen, auch nicht durch ein Feuer, sondern nur wenn sie gesprengt werden. WTC7 ist der „rauchende Colt in der Hand des Täters“, darum steht nichts darüber im Bericht. Denn eine Sprengung muss von langer Hand vorbereitet werden, man muss Wochen oder sogar Monate vorher Zugang zum Gebäude haben und die Verantwortlichen für die Sicherheit müssen mitspielen, müssen das erlauben und den Zugang gewähren. Also waren es Insider!

Es waren nicht arabische Terroristen, sondern jemand aus den eigenen Reihen, Landesverräter mit Hilfe ausländischer Geheimdienste. Die wirklichen Feide Amerikas, die Feinde der ganzen Menschheit, haben diesen Angriff gemacht und es nur Bin Laden als Sündenbock in die Schuhe geschoben. Die 19 Helfer wurden als Akteure vorbereitet und reingelegt. Eine klassische „Operation unter falscher Flagge“, wie schon oft von ihnen praktiziert.

Wie zum Beispiel der Angriff auf die USS-Liberty, der den Ägyptern angehängt wurde, oder der Angriff von nordvietnamesischen Torpedoboote gegen die US Navy im Golf von Tonkin, der nie stattfand, eine reine Erfindung war, aber als Grund für den Vietnamkrieg genommen wurde. Ist durch die Freigabe von Geheimdokumente im Jahre 2005 bekannt geworden. Der Angriff im Golf von Tonkin als Kriegsgrund hat nie stattgefunden, ist eine gigantische Lüge.

Jetzt werden die Skeptiker sagen, aber die Vereinigten Staaten, oder in diesem Fall, der Militärisch-Industrielle-Komplex mit den Geheimdiensten, tötet doch nicht fast 3'000 ihrer eigenen Landsleute, das ist undenkbar und absurd. Wie bitte? Das soll absurd sein? Die US-Machtelite hat schon viel mehr eigene Leute umgebracht, um ihre strategischen Ziele zu erreichen. Den Vietnamkrieg haben sie mit der Lüge, „wir wurden von Nordvietnam angegriffen“ begründet und sie haben dann 56'000 ihrer Soldaten in den Tod geschickt, von den fast 3 Millionen vietnamesischen Zivilisten die sie ermordet haben gar nicht zu reden.

Was sind schon 3'000 am 11. September? Das ist ein Klacks und der Zweck heiligt die Mittel in ihren Augen. Damit konnte die US-Regierung, bzw. die welche wirklich die Macht in Washington haben, ihre Kriege in Afghanistan und Irak begründen und den Polizeistaat einführen. Sie benötigten diesen Schock des "Angriffs" auf Amerika, damit die Bevölkerung vor lauter Angst zu allem Ja und Amen sagt. Jeder der sich dagegen aussprach war ein Verräter und ein Sympathisant der „Terroristen“. So wurde die Opposition gegen die Kriege und gegen die Freiheitseinschränkungen niedergemacht und die Medien waren sowieso voll auf Linie mit ihrer Kriegspropaganda.

Der Brief vom 6. Januar 2004

Die American Civil Liberties Union (ACLU) oder Amerikanische Bürgerrechtsunion hat auf Anfrage Dokumente nun erhalten, aus denen hervorgeht, die Bush-Regierung hat die 9/11 Kommission davor gewarnt, nicht zu tief den Angriff vom 11. September 2001 zu untersuchen. In dem Brief vom 6. Januar 2004, der von Justizminister John Ashcroft, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und CIA Direktor George Tenet unterschrieben wurde steht, die Regierung verweigert der Kommission die Erlaubnis die in Haft sitzenden mutmasslichen Terroristen zu befragen, obwohl sie das verlangt hat und dürfen eine gewisse „Linie nicht überschreiten“, weil sonst die Regierung nicht in der Lage wäre das Land zu schützen.

Als Antwort auf die ausweitende Anfrage der Kommission auf Zugang zu Geheimnissen, hat die Exekutive vollen Zugang gewährt,” steht im Brief. „Es gibt aber eine Linie welche die Kommission nicht überschreiten darf ... die Linie mit der die Kommission eine richtige Untersuchung der Angriffe von 11. September 2001 durchzuführen, von der Möglichkeit der Regierung die nationale Sicherheit zu gewährleisten trennt, einschliesslich Schutz von Amerikanern vor zukünftigen Angriffen.

Hier das Originaldokument:

Klick drauf um zu vergrössern

Die Beteiligung der Kommission an Verhören der Gefangenen würde diese Linie überschreiten,“ steht weiter im Brief. „Als Offizielle der Vereinigten Staaten, verantwortlich für die Einhaltung der Gesetze, der Verteidigung und der Geheimdienstfunktionen der Regierung, fordern wir die Kommission auf, nicht weiter die gewünschte Anfrage für eine Beteiligung bei der Befragung der Gefangenen zu verfolgen.

Diese Verweigerung, die mutmasslichen Täter zu befragen, bedeutete eine massive Einschränkung der Arbeit der Kommission. Ohne die Gefangenen selber Fragen stellen zu können und direkt ihre Antworten zu erhalten, konnte sie gar nicht die Aussagen der Beschuldigten und ihre Version der Geschichte hören und beurteilen. Die Kommission konnte sich gar kein eigenes Bild machen, sondern war nur auf das was die Regierung behauptete einseitig angewiesen.

Das wäre genau so, wie wen man bei einer Gerichtsverhandlung den Angeklagten nicht zu Wort kommen lässt, er sich nicht verteidigen darf, sondern nur das was der Staatsanwalt sagt hört und als wahr annimt. Wie kann ein Richter dann ein faires Urteil fällen? Das hat doch mit einem Rechtsstaat nichts zu tun, der die USA behauptet angeblich zu sein. Man soll nur alles was die Bush-Regierung sagte GLAUBEN, mit der faulen Ausrede, sonst gefährdet man die nationale Sicherheit, uuuuuh!

Wie ehrlich und glaubwürdig George W. Bush, Dick Cheney, Donald Rumsfeld und die ganze Verbrecherband der US-Regierung war, konnte man an den Gründen für den Überfall des Irak sehen, wo uns über die schreckliche Bedrohung mit Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein panische Angst gemacht wurde. Im Nachhinein stellte sich alles als gigantische Lüge heraus, denn es gab gar keine Massenvernichtungswaffen, es wurden keine gefunden, Saddam bedrohte niemanden, es war alles von der US-Regierung erstunken und erlogen, um den lange beschlossenen Krieg und die Eroberung des Irak durchführen zu können.

Aber diesen Kriegsverbrechern, Massenmördern und Lügnern soll man was sie über 9/11 sagen glauben. Man soll ihnen den Hergang über 9/11 glauben, der dann als Grund genommen wurde um diese Kriege die auf Lügen basieren durchführen zu können. Sie lügen über die Kriegsgründe, aber nicht über den 11. September? Wie naiv, gutgläubig und blöd meinen die eigentlich sind wir?

Ausserdem, wie hätte die Befragung der eingekerkerten Beschuldigten durch die Kommission überhaupt die nationale Sicherheit gefährdet? Das ist doch lächerlich. Die einzigen die sie gefährdet hätten wäre die US-Regierung selber gewesen, denn die waren alle in den Ereignissen des 11. September involviert. Das mindeste was man ihnen vorwerfen kann, Bush und Konsorten wussten es wird passieren, das ist klar bewiesen.

Dieses Vorwissen alleine ist schon Grund genug sie wegen Landesverrat zu verurteilen und ins Gefängnis zu werfen. Es wäre die Wahrheit herausgekommen, wenn die Gefangenen vor der Kommission geplaudert hätten, so siehts aus.

Die US-Regierung hatte Angst, wenn die Kommission tiefer forscht, dann würde sie was wirklich passiert ist herausfinden, deshalb musste sie an der Arbeit wo es nur ging gehindert werden.

Ausserdem hätte die Kommission bei der Befragung erfahren, die Gefangegen wurden massiv gefoltert, haben nur deswegen überhaupt was man ein "Geständnis" nennen kann abgegeben. Was ist denn so eine Aussage wert? Nichts! Jeder der gefoltert wird gesteht alles. Wenn jemand euch mit "Waterboarding" erstickt oder Kabel an eure Genitalien anschliesst und Strom durchjagt, dann gesteht ihr jedes Verbrechen welches man euch vorgibt, das ist mal ganz sicher. Und das haben die CIA und das Militär getan, sie geben es ja sogar zu. Diese erzwungenen "Geständnisse" wurden dann von der Kommission als glaubwürdige Aussagen übernommen.

Die Flugzeuge wurden nie positiv identifiziert

Eines der grössten Unterlassungen welche die 9/11 Kommission begangen hat war, sie hat die "Tatwaffe" nicht positiv identifizieren lassen. Man stelle sich vor, die vier Flugzeuge die angeblich für den Angriff benutzt wurde, sind weder von der Transportbehörde NTSB, oder der Flugaufsichtsbehörde FAA, noch dem FBI als die identifiziert worden, die angeblich dazu benutzt wurden um 3'000 Menschen zu ermorden.

Man muss nicht Kriminalist oder Jurist sein um zu wissen, die erste und wichtigste Vorgehensweise bei einem Mordfall, ist die Tatwaffe zu identifizieren und sie dem mutmasslichen Täter zuzuordnen. Das wurde nicht getan. Niemand weiss, ob die Trümmer von Flugzeugen welche angeblich an den Tatorten gefunden wurden, tatsächlich zu den vier Maschinen gehören die abgeflogen sind. Das wird einfach angenommen. Wo ist der Beweis?

Wenn ich Anwalt wäre und Bin Laden oder die 19 Helfer vor Gericht verteidigen müsste, könnte ich mit Leichtigkeit mit diesen gravierenden Fehler in der Beweiskette den Fall total auseinandernehmen. Die Anklage des Staatsanwalts würde sofort in sich zusammenbrechen. Es gibt nichts was die vier angeblich entführten Maschinen mit den Absurzstellen in Verbindung bringt. Das ist nur eine Annahme, die nicht bewiesen ist.

Die Linienmaschinen American Airlines Flug 11 mit Nummer N334AA in den Nordturm, United Airlines Flug 175 mit Nummer N612UA in den Südturm, American Airlines Flug 77 mit Nummer N644AA in das Pentagon und United Airlines Flug 93 mit Nummer N591UA die angeblich in Shanksville, Pennsylvania abstürzte, sind nicht identifiziert worden. Es können genauso gut andere Flugzeuge sein die benutzt wurden oder es sich um gar keine Boeings handeln, sondern um ganz andere Fluggeräte. Die Trümmer wurden nicht an Hand von Seriennummern des Herstellers den oben genannten Registriernummern zugeordnet.

Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der amerikanischen Flugunfalluntersuchung!

Dieser Fehler und Mangel an korrekter kriminalistischer Vorgehensweise zeigt, die offizielle 9/11 Story steht auf völlig schwachen Füssen und der dümmste Anwalt könnte die Behauptung der US-Regierung vor einem Gericht komplett demontieren.

Dazu kommt noch, dass die Leichen der mutmasslichen Täter auch nicht den Personen zugeordnet wurden die beschuldigt werden es getan zu haben. Es wurde das DNA der Verwandten der angeblichen Täter nicht genommen und mit den der Leichen verglichen. Auch da gibt es keinen forensisch korrekten Zusammenhang, sondern es wird nur angenommen es sind die arabischen Täter. Wie geht denn das? Es können somit auch andere Personen die Tat begangen haben. Jeder Mord in "Hintertupfing" wird besser kriminaltechnisch untersucht!

Die Kommissionsmitglieder wissen es ist eine Farce

Die beiden führenden Mitglieder der 9/11 Kommission, Thomas Kean and Lee H. Hamilton, haben sich später, als es dann zu spät war, über das unkooperative Verhalten der US-Regierung und der ganzen US-Militärmaschinerie bitter beschwert, sogar ein Buch darüber geschrieben und unter Anderem gesagt, das Budget um eine richtige Untersuchung durchzuführen war viel zu klein, ihnen standen anfänglich nur lächerliche 1 Million Dollar zur Verfügung und wurde schlussendlich nach massiven Protesten auf 15 Millionen erhöht. Zum Vergleich, die Untersuchung der Monika Lewinski Affaire gegen Bill Clinton hatte ein Budget von sagenhaften 40 Millionen Dollar!!!

Da passiert der „grösste Terrorangriff aller Zeiten“ auf Amerika, diese Untersuchung ist ihnen nichts wert, wird so knapp wie möglich gehalten, aber der „Blow Job“ von Monika an Bill im Oval Office wird massiv mit Geld ausgestattet und bis ins letzte pikante Detail untersucht, ich meine, bis zu den Samenflecken auf Monikas Kleid und welche Zigarre Bill bei ihr eingeführt hat. Über das Sexleben des Präsidenten müssen die Amerikaner selbstverständlich alles genau wissen, da werden keine Kosten gescheut, was aber bei 9/11 passiert ist nicht, da wird gespart.

Dann sagen Kean und Hamilton, wurden sie auf der ganzen Linie vom Militär angelogen, die Einsicht in geheime Dokumente verweigert, sie durften die Gefangenen nicht befragen und Bush und Cheney hatten die Frechheit nur zusammen auszusagen und dann sich sogar geweigert einen Eid abzulegen die Wahrheit zu sagen. Wie geht denn so was? Vor jedem Gericht müssen Angeklagte und Zeugen den Eid ablegen, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen. Bush und Cheney gingen einfach her und sagten, nein, das machen wird nicht und die Kommission akzeptiert das.

Kommissionsvorsitzender Lee Hamilton sagte: “Ich glaube nicht für eine Minute wir haben es richtig hinbekommen." Er sagte weiter, die Kommission wurde aufgestellt um zu versagen, die Menschen sollen weiter 9/11 hinterfragen und die Debatte über 9/11 muss weitergehen.

9/11 Kommissionsmitglied Timothy Roemer sagte: “Wir waren extrem über die falschen Aussagen die wir bekommen haben frustriert."

Max Cleland trat von der 9/11 Kommission zurück und sagte: "Es ist ein nationaler Skandal. Diese Untersuchung ist kompromitiert. Eines Tages werden wir die ganze Geschichte erfahren, weil 9/11 so wichtig für Amerika ist. Aber diese Regierung im Weissen Haus will alles vertuschen."

Aber nicht nur die Bush-Regierung hat alles getan, damit die Wahrheit nicht ans Tageslicht kommt, sondern der "Heilsbringer" Obama macht genau so weiter mit der Unterdrückung der Wahrheit und verbietet alle Zweifel und Diskussionen über die offizielle Version und sagte, "das sind Fakten und keine Meinungen über die man diskutieren darf."

Deshalb, der offizielle Bericht der 9/11 Kommission ist eine Farce, eine Vertuschungsaktion, völlig wertlos, komplett für den Müll und kann so nicht für die Menschheitsgeschichte stehen gelassen werden. Es muss eine neue, völlig unabhängige, mit allen Machtmitteln ausgestattete Untersuchung her, welche Einsicht in alle Unterlagen bekommt, jeden unter Eid befragen kann und dadurch herausfindet, was wirklich am 11. September 2001 passiert ist, denn was sie uns bisher erzählt haben, ist die grösste Lüge des Jahrhunderts!

Sonntag, 16. August 2009

Interview mit CIA-Analyst Ray McGovern

Hier ein interessantes Interview mit einem CIA-Insider, der uns auf geheime Dokumente der britischen Regierung hinweist, über die wenig oder nichts in den MSM berichtet wird, die "Downing Street Memos". Damit ist erwiesen, die Bush- und Blair-Regierungen haben einen Angriffskrieg gegen den Irak geplant und die Behauptung, Saddam Hussein stelle eine Bedrohung mit seinen nicht existierenden Massenvernichtungswaffen dar, wurde frei erfunden. Die Entscheidung den Irak einem "Regime-Wechsel" zu unterziehen war unmittelbar nach 9/11 gefallen, oder sogar schon vorher, obwohl der Irak damit gar nichts zu tun hat. Danach wurden die westlichen Geheimdienste aufgefordert die Informationen dieser beschlossenen Kriegspolitik "anzupassen", heisst mit Lügen hinzubiegen!

Die hörigen Schosshunde in den Massenmedien haben dann diese Lügen der Bevölkerung verkauft und die Kriegshysterie geschürt.

Beide, die anglo-amerikanischen Regierungen, plus die Medien, sind schuldig ein Kriegsverbrechen begangen zu haben. Ein Angriffkrieg mit hunderttausenden Toten ist das schlimmste Verbrechen das man begehen kann, ist so in den Nürnberger-Prinzipien die ins internationale Recht eingegangen sind festgelegt. Jeder der daran beteiligt ist oder es wissentlich nicht verhindert hat, ist mitschuldig ... auch die Merkel-Regierung, denn ohne ihre Erlaubnis die Ramstein-Airbase zu nutzen ist der Krieg im Irak gar nicht möglich. Die Massenmörder Bush und Blair mit ihrem Gefolge gehören nach Den Haag vor das Kriegsverbrechertribunal .. ja Angie ... auch du!!!

Ich habe im Februar 2003 Angela Merkel einen Brief geschrieben, vor Kriegsbeginn am 19. März, in dem ich sie darauf hinwies, die Gründe der Amerikaner den Irak zu überfallen stimmen nicht, sind gelogen, Saddam Hussein stelle für kein Land eine Gefahr dar und ich forderte sie auf alles zu tun um einen Krieg zu verhindern. Ihre Beführwortung des Krieges hatte sie in einem Artikel der Washington Post geschrieben. Sie stimmte als CDU-Chefin darin in den Kriegsgesang der US-Regierung ein, wetterte gegen die SPD geführte Bundesregierung.

Sie antwortete mir schriftlich, nein das stimme nicht, die Bush-Regierung handle richtig, Saddam Hussein wäre auch für Europa gefährlich, hätte Massenvernichtungswaffen, würde Al-Kaida unterstützen und der Krieg wäre deshalb gerechtfertigt.

Nach dem sich herausstellte, es wurden keine Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden und es gab keine Verbindung zu Terroristen, alles was der Westen an Bedrohung behauptete wäre gelogen, schrieb ich ihr im Sommer 2003 wieder und sagte, sie läge mit ihrer Beurteilung komplett falsch und sie hätte damit einen Angriffskrieg unterstützt, habe sie deshalb aufgefordert als Vorsitzende der CDU zurückzutreten. Darauf bekam ich selbstverständlich keine Reaktion.

Entweder ist Angela Merkel völlig inkompetent, hat keine Ahnung von was sie spricht, ist naiv und ein höriger Lakai der Amerikaner, oder sie hat bewusst gegen besseres Wissen gehandelt, denn jeder gut informierte wusste vor Beginn, die Kriegsgründe sind erstunken und erlogen.

Egal ob Inkompetenz oder Absicht, in beiden Fällen ist sie völlig untragbar und muss aus dem Amt, muss sich als Helfershelfer zu einem illegalen Angriffskrieg im Irak verantworten, und wegen dem illegalen Krieg der Bundeswehr in Afghanistan sowieso. Es besteht kein Verteidigungsfall, die Taliban haben weder die USA noch Deutschland angegriffen. Das Deutschland im Hindukusch verteidigt werden muss ist ein glatte Lüge. Die Mitglieder der Bundesregierung sind Kriegsverbrecher, führen dort einen Angriffskrieg mit Völkermord und brechen damit nicht nur internationale Gesetze sondern auch das Grundgesetz. Die Bundeswehr hat in Afghanistan nichts zu suchen, Punkt!

Die Ausrede, es müssen Terroristen bekämpft werden ist auch eine Lüge. Oder man muss die Geschichte des II. WK neu schreiben. Denn dann waren die Résistance in Frankreich und die Partisanen im Balkan und Sowjet-Russland auch Terroristen. Schliesslich haben sie sich auch wie die Taliban gegen die Besatzer gewehrt, Bombenanschläge verübt und die Eindringlinge angegriffen. Dann hat ja die Wehrmacht im Partisanenkampf richtig gehandelt.

Ach, ich hab ja vergessen, wenn der Westen ein Land überfällt und besetzt, dann sind die Freiheitskämpfer die Widerstand leisten feige Terroristen. Umgekehrt, wenn der Feind des Westens die Widerständler bekämpft, dann selbstverständlich nicht, dann sind die Freiheitskämpfer mutige Helden. Diese Doppelmoral, die man dreht wie es einem passt, ist unerträglich.

Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis und kein aggressives Kriegswerkzeug, damit die Amerikaner mit erfundenen Gefahren überall auf der Welt imperiale Eroberungen durchführen können, und jeder der ihnen Widerstand leistet wird zum Terroristen erklärt. Wer das mitmacht, schönredet und unterstützt ist Mittäter bei einem Massenmord! Gerade Deutschland müsste als Lektion aus der Vergangenheit und aus den Lehren der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse ihrem sogenannten "Freund und Partner" die rote Karte zeigen, das machen wir nicht mit und so nicht! Aber sie sind eine feige Bande, haben kein Rückgrad, sind dressierte Pudel die jeden kriminellen Befehl der aus Washington kommt gehorchen.

Die Downing Street Memos

Bei diesen geheimen Dokumenten handelt es sich um Aufzeichnungen von Gesprächen aus dem inneren Kreis der britischen Regierung vom 23. Juli 2002, also 8 Monate vor der Bombardierung Bagdads mit "Shock and Awe" Schock und Furcht. Sie wurden der britischen Zeitung The Sunday Times zugespielt und am 1. Mai 2005 veröffentlicht. Der damalige Chef des britischen Geheimdienstes MI5, Sir Richard Dearlove, berichtet über seinen Besuch in Washington und Treffen mit seinem Amtskollegen und Chef der CIA George Tenet. Seine Aussage wurde in den Memos festgehalten.

Darin berichtet Dearlove, George W. Bush hätte den Entschluss gefasst den Irak anzugreifen und Saddam Hussein mit einem "Regimewechsel" zu stürzen. Die Aufgabe der Geheimdienste ist es nun die beschlossene Kriegspolitik mit entsprechenden Berichten zu untermauern "fix the facts around the policy", also die Fakten für die Politik wunschgemäss hinzubiegen. Auf Deutsch heisst das, Gefahren und Bedrohungen zu erfinden, damit man gegenüber der Öffentlichkeit einen Angriffskrieg rechtfertigen kann. Niemand im Kabinett von Tony Blair lehnte sich gegen diese Erfindung von Kriegsgründen auf, sie waren in einer Linie mit der Bush-Regierung.

Die Downing Street Memos sind ein hieb- und stichfester Beweis, Bush und Blair und alle Regierungsmitglieder sind Kriegsverbrecher, sie haben einen Angriffskrieg gegen den Irak geführt, und führen ihn heute noch, der komplett auf Lügen basiert. Und dieser Massenmörder Tony Blair soll nach in Kraft treten des Lissabon-Vertrag 2010 erster Präsident der EU werden? Nicht zu fassen was hier abgeht. Und keiner tut was, niemand lehnt sich auf, keiner in der Politik und schon gar nicht die sogenannten Qualitätsmedien. Ich spuck auf sie!

Ein CIA-Insider stellt sich gegen den Krieg

Raymond McGovern is ein pensionierter CIA-Offizier, der ein politischer Aktivist geworden ist. Er hat insgesamt 27 Jahre für die CIA als Analyst und Auswerter gearbeitet und den täglichen Geheimdienstbericht für das Weisse Haus erstellt, President's Daily Brief (PDB), sieben Präsidenten damit gedient, von John F. Kennedy bis Ronald Reagan. Er arbeitete auch fünf Jahre in München und war Verbindungsoffizier zum Bundesnachrichtendienst (BND). Bei seinem Ausscheiden aus der CIA wurde er mit der "Intelligence Commendation Medal" durch George H. Bush ausgezeichnet. Diese Medaille hat er aber aus Protest gegen die Kriegspolitik der US-Regierung zurückgegeben und er arbeitet seit dem als engagierter Kriegsgegner um die Menschen aufzuklären. Ich hatte die Gelegenheit ein längeres Gespräch mit ihm zu führen. Hören wir was er uns zu sagen hat.

Teil 1:



Teil 2:

Ray McGovern sagt im nächsten Teil des Interviews:
- Einen Angriffskriegs zu führen, ist das grösste internationale Verbrechen!
- Der Irakkrieg ist der erste Krieg im 21. Jahrhundert der wegen Ressourcen geführt wird!
- Afghanistan wird Obamas Vietnam, sollte er nicht bald aufwachen!
- Die Amerikaner versuchen in Afghanistan etwas an dem alle anderen bisher gescheiter sind, die Perser, Inder, Briten und die Russen ... es wird nie funktionieren!
- Durch die Bombardierung und Tötung von Zivilisten helfen wir genau denen die wir bekämpfen!
- Es ist inhuman und feige mit ferngelenkten Maschinen Menschen zu töten und dadurch die verheerende Auswirkung der Waffen nicht zu sehen!



Teil 3:

Dienstag, 16. Juni 2009

9/11 Chefplaner sagt, ich hab unter der CIA Folter gelogen

Dokumente die am Montag veröffentlicht wurden zeigen, Chalid Scheich Mohammed hat dem US-Militärtribunal auf Guantanamo erzählt, er hat gegenüber der CIA gelogen, nachdem er von ihnen gefoltert wurde. Demnach ist sein Schuldanerkenntnis, er wäre ein hochrangiges Mitglied der Al-Kaida und der Chefplaner der Anschläge vom 11. September 2001 gewesen, nur von ihm geäussert worden, da er in Todesangst die Qualen entgehen wollte. Seine Geständnisse sind demnach wertlos, die offizielle 9/11 Story baut auf Lügen auf und vergrössern die Zweifel ob Folter überhaupt einen Sinn macht.

Mohammed wurde 2003 gefangen genommen und bis 2006 in einem Geheimgefängnis der CIA festgehalten und von ihnen gefoltert, bis er 2006 nach Guantanamo dem US-Militär überstellt wurde.

Ich erfinde Geschichten,” sagt Chalid Mohammed, in dem er in gebrochenen Englisch die Verhöre der CIA über den Aufenthaltsort von Osama Bin Laden beschrieb. „Wo ist er? Ich weiss es nicht. Dann haben sie mich gefoltert,” erzählte Mohammed seinen Befragern. “Dann habe ich gesagt, ‘Ja, er ist in diesem Gebiet’”.

Mohammed hat auch zugegeben, er hätte Leute verraten von denen er wusste sie wären keine Mitglieder der Al-Kaida, um damit der brutalen Behandlung zu entgehen. Die CIA hat wiederholt die Foltermethode des „Waterboarding“ bei ihm angewendet, in dem er einem simulierten Ertrinken ausgesetzt wurde.

Ein Anwalt der ACLU American Civil Liberties Union (Amerikanische Bürgerrechtsunion) hat die Dokumente durch eine Klage auf Grund des Freedom of Information Act (Gesetz zur Einsicht in Dokumente der Behörden) erhalten. Er sagt, Mohammeds Aussage stellt die Effektivität des Verhörprogramms der CIA in Frage.

Es unterstreicht die Unzuverlässigkeit der Aussagen, die durch Folter erzwungen wurden,“ sagt Jameel Jaffer, Direktor des ACLU Nationalen Sicherheitsprojekt.

Damit werden die Rufe laut, die Obama-Regierung soll die Details der Behandlung von Terrorverdächtigen veröffentlichen, um eine grössere Untersuchung der Verhörmethoden der Bush-Regierung ermöglichen zu können. Die veröffentlichte Aussage durch einen Gefangenen geben einen seltenen Einblick, was in den Geheimgefängnissen passierte und wie die CIA durch Folter Geständnisse erpresste, die wertlos sind, weil die Opfer alles erzähle um den Qualen zu entkommen.

Chalid hat insgesamt 31 Anschläge und Anschlagsversuche zugegeben. Bei einem geplanten Anschlag sollte auch Papst Johannes Paul II., während einer Phillipinenreise, ermordet werden. Auch die Ermordung der Ex-Präsidenten Carter und Clinton war vorgesehen. Wahrscheinlich hätte er bei entsprechender Folter den Mord an Präsident Kennedy, an Martin Luther King und den Abschuss der Challenger Raumfähre auch noch zugegeben.

Der Geheimdienst stellt die Methoden anders dar und widerspricht der Aussage, sie wären nicht nützlich. „Die CIA sieht die Verhörmethoden anders – was sie waren und was sie nicht waren – und der Notwendigkeit Informationen über die nationale Sicherheit zu schützen,“ sagt der Sprecher der CIA Paul Gimigliano.

Ein Grossteil der Dokumente, die am Montag veröffentlicht wurden, sind Protokolle der Verhandlungen des Militärtribunals, die mutmassliche Mitglieder der Al-Kaida verurteilen sollen, die seit Jahren sich auf Guantanamo befinden. Die Bush-Regierung hat viele Passagen der Dokumente als geheim klassifiziert, speziell die Aussagen der Gefangenen, sie wären durch die CIA gefoltert worden. Die Manuskripte sind grösstenteils zensiert, in dem viele Sätze geschwärzt sind.

Die ACLU ist über die Obama-Regierung enttäuscht, die eine grössere Offenheit versprach, aber dann entschied die Information zurückzubehalten.

Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu wissen was in den Geheimgefängnissen der CIA passiert ist,” sagt Jaffer und er fügte hinzu, dass die ACLU weiter vor Gericht für eine völlige Deklassifizierung der Protokolle aus dem Guantanamo Tribunal drängen werde.

Aber die Aussagen von Mohammed zeigen nicht nur, er hat falsche und frei erfundene Informationen den Folterern unter den Qualen erzählt, die Dokumente beinhalten auch neue Details wie Terrorverdächtige gehalten werden.

So sieht man aus einer Passage der Protokolle, dass die CIA offensichtlich Mohammed erzählte, er hätte keine Verfassungsrechte.

Das habe ich so verstanden als er mir sagte: Du bist keine Amerikaner und du bist nicht auf amerikanischen Boden,“ erzählte Mohammed dem Militärtribunal. „Deshalb kannst du dich nicht auf die Verfassung berufen.

Diese Aussage zeigt, die Bush-Regierung hat ganz klar die amerikanischen Gesetze zum Schutz der Menschenrechte umgangen, in dem sie bewusst die Gefangenen in eine rechtlose Situation und an geheime Orte ausserhalb der USA brachte, um mit ihnen machen zu können was sie will.

Ben Wizner, führender Anwalt der ACLU bei der Klage um die Zensur der Protokolle aufzuheben sagt, die Tatsache, dass die CIA diese Aussage klassifizierte ist bemerkenswert.

Warum hat die Bush-Regierung die Aussagen von Muhammed unterdrückt, dass er von der CIA erzählt bekam, er ist nicht durch die Verfassung geschützt?“ fragte Wizner. „Diese wurden unterdrückt, um eine Blossstellung zu vermeiden.

Es gibt nur einen Erklärung für die andauernde Unterdrückung, es geht nicht um den Schutz der nationalen Sicherheit, es geht um den Schutz der CIA vor der Verantwortlichkeit,“ sagt Wizner.

Was mit dieser Veröffentlichung der Protokolle des Militärtribunals auf Guantanamo Bay Kuba deutlich wird, die Geständnisse von Chalid Muhammed und den anderer „Guantanamo Five“ genannten Angeklagten, sie wären die Drahtzieher der Anschläge vom 11. September, sind völlig wertlos und falsch, da sie als Lügen erzählt wurden, um der qualvollen Folter der CIA zu entgehen.

Gefangener wurde fälschlich als Nr. 3 der Al-Kaida beschuldigt

Ein weiterer Gefangener wurde von der CIA gefoltert, weil sie "irrtümlich" glaubten, er wäre die Nr. 3 in der Al-Kaida-Hierarchie und Partner von Osama Bin Laden. Abu Zubaida 38 erzählte laut veröffentlichten Bericht dem Militärtribunal 2007, "Sie sagten zu mir 'Sorry, wir haben entdeckt, dass du nicht die Nr. 3 bist, kein Partner und nichtmal ein Kämpfer bist.'"

Präsident Bush hatte aber Abu Zubaida im Jahre 2002 vor der Presse als "Operationschef der Al-Kaida" bezeichnet und die Gefangennahme als grossen Schlag gegen Terror verkündet.

Abu Zubaida berichtete weiter, Ärzte in Guantanamo hätten ihn erzählt, "ich wäre fast viermal gestorben" und er erlebte "Monate des Leidens und der Folter" unter falschen Annahmen. Abu Zubaida wurde insgsamt 83 Mal!!! dem "Waterboarding" unterzogen, nach dem er im März 2002 in Pakistan gefangenommen und in ein Geheimgefängnis gesteckt wurde. Er sitzt sieben Jahre später zusammen mit den anderen 229 Gefangenen immer noch in Guantanamo.

Kommentar: Meiner Meinung nach sind die erzwungene Geständnisse von sogenannten "feindlichen Kämpfern", die keinerlei rechtsstaatliches Verfahren bekommen und der Willkür und Gewalt der Amerikaner ausgesetzt sind, Teil des Gesamtplans, ein Ablenkungsmanöver, um Sündenböcke aufzubauen, damit man der Welt zeigen kann: „Schaut her, wir haben Terroristen gefangen und sie geben sogar zu sie haben 9/11 gemacht.“ Ein weiterer Beweis, gewisse Elemente in amerikanischen Machtapparat, einschliesslich Bush/Cheney, haben den 11. September selber inszeniert, um ihre Kriege rechtfertigen zu können und die Einführung der Polizeistaatsgesetze durchzudrücken.

Die Aufgabe von Obama ist offensichtlich dieses ungeheuerliche Verbrechen seiner Vorgänger weiter zu vertuschen, denn er macht alles damit die Wahrheit nicht an die Öffentlichkeit gelangt und er will auch keine neue 9/11 Untersuchung. Seine Aussage während seiner Rede am 4. Juni in Kairo verdeutlicht das. Er sagte: „Mir ist bewusst, dass einige die Ereignisse von 9/11 in Frage stellen oder rechtfertigen. Aber lass uns klar sein: Al-Kaida tötete fast 3'000 Menschen an diesem Tag.

Damit wiederholt Obama die Aussage von Bush vom 10. November 2001 vor der UNO nur in anderen Worten: „Lasst uns niemals abscheuliche Verschwörungstheorien betreffend der Angriffe vom 11. September akzeptieren. Böswillige Lügen welche die Schuld von den Terroristen ablenken, weg von den Schuldigen.

Obama wiederholt damit die Lüge, Al-Kaida gebe es wirklich und sie sind für 9/11 verantwortlich, dabei weiss jeder gut informierte Wahrheitssucher, Al-Kaida ist eine Erfindung der CIA und Osama Bin Laden war ein CIA-Agent, der den Decknamen "Tim Osman" hatte. Diese "nützlichen Idioten" wurden von der CIA rekrutiert, finanziert, ausgebildet und mit Waffen versorgt, um gegen die sowjetischen Truppen in Afghanistan zu kämpfen. Später, nach dem sie nicht mehr gebraucht wurden, durften sie als Sündenböcke für 9/11 herhalten und einige wurden mit Folter zu Geständnissen gezwungen.

Am 17. September 2001 veröffentlichte der TV-Sender Al Jazeera eine Nachricht von Bin Laden, in dem er sagte, er hätte mit den Angriff vom 11. September nichts zu tun: „Die US-Regierung hat mich laufend beschuldigt hinter jedem Angriff gegen sie zu sein. Ich möchte der Welt versichern, ich habe diesen letzten Angriff nicht geplant, der so aussieht wie wenn er von anderen Personen aus persönlichen Gründen geplant wurde. Ich lebe im islamischen Emirat Afghanistan und befolge die Regeln der Regierenden dort. Der derzeitige Regierende erlaubt mir nicht solche Operationen auszuführen“.

Gleich nach den Anschlägen sagte die afghanische Taliban-Regierung, sie bezweifeln, dass Bin Laden in dieser Aktion verwickelt ist und Verbindungen zu Terrorismus hat, denn sie hätten ihm alle Kommunikationsmittel mit der Aussenwelt weg genommen. (CNN)

Bin Laden wird bis heute als Phantom am Leben erhalten, damit man den "Krieg gegen den Terror" in Afghanistan und jetzt auch in Pakistan rechtfertigen kann, obwohl er seit dem 16. Dezember 2001 tot ist.

9/11 ist eine gigantische Lüge, sie haben es selbst gemacht!

Montag, 25. Mai 2009

Dick Cheney lügt…

… das Blaue vom Himmel herunter, um seinen eigenen Hals zu retten

Ein zeitgeschichtliches Dokument wiederholt erwiesene Propaganda-Lügen der Busch-Regierung in einmaliger Art der Zusammenstellung. Das bewog Christoph R. Hörstel, eine neue Geostrategie der Europäischen Union zu fordern. Hier seine Ausführungen:

In den letzten Tagen und Wochen ist die Obama-Regierung ihrer Vorgängerin hart auf die Füße getreten:

- Was Folter war und auch nach US-Recht niemals gerechtfertigt werden durfte („water boarding“), wurde wieder Folter genannt und verurteilt.

- Die weltweite US-Praxis, Gefangene in zahlreiche Foltergefängnisse weltweit zu überstellen und dort ohne Rechtsbeistand und zeitlich unbegrenzt nach ungeklärten Rechtstandards (wahrscheinlich meistens: Folter) befragen zu lassen („extraordinary renditions“) wurde beendet.

- Das Folterlager Guantánamo, dessen Einrichtung und Behandlungspraxis von Gefangenen auch US-Recht widersprach, wurde verurteilt und wird geschlossen.

- Bis Jahresende sollen alle US-Gefangenen weltweit Zugang zu rechtlicher Betreuung erhalten, sowohl die von Guantánamo nach Bagram bei Kabul in Afghanistan verlegten – als auch die dort zuvor schon inhaftierten Verdächtigen.

- Auch das Vokabular änderte sich: Der „Krieg gegen Terror“ wurde im offiziellen US-Sprachgebrauch auf eine „Eindämmungsoperation“ heruntergestuft.

US-Präsident Obama hat am vergangenen Donnerstag (19.05.2009) seine Politik in diesen Dingen öffentlich erläutert, das nahm der ehemalige US-Vizepräsident Cheney zum Anlass, wenige Minuten später seinerseits eine rednerische Breitseite auf den politischen Gegner abzufeuern, als Bühne nutzte er die erzkonservative Denkfabrik „American Enterprise Institute“ (AEI), wo ihm der Beifall aller Versammelten schon deshalb sicher war, weil er dort demnächst eine Führungsposition einnimmt. Normalerweise erfährt der Widerstreit zwischen Regierung und Opposition keine überdimensionale Aufmerksamkeit. Doch in diesem Fall äußert sich ein ehemaliges sehr hohes Mitglied einer weltweit höchst umstrittenen Vorgängerregierung über die aktuelle Regierungspolitik, spricht zentrale Fragen nicht nur der nationalen Sicherheit sondern des nationalen Selbstverständnisses an – und vor allem: wiederholt sämtliche Propagandalügen der Bush-Regierung, die in den letzten Jahren aufgeflogen sind und entscheidend zum Verlust der republikanischen Präsidialmehrheit beigetragen haben.

Es kann unter diesen Umständen nicht verwundern, dass Cheney seine Rede mit einer ausführlichen und dramatischen Schilderung der Ereignisse von 9/11 begann, einschließlich der umstrittenen Schilderung, in das Pentagon sei eines der entführten Flugzeuge hineingeflogen, obwohl das, inzwischen nachweislich, nicht geschah. Aber damit lange nicht genug: Cheney wiederholte auch die absurde und unhaltbare Verschwörungstheorie der Regierung Bush, 19 böse, radikal-muslimische Terroristen hätten aus Neid auf die freiheitliche Demokratie und die (auch wirtschaftlichen) Errungenschaften der USA einen großen Anschlag gegen Amerika begangen…

Nun ist es ja immer noch erklärte Politik der USA, den grotesk fehlerhaften Kongressbericht zum Thema weiterhin nicht in der Substanz in Frage zu stellen, trotz hunderter erschreckender Aussagen von Agenten der US-Geheimdienste, Polizisten, Angehörigen der Opfer, von Ingenieuren, Architekten, Dolmetschern und zahlreicher anderer Bediensteter und teilweise eingeweihter in den großen Kreis der Betroffenen Verhältnisse, Geschäfte und Geschehnisse (www.patriotsquestion911.com). Und bereits 2003 erschien ein mit 700 Indizien für die Mitwirkung amerikanischer Institutionen am Attentat gespicktes Werk des jungen Wissenschaftler Nafeez Ahmad (deutsche Ausgabe: „Geheimsache 09/11“, Riemann Verlag, München, 2003), das inzwischen zum offiziellen Lesecurriculum der Harvard-Universität gehört – auch dieses Werk wurde bisher geflissentlich übersehen. Die Behandlung der beschriebenen erdrückenden Faktenlage weicht übrigens von der US-Praxis der letzten mehr als 110 Jahre ab, erlogene Gründe für Kriegseintritte mit einigen Jahren Sicherheitsabstand als solche (meist in Kongressberichten) zu entlarven:

- Explosion auf dem US-Kreuzer „Maine“ 1898 vor Kuba, die, fälschlich als Angriff bezeichnet, dazu herhalten musste, die Vertreibung der Spanier von der Insel zu rechtfertigen

- Versenkung des Luxusdampfers „Lusitania“ 1915 vor Irland, nach provoziertem U-Boot-Angriff auf das Schiff, das tonnenweise Munition für England geladen hatte (die Passagiere wurden offenbar als Schutzschilde benutzt…)

- Bombardement des dafür durch die USA insgeheim extra präparierten US-Hafens Pearl Harbour 1941, als Beginn des Krieges gegen Japan, nach der US-Blockade der lebensnotwendigen Rohstoffimporte Japans und Ermordung einer ganzen niederländischen U-Boot-Besatzung, die vor dem Angriff auf den schutzlos und ohne Nachricht durch die bestens informierten US-Dienststellen gebliebenen Hafen warnen wollten (Christopher Creighton, ‚Operation James Bond’, Econ 1996)

- Der „Tongking-Zwischenfall“ 1964, ein erfundener Angriff auf einen US-Kreuzer, lieferte den offiziellen Kriegsgrund gegen Nordvietnam, wo die USA die zuvor glücklosen französischen Kolonialisten zu ersetzen gedachten

- Dem ersten Krieg gegen den Irak (1991, „Desert Storm“) ging ein beispielloses diplomatisches Intrigenspiel in der Region voraus, befeuert durch Lügenpropaganda der PR-Agentur Hill & Knowlton vor der UNO

- Auf dem Balkan machte sich 1995 erneut die PR-Agentur Hill & Knowlton einen unrühmlichen Namen und lieferte durch gefälschte Berichte über einen angeblich serbischen Angriff auf ein Straßencafé wichtige Gründe zum Eingreifen

- Der Kosovo wurde durch die US-geführte Nato mit ebensolch himmelschreiender Lügenpropaganda zu einem „polykriminellen Multifunktionsraum“ (Institut für Europäische Politik, Berlin, 2007 im Auftrag der deutschen Bundeswehr) umgestaltet, Besserungsaussichten: keine.

In seiner auch bei seinen eigenen republikanischen Parteifreunden nicht unkritisch aufgenommenen Rede verteidigte Cheney nicht nur die für Osama bin Ladens Festnahme absolut unnötige Besetzung Afghanistans 2001, sondern auch die eindeutig völkerrechtswidrige Besetzung des Irak (2003). Dazu Cheney:

- Iraks Diktator Saddam Hussein habe Verbindungen zur internationalen Terrorszene unterhalten – was nicht richtig ist, vielmehr herrschte zwischen Saddam und der internationalen Islamischen Bewegung höchstes Misstrauen und Abneigung.

- In Anspielung auf den weltweit höchst irritierenden Folter-Skandal um das US-Gefängnis Abu Ghraib in Bagdad, dort hätten einige Wachen das Recht mit Füßen getreten, als sie Gefangene misshandelten – was nicht stimmt: Der Lagerchef, Generalmajor Geoffrey D. Miller, wurde von US-Verteidigungsminister Rumsfeld extra von Guantánamo nach Abu Ghraib beordert, wo er seine menschenverachtenden Methoden erneut erfolgreich einsetzte, um Menschen zu töten, zu „brechen“ und ihnen bleibende Schäden zuzufügen (Washington Post, 28.07.2005, S. A18).

Der zunächst gegen Saddam durch die USA ins Feld geführte Vorwurf des Besitzes von Massenvernichtungswaffen wurde von Cheney allerdings nicht wiederholt.

Jedoch konnte bisher in allen Fällen offen über die Falschbehauptungen der Nato auch in „höheren Politiker-Kreisen“ gesprochen werden, wie der Beitrag des Altbundeskanzlers Schmidt in der „Zeit“ vom vergangenen Oktober (Nr. 45, 30.10.08, S.3) zeigt, nur im Fall 9/11 schweigt alles eisern. Offenbar sah sich jetzt Ex-Vizepräsident Dick Cheney genötigt, mit dem ihm eigenen grimmigen Mienenspiel und beim Ablesen seines vorbereiteten Textes vor Erregung nach Atem ringend, in 35 Minuten die Welt daran zu erinnern, dass jeder unter Bedrohung steht, der sich an Washingtons Schweige- und Lügengebot nicht hält. Cheney:

- sagte, Folter sei nur bei drei schweren Terrortätern angewendet worden, was eine unglaubliche Unwahrheit ist, tausende Gefangene wurden schwer misshandelt, der Fall des tagelang zu Tode geprügelten (unschuldigen) afghanischen Taxifahrers Dilawar ging in einer erschreckenden Doku durch unsere und andere TV-Sender weltweit, der Fall des ebenfalls unschuldigen Bremer Jungen Murat Kurnaz erregt noch immer die Gemüter und hat den Ruf von Außenminister und Kanzlerkandidat Steinmeier nachhaltig beschädigt, nicht jedoch seine Karriere

- lobte an mehreren Stellen in ebenso unerträglicher wie himmelschreiender Breite, den Dienst, den die Folterknechte der CIA dem Vaterland Amerika erwiesen hätten. Aber hinter diesem Lob lauert die hässliche Fratze der verantwortlichen Dienstherren dieser Verbrecher, die mit dieser Ekel-Rhetorik womöglich vor juristischer Verfolgung geschützt werden sollen, einschließlich Cheney selbst.

- erklärte, Obama halte die wichtigen Ergebnisse „harter Befragungen“ zurück, um nicht offenbar werden zu lassen, wie wichtig diese Erkenntnisse zur Verhinderung weiterer Anschläge auf das Staatsgebiet der USA gewesen seien. Das ist erschütternd, denn Experten haben immer wieder darauf hingewiesen, dass Folter auch deshalb so sinnlos und schädlich ist, weil irgendwann die Opfer alles erzählen, was die Behördenvertreter hören wollen, um weiteren Schmerzen zu entgehen. Und es gibt genügend Berichte, wonach auch im Folterkrieg der Bush-Regierung ganze Legionen von Menschen ins Räderwerk der Quälerei gerieten, weil Unschuldige unter Schreien und Schmerzen weitere Unschuldige in Verdacht brachten. Eine Veröffentlichung der Folterergebnisse ließe eine ratlose Öffentlichkeit mit der Notwendigkeit zurück, nachprüfen zu müssen, ob denn die angeblich aufgedeckten Terrorpläne jemals „echt“ waren. Cheneys Warnungen, Obamas im Vergleich zur Bush-Zeit rechtlich weniger angreifbarer – aber keineswegs unanfechtbarerer und zunehmend umstrittener – Kurs schütze die USA nur halb so gut vor neuen Terroranschlägen bekommt für Insider einen fürchterlichen Beigeschmack: Das fortexistierende Netzwerk in den US-Geheimdiensten, das sich den Kampfwillen der 19 Attentäter vom 11. September 2001 so folgenreich zunutze machte, könnte versucht sein, in einem erneuten Einsatz einen weiteren großen Anschlag auf die USA zu fingieren, um Obama die Verantwortung für diese angebliche Niederlage im „Antiterrorkrieg“ zuzuschieben, ihn womöglich zu stürzen. Denn Cheney faselte sogar von atomar bewaffneten Terroristen, wo es doch vor allem auch US-Firmen und –Dienste waren, die das Einkäufer-Netzwerk des pakistanischen Bombenbauers AQ Khan über fast 30 Jahre belieferten und vor Verfolgung schützten, unter Mitwirkung fast aller seitdem amtierenden US-Präsidenten, die die entsprechenden Informationen vor ihren gewählten Volksvertretern durch fortgesetzte Falschaussage verheimlichen halfen (vgl. das Meisterwerk des Journalisten-Duos der angesehenen britischen Tageszeitung ‚The Guardian’, Adria Levy und Christine Scott-Clark: ‚Deception’, New York 2007).

- behauptete, die Bereitschaft zu scharfen Befragungen habe Terrorplanern die Abwehrbereitschaft und –fähigkeit der USA klargemacht, was mit ein Grund sei, weshalb ein weiterer Anschlag vom Kaliber 9/11 auf die USA nicht erfolgt sei.

Cheney erweist sich mit seiner Rede also nicht nur als einer von vielen unwahrhaftigen Politikern in aller Welt. Er zeigt sich auch als uneinsichtiger Kriegsverbrecher, der die hochherzig vorgebrachte Solidarität mit seinen kriminellen Untergebenen nur vorschiebt, um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, die in seinen Augen mit fortschreitender Öffnung der Debatte immer enger wird.

Wie um allen Zweiflern klarzumachen, wo die „rote Linie“ ist, beschwor Cheney in seiner umstrittenen Rede die Gefahr weiterer Anschläge. Es ist aber just die Betonung dieser „Gefahr“, die manchen Insidern gespenstisch und vielen bedrohlich vorkommt. Amerika sei in aller Freundschaft empfohlen, vor allem Cheney und seinen Komplizen den Prozess zu machen und auf diese Weise seine Vergangenheit zu bereinigen, damit auf unserem Planeten ein geordnetes friedliches Miteinander wieder möglich wird, das wir für die Bewältigung der anstehenden tatsächlichen Herausforderungen dringend benötigen: Frieden, Umweltschutz, Armut, Überbevölkerung und, nicht zuletzt, eine sozial gerechte, menschlich und gesundheitlich positive Ausgestaltung der globalen Arbeitswelt.

Eine deutsche und europäische Außenpolitik, die diesen Namen verdient, muss den galoppierenden kriminellen Neigungen der US-geführten Nato Einhalt gebieten, bevor es zu spät ist – am Besten zusammen mit Frankreich, Spanien und, ohne „darauf zu warten“, möglichst vielen anderen EU-Mitgliedern. Der verheerende Einfluss des sich offenbar radikalisierenden Zionismus auf den mächtigsten Nato-Partner (ex-US-Präsident Carter 2008: „Die (Präsidentschafts-)Kandidaten müssen tun, was Israel will“) ist zu kritisieren und seitens der US-Regierung zurückzudrängen, wenn das Boot der transatlantischen Freundschaft nicht vollends kentern soll. Fünf Punkte stehen auf der Tagesordnung einer neuen „echten“ europäischen Sicherheitspolitik:

1. Ausstieg der nationalen Verbände aus der Nato-Befehlsstruktur (früheres französisches Modell)

2. Beendigung des verheerenden Junktims zwischen EU- und Nato-Mitgliedschaft

3. Beendigung des schleichenden israelischen Einstiegs in Gremiensitzungen von EU und Nato, solange der Nahost-Konflikt nicht nachhaltig gelöst ist

4. Beendigung der so genannten „out of area“-Einsätze der Nato, die den ursprünglichen Verteidigungscharakter dieses mächtigsten Bündnisses der Welt ebenso unterminiert haben wie die weltweite Sicherheitslage

5. Wiederaufnahme einer nunmehr weltweiten Entspannungspolitik nach dem wirkungsvollen Beispiel Willy Brandts Richtung Osten.

Auf die Dauer kommen wir auch um eine ebenso grundsätzliche wie strategisch zentrale Betrachtung nicht herum:

1. Die verheerende US-Politik droht langsam aber sicher das gesamte muslimische Lager in Chinas Arme zu treiben. Sogar Saudi-Arabiens König reiste zum Dienstantritt nicht, wie fast alle seiner Vorgänger, nach Washington, sondern nach Schanghai. Damit entsteht ein Bevölkerungsblock, der mit fast drei Milliarden Menschen USA und Europa (0,8 Mia.) fast zwergenhaft erscheinen lässt. Daraus folgt eine wichtige Konsequenz: Europa muss stärker um die Freundschaft der Muslime werben, um die geschilderte Blockbildung zu verhindern. Dies wird umso dringender, als China in Afrika blendende außenpolitische Erfolge erzielt. Nicht einmal Indiens Freundschaft, die wir nicht haben, könnte an der verheerenden demographischen Lage und Entwicklung etwas ändern. Indien misstraut traditionell dem Westen ebenso wie dem Osten.

2. Die offen publizierte US-Sicherheitsdoktrin, die alle Staaten, die nach auch nur gleichwertiger militärischer Stärke oder Bewaffnung streben, mit Krieg bedroht, auch wenn gar keine kriegerischen Absichten vorliegen, hat eine Lücke, die wir nutzen müssen: Der Bedrohung einzelner Länder können wir mit einer „Krisenreaktionsgemeinschaft“ vorbeugen, die alle übrigen größeren Mächte für den Fall vertraglich zusammenschließt, dass die USA wieder einseitig in Kriege ziehen und ihren Beherrschungsgrad erhöhen wollen. Europa, Russland und China könnten so, bei aller sonstigen Heterogenität, einer unipolaren Diktatur gemeinsam vorbeugen.

3. Die vorgeschlagenen Überlegungen müssen die berechtigten Sicherheitsinteressen der Menschen jüdischen Glaubens im Nahen Osten berücksichtigen. Israel, als Brückenkopf kurzsichtiger britischer und amerikanischer Machtinteressen in der Region geplant und ausgerichtet, muss mit allen seinen Bürgern, ungeachtet ihres Glaubens und ihrer Herkunft, Bestandteil einer durch Friedenspolitik abgesicherten Gesamtlösung für alle Menschen der Region werden. Deutschland könnte hier, eingedenk einer schrecklichen Vergangenheit, eine wichtige Rolle spielen.

4. Diese Überlegungen dürfen nicht dazu führen, die vielfältigen guten Direktkontakte zum amerikanischen Volk zu vernachlässigen. Denn es sei daran erinnert, dass gerade auch Amerikaner unter Kriminalisierung und Verlotterung des US-Systems leiden: durch Armut, Arbeitslosigkeit, Chancenungleichheit, schlechte Ausbildung und Gesundheitsversorgung. In der fortdauernden Freundschaft zum amerikanischen Volk liegt die Sicherheit, dass der beschriebene „Krisenpakt“ nicht einen nur noch größeren Krieg heraufbeschwört als die derzeitige US-Politik.

Die Herausforderungen aus dieser Politik sind bekannt: In Afghanistan hat Obama in furchtbarer Übereinstimmung mit der Bush/Cheney-Mentalität just den General (Lt. General Stanley McChrystal) zum Afghanistan-Chef ernennen lassen, der direkt unter Cheney von 2003-2008 zuletzt als Kommandeur des „Joint Special Operations Command“ (JSOC) Amerikas höchstrangiger, offizieller Geheimkiller war. US-Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh nannte die JSOC-Aktivitäten „verrückt“ und warf Cheney in diesem Zusammenhang „Verbrechen“ vor. Zusammen mit Sonderbotschafter Richard „the bulldozer“ Holbrooke und dem als „Taliban-Züchter“ verschrienen ex-General Karl Eikenberry, der jetzt ausgerechnet als neuer US-Botschafter in Kabul firmiert, ist ein Katastrophen-Trio eingesetzt, das seinen Auftrag kaum verfehlen wird. Pakistan ist nicht mehr nur als „Kollateralschaden“ sondern als Angriffsziel von eigenen Ungnaden dem Zangengriff amerikanischer Militärs und Geheimdienste nahezu rettungslos ausgeliefert.

Und schon hat Obama dem Iran eine Frist bis Jahresende gesetzt, auf die „amerikanischen“ Vorstellungen einzugehen. Israel wirkt hinter den Kulissen Wunder, um Washington auf Kriegskurs zu bringen. Und Irans Regierung ist nach 200 Jahren Frieden mit seinen Nachbarn gefangen zwischen Skylla und Charybdis: Abwehrbereitschaft glaubwürdig zu signalisieren und damit womöglich den späteren Angriffsgrund zu liefern.


Video von Cheneys Rede: NYT, 22.05.09

"The New American Century", ein sehr guter Film, der die Geschichte der NEOCONS erklärt:


Verwandte Artikel: Der Gerichtsfall gegen Osama Bin Laden, 9/11 trennt die Spreu vom Weizen, Vergewaltiger sind der Abschaum der Erde

Mittwoch, 11. März 2009

Hersh sagt, Cheney führte eine Mördertruppe

Dem bekannten investigativen Journalisten und Pulitzerpreisträger Seymour Hersh ist am Dienstag bei einer Veranstaltung an der Universität von Minnesota ein Satz rausgerutscht, der es in sich hat. Er sagte, während der Bush-Präsidentschaft hat es eine geheime Militärtruppe gegeben, die er „executive assassination ring - exekutiven Mörderring“ nennt und die direkt dem Vizepräsidenten Dick Cheney unterstand. Diese Spezialtruppe hatte den Auftrag in Länder zu gehen, dort unliebsame Leute zu ermorden und dann zu verschwinden.

Eigentlich wollte Hersh noch nicht darüber reden, denn wie er sagte, ist diese Tatsache ein Thema für ein neues Buch an dem er arbeitet, welches erst in einem Jahr erscheinen wird. Aber wie er später sagte, war das die ehrliche Antwort auf eine Frage des Moderators der Veranstaltung Larry Jacobs, die eigentlich nicht für das Publikum gedacht war.

Jacobs fragte daraufhin: “Und passiert das bis zum heutigen Tag?

Worauf Hersh antwortet, “Ja, nach 9/11, ich hab darüber noch nicht geschrieben, aber die CIA war sehr im Inland gegen Leute aktiv, die in ihren Augen Feinde des Staates waren, ohne eine Rechtsgrundlage dafür zu haben. Sie wurden bisher nicht dafür bestraft. Das passiert.“ (Anmerkung, offiziell ist es der CIA nicht erlaubt innerhalb den USA zu operieren, sondern nur im Ausland)

Gerade jetzt, heute, erschien ein Artikel in der New York Times, wenn man ihn genau liest, welcher etwas was Joint Special Operations Command JSOC heisst erwähnt. Es ist ein spezieller Flügel unserer Spezialeinheiten, welche unabhängig aufgebaut ist. Sie berichten niemanden, ausser während den Bush-Cheney Tagen berichteten sie direkt dem Cheney Büro. Sie berichteten nicht dem Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, noch dem Verteidigungsminister Robert Gates, sie berichtet direkt nur ihm.

Der Kongress hat keine Aufsicht über das. Es ist im Prinzip ein exekutiver Mörderring, und es geht schon lange so. Gerade heute stand in der New York Times, dass ihr Kommandeur, der Dreisterneadmiral William H. McRaven, den Stop befohlen hat, weil es zu viele kollaterale Tote gibt.“ (Eine Verharmlosung für das Töten von Frauen und Kindern)

Unter der Befehlsgewalt von Präsident Bush sind sie in Länder eingedrungen, haben nicht mit dem Botschafter oder dem Stationschef der CIA gesprochen, haben Leute auf einer Liste herausgepickt, sie exekutiert und sind dann gegangen. Das fand alles in unserem Namen laufend statt.

Es ist kompliziert, denn die Jungs die das machen sind keine Mörder, obwohl was sie verüben, würden wir normalerweise einen Mord nennen. Es ist ein sehr kompliziertes Thema, weil sie sind junge Männer welche in die Spezialeinheit (Special Forces) eingetreten sind, die Delta Forces über die sie gehört haben, Navy Seals Teams, hoch spezialisiert.

In vielen Fällen sind sie die besten und aufgewecktesten, wirklich, keine Übertreibung, echt gute Jungs, welche einen Job machen von dem sie glauben er ist notwendig um Amerika zu schützen, und sie sehen sich selber dabei Menschen foltern.

Leute haben mir gesagt – vor fünf Jahren, 'Wie nennt man das, wenn man jemand verhört und man lässt ihn blutend zurück und sie bekommen keine medizinische Versorgung und zwei Tage später stirbt er. Ist das Mord? Was passiert wenn ich vor einem Kriegsgericht komme?' Aber sie werden nicht davor kommen glaub ich.

Seymour Hersh war zusammen mit dem ehemaligen Vizepräsidenten Walter Mondale an der Veranstaltung, die unter dem Thema stand “America’s Constitutional Crisis – Amerikas Verfassungskrise”.

Hier die Tonaufnahme der Diskussion. Ab Minute 7:30 hört man die oben aufgeführten Aussagen von Hersh. Quelle: www.minnpost.com

Vizepräsident Dick Cheney, oder auch "Darth Vader" genannt, war wirklich der schlimmste Verbrecher den es je im Weissen Haus gegeben hat. Er hatte in jeder kriminellen Machenschaft seine Finger drin. Was nicht klar ist, und was Hersh selber als ein grosses Geheimnis nennt, was war das Verhältnis zwischen Bush und Cheney? Diese Frage muss noch genau recherchiert werden. Für mich war Cheney der wirklich Präsident und Bush nur seine Marionette.

Hier eine (unvollständige) Liste der Machenschaften hinter denen Cheney stand:

- Cheney war Direktor des CFR - Council on Foreign Relations.
- Cheney war Verteidigungsminister unter Vater Bush und mitverantwortlich für den ersten Golfkrieg.
- Cheney war der Chef von Halliburton, die Firma die massiv vom zweiten Irak-Krieg profitiert hat.
- Er ist Mitbegründer von PNAC - Project for a New American Century, in dessen Dokument ein neues "Pearl Harbor" verlangt wird, um eine Transformation Amerikas und weltweite Hegemonie begründen zu können.
- Cheney hat bereits in den 70ger Jahren die sowjetische Gefahr völlig übertrieben, genau was er auch wegen der nicht existierenden Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein machte. Mit Lügen und Erfindung von Gefahren begründete er massive Verteidigungsausgaben und dann sogar Kriege.
- Cheney hat während seiner Amtszeit das Weisse Haus durch Gesetzesänderungen und Exekutivbeschlüssen in eine Diktatur verwandelt.
- Er war die treibende Kraft hinter dem Aufbau einer "Schattenregierung".
- Und am schlimmsten, Dick Cheney steckt hinter 9/11, er war am 11. September der Befehlshaber der fünf Militärmanöver, er hatte die alleinige Autorität einen Abschussbefehl zu geben, aber nicht nur das, er war überhaupt der Oberbefehlshaber in Washington, denn Bush war abwesend in Florida. Er war im "Führerbunker" und leitete die ganzen Operationen an diesem Tag. Er erlaubte das Eindringen von Flug 77 in den Luftraum von Washington und verbot den Abschuss der Maschine, die angeblich in das Pentagon stürzte. Für mich und viele andere ist Cheney die Hauptfigur hinter dem Verbrechen von 9/11, und wenn Obama was zu sagen hätte und wirklich einen "Change" bewirken will, müsste er Dick Cheney sofort verhaften und vor Gericht bringen.

Mittwoch, 19. November 2008

Cheney und Gonzales in Texas angeklagt

Wie CNN berichtet, sind der noch amtierende Vizepräsident der Vereinigsten Staaten von Amerika, Richard Cheney, und der ehemalige Justizminister, Alberto Gonzales, im Zusammenhang mit Gefangenenmisshandlungen betreffend Bundesgefängnisse in Texas, von einer Grand Jury (Grosses Geschworenengericht) angeklagt worden.

Die Anklage gegen Cheney lautet auf organisierte Kriminalität in Bezug auf seine Investitionen in der Vanguard Group, die an privaten Gefängnisfirmen beteiligt ist, welche Bundesgefängnisse betreibt. Cheney wird beschuldigt, in einem Interessenkonflikt zu stehen und “mindestens Amtsvergehen” an Gefangenen begangen zu haben, wegen seiner Verbindung zu Gefängnisfirmen.

Die Sprecherin von Cheney, Megan Mitchel, verweigert gestern einen Kommentar und sagte, dass der Vizepräsident eine Kopie der Anklage bis jetzt noch nicht erhalten habe.

Die Anklage gegen Gonzales lautet, er hätte sein Position während seiner Amtszeit benutzt, um im Jahre 2006 eine Untersuchung wegen Gefangenenmissbrauch zu verhindern.

Der Anwalt von Gonzales, Terwilliger III, sagte in einer schriftlichen Stellungnahme, “Dies ist offensichtlich ein falsche Anklage, wie jeder gute Staatsanwalt erkennen wird.” Er sagte, er hofft die texanischen Behörden würden Schritte unternehmen, um “diesen Missbrauch des Justizsystems” zu beenden.

Vergangenen Monat hat ein grosses Geschworenengericht in Willacy County die GEO Group, eine private Gefängnisfirma aus Florida, wegen Mord an einem Gefangenen angeklagt, der kurz vor seiner Entlassung stand. Die Firma hätte bewusst zugelassen, dass Mitgefangene, Gregorio de la Rosa zu Tode geschlagen haben. Dies fand im Jahre 2001 im Gefängnis von Raymondville statt.

Im Jahre 2006 hat eine Jury die Firma dazu verurteil, $47.5 Millionen an die Hinterbliebenen von de la Rosa zu zahlen. Die Klage gegen Cheney und Gonzales nimmt Bezug auf den Fall de la Rosa.

Kommentar: Es wird wohl schwierig werden, bei diesen Personen eine Verurteilung zu erreichen, wo sie doch ganz andere Verbrechen begangen haben, wie zum Beispiel, Führen eines Angriffskrieges mit einer Million Toten. Aber, der grösste Gangster von Chicago, Al Capone, hat man auch nicht wegen seiner zahlreichen Morde verurteilt, sondern wegen der „Kleinigkeit“ der Steuerhinterziehung ins Gefängnis gebracht. Manchmal fallen die grossen Verbrecher wegen ihrer kleinen Taten.

Samstag, 26. Juli 2008

Bush ist des vorsätzlichen Mordes schuldig

... sagt Vincent Bugliosi dem Kongressausschuss, welcher die Amtsenthebung von Bush prüft.

Zurzeit findet ein Untersuchungsausschuss des US-Kongress statt, der sich Gründe für eine Amtsenthebung und Strafverfolgung der Bush-Regierung anhört. Der ehemalige Staatsanwalt von Los Angeles Vincent Bugliosi und Autor des Buches „The Prosecution of George W. Bush For Murder" oder auf Deutsch “Die Strafverfolgung von George W. Bush wegen Mordes“ zeigt in Detail auf, welche Beweise vorliegen um George Bush, Dick Cheney und andere des Mordes zu überführen.

George W. Bush hat bewusst das amerikanische Volk angelogen und den Kongress in die Irre geführt, in dem er ihm bekannte Geheimdienstinformationen der Öffentlichkeit vorenthielt, „Saddam Hussein stelle KEINE Bedrohung für die Sicherheit der USA dar“ um damit einen Krieg gegen den Irak starten zu können.

Und das gleiche Muster wird jetzt wieder verwendet um einen Krieg gegen den Iran zu rechtfertigen.

Bush hat durch die Verwendung von Lügen über eine Bedrohung, die Vereinigten Staaten von Amerika in einen Krieg geführt, der Tausende US-Soldaten und Hunderttausende irakische Zivilisten getötet hat.

Dieser Präsident und seine ganze Regierung müssen wegen Massenmord zur Verantwortung gezogen werden.

Hier die Aussage von Bugliosi vor dem Kongressausschuss:


Die US-Massenmedien berichten wie gewohnt nichts über dieses historische Ereignis, die Einbringung eines Amtsenthebungsverfahrens durch den Kongressabgeordneten Dennis Kucinich, der auch Präsidentschaftskandidat der Demokraten war.

Nur der öffentlichrechtliche TV-Sender CSPAN überträgt die Sitzungen, aus dem ich hier einen Ausschnitt zeige.

Und was berichten die europäischen Medien? Auch nichts. Daran sieht man, wie gesteuert und zensiert die Medienlandschaft ist.

Damals 1998, als gegen Präsident Clinton ein Amtenthebungsverfahren lief, weil er die Amerikaner über seine aussereheliche Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky belogen hat "I never had sex with this woman - Ich hatte keinen Sex mit dieser Frau", haben sich die weltweiten Medien mit Meldungen überschlagen und konnten gar nicht genug darüber berichten.

Jetzt wird darüber entschieden ob Bush angeklagt werden soll, und man hört nichts.

In welchem Verhältnis steht die Lüge von Clinton, gegenüber den vielen Lügen die Bush und seine Regierung erzählt hat, um einen illegalen Krieg zu starten, dem zahllose Menschen zum Opfer fielen?

Wenn man Clinton wegen eines "Blowjob" des Amtes entheben wollte, dann doch erst recht Bush wegen des Führen eines Angriffkrieges basierend auf Lügen.

Hier der Initiator des Amtsenthebungsanhörung, Senator Dennis Kucinich:


Kucinich sagt: "Viele Kongressabgordnete sind der Meinung, wenn sie das gewusst hätten was sie jetzt wissen, dann hätten sie niemals für einen Kriegseinsatz gestimmt. Der Krieg war völlig unnötig, nicht provoziert und unberechtigt. Die Frage an den Kongress lautet deshalb, welche Verantwortung müssen der Präsident und die Mitglieder seiner Regierung übernehmen, für diesen völlig unnötigen, nicht provozierten und unberechtigten Krieg?"

Wie die Bush-Regierung die Kongressabgeordneten vor der Abstimmung zur Anwendung von Gewalt im Jahre 2002 belogen und damit überzeugt hat dafür zu stimmen, hab ich im Artikel "Gefälschte Fotos führten zum Irakkrieg" geschrieben.

Samstag, 12. April 2008

Ist Cheney wieder auf dem Kriegspfad?

Gestern gab Vizepräsident Cheney zwei telefonische Interviews in den rechtslastigen Radioshows von Sean Hannity und Hugh Hewitt, und brachte neue Argumente um den Iran davon abzuhalten, Atomwaffen zu erlangen. Jetzt beschuldigt er die iranische Führung, sie wären religiöse apokalyptische Fanatiker, die eine nukleare Zerstörung des Nahen Osten wollen, als neuen Grund sie angreifen zu können.

Cheney weigerte sich, über seine Gespräche die er im Nahen Osten neulich geführt hat etwas zu erzählen, speziell was er mit der israelischen Regierung besprochen hat. Einige politische Kommentatoren meinen, er hätte Israel aufgefordert, die iranischen Atomanlagen als Stellvertreter doch bitteschön mal anzugreifen, dann könnten die USA als Ausrede ihnen beistehen und am Krieg sich beteiligen.

Vorausschicken möchte ich, dass die Befürworter eines Angriffs des Iran in Washington ziemlich kleinlaut geworden sind, seit der Veröffentlichung des Geheimdienstberichtes NIE, in dem festgestellt wurde, der Iran hat sein Atomwaffenprogramm seit dem Jahre 2003 aufgegeben.

Im Interview mit seinen zwei Lieblingsmedienhuren tat er aber so, wie wenn es den NIE-Bericht nie gegeben hätte.

Ausserdem möchte ich festhalten, dass Ahmadinejad nie gesagt hat, Israel soll von der Landkarte verschwinden. Das ist eine bewusste falsche Übersetzung seiner Aussage durch die westlichen Medien, die schon mehrmals von Sprachwissenschaftlern, welche den Text studiert haben, widerlegt wurde. Trotzdem gehen die Medien und die Politiker immer wieder her und zitieren diese Lüge, wie im folgenden Text zu lesen.

Hier jeweils ein Ausschnitt aus den Interviews, welche auf der Webseite des Weissen Haus hier und hier stehen:

Hannity: Was halten sie von der Aussage Senator Barack Obama, dass er mit dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad Gespräche führen würde, einen Holocaustleugner, der wiederholt damit gedroht hat, Israel von der Landkarte zu tilgen und offensichtlich nukleare Kapazitäten verfolgt?

Cheney: Na ja, er ist, und ich glaube unsere Position in Bezug zu diesem Thema ist diese, wir sind bereit zu reden, wenn sie damit aufhören Uran anzureichern. Selbstverständlich haben sie diese Bedingung nie erfüllt, deshalb gibt es keine Gespräche auf dieser Ebene.

Aber Ahmadinejad glaube ich ist eine sehr gefährlicher Mann. Auf der einen Seite hat er mehrmals gesagt, er möchte Israel zerstören. Er hat auch … er ist eine Mann der an die Rückkehr des 12. Imam glaubt, und es wäre die grösste Ehre für einen Mann, als Märtyrer zu sterben, damit der 12. Imam zurückkehren kann.

Es ist eine radikale Einstellung. Bernard Lewis sagte mal, gegenseitige gesicherte Zerstörung im Verhältnis zwischen der Sowjetunion und USA im Kaltenkrieg bedeutet Abschreckung, aber gegenseitige Zerstörung für Ahmadinejad ist ein Anreiz. Man muss sich darüber Sorgen machen.

--------------

Moment mal, was ist denn das für ein neues Argument, der 12. Imam? Zwei Stunden später hat dann Cheney diesen Punkt näher erklärt.

--------------

Hewitt: Meinen sie Herr Vizepräsident, haben sie ein persönliches Gefühl ob die iranische Führung tatsächlich durch diese Endzeit motiviert ist, diese „Rückkehr des 12 Imam“- Theologie, über die wir so viel lesen?

Cheney: Na ja, ich habe auch darüber gelesen. Ich weiss nicht ob dies die Führung motiviert. Der Typ der immer darüber redet ist Ahmadinejad. Und … in anderen Worten, ein Bericht über seinen Besuch im Irak sagte, mindestens bei einer Gelegenheit, bestand er darauf einen leeren Stuhl am Tisch für den 12. Imam freizuhalten. Und es ist ... es ist schwer zu sagen. Ich meine, wenn ich mir anschaue was sein Glaube angeblich ist, die Behauptung, dass die Wiederkehr des 12. Imam sehr wünschenswert wäre, und dass der beste Beitrag den ein Mann dazu leisten kann, ist als Märtyrer zu sterben, um seine Rückkehr zu ermöglichen, und alles was damit zusammenhängt ... ich denke dann immer an Bernard Lewis, der sagte, dass gegenseitige gesicherte Zerstörung während des Kaltenkrieges zwischen USA und den Sowjets bedeutet Frieden und Stabilität und Abschreckung, aber gegenseitige sichere Zerstörung in den Händen von Ahmadinejad ist möglicherweise ein Ansporn. Es ist ein besorgniserregendes Angebot.
------------

Diese beiden Radiointerviews am selben Tag, hat die amerikanischen Zuhörer mit einem Haufen Desinformation und Lügen konfrontiert, welche diese glauben sollen. Das Motiv von Cheney und den kriegshetzerischen Medien ist es, den Iran und Ahmadinejad als unberechenbaren religiösen Wahnsinnigen hinzustellen, den man vernichten muss.

Eine Wiederholung der gleichen Taktik wie gegen Saddam Hussein.

Das Cheney ein verbrecherischer Kriegstreiber ist und deshalb den Spitznamen „Darth Vader“ trägt, wissen wir ja, aber noch schlimmer sind die Medienhuren, die das Verleumdungsspiel, die Lügenverbreitung und die Kriegshetze mitmachen und fördern.

Alles was in den Interviews erwähnt wird basiert auf Lügen. Diese sind:

1. Der Iran arbeitet an einem Atomwaffenprogramm. Laut eigenem US-Geheimdienstbericht NIE ist das schon seit 2003 nicht der Fall. Wie kann man dann ständig weiterbehaupten, sie arbeiten noch dran und stellen deshalb eine Gefahr dar?

2. Ahmadinejad will Israel von der Landkarte tilgen. Eine bewusste falsche Übersetzung, die ständig von den Massenmedien wiederholt wird. Tatsächlich sagte er „Das Regime welches Jerusalem besetzt muss aus den Analen der Zeit verschwinden.“ Das ist ja wohl ganz was anderes. Wenn man früher gesagt hätte, das Regime welches Moskau besetzt muss aus den Analen der Zeit verschwinden, was ja auch passiert ist, hat man damit die Zerstörung Russlands gemeint? Ganz sicher nicht, Russland existiert noch und geht es bestens nach dem Kollaps des Sowjetregimes. Wie kann man aus der Aussage von Ahmadinejad, über das zionistische Regime, daraus eine Vernichtung Israels konstruieren?

3. Der schiitische Glaube an den 12. Imam bedeutet der Wunsch nach einer Apokalypse. Auch eine komplette Lüge und Verfälschung. Es wird wohl an die Rückkehr geglaubt, aber das hat mit der Zerstörung der Welt nichts zu tun und sie ist nicht erstrebenswert. Eine völlig falsche Darstellung diesen Teil des Islams, um die Menschen im Westen in Angst zu versetzen. Im Gegenteil, die einzigen Religionen die eine Apokalypse sich sehnlichst wünschen, Harmagedon, damit der Messias zurückkehrt oder überhaupt kommt, ist das Christen- und Judentum, bzw. die radikalen Fundamentalisten darunter. Sie wollen die Welt zerstören, als Voraussetzung für das Erscheinen des Messias. Und die Anhänger dieses Glaubens sind genau die, welche an der Macht in Washington und Tel Aviv sitzen.

4. Einen Stuhl für den 12. Imam freizuhalten, ist ein Zeichen für religiösen islamischen Wahnsinn. Dies ist eine unverschämte Unterstellung, denn in vielen Religionen ist so eine Sitte üblich. Im Christentum wird bei Strenggläubigen oft bei Tisch ein Platz extra für ein mögliches Erscheinen Jesus angerichtet, damit er an den Speisung teilnehmen kann. Oder auch im Judentum wird wärend des Pessachfestes ein spezielles Glas Wein für den Propheten Elija bereitgestellt, denn laut jüdischer Religion, ist der Prophet Elija der Bote Gottes und verkündet das Kommen des Messias. Während der Zeremonie, wird die Tür des Hauses geöffnet und Elija dazu eingeladen einzutreten.

Das heisst, die Machthaber in Amerika und Israel tun alles um den Iran und den Islam im schlechten Licht zu zeigen und zu verleumden. Es ist nicht der Iran sondern SIE die einen apokalyptischen Atomkrieg im Nahen Osten wollen, damit die biblischen Prophezeiungen wahr werden. Wer hat denn tatsächlich Atomwaffen und ist bereit sie einzusetzen? Nicht der Iran, sondern nur die USA und Israel. Sie verdrehen nur alles und verbreiten laufend Lügen über wie gefährlich der Iran und der Islam sind, um ihre Kriegsabsichten zu verschleiern und einen Feind der gar keiner ist aufzubauen, damit sie zuschlagen können.

Freitag, 11. April 2008

Was spiegelt sich in Cheneys Brille?

Schaut euch dieses Foto an, welches auf der offiziellen Seite des Weissen Hauses veröffentlicht wurde. Was spiegelt sich in der Sonnenbrille von Cheney und warum lächelt er so? Na? Auf dem ersten Blick meinen viele, es ist eine nackte Frau.

Zuerst hat er seinen Jagtpartner angeschossen und war deshalb die Lachnummer der Nation. Geht er jetzt mit nackten Frauen zum Fischen?

Seit Mittwoch ist die Blogosphäre in Amerika jedenfalls völlig aus dem Häuschen, weil Fotos auf der Web-Seite des Weissen Haus veröffentlicht wurden, die Cheney beim Fliegenfischen im Snake River in Idaho zeigen.

Das kontroverse Foto zeigt Cheney mit seiner Sonnenbrille und einem breiten Grinsen. Nur, was reflektiert denn in den Gläsern?

Einige meinen, es zeigt eine nackte Frau und deshalb grinst er so. Dies wurde dann übers Internet sofort verbreitet.

Was meint ihr dazu?