Kevin Reed, 36, aus Pensacola bricht zusammen und weint, nach dem er die mit Öl verseuchte Küste von Pensacola Beach am 23. Juni 2010 betrachtete. Sein Vater lehrte ihm das Schwimmen hier, genau wie er es seinem fünfjährigen Sohn hier beigebracht hat. "Das wird niemehr so wie früher sein," sagt er. "Am liebsten würde ich das Gesicht des BP-Chefs in diesen Dreck reindrücken."
Ich kenne die Strände von Pensacola bis runter nach Napels in Florida am Golf von Mexiko, die schönsten mit dem feinsten weissen Sand die ich je gesehen habe. An den Stränden gibt es Hinweisschilder: "Hinterlasst nichts ausser eure Fussabdrücke!" So sieht es aber jetzt dort aus:

Weitere Fotos gibts hier ...
Aus dem benachbarten Panama City wird berichtet, dass die Menschen dort erbrechen, Magenkrämpfe und Atembeschwerden haben. Die Luft stinkt nach Öl. Die Pflanzen sterben und die Samen gehen nicht auf.
Sonntag, 27. Juni 2010
Öldesaster am Strand von Pensacola
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Freeman-Fortsetzung
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Mittwoch, 23. Juni 2010
Es regnet Öl in Louisiana
In diesem Video zeigt ein Bewohner von River Ridge Louisiana wie Regen mit Öl vermischt auf den Boden fällt und alles mit einem Ölfilm bedeckt. Er sagt, eine Regenfront kam durch und danach sah der Boden so aus:
Übrigens, die Behauptung, Erdöl kann nicht verdunsten und deshalb kann es nicht im Regen vorkommen, ist wieder so eine Desinformation und Verharmlosung. Selbstverständlich ist das möglich, jedenfalls für gewisse Bestandteile des Erdöl, das aus flüchtigen Gasen und Benzin besteht. Wenn Benzin nicht verdunstet, warum muss man dann an jedem Zampfhahn einer Tankstelle die Benzindampf-Rückgewinnung montieren, die per Gesetz vorgeschrieben ist? Damit das Benzin nicht die Luft vergiftet, deshalb.
Wenn Millionen Liter Rohöl pro Tag aus dem Bohrloch strömen, dann verdunstet entsprechend viel Benzin in die Atmosphäre und vermischt sich mit dem Wasserdampf, der dann nach der Kondensierung in der kältern Luft als flüssiges Wasser-Benzin-Gemisch oder Regen herunterkommt.
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Montag, 21. Juni 2010
Öl ab der Küste Kubas gesichtet
Wie der TV-Sender WTSP-TV / 10 Connects in St. Petersburg Florida meldet, soll ein Ölfilm vor der Küste von Kuba gesichtet worden sein. Damit bewegt sich ein Teil des auslaufenden Öl in Richtung Süden und könnte vom Golfstrom erfasst werden.
Aus der Grafik unten kann man ersehen, es gibt im Golf von Mexiko den sogenannten "loop current", eine Meeresströmung die sich im Kreis dreht. Damit können zwei mögliche Szenarien passieren. Entweder treibt das Öl in diesem drehenden Strom und bleibt damit im Zentrum des Golf von Mexiko gefangen, oder es driftet so weit nach Süden ab, kann dann vom Golfstrom erfasst werden, passiert die Strasse von Florida nach Osten zwischen Key West und Kuba und gelangt so in den Atlantik.
Was passiert hängt vom Wind ab. Bei Südwind wird das Öl an die Küste geweht und bleibt im Golf. Kommt der Wind aus dem Norden, wird die giftige Sauce in Richtung Kuba geblasen und vom Golfstrom erfasst.
Die roten Punkte markieren die Orte wo das Öl an der Küste gelandet ist. Diese Aufnahme vom 9. Juni zeigt, wie ein Streifen des Öl nach Süden abgedriftet ist und vom "loop current" erfasst wurde. Der rote Punkt im Meer vor dem Mississippi Delta ist die Quelle des ausprudelnden Öl, wo sich die Deepwater Horizon Plattform befand.
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Quelle: USA Today
Die Untätigkeit der westlichen Regierungen und das Stillschweigen der Medien und Umweltschützer ist mir ein Rätsel. Da findet die grösste Umweltkatastrophe der Menschheitsgeschichte statt und niemand tut was und keiner protestiert. Man kann nur zur Meinung kommen, das ist alles Absicht und die wollen das.
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15:05
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