Die Doppelmoral der deutschen Justiz ist wieder einmal deutlich gezeigt worden. Es kommt immer darauf man wer man ist, ob man strafrechtlich belangt wird. Nur einen Tag nach seiner Überstellung aus Polen ist ein mutmasslicher Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad in Deutschland gegen Kaution freigelassen worden. Der Haftbefehl gegen den Mann wurde aufgehoben, wie der Kölner Oberstaatsanwalt Rainer Wolf am Freitag sagte.
Uri Brodsky soll im Frühjahr 2009 einen anderen mutmasslichen Mossad-Agenten bei der Beschaffung eines deutschen Passes beim Einwohnermeldeamt Köln geholfen haben. Der illegal beschaffte Pass auf den Namen "Michael Bodenheimer" soll bei der Ein- und Ausreise einer Gruppe von Mossad-Agenten in das Emirat Dubai verwendet worden sein, welche den Hamas-Aktivisten Mahmoud al-Mabhouh in einem Hotel im Januar ermordet haben.
Daraus muss man schliessen, Brodsky sollte eigentlich wegen Beihilfe zu einem Mord angeklagt werden. Aber so ist es nicht, er darf sich frei bewegen und auch Deutschland verlassen. Brodsky habe eine "angemessene Kaution" hinterlegt, sagte Wolf. Ihm drohe höchstens ein Prozess wegen Urkundenfälschung, der auch in Abwesenheit geführt werden kann.
Die ursprüngliche Anklage wegen Spionage, für die er mit internationalen Haftbefehl gesucht und in Polen verhaftet wurde, ist fallen gelassen worden.
Zum Vergleich, ohne jetzt ein Urteil oder Bewertung zu machen, der Wettermensch Würg Kachelfrosch sass 132 Tage in Untersuchungshaft, weil seine Ex-Freundin ihn wegen Vergewaltigung angezeigt hat. Die lange Haftzeit wurde angeordnet, wegen des dringenden Tatverdacht sowie Flucht- oder Verdunkelungsgefahr. Dabei handelt es sich um Aussage gegen Aussage und er wird wahrscheinlich bei einem Prozess freigesprochen.
Gibt es bei Brodsky keinen Tatverdacht und keine Verdunkelungsgefahr?
Helfe bei einem Mordanschlag durch die Beschaffung von einem gefälschten Pass und du gehst sofort frei. Werde beschuldigt eine Frau vergewaltigt zu haben und du wanderst monatelang in den Knast. Beides ist abscheulich, nur ein Mord ist wohl viel schwerwiegender.
Dann stellen wir uns die Umkehr der Situation vor. Ein Moslem würde gefälschte Dokumente beschaffen, welche für die Durchführung eines Mordes durch eine Killertruppe an einem Israeli benutzt werden würde. Was wäre dann los? Die Medien würden sich in Hysterie überschlagen, die Schlagzeilen wären gigantisch und sie würden sicher nicht über eine Freilassung so ruhig sein, die ja sowieso nie stattfinden würde. Als „Terroristenhelfer“ würde er für Ewig im Gefängnis sitzen.
Viele Arabisch aussehende sind schon für viel weniger nach Guantanamo verfrachtet worden, wurden gefoltert und sitzen seit 10 Jahren unter unmenschlichen Bedingung in Ketten, ohne Anklage und ohne einem rechtsstaatlichen Verfahren. Man muss nur verdächtig aussehen, das reicht schon um entführt zu werden und mit einem Sack über den Kopf einen Freiflug mit CIA-Airlines in ein Foltergefängnis geschenkt zu bekommen, aus dem man nie mehr raus kommt.
Oder man darf die nächsten 14 Jahre im Gefängnis verbringen, nur weil man der Fahrer und Koch von Osama Bin Laden war, wie jetzt mit Ibrahim al-Qosi 50 passiert, der in Guantanamo von einem Militärtribunal dazu verurteilt wurde. Zum Vergleich, der Diener von Hitler, Heinz Linge, oder sein Fahrer, Erich Kempka, wurden nie deswegen angeklagt oder verurteilt.
Ein gutes Beispiel für zweierlei Mass der deutschen Justiz ist der Fall des sogenannten „Hamburger Terrorhelfer“ Mounir al-Motassadeq, der wegen seiner Beteiligung an den Anschlägen vom 11. September zur Höchststrafe von 15 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Ihn hat man ohne Beweise vorlegen zu können beschuldigt, er hätte von den 9/11 Anschlagsplänen gewusst, obwohl er das vehement bestreitet. Das reicht schon. Man muss nur angeblich etwas wissen, nicht selber aktiv daran teilnehmen, und schon ist man schuldig Menschen ermordet zu haben.
Lassen wir mal beiseite, dass 9/11 gar nicht von arabischen Terroristen durchgeführt wurde, sondern ein selbst inszenierter Anschlag war, und deshalb die Anklage gegen al-Motassadeq völlig gegenstandslos ist. Die Staatsanwaltschaft in Hamburg hätte ja zuerst beweisen müssen, es fand überhaupt ein Anschlag durch die Beschuldigten statt, was sie nicht getan hat, sondern sie hat die ungeheuerliche Lüge der Bush-Regierung einfach als Fakt übernommen.
Dabei hat die Polizei von Dubai hieb und stichfeste Beweise vorgelegt, israelische Agenten haben den Mord an al-Mabhouh durchgeführt, mit Videoaufzeichnungen, Fotos und Passkopien der Täter. Besser geht’s nicht mehr. Das Killerkommando bestand aus zwölf britischen, sechs irischen, vier französischen, drei australischen und einem deutschen Passbesitzer, die alle gefälschte Ausweise benutzten, in dem man die Identität von ahnungslosen Staatsbürgern gestohlen hat und Brodsky hat mutmasslich für den deutschen Pass gesorgt.
So funktioniert die deutsche Justiz, völlig willkürlich und einseitig, denn es kommt immer darauf an wer etwas macht, was politisch korrekt ist und wer offensichtlich einen Freibrief hat, tun und lassen zu können was man will. Aber, sind wir überrascht? Sicher nicht, so läuft das auf allen Ebenen in den sogenannten westlichen Rechtsstaaten (lach). Die Praxis zeigt: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe.
Jeder mit einem gesunden Rechtsverständnis muss doch die Einstellung haben, ein Verbrechen ist ein Verbrechen, egal wer es macht. Nur, wie naiv von uns so zu denken. Ein Piratenakt auf hoher See, bei dem neun wehrlose Menschen die Hilfsgüter nach Gaza liefern wollten erschossen werden, ist kein Mord sondern Selbstverteidigung, und die ganze westliche Welt duldet das.
Bin ja gespannt was mit dem mutmasslichen Serienkiller Elias Abuelazam passiert, der am Mittwoch vor seiner Flucht nach Israel am Flughafen von Atlanta festgenommen wurde. Siehe hier. Er soll 18 Menschen mit einem Messer aufgeschlitzt haben, fünf davon starben, und er hat seinen Opfern sogar Organe entnommen.
Verwandter Artikel: Aufnahmen der Mörder von Mahmoud al Mabhouh in Dubai
UPDATE 15.08.2010 - Die Arabischen Emirate fordern von Deutschland Aufklärung über den Fall des auf freien Fuss gesetzten mutmasslichen Mossad-Agenten. Das Aussenministerium der Emirate wolle nun von Berlin wissen, warum der Verdächtige freigelassen worden sei, obwohl der Fall weiter laufe, sagte Sprecher Abdel Rahim al Awadi. Es müsse sichergestellt sein, dass der unter dem Aliasnamen Uri Brodsky auftretende Mann nichts mit dem Mord an einem führenden Hamas-Aktivisten im Januar in Dubai zu tun habe.
Samstag, 14. August 2010
Begehe Beihilfe zu Mord und du gehst Frei
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Dienstag, 23. März 2010
Grossbritannien verweist Mossad-Stationschef des Landes
Laut einer Untersuchung der Serious Organised Crime Squad (SOCA) oder des britischen Dezernat gegen Bandenkriminalität, gibt es “ernsthafte Gründe” anzunehmen, dass Israel für den Missbrauch von einem Dutzend britischer Pässe verantwortlich ist, die für den Dubai Mord vom israelischen Geheimdienst Mossad benutzt wurden. Deshalb hat das Aussenministerium einen israelischen Diplomaten, der angeblich der Stationschef des Mossad in London ist, des Landes verwiesen.
Der israelische Botschafter Ron Prosor wurde am Montag ins Aussenministerium zitiert und die Entscheidung der britischen Regierung mitgeteilt.
Der diplomatische Streit fand seinen neuen Höhepunkt, nachdem der britische Aussenminister Miliband dem Unterhaus am Dienstag berichtete, dass er von der israelischen Regierung verlangt hätte, dass britische Staatsbürger nie wieder in so eine Mordoperation reingezogen werden dürfen.
Er beschrieb die Passinhaber als “völlig unschuldige Opfer” und die Tatsache, das Israel ein “befreundetes Land” Grossbritanniens sei, würde das Ganze nur noch schlimmer machen.
Einen Diplomaten auszuweisen, ist einer der schärfsten Formen des Protests gegen ein Land. Miliband sagte auch seine Teilnahme an der Eröffnung der israelischen Botschaft für Dienstag ab, um den Neubau im Stadtteil Kensington zu feiern, wo er neben Oberabbiner Lord Jonathan Henry Sacks (Yaakov Zvi), als Ehrengast hätte teilnehmen sollen.
Miliband sagte: “Die Aufforderung einen Diplomaten des Landes zu verweisen und die Entscheidung Israels dem zuzustimmen, wurde von uns getroffen. Sie steht im Zusammenhang mit der Untersuchung die vorgenommen wurde.“
„Wir haben ganz klar den Israelis ausgedrückt, aus welchem Grund wir die Person auffordern zu gehen.“
Der Aussenminister berichtet den Parlamentariern, Grossbritannien hatte keine Vorkenntnis über die „sehr ausgefeilte“ Operation, um die Pässe zu duplizieren, während die Inhaber durch Israel und anderen Ländern reisten.
Die Untersuchung hätte ergeben, die Pässe sind kopiert worden, als die britischen Staatsbürger Flughäfen auf den Weg nach Israel passierten, wo israelisches Sicherheitspersonal diese einer "Prüfungen" unterziehen, die bis zu 20 Minuten in einem Hinterzimmer andauert, oder in Israel selber bei der Einreise.
Er fügte hinzu: “Da es sich um eine sehr ausgeklügelte Operation handelt, in dem Fälschungen höchster Qualität angefertigt wurden, meint die Regierung, ist es höchstwahrscheinlich, dass ein staatlicher Geheimdienst diese herstellte.“
“Zusammengenommen mit anderen Untersuchungen und der Verbindung welche die SOCA mit Israel herausfand, kommen wir zum Schluss, dass es zwingende Gründe gibt anzunehmen, Israel war für den Missbrauch der britischen Pässe verantwortlich.“
Obwohl Miliband es nicht sagte, ist damit logischerweise auch Israel für den Mord des Hamas-Funktionärs Mahmud al-Mabhuh in Dubai verantwortlich, denn die Mossad-Agenten haben die gefälschten britischen Pässe dafür benutzt.
Miliband sagte weiter: “Die Regierung nimmt diese Sache besonders ernst. So ein Missbrauch britischer Pässe ist untragbar,“ und er sagte, “ich habe verlangt, dass ein Mitglied der israelischen Botschaft entfernt werden muss und das passiert auch.”
Hier die Ansprache von Miliband vor dem Unterhaus:
Ein Sprecher des israelischen Aussenministeriums sagte dazu: „Die Beziehung zwischen Israel und Grossbritannien ist wechselseitig wichtig. Wir bedauern deshalb die britische Entscheidung.“
Neu Reisewarnung für Israel-Reisende
Als Konsequenz aus der Fälschung von britischen Reisepässen durch Israel, hat die britische Regierung am Dienstag eine neue Reisewarnung für alle Reisende nach Israel herausgegeben. Es wird empfohlen, seinen Pass an Dritte, einschliesslich israelischen Offiziellen, nur dann auszuhändigen, wenn es absolut notwendig ist. Die Gafahr, dass die Passangaben kopiert werden, während der Pass ausser Sichtweite ist, ist zu gross. Siehe Webseite des Foreign & Commomnwealth Office.
Die Briten sind antisemitische Hunde
Mitglieder des israelischen Parlaments haben die britische Regierung als „antisemitische Hunde“ bezeichnet und den Rauswurf des britischen Militärattachés aus Israel verlangt, nachdem sie in Rage über die Ausweisung des Mossad-Stationschefs aus London geraten sind.
“Ich glaube die Briten sind scheinheilig und ich will hier nicht Hunde damit beleidigen, denn einige zeigen echte Loyalität, aber wer hat den Briten das Recht gegeben, uns über den Krieg gegen den Terror zu verurteilen?” sagte Arieh Eldad, ein rechtsextremes Mitglied der Knesset.
Der Hundevergleich wurde von einem zweiten Parlamentarier der rechtsextremen National Union aufgenommen und Michael Ben-Ari sagte: “Hunde sind normalerweise loyal und die Briten mögen Hunde sein, aber sie sind nicht uns gegenüber loyal. Sie scheinen loyal gegenüber dem antisemitischen Establishment zu sein.”
“Wir haben gelernt, dass Hunde bei ihrem Namen genannt werden müssen. Das ist Antisemitismus, der sich als Antizionismus verkleidet,“ sagte Ben-Ari.
Kommentar: Schon ein starkes Stück, die Briten als Hunde zu bezeichnen und dann noch, wenn man Dreck am Stecken hat, einen Mord!
Sobald man Israel berechtigterweise kritisiert, wird man als Antisemit bezeichnet. Ach gähn ... die kommen auch immer mit der selben Leier, die völlig stumpf durch Überstrapazierung geworden ist. Das israelische Regime zu kritisieren ist genauso wenig antisemitisch, wie es antirussisch war, früher das Sowjetregime zu kritisieren. Das ist die übliche ausgelutschte Ausrede, um jede Kritik mundtot zu machen, die aber niemand mehr ernst nimmt.
Dann Ben-Ari ist schon öfters negativ aufgefallen. Er hat in einem offenen Brief an die israelische Staatsführung und an Politiker im Jahre 2009 geschrieben, der Besuch von Papst Benedict XVI nach Israel würde die Holocaust-Opfer beleidigen. Ausserdem wurde ihm vom US-Aussenministerium die Einreise in die Vereinigten Staaten im Jahre 2009 verweigert, weil er 2005 gegen den Abkoppelungsplan, den Abzug aus einigen der seit dem Sechstagekrieg israelisch besetzten Gebiete, protestiert hatte.
Nun ist es quasi amtlich, der Mossad hat den Mord in Dubai begangen und wenn man als Tourist nach Israel reist, kann es einem passieren, dass der Pass kopiert wird und ein Doppelgänger die eigene Identität übernimmt, um einen staatlich angeordneten Mord zu begehen.
Verwandte Artikel: Aufnahmen der Mörder von Mahmoud al Mabhouh in Dubai, 15 weitere Mörder von Dubai identifiziert
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Mittwoch, 24. Februar 2010
15 weitere Mörder von Dubai identifiziert
Die Dubai-Mördergeschichte zieht immer grösserer Kreise. Heute hat die Polizei bekannt gegeben, sie hätte weitere 15 Verdächtige identifiziert, die am Mordauftrag des Hamas-Anführers beteiligt waren. Darunter sollen sechs britische Namen sein, sowie drei irische Passinhaber, drei Franzosen und drei Australier. Bei allen Verdächtigen wird davon ausgegangen, sie haben gefälschte Pässe verwendet.
Insgesamt sind jetzt 26 Personen mutmasslich an der Ermordung von Mahmoud al-Mabhouh am 19. Januar beteiligt gewesen.
Die sechs Briten heissen Philip Carr, Gabriella Barney, Stephen Drake, Mark Sklar, Daniel Schnur and Roy Cannon. 
Die weiteren beteiligten sind die Iren Chester Harvey, Ivy Brinton und Anna Schauna Clasby, dann die Franzosen Eric Rassineux, David Lapierre und Malanie Heard und die Australier Joshua Daniel Bruce, Adam Marcus und Nicole Sandra McCabe.
Die Polizei in Dubai hat auch die Transkationen der Kreditkarten von 14 Verdächtigen aufgespürt, die sie während ihres Aufenthalt in den Emiraten verwendete haben. Die Karten wurden alle von der MetaBank in den USA ausgestellt.
Untersuchungsbeamte sind dabei das Puzzel der Geldbewegungen zusammenzustellen. Die Dokumente welche der Times vorliegen zeigen, ausser Kreditkarten der MetaBank, haben die Mörder auch welche der britischen Nationwide Building Society und der IDT Finance verwendet. Der angebliche Anführer der Mördertruppe, Peter Elvinger, der mit einem gefälschten französischen Pass unterwegs war, benutzte eine Kreditkarte der DZ Bank in Frankfurt.
Für den Mordanschlag wird der israelische Geheimdienst Mossad verantwortlich gemacht. Die Regierungen der Länder dessen gefälschten Pässe benutzt wurden, haben sich mittlerweile bei der israelischen Regierung beschwert und eine Erklärung verlangt. Weder dementiert Israel noch bestätigt es den Mord in Auftrag gegeben zu haben.
Die Flugdetails welche die Regierung in Dubai veröffentlicht hat zeigen, dass Mitglieder der Mörderbande schon im März 2009 nach Dubai geflogen sind, was einen von langer Hand vorbereitetes Komplott vermuten lässt.
Zu einem Zeitpunkt waren sogar neun der Verdächtigen zusammen in Dubai, in dem sie zwischen dem 6. und 8. November einflogen und zwischen dem 8. und 10. November wieder abreisten.
Detektive haben sich tausende Stunden Überwachungsvideos angeschaut, um die Bewegungen der Mördertruppe nachvollziehen zu können, wie sie auf ihr Ziel zusteuerten.
In einem mit geharnischten Worten formulierten Statement, hat die Polizei von Dubai erklärt, die Sicherheit der Menschen im Lande und die der Besucher wäre „eine rote Linie die nicht überschritten werden darf.“
Sie fügten hinzu: “Die Vereinigten Arabischen Emirate werden keine Verletzung ihrer Souveränität dulden oder ausländischen Kräften auf ihrem Territorium erlauben ihre Rechnungen zu begleichen, egal welche Ideologie sie haben.“
Ist Österreich die Zentrale für die Mordkommandos des Mossad?
Die Polizei von Dubai hat die Verbindungen der beteiligten Attentäter in einem Netzwerkdiagram aufgezeichnet. Darin werden auch die angewählten Telefonnummern der Mörder gezeigt, die alle nach Österreich führen, denn sie haben alle die Vorwahl 0043...
Wissen die österreichischen Sicherheitsbehörden was da abläuft, dulden sie die Tätigkeit fremder Geheimdienste auf österreichischen Boden, oder sind sie sogar daran beteiligt? Es müsste doch für sie möglich sein herauszufinden wer hinter diesen Nummern steckt.
Der Polizeichef von Dubai, Lt. Gen. Dhahi Khalfan Tamim, sagte Journalisten, die mutmasslichen Mörder benutzten ausländische Handy-Karten um nicht aufgespürt zu werden, während sie ihre Kommandozentrale in Österreich anriefen.
Hier die neuesten Aufnahmen die von der Polizei veröffentlicht wurden:
Verwandter Artikel: Aufnahmen der Mörder von Mahmoud al Mabhouh in Dubai
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Dienstag, 16. Februar 2010
Aufnahmen der Mörder von Mahmoud al Mabhouh in Dubai
Am 19. Januar 2010 wurde Mahmoud al Mabhouh 50, ein Mitglied der palästinensischen Hamas, im Al Bustan Rotana Hotel in Dubai in seinem Zimmer ermordet. Seine Leiche fand man am nächsten Tag. Nun liegen Aufnahmen der Überwachungskameras vor, welche die Mörder zeigen und ihre Namen sind auch bekannt.
Der Polizeichef von Dubai, Lt. Gen. Dhahi Khalfan Tamim, hat anlässlich einer Presskonferenz am gestrigen Montag den Medien mitgeteilt, bei den Mördern handelt es sich um ein 11-köpfiges Killerkommando, dessen Identität sie herausgefunden haben. Es sind Personen mit EU-Pässen, sechs aus Grossbritannien, drei aus Irland, einschliesslich einer Frau, einer aus Deutschland und einer mit einem französischen Pass.
„Wir haben keine Zweifel, dass es 11 Personen waren mit diesen Pässen und wir bedauern ihre Nutzung von Reisedokumente befreundeter Staaten,“ sagte der Polizeichef und er beschrieb wie schnell und professionell der Mordauftrag stattfand. Die Namen der Mörder wurden an Interpol weitergeleitet, mit den entsprechenden Haftbefehlen.
Laut Polizeichef war der Fall nach 24 Stunden bereits aufgeklärt, aber die Details mussten nach Rücksprache mit Interpol so lange zurückgehalten werden.
Die Hamas beschuldigt Israel bzw. der Mossad hätte Mabhouh in Dubai ermordet und schworen Rache.
Mabhouh lebte in Damaskus, nach dem sein Haus in Gaza vom israelischen Militär komplett zerstört wurde. Er soll Dubai besucht haben, um angeblich Waffen für die Hamas zu kaufen, dessen Mitbegründer er war. Ein mögliches Motiv der Israelis, er gab seine Beteiligung an der Tötung zweier israelischer Soldaten im Jahre 1989 zu.
Laut Polizeichef ist Mabhouh in die Vereinigten Arabischen Emirate einen Tag vor seinen gewaltsamen Tot eingereist, in dem er einen Pass mit falschen Namen benutze. Seine Leibwächter konnten nicht mit, weil angeblich kein Platz mehr im Flugzeug war. Sie sollten am nächsten Tag nachkommen. In Dubai wurde er von zwei der Killer beschattet, welche ein Zimmer genau gegenüber seines reservierten, führte Khalfan weiter aus.
„Er wurde erdrosselt, nach dem er vorher durch Elektroschocks gefoltert wurde,“ sagte der Polizeichef. Die Mörderbande verlies Dubai sofort nach der Tat. Danach präsentierte er die Aufnahmen der Überwachungskameras, welche die Ankunft des Killerkommandos, ihre Bewegungen im Hotel und ihre Abreise zeigen.
Man sieht die einzelnen Mitglieder aus verschiedenen europäischen Städten ankommen und ihre Bewegungen vor und im Hotel. Danach sieht man Mabhouh aus dem Lift aussteigen und mit einer Plastiktüte in der Hand zu seinem Zimmer gehen. Gleich danach erscheint die Frau mit dem Handy am Ohr, um den Korridor zu überwachen und mit einem Mittäter Ausschau halten. Nach dem Mord sieht man das Killerkommado in den Lift einsteigen, mit der Frau und dem "Techniker" am Schluss, welcher die Spuren der Tat verwischte und ein "Bitte nicht stören" Schild an die Tür hängte.
Der Mord fand zwischen 20:27 und 20:46 in Zimmer 230 statt.
Der Polizeichef fügte hinzu, die Gruppe verbrachte 24 Stunden in Dubai und sie benutzen keine Waffen, Kreditkarten oder ein lokales Telefon während ihres Aufenthalts. Die Handys die sie benutzten hatten österreichische Nummern mit "prepaid Karten". Mehrmals sollen sie ihre "Kommandozentrale" in Österreich angewählt haben, die aber jetzt auf einer "Voice Mail" endet.
Khalfan verwendete harsche Wörter für beide Mörder, das 11-köpfige Killerkommando gegen eine einzelne unbewaffnete Person, aber auch gegen das Opfer für die Tötung der Soldaten.
Die Täter trugen Perrücken, gaben sich als Touristen mit Tennischläger in den Händen oder als Hotelbersonal aus. Sie bewohnten unterschiedliche Hotels und zahlten in bar. Es gibt sogar eine Aufnahme, die einer der Täter in einem anderen Hotel zeigt, wie er glatzköpfig in den Waschraum geht und mit vollem Haarwuchs wieder rauskam.
Khalfan sagte, zwei Palästinenser wurden wegen logistischer Hilfe für die Mörder verhaftet. Al Arabiya TV berichtete, das Paar wurde von Jordanien ausgehändigt.
Die Killertruppe fuhr nach dem Mord sofort zum Flughafen, einige flogen zurück nach Europa und andere nach Asien und Südafrika.
Die israelische Regierung hat offiziell zu dem Vorfall geschwiegen, aber die Zeitungen des Landes, wie die rechtsgerichtete Jerusalem Post, nannte den Mord “noch ein Schlag gegen die Axe des Bösen”.
Der Polizeichef sagte, “Wenn der Mord an Mahmoud al Mabhouh auf Befehl einer Entität von mehr als 10 Leute durchgeführt wurde, dann war es eine feige Tat. Und wenn die Staatsführung einiger Länder ihren Geheimdiensten Befehle erteilen, um Morde in anderen Ländern durchzuführen, dann ist das abstossend und unakzeptabel."
Hier die Passfotos die veröffentlicht wurde:
Hier die Namen der mutmasslichen Täter, wie von Al-Quds berichtet:
Peter Elvinger - Franzose
Kevin Daveron – Ire
Gail Folliard - Irin
Evan Dennings - Ire
Paul John Keeley – Brite
Melvin Adam Mildiner – Brite
Steven Daniel Hodes – Brite
Michael Lawrence Barney – Brite
James Leonard Clark – Brite
Jonathan Louis Graham – Brite
Michael Bodenheimer – Deutscher
In der Zwischenzeit haben sich die genannten Personen gemeldet. Einer davon ist der britische Staatsbürger Melvin Adam Mildiner, der in Jerusalem wohnt. Er sagt, er hätte mit diesem Fall nichts zu tun und er wäre noch nie in Dubai gewesen. "Ich wachte heute Morgen auf und sah eine verrückte Welt," sagte er, nach dem Zeitungen rund um den Globus die Namen und Fotos der Tatverdächtigen verbreitet haben. "Ich bin selbstverständlich zornig, aufgebracht und geängstigt!" Mildiner sagte weiter, das Passfoto sei nicht er, aber die Passnummer wäre richtig. "Wow, ich wusste gar nicht, dass die Nummer jemand kennt. Das ist schrecklich," sagte Mildiner, der britisch-israelischer Doppelbürger ist.
Drei weitere Verdächtige leben in Israel, die Briten Paul John Keeley und Stephen Daniel Hodes und der Deutsche Michael Bodenheimer, wie der israelische Channel 2 TV-Sender meldete. Beide, Hodes und Keeley, sagten, die Passfotos sind nicht ihre.
Überhaupt leben praktisch alle Personen deren Identität gestohlen wurden in Israel, wie die sechs Briten. Sie sagen, die Passfotos wurden durch die der Täter ersetzt.
Ein israelischer Geheimdienstexperte sagte, "Der Mossad bevorzugt echte Identitäten statt gefälschte. Die grosse Anzahl an Immigranten die in Israel leben gibt ihnen Zugriff auf unbeschränkte Identitäten, die gleich alt und gleiches Aussehen haben wir ihre Agenten. Da jeder Immigrant eine Fotokopie seines Passes einreichen muss, wenn man die israelische Staatsbürgerschaft beantragt, ist es leicht für den Mossad die passende Identität rauszusuchen, ohne Wissen der echten Person."
Die Polizei von Dubai sagt, Peter Elvinger 49 mit französischen Pass war der Anführer. Sie beschuldigen ihn der Koordinator des Mordkomplotts zu sein und er buchte auch Zimmer 237 im Al Bustan Rotana Hotel, nur etwas weiter den Korridor entlang von Nummer 230, das Zimmer des Opfers. Es sollen auch Fingerabdrücke als Beweis gesichert worden sein.
Übrigens, der in der zweiten Reihe ganz rechts ist Michael Bodenheimer. Kann es dieser Mannn sein?
Mittlerweile hat die irische Regierung gesagt, das Trio mit irischen Pässen, Gail Folliard, Evan Dennings und Kevin Daveron stehen nicht auf der Liste von gültigen Passinhabern. "Wir können keinen der drei Individuen als echte irische Staatsbürger identifizieren. Irland hat keine Pässe mit diesen Namen ausgestellt." Die Behörden sagen, ausserdem wären die Passnummern gefälscht, weil sie die falsche Anzahl Stellen habe und keine Buchstaben beinhalten.
Das deutsche Innenministerium sagte auch, die fünf Zahlen der Passnummer beim deutschen Verdächtigen sind zu kurz und es fehlen Buchstaben.
Fayek, der Bruder von Mahmoud al Mabhouh, der im Flüchtligslager in Gaza lebt sagte, "Niemand wollte ihn töten ausser Israel!"
Zur Erinnerung möchte ich noch über folgenden Mordversuch des israelischen Mossad berichten, um den "Modus Operandi" dieses Geheimdienstes zu zeigen:
Am 25. September 1997 wurde auf Khaled Mashal, der Anführer des politischen Arms der Hamas, vom Mossad auf Befehl vom israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu ein Mordanschlag verübt. Zwei Mossad-Agenten, die gefälschte kanadische Pässe bei sich trugen, reisten nach Jordanien, wo Mashal wohnte. Als er zu seinem Büro schritt, kam einer der Agenten von hinten und spritze ihn ein tödliches Nervengift ins Ohr. Nach einer Verfolgung durch Bodyguards, wurden die zwei Mossad-Agenten verhaftet. Im Todeskampf wurde Mashal ins Spital eingeliefert.
Sofort nach diesem Mordanschlag verlangte der jordanische König Hussein von Benjamin Netanyahu das Gegenmittel für das Nervengift. Zuerst verweigert Netanyahu die Aushändigung, aber als dieses Ereignis politisch immer explosiver wurde, Hussein mir der Schliessung der israelischen Botschaft in Amman drohte, schritt Präsident Bill Clinton ein und zwang Netanyahu das Gegenmittel zu übergeben und Mashal überlebte.
Die jordanischen Behörden liesen dann die zwei Mossad-Agenten im Austausch für die Freilassung von Sheikh Ahmed Yassin, den spirituellen Anführer der Hamas, wieder frei. Nach seiner Genesung sagte Mashal, "Die israelischen Drohungen haben einen von zwei Auswirkungen: einige Menschen sind eingeschüchtert, aber andere werden um so aufsässiger und entschlossener. Ich bin einer der letzteren."
Kommentar: Ja aber, aber die Mainstreammedien sagen uns doch immer, es gibt keine bösen Verschwörungen und auch keine Regierungen die einen Mord in Auftrag geben. Es gibt auch keine westlichen Geheimdienste die Killerkommandos halten. Das wären alles nur Hirngespinste und wir würden zu viele Hollywood-Filme schauen. Ausserdem könnte man niemals so eine Verschwörung geheim halten, weil einer würde ja reden. Das wollen sie uns glauben lassen.
Interessant ist, wie ein Grossteil der deutschsprachigen Medien diese Aufdeckung durch die Polizei von Dubai unter dem Deckel halten. Warum? Ist das keine Meldung wert? Darf der Normalbürger das nicht wissen? Passt das nicht ins Feindbild, welches sie uns dauernd eintrichtern? Kommt es immer darauf an, wer einen Mord begeht und wer das Opfer ist?
Das erinnert mich an die fünf "tanzenden Israelis", die am 11. September vom FBI in New York verhaftet wurden, weil sie sich über den Zusammenbruch des WTC freuten, das Ereignis filmten, Spuren von Sprengstoff in ihrem Minibus hatten, mit Stadtplänen, falschen Pässen und einen Haufen Bargeld. Auch das haben die Medien kaum berichtet. Passt nicht so ganz in die offizielle Story der bösen Araber als Täter. Nach zehn Wochen wurden sie freigelassen und wegen Verstoss gegen die Einwanderungsbestimmungen nach Israel abgeschoben. Im November 2001 wurden sie im israelischen TV interviewt und sagten, "wir waren dort um das Ereignis zu dokumentieren". Nur alles Zufall selbstverständlich und sie waren Hellseher offensichtlich und völlig harmlos.
"Die grösste Verschwörung seitens der Regierungen ist ihre Behauptung, es gebe keine Verschwörungen der Regierungen."
Verwandter Artikel: Weitere 15 Mörder von Dubai identifiziert
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