Die neuste Studie der Europäischen Kommission zeigt, der massive Anstieg an Sojaanbau wird durch den steigenden Bedarf an Biokraftstoff verursacht, der Hauptgrund für das Abholzen der Regenwälder. Die Studie kam sogar zum Schluss, Biokraftstoffe produzieren bis zu viermal mehr Kohlendioxid als Benzin aus Erdöl.
Das beweist wieder einmal, die ganze Hyperaktivität um alternative Energien bewirkt genau das Gegenteil von dem was es soll, richtet mehr Schaden an als es hilft.
Dabei hat sich die EU das Ziel gesetzt, bis 2020 soll 10 Prozent des Treibstoffs aus sogenannten nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Und Obama will ähnliches für Amerika durchsetzen. Na Mahlzeit, dann werden sie den ganzen Planeten in Soja- und Rapsfelder verwandeln müssen um das zu schaffen, die dann gedüngt und mit Tranktoren bearbeitet werden, was ja massenweise Energie verbraucht.
Biotreibstoffe sind bereits für die Ursache von Preissteigerung bei Lebensmittel und für den Rückgang an Reisanbauflächen kritisiert worden, weil das Land für Sojabohnen und Zuckerrohr stattdessen verwendet wird. Dazu kommt noch die Rodung von Wäldern und Anpflanzung von Monokulturen mit Ölpalmen.
Da die Studie nicht die gewünschten Ergebnisse brachte die politisch korrekt sind, wurden sie unter Verschluss gehalten. Aber die Einsicht in den Bericht der EU-Kommission wurde durch das Gesetz zur Freigabe von Informationen ermöglicht. Darin steht, die „indirekten Emissionen“ durch die Anpflanzung von Sojabohnen in den USA verursacht 340 Kilo CO2 pro Gigajoule, im Vergleich zu nur 85 Kilo für herkömmlichen Diesel oder Benzin. Eine Gigajoule sind 278 Kilowattstunden.
Biodiesel aus europäischen Rapsöl produziert 150 Kilo CO2 pro Gigajoule und Bioethanol aus Zuckerrüben 100 Kilo. Dazu kommt noch, durch den Ausfall an Agrarfläche müssen Lebensmittel aus fernen Ländern nach Europa importiert werden, was auch Treibstoff verbraucht und den Menschen in der dritten Welt die Nahrung wegnimmt. Und Bioethanol aus Lateinamerika und Asien, hergestellt aus Zuckerohr oder Palmöl, verursacht das Abholzen der Regenwälder.
Die Agrarpflanzen die für Biokraftstoffe verwendet werden produzieren mehr Emissionen als herkömmliche Treibstoffe und zwingen zum Raubbau an der Natur. Wie ich schon mal geschrieben haben, die Umweltschützer haben sie echt nicht alle, wenn sie nachwachsende Rohstoffe als Ersatz verlangen. Treibstoff aus Rohöl ist im Vergleich viel umweltfreundlicher und das geringere Übel. Und ausserdem geht es nicht aus, stammt gar nicht von fossilen Lebewesen, da es abiotisch ist und andauern in der Erde produziert wird.
Dazu kommt noch, Biokraftstoffe verbrennen weniger effizient und können die Motoren schädigen. Der Spritverbrauch ist viel höher, bis zu 25 Prozent, je nach Fahrzeug. Und dann brüsten sich Leute noch damit und meinen sie tun was gutes, wenn sie Biodiesel fahren.
Wenn schon alternativ, dann etwas was nicht noch mehr Schaden anrichtet. Deshalb mein Engagement für Elektromobile mit Solarstrom oder mit Pressluft betriebene Fahrzeuge, die funktionieren tadellos und sollten sich durchsetzen, wenn man diese Antriebsarten nicht dauernd sabotieren würde. Siehe dazu hier und hier.
Die Agrarflächen für Lebensmittel werden immer kleiner, denn es ist durch die staatlichen Subventionen für die Agrarmultis viel gewinnbringender Biomasse zu pflanzen statt Nahrungsmittel. Die Ölkonzerne profitieren auch davon, da die Beimischung von Bioethanol auch subventioniert wird. Wer also alternative Treibstoffe fordert, stützt die multinationalen Konzerne und will in Endeffekt die Menschheit ausrotten, denn die hat immer weniger zu essen.
Gerade die Planetenretter, welche sich immer über den Hunger in er dritten Welt echauffieren, sind die welche ihn verursachen. Das verbrennen von Nahrung damit man „grün“ fahren kann ist ja wohl das perverseste was es gibt und tatsächlich ein Killer, auch der Umwelt.
Verwandter Artikel: Jean Ziegler - Biobenzin ist ein "Verbrechen gegen die Menschheit"
Mittwoch, 11. August 2010
Der Killer genannt Biotreibstoff
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Mittwoch, 30. Juni 2010
Alle wollen Lösungen, wir machen sie
Am kommenden Dienstag den 6. Juli gibt es was Besonderes an unserem Zentralschweizer Stammtisch zu probieren. Wir unterstützen Lösungen in diversen Bereichen, die uns einerseits unabhängig machen, andererseits für lokale Arbeitsplätze sorgen und nachhaltig sind. So zum Beispiel eine Firma in der Schweiz, welche Elekromotorräder und Elektroroller baut.
Der "Plug and Ride" Roller steht zur Probefahrt zur Verfügung.
Ein genialer Untersatz der mit Strom läuft, umweltfreundlich ist und richtig Spass macht. Seit einigen Tagen fahre ich mit diesem "Squter" bei schönen Wetter testmässig herum und ich muss sagen, einfach genial. Kein Lärm, keine Abgase und das Ding fährt sich ganz toll, hat eine Strassenlage und eine Beschleunigung, die ist phänomenal. Einfach an eine Steckdose anschliessen, Batterie laden und ab geht die Post. Ideal für den Stadtverkehr, aber auch für eine Tour übers Land.
Hier die Fahrzeugdaten:
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h
Reichweite: 100 km
Motor: 8 kw
Erhältlich: ab April 2011
Preis: noch unverbindlich aber ca. Fr. 3'999.-
Volle Strassenzulassung mit Führerschein A1, "Made in Switzerland!"
Wer eine Probefahrt machen will, soll einfach am Dienstag zu unserem Stammtisch in die Chlöpfen kommen. Siehe Stammtischliste für die Adresse.
Ehrliche Nahrung direkt vom Bauern
Dann möchte ich einige Bauern aus der Umgebung vorstellen, die wirklich gute Hofprodukte herstellen. Mit Liebe gemacht ;-), gesund sind und toll schmecken.
Wie die von unserem lieben Freund Werni, der sehr gutes "Natura-Beef" als Mischpakete ab 10 Kg portioniert, vakuumiert, etikettiert, abgeholt ab Fr. 28.- anbietet. Dazu noch Baumnüsse Fr. 6.- kg und Haselnüsse Fr. 8.- à 500 g.

Werner Stocker kann man hier erreichen: Tel: 041 458 17 51 Mail: westocker@bluewin.ch
Jetzt ist Erdbeerzeit und Rita bietet sie an, mhm ganz fein:
Rita Bachmann hat Erdbeeren zum Preis von Fr. 4.- pro 500 gr. Tel: 041 467 33 30 Mail: bach.ph@gmx.ch
Also, kommt zum ASR-Stammtisch in die Chlöpfen am kommenden Dienstag und probiert den Elektroroller aus oder die feinen Lebensmittel. Wir wollen ein Netzwerk aufbauen, zwischen guten Produzenten von nachhaltigen Lösungen in verschiedenen Bereichen und den Konsumenten die solche suchen und unterstützen wollen. Zusammen sind wir stark, können uns gegenseitig helfen und unabhängig machen.
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Dienstag, 25. Mai 2010
Anders denken, anders leben
... unter diesem Motto läuft das diesjährige WAL-Meeting am 19. Juni in der Schweiz.
Ich werde oft nach Lösungen gefragt. Hier sind sie. Bei diesem Treffen gibt es die Möglichkeit sich über diverse Themen zu informieren, wie Ökodörfer, Regiogeld, Autarkie, Food Coop, Handwerkskollektive, Selbstversorgung, Gartengemeinschaften, Transition Towns, freie Energie, dezentrale Versorgung, Permakultur und vieles mehr.
Die Veranstalter schreiben dazu:
Es gibt genügend Gründe etwas zu verändern, es gibt kaum einen vernünftigen Grund an den alten Mustern festzuhalten, oder würde jemand von Euch die Zinsen vermissen, Gratis-Energie ablehnen, Heilung & Gesundheit, ohne KrankeKasse bezahlen zu müssen, verweigern?
Der Mensch würde „Hurra“ rufen, wenn ihm bewusst wäre, dass dies alles möglich ist!
Oft kommt der Spruch: "Wir können nicht zurück in die Steinzeit." Die Natur ist keine Steinzeit, sie ist pure High-Tech, sobald wir sie verstehen und mit ihr arbeiten ohne sie zu missbrauchen und auszubeuten. (Natur kapieren und kopieren, V. Schauberger)
Die Natur kennt keine Zinsen, die Natur ist nachhaltig; die Natur macht anscheinend irgendetwas richtig, sie besteht schon viel länger als wir Menschen.
Die Essenz des Problems ist eigentlich einfach zu erkennen!
Es gibt über 2,3 Millionen synthetische Stoffe die vorwiegend aus der Chemie entstanden sind und nun in Nahrung, Medizin, Farben, Hygiene & Kosmetik, Textilien, Kunststoffe, etc. vorkommen. Von den meisten dieser synthetischen Stoffe kennt man nicht einmal die genaue Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt.
Warum tut man so etwas? Die Ursache liegt in der Gewinnwirtschaft! Synthetische Stoffe sind quantitativ unbeschränkt herstellbar und so wurde Krankheit zu einem lukrativen Geschäft.
Die Selbstheilung ist real machbar: es gibt darüber seit 1988 weltweit tausende dokumentierte Fälle. Man nennt sie in der Schulmedizin „Spontanheilung“; bei der Frage, wie so etwas zustande kommt, erhält man die Antwort: „spontan eben“.
Von Energie (Öl, Strom, Gas, etc.) sind wir alle abhängig, so ist es nur verständlich, dass man die freie Energie bekämpft und denunziert wo es geht. (Überlebenskampf der Strom-Lobby). Freie Energie ist möglich, unser Verständnis dafür, hat bisher noch nicht ausgereicht. Dieses Thema ist so reichhaltig, dass wir nur einige Systeme erwähnen, die z.T. auch schon auf dem Markt sind:
Tachyonen (Quantenphysik), Plasmaheizung & Generator (Russland) , div. Magnetmotoren, Stirlinmotoren, verschiedene Vakuumenergien, Wasser & Wind, Sonne (ohne Zellen), etc.
Auf jeden Fall keine Verbrennungs- und Explosionsmotoren mehr; die Zukunft liegt in der Implosion, wie sie auch in der Natur vorkommt und somit einem kosmischen Gesetz folgt. Schluss mit Umweltbelastung, die Natur gibt uns die freie Energie wie uns ein Baum den Apfel schenkt.
Lösungen gibt es in Hülle und Fülle, die Hindernisse liegen im Profitdenken, und so sind wir beim Geldsystem angelangt. Regiogeld, ist ein vom Volk selbst verwaltetes, regional gültiges Geld ohne Zinsen. (Chiemgauer, Havelblüte, Sterntaler, Urstromtaler, Dankeschöncheck-Joytopia, u.v.m.) nach einer Idee von Silvio Gesell (Wunder von Wörgl 1932/33). Die neuen Regiogelder haben sich seit Silvio Gesell weiter entwickelt und gewinnen immer mehr Bedeutung.
Die Erkenntnisse der Naturwissenschaft (Zellbiologie, Quantenphysik, etc.) in den letzten 8 Jahren hat vieles in ein anderes Bild gerückt. Viele bisherigen Vorstellungen erfordern ein neues Denken. In etwa so wie damals als man erkennen musste das die Erde keine Scheibe ist.
„Anders denken, anders leben“ braucht auch andere Informationsplattformen, deshalb ist es wichtig, unabhängigen freien Informationsfluss aufrecht zu halten und sich zu Vernetzen, um voneinander zu Wissen und sich auch einmal Auge in Auge zu begegnen und auszutauschen.
WAL-Meeting (Wohnen-Arbeiten-Leben) ist eine Ideenplattform für:
Ökodorf / autarke Gemeinde / regionale Versorgung / kollektives Handeln
WAL-Meeting Kongress 19. Juni 2010 in der Kulturfabrik Wetzikon (ZH)
Autark ist ein Land, das alles selbst besitzt oder erzeugt, was es benötigt.
Mehr Info darüber gibt es hier ...
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Freitag, 16. April 2010
Die Konzessionsvergabe für das Stromnetz ist illegal
Die WEKO, die eidgenössischen Wettbewerbskommission, hat in einem Gutachten festgestellt, die von den Luzerner Gemeinden abgeschlossenen Konzessionsverträge für den Betrieb des Stromnetzes für die nächsten 25 Jahre hätten öffentlich ausgeschrieben werden müssen. Sie einfach ohne Ausschreibung an den Monopolisten CKW (Centralschweizerische Kraftwerke AG,) zu vergeben wäre gesetzeswidrig. Die zuständigen Politiker haben somit eigemächtig gehandelt.
In ihrem Gutachten schreibt die WEKO:
Die Bestimmung von Art. 2 Abs. 7 BGBM schreibt vor, dass die Übertragung der
Nutzung kantonaler und kommunaler Monopole auf Private mittels Ausschreibung zu
erfolgen hat und Personen mit Sitz oder Niederlassung in der Schweiz nicht diskriminieren darf. Mit dieser Norm – welche anlässlich der Gesetzesrevision eingefügt wurde und am 1. Juli 2006 in Kraft trat – soll im Sinne der Zielsetzung des BGBM der Wettbewerb gestärkt und die Entstehung eines eigentlichen Binnenmarktes für die entsprechenden Tätigkeiten ermöglicht werden.
Im hier interessierenden Mustervertrag wird der CKW AG das ausschliessliche Recht
erteilt, den öffentlichen Grund durch ihre elektrischen Verteileranlagen in Anspruch zunehmen. Mit der Erteilung dieser Sondernutzungskonzession werden Dritte von der darauf aufbauenden wirtschaftlichen Tätigkeit, nämlich der Erstellung und dem Betrieb solcher Anlagen, ausgeschlossen. Sie unterliegt somit der Ausschreibungspflicht von Art. 2 Abs. 7 BGBM.
Da dies nicht gemacht wurde, kann in den betroffenen 67 Gemeinden jetzt Klage gegen die Vergabe eingereicht werden. Die Klagemöglichkeit gilt gemäss der eidgenössischen Wettbewerbskommission nicht für Gemeinden, die ihr Stromnetz selbst betreiben, wie zum Beispiel die Stadt Luzern. Jetzt sind die Gemeinden und der Kanton Luzern gefordert, eine zukunftsgerichtete und kostengünstige Strom– und Glasfaserstrategie auszuarbeiten.
Die Interessengemeinschaft Glasfaser und Energie Luzern (IGEL), die das Verfahren der eidgenössischen Wettbewerbskommission ausgelöst hat, begrüsst den heutigen Entscheid der WEKO. Sie haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Konzessionsvergabe an die CKW ohne öffentliche Ausschreibung gegen das Gesetz ist. Der Verband Luzerner Gemeinden (VLG), die CKW und die jeweiligen Gemeinderäte haben aber wiederholt betont, dass die Konzessionsverträge rechtmässig und gültig seien. Diese falsche Behauptung, die auch in zahlreichen Abstimmungsvorlagen gemacht wurde, wird durch die WEKO eindeutig widerlegt. Die unnötige Eile, mit der die Unterzeichnung der Konzessionsverträge vorangetrieben wurde, hat dieses fehlerhafte Vorgehen stark begünstigt.
Die Folgen für die Gemeinden im Kanton Luzern sind erheblich. In den 67 Gemeinden, die den CKW-Konzessionsvertrag bereits unterschrieben haben, kann nun Klage eingereicht werden, um die Konzessionsverträge für ungültig erklären zu lassen. Und die Gemeinden, die noch nicht unterschrieben haben, haben nun die Wahl, ob sie den Konzessionsvertrag öffentlich ausschreiben oder das Stromnetz selbst betreiben wollen. Das Ausschreibungsverfahren in jeder einzelnen Gemeinde wäre sehr kostenintensiv und wirtschaftlich schwer tragbar. Zudem müssten die Konzessionverträge international ausgeschrieben werden.
Stromnetze, die im Besitz der öffentlichen Hand sind, sind von dieser Ausschreibungspflicht ausgenommen. Die Gemeinden, welche ein eigenes Stromnetz betreiben, sind demnach von diesem WEKO-Entscheid nicht betroffen. Sie können auch weiterhin über die Entwicklung und den Ausbau des Stromnetzes selbst entscheiden.
Die Kantonsregierung muss nun ihre passive Haltung zur Strom- und Glasfaserversorgung ablegen und sich aktiv für eine zukunftsgerichtete und kostengünstige Netzpolitik einsetzen. Eine rasche Umsetzung der IGEL-Verfassungsinitiative „Für tiefere Strompreise und sichere Arbeitsplätze“ ist am besten geeignet, dieses Ziel zu erreichen.
Mehr Information gibt es unter www.igel.lu
Das ist ein wichtiger Sieg gegen die Monopolisten, welche von den Politikern mit lukrativen Konzessionen "beschenkt" werden und als Dank geht es umgekehrt genau so.
Für alle die nicht wissen um was es geht, hier mein Artikel: "Wir wollen unser Stromnetz zurück"
Verwandter Artikel: Wie eine Gemeinde autark werden kann
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Mittwoch, 24. März 2010
Den Österreichern geht es gut, oder doch nicht?
Unter dem Motto: "Sammeln statt vergammeln - verwenden statt verschwenden! Ein Projekt von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3, mit Unterstützung der österreichischen Transporteure" wurde das Verteilen von Lebensmittel an Bedürftige durch die Team Österreich Tafel durchgeführt.
Laut Veranstaltern war die Aktion ein voller Erfolg. Es war zum einen genug Ware da, gespendet von den Supermärkten in den jeweiligen Orten, und über 800 Familien konnten mit vollbepackten Einkaufstaschen voller frischer Lebensmittel nach Hause gehen. Gemeinsam mit knapp 300 "Team Österreich" Mitgliedern haben Rotkreuz-Mitarbeiter für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.
Wie der Ö3-Reporter Johann Puntigam berichtet, haben die Mitarbeiter der Team Österreich Tafel in Bruck an der Mur in der Steiermark bei der Verteilung der Lebensmittel strahlende Gesichter und einige Überraschungen erlebt. Über 80 Leute aus Bruck seien gekommen. Menschen, die diese Waren auch wirklich nötig haben und sich sehr darüber freuten.
Über 30 freiwillige Helfer haben aus den Supermärkten der Umgebung Waren abgeholt, die nach Geschäftsschluss in der Mülltonne gelandet wären, obwohl sie noch einwandfrei gewesen sind.
Eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern sagte: "Ich finde das super, dass es jetzt so ein Geschäft gibt in Bruck, weil ich bin alleinstehend mit zwei Kindern, ich habe wirklich schwer zum kämpfen, dass ich über die Runden komme. Ich habe viele Tage, wo ich mir nichts kaufen kann, weil ich geldmässig nicht gut da stehe," und strahlte mit vollen Einkaufstaschen in der Hand.
Offensichtlich geht es einem Teil der österreichischen Bevölkerung doch nicht so gut wie durch die Medien und Politikern verbreitet wird und sie sind froh über diese Aktion. Hier haben Private die Aufgabe des Staats übernommen, um den Menschen bei den Grundbedürfnissen zu helfen.
Hier gibts mehr Informationen dazu:
Ein Kommentator der Aktion meinte: "Was mich dabei allerdings nachdenklich stimmt: Unsere Politiker (Farbe egal) betonen bei jeder Gelegenheit, wie reich wir Österreicher sind. Und trotzdem brauchen wir solche Aktionen und Sozialmärkte. Was stimmt da nicht? Da könnte man ja direkt den Eindruck bekommen, unsere Politiker belügen uns."
Das Verteilen von kostenlosen Lebensmittel wird übrigens in vielen westlichen Ländern durchgeführt, wie den USA, Australien, Grossbritannien usw., denn die Bedürftigkeit steigt ständig und viele Menschen können sich nicht mal mehr Nahrung leisten, leiden regelrecht Hunger.
So berichtete ich über eine ähnliche Versorgung mit Lebensmittel der Bedürftigen in meinem Artikel "Hunger in Australien" vor einem Jahr darüber, wo 13 Prozent der Erwachsenen und 15 Prozent der Kinder dort in Armut leben und die Zahlen nehmen zu. 2,4 Millionen Australier haben nicht genug Geld um ihre Grundversorgung sicher zu stellen, wie Wohnung, Bekleidung und Lebensmittel. 15 Prozent der australischen Kinder leben in einem Haushalt mit arbeitslosen Eltern.
Dieser Trend ist in vielen westlichen Ländern so, auch in Europa. Deshalb finde ich die Idee gut und nachahmenswert, wäre etwas für unsere ASR-Stammtische als gemeinnützige Aufgabe in den jeweiligen Städten umzusetzen. Es zeigt nämlich, was uns die Politiker erzählen, es ist alles bestens, uns geht’s gut und es geht sogar wieder aufwärts, stimmt nicht.
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Sonntag, 17. Januar 2010
Alles was ihr seht und hört ist nur Schein, ihr seid das Echte
Schauen wir uns dieses unglaubliche Phänomen genannt Al-Kaida an, oder Al-Qaida oder Al-CIAda wie es wirklich heisst, eine Truppe die uns immer wieder präsentiert wird, zuletzt mit dem vom CIA auf den Weg geschickten Unterhosenbomber und mit den neuen vom FBI gefälschten Fahndungsfotos von Mitgliedern dieser angeblichen Terrororganisation.
Diese Al-Kaida ist ein sehr flüchtiges Wesen. Wir wissen, dass ehemalige CIA-Kaderleute ausgesagt haben, sie existiert gar nicht, sondern ist nur vom Militärisch-Industriellen-Komplex erfunden worden, um einen Feind für die nie endenden Kriege zu haben, damit sie Unsummen an Geld damit einsacken können. Was gibt es für einen besseren Feind, als einen der überall und nirgends ist, nicht erkennbar ist, keine Uniformen trägt und deshalb nie besiegt werden kann, aber eine ständige Bedrohung darstellt, gegen die man für immer Kriege führen muss.
Der Name "Al-Kaida" haben ja die Amerikaner erfunden, hat diese nicht existierende Gruppe sich nicht selber gegeben. Auf Arabisch bedeutet Al-Kaida "die Datenbank" und war/ist eine Liste der angeheuerten "Terroristen", die für die CIA arbeiten und weltweit eingesetzt wurden/werden. Das sind Angestellte, die von den Amerikanern rekrutiert, ausgebildet, finanziert und mit Waffen versorgt wurden/werden.
Das lustige ist, Bin Laden wusste gar nicht, dass er der Anführer dieser nicht existenten Al-Kaida sein soll und erfuhr erst aus den Medien davon, als er beschuldigt wurde, der Hauptdrahtzieher des Terrorangriff vom 11. September 2001 zu sein, was er vehement von sich wies. Dabei war er bis zu diesem Datum ein CIA-Agent mit dem Decknamen "Tim Osman", der an verschiedenen Orten der Welt eingesetzt wurde. Seine letzte Aufgabe vor seinem Tod war, als Sündenbock für 9/11 zu dienen. Deshalb wird er auch vom FBI wegen 9/11 nicht gesucht und ist auch nicht angeklagt worden.
Der Weltöffentlichkeit wurde erzählt, Bin Laden und seine 19 Helfer hätten die einzig verbliebene Supermacht angegriffen, vier Flugzeuge entführt, die beste Luftabwehr der Welt stundenlang ausgetrickst, zwei Maschinen in die Zwillingstürme gesteuert, seien in den am besten bewachten Luftraum von Washington eingedrungen und in die massiv geschützte Militärzentrale genannt Pentagon reingeknallt.
Bin Laden als Anführer der Al-Kaida hat nicht nur dieses unglaubliche Husarenstück mit völligen Amateuren ausgeführt und aus einer Höhle in Afghanistan koordiniert, er konnte sogar an diesem Tag die physikalischen Gesetze ausschalten, in dem er mit zwei Flugzeugen DREI gigantische Wolkenkratzer in Fallgeschwindigkeit zusammenbrechen und in Staub verwandeln lies.
Dabei ist er einen Tag vor 9/11 in Rawalpindi Pakistan ins örtliche Spital gegangen, um eine Dialyse vorzunehmen, ausgerechnet als "seine" grosse Operation anlief, die er angeblich gesteuert hat. Wenn die Amerikaner wirklich meinten, er war der Haupttäter von 9/11, dann hätten sie ihn vom Spitalbett weg völlig wehrlos verhaften können. Haben sie aber nicht getan und nach einigen Tagen wurde er entlassen und ging zurück nach Afghanistan. Sie wussten ja vom pakistanischen Geheimdienst wo er war. Deshalb sind die Beschuldigungen gegen ihn völlig unglaubwürdig.
Was aber am unglaublichsten ist, die obrigkeitshörige Öffentlichkeit kaufte die offizielle Erklärung für diese Ereignisse der US-Regierung ab, ohne einen einzigen Beweis für die Behauptungen zu verlangen, denn bewiesen wurde bis heute gar nichts, es wurde nur behauptet und das haben wir zu schlucken. Alle Beweise wurden vernichtet, Zeugen mundtot gemacht und ein Untersuchungskommission beauftrag, die US-Regierung von jeglicher Schuld reinzuwaschen und zum vorbestimmten Resultat zu kommen, es war Al-Kaida. Die Verantwortlichen des US-Militärs, welche den Angriff tatenlos zugelassen haben, wurden zur Belohnung befördert.
Einige intelligente Mitglieder der völlig durchs Fernsehen verblödeten und gehirngewaschenen Spezies, genannt Mensch, haben das Märchen nicht geglaubt und eigene Untersuchungen durchgeführt. Dabei stiessen sie auf hunderte Lügen und Ungereimheiten, welche den offiziellen Ablauf als unmöglich darstellen. Dabei kam heraus, es war alles ganz anders, die Täter für dieses ungeheuerliche Verbrechen waren nicht die Beschuldigten, das Ganze wurde nur den Arabern als Sündenböcke in die Schuhen geschoben, die gar nichts damit zu tun hatten. Eine klassische Operation unter falscher Flagge.
Die wirklichen Täter und ihre Hintermänner führten dann sofort ihre schon lange vorbereiteten Kriegspläne aus und überfielen Afghanistan und den Irak, drückten die Polizeistaatsgesetze durch und verwandelten die sogenannten westlichen Demokratien faktisch zu Diktaturen um. Damit der Irak überfallen werden konnte, wurde das Märchen der Massenvernichtungswaffen und einer immensen Gefahr die durch Saddam Hussein ausgeht erfunden und diese Lüge hat auch die völlig durch die Medien verblödete Öffentlichkeit bereitwillig akzeptiert, dabei hatte der Irak mit 9/11 gar nichts zu tun.
Ein neuer Präsident wurde mit dem Spruch „Change we can believe in“ gewählt, der alles neu und besser machen würde. Die dummen Schafe sind wieder darauf reingefallen, obwohl sie nichts von ihm wussten, er nichts vorher geleistet hatte und sie sind der Propaganda bereitwillig auf den Leim gegangen. So haben mehr 200.000 Deutsche Barack Obama am 24. Juli 2008 bei seiner Rede an der Berliner Siegessäule zugejubelt. Es gab Beifallstürme, Sprechchöre, viele Fans riefen "Yes we can", als er mehr Einsatz im Anti-Terror-Kampf forderte. Wie blöd muss man sein um das zu tun, wenn man ihn nicht mal wählen kann?
Dieser neue Präsident ist wirklich neu und besser als Bush, denn er startete sofort einen neuen Krieg in Pakistan, schickte noch mehr Truppen nach Afghanistan, hat den Jemen als nächstes im Visier und bereits bombardiert, führt einen geheimen Krieg am Horn von Afrika, provoziert Länder mit Aggressionen in Südamerika und will den Iran auch noch angreifen, alles im Auftrag seiner Drahtzieher. Dafür wurde er bereits mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Bei seiner Ansprache vor dem Nobelpreiskomitee sagte er im Prinzip, „Krieg ist Frieden“. Er hat mit einem Zuckerguss die weitere Tötung von unschuldigen Zivilisten in Afghanistan beschönigt.
Und all das wird mit dem Krieg gegen Al-Kaida begründet, in dem man der Welt einredet, es handelt sich um eine international operierende Organisation, die modernste Kommunikationsmittel hat, auf unzähliges Personal zurückgreifen kann und über unbegrenzte Geldmittel verfügt. Dabei wenn man die Länder besucht, wo die Al-Kaida angeblich sein soll, sieht man nur Armut, primitivste Lebensbedingungen und Menschen welche sich vor dem Kugelhagel, Granaten und Bomben der westlichen Besatzungstruppen in Sicherheit bringen.
Sie gingen in diese Länder rein mit der Ausrede, die Al-Kaida ausrotten zu müssen, finden sie aber nicht, weil sie nicht existiert. Das geht nun schon seit 9 Jahren so und es wird noch Jahrzehnte andauern, wie uns versprochen wurde. Was sie wirklich ausrotten sind die unbeteiligten Zivilisten, die Mitglieder der Al-Kaida sein könnten, aber nicht sind, sondern sich nur als Senioren, Frauen und Kinder tarnen. Wenn die Einheimischen die Frechheit haben sich gegen die fremden Invasoren, die wie Berserker wüten, zu verteidigen, dann werden sie automatisch als Al-Kaida abgestempelt.
Im besetzten Palästina ist es genau so. Die Israelis drängen die Palästinenser seit 60 Jahren in immer kleiner werdende Reservate, während sie ihnen das Land stehlen, ihre Häuser und Anpflanzungen mit Planierraupen niederwalzen, ganze Familien ermorden und die Überlebenden zum Schluss hinter Stacheldraht und Betonmauern im grössten Freiluftgefängnis der Welt einsperren. Sie verweigern ihnen Wasser und Lebensmittel, medizinische Versorgung und sogar Baumaterial, um ihre durch die verbrecherische Bombardierung zerstörten Häuser wieder aufzubauen.
Und wenn diese drangsalierten Menschen aus lauter Verzweiflung den Mut haben sich mit primitivsten Mitteln gegen eine High-Tech-Armee zu wehren, die sogar mit Atomwaffen ausgerüstet ist, über die man aber nicht sprechen darf, dann werden sie selbstverständlich sofort zu Terroristen deklariert, die man töten kann. Dabei leben sie schon immer dort, es ist ihr angestammtes Heimatland, bis die Aschkenasen kamen und sie mit Terror und ethnischer Säuberung vertrieben und ermordet haben.
Das passiert alles tagtäglich, während die westliche Bevölkerung wie Zombies vor der Glotze hängt und völlig apathisch den TV-Müll sich reinzieht. Selbstverständlich könnten die Menschen aufwachen, eine Regung zeigen, sich empören und etwas gegen die unternehmen, die hinter all diesen Verbrechen stecken, aber sie tun es nicht. Sie unterhalten sich lieber mit völlig banalen Schrott, interessieren sich brennend was irgendwelche Promis machen oder vergiessen Krokodilstränen über unwichtiges Zeug und machen sich Sorgen über den kuscheligen Eisbären Knut.
Kein Widerstandskämpfer der sich für seine Rechte einsetzt und diese gegen die Invasoren verteidigt, kann heute so genannt werden, ohne sofort mit Al-Kaida in Verbindung gebracht zu werden, obwohl es keine Al-Kaida gibt. Die wirklichen Terroristen sitzen in Washington, London und Tel Aviv, plus ihre Komplizen und Mittäter in Paris, Rom und Berlin. Es ist eigentlich logisch, wenn diese kriminelle Verbrecherbande hinter allen Morden und Zerstörung auf der Welt steckt, dann muss was gegen sie unternommen werden. Am besten wäre es, wenn man sie zum Teufel schickt, um damit den anderen eine Lektion zu erteilt die nachrücken.
Aber das ist nur Wunschdenken, denn eines ist für mich klar, der grosse Plan wird umgesetzt, bis die Zivilisation am Ende ist und die Weltverbrecher sich selbst zerstört haben. Erst dann ist ein Neustart möglich.
Die gleichen Leute welche diese fiktive Al-Kaida uns dauern vor die Nase halten, um ihre Verbrechen rechtfertigen zu können, sind die selben welche das ganze Finanzsystem an die Wand fahren, um uns unsere Ersparnisse und Renten auch noch zu klauen. Sie sind auch die welche die Nachrichten die wir zu sehen und zu hören bekommen kontrollieren. Sie steuern die Unterhaltungsindustrie, welche den amoralischen Müll produziert, um unseren Geist und den unserer Kinder zu vergiften. All das führt uns unweigerlich als Gesellschaft an den Rande des Abgrunds.
Wir haben hier ein Dilemma das nicht lösbar ist. Auf der einen Seite haben wir eine kleine Gruppe von Psychopathen, welche die menschliche Rasse als Beute ansehen, die man nach belieben foltern und töten kann und dabei sich noch aufgeilt, bevor sie sie fressen. Und auf der anderen Seite gibt es eine grosse Mehrheit, die zu blöd ist zu erkennen was wirklich passiert und sogar aktiv den Psychopathen hilft die Verbrechen an ihren Mitmenschen zu begehen.
Die wirkliche Frage ist, gibt es ein göttliches Wesen, welches dem ganzen einen Sinn gibt und uns zu einem bestimmten Ziel führt. Wenn es dieses Wesen nicht gibt, dann bringt es nichts etwas gegen das Unrecht zu unternehmen. Wenn es eins gibt, dann gibt es einen Sinn im Leben, nur wir erkennen ihn leider nicht. Da ich für mich weis, es gibt ein göttliches Wesen, habe ich den Sinn für mein Leben gefunden, was nicht daraus besteht, in diesem System bereitwillig mitzumachen, die immer gleichen menschlichen Rituale dauernd zu wiederholen bis ich abtrete.
Wenn man sich umschaut, dann müsste man meinen, es gibt viele Leute die an dieses höhere Wesen glauben, denn es gibt genug Kirchen, Kathedralen, Tempel, Moscheen und Synagogen und die Anbetung darin. Wenn man sich die Prinzipien der ganzen Religionsgründer anschaut, dann könnte man meinen, alles müsste wunderbar sein, wenn alle danach leben würden. Aber wir machen es nicht.
Seltsamerweise, wer wirklich nach den Geboten der Religionen lebt, die Lehren befolgt und seine Mitmenschen entsprechend behandelt, den Frieden wirklich will, der wird ausgegrenzt, als Verräter beschimpft, sieht sich bald selber als Terrorist abgestempelt und im Extremfall bekommt eine Kugel ab, so wie John F. Kennedy, Martin Luther King, John Lennon, Jitzchak Rabin und andere.
Dann gibt es sogenannte Priester, die sich zwischen den Menschen und dem göttlichen Wesen stellen, die sich mit den Psychopathen verbündet habe, die dann den Gläubigen alle möglichen unsinnige Rituale aufbürden und ihnen dann noch predigen, die anderen sind Ungläubige, sie würden an den falschen Gott glauben und deshalb muss man sie verschmähen, ausgrenzen und sogar vernichten. Sie reden von Hass und Intoleranz, hetzen eine Gruppe gegen die andere auf. Dabei gibt es nur einen Gott, egal wo man sich befindet.
Es gibt nur einen Gott... und dann andere Sachen welche die Leute anbeten, wie den Mammon, Statussymbole oder Macht, die nur zur Erfüllung des eigenen Egos dienen. Es ist das Ziel der Psychopathen die Menschheit so zu steuern, dass sie an diesen Materialismus glauben und es erstrebenswert ist, immer mehr davon zu haben und zu konsumieren. Um ihre Macht zu erhalten, spalten sie die Bevölkerung und hetzen sie gegeneinander auf. Am besten und effektivsten mit Angst, mit Feinden die überall lauern und von denen nur sie uns beschützen können. Deshalb gibt es den von ihnen erfundenen Terrorismus.
Die Idee, es gibt eine Al-Kaida, die weltweit operiert und ständig untereinander in Verbindung steht und Terroranschläge plant, ist absurd. Tatsächlich werden die Schuhbomber und Unterhosenbomber genau von denen fabriziert, welche uns davor beschützen sollen. Der Grund für diese synthetischen Terroristen ist, damit die Regierungen in unsere Intimsphäre eindringen können, sinnbildlich in unsere Schuhe und Unterwäsche. Sie sind auch die welche die Flugzeuge in die Wolkenkratzer fliegen, die Bomben platzieren und die Anschläge dann der Al-Kaida in die Schuhe schieben. Sie kontrollieren die Medien die dann verkünden, wer die Bösewichte sind und warum man sie nun angreifen muss. Selbstverständlich alles nur zur Selbstverteidigung.
Es sind sie, die Regierungen und ihre Geheimdienste, welche all das machen, auf Befehl derer die im Hintergrund die Fäden ziehen und immer die selben sind, die welche den Reichtum der Welt kontrollieren und ganz für sich haben wollen. Wir sind in einer Situation, wo wir praktisch nichts mehr dagegen tun können. Der einzige Trost ist, es gibt eine höhere Macht, welche alles in der Hand hat und vor dem sich alle einmal verantworten müssen.
Es wäre schön wenn wir, welche versuchen die Mitmenschen aufzuklären, mit einem Megafon direkt in ihr Hirn reinposaunen könnten, um sie zu wecken und damit eine Veränderung herbeizuführen. Es ist frustrierend auf dieses Meer der Ignoranz schauen zu müssen, in der Hoffnung, man findet irgendwo Inseln der Intelligenz, die daraus hervorragen. Es sieht so aus, wie wenn die einzige Möglichkeit, dass die Leute es endlich kapieren, darin liegt, wenn die Welt nicht mehr wie bisher funktioniert. Wenn die Schlafschafe in so eine extreme Situation geraten, damit sie endlich weiter als über ihren Tellerrand schauen.
Die meisten Menschen sind nicht in der Lage oder Willens zu erkennen, was mit ihnen passiert. Es ist erschreckend zu sehen, wie die Mehrheit völlig damit einverstanden ist, was auf der Welt stattfindet und gerne so weitermachen. Sie werden erst aufwachen, wenn es direkt mit ihnen selber geschieht. Erst wenn man ihnen die Tür eintritt und sie abholt, dann werden sie die übliche dumme Frage stellen, „wie konnte das nur passieren?“, nur dann ist es zu spät.
Der gemeinsame Feind der Menschheit ist klar auszumachen, es ist die Hochfinanz. Sie haben sich das Privileg erkauft, staatlich legalisierten Betrug auszuüben. Die welche hinter Obama, Brown, Sarkozy, Merkel und den ganzen anderen Staatsführern stehen und nach ihrer Pfeife tanzen lassen, sind Feinde der Menschheit und sie als ihre Agenten auch. Die Parlamente sind voll von Feinden der Menschheit. Ihre Aufgabe ist es per Gesetz uns jeden Tag noch mehr zu stehlen und es ihren Kontrolleuren zu geben, die bereits einen riesigen Haufen an Gestohlenen haben.
Jeder der das Wort Al-Kaida in den Mund nimmt, um uns Angst zu machen, wie wenn es sie wirklich gibt, ist ein Lügner und ein Feind der Menschheit. Jeder der die bestehenden Kriege befürwortet und neue Kriege will, ist ein Feind der Menschheit. Jeder der junge Frauen und Männer in die Kriege schickt, damit sie für die Konzerne sterben, ist eine Feind der Menschheit. Jeder Konzern der Geld mit den illegalen Kriegen macht, ist ein Feind der Menschheit. Praktisch jeder der uns im TV anspricht und das ganze System verteidigt, ist ein Feind der Menschheit. Die ganzen Medienhuren, Schauspieler und Entertainer welche die Lügen verkünden und aufrechterhalten, sind Feinde der Menschheit.
Jeder der seine höhere Position, seinen Einfluss, sein Geld und sein Talent nicht dazu nutzt die Lüge zu entlarven und die Wahrheit zu verkünden, ist ein Feind der Menschheit.
Alle diese Emporkömmlinge haben ihren Pakt mit dem Teufel gemacht. Ihnen ist es völlig egal was mit uns geschieht und in welchem tiefen Loch wir stecken, weil sie meinen sie stehen über uns, kommen ungeschoren davon, können die Silbermünzen behalten, die sie für ihren Verrat bekommen haben. Dabei sind sie in den Augen der Mächtigen nur Diener, nützliche Idioten, die man nach Gebrauch wegwerfen kann. Die kommen genau so dran wie wir, einfach nur später.
Der wirkliche Feind der Menschheit ist die kleine Gruppe der Finanzoligarchen, welche schon seit Generationen das Geld, Zins und Zinseszinssystem aufrecht erhalten und überhaupt erfunden haben. Sie sind die welche alle Kriege angezetellt haben und daran reich geworden sind. Alle anderen Institutionen, wie Militär, Industrie, Konzerne, Banken, Regierungen, Parlamente, Parteien und die Medien, sind in ihren Augen nur notwendige Werkzeuge zur Umsetzung ihres grossen Planes der Versklavung und Weltbeherrschung. Die Verantwortlichen in diesen Institutionen werden von ihnen eingesetzt, sind alle austauschbar und ersetzbar. So wie demnächst Angela Merkel.
Wir leben in einer aussergewöhnlichen Zeit der Prüfung und die eigene Menschlichkeit und den Glauben an die Menschheit zu bewahren ist schwierig. Schärft eure Sinne um die Lüge erkennen zu können und haltet an der Wahrheit fest so lange ihr könnt. Die meisten von euch sind anständige Leute die nur das Beste für sich und ihren Familien wollen. Jeder wird versuchen so gut es geht an der Oberfläche zu schwimmen, nachdem das Schiff untergegangen ist. Ihr werdet entweder entdecken ihr seid aus stärken Holz geschnitzt als ihr dachtet oder ihr werdet sinken.
Es genügt nicht nur zu wissen was in der Welt schiefläuft, sondern man muss auch die Konsequenzen für seine Leben daraus ziehen und handeln.
Am besten wäre es, wenn wir alle zusammen morgen nicht mehr zur Arbeit erscheinen, uns weigern irgendetwas zu kaufen und nicht mehr gehorchen, bis diese Despoten an der Macht freiwillig zurücktreten und verschwinden. Ich wünschte ihr würdet keine Steuern mehr zahlen, bis diese Staatsführer ins Exil gehen oder im Gefängnis landen. Ich würde es begrüssen, wenn alle ihre Stimme erheben und lautstark das sofortige Ende aller Kriege fordern und den Rückzug aller Soldaten verlangen. Alle welche an der Macht sind und für das Unrecht die Verantwortung tragen, müssen von dieser Macht entfernt werden.
Ich wünschte ihr würdet alle mentalen, emotionalen und ökonomische Verbindungen zu diesem üblen System kappen, bis dieses System dem Wohle der meisten Meschen dient und nicht mehr nur einer kleinen Minderheit. So lange ihr das nicht macht, so lange ihr im System drin bleibt und es damit unterstützt, wird sich nichts ändern und es wird uns weiter alle ausbeuten und versklaven.
Wer sich nicht von den Verlockungen des System befreien kann, wird weiter im Hamsterrad rennen bis er blutige Pfoten hat, aber nie vorwärts kommen. Wer sich aber freischwimmt und das andere Ufer erreicht, wird eine neue Welt entdecken und zu neuen Kräften kommen. Dort müsst ihr hin. Ihr müsst die Kontrolle über euer Leben haben und nicht das System über euch. Da gibt es kein Dazwischen, sondern nur ein Entweder-Oder.
Das System wird euch ausbeuten und bestrafen bis ihr aufwacht, denn das ist die Aufgabe des Systems. Ihr könnt ein einfaches und erfülltes Leben führen, mitten in dem kommenden Chaos, denn das wirkliche Leben ist in euch, findet in euch drinnen statt. Ihr seid nur deswegen am Leben und ohne dem nicht mehr. Denkt dran, alles was ihr seht und hört ist nur Schein, ihr seid das Echte.
Möge das göttliche Wesen euch beschützen und mit euch sein.
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Sonntag, 27. Dezember 2009
Komplementärwährung "WIR" soll in Leipzig eingeführt werden
WUNSCHNACHRICHTEN
Die Schweizer Komplementärwährung namens "WIR" feierte 2009 ihr 75-jähriges Jubiläum. Eine lange Erfolgsgeschichte zeichnet die WIR-Bank aus, welche aus der Not der Weltwirtschaftskrise entstand und 1934 der Auslöser zur Gründung war. Sinn ist es kleine und mittelständische Betriebe zu förden und die Kaufkraft in einem lokalen Gebiet zu halten, um den Teilnehmern zusätzlichen Umsatz zu verschaffen.
Nun soll ab März 2010 "WIR" auch in Leipzig eingeführt werden. Nach langen Gesprächen mit teilnehmenden Partnern hat der Stadtrat in der letzten Sitzung vor Weihnachten einer weit reichenden Beschlussvorlage der Stadtverwaltung zugestimmt.
"Ab März 2010 wird es in der Stadt Leipzig eine eigene Währung mit Unterstützung der Leipziger Sparkasse namens WIR – Wirtschaft in Region – geben. Die Währung wird sich am Euro orientieren und in einem festen Wechselkurs von 1:1 angeboten. Unter Federführung der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, der Handwerkskammer zu Leipzig und dem Gastronomie- und Lebensmittelverband Dehoga sowie der Leipziger Konsumgesellschaft und der ARGE soll damit eine regionale Komplementärwährung vorerst für den Regierungsbezirk Leipzig, später für ganz Sachsen etabliert werden", verkündete Finanzbürgermeister Dirk Müller die Botschaft anlässlich einer Pressekonferenz.
Begründet wurde dieser gravierende Schritt mit der zu erwartenden weiteren Verschlechterung der kommunalen Haushaltslage in 2010 nach Inkrafttreten des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes und der nachteiligen Verteilung der Steuermittel des Bundes auf Länder und Kommunen. In der vorab verteilten Pressemitteilung steht:
"Die Kommune Leipzig selbst hat bereits eine Verschuldungslage von 723 Millionen Euro, Tendenz steigend und weitere finanzielle Großbaustellen bei LVV und LWB zu schultern. Diese Situation stellt uns in den kommenden Jahren vor eine nie da gewesene Herausforderung vor allen in den Bereichen der Daseinsfürsorge gegenüber den Bürgern in unserer Stadt. Hierbei soll die neue Komplementärwährung den Euro nicht ersetzen, sondern eine wirkungsvolle Ergänzung für unsere Region werden."
Wie es zur Idee kam erklärte Dr. Langenfeld, Vorstandsvorsitzender der Leipziger Sparkasse, wie folgt und verwies auf die intensiven Gespräche mit Vertretern der „WIR Genossenschaftsbank Schweiz“, mit welchen man sich bereits 2009 wiederholt getroffen hatte:
„Nach anfänglicher Skepsis sind wir schnell begeistert von den Mischfinanzierungen bei dem Schweizer 'WIR'-Modell gewesen und konnten uns die Erfolge bei vielen der über 60.000 beteiligten Schweizer Unternehmen direkt vor Ort anschauen. Das hat uns zu der Überzeugung gebracht, dass aufgrund der Euro-Knappheit in den Kommunen und Ländern diese Form der alternativen Finanzierung von notwendigen Ausgaben für die Leipziger Wirtschaft und der Kommune nahezu ideal ist.“
Der Vorteil der eigene Geldschöpfung
WIR-Guthaben werden mittels Krediten von der WIR-Bank geschaffen, wobei der Kreditnehmer der WIR-Bank einen Vermögenswert verpfändet, also eine Sicherheit stellt, wie er es bei einer üblichen Geschäftsbank ebenfalls tun würde.
Die Kredite stammen aus direkter, eigener Geldschöpfung der WIR Bank. Die WIR Bank hat im WIR-System eine ähnliche Geldschöpfungsfunktion wie die Schweizerische Nationalbank als Zentralbank der Schweizer Franken. Konten werden häufig entweder im Rahmen eines ersten Geschäftsabschlusses mit WIR-Geld oder eines Kredits eröffnet.
Der WIR Bank entstehen aus ihrer Geldschöpfung keine Kredit- bzw. Refinanzierungskosten. Sie selbst muss für die vergebenen Kredite also keine Zinsen aufbringen. Genau aus diesem Grund kann sie ihre Kredite gegen besonders niedrige Zinssätze zur Verfügung stellen.
Die Gründer der WIR-Bank, Werner Zimmermann, Paul Enz und weitere 14 Personen, wollten zuert in Anlehnung an die Freiwirtschaftstheorie der knappen Geldversorgung und dem gestörten Geldumlauf infolge Geldhortung begegnen. Nach der Freiwirtschaftstheorie sollte Geld zinsfrei sein. Dieses 'Freigeld' wurde später 'neutrales Geld' genannt. Für Geld, das liegen bleibt, sollte eine Rückhaltegebühr entrichtet werden. Die geldreformerischen Ziele, v.a. die zinskritischen Hintergründe gemäss Freigeldtheorie, welche die WIR-Gründer anfangs verfolgten, konnte nicht aufrechterhalten werden.
Ab 1948 verabschiedete man sich vom Schwundgeldexperiment und ab 1952 wurde die Freigeldtheorie aufgegeben. Auf WIR-Kredite wurde ein bescheidener Zins erhoben, und Genossenschaftsanteile wurden verzinst. Rückhaltegebühren auf inaktivem Geld wurden nie richtig erhoben. Seit der Gründung aber gilt der Selbsthilfegedanke unter Teilnehmern. Im Gegensatz zu anderen Barter-Organisationen hat die WIR Wirtschaftsring Genossenschaft seit 1936 den Status einer Bank. Dies brachte unter anderem den Vorteil, über die WIR-Kreditvergabe die WIR-Geldmenge zu steuern und damit der WIR-Verrechnung stets die notwendigen Impulse zu geben.
Der Hauptvorteil des WIR-Konzepts, die eigene Geldschöpfung ermöglicht günstige Kredite und die Kaufkraft bleibt in der Region.
Damit wird bestätigt wie Geld überhaupt geschaffen wird, was viele Banker gar nicht wissen, nämlich durch die reale existierende Sicherheit die für einen Kredit hinterlegt wird, oder kurz gesagt, der Kredit bzw. die Sicherheit dafür erschafft das Geld. Deshalb muss ein expandierendes Geldsystem immer mehr Schuldner haben und deshalb ist das westliche Finanzsystem so astronomisch hoch verschuldet.
Links: Leipziger Internet-Zeitung, Die WIR-Bank, Bernard A. Lietaer
Zu beachten: Sinn dieses Artikels ist es euch auf funktionierende Alternativen aufmerksam zu machen. Diese Nachricht über Leipzig ist leider nicht echt (die WIR-Bank gibts schon), sondern Teil der L-IZ-Weihnachtsserie "Gute Nachrichten", in der Autoren der Leipziger Internet Zeitung darüber schreiben, was geschehen könnte, wenn ein klein wenig mehr Vernunft regieren und die Menschen ausserhalb ihrer festgefahrenen Welt denken würden. Wunschgeschichten, die aber nicht wirklich weit weg sind von dem, was möglich ist. Es liegt an den Leipzigern und engagierten Bürgern in anderen Regionen diese Idee zu wollen und umzusetzen.
Passend dazu dieser Artikel: Wie eine Gemeinde autark werden kann
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Dienstag, 15. Dezember 2009
Gründung einer Food-Coop
Ab Frühling 2010 wird es eine Food-Coop im Raum Winterthur geben, die entsprechende Gründung einer Gemeinschaft zwischen Lebensmittelproduzenten und Konsumenten wurde vereinbart.
Der Sinn ist die Lebensmittelversorgung für die Beteiligten zu sichern. Vorteil für die Produzenten, eine garantierte Abnahme ist gewährleistet, die Konsumenten wissen wiederum von wem sie gesunde, der Saison entsprechende Lebensmittel erhalten, zum best möglichen Preis ohne Zwischenhändler.
Hier einige Argumente, die für dieses Projekt sprechen:
1. Ernährungssouveränität: es ist ein Schritt in Richtung Unabhängigkeit.
2. Gemeinschaft: kleine überschaubare Netzwerke wo jeder jeden kennt werden in Zukunft sozial und politisch immer wichtiger werden.
3. Preispolitik - günstige Preise wie man an diesem Beispiel sehen kann:
- Der Food-Coop in Genf bezahlt eine Familie CHF 1'000,-/Jahr
- Sie bekommt jede Woche ca. 4-5 kg Salat/Gemüse/Früchte
- Bei 4kg/Woche und 48 Lieferungen sind das CHF 5,20 pro kg
- d. h. tiefere Preise als konventionelle Produkte der Grossverteiler
- Trotzdem gute Preise für die Produzenten
- In Genf: Einheitslohn von CHF 4'000,- netto für alle Angestellten
das wird möglich durch:
- Ausschalten aller Handelsmargen
- Die Konsumenten arbeiten 3-4 Nachmittage/Jahr mit
- Die Konsumenten übernehmen den Vertrieb zu den Depots, es gibt 40 Depots, eines in jedem Stadtteil
4. Die Qualität der Lebensmittel die wir selber produzieren nimmt zu:
- Keine Hybrid-Sorten, alte Sorten werden wieder angebaut
- Mehr Vitalstoffe/Aroma/Spurenelemente usw.
- Frischer, durch kürzere Transportwege
- Produktion in Demeter-Qualität
5. Selbstversorgung alleine ist schwierig - mit anderen zusammen ist viel mehr möglich.
6. Gegenseitige Hilfe: in diesem allgemeinen Chaos - der in den nächsten Jahren auf uns zu kommen wird - ist ein soziales Netzwerk in nächster nähe Gold wert.
7. Gold kann man nicht essen, unsere eigenen Lebensmittel aber schon.
8. Sicherheit: je chaotischer die Zustände, je existenzieller ist ein Freundeskreis um sich zu schützen.
9. Die Qualität der Lebensmittel des normalen Marktes nimmt ab:
- EU-Bio => Aufweichung der Bio-Qualität
- Welthandel => zerstört die kleinräumigen Strukturen, liefert immer schlechtere Qualität, es geht immer mehr in Richtung Industrieproduktion
- Konzerne => versuchen den Markt zu monopolisieren - bei Samen haben sie ein Fastmonopol
- Pharma/ Chemie-Lobby => versuchen mit allen Mitteln das Genfood durchzudrücken
- Codex Alimentarius: über internationale Organisationen sollen katastrophale Standards weltweit eingeführt werden. So werden die Standards der einzelnen Länder unterlaufen
Hier noch weitere nützliche Informationen:
- Einen sehr guten Text, wie eine Food-Coop funktioniert (Genf, Therwil, BL) und weitere Links findest du in der WOZ
- "fair, bio, selbstbestimmt" - das Handbuch zur Gründung einer Food-Coop
- Was ist Community Supported Agriculture CSA?
- Weitere Informationen zu CSA findest du hier: -Erzeuger Verbraucher-Gemeinschaft in Deutschland
Deshalb, gründet eure eigene Food-Coop in eurer Region, tut euch mit Gleichgesinnten zusammen und sucht euch Landwirte und/oder Gärtner die mitmachen.
Wer in der Region Winterthur dabei sein will oder Fragen hat, hier die Kontaktdaten:
Markus Rüegg, Schützenstrasse 73, 8400 Winterthur, Schweiz
Tel: +41 52 222 4004 Combox/Anrufbeantworter nach 5 mal Läuten
Handy: 0041 79 693 55 66
Mail: mr@kmuplus.ch
Seine Webseite findet man unter diesen Link: www.gemeinschaften.ch
"Selber Lebensmittel zu produzieren ist das gefährlichste was man tun kann,
denn es besteht die Gefahr die eigene Freiheit zu erlangen!"
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Montag, 19. Oktober 2009
Exkursion zum Biohof von Urs Hans
Am 26. September 2009 hatte ich Gelegenheit ein Interview mit Biobauer und Kantonsrat des Kantons Zürich Urs Hans zu führen. Jetzt besteht die Möglichkeit seinen Biohof am kommenden Sonntag den 25. Oktober in Turbenthal zu besuchen und Urs Hans persönlich kennen zu lernen.
Er wird uns seinen Hof zeigen, es gibt eine Solaranlage zu besichtigen, den Hofladen mit Direktvermarktung, er wird einen Vortrag halten und steht uns für Fragen zur Verfügung.
Er wird uns etwas über seine Aufklärungsarbeit im Zusammenhang mit dem ganzen Hype um die Pandemie erzähen und seiner Initiative "Menschenverstand Schweiz". Ziel ist es, die Bevölkerung mit Fakten aufzuklären die allgemein nicht bekannt sind. Als Biobauer machte Urs Hans einschlägige Erfahrungen mit Zwangsimpfungen von Tieren (Blauzugenimpfung, siehe bauernverstand.ch)
Ein weiteres Thema ist die Ernärungssuveränität die bei einer Krise existentiell wichtig ist. Wie kommen wir zu unseren Lebensmitteln, wenn die Produkte der Grossverteiler ungeniessbar (siehe Codex Alimentarius) werden oder die Versorgung zusammenbricht?
Es ist eine regionale Selbstversorgung geplant in Form einer Food Coop bei der man als Genossenschaftsmitglied sich beteiligen kann. Es geht um "Partnerschaft zwischen Bauern und Konsumenten".
Wir werden auch eigene feine Produkte von seinem Hof probieren können und in einer gemütlichen Runde zusammensitzen.
Ort: Urs und Lejsa Hans, Neubrunn, 8488 Turbenthal, 052 385 2340
Termin: Sonntag 25.10.09
Zeit: 13.30-17.00 Uhr oder bei Bedarf ev. länger
Treffpunkt: um 13.20 Uhr, Bushaltestelle in Neubrunn (von Turbenthal ca. 5 km)
Karte: hier findest du einen Kartenausschnitt auf Google
Zug/Bus: Abfahrtszeit ab Zürich 12.18, Bern 11.02, Basel 11.07, Luzern 11.10, Winterthur 12.44, Turbenthal ab 13.12 Bus, Neubrunn an 13.19 Uhr.
Auto: von Winterthur ins Tosstal bis Turbenthal, dann links Richtung Bichelsee.
Bitte unbedingt anmelden. Telefon: 052 222 4004 oder Handy: 079 693 55 66
Mail: mr@kmuplus.ch
Mitnehmen: Gute Schuhe, Kamera
Unkostenbeitrag: CHF 20-50.- je nach Einkommen
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Montag, 7. September 2009
Sepp Holzers Permakultur
Am 28. August 2009 war Sepp Holzer in Luzern und hielt einen Vortrag über seine Methode der Permakultur.
Zur Einführung ein Film über seinen Krametter Hof:
Vortrag Teil 1:
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Mittwoch, 26. August 2009
Vortrag von Sepp Holzer in Luzern
Am kommenden Freitag wird Sepp Holzer über Permakultur und seine weltweiten Projekte in Luzern einen Vortrag halten. Das Programm besteht aus einführenden Film, Dia-Vortrag mit live-Kommentar und dann anschliessenden Fragen an Sepp Holzer.
Der weltbekannte Bergbauer aus Österreich hat mit seinen revolutionären Bewirtschaftungsmethoden eindrücklich gezeigt, dass Landwirtschaft im Einklang mit der Natur nicht nur möglich, sondern auch rentabel ist. Sein Hof ist eine “paradiesische“ Landschaft mit Terrassen, Hügelbeeten, Teichen, Bäumen, einer grossen Anzahl von Pflanzen- und Tierarten. Auf seinem Krameterhof im Salzburgerland gedeihen auf 1100 bis 1500 m.ü.M. im Freien Äpfel, Birnen, Kirschen. Er baut Erdställe für Kühe und Schweine für wenige tausend Franken. Heute unterstützt Sepp Holzer weltweit Projekte in verschiedenen Ländern.
Wo: Paulusheim Moosmattstr. 4, 6005 Luzern
Wann: Fr. 28. Aug 2009, 20:15h, Abendkasse offen ab 19:30h
Für weitere Details und Anmeldung siehe www.permakultur-beratung.ch
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Dienstag, 25. August 2009
Geht raus und tut was für euch und eure Mitmenschen
Ich werde immer wieder gefragt, was soll ich tun, was kann ich machen, wie kann ich die kriminelle Elite und ihren Plan für die NWO aufhalten? Es werden dann hochtrabende Aktionen vorgeschlagen um die Welt zu verändern, meistens unrealistisch oder die nichts bringen. Deshalb zähl ich mal auf was man wirklich tun kann um den Weltkriminellen zu schädigen, oder sie wenigstens nicht zu unterstützen. Verschwendet eure Energie und Zeit nicht mit utopischen Gedanken, trefft sie dort wo es ihnen am meisten weh tut, in ihrem Geldbeutel.
1. Der Materialismus ist das Grundübel Nr.1
Hört auf irgendwelchen Plunder zu kaufen, nur weil euch jemand erzählt diese Marke oder dieses Produkt muss man unbedingt haben damit man „in“ oder "glücklich" ist. Morgen wird von den gleichen Leuten euch gesagt, was ihr gerade gekauft habt ist bereits „out“ und dann geht der gleiche Zirkus von vorne los. Zum Beispiel von den Medien, deren Hauptaufgabe es ist künstliche Bedürfnisse und Unzufriedenheit in euch zu wecken und zum Kauf von Zeug zu animieren, das ihr gar nicht benötigt. Dieses Hinterherrennen einer Mode oder Trends hilft nur ihnen und nicht euch. Kauft nur was ihr wirklich braucht, was euch gefällt und nützt, in guter Qualität die lange hält.
Wir kennen ja den Spruch der diesen Materialismus gut zusammenfasst: „Leute kaufen Sachen die sie nicht brauchen, mit Geld das sie nicht haben, um Leuten zu imponieren die sie nicht mögen.“ Dieses sinnlose Konsumieren und der Materialismus generell füllt nur ihre Taschen, davon muss man sich befreien.
2. Benutzt keine Banken
Das Geld- und Bankensystem mit den Zins und Zinseszins ist die raffinierteste und perfideste Erfindung der Elite um uns ewig als Sklaven halten zu können. Befreit euch von dieser Sklaverei, benutzt keine Banken. Macht keine Schulden, dann müsst ihr keine Zinsen diesen Blutsaugern zahlen. Nutzt keine Bank- und Kreditkarten, keine Zahlungskarten der Geschäfte, das sind alles nur Lockmittel um euch zum unnötigen Geldausgeben zu verführen. Dann können sie euch auch nicht mit Gebühren abzocken und in die Schuldenfalle ziehen. Zahlt so viel wie möglich in Bar und für alle anderen Zahlungsaufträge benutzt die Post. Tauscht Arbeitsleistung und eigene Produkte untereinander aus und umgeht damit das Geldsystem.
Geld und dessen Vermehrung darf sowieso nicht der Mittelpunkt des Lebens sein. Ziel ist es mehr Wissen und Weisheit zu erlangen, glücklich und zufrieden zu sein.
3. Macht euch von der Matrix unabhängig
Keine Gesellschaft in der Menschheitsgeschichte ist so abhängig von einem ausbeutenden System wie die heutige. Was machen wir noch selber? Nichts. Wir sind in jeder Weise mit Monopolen verbunden die uns beliefern, abhängig machen und dann abkassieren. Der Strom kommt aus der Steckdose, die Lebensmittel aus dem Supermarkt und das Geld aus dem Automaten. Wir müssen deshalb ständig arbeiten damit wir alle ihre Dienstleistungen, Produkte und damit ihre Rechnungen zahlen können. Reisst die Kabel und Schläuche ab die euch mit dem System verbinden, sucht Alternativen des Wohnens, der Energie, der Lebensmittel und des Transport ... versucht so selbsttragend und autark wie möglich zu werden. Damit unterstützt ihr sie nicht mehr mit eurem hart erarbeiteten Geld, sondern ihr seit frei und nicht mehr kontrollierbar. Ausserdem, eigene Lebensmittel anzupflanzen verbindet euch wieder mit der Natur, macht Spass und wird dann nützlich sein wenn eine Not eintritt.
4. Unterstützt lokales Gewerbe
Mit eurem Kaufverhalten steuert ihr wo euer Geld hinfliesst und in welchen Taschen es landet. Sicher nicht in ihre. Geht nicht zu den grossen Supermarktketten und Discountern. Kauft nicht Produkte der Grosskonzerne oder die von weit her gebracht werden. Besucht lokale Märkte, kauft in nahen Geschäften einheimische Produkte, direkt von euren Bauern frische Erzeugnisse, vergibt Aufträge an das eigene Gewerbe, damit bleiben Arbeitsplätze erhalten und die Wertschöpfung in eurer Gegend.
5. Esst und lebt gesund
Vermeidet Fast- und Junkfood, das reinste Gift für euren Körper. Die ganzen amerikanischen Essgewohnheiten im Auto, im Stehen, auf der Strasse, schnell was reinschieben, ist völlig verkehrt. Geniesst selbst gekochtes Essen in Ruhe, mit Familie und Freunden, nimmt lieber frisches Obst und Gemüse, statt Milchschnitte, Marsriegel und diesen ganzen künstlichen Mist. Statt Cola und andere Softdrinks voll mit Chemie, besser natürliche Säfte, Sirup, Tee oder einfach Wasser. Sie wollen euch krank machen und dann nur behandeln. Die Pharmaindustrie hat kein Interesse an der Gesundheit, das ist kein gutes Geschäft, sondern nur an einer Bevölkerung die aus Dauerpatienten besteht. Deshalb, wenn ihr gesund lebt, trefft ihr sie genau im Geldbeutel.
6. Ignoriert Hollywood
Schaut euch diesen ganzen Schrott der aus der Albtraumfabrik kommt nicht an. Hollywood wird von der globalen Elite kontrolliert und füllt noch mehr ihre Taschen. Der einzige Zweck der Filmindustrie ist euch zu verblöden, euer Gehirn zu waschen und zu manipulieren, damit ihr schön brav für die NWO funktioniert und euch deren Agenda unterordnet. Selten ist mal ein Film wirklich sehenswert. Das meiste ist nur sinnlose Gewalt, Verherrlichung von Kriegen, Propagierung von Perversitäten, die Vertiefung von Klischees, Schaffung von Feindbildern, Verbreitung von Lügen und Geschichtsfälschung oder völlig niveaulose Unterhaltung. Unterstützt lieber unabhängige Filmemacher aus allen Teilen der Welt.
7. Schaltet die Glotze aus
Die Lügenmaschine ist das grösste Übel überhaupt und ihr bestes Werkzeug zur Volksverdummung und Kontrolle. Es dient nur um euch als hörige Sklaven in völliger Passivität zu halten. Wenn, dann benutzt die Mattscheibe höchstens um ganz gezielte Informationen zu holen oder wenn wirklich etwas unterhaltsames kommt. Ganz sicher ist es als Nachrichtenquelle ungeeignet. Was im Fernsehen gezeigt wird ist nicht die Realität, sondern eine Illusion, eine Lügenwelt. Das gleiche gilt auch für die anderen Medien, die ebenfalls der globalen Elite gehören. Die Aufgabe der Medien ist es nicht was wirklich passiert zu berichten, sondern nur was die Kontrolleure uns glauben lassen wollen. Damit werden die Massen in die gewünschte Meinungsrichtung gelenkt. Deshalb betrachtet die Medien als Feind den man boykottiert. Schaltet die Kiste aus, kauft keine Zeitschriften und Zeitungen, dann haben sie keine Macht über euch.
8. Lest mehr Bücher
Die meisten Zombies lesen gar nichts mehr und können gar nicht mehr lesen. Die richtigen Bücher sind aber die Quelle des Wissens und der Informationen. Damit findet man die Hintergründe heraus, was wirklich in der Geschichte geschah, was jetzt abläuft und was in der Zukunft zu erwarten ist. Man lernt auch über den Feind der Menschheit heraus, wie er funktioniert und wie man ihn mit eigenen Waffen besiegen kann. Unterstützt gute Buchautoren in ihrer Arbeit der Aufklärung und Wahrheitssuche.
9. Gemeinsam ist man stark
Sie wollen euch einreden, Individualismus, Egoismus, das Ausleben von eingeredeten Bedürfnissen, die Existenz als Einzelner ist erstrebenswert. Damit wollen sie nur den perfekten Konsumenten züchten, der wie gewünscht funktioniert, pariert und das Geld ihnen abliefert. Lernt euch von allen Zwängen und Vorurteilen befreien. Geniesst die Natur und nutzt die Zeit sinnvoll. Tut das was euch glücklich macht und nicht was andere von euch erwarten. Sprecht mit euren Mitmenschen, interessiert euch für ihre Nöte und Ansichten, lernt von ihnen und gebt selber gelerntes weiter. Seid neugierig, offen und entdeckt unbekanntes. Helft anderen und lasst euch helfen. Gemeinsam kann man viel mehr erreichen als alleine. Die Familie ist der Kern der Gesellschaft, dient als Schutz gegen aussen und muss selber von den Feinden geschützt werden.
10. Nutzt die politischen Möglichkeiten
Die Grosswetterlage können wir nicht beeinflussen, aber das Kleinklima schon, deshalb engagiert euch in eurer Stadt und Gemeinde, verhindert die Privatisierung und den Ausverkauf des Volksvermögens. Informiert, agiert und protestiert wenn notwendig gegen alle Massnahmen die nicht im Interesse eures Lebensraums sind. Die meisten Politiker sind Handlanger und Ausführungsorgan der NWO. Sie arbeiten nicht für euch sondern gegen euch. Nutzt eure Stimme und engagiert euch politisch. Bildet Gemeinschaften und bündelt eure Kräfte. Zeigt ihnen sie können nicht machen was sie wollen und das es bessere Möglichkeiten gibt.
Diese 10 Punkte sind für jeden umzusetzen und machbar. Es gibt keine Ausreden. Man kann nicht das Bankensystem als grösstes Übel kritisieren und gleichzeitig deren Dienste nutzen. Man kann nicht die Medien als Lügenverbreiter erkennen aber sich ständige von diesen berieseln lassen und deren Propaganda glauben. Man kann nicht über die Grosskonzerne und deren Ausbeutung der III. Welt durch Globalisierung wettern aber dann deren Produkte und Waren aus allen Ecken der Erde kaufen. Man kann nicht über die Pharmalobby und deren Lakaien im Gesundheitssystem herziehen aber selber nicht gesund leben und sich ernähren und ständig vom Arzt Medikamente verschreiben lassen. Man kann nicht über den Verlust an Arbeitsplätzen und Schliessung von Firmen in seiner Umgebung demonstrieren, aber sein Geld den multinationalen Konzernen nachtragen. Man kann nicht über die Politik schimpfen, selber aber sich nicht im eigenen Wohnort engagieren und die demokratischen Möglichkeiten ausnutzen.
Deshalb, wenn du die Welt verändern willst, dann fang bei dir selber zuerst an. Wer nicht bereit ist sein Leben zu ändern, ist völlig unglaubwürdig wenn es um die Weltveränderung geht. Wenn jeder seinen Teil beträgt und es Tausende und Hunderttausende es auch machen, dann können wir dieses System demontieren und eine bessere Welt aufbauen.
Der wirkliche Kampf findet nicht zwischen links und rechts statt, sondern zwischen uns allen und der regierenden Elite. Wenn wir uns gegen den gemeinsamen Feind solidarisieren würden, dann könnten wir wirklich was ändern, die Demokratie zurückgewinnen und die Sklaventreiber entmachten.
Und zum Schluss, statt hier vor dem Bildschirm zu sitzen und euch ständig reinzuzsiehen was die Weltverbrecher jetzt wieder übles angerichtet haben, geht raus und tut was für euch und eure Mitmenschen.
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Freitag, 21. August 2009
Der Samen geht auf
Einer der grössten Tageszeitungen der Schweiz berichtet über "uns". Was ein Gemüsebeet zur Selbstversorgung so alles auslöst ;-)
Alternative Gruppe sorgt in Steg mit einem Gemüsebeet für Aufruhr
In Steg habe eine Endzeitsekte Land gepachtet, heisst es im Dorf. Der Landbesitzer widerspricht: Es handle sich um Alternative, die hier ein Gemüsebeet bepflanzten.
Ein Gemüsebeet im Weiler Oberrohr sorgt derzeit für wilde Spekulationen in Steg. Es ist ein kleiner Fleck Land, auf dem Karotten, Kartoffeln, Mais, Zwiebeln und Salatköpfe dicht nebeneinander wachsen. Hier, inmitten einer Gruppe von Häusern, soll eine Endzeitsekte Land gepachtet haben. «Sie kommen hin und wieder vorbei und ernten das Gemüse», sagt eine Fischenthalerin. Aufgetaucht sei die Gruppe aus dem Nichts: «Im Frühling waren sie plötzlich da und begannen mit dem Pflanzen.» Richtig um das Feld gekümmert hätten sie sich nicht: Was gedeihe, das gedeihe, der Rest gehe ein. Von ihrem Kleidungsstil her glichen die Gruppenmitglieder den Mormonen. «Sie suchen den persönlichen Kontakt zu den Nachbarn. Und manchmal sitzen sie einfach auf der Wiese und flechten Blumenkränze.»
Der Landeigentümer lacht
Über diese Darstellung kann Adalbert Furrer nur lachen. Er ist Besitzer des Landes, auf dem das Gemüse wächst und hat es verpachtet. «Ganz sicher nicht an eine Endzeitsekte», wie er sagt. Bei der Gruppe handle es sich um junge Leute aus der Region Zürich, die eigentlich ein Ökodorf aufbauen wollten, um sich selbst versorgen zu können. Da ihnen momentan das Geld dazu fehle, bauten sie einfach eigenes Gemüse an. «Die Leute sind nicht religiös, sondern politisch», betont Furrer. So seien sie beispielsweise gegen die herrschende Finanzordnung und das hiesige Bankensystem. «Sie wollen mit der Natur leben: ohne Gentech und Chemie.» Bei Furrer landete die lose Gruppe nach seinen Angaben zufällig.
Mit dem «Tages-Anzeiger» wollte die Gruppe keinen Kontakt aufnehmen. Gedanklich steht sie dem Betreiber des Blogs «Schall und Rauch» nahe, der online eine «alternative Nachrichtenseite» unterhält. In seinem Blog unterstützt er die Idee der Selbstversorgung mit Lebensmitteln und die Idee von autarken Gemeinden. «Die Welt ist eine Illusion, die uns vorgegaukelt wird um uns zu manipulieren und wie Schafe zu treiben. Alles Schall und Rauch eben», heisst es da. Unter anderem werden die Terroranschläge vom 11. September 2001 in Frage gestellt und die Linken als Steigbügelhalter der Faschisten bezeichnet.
Tages-Anzeiger
Sobald man sich nicht konform verhält löst man gleich Angst bei den Schafen aus.
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Dienstag, 4. August 2009
Mentallabor - Der falsche Film
Man sollte nicht im falschen Film mitspielen, sondern lieber selbst was drehen. Mach mit, denn du bist nicht allein!
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Mittwoch, 29. Juli 2009
Vortrag Martina Heimbrodt
Vortrag über Kräuter und ihre Wirkung auf den menschlichen Organismus:
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Donnerstag, 23. Juli 2009
Vortrag von Frank Eckhard
Vortrag von Frank Eckhard über autarkes Leben:
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Dienstag, 21. Juli 2009
Die Rekommunalisierung der Grundversorgung ist im Trend
Immer wieder werde ich gefragt, "was kann ich tun, was soll ich tun um etwas zu verändern?" Wie kann man die NWO bekämpfen? Meine Antwort darauf ist, „fang bei dir und deiner Umgebung an, ändere dort etwas zum Besseren, dort wo du lebst und auch Einfluss hast.“ Deshalb hab ich vorgeschlagen, holt euch die Kontrolle über die Grundversorgung zurück, denn die Strategie der NWO ist alle öffentlichen Dienste zu privatisieren, zu zentralisieren, um uns von ihnen abhängig zu machen und uns abzuzocken.
Es wurde uns das Märchen erzählt, die Wirtschaft kann die staatlichen Aufgaben besser lösen, private Unternehmen sind effizienter, es wird für uns dadurch billiger. Deshalb haben die Politiker den letzten Jahrzehnten das Vermögen der Städte und Kommunen verscherbelt, wollen alles privatisieren, das Wasser, den Strom, die Netze, die Kanalisation, die Entsorgung, die Strassen und den öffentlichen Verkehr. Für einige lumpige Silbermünzen und kurzfristigen Gewinn (und für einen ordentlichen Bakschisch) verschenken sie die Zukunft und das Wohlergehen der Menschen. Nur die Erfahrung hat gezeigt, genau das Gegenteil von dem was uns versprochen wird ist der Fall, der Service wird immer schlechter und die Preise steigen. Es gibt nur Nachteile und die Konzerne verdienen sich eine goldenen Nase dabei.
Egal wo man hinschaut, ob in Gesundheitswesen, der Bahn, der Telekommunikation oder Energieversorgung, der Service ist schlechter geworden, dafür steigen die Preise. Die Krankenkassenprämien erhöhen sich jedes Jahr um doppelstellige Prozente, dafür gibt es immer weniger Spitäler. Die Züge werden immer unpünktlicher und sind gerammelt voll, oder fallen ganz aus (wie jetzt in Berlin). Es werden für jeden Netzbetreiber eigene Infrastrukturen aufgebaut, die der Kunde teuer bezahlen muss und es werden völlig veraltete Technologien eingesetzt, dabei könnte man in eigener Regie doppelt so viel Leistung liefern zum halben Preis und lokales Telefonieren gratis anbieten. Der Strom fällt regelmässig aus, die Infrastruktur der Netze werden vernachlässigt und nichts investiert.
Ist ja klar warum mit der Privatisierung die Dienstleitung sich verschlechtert und Arbeitsplätze abgebaut werden, der Zweck eines Konzernes ist nur Gewinn für die Aktionäre rauszuholen, alles andere interessiert nicht, und bei einem Monopol sowieso.
Aber das beste Beispiel für das Versagen der Privatisierung ist die Finanzkrise. Die Liberalisierung des Kapitalverkehrs und Aufhebung aller Schranken hat dazu geführt, das eine riesige Spekulationsblase entstand, gigantische Gewinne für die Aktionäre und Zocker eingefahren wurden. Dann platzte die Luftblase und jetzt laufen die Bankster alle weinend zum Vaterstaat und schreien um Hilfe, muss der Steuerzahler sie mit Billionen retten. Genau so läuft es mit der Privatisierung der Infrastrukturen. Zuerst werden die Gewinne abgeschöpft, dann wenn alles kaput und ausgesaugt ist, muss die Öffentlichkeit als Retter den Scherbenhaufen übernehmen und sanieren.
Die Gewinne werden privatisiert, die Verluste sozialisiert, so funktioniert das System der globalen Verbrecher, diese Harvard studierten Heuschrecken, die über alles herfallen, kahlfressen und dann weiterziehen. Wollen wir uns das dauernd gefallen lassen? Wollen wir Politiker dies diesen Verrat betreiben weiter an der Macht lassen? Wollen wir zulassen, dass sie unser Souveränität nach Brüssel und unser Volksvermögen an die Wall Street verkaufen? Wollt ihr rechtlose Sklaven der Eurokraten und Finanzoligarchie sein?
Wir kämpfen für Selbstbestimmung und Unabhängigkeit
Ich habe euch Beispiele gezeigt, wie man diese Privatisierung verhindern oder umkehren kann, wie man die Kontrolle über die wichtige Grundversorgung zurückgewinnt, wie man sich autark und unabhängig macht.
Wie das Modell von Güssing, eine arme Stadt in Österreich die es geschafft hat ihre ganze Energie selber herzustellen, selber Strom, Gas, Wärme und Treibstoff produziert und dadurch aufgeblüht ist, unabhängig wurde und viele neue Arbeitsplätze schaffen konnte. Das Beispiel von Güssing ist wegweisend, sollten alle Bürgermeister studieren und Kommunen übernehmen. Damit könnten wir am effektivsten die Macht der Zentralisten und damit der NWO brechen und ihnen den Geldhahn zudrehen.
Oder ich hab euch gezeigt wie man durch eine Volksinitiative in der Stadt Emmen in der Schweiz verhindert hat, dass die Wasserversorgung privatisiert wurde. „Das Wasser gehört uns“ war das Motto und ist keine Ware die Konzerne nach belieben handeln und zu Geld machen dürfen. Es wurde erreicht, die Gemeindeverfassung so zu ändern, dass nie mehr die Wasserversorgung verkauft werden darf.
Jetzt läuft die Rekommunalisierung des Stromnetzes. Nach 25 Jahren Monopol des Stromkonzerns über das Netz wird wegen der anstehenden Entscheidung über eine Verlängerung der Konzession versucht eine Initiative auf die Beine zu stellen, um das Stromnetz zurückzukaufen, es wieder in die öffentliche Hand zu bekommen. Lange genug wurde zu viel für die Elektrizität bezahlt, wurde die Wirtschaft und die Bürger mit überhöhten Preisen über den Tisch gezogen. Wer das Netz hat bestimmt den Strompreis, das muss in unsere Hand zurück, um günstigen Strom anbieten zu können, sonst wandert die Industrie ab und wir verlieren Arbeitsplätze.
Ich habe euch die Initiative der Bürger im deutschen Freiburg vorgestellt, die mit ihrer Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" eine ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft verwirklichen wollen. Jeder kann als gleichberechtigtes Mitglied der Genossenschaft beitreten um so das Stromnetz und überhaupt die Energie in die eigene Hand zu nehmen. Konzerne haben nur ein Interesse, den Gewinn zu maximieren, das Wohl der Bürger oder der Service Public ist ihnen dabei völlig egal. Deswegen muss eine weitere Privatisierung verhindert werden.
Um den Verbrauch von Energie zu minimieren und gleichzeitig ein gesünderes Raumklima zu schaffen, zeigte ich euch neue Methoden des Bauen von Häusern. Werner Schmidt stellte uns seine Strohballenhäuser vor, die praktisch keine Heizung benötigen, im Sommer kühl und im Winter warm sind, und mit natürlichen Materialien erstellt werden. Stellt euch vor, was für eine Revolution es gebe, wenn die Häuser keine Heizwärme mehr benötigen, kein Öl, Gas oder Strom von den Konzernmonopolen mehr verbrauchen. So wird man autark und zeigt der NWO den Mittelfinger.
Dann gibt es viele Beispiel von lokalen Umlaufgeld, um die Wertschöpfung in der Region zu halten, das einheimische Gewerbe zu unterstützen. Oder autarke Gemeinschaften, wie das „Ökodorf Sieben Linden“ oder das WAL (Wohnen - Arbeiten – Leben) wo ein harmonisch miteinander Verbinden für ein sinnvolles und freudvolles Dasein propagiert wird. Auch ich bin mit einer Gruppe dabei, ein autarkes Dorf zu gründen, wo wir so weit wie möglich unabhängig, in Harmonie mit der Umwelt und menschlich leben können. Wie man eigene Lebensmittel auf kleinsten Raum anpflanzen kann, hab ich euch auch gezeigt. Es gibt viele Lösungen, man muss sie nur suchen, alles ist machbar.
So gibt es viele gute Vorbilder die uns zeigen, wie wir die Selbstbestimmung über die Grundversorgung und damit über unser Leben zurückgewinnen können, um uns unabhängig zu machen. Das Ziel ist, nicht mehr die Sklaven der Konzerne und einer immer zentralistischen werdenden Macht zu sein, die uns mit ihren Monopolen aussaugt und kontrolliert, die in ihren fernen Zentralen keinen Bezug zu unseren Bedürfnissen haben, selbstherrlich über uns hinweg entscheiden, Arbeitsplätze vernichten und uns nur als Geldquelle ansehen.
Das Beispiel von Felton
Heute möchte ich euch ein weiteres Beispiel einer Rekommunalisierung in Amerika vorstellen. Hab ihr gewusst, dass der deutsche RWE-Konzern auch ganz gross im Wassergeschäft ist? Ja, über seine amerikanische Tochter Cal-Am kauft sie die Wasserversorgung in den USA auf. Jetzt haben sich die Bürger von Felton in Kalifornien erfolgreich gegen die Privatisierung gewehrt und die Wasserversorgung wieder zurückgekauft. Wie ist es dazu gekommen?
Nach sechsjähriger Auseinandersetzung haben die Bürger der kalifornischen Kleinstadt Felton einen entscheidenden Sieg gegen RWE errungen. California American Water Co. (Cal-Am), ein Tochterunternehmen des deutschen Energiekonzerns wird sich aus der Wasserversorgung von Felton zurückziehen. Diese wird künftig wieder in öffentlicher Hand liegen. Vergangene Woche stimmte der Vorstand des zuständigen Wasserbezirks einer zuvor ausgehandelten aussergerichtlichen Einigung zu. Damit steht dem Rückkauf der privatisierten Wasserwerke für 10,5 Millionen Dollar durch die Kommune nichts mehr im Weg.
Nachdem Cal-Am 2002 die Wasserwerke übernommen hatte, bekamen die Bewohner von Felton die Folgen der Privatisierung zu spüren: Arbeitsplätze wurden ausgelagert, die Verwaltung verlegt - und das Unternehmen beantragte ein Preiserhöhung von 74 Prozent! Immerhin 44 Prozent wurden 2004 genehmigt. Doch die Bevölkerung wehrte sich: Die schnell gegründete Bürgerinitiative Friends of Locally Owned Water sammelte Unterschriften für einen Rückkauf des Wasserwerks.
In einer Volksabstimmung im Juli 2005 stimmte eine Mehrheit von 74 Prozent dafür, die Wasservorsorgung zu rekommunalisieren. Die örtliche Regierung erhielt den Auftrag, mit dem Wasserkonzern über einen Rückkauf für bis zu 11 Millionen Dollar zu verhandeln. Doch Cal-Am weigerte sich zu verkaufen: Felton war für das Unternehmen eine lukrative Einnahmequelle. Daraufhin forderte die lokale Initiative die Enteignung des Konzerns und brachte den Fall vor Gericht. Eine Woche vor dem Urteilstermin gab Cal-Am Anfang März überraschend den Widerstand gegen die Enteignung auf, wohl in der Befürchtung, trotz eines hochkarätigen Anwaltteams vor Gericht zu unterliegen.
Strittig blieb jedoch der Kaufpreis: Die Bürgerinitiative und die Kommune hatten einen Wert von 7,6 Millionen Dollar errechnet und einen Aufpreis von bis zu 3 Millionen Dollar angeboten. Das Unternehmen forderte hingegen 25 Millionen - in der Erwartung, dass die Kommune diese Summe nicht aufbringen könnte. Als jedoch auch diese Frage vor Gericht geklärt werden sollte, gab die RWE-Tochter die Forderung Ende Mai auf und stimmte einem Kaufpreis von 10,5 Millionen Dollar zu. Ausserdem übernimmt der Distrikt Schulden von 2,9 Millionen Dollar, und 100 Hektar bewaldete Wasserschutzgebiete gehen wieder in öffentliches Eigentum über.
Der Präsident von Cal-Am, Kent Turner, spielt die Bedeutung des Falls herunter: "Unsere Zustimmung zur Vermögensübertragung ist ein Ergebnis der besonderen Umstände im Zusammenhang mit Felton", erklärte er nach der Einigung. Der Wassermarkt der Stadt habe ein "begrenztes Potenzial" gehabt, und das Unternehmen habe "einen guten Preis" erzielt.
Wenonah Hauter von der Verbraucherschutzorganisation Food & Water Watch hingegen meint: "Dieser Sieg - und das Unvermögen von RWE, effizient und kostengünstig Wasser für die Bewohnerinnen und Bewohner in Felton zu liefern - ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Wasserversorgungsunternehmen öffentlich sein sollten", sagte Hauter. "Felton sollte andere Gemeinden, die unter den Folgen von Privatisierung leiden, dazu inspirieren, sich ihre Wassersysteme wieder zurückzuholen." (taz)
Tut was nachhaltiges
Also Leute, diese Beispiele zeigen, die Rekommunalisierung der Grundversorgung ist machbar und im Trend. Überlegt ob ihr in eurer Stadt und Gemeinde auch die Privatisierung auf allen Ebenen verhindern könnt. Mischt euch in die Politik ein, engagiert euch und kämpft für eine bessere Zukunft. Macht euch im Kleinen wie im Grossen autark. So gewinnen wir die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zurück, so schaffen wir Arbeitsplätze und das Geld bleibt in unserer Region, so bekämpfen wir die Globalisten mit ihrem Ziel der totalen zentralen Kontrolle und Ausbeutung der Menschen durch Monopole. So bekämpfen wir am effektivsten die NWO. Und so können wir am ehesten eine drohende Krise überleben. Unsere nachfolgenden Generationen werden uns dafür danken und nicht später fragen, „Wie konntet ihr den Ausverkauf der lebenswichtigen Grundversorgung überhaupt zulassen und uns an die globalen Konzerne versklaven?“
Für alle die daran zweifeln, dass ein Kartoffelturm wie ich beschrieben habe auf kleinstem Raum funktioniert, hier ein Bild von Leser Robert. Und ich hab auch einen im Garten mit Drahtgitter gemacht der gerade blüht. Bald können wir uns über die Ernte freuen:
Und hier gibt es Praxistips über den Kartoffelturm.
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Labels: Alternativen, Neue Weltordnung
Mittwoch, 1. Juli 2009
Hyperdeflation und die Gefahren daraus
Die grösste Gefahr der wird bevorstehen ist nicht eine Inflation, schon gar nicht eine Hyperinflation, sondern eine Deflation, die in eine Hyperdeflation enden kann.
Wenn man die Teuerungsraten in den westlichen Ländern betrachtet, sieht man praktisch überall eine Verbilligung, keine Preiserhöhung in den letzten Monaten, sondern ein Zerfall der Preise. Die Inflation ist negativ.
Inflation im Eurogebiet erstmals unter null
Wie Eurostat bekannt gab, ist erstmals seit der Einführung des Euro vor zehn Jahren die Inflationsrate im Euroraum unter null Prozent gefallen. Im Juni sanken die Preise im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, wie die Europäische Statistikbehörde in einer ersten Schätzung mitteilte. Schon im Mai lag die Teuerung mit 0,0 Prozent auf einem Tiefstand.
In den Vereinigten Staaten fielen die Preise um 1,3 Prozent, der grösste Rückgang seit 59 Jahren. In allen wichtigsten Wirtschaftsländern ist die Teuerung minimal, bei null oder sogar im Minus.
Ein wichtiger Indikator sind die Immobilienpreise für Eigenheime. So ist der Standard & Poor's/Case-Shiller Index der 20 grössten Städte in Amerika um 18 Prozent im April gefallen, im Vergleich zum Vorjahr. Der Wertverlust der US-Immobilien ist vernichtent, denn die Schulden bleiben bestehen und sind bei vielen Besitzern höher als der Verkauspreis. Gleichzeitig ist die Anzahl an Zwangsversteigerungen im ersten Quartal auf 844'389 gestiegen, um mehr als 22 Prozent.
Was ist die Ursache?
Die logische Erklärung: Überkapazitäten, verursacht durch billiges Geld für den Konsum in der vergangenen Blasenwirtschaft. Die Europäer, aber hauptsächlich die Amerikaner haben überkonsumiert, dadurch haben die Asiaten massenweise Fabriken für Konsumgüter gebaut. Aber es wurden auch zu viel Kapazitäten für den Bau von Autos, Schiffe, Flugzeuge, Hotels, Läden, Häuser, Büros, Einkaufszentren und was noch geschaffen. Vieles findet keine Abnehmer mehr, steht auf Halde. Jetzt wo die Industrie die Ware nicht mehr los wird, werden die Preise gesenkt, in der Hoffnung sie doch noch an den Mann/Frau zu bringen. Am Schluss muss man das Zeug verramschen.
Deshalb ist die Gefahr einer Inflation überhaupt nicht gegeben, sondern genau das Gegenteil. Nur, wie die Geschichte zeigt, ist eine Deflation schlimmer als eine Inflation, denn dann droht ein Krieg.
Professor Alan Blinder schreibt in der New York Times: “Die aktuelle Gefahr, jetzt und für die nächsten ein oder zwei Jahre ist nicht die Inflation sondern die Deflation.”
Er erklärt auch warum: „In normalen Zeiten wollen die Banken nicht überschüssige Reserven haben, die ihnen keinen Gewinn bringen. Also verleihen sie schnell das Geld welches sie bekommen. Unter solchen Umständen führt die Aufblähung der Bankreserven zu einer Erweiterung der Kreditvergabe und der Geldmenge, und wenn es zu viel wird, zu einer Inflation. In abnormalen Zeiten wie jetzt, bewirkt die Zuführung von Geld bei den verängstigten Banken weder zu einer Geld- noch zu einer Kreditexpansion ... deshalb ist es nicht inflationär.“
Die Banken horten das Geld und rücken es nicht raus. Lieber legen sie es bei den Zentralbanken an. Viele Unternehmen, speziell die KMU’s, leiden deshalb unter einer Kreditknappheit, können nicht investieren und modernisieren. Auch die Konsumenten sind durch die Meldungen über die Finanz- und Wirtschaftskrise sparsam geworden, sitzen auf ihrem Geld, geben es nur noch für das Wichtigste aus, die Sparquote war schon lange nicht mehr so hoch.
Wenn die Konsumenten aufhören zu kaufen, dann gibt es Überkapazitäten, die Produktion wird zurückgefahren. Die Speditionen haben nichts mehr zu transportieren, Schiffe, Lastwagen, Lokomotiven und Flugzeuge müssen stillgelegt werden. Es liegen deshalb 550 Containerschiffe vor Anker, mehr als 10 Prozent des Bestandes. Und die Tendenz ist steigend. Stark betroffen von der Krise ist das Lastwagengewerbe. In grosser Zahl werden Camions stillgelegt und die Kontrollschilder beim Strassenverkehrsamt deponiert. Die Zahl der in der Schweiz immatrikulierten schweren Nutzfahrzeuge ist Ende Februar im Vorjahresvergleich um 5 Prozent gesunken. Die Inverkehrsetzung von Neufahrzeugen habe bis April um fast 20 Prozent abgenommen, die Zahl der Bestellungen sogar um 50 Prozent.
Der ganze Welthandel kollabiert in einem Tempo, wie seit der grossen Wirtschaftskrise nicht mehr gesehen. Wegen der schwachen Nachfrage in der schwersten Rezession seit Ende des Zweiten Weltkrieges fällt es den Unternehmen schwer, höhere Preise durchzusetzen. So ist die jetzige Situation schlimmer als die welche Japan in den 90ger Jahren erlebte. Damals fiel Japan in eine Rezession, aber der Rest der Welt konsumierte weiter und so konnte das Land immer noch produzieren und exportieren. Trotzdem fielen die Preise dort in den 10 Jahren. Jetzt ist aber die ganze Welt in einer Krise.
Die Zentralbanken versuchen alles um eine Deflation zu vermeiden, in dem sie die Zinsen fast auf Null senken. Sie sind in Panik. Die Schweizer Nationalbank hat zum Beispiel gerade den Leitzins um 50 Basispunkte auf nur noch 0,75 Prozent gesenkt. Und Fed Chef Bernanke, ein aufmerksamer Student der 30ger Jahre, senkte den Dollarzins bereits auf fast Null im vergangenen Dezember. Da der Spielraum mit dem Zins erschöpft ist, bleibt den „Währungshütern“ nur noch das Instrument der Quantitativen Lockerung übrig, also unbegrenzte Liquidität den Banken zur Verfügung zu stellen, damit die Kreditvergabe wieder läuft. Nur sie tun es nicht. Sie sind hilflos.
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet behauptet, dass die Europäische Zentralbank keine quantitative Lockerung betreibt, sondern etwas, was man als „credit easing“ bezeichnen könnte, aber das ist das selbe, nur mit einem anderen Namen. Der Leitzins der EZB ist auf einem Rekordtief von 1 Prozent. Erst vor einer Woche hatte die EZB die Rekordsumme von 442 Milliarden Euro in die Finanzmärkte gepumpt, um die Banken zu mehr Kreditvergabe zu bewegen. Beobachter erwarten, dass die Zentralbanker zunächst die Wirkung dieser Massnahme sowie des kürzlich verkündeten Aufkaufs von Schuldverschreibungen wie zum Beispiel Pfandbriefen im Wert von 60 Milliarden Euro abwarten wollen.
Jetzt gibt es viele Experten die meinen, durch diese gigantische Summen wird eine Inflation ausgelöst. Schön wäre es, vielleicht in der Zukunft, wenn die Wirtschaft wieder anzieht, aber jetzt ist eine Deflation das akute Problem. Den Zentralbanken ist die Munition ausgegangen um das zu lösen. Sie können noch so viel Geld in den Markt pumpen, damit wird vorläufig keine Preisinflation ausgelöst. Das Resultat ist Deflation ... sogar eine Hyperdeflation könnte drohen.
Was ist so schlimm an einer Deflation?
Es ist doch gut wenn für uns die Lebenshaltungskosten sinken, oder? Ja schon, aber nicht für die Wirtschaft als ganzes. Bei einer langanhaltenden Deflation erwirtschaften die Unternehmen nicht genug oder gar keine Gewinne. Die Spanne wird zu klein, sie machen Verluste und bleiben auf ihrer Ware sitzen. Geschäfte und Fabriken müssen schliessen, die Arbeitslosigkeit steigt, die Konsumenten sind verunsichert, sparen ihr Geld, dadurch reduziert sich der Konsum ... noch weniger wird gekauft, die Preise müssen weiter gesenkt werden ... die Deflationsspirale geht weiter nach unten und die Krise verschärft sich immer mehr.
Die Wirtschaft wird abschmieren weil niemand das wirkliche Problem lösen will, die Macht der Banken zu brechen, denn die Geldelite beherrscht alles und wir sind ihre Sklaven. Ihr Zins uns Zinseszinssystem erdrückt und unterdrückt uns. Die Politiker sind unter der Kontrolle dieser Bankster, denn für sie wird alles gemacht, sie bekommen Billionen. Nur die Banken haben sich völlig von der realen Welt entfernt, leben in ihrer Kasinowelt der Spekulation und Finanzkonstrukte. Sind von einem Dienstleister welcher der Gesellschaft und Wirtschaft dienen soll, zu einer allmächtigen Krake geworden, die überall ihre Tentakel drin hat und uns aussaugt. Die Politiker vergeuden gigantische Summen an Steuergelder um die Spielschulden dieser Zocker zu begleichen, statt in echte nachhaltige Innovationen, die der Gesellschaft nützt, zu investieren. Dadurch fehlt das Geld für Gegenmassnahmen.
Ist ein Krieg die Lösung?
In der Vergangenheit hat man die Deflation mit der Erhöhung der Geldmenge durch staatliche Investitionsprogramme bekämpft. So wie Präsident Roosevelt mit dem New Deal oder wie im III. Reich mit der Schaffung der Mefo- und Öffa-Wechsel, um die Rüstungsausgaben und Arbeitsbeschaffungsmassnahmen zu finanzieren. Nur, wir wissen was dann passierte, der 2. Weltkrieg.
Der andere Weg ist, der Staat erhöht seine Nachfrage, die über Kredite (Deficit spending) bezahlt werden und senkt die Steuern, um dadurch der Volkswirtschaft eine Initialzündung zu geben. In guten Zeiten wird das Defizit wieder ausgeglichen ... in der Theorie. Die Verschrottungsprämie in Deutschland ist so ein Beispiel. Nur, diese Aktion ist ein Strohfeuer, schadet mehr als nützt und das dicke Ende kommt noch, wenn die Nachfrage nach Autos nach der Sättigung völlig einbricht.
Der Staat kann auch gezielt bestimmte Produkte aufkaufen, um den Preisverfall zu bremsen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Rohstoffe, Erdöl oder andere Commodities auf Lager legen, um es später wieder abzustossen.
Staatliche Konjunkturprogramme liegen praktisch nicht mehr drin, denn es fehlt das Geld. Die Staaten waren vor der Finanzkrise schon völlig überschuldet, haben komplett über ihre Verhältnisse gelebt, und sind durch die Rettungspakete für die Banken in Billionenhöhe noch mehr in der Kreide. Ihre Beurteilung als sicherer Schuldner fällt, die Kapitalmärkte sind nicht mehr bereit alle Obligationen die der Staat zur Finanzierung benötigt aufzukaufen. Durch den Einbruch in der Wirtschaft sinken die Steuereinnahmen dramatisch, dafür steigen die Ausgaben für die Sozialprogramme stetig an. Mehr Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger müssen bezahlt werden. Der Staat benötigt dringend mehr Geld, deshalb die aktuelle Diskussion über Steuererhöhungen. Nur, mehr Steuern bedeutet aber weniger Geld für den Konsum, weniger Nachfrage, bewirkt noch mehr Deflation, die Zwickmühle ist perfekt. Das System ist so verfahren, niemand kennt eine Lösung, alle sind hilflos.
In meinem Artikel „Jetzt amtlich: Die Amerikanische Wirtschaft stürzt ab" sagte ich „Bitte notiert das Datum vom 13. Juni 2007“ der Absturz beginnt und schrieb:
Was machen Regierungen wenn das Land in so eine Wirtschaftskrise stürzt? Na liebe Buben und Mädels, habt ihr im Geschichtsunterricht gut aufgepasst? Könnt ihr alle das Wort K-R-I-E-G buchstabieren? Ja ich wusste ihr könnt es. Regierungen machen lieber Krieg um abzulenken, statt mit den harten Konsequenzen aus ihrer Misswirtschaft konfrontiert zu werden. Politiker sind halt Feiglinge. Das beste Beispiel ist die Weltwirtschaftskrise in den 30gern und der darauf folgende 2. Weltkrieg. Die Bedingungen heute könnten genau so schlimm werden wie damals. Krieg ist das beste Geschäft und kurbelt die Wirtschaft wieder an. Wir könnten einen richtig grossen Krieg wieder haben, wenn die USA verrückt spielt, wie ein Ertrinkender wild um sich schlägt und ein für allemal entscheidet, ihr könnt uns alle mal am Arsch lecken und Iran, China oder wer immer eins in die Fresse hauen. „Wenn sie unsere Dollars und Schuldscheine nicht mehr wollen, wie wäre es mit einigen Atombomben?“
Die Kriege gegen Afghanistan und Irak wurden auch deshalb vom Zaun gerissen, um nach dem Zusammenbruch der DotCom-Blase die Konjunktur anzukurbeln und um den Ölpreis hoch zu halten. Nur das reicht nicht mehr, jetzt muss ein grosser her. Der versteckte Krieg gegen Russland und China läuft ja schon länger und wird durch die Konflikte auf den Nebenschauplätzen deutlich, wie in Afrika, Nahen Osten und Zentralasien.
Ein anderer Weg eine gezielte Vernichtung von Vermögenswerten zu erreichen, um dann wieder aufbauen zu können, ist der neue Vorschlag ganze Stadtteile platt zu machen. Statt mit Panzern und Bomben, mit Bulldozern. So überlegt man ernsthaft in Amerika, in den stark von der Krise betroffenen Städten wie Detroit die verlassenen Häuser abzureissen, um sie damit vom Markt zu nehmen. Wenn der Immobilienbestand reduziert wird, steigen die Preise und die Bautätigkeit beginnt wieder. Die Bauindustrie ist ein wichtiger Konjunkturfaktor. Offensichtlich benötigt unser perverses Wirtschaftssystem alle Dekaden einen Reset, muss das Vermögen auf Grundstellung gehen, damit es wieder „aufwärts“ geht. Zuerst aufbauen, dann vernichten, dann wieder aufbauen, so läuft der Zyklus. Dass die Menschen dabei leiden, verarmen und Millionen getötet werden, ist ein bewusst akzeptierter Kollateralschaden.
Der Wiederholungsfall ist programmiert
Statt dieses Spielkasino genannt Bankensystem zu retten und ihnen noch mehr Spielgeld nachzuschmeissen, hätte man es zusammekrachen lassen sollen. Wer nicht überlebensfähig ist, sich verzockt hat, seine Gier nicht zügeln konnte, soll den Preis dafür zahlen. So lernen sie nichts dazu, werden nicht bestraft, und das Kasino dreht sich bis zur nächsten Krise munter weiter. Damit wurde den Bankstern das Signal gegeben, sie können tun was sie wollen, Vaterstaat rettet sie immer aus der Patsche.
Und? Wäre etwas passiert, wenn die virtuelle Welt von Zahlen in einem Computer sich auflöst? Nein, denn die reale Welt wäre weiter gelaufen, die Fabriken, das Know-How, die Arbeitskraft und alle echten Werte bleiben erhalten. Der Spruch "to big to fail" ist Quatsch und selbsterhaltende Propaganda und Angstmacherei der Finanzelite. Statt Billionen den Privatbanken zu geben, hätte man eine staatliche Bank schaffen sollen, welche die Kreditvergabe übernimmt. So ist unser Steuergeld in einem schwarzen Loch verschwunden und wir haben nichts davon, ausser enorme Staatsschulden, müssen mit noch höheren Steuern dafür zahlen und kein einziges Problem ist gelöst.
Wir müssen was tun
In meinem Interview mit dem Trendvorhersager Gerard Celente antwortete er auf meine Frage, wie man da raus kommt:
"Nur wenn wir eine neue Produktionskapazität in Gang setzen können, die weiter geht als die neuen Technologien für alternative Energien, kommen wir da raus. Es muss etwas völlig revolutionäres sein, was der neue Motor für die Wirtschaft wird, wie die Entdeckung des Feuers oder die Erfindung des Rades."
Der richtige Weg wäre die vorhandenen, effizienten, umweltschonenden, und nachhaltigen Technologien umzusetzen und ganz neue erfinden, um so die alten Sachen loszuwerden und durch innovative zu ersetzen. Tausende sinnvolle Arbeitsplätze könnten so geschaffen werden. Neue Ideen müssen her, weg vom althergerbachten Grossen, hin zum uberschauberen Kleinen. Dann lokale Währungen einführen, nach dem Umlaufprinzip. Nur, das würde bedeuten, die Menschen würden unabhängig werden, ihren eigenen Strom produzieren, kein Öl mehr verbrauchen, lokale Produkte einkaufen, sich autark machen und mit der Natur leben. Sie müssten dann auch weniger arbeiten und Steuern zahlen. Das ist aber aus Sicht der Geldelite und ihren Grosskonzernen völlig unakzeptabel. Unabhängigkeit ihrer Untertanen ist das letzte was sie wollen, würde ihren Plan für die totale Versklavung, Zentralisierung, Globalisierung, mit dem Ziel der Weltdiktatur zu Nichte machen.
Die Frage ist nun, wollen wir weiter passiv sein, von oben beherrscht und ausgenutzt werden, oder lieber selber das Heft in die Hand nehmen und in unserer Umgebung was ändern?
Das Beispiel von Güssing könnte ein Vorbild sein.
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