Am 22. März 1982 startete die Raumfähre Columbia ins Weltall und Präsident Ronald Reagan widmete den Start den tapferen Menschen Afghanistans, die sich gegen die sowjetischen Besatzer wehrten. Er sagte:
"Die Columbia repräsentiert der Menschheit grösstes Streben auf dem Feld der Wissenschaft und Technologie. Genau gleich repräsentiert der Kampf der afghanischen Bevölkerung der Menschheit grösstes Streben nach Freiheit."
"Ich widme den Start der Columbia am 22. März im Namen der amerikanischen Bevölkerung den Menschen in Afghanistan."
Im März 1985 empfang Ronald Reagan sogar eine Gruppe von Anführern der afghanischen Widerstandes im Weissen Haus:
Damals waren die heutigen Taliban gefeierte Helden und Freiheitskämpfer. Seit September 2001 werden sie als Terroristen bezeichnet. Der Unterschied, es ging um den Kampf gegen den Feind der USA, die Sowjetunion als Besatzer. Seit bald 10 Jahren sind die Amerikaner selber die Besatzer.
Für die Afghanen gibt es aber keinen Unterschied, egal wer gerade ihr Land besetzt.
So wurden die Freiheitskämpfer mit massiver Propaganda zu Terroristen umgemünzt.
Haben die Afghanen die Sowjetunion angegriffen? Nein. Haben die Afghanen die Vereinigten Staaten angegriffen? Auch Nein. Warum sind beide dann ins Land eingefallen? Hat wohl mit Strategie und Eroberung zu tun und alle anderen angegebenen Gründe sind Märchen.
Präsident Reagan spricht im Video über die Opfer welche die Afghanen durch die sowjetischen Truppen erlitten haben und sagt, "hier haben wir einen Mann, der aus einem Dorf kommt, wo 105 Menschen massakriert wurden." Dann sagt er, "sie sind hier um der freien Welt zu erzählen, was wirklich in Afghanistan passiert."
Jetzt ist alles umgekehrt. Genau die gleichen Massaker an der afghanischen Zivilbevölkerung die in die Tausende gehen führen die US- und NATO-Besatzungstruppen schon seit 10 Jahren durch, aber niemand hört zu und die Afghanen könnnen es nicht der "freien" Welt erzählen.
Dienstag, 24. August 2010
Als die Terroristen noch Freiheitskämpfer waren
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Montag, 23. August 2010
Die schmutzigen Tricks der Kriegshetzer
Die Schmutzkampagne gegen Julian Assange und Wikileaks ist voll im Gange und hat das erreicht was sie sollte. Statt das Augenmerk auf die Kriegsverbrechen die in Afghanistan durch die NATO-Streitkräfte begangen werden zu konzentrieren, welche durch die Veröffentlichung der Militärprotokolle ans Tageslicht gekommen sind, steht jetzt das Sexualverhalten von Assange im Mittelpunkt, „hat er oder hat er nicht jemand vergewaltigt“. Die Ablenkung ist perfekt und die Medien bedienen die Voyeure.
Genau das gleiche passiert auch mit der mutmasslichen Quelle der Afghanistan Protokolle, mit dem 23-jährigen Soldaten Bradley Manning, dem man Homosexualität oder Bisexualität unter vorgehaltener Hand vorwirft, denn er hätte angeblich einen Freund der eine Transe ist. Ausserdem hätte er sich über die intolerante Politik des Pentagon gegenüber den Homosexuellen unter den Soldaten auf seiner Facebook-Seite beschwert. Das sagt natürlich alles über seinen „amoralischen“ Charakter und erklärt seinen „Verrat“.
Das ist die typische pervertierte Moraleinstellung der Amerikaner, die aber auch hier gang und gebe ist. Diese Obsession mit dem Privatleben und die Verurteilung wegen eines „abartigen“ Sexualverhalten. In den Augen der Amerikaner ist ein Präsident der sich im Oval-Office einen blasen lässt hundertmal schlimmer als einer der das Land in Kriege mit unverschämten Lügen über nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen reinzieht und dabei Millionen umbringt. Ein nackter Busen ist ein Skandal, aber das Abschlachten von Zivilisten nicht.
Es gibt Dutzende Beispiele wie man in Amerika jemand fertigmachen kann, in dem man das Thema „Sex“ aufs Tapet bringt. Der ehemalige Generalstaatsanwalt und Gouverneur von New York, Eliot Spitzer, hat man auch so fertig gemacht und er musste zurücktreten, weil er angeblich mit öffentlichen Geldern ins Puff gegangen ist und sich dort vergnügte. Ist ja auch schlimm so etwas. Diese Enthüllung kam genau 14 Tage nach dem er in der Washington Post einen Artikel über die Korruption und Machenschaften der Wall Street und die Verbindung zur Bush-Regierung geschrieben hatte. Was für ein Zufall.
Im Nachhinein stellte sich heraus, es gab keine Beweise für einen Missbrauch von öffentlichen Geldern und das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt. Der Zweck der Verleumdung wurde aber erreicht und man war ihn los.
Zuerst hat das Pentagon und ihre bezahlten Schreihälse in den Medien Julian Assange und Wikileaks beschuldigt, sie hätten „Blut an den Händen“, weil sie mit der Veröffentlichung der Protokolle das Leben von amerikanischen Soldaten und deren afghanischen Kollaborateure gefährden würden. Dabei hat Wikileaks dem Weissen Haus angeboten, bei der Streichung von Namen die in den Protokollen auftauchen mitzuhelfen. Dies wurde aber abgelehnt. Ausgerechnet die Kriegsverbrecher, die Hunderttausende Zivilisten durch den illegalen Krieg in Afghanistan ermordet haben, echauffieren sich und spielen die Moralapostel.
Nach dem diese Beschuldigung ins Leere lief, hat man nun die Sexkarte gezogen und es ist auf sehr dubioser Weise zu den Vergewaltigungs- und Belästigungsvorwürfen in Schweden gegenüber Assange gekommen. Diese wurden innerhalb weniger Stunden von der Justiz wieder zurückgezogen, mit der Begründung, die wachhabende Staatsanwältin, die den Haftbefehl veranlasste, hätte nicht alle Informationen gehabt. Die Vergewaltigungsvorwürfe wären grundlos, aber wegen Belästigung wird noch ermittelt.
Damit war aber der Schaden angerichtet und der Dreck klebt nun.
Die Quelle dieser Anschuldigungen sind zwei Frauen die bisher anonym geblieben sind, deren Märchengeschichte sehr dubios ist. Laut den bisher bekannten Aussagen, haben sich die beiden „Damen“ bei einem Vortrag von Julian Assange „zufällig“ getroffen und dabei „Erfahrungen“ ausgetauscht. Sie waren sich dann einig zur Polizei zu gehen und Anzeige zu erstatten, haben sich dabei gegenseitig bestätigt. Schwesterliche Solidarität im Interesse des Pentagon.
Aber der Feminismus ist sowieso einer der „Trumpfkarten“ welche die Kriegstreiber ausspielen, um den „Befreiungskrieg“ in Afghanistan zu verkaufen. Sieht man am letzten Titelbild des „Time Magazine“, eine reiner Propagandaaktion übelster Machart. Dabei befreien sie mit ihren Bombenangriffen nicht die Frauen, sondern töten sie willkürlich zu Tausenden oder machen sie zu Witwen und die meisten Frauenrechtler fallen auf diese Lügen rein, wollen nicht sehen was ein Krieg wirklich ihren „Schwestern“ antut.
Die Beschuldigungen gegen Assange stinken zum Himmel. Da kommen zwei Frauen ausgerechnet zu einem Vortrag von ihrem angeblichen Peiniger, treffen sich zufällig, und während sie sich unterhalten entdecken sie, sie sind beide von diesem „Monster“ vergewaltigt worden. Wie wenn es normal wäre, dass sich Vergewaltigungsopfer nachträglich als Zuhörer zum Täter begeben. Warum? Weil sie masochistisch veranlagt sind und noch ein Autogramm von ihm wollen?
Assange erzählte dazu einer schwedischen Zeitung, er kenne diese Frauen gar nicht und wenn er Sex gehabt hätte, dann immer nur im beidseitigen Einverständnis.
Dann wird diese Anzeige von der Staatsanwältin, die als erste mit dem Fall betraut wurde, sofort am Freitag dem grössten Boulevardblatt Schwedens gesteckt und die bringen die dramatische Geschichte um 5 Uhr Früh am Samstag, was dann als Schlagzeile rund um die Welt ging.
Normalerweise würde man in einem Rechtsstaat solche Anzeigen aus Gründen des Personenschutzes erstmal vertraulich behandeln, bis der Beschuldigte seine Version der angeblichen Vorkommnisse aussagen kann und echte Beweise vorliegen. Jeder kann jeden anzeigen, damit ist doch nichts bewiesen. Ausserdem gehen sie der Öffentlichkeit sowieso nichts an.
Wie ist Assanges Name und der Inhalt der Anzeige sonst zu den Medien gekommen? Damit hat die Staatsanwalt ganz klar das Gesetz gebrochen, wenn sie es waren. Oder waren sie es gar nicht und jemand mit bösen Absichten hat die Information weitergeleitet? Wer kann das wohl sein und wer hätte ein Motiv?
Jeder der jetzt meint, diese Geschichte ist kein Zufall, sondern eine geplante Schmutzkampagne der amerikanischen oder schwedischen Geheimdienste, ist ein „Verschwörungsspinner“, was eine der Frauen gesagt haben soll.
In ihrem Interview mit Aftonbladet wies sie die Idee zurück, bei dem Vergewaltigungsvorwurf handele es sich um „schmutzige Tricks“, weil Wikileaks die US-Regierung blossstellt. Sie sagte: „Die Anzeigen gegen Assange sind selbstverständlich nicht vom Pentagon orchestriert.“
Natürlich nicht, ist alles reiner Zufall, dass die Anzeigen just zu dem Zeitpunkt kommen, wo Wikileaks weitere 15'000 Dokumente und ein weiteres Video über ein Massaker der US-Streitkräfte veröffentlichen will und die Juristen des Pentagon und des Weissen Haus sich krampfhaft überlegen, wie sie Assange und seine Helfer mit irgendeinem Paragrafen über „nationale Sicherheit“ mundtot machen und ins Gefängnis bringen können.
Die ganze Welt beschäftigt sich jetzt NICHT mit den Afghanistan-Protokollen, mit dem was drin steht über Killerkommandos, wie Taskforce 373 der Amerikaner und Taskforce 47 der Deutschen, die Todeslisten exekutieren, über die Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, die in Afghanistan begangen werden, sondern wird mit dem Sexualverhalten von Assange und Manning abgelenkt.
Es soll nicht bekannt werden ...
- Dass die US-Streitkräfte eng mit den Drogenhändlern zusammenarbeiten und die Drogengeschäfte im eigenen Interesse fördern, dafür als Gegenleistung jeden ermorden den die Drogenhändler als Problem betrachten.
- Dass die Afghanen sagen, die Amerikaner sind viel schlimmer als die Russen jemals waren, denn die Russen haben wenigstens nicht Frauen aus ihren Häusern gezerrt, vergewaltigt und danach einfach erschossen.
- Dass viele US-Offiziere sich die Taschen vollstopfen, Kulturgüter plündern und die Gelder des amerikanischen Steuerzahlers, die für den Aufbau vorgesehen sind, stehlen und als Millionäre nach Hause gehen.
- Dass Transportmaschinen mit Nachschub reinfliegen und mit Tonnen an Drogen und Paletten an Dollarnoten wieder rausfliegen.
- Dass es mittlerweile in den sogenannten "Steueroasen" nur so von ehemaligen US-Offizieren wimmelt, die ihre Millionen irgenwie anlegen wollen, die sie in den Kriegsgebieten geraubt haben.
- Dass auch in Afghanistan DU-Munition einsetzt wird und deshalb ganze Landstriche radioaktive verseucht sind, Menschen an Krebs sterben und Babys mit schlimmsten Missbildungen geboren werden.
- Dass überhaupt Afghanistan als Testgelände für neue Waffen werwendet wird, einschliesslich Phosphor- und Wolframbomben, welche die übelsten Schäden an Mensch und Natur anrichten.
Das sollen wir alles nicht wissen, sondern uns mit "intimen Details" beschäftigen.
Schaut euch die Fotos von Dr. Mohamed Daud Miraki hier an, aber Vorsicht, sie sind heftig!
Und hier sein Video über das Massaker der US-Streitkräfte vom 22. August 2008, bei dem über 90 Bewohner des Dorfes Azizabad ermordet wurden:
Teil 1:
Teil2:
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Donnerstag, 19. August 2010
Das iranische Nuklearprogramm, Sanktionen und die UNO
Überlegungen zum völkerrechtlichen Status der iranischen Atompolitik
Der Beginn des iranischen Nuklearprogrammes kann auf das Jahr 1957 festgelegt werden. In diesem Jahr schloss der Iran mit den Vereinigten Staaten ein Nuklearabkommen, in dessen weiterer Folge die USA im Jahre 1967 einen Fünf-Megawatt-Forschungsreaktor lieferten.[1] Im Jahre 1970 trat der Iran, damals noch unter dem Regime des Schahs, dem Abkommen über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (Nichtverbreitungsvertrag, NVV)[2] für die befristete Dauer von 25 Jahren bei - 1995 wurde die Befristung in gegenseitigem Einvernehmen aufgehoben.[3] Dieser Vertrag verbietet den Nuklearstaaten nicht Atomwaffen zu besitzen, den Nichtnuklearstaaten hingegen, nach Art. II, Nuklearwaffen selbst zu entwickeln oder externe Hilfe für die Entwicklung anzunehmen.[4]
Als "Gegenleistung" hierfür ist den Nichtnuklearstaaten nach Art. IV die friedliche Nutzung der Atomenergie erlaubt. Der Iran betont, nicht daran interessiert zu sein, Nuklearwaffen zu entwickeln und beharrt auf seinem Recht, nach Art. IV NVV. Was bedeutet dies für die Staatengemeinschaft; ist daraus ein Recht auf einen "präventiven Krieg" ableitbar?
Nach Artikel 24 der Charta der UN übertragen die Mitgliedsstaaten dem Sicherheitsrat die Hauptverantwortung "für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und erkennen an, daß der Sicherheitsrat bei der Wahrnehmung der sich aus dieser Verantwortung ergebenden Pflichten in ihrem Namen handelt". Dh., gibt es Konflikte zwischen Mitgliedsstaaten, können diese dem Sicherheitsrat vorgetragen werden und dieser entscheidet dann letztlich über die weitere Vorgehensweise.
Interessant hierbei ist, dass es für Beschlüsse ausserhalb von Verfahrensfragen der Zustimmung von neun Mitgliedern einschliesslich SÄMTLICHER STÄNDIGER MITGLIEDER (Art. 27) bedarf.[4] Die Staatengemeinschaft hat zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt keine militärische Möglichkeit, die im Einklang mit dem Völkerrecht steht, im Iran zu intervenieren. Selbst die heimliche Produktion nuklearer Waffen unter Bruch des NVV würde m.E. nicht "per se schon als Friedensbedrohung gemäss Art. 39 der UN-Charta [die im Weiteren (Artikel 41 und 42) militärische Massnahmen legitimiert] auf dem Hintergrund des vorpositiven Begriffs des status iniustus gelten".
Köhler schreibt weiter: "Denn im konkreten Umfeld des Völkerrechtssubjekts kann eine solche Haltung unter Umständen letztlich auch der selbst beurteilten Verteidigungsnotwendigkeit zugeordnet werden."[5] Daraus lässt sich auch ableiten, dass ein Eingreifen durch Israel und die Vereinigten Staaten klar völkerrechtswidrig wäre - Art. 2 IV. Auch ein Verweis auf Artikel 51, wie es die Vereinigten Staaten schon im Irakkrieg "vergeblich" versuchten, einen "präventiven Angriffskrieg" als "Selbstverteidigung", mit dem Verweis auf das Vorhandensein von Atomwaffen, ist mehr als lächerlich.
Dem Iran wäre es nicht gestattet, Atomwaffen zur Abschreckung zu produzieren, was im Kalten Krieg, im Sinne einer dual abschreckenden und damit stabilisierend wirkenden Machtbalanz Jahrzehnte funktioniert hat, um sich letztlich gegen Eingriffe auf das eigene Territorium "verteidigen" zu können, den Amerikanern hingegen, den Iran präventiv, verteidigend anzugreifen um ihm nicht zu ermöglichen, sich letztlich effektiv verteidigen zu können.
Dazu kommt noch die Doppelmoral des Westens, denn Israel besitz nachweislich Atomwaffen als einziges Land im Nahen Osten, hat den Atomsperrvertrag nicht unterschrieben und erlaubt keine UNO-Inspektionen seiner Atomanlagen. Israel verfolgt in der Frage der Atomwaffen seit Jahren eine Politik der Zweideutigkeit und bedroht damit eindeutig seine Nachbarn.
Dann hat sich laut neusten Enthüllungen herausgestellt, Israel hat gegen die Nichtverbreitung verstossen, im dem sie Atomwaffen dem rassistischen Apartheid-Regime Südafrikas anboten, 30 Gram Tritium als Booster ihnen lieferten, welches für den Bau mehrerer eigener Atombomben reichte, was Südafrika auch in den Folgejahren tat, von dort "Yellow-Cake" bezogen hat und zusammen mindestens einen Atomsprengkopf im Südatlantik zu Testzwecke zur Explosion brachte.
Wenn man schon auf dem Iran dauernd ohne Beweise für eine Verfehlung zu haben herumreitet, seit Jahren mit Sanktionen belegt und laufend mit einem Angriff droht, dann sollte man die gleiche Messlatte auch auf Israel anwenden, das tatsächlich Atomwaffen hat und gegen alle Regeln verstösst.
[1] Siehe Neuneck: Der Atomstreit mit dem Iran: Einzelfall oder Ende des Nichtverbreitungsvertrages?, in: Beestermöller/Justenhoven [Hg.]: Der Streit um die iranische Atompolitik. Völkerrechtliche, politische und friedensethische Reflexionen, Stuttgart: Kohlhammer 2006, 14. Siehe auch Soltanieh: Iranian Nuclear Activities and International Policy, 55th Pugwash Conference, Hiroshima, Japan, 22-27 July 2005.Wen es interessiert, auf Seite 15 schreit Neuneck über die nukleare Importstatistik: "Die nukleare Importstatistik zeigt die Einführung von Nuklearausrüstung aus den USA, Argentinien (Heiße Zellen, Uranoxid 1986), Südafrika, China (Calutrons, /1984/7/9, 1991, 1995) sowie Uran aus China (1 Tonne UF6, 800 KG UF4, 1991), Argentinien (Uranoxid 1986) und Südafrika (Uran-Konzentrat, 1988-89).
[2] Siehe http://disarmament2.un.org/TreatyStatus.nsf - bitte NPT anklicken um den Text zu erhalten.
[3] Siehe Tams: Der völkerrechtliche Rahmen der iranischen Atompolitik, in: s.o., 42.
[4] Im eigentlichen Sinne verpflichten sich die Nichtnuklearstaaten, Nuklearwaffen weder selbst zu entwickeln noch fremde Hilfe bei der Entwicklung anzunehmen. Tams schreibt in Fußnote 14, auf Seite 43: "Jeder Nichtkernwaffenstaat, der Vertragspartei ist, verpflichtet sich, Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper oder die Verfügungsgewalt darüber von niemandem unmittelbar oder mittelbar anzunehmen, Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper weder herzustellen noch sonstwie zu erwerben und keine Unterstützung zur Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern zu suchen oder anzunehmen."
[4] So hat die Bush II Administration eindeutig gegen gültiges Völkerrecht verstoßen, als sie im Irak einmarschieren ließ, jedoch sind keinerlei Konsequenzen für die USA daraus ableitbar, da sie ja, als ständiges Mitglied des Sicherheitsrates, sicherlich, nach Artikel 27 der Charta der UN, ein Veto gegen etwaige Maßnahmen der Staatengemeinschaft gegenüber den Vereinigten Staaten einlegen würden.
[5] Siehe Köhler: Die Idee des dauerhaften Rechtsfriedens und die internationale Friedensbedrohung durch Verfügung über Nuklearwaffen, in: siehe oben, 126. "... vorpositiven Begriffs des Status iniustus ..." - der Autor meint hier, dass eine Friedensbedrohung, im Sinne der UN-Charta, die ein weiteres Vorgehen erst legitimiert, letztlich als ein drohender Rückfall in einen "status iniustus" zu begreifen ist.
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Die Zeit läuft dem Westen davon
Die Weltwirtschaftskrise hat die katastrophale Situation der Verschuldung in den sogenannten “AAA” Staaten zu Tage gebracht und die Zeit die noch übrig ist um eine totale Schuldenkrise zu vermeiden verkürzt. Die tickende Zeitbombe was die Überalterung der Gesellschaft betrifft bedroht die westlichen Länder, warnt die Ratingagentur Moody’s.
„Die negative Schuldendynamik wurde erst in 15 bis 20 Jahren erwartet. Die Krise hat sie im Schnelllauf vorgezogen und damit die Zeit um sich anzupassen verkürzt,“ sagt die Agentur.
Moody’s befürchtet, die USA wird durch ihr Sicherheitsnetz bis 2013 stürzen, wenn kein Wirtschaftswachstum stattfindet, da die Zinszahlungen für die Staatsschulden 14 Prozent der Steuereinnahmen ausmacht. Das Verhältnis der Schulden zu den Einnahmen hat sich in den letzten drei Jahren auf 430 Prozent verdoppelt.
Die USA, Grossbritannien, Spanien, Frankreich und Deutschland riskieren einen “Zinsschock”, entweder weil sie ihre Schulden mit kurzer Laufzeit demnächst verlängern müssen oder weil die Defizite einfach zu gross werden.
Länder welche “darin versagen die Altergruppen zu verbinden, als Voraussetzung um die Schulden zu stabilisieren“ werden ihre „AAA“ Kreditwürdigkeit verlieren. Der „intergenerationen“ Konflikt zwischen Jung und Alt benötigt eine vorsichtige Handhabung. Staaten welche die Reform ihres Rentensystem verzögern, werden in einen Abwertstrudel fallen.
Moody’s sagt, die Welt hat sich seit der europäischen Schuldenkrise verändert. Keiner der grossen Staaten kann für sich in Anspruch nehmen, sie sind noch Kreditwürdig. „Die Beweislast liegt bei den Regierungen,“ fügten sie hinzu.
So muss laut neuesten Zahlen der deutsche Staat mit 81 Milliarden Euro pro Jahr das Rentensystem subventionieren. Ein gigantisches Loch zwischen Rentenbeiträgen und Rentenzahlungen ist über die Jahrzehnte entstanden und wird immer grösser.
Die teure Bankenrettung und sinkende Steuereinnahmen haben das Staatsdefizit im Krisenjahr 2009 auf Rekordhöhe getrieben. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen einschliesslich ihrer Extrahaushalte gaben 105,5 Milliarden Euro mehr aus als sie einnahmen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. „Dies ist das bislang höchste Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte“, sagte eine Statistikerin.
Während die Ausgaben der öffentlichen Haushalte um 6,7 Prozent auf 1126,6 Milliarden Euro stiegen, schrumpften die Einnahmen um 2,8 Prozent auf 1021,1 Milliarden Euro. Die Schere klafft immer weiter auseinander. Die aufgelaufene Gesamtverschuldung beläuft sich mittlerweile auf fast ZWEI Billionen Euro, für die Zinsen bezahlt werden müssen. Wenn das so weitergeht, werden die Steuereinnahmen zum Grossteil nur noch für die Zinszahlung verwendet.
Die Politiker wissen da tickt eine Zeitbombe und deshalb die aktuelle Diskussion über eine Erhöhung des Rentenalters. Manche verlangen sogar eine Anhebung auf 70 Jahre. Ist ja auch klar warum, eine schrumpfende junge Generation muss die schnell wachsende Zahl an Rentenbezügern mit ihren Beiträgen finanzieren. Die Bevölkerungspyramide ist auf den Kopf gestellt.
Wenn die Politiker ehrlich wären müssten sie der Bevölkerung reinen Wein einschenken und sagen, die Party ist vorbei, erstens müssen die Rentenabzüge von Löhnen massiv erhöht werden, zweitens muss die Rente erheblich gekürzt werden und drittens muss das Rentenalter rauf. Dazu müssen noch die Mehrwertsteuer und überhaupt alle Steuern erhöht werden. Nur, wer will das verkünden und damit politischen Selbstmord begehen? Für die Darstellung der Wahrheit über die reelle Situation sind sie ja zu feige und verschieben die notwendige Massnahmen in die Zukunft.
Eine drastische Lösung lässt sich aber nicht mehr vermeiden und ignorieren. Wie oben beschrieben, läuft die Zeit davon und die Schulden der Staaten werden immer grösser, bis sie keine Kredite mehr bekommen oder eine sehr hohe Risikoprämie dafür zahlen müssen, was die Zinslast noch mehr erhöht.
Wenn man die öffentlichen Schulden der westlichen Länder im Verhältnis zum BIP anschaut, dann belaufen sich die zwischen 70 und 200 Prozent. So ist Deutschland mit 90 Prozent des BIP verschuldet, wenn man alle Verbindlichkeiten korrekt berücksichtigt, und Japan sogar mit über 200 Prozent, wo die Überalterung der Gesellschaft am krassesten ist. Deshalb führt kein Weg daran vorbei, die Staatsausgaben drastisch zu kürzen, was in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und Irland bereits passiert.
Moody’s sagt, wenn eine Kürzung der Staatsausgaben nicht stattfindet, dann werden die Finanzierungskosten der Schulden immer schwieriger, bis die Staaten gar kein Geld mehr bekommen. Wenn mann den Kopf in den Sand steckt und die Schuldenproblematik ignoriert, in der Hoffnung es wird an einem vorüber gehen, dann werden später nur noch schlimmere Massnahmen notwendig sein, bis zu einem Staatsbankrott.
Die aktuelle Krise unterscheidet sich sehr von der Situation nach dem II. Weltkrieg. Damals waren die Volkswirtschaften in einer Wachstumsphase und konnten so mit der steigenden Zinslast fertig werden. Heute ist das Problem ganz anders. Die Überalterung der Gesellschaft, die damit verbundenen steigenden Sozialkosten für Renten, Krankenkassen, Altenpflege und noch die Sozialhilfe und Arbeitslosenunterstützung, bei gleichzeitig sinkenden Steuereinnahmen durch den Rückgang der Wirtschaft, bedeuten eine grosse Bedrohung für die weitere Stabilität der Staaten.
Es ist eine Schuldenwirtschaft aufgelaufen die jetzt schon nicht mehr bewältigt werden kann. Was ist erst in der nahen Zukunft, wenn die Forderungen an den Staat ins immense wachsen, weil die sogenannten "Baby-Boomer" ins Rentenalter kommen?
Jahrzehntelang haben die Politiker Wahlgeschenke verteilt und noch mehr Leistungen des Staates versprochen, ohne daran zu denken, wie das bezahlt werden soll. Mit Schulden haben sie diese finanziert, aber irgendwann ist Schluss und dieser Zeitpunkt ist gekommen.
Was wird auf uns zu kommen und welche Vorsorge können wir treffen? Es muss uns bewusst sein, es wird ein massiver Leistungsabbau von Seiten des Staates kommen, der jetzt schon sichtbar stattfindet. Vaterstaat wird nicht mehr als Versorger und Wohltäter alles bewerkstelligen können. Die staatlichen Aufgaben werden massiv gekürzt, dafür die Steuer- und Abgabenlast erheblich steigen. Wenn man realistisch ist, muss man damit rechnen, keine Rente zu bekommen, oder so wenig, man wird nicht mehr davon existieren können.
Alles was man an privater Vorsorge getroffen hat, wie die Einzahlungen in Pensionskassen, in Lebensversicherung und Aktienfonds ect. kann sich in Luft auflösen. In was haben diese Institutionen die Gelder der Sparer investiert? Hauptsächlich in „sichere“ Staatspapiere. Wenn aber der Staat seine Schulden nicht mehr bedienen kann, oder sogar radikal eine Schuldenstreichung vornimmt, dann sind die Guthaben die man geglaubt zu haben futsch, verschwinden einfach.
Deshalb ist es ratsam selber Vorsorge zu treffen. Nur was man in der Hand hat ist sicher und man muss Eigenverantwortung übernehmen. Wer meint, der Staat bzw. die Politiker werden schon für uns denken und schauen, damit es einem im Alter gut geht, wird ein böses Erwachen erleben. Durch die Wirtschaftskrise, den Aktionen zur Rettung der Banken, des Euros und sogar ganzer EU-Mitgliedsländer, tauchen die Probleme die man weit in der Zukunft wähnte jetzt schon auf und der Westen ist mit seiner überalterten Gesellschaftsstruktur mit geringem Nachwuchs am meisten betroffen.
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Dienstag, 10. August 2010
In Amerika gehen die Lichter aus
Da immer mehr Städte und Kommunen in den Vereinigten Staaten völlig pleite sind und deshalb drastisch sparen müssen, wird die Strassenbeleuchtung abgeschaltet. So musste die Stadt Nogales in Arizona 879 Strassenlaternen stilllegen, um Stromkosten zu sparen. Das ist aber noch gar nichts. Die Stadt Santa Rose in Kalifornien hat 6'000 Strassenlaternen demontiert und 3'000 weitere abgeschaltet. In Fitchburg Massachusetts leuchten 3'000 Lampen nicht mehr. In Colorado Springs Colorado sind 8’000 dunkel.
Aber die Sparmassnahmen gehen weiter. Colorado Springs hat 40 Polizeibeamte entlassen und die Polizeihelikopter verkauft. Nicht weil die Kriminaltät zurückgegangen ist, sondern weil sie nicht mehr bezahlt werden können. Und Philadelphia hat entschieden die Feuerwehrwachen erheblich zu reduzieren.
Und das undenkbare findet statt, das Land welches am meisten auf das Automobil angewiesen ist, entfernt Strassen. Ja, sie „Deasphaltieren“ ganze Landstrassen, weil der Unterhalt nicht mehr bezahlbar ist. Es passiert in North Dakota, 100 Meilen an Strassen in South Dakota, in 38 Gemeinden in Michigan und dann in Ohio, Alabama und in Pennsylvania.
Die Moderatorin dieses Berichts sagt dann noch suffisant: „Während ein Geschäftsmann in China in einem hypermodernen Hochgeschwindigkeitszug mit 300 km/h über die Landschaft braust und dabei das Wall Street Journal aufschlägt, liest er wie Amerika sich keine asphaltierten Strassen mehr leisten kann.“
Dann geht’s weiter im Bericht mit Clayton County Georgia. Dort wurde der gesamte öffentliche Busverkehr eingestellt. Nicht nur eingeschränkt, nein, komplett aufgelöst.
Dann die öffentlichen Schulen auf Hawaii unterrichten die Schüler nur noch an vier Tagen der Woche. Der Freitag ist auch frei für die Schüler, wie der Name schon sagt.
Das widerspricht völlig der Forderung von Präsident Obama bei einer seiner letzten Ansprachen: „Das wichtigste was wir tun können, ist ein Weltklasse-Schulsystem für alle zu gewährleisten. Das ist die Voraussetzung für Wohlstand. Schulausbildung ist ein Wirtschaftsthema, Schulausbildung ist DAS Wirtschaftsthema unserer Zeit.“
Wie passt das zusammen, fragt die Moderatorin, wenn Schulen nur noch an vier Tagen unterrichten und 46'000 Arbeitsplätze für Lehrer in den letzten drei Monaten gestrichen wurden.
Dann erwähnt sie zum Schluss den Streit zwischen Demokraten und Republikaner über ein Nothilfeprogramm für die bankrotten Bundesstaaten. Die einen wollen mit 26 Milliarden Dollar aushelfen, die anderen nicht und dazu noch ein Steuererleichterung für die Reichen in Höhe von 700 Milliarden Dollar durchsetzen und damit das astronomische Defizit noch mehr steigern.
In Amerika gehen die Lichter aus und die Mainstreammedien berichten sogar darüber:
Glaubt nicht, das findet nur dort statt. Wir werden es mit Zeitverzögerung auch hier erleben, die Einschränkung der Leistung des Staates, weil völlig pleite. Es passiert ja schon. Ein grosser Dank geht an die Bankster dafür, denn ihnen haben die Regierungen mit Billionen "geholfen".
Verwandter Artikel: Warum China gewinnt und Amerika verliert
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Donnerstag, 5. August 2010
65. Gedenktag des ersten Atombombenabwurfs
Heute jährt sich der erste Atombombenabwurf zum 65. Mal und die japanische Stadt Hiroshima trauert. Der Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba, forderte bei der Gedenkfeier von der japanischen Regierung, auf den atomaren Schutzschild der USA zu verzichten. Er verlangte auch, Japan solle bei der nuklearen Abrüstung eine Vorreiterrolle übernehmen.
Zum ersten Mal ist auch ein Vertreter der USA bei der Gedenkfeier anwesend, die sich von einer Schuld an der Katastrophe bisher gedrückt hat. Haruko Moritaki von der Hiroshima-Allianz zur Abschaffung von Atomwaffen sagte, dass die Anwesenheit der USA "zu spät" komme. Die Vereinigten Staaten seien das einzige Land auf der Welt, das Atombomben abgeworfen habe. Und sie besässen immer noch Nuklearwaffen, kritisierte Moritaki.
Nebst dem US-Botschafter John Roos kam auch Ban Ki Moon als erster UNO-Generalsekretär zu der Zeremonie, sowie Vertreter aus mehr als 70 Ländern. Bei seiner Ansprache sagte Ban Ki Moon, er werde eine Abrüstungskonferenz für September nach New York einberufen. Dort werde er auf Verhandlungen über weitere nukleare Abrüstung drängen. Der UNO-Generalsekretär sprach sich erneut für eine Abschaffung von Atomwaffen aus.
Eine Welt ohne Massenvernichtungswaffen sei "der einzige vernünftige Weg zu einer sichereren Welt". Ban sagte weiter, "Solange Atomwaffen existieren, leben wir unter einem nuklearen Schatten".
Zur Erinnerung, heute vor 65 Jahren am 6. August 1945 wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine Atombombe als Waffe verwendet. Die US-amerikanische Atombombe „Little Boy“ wurde von einem Flugzeug abgeworfen und in knapp 600 Metern Höhe um 8:15 Uhr zur Zündung über der Metropole gebracht, die bis dahin von Bombardierungen verschont geblieben war.
Die Detonation tötete in Hiroshima vermutlich mehr als 70.000 Menschen sofort und zerstörte ca. 80 % der Stadt. Bis Ende 1945 wuchs die Zahl der Todesopfer auf etwa 140.000 an. Bis heute kommt es aufgrund der Spätfolgen der Verstrahlung zu Erkrankungen, wodurch sich im Laufe der Zeit die Zahl der Todesopfer offiziell auf über 245.000 erhöhte.
Dieses ungeheuerliche Verbrechen der Amerikaner wurde ohne Vorwarnung an unschuldigen Zivilisten verübt. Das darf niemals vergessen und niemals verziehen werden.
Anlässlich des Gedenktages verlinke ich meine Artikel über diesen Massenmord:
Was wir über Hiroshima nicht wissen durften
Wer eine Atombombe zündet wird nur mit 5 Jahren Haft bestraft
Alle Kriege basieren auf Täuschung
Die grösste Bombe aller Zeiten
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Dienstag, 3. August 2010
Die Zeichen für einen Krieg gegen den Iran
Vieles deutet darauf hin, die US-NATO-Israel Verbrecherbande ist in den Startlöchern und bereit den Iran anzugreifen. Eigentlich warten sie nur noch auf einen „plausiblen Grund“ und wenn sie ihn selber wieder inszenieren müssen, wie mit dem Irak und Afghanistan, beides Kriege die auf unverschämten Lügen basieren. Schauen wir uns die Fakten an die dafür sprechen:
Wie israelische Militärkreise bestätigen, war der Helikopter der am 27. Juli in Rumänien über den Karpaten abstürzte, Teil eines gemeinsamen israelisch-rumänischen Manövers (Blue Sky 2010), um den Angriff gegen Tunnel im bergigen Gebiet des Iran zu üben, mit dem Ziel, die Nuklearanlagen die sich dort angeblich befinden auszuschalten. Die Iraner glauben, in den Bergstollen sind sie vor Angriffen sicher.
Deshalb haben die amerikanischen und israelischen Militärs Pläne entwickelt, das iranische Radar im extremen Tiefflug zu unterlaufen, zwischen engen Tälern zu fliegen, um die Eingänge und das Innere der Tunnel ungehindert zu treffen. Die Übungen in Rumänien wurden an Orten abgehalten, die in ähnlicher Höhe und Terrain wie die sind, welche die Luftstreitkräfte der USA und Israel bei ihrem Angriff vorfinden werden.
Bei dieser Übung geriet der Helikopter in eine Wolke und ohne Sicht knallte er in den Berggipfel.
Der Unfall brachte zu Tage, die israelische Luftwaffe übt Flüge über lange Distanzen, nicht nur mit Bombern, sondern auch mit grossen Helikoptern wie der „Yasour" CH-53, der eine Betankung während des Flugs benötigt. Die Übungsflüge haben mit Kooperation von Griechenland, Bulgarien und Rumänien über 1'600 Kilometer stattgefunden, ca. die Entfernung von Israel zu Ziele im Iran.
Bereits zwischen dem 6. und 10. Juni fanden gemeinsame Manöver zwischen den USA und Israel in der Negev-Wüste unter dem Namen „Juniper Stallion 2010“ statt. 60 F/A 18/F Super Hornets starteten vom Deck des Flugzeugträgers Harry S. Truman aus, um Ziele in Nevatim zu bombardieren, der Hauptwaffenplatz der israelischen Luftwaffe im Negev. Weitere Staffeln an F-16 Jagtflugzeugen kamen aus Basen in Deutschland und Rumänien dazu, die Langstreckenbombenangriffe über dem Roten Meer und Mittelmeer übten, mit Luftbetankung und simulierten Luftkämpfen.
Den Amerikaner stehen zwei Luftwaffenbasen am Schwarzen Meer zur Verfügung. Eine ist die Mikhail Kogalniceanu Luftwaffenbasis in der Nähe von Constanta in Rumänien und die andere ist die Bezmer Luftwaffenbasis in Bulgarien, um damit das Schwarze Meer, das Mittelmeer und den Nahen Osten abzudecken. 2008 bauten die Amerikaner eine grosse Radarstation in Israel auf, die sie auch betreiben, welche den Luftraum des ganzen Nahen Osten überwachen kann und zur Steuerung von Luftverbänden dient.
Israel hat den Versuch, das zerstörte Verhältnis zur Türkei zu reparieren, aufgegeben und sich Griechenland zugewandt, das gerne in die Lücke einspringt. Der griechische Premierminister George Papandreou hat die Chance ergriffen an die Stelle von Ankara zu treten und die bisherigen Beziehungen mit Israel in eine strategische Allianz zu verwandeln, zum Vorteil beider Seiten. Damit verspricht sich Papandreou auch Hilfe für die katastrophale Finanzsituation des Landes.
Diese neue Zusammenarbeit zeichnete sich bereits 2008 ab, als Papandreou 100 israelischen F-15 und F-16 Kampfflugzeugen den Überflug durch griechischen Luftraum erlaubte, um Langstreckenflüge und Luftbetankung zu üben, als Vorbereitung auf einen Angriff des Iran. Die Strecke von Israel nach Griechenland und zurück ist gleich wie die nach Teheran.
Papandreou erlaubte den Israelis sogar Angriffe gegen S-300 Flugabwehrraketenbatterien zu simulieren, die Griechenland von den Russen im Jahre 2000 geliefert bekam. Die selben welche auch der Iran und Syrien bestellt hat. So konnte die israelische Luftwaffe bereits die Ausweichmanöver üben und die Schwächen des Systems kennen lernen.
Alle dies Übungen deuteten darauf hin, Israel ist vorbereitet, um den Iran anzugreifen und es kann jeden Tag eine Provokation passieren, die zu einem Krieg führt.
Aber nicht nur Israel ist vorbereitet, sondern es handelt sich um eine koordinierte Strategie des Pentagon, der NATO und der IDF gegen den Iran, mit aktiver militärischer Zusammenarbeit mit nicht NATO-Ländern, wie Saudi Arabien, den Emiraten, Ägypten, Jordanien usw. Dazu kommen noch die Länder wie Georgien und in Zentralasien Aserbaidschan, Turkmenistan, Tadschikistan, wo ebenfalls Basen zur Verfügung stehen, bzw. amerikanische und sogar israelische Kampfflugzeuge stationiert sind.
Mit den bereits besetzten Ländern Irak und Afghanistan und den grossen Militärbasen dort, sowie den Flugzeugträgern vor der Küste und der Basis Diego Garcia mit Langstreckenbombern im Indischen Ozean, hat die USA den Iran komplett eingekreist und kann aus allen Richtungen angreifen.
Der verdeckte Krieg gegen den Iran läuft schon länger, in dem die US-Regierung geheime militärische Operation im Iran durchführt. Dafür hat der US-Kongress dem Weissen Haus ein Budget von 400 Millionen Dollar genehmigt, mit dem Zweck, die Führung des Iran zu destabilisieren. Es werden oppositionelle Terrorgruppen, wie die Ahwazi Arab und Baluchi Gruppe, unterstützt und mit Geld versorgt, ausserdem werden Informationen gesammelt und Bombenanschläge durchgeführt.
Beim letzten Bombenschlag in der Stadt Zahedan im Iran vor einer Moschee wurden 27 Menschen getötet und 270 verletzt. Die militante Separatistengruppe Jundallah bekannte sich zum Anschlag, die von der CIA unterstützt und mit Waffen versorgt wird. Mit Terrorangriffen versuchen die USA und NATO-Staaten die iranische Bevölkerung in Angst zu versetzen und die Regierung zu schwächen.
Die Kriegstrommeln mit massiver Propaganda laufen auf Hochtouren, um die Meinung der Weltgemeinschaft und speziell der amerikanischen Bevölkerung für die Notwendigkeit eines Krieges einzustimmen. Wir befinden uns in der Mitte einer weltweiten Wirtschaftskrise, die nur noch schlimmer wird und es sieht so aus, wie wenn die Weltverbrecher als „Lösung“ einen neuen grossen Krieg vom Zaun brechen wollen.
Eine Mehrheit der Politiker in Washington sind offensichtlich dazu bereit und fordern es immer lauter. Deshalb auch die Verabschiedung der noch schärferen Sanktionen gegen den Iran, denen sich die EU angeschlossen hat. Am vergangenen Sonntag hat der Vorsitzende des Generalstabs, Admiral Michael G. Mullen, gesagt, das US-Militär hätte einen Plan den Iran anzugreifen.
Dann hat der ehemalige Sprecher des Unterhauses Newt Gingrich am vergangenen Donnerstag gleich zweimal am gleichen Tag dazu aufgerufen, Amerika müsse jetzt endlich den Rest der „Achse des Bösen“ angreifen und vernichten, Nord Korea und den Iran. Er sagte, die USA haben bis jetzt nur „einen von drei“ der Mitglieder erledigt, den Irak.
Die Medien tun auch ihren Beitrag dazu leisten, diesmal nicht in dem sie den Iran als grosse Bedrohung aufbauschen, so wie damals mit den nicht existierenden Massenvernichtungswaffen des Irak, sondern im Gegenteil, in dem sie die Gefahr eines Angriffs auf den Iran herunterspielen und so tun, wie wenn dieser nicht zu einem III. Weltkrieg führen könnte, wenn China und Russland ihre Interessen gefährdet sehen und entsprechend reagieren.
Für die Medien ist die Welt nicht durch einen möglichen Atomkrieg in Gefahr, sondern durch die angeblich vom Menschen gemachte globale Erwärmung, die ja gar nicht stattfindet. Die Medien meinen, unser Planet wird durch das CO2 am meisten gefährdet und nicht durch die radioaktive Verseuchung. Das sieht man ja schon daran, sie erwähnen die Anwendung von DU-Munition in den Kriegen der US-NATO-Israel-Allianz und die Schäden an der betroffenen Bevölkerung die daraus entsteht mit keinem Wort. Eine völlig absurde Situation.
Es ist doch logisch, diese beiden Atommächte werden nicht tatenlos zuschauen, wenn der Westen den Iran platt macht, eines der Länder mit den grössten Öl- und Gasreserven der Welt, und es den Amerikanern einfach überlassen. Ausserdem gibt es Lieferverträge und die beiden Länder haben dort massiv investiert. Sollte nur einer der russischen oder chinesischen Techniker die im Iran an den Atom- und Ölanlagen arbeiten durch den Angriff getötet werden, dann ist der Teufel los.
Ausserdem erwähnen die Medien nicht die Konsequenzen auf die Energielieferungen für die westliche Staaten. Ein Grossteil des Erdöls der Welt läuft durch die Strasse von Hormus, die bei einem Angriff vom Iran sofort geschlossen wird. Ist doch klar, der Iran wird sich wehren und die Durchfahrt für Tanker blockieren. Dann explodiert der Ölpreis, der Treibstoff wird knapp und die Weltwirtschaft wird noch mehr zum Stillstand kommen.
Was ist nicht vom Öl abhängig? Wenn keine Lastwagen mehr fahren, werden bei unserer Just-In-Time-Logistik keine Güter mehr geliefert und die Tankstellen und Supermärkte werden innerhalb von Tagen leer sein. Dann können wir zu Fuss laufen und schauen wie wir Essen auf den Tisch bekommen.
Obama ist kein Friedensengel, sondern genau das Gegenteil. Er wird vom Militärisch-Industriellen-Komplex, von den Ölkonzernen, von Wall Street und von Israel gesteuert. Die versprechen sich alle Vorteile von einem Krieg. Sollte der Iran wirklich „präventiv“ angegriffen werden, dann sind die Konsequenzen unabsehbar und werden fürchterlich sein, zu einem potenziellen III. Weltkrieg führen. Das muss mal in die Köpfe rein.
Und glaubt ja nicht, damit zerstören sie sich selber und werden es deshalb nie machen, wie wenn die logisch und menschlich denken würden. Diese Massenmörder haben Millionen bisher auf dem Gewissen, im Irak, Afghanistan, Pakistan, Libanon, Gaza oder wo immer sie Krieg führten oder noch führen und es stört sie kein Bisschen. Das sind Psychophaten auf einen Selbstzerstörungstrip. Wie viele sie dabei töten ist denen völlig egal, und wenn sie selber dabei drauf gehen.
Deshalb müssen wir alles tun um dieses Szenario zu verhindern. Die Lüge über eine Notwendigkeit den Iran anzugreifen muss aufgedeckt werden. Wir müssen die Kriegstreiber stoppen, ihnen die rote Karte zeigen. Wir dürfen nicht passiv zuschauen und die Achseln zucken, "ich kanns ja eh nicht verhindern." Doch, wir können es alle gemeinsam.
Schreibt euren Abgeordneten, euren Regierungen, den Parteien und Kirchen, den Gewerkschaften und Verbänden, ihr seid mit einer Zustimmung zu einem Krieg nicht einverstanden. Sie sollen merken was ihr denkt. Macht Aktionen, geht auf die Strasse. Wenn keiner den Mund aufmacht, dann meinen sie, sie haben grünes Licht.
Die Mitglieder des Militärs sollen die Befehle verweigern und sich nicht an einem verbrecherischen Krieg beteiligen. Wenn nur ein kleiner Prozentsatz nicht mitmacht, dann können sie ihn nicht durchführen. Es geht jetzt um den Fortbestand der Menschheit, so ernst ist die Lage.
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Montag, 2. August 2010
Wikileaks-Redakteur an der Grenze verhört
Wie der Independent berichtet, wurde einer der freiwilligen Helfer von Wikileaks in den USA abgeführt, verhört und seine drei Telefone und andere Geräte konfisziert, als er von einer Reise aus Europa zurückkehren wollte. Jacob Appelbaum, der Wikileaks in den USA vertritt, nach dem Julian Assange das Land meidet, verbrachte drei Stunden am Flughafen von New York, während Grenzbeamte seine Unterlagen fotokopierten und seinen Laptop durchsuchten. Ein Zeichen, die US-Sicherheitsbehörden suchen fieberhafte nach der Quelle der Informationen.
Der Experte für Internet-Sicherheit kam von einer Konferenz in den Niederlanden in die USA am Donnerstag zurück und landete am Newark Internation Airport in New Jersey, als er abgeführt wurde. Die Grenzbeamten fragten ihn über den Aufenthaltsort von Julian Assange, über seine Einstellung zu den Kriegen im Irak und Afghanistan und über die Arbeitsweise von Wikileaks aus.
Nach seiner Weitereise nach Las Vegas traten zwei Beamte des FBI an Appelbaum heran, nach dem er bei der alljährlichen DefCon-Konferenz am Samstag seine Ansprache über die Umgehung der chinesischen Internet-Überwachung hielt. Er weigerte sich mit ihnen zu reden.
Appelbaum, der für das Tor-Projekt arbeitet, mit dem Internet-Benutzer ihre Identität verschleiern können, ist schon lange der Sprecher von Wikileaks in den USA. Letzten Monat vertrat er Assange an der „The Next Hope“ Hacker-Konferenz in New York. Um nicht mit anwesenden Agenten des Heimatschutzministeriums konfrontiert zu werden, verlies er die Veranstaltung über einen Seitenausgang und schickte einen ähnlich aussenden Lockvogel zur Ablenkung, der über den Hauptausgang die Veranstaltung verlies.
Seit der Beschlagnahmung seiner elektronischen Geräte, bringt seine Combox die Nachricht, „diese Telefonnummer ist nicht mehr der geeignete Weg um mich zu erreichen.“
Bei einem Gespräch an der DefCon-Konferenz in Las Vegas mit der britischen Zeitung Independent, wies er die Beschuldigung von Generalstabschef Admiral Mike Mullen entschieden zurück, Wikileaks würde durch die Veröffentlichung der Afghanistan-Protokolle bereits Blut an den Händen haben.
Appelbaum fragte zornig: “Wenn man seit 10 Jahren Krieg führt, wer sind die überhaupt, um das zu behaupten?” Und bezugnehmend auf die afghanischen Informanten, die in den Protokollen erscheinen, sagte er: „Was fällt denen überhaupt ein, die Namen dieser Leute zu notieren? Und was machen sie konkret, um diese Leute zu schützen?“
Die Behauptung von Mullen wurden in der Zwischenzeit vom einem der obersten Kommandeure in Afghanistan widersprochen. Generalmajor John Campbell, der US-Kommandeur zuständig für das östliche Afghanistan erzählte Reportern, die veröffentlichten Dokumente hätten "keinen grossen Einfluss auf uns". Er sagte: "Wir haben keine unserer Operationen oder irgendeine Strategie wegen des Lecks verändert."
An der DefCon verteidigte Appelbaum das Ziel von Wikileaks, Informationen welche Regierung rund um die Welt unterdrücken wollen zu veröffentlichen. „Alle Regierungen sind die Fortsetzung der Tyrannei,“ sagte er. „In den USA kann ein Polizist mit einer Pistole die schlimmsten Verbrechen begehen und es wird ihm der Vertrauensbonus gegeben. In den USA haben wir keine Zensur, aber wir haben Nachrichtenorganisationen die kollaborieren,“ sagte er.
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Freitag, 30. Juli 2010
Interview mit Paul Craig Roberts
Paul Craig Roberts 71 ist Doktor der Ökonomie, war Stellvertretender Schatzminister unter Präsident Ronald Reagan, war Mitverfasser der "Reaganomics" Wirtschaftspolitik und ist ein bekannter Journalist, der für alle wichtigen Zeitungen, wie das Wall Street Journal, Business Week, New York Times und viele andere Blätter geschrieben hat.
Er wurde 1989 von der französischen Regierung in die Ehrenlegion aufgenommen und erhielt 1992 den Warren Brookes Award für ausserordentlichen Journalismus. Er wird als einer der besten sieben Journalisten der USA eingestuft.
Er hat als Autor oder Mitautor acht Bücher geschrieben und bei vielen Büchern Kapitel beigetragen. Er hat 30 Mal vor dem Kongressausschuss über die Wirtschaftspolitik referiert.
Dr. Robert ist ein entschiedenen Gegner der Kriege und während der Präsidentschaft von George W. Bush verlangte er seine Amtsenthebung, weil er die Vereinigten Staaten mit Lügen in den Irakkrieg hineinbrachte.
Er kritisiert laufend die Politik Israels und nennt GAZA "das grösste Gefangenenlager der Welt". Die USA, meint er, wir vom Militärisch-Industriellen-Komplex, Grosskonzernen, Wall Street Banken und AIPAC kontrolliert.
Die offizielle Erklärung der US-Regierung über die Ereignisse vom 11. September 2001 hält er für wissenschaftlich nicht haltbar. Er meint, es handelt sich um eine Operation unter falscher Flagge, die von der Bush-Regierung als Kriegsgrund und als Grund für die Einführung des Polizeistaates genutzt wurde.
Über die amerikanischen Medien sagte er, jeder der sich nur über die Presse- und TV-Medien informiert ist völlig desinformiert. Die Bush-Administration hat de facto ein Propagandaministerium errichtet. Die US-Medien werden von fünf Grosskonzernen beherrscht. Amerikaner, die sich auf die völlig korrupten Massenmedien verlassen, haben keine Ahnung was in der Welt passiert, geschweige den Zuhause.
Am 26. März 2010 verabschiedet er sich von seiner journalistischen Arbeit mit dem Artikel "Die Wahrheit ist gefallen und hat die Freiheit mit sich genommen!“ den ich hier übersetzte und veröffentlichte.
Sein letztes Buch hat den Titel: "How the Economy Was Lost: The War of the Worlds" oder "Wie die Wirtschaft verloren ging: Der Krieg der Welten".
In meinem Interview mit ihm sprechen wir über die Ursachen der Wirtschaftskrise, den aktuellen Zustand der USA, über die Kriege, 9/11, was in Zukunft passieren wird und was er uns als Rat empfiehlt, um uns gegen einen möglichen Kollaps der Wirtschaft zu wappnen.
Am Schluss des Interviews sagte er zu mir, wenn er jung wäre, würde er aus Amerika auswandern und es schmerz ihn sehr, dass sein Land faktisch ein faschistischer Polizeistaat ist. Die amerikanische Verfassung wäre total demontiert.
Er spricht übrigens etwas Deutsch, da er wie er mir sagte, für kurze Zeit in Deutschland studierte. Das Interview führte ich in Englisch.
Hier Teil 1:
Teil 2:
3. und letzter Teil:
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Donnerstag, 29. Juli 2010
Ja der Bote ist wieder der Täter
Jetzt kommen die Kritiker und platzen vor Neid, weil Wikileaks eine Scoop gelandet hat. Die auf "unserer Seite" Wikileaks jetzt kritisieren können nicht logisch denken, fallen wieder typisch auf "der Bote ist der Täter" rein. Wieso kritisiert man Wikileaks für den Inhalt der militärischen Dokumente, oder unterstellt ihnen böses? Sie veröffentlichen sie ja nur und habe sie nicht geschrieben. Sie interpretieren sie auch nicht, sondern das machen die Medien.
Man kann die Behauptungen in den Berichten anzweifeln, ja, aber doch nicht Wikileaks. Vieles was da drin steht ist mit Vorsicht zu geniessen, denn die Berichte wurden von Soldaten abgefasst, damit sie sich nach Oben rechtfertigen können. Vieles wird nicht stimmen und erfunden sein, zum Beispiel das über Bin Laden. Klar müssen sie so tun wie wenn er noch lebt, sonst ist der Sinn des Krieges erledigt. Die Berichte sind auch kein Beweis für seine Existenz.
Wer aber behauptet, Wikileaks ist eine CIA-Operation, um sie damit in den Dreck zu ziehen, ist ganz klar ein nützlicher Helfer der Schattenmacht, oder ein armseliger Neider des Erfolgs.
Der Hauptpunkt den man Wikileaks-Gründer Julian Assange vorwirft und als "Beweis" für seine Falschheit bringt, ist die angebliche Aussage von ihm: "Ich bin dauernd generved, dass Leute durch falsche Verschwörungen wie 9/11 abgelenkt sind ...". Ich bin der Sache nachgegangen und habe herausgefunden, alle die das zitieren schreiben von einer Quelle ab oder voneinander ab. Diese Aussage steht im Ursprung in einem Artikel des Belfast Telegraph, aber ohne zu sagen wie sie zustande kam. Wie glaubwürdig ist das denn? Aber alle springen drauf, prüfen nichts und plappern nach.
Und wenn man die Redlichkeit von Wikileaks nicht anzweifelt, aber dafür die Quelle der 92'000 Seiten an Dokumenten, dann muss man sich mal den Aufwand vorstellen, um diese Menge zu produzieren. Und für was? Damit man sagen kann, Pakistan und der Iran helfen den Taliban? So eine Behauptung kann die Obama-Regierung auch einfacher machen. Dazu muss sie nicht einen gigantischen Berg an Seiten als Fake produzieren und über Wikileaks veröffentlichen.
Um den Krieg gegen den Irak zu begründen, hat Colin Powell nur ein Glasfläschchen mit einem Pulver und eine Powerpoint-Präsentation über mobile Giftgasfahrzeuge der UNO-Vollversammlung gezeigt. Der Rest an Kriegspropaganda lief über die Medien mit der Lüge über Massenvernichtungswaffen, nur mit unbewiesenen Behauptungen. Das war alles. Die Leute haben es geschluckt und der Krieg ging los.
Ausserdem wissen ja alle, die Nachbarländer helfen den Taliban. Ist doch logisch und nichts neues. Von wo haben sie sonst ihre Waffen her? Die fallen doch nicht vom Himmel. Das wäre doch nicht Grund genug den Iran anzugreifen, denn schliesslich umgekehrt war es ja auch so.
Die USA gaben den Mujahedin Waffen um die Sowjets zu bekämpfen, oder gaben Saddam Hussein Waffen um den Krieg gegen den Iran zu führen. Das ist doch normal in diesem Dreckgeschäft. Die CIA hat damals sogar die Ägypter dazu gebracht, eine ganze Fabrik zur Herstellung von AK-47 und Panzerfäuste für die afghanischen Widerstandskämpfer aufzuziehen.
Aktuell werden die pakistanischen Taliban mit Ausbildung, Geld und Waffen von Israel und Indien ausgestattet, um das einzige muslemische Land das Atomwaffen hat zu destabilieren. Und die Amerikaner unterstützen die Jundallah mit Waffen und Geld, um im Iran Terroranschläge zu verüben. Die CIA lässt sogar ganze Lastwagenladungen voller Waffen einfach abseits stehen, damit die afghanischen Taliban sich bedienen können. Alle Seiten liefern Waffen an die, welche sie gerade benutzen, um den Feind zu bekämpfen oder um überhaupt einen Feind zu haben.
Denkt doch mal nach, wenn die CIA Desinformation verbreiten will, um einen Krieg gegen den Iran zu begründen, dann machen sie das über ihre üblichen Kanäle, über die sogenannten "seriösen Medien" und mit Profijournalisten, die sie in der Tasche haben, und nicht über eine "obskure" Webseite, die bis jetzt nur Insider kannten. Die gehen über die Massenmedien damit es glaubhaft wirkt, um die Massen zu beeinflussen und nicht über das Internet, das immer noch als unseriös gilt.
Was die CIA mit ihren Handlangern beeinflusst, ist sicher die Auswertung und Berichterstattung über die Papiere durch die Medien, aber damit hat ja Wikileaks nichts zu tun. Deshalb sagte ich auch, was die New York Schleim und der Schmiergel darüber schreibt kann man vergessen. Höchstens der Guardian ist glaubhaft.
Ausserdem, guckt euch die Vergangenheit an. Das Apache-Video zum Beispiel, welches Wikileaks veröffentlichte, wo man die Abschlachtung der Zivilisten und Journalisten mit Maschinengewehrsalven aus Helikoptern in Bagdad sah. Das hat die CIA ihnen zugespielt und das soll zum Vorteil der USA sein? Lächerlich. Das war doch ein grosser PR-Gau für Amerika und zeigte der Öffentlichkeit wie verbrecherisch das US-Militär im Irak vorgeht.
Ich muss immer wieder den Kopf schütteln über sogenannte "Infokrieger", die nicht differenzieren können zwischen dem Boten und der Botschaft. Wikileaks identifiziert sich nicht mit dem Inhalt oder der Quelle der Afghanistan-Papiere, sondern sie haben sie zugespielt bekommen und zeigen sie nur. Das ist wie wenn man den Wetteransager der einen Sturm ankündigt unterstellt, er findet es gut wenn es stürmt. Echt Kindergarten was hier abläuft und sehr schädlich für unsere Sache.
Was wäre die Konsequenz der Madigmachung von Wikileaks? Das man nichts mehr glaubt was die Whistleblower ihnen aushändigen und sie veröffentlichen. Das kein Whisteblower ihnen mehr was schickt. Genau das wollen die, welche durch die Bekanntmachung der geheimen Papiere blossgestellt werden. Ziel erreicht.
Warum versucht die Obam-Regierung mit allen Mitteln weitere Veröffentlichungen zu verhindern und warum schiesst die Systempress wie der Schmiergel auf Wikileaks, wenn sie doch eine CIA-Operation sein soll? Das ist ein Widerspruch und zeigt, es ist eben nicht so. Statt zum Paranoika zu werden und alles und jeden zu verdächtigen, sollte man den gesunden Mittelweg gehen.
Wenn man nichts mehr glaubt, auch nicht den Whistleblower oder den Seiten die ihre Informationen veröffentlichen, hilft man ja auch der NWO. Genau das wollen sie ja. Das hat doch nichts mit gesunder Skepsis zu tun, speziell wenn man nicht den Funken eines Beweises hat, sondern mit einer negativen Einstellung gegenüber jedem und alles, die einen nur runterzieht.
Statt den Krieg und die Kriegstreiber zu kritisieren, gehen jetzt einige her und kritisieren den Boten der Kriegsnachrichten, streuen damit Zweifel und Unsicherheit, lenken vom wesentlichen ab. Ach wie freuen sich die Weltverbrecher über diesen Innenkampf und lachen sich schief. So funktioniert "divide et impera".
Regel Nummer 2 meines Zehnpunkteplan, "Denk dran, wir sind auf der selben Seite".
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Sonntag, 25. Juli 2010
Wikileaks veröffentlicht geheime US-Papiere über Afghanistan via Medien
Die sogenannten „Kriegstagebücher“, bestehend aus 92'201 interne Aufzeichnungen der Handlungen des US-Militärs in Afghanistan zwischen Januar 2004 und Dezember 2009, wurden von Wikileaks an den Guardian in Grossbritannien, der New York Times in den USA und dem Spiegel in Deutschland zur Veröffentlichung übergeben. Es handelt sich dabei um Geheimdienstberichte, Pläne und Berichte über die Operationen der Koalitionspartner, Beschreibung der gegnerischen Angriffe, Aufzeichnungen der Treffen mit lokalen Politikern, wovon die meisten geheim sind.
Die US-Behörden wissen schon seit Wochen, sie haben einen katastrophalen Verlust an geheimer Information erlitten, welche die Veröffentlichung der „Pentagon Papiere“ während des Vietnam-Kriegs als Kleinigkeit im Vergleich darstellt. Washington befürchtet, sie haben möglicherweise hochbrisantes Material verloren, einschliesslich ein Archiv an Zehntausenden Depeschen, die zwischen den US-Botschaften weltweit gesendet wurden, welche Waffenlieferungen, Handelsgespräche, geheime Treffen und die unzensierten Aussagen von anderen Regierungen beinhalten.
Wikileaks-Gründer Julian Assange sagt dazu, in den letzten zwei Monaten haben sie noch einen grossen Stapel an “Material hoher Qualität” aus militärischen Quellen erhalten und das Offiziere der Kriminalabteilung des Pentagon ihn um ein Treffen auf neutralen Boden gebeten haben, um zu helfen das Leck zu schliessen. Er hat das aber verweigert.
Hier ein Interview des Guardian mit Julian Assange:
Jetzt können die drei Medienhäuser den riesigen Haufen an geheimen Material der kriegsführenden Supermacht durchforsten und hoffentlich im öffentlichen Interesse wichtige Informationen bekanntmachen.
Übrigens, ich wurde im Vorfeld informiert, dass die Mitarbeiter der Druckerei, welche am Samstag den Spiegel drucken, von Sicherheitsleuten angewiesen wurden, sie dürfen das Magazin nicht während der Arbeit lesen, weil „top brisante“ Informationen über Afghanistan drin stehen, die sie nicht vor Montag weitergeben dürfen. Jetzt wissen wir um was es sich handelt und im Schmiergel stehen wird.
Es sieht aus wie wenn Bradley Manning, ein 22-jähriger Analyst im militärischen Nachrichtendienst, die Quelle für Wikileaks war. Er soll Zugriff auf zwei geheime Computernetzwerke gehabt haben, das "Secret Internet Protocol Router Network", SIPRNET, welches diplomatische und militärische Geheimnisse der USA übermittelt und das „Joint Worldwide Intelligence Communications System“, welches zur Übermittlung von ähnlichem Material dient, das als „top secret“ eingestuft wird.
Manning schütte fehlerhafterweise in einem Chat gegenüber dem Hacker Adrian Lamo sein Herz aus, der ihn später an die US-Behörden verriet.
Manning berichtete Lamo, er hätte „unglaubliche Sachen gesehen, fürchterliche Sachen, welche in die Öffentlichkeit gehören und nicht auf einem Server gespeichert in einem dunklen Raum in Washington DC ... kriminelle politische Drecksgeschäfte ... die Nicht-PR-Version der Weltereignisse und Krisen.“
Am 26. Mai wurde Bradley Manning von der Operationsbasis 25 Meilen ausserhalb von Bagdad in der er Dienst tat verhaftet und nach Kuwait in eine Militärgefängnis verfrachtet.
Nach dem bekannt wurde, Wikileaks hätte grosse Mengen an geheimen Informationen erhalten, versuchte die britische Zeitung Guardian Julian Assange zu kontaktieren. Sie trafen ihn in einem Café in Brüssel, wo er wegen einer Ansprache vor dem Europäischen Parlament aufgetaucht war.
Assange berichtete dem Guardian, Wikileaks hätte mehrere Millionen Dokumente, welche die unerzählte Geschichte der amerikanischen Regierungsaktivitäten rund um den Globus beinhalten. Sie wären dabei eine Version ins Internet zu stellen, auf die jeder unzensiert Zugriff haben sollte.
Aber er fürchte auch, dass die Bedeutung der Dokumente und einige wichtige Geschichten die darin begraben sind nicht entdeckt werden, wenn sie einfach roh im Web erscheinen. Stattdessen war er bereit einem kleinen Team an Spezialreportern des Guardian für einige Wochen vor der eigenen Veröffentlichung den Zugriff zu gewähren, um festzustellen, was sie über die Durchführung des Kriegs verraten.
Um das Risiko eines Maulkorbs durch eine einstweilige Verfügung der US-Behörden zu entgehen, wurden die Dokumente auch der New York Times und dem Spiegel zur Verfügung gestellt und dadurch in drei verschiedene Rechtssystem gebracht. Zusammen mit dem Guardian werden die Informationen in allen drei Publikationen gleichzeitig am Montag veröffentlicht.
Unter der Vereinbarung hat Assange keinen Einfluss auf die Artikel, welche die drei Medienhäuser daraus machen, er hat nur ein Mitspracherecht über den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Wikileaks stellt gleichzeitig die Dokumente online, die von Material gesäubert wurden, welches möglicherweise Menschenleben gefährden.
Der Guardian sagt übrigens, es wurde mit Assange nie über Geld gesprochen.
Wir können nur hoffen, dass die Analyse und Veröffentlichung des brisanten Materials, eine umfassende Aufklärung der üblen Machenschaften der US-Regierung ermöglichen, die dann zu umfangreichen Diskussionen, Entscheidungen und Reformen führen, welche eine bessere Welt ermöglichen.
Obwohl, dem Guardian traue ich eine korrekte Auswertung und Interpretation zu, sie haben auch über das Bilderberg-Treffen in Sitges Spanien als einziges Mainstreammedium ausführlich berichtet. Ihren Reporter Charley Skelton habe ich als guten Kollegen kennengelernt.
Der New York Times und dem Spiegel traue ich nicht über den Weg. Die beiden sind Propagandaorgane der NWO und kann man vergessen. Die werden das Ganze wie üblich völlig verdrehen und falsch interpretieren. Ihre Aufgabe ist es die kriegsführenden Regierungen zu schützen und nicht zu entblösen. Haben sie bisher immer gemacht.
Hier die wichtigsten Punkte über Afghanistan im ersten Bericht:
- Die Tötung von eigenen Soldaten durch "friendly fire"
- Die schlimme Anzahl an Toten unter der Zivilbevölkerung die vertuscht wird
- Wie NATO-Kommandeure zivile Opfer durch eigene Angriffe den Taliban zuschieben
- Wie Mordkommandos ausgesandt wurden um Taliban-Führer zu ermorden
- Die Behauptung, Iran und Pakistan würde die Taliban unterstützen, aber ohne Beweise
- Wie afghanische Soldaten und Polizisten sich gegenseitig beschiessen
- Der starke Anstieg an Bombenachlägen gegen die NATO-Truppen
- Wie der Krieg eigentlich verloren ist
Danke an den Guardian für die Initiative. Und einen ganz grossen Dank an Bradley Manning als "whistelblower", der eine langjährige Haftstrafe vor sich hat und unsere Unterstützung benötigt. Und an Julian Assange von Wikileaks. Sie sind Helden!
Verwandter Artikel: Warum der Krieg in Afghanistan illegal ist
Wikileaks: Afghan War Diary, 2004 - 2009
Guardian: Afghanistan - The War Logs
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Mitglieder des mexikanischen Drogenkartell sind in Texas eingedrungen und haben Rancher überfallen
Ein Angriff ereignete sich am Freitag auf der amerikanischen Seite der Grenze zu Mexiko, in dem Mitglieder der gut ausgebildeten Killertruppe des Golfkartells "Los Zetas" in der Nähe von Laredo mindestens zwei Rinderfarmen überfallen und eingenommen haben sollen. Die Besitzer konnten unbeschadet flüchten. Es findet ein Kampf zwischen den Polizeiorganen von Laredo, der US Border Patrol (Grenzwache) und den Eindringlingen auf der amerikanischen Seite des Rio Grande statt.
Auf Anfrage bestätigen die US-Behörden nicht offiziell den Vorfall, aber anonym und unter der Hand sagen Beamte, es ist so passiert.
Quellen aus der Polizei nennen den Angriff als „Kriegsakt“ und verlangen, das US-Militär muss eingreifen. Die Medien berichten überhaupt nichts darüber und man fragt sich warum. Wahrscheinlich passt es Washington überhaupt nicht in den Kram und es ist ihnen peinlich, wenn über Mexikaner berichtet wird, die ins Land einfallen, speziell wo doch Los Zetas ihr eigenes "Kind" ist, dass sie ursprünglich gegen den Drogenhandel in die Welt setzten.
Ausserdem findet eine gerichtliche Auseinandersetzung der Obama-Regierung gegen das neue Einwanderungsgesetz der Gouverneurin von Arizona, Jan Brewer statt, welches von den "politisch korrekten" Politikern und den Medien (also den Handlangern der NWO) in den USA erbittert bekämpft wird. Ein Überfall durch mexikanische Drogenbanden auf amerikanisches Territorium würde die neuen strikten Gesetze Arizonas gegen die illegale Einwanderung nur bestätigen und Obama die Argumente dagegen nehmen. Ausserdem würde es die Meinung vieler Amerikaner bestärken, Obama tut nichts um die Grenze des Landes zu schützen.
Im März wurde der allseits bekannte Rancher, Robert Krentz, durch Schüsse ermordet, als er die Wasserversorgung auf seinem Grundstück in der Nähe der Grenze überprüfen wollte. Die US-Behörden glauben, ein Kundschafter der Drogenschmuggler war der Täter. Dies hat die Grenzbewohner völlig aufgebracht und sie verlangen Schutz aus Washington und strenge Massnahmen gegen die Flut an illegalen Einwanderern aus Mexiko.
Aber der ganze Drogenhandel wird sowieso von der CIA kontrolliert und die Regierungen von Mexiko und USA, wie auch die Wall Street Banken, sind alle darin involviert und verdienen Milliarden damit. Die Sache wird so tief wie möglich unter dem Radar gehalten.
Die überfallenen Rinderfarmen liegen 10 Meilen nordwestlich der I-35 ab der Mines Road und Minerales Annex Road in der Nähe von Santa Isabel Creek, nördlich der Stadt Laredo, Texas.
Mitglieder der US-Sicherheitsorgane in Laredo wegen ab, was sie wegen der Übernahme der Farmen tun sollen und beobachten die Lage aus der Luft. Die Bundesbehörden wurden um Hilfe gebeten. Die Medien berichten nichts über dieses Ereignis und einige Gesetzeshüter sind wütend, denn dadurch bekommen sie nicht die notwendige Unterstützung die sie benötigen, um die Grenze zu sichern. Wenn es sich um einen Terrorangriff irgendwo auf der Welt handeln würde, dann wären die Medien sofort voll davon.
Dieser aktuelle Angriff auf Rancher folgt bereits kriegsähnlichen Zuständen in Nuevo Laredo auf der mexikanischen Seite, wo die ganze Stadt eine wilde Schiesserei erlebte. Mitglieder der Los Zetas blockierten Strassenkreuzungen mit Fahrzeugen und benutzten Handgranaten gegen die mexikanischen Sicherheitskräfte, welche versuchten die Los Zetas aus ihrer Hochburg zu vertreiben. Die Bevölkerung wurde angewiesen in ihren Häusern zu bleiben, da Kugeln überall einschlugen. Dabei wurden 12 Bewohner getötet und 21 verwundet.
Es wird vermutet, die Los Zetas sind über die Grenze geflüchtet und haben deshalb die beiden Rinderfarmen auf amerikanischer Seite eingenommen.
Das US-Konsulat in Nuevo Laredo hatte wenige Stunden vor dem Feuergefecht Warnmeldung auf ihrer Webseite am 21. Juli veröffentlicht.
"Das US-Generalkonsulat hat Berichte von anhaltenden Schiessereien in der Nähe der International Bridge 2 in den Stadtgebieten Colonia Victoria und Viveros erhalten. Es gibt Berichte, das Feuergefecht bewegt sich in andere Stadtteil zu dieser Zeit und allen US-Staatsbürgern wird geraten, bis weitere Informationen erhältlich sind, Schutzräume aufzusuchen."
Am 16. Juli warnte bereits das Konsulat auf ihrer Homepage: „Wir haben glaubhafte Berichte über ausgedehnte Gewaltereignisse erhalten, die zwischen den Drogenhandelsorganisationen und der mexikanischen Armee in Nuovo Laredo stattfinden. Das Konsulat bestätigt, Handgranaten wurden bei den Angriffen eingesetzt. Mitglieder der Drogenbanden blockieren mindestens eine Hauptstrasse, Lopez de Lara, und entführen Fahrzeuge. Andere Strassen können ebenfalls von Drogenhändlern blockiert sein.“
Einen Tag vor dem Überfall auf die Farmen hatte ein Polizeisprecher in Laredo noch gesagt, es bestünde keine Gefahr, die Gewalt würde auf die amerikanische Seite überschwappen. Bewohner hatten die Schüsse und Explosionen von der mexikanischen Seite der Grenze gehört und ihre Besorgnis der Polizei gemeldet.
Die Gewalt ist in letzter Zeit entlang der Grenze stark gestiegen. Im April 2010 hatten Agenten der Border Patrol in Laredo einen Drogenschmuggler am Rio Grande beim Grenzübertritt erwischt und erschossen. Ein Beamter der Border Patrol verlor bei einer Schiesserei sein Leben. Die Drogenbanden sollen ein Kopfgeld von 250'000 Dollar für die Tötung von Grenzbeamten ausgesetzt haben.
Die Los Zetas sind gut ausgebildete Killer, die von Spezialeinheiten der Vereinigten Staaten trainiert wurden, um gegen das Drogenkartell in Mexiko zu kämpfen. Danach hat sich das „Kind“ wohl gegen den „Vater“ gewendet und die Seiten gewechselt. Als der Drogenkrieg immer hitziger wurde, haben die Los Zetas mehr Geld für sich gesehen, wenn sie für das Golfkartell arbeiten und haben sich denen angeschlossen.
Bei Los Zetas handelt es sich um eine Söldnerarmee, die aus ehemaligen Mitgliedern der mexikanischen militärischen Spezialeinheiten, mexikanischen Federales (Bundespolizei), korrupten Politikern und Drogenhändlern besteht. Ihr Anführer heisst Heriberto “El Lazca” Lazcano und sie wird als die gewalttätigste paramilitärische Gruppe in Mexiko beurteilt.
Er wird geschätzt, dass alleine 17'000 mexikanische Soldaten vergangenes Jahr abtrünnig wurden, um für das Drogenkartell zu arbeiten. Ausserdem schmuggelt das Drogenkartell illegal automatische Gewehre, Granaten und andere Waffen aus Süd- und Mittelamerika nach Mexiko, um damit gegen die Regierung und Feinde zu kämpfen.
Im März haben die Los Zetas ihre Hochburg in Reynosa aufgegeben und sind nach Nuevo Laredo gezogen, unmittelbar an der Grenze zu Laredo, Texas. Sie kontrollieren den Drogenschmuggel in die USA über Texas. Dabei werden Kuriere benutzt, die mit Rucksäcke voller Drogen über das menschenleere Grenzgebiet eindringen. Es wird vermutet, die Gruppe besteht aus einer kleinen Armee mit 1'000 Mitglieder.
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Mittwoch, 21. Juli 2010
Die Cheonan wurde nicht von einem Torpedo versenkt
Die Analyse des offiziellen Untersuchungsberichts zeigt, die südkoreanische Korvette "Cheonan" wurde nicht durch einen Torpedo getroffen, die am 26. März vor der Insel Baengnyeong sank, wobei 46 südkoreanische Marinesoldaten ums Leben kamen. Ausserdem wurden Beweise gefälscht, um Nordkorea als Täter hinzustellen.
Alles deutet darauf hin, entweder handelt es sich um ein sogenanntes „Friendly Fire“ Ereignis, oder die Cheonan überfuhr eine eigene Seemine. In beiden Fällen handelt es sich dann um einen Unfall, der während der Seemanöver zwischen der Marine der USA und Südkorea die damals abliefen passierte. Oder bei der Versenkung handelt es sich um ein inszeniertes Ereignis der USA, um eine klassische Operation unter falscher Flagge, in dem sie selber das Schiff versenkten.
Unfall oder Absicht, das Ereignis wird dazu benutzt, um es Nordkorea in die Schuhe zu schieben.
Wie bei allen „Angriffen“ muss man sich immer die Frage stellen, wer profitiert davon? In diesem Fall sicher nicht Nordkorea, das wieder als „Bösewicht“ hingestellt wird. Wie wenn sie einen Torpedoangriff vor ihrer eigenen Küste durchführen würden und der Täter damit eindeutig wäre. So blöd sind sie auch wieder nicht. Es sind hauptsächlich die USA, aber auch Südkorea, die daraus wirksame Propaganda machen und eine gewünschte Politikänderung im asiatischen Raum damit erzielen.
US-Aussenministerien Hillary Clinton und US-Verteidigungsminister Robert Gates halten sich heute in Südkorea auf und besuchten Panmunjom an der demilitarisierten Zone, ca. 55 Kilometer nördlich von Seoul. Sie schauten demonstrativ mit Ferngläsern über die Grenze, um ihre Unterstützung für Südkorea zu demonstrieren.
Zugleich wurden umfangreiche Seemanöver vor der koreanischen Halbinsel unter dem Namen "Invincible Spirit" zwischen dem 25. und 28. Juli angekündigt, an denen 8'000 Soldaten und insgesamt 20 Schiffe teilnehmen werden, darunter U-Boote und der Flugzeugträger "USS George Washington" mit 200 Flugzeugen. Damit schicken die USA ein "starkes Signal der Abschreckung" nach Nordkorea, so Gates.
Seunghun Lee, Professor für Physik an der Universität von Virginia und J.J. Suh, Direktor für Koreastudien an der John Hopkins Universität, stellten vorletzte Woche in Tokio ihre Analyse des Untersuchungsberichts vor. Die Wissenschaftler haben ihn zerpflückt, sie halten ihn für widersprüchlich, falsch und ein Machwerk. Sie kamen zum Ergebnis, die Cheonan wurde nicht durch einen Torpedo getroffen und verlangen deshalb eine neue Untersuchung, die so umfassend, objektiv und wissenschaftlich wie möglich sein muss.
Sie sagen, schliesslich wurden 46 Matrosen getötet und der Frieden und die Sicherheit Koreas und nordost Asiens steht auf dem Spiel. Die Familien der getöteten Seeleute und auch die internationale Gemeinschaft erwarten einen korrekten Bericht und kein Märchen.
Seunghun Lee unterstellt den Ermittlern, sie hätten die Resultate von Materialuntersuchungen am Wrack gefälscht. Die Schäden am Boot zeigten, es war keine Explosion im Schiff und auch kein Treffer durch ein Unterwassergeschoss. Die Spuren eines Aluminiumoxids, das die Cheonan mit einer Explosion des sichergestellten Torpedowracks in Verbindung bringen sollte, hält er für Korrosionsspuren.
Er fragte ferner, warum die Farbe der handgeschriebenen koreanischen Markierung "Nummer 1" frisch sei, die von einem Filzstift stammt, der in Nordkorea gar nicht erhältlich ist, während der Lack des Torpedopropellers daneben völlig verwittert sei. Dies sehe nach einer nachträglichen Manipulation aus, um Nordkorea zu verdächtigen.
Hier sieht man die "nordkoranische" Filzstiftmarkierung die frisch ist:
Jeder der Augen hat kann er kennen, dieser Torpedo ist nicht nur wenige Tage im Meer gelegen und danach schon so verrostet "gefunden" worden. Lächerlich.
Lee sagte dazu: "Die Regierung lügt wenn sie sagt, das wurde im Wasser gefunden. Ich denke das ist etwas was sie aus einem Lager mit altem Material hervorgeholt haben, um es der Presse zu zeigen."
„Bis die südkoranische gemeinsame Untersuchungsgruppe (JIG) die internationale Gemeinschaft der Wissenschaftler über die Echtheit ihrer Angaben überzeugt, kann ihre offizielle Schussfolgerung, ein Torpedo hat die Cheonan versenkt, verworfen werden,“ sagen Seunghun Lee und J.J. Suh.
Wie kann der Torpedo überhaupt noch vorhanden sein, wenn er die Explosion ausgelöst hat? Den dürfte es gar nicht geben und müsste durch die Tetonation völlig zerstört sein. Das Schiff fliegt in die Luft aber der Torpedo "Made in Norkorea" ist noch da. Lächerlich. Das erinnert an 9/11 und den Pass eines angeblichen Entführers, der völlig unbeschädigt in den Trümmern von Ground Zero gefunden wurde. Wieder so ein "Wunder".
Nordkorea hat auch vehement jede Beteiligung an der Versenkung abgestritten und nach den Beweisen verlangt. Russland und China sind auch sehr skeptisch und meinen, da ist was ganz anderes abgelaufen. Die UNO hat die Versenkung verurteilt, ohne aber einen Täter zu nennen.
Um die Lage zu erklären, bei der Insel Baengnyeong handelt es sich um eine südkoreanische Enklave, die ca. 20 Kilometer mitten vor der nordkoreanischen Küste liegt. 
Genau zum Zeitpunkt des Vorfalls liefen Seemanöver der US- und südkoreanischen Marine vor der Insel ab. Das Meer ist dort relativ seicht, nur 30 Meter tief. Laut Karten und Fotos, die vom südkoreanischen TV gezeigt wurden, markierten DREI Bojen die Stellen des Wracks, ja drei.
Die erste Boje den Rumpf, dann 6,4 Kilometer weiter die zweite mit dem abgetrennten Heck und die dritte nahe der Küste ist sehr verdächtig, dort ankerte nach dem Vorfall das US-Bergungsschiff "USNS Salvor" und Marinetaucher holten was wie Leichen und Teile aussah aus dem Wasser. Die Südkoreaner durften dort nicht hin. Die Untersuchungsgruppe hat auch die Offiziere und Taucher der Salvor nicht befragen dürfen, was sie da gemacht haben.
Schiffe wie die Salvor unterstehen nicht dem üblichen Flottenkommando, sondern dem Marinegeheimdienst und zu ihren Aufgaben gehören geheime Operationen, wie die Bergung von Waffen aus versunkenen fremden Schiffen, oder das Anzapfen von Unterseekabel, das Verlegen von Sonarsysteme gegen U-Boote und auch das Minenlegen.
Über diese dritte Boje und den Aktivitäten der US-Marine dort wurde nur anfänglich berichtet, dann unter massiven Druck der US-Besatzungsbehörden und südkoreanischen Regierung nicht mehr. Die lokalen Medien wurden der falschen Berichterstattung beschuldigt.
Deshalb gibt es Gerüchte in Südkorea, ein amerikanisches U-Boot könnte dort gesunken sein und es findet eine Bergung statt. Von der Präsenz dieses U-Boots haben die Südkoreaner möglicherweise nichts gewusst, haben es als eins aus Nordkorea gehalten und darauf das Feuer eröffnet. Oder es kam zwischen dem U-Boot und der Cheonan während des Manövers zu einer Kollision. Ob Verwechslung oder Unfall, beide sind dabei gesunken. Jedenfalls wird dieser Teil der Story völlig unter Verschluss gehalten. Was haben sie zu verbergen?
Möglich ist auch das Überfahren einer eigenen Seemine, denn die Gewässer dort sind mit Hunderten Minen bestückt, um das Eindringen von nordkoreanischen Schiffen zu verhindern. Entweder ist die Cheonan in einen verminten Bereich reingefahren, oder eine Mine hat sich von der Verankerung gelöst, die zeriss dann das Schiff. Jetzt schlachtet man das Ereignis zu Propagandazwecke aus und versucht durch Manipulation der Beweise diesen Unfall den Nordkoreanern als Angriff anzuhängen.
Es kann auch ein bewusster Abschuss durch die USA sein und das südkoreanische Schiff hat sich gewehrt bevor es sank. Alles ist möglich, nur wie die Analyse des Untersuchungsberichts durch Seunghun Lee und J.J. Suh zeigt, war es ganz sicher kein Torpedo. Ausserdem, warum müssen Beweise gefälscht werden, um es aussehen zu lassen, es waren die „bösen“ Nordkoreaner? Während der Manöver hätten die US- und südkoreanischen Schiffe sowieso mit ihrer hochmodernen Technik schon von Weiten ein nordkoreanisches U-Boot entdeckt und entsprechend reagiert.
Der Name - gemeinsame zivil-militärische Untersuchungsgruppe - sagt nicht die Wahrheit aus. 65 der 74 Mitglieder arbeiten für das südkoreanische Verteidigungsministerium oder sind eng verbundene Denkfabriken und Institutionen. Einer der beiden Vorsitzenden ist Pak Chǒng-I, ein Dreisternegeneral, der nach Veröffentlichung des Berichts befördert wurde und einen vierten Stern bekam.
Die kritischen Stimmen in Südkorea über den Bericht der Kommission werden immer lauter. Südkoreanische Politiker sagen, sie werden über die Untersuchung im Dunkeln gehalten.
"Wir fragten nach einfachen grundlegenden Informationen: Interviews mit den Matrosen die überlebt haben, Aufzeichungen der Kommunikation, der Grund warum das Schiff überhaupt dort war," sagte Choi Moon-soon, ein Parlamentarier der Democratic Party. Dem Parlament wurde bisher keine Einsicht in den ganzen Bericht durch die Untersuchungskommission erlaubt, nur eine fünfseitige Zusammenfassung.
"Ich weiss nicht warum sie den Bericht nicht veröffentlichen. Sie versuchen Ungereimtheiten zu zu vertuschen und das hat ihnen Glaubwürdigkeit gekostet," sagt Kim Chul-woo, ehemaliger Offizieller des Verteidigungsministeriums.
Das militärische Überwachungsgremium, der Ausschuss für Inspektion und Kontrolle, hat oberste Marineoffiziere der Lüge und der Verheimlichung von Informationen beschuldigt.
"Militäroffiziere haben bewusst Schlüsselinformationen in ihrem Bericht an oberst Offizielle und an die Öffentlichkeit weggelassen und verdreht, weil sie es vermeiden wollten zur Rechenschaft gezogen zu werden," sagte ein Mitglied des Ausschuss der südkoreanischen Zeitung "Chosun Ilbo".
Die kritische Analyse der unabhängigen Wissenschaftler ist allemal glaubwürdiger als der Bericht des Militärs. Die haben sich ja nur selber untersucht. Angeblich soll die schwedische Delegation in der Ermittlergruppe sich geweigert haben den Bericht zu unterschreiben, was aber von der Havarie-Kommission in Stockholm weder bestätigt noch dementiert wird.
An dieser Geschichte ist alles faul und die USA und ihre hörigen Marionetten in Südkorea lügen wie gedruckt. Das was uns bisher erzählt wurde, ist wieder nur ein Märchen, wird einem passenden Sündenbock in die Schuhe geschoben, der sich nicht wehren kann. Wem gehören schliesslich die Medien und wer kann nur einseitig seine Version der Geschichte darstellen?
Die imperialistische Politik Amerikas profitiert davon. Die USA können Nordkorea weiterhin als grosse Gefahr darstellen und damit ihre Präsenz in Japan und Südkorea verstärkt rechtfertigen. Wo es doch in der Bevölkerung laute Stimmen gibt, die Besatzer endlich loszuwerden. Und die rechten Nationalisten in Südkorea nutzen auch die Lügen, um ihre Position zu stärken.
Eine neue Untersuchung muss her, so wie von den Wissenschaftlern verlangt.
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Dienstag, 20. Juli 2010
Zeltstadt für obdachlose Veteranen
Wenn du für dein Vaterland im Krieg dein Leben riskiert hast und dann zu Hause nicht mehr zu recht kommst, dann landest du zum Dank hier. Amerika sorgt ganz toll für seine Helden. Fotos der Zeltstadt für obdachlose Veteranen in San Diego Kalifornien:

Ob General Stanley McChrystal, ehemaliger Oberkommandierender aller NATO-Truppen in Afghanistan, auch dort wohnt, nachdem er zurückgetreten wurde?
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Montag, 19. Juli 2010
Kalifornien verwandelt sich in ein Kriegsgebiet
In der Stadt Oakland an der Bucht von San Francisco sind Schiessereien an der Tagesordnung. Es ist einer der Städte in Amerika mit der höchsten Anzahl an Gewaltverbrechen. Am besten man zieht sich als Einwohner eine kugelsichere Weste an, damit man von den Geschossen die rumfliegen nicht getötet wird. Durch die Sparmassnahmen sind die Polizeikräfte erheblich reduziert worden und es herrscht mehr oder weniger Chaos dort. Alleine in den letzten Tagen kam es zu drei Schusswechsel, eines auf der Autobahn, dann im U-Bahnhof und am Sonntagabend eines vor einem Wohnblock.
Um ca. 23:30 Uhr waren Polizisten gerade an der Kreuzung 8th Street und Adeline Street in West Oakland am Sonntag dabei einen Autofahrer wegen vermuteten Drogenbesitz zu kontrollieren, als aus einem Wohnblock heraus auf sie geschossen wurde. Es erfolgte daraufhin ein wilder Schusswechsel zwischen Polizisten und ein oder mehreren Personen. Hier ein Augenzeugenbericht von zwei Einwohner der Schiesserei, die sich anhört wie in einem Kriegsgebiet:
Die Polizisten mussten sich zurückziehen und nach Verstärkung rufen. Danach durchsuchten sie das Gebäude, aber sie fanden weder Waffen noch den oder die Schützen. Die Überwachungskameras des Hochhauses zeichneten nichts auf, weil das System mutwillig zerstört wurde.
Oakland hat aus Geldmangel 10 Prozent der Polizisten entlassen, 80 wurden davon betroffen, und die Tarifverhandlungen sind gescheitert. Ein Restbestand von nur 696 Beamten soll eine Stadt mit über 400'000 Einwohner beschützen. Polizeichef Anthony Batts hat deshalb eine Liste von Straftaten aufgeführt, bei denen seine Beamten nicht mehr ausrücken würden. Diese sind zum Beispiel Diebstahl, Einbruch, Betrug, Nötigung, Geldfälschung, Autounfälle und Vandalismus. Wer von so einer Straftat betroffen ist, kann sich nur noch online über Internet bei der Polizei melden.
Als Folge der Sparmassnahmen hat Polizeichef Batts 63 Beamte die eng mit den lokalen Einwohnergruppen zusammengearbeitet haben, um Straftaten zu verhindern und sicherheitsrelevante Themen anzusprechen, auch entlassen müssen. Damit ist ein Grossteil der präventiven Polizeiarbeit verschwunden. Der Schutz der Bürger von Oakland ist nicht mehr gewährleistet und sie werden aufgegeben.
Es sieht so aus, wie wenn Oakland ein Beispiel für die Zukunft anderer amerikanischer Grossstädte ist, wo aus Geldmangel die Polizeieinheiten verkleinert werden und dadurch Anarchie ausbricht. Wenn man in Oakland wohnt, kann man nur entweder wegziehen oder sich mit Schutzweste und Waffen gegen die Kriminellen wehren. Wer selber Opfer wird, muss entweder die Abwesenheit der Exekutive akzeptieren oder zur Selbstjustiz greifen.
Willkommen im Wilden Westen!
Danke Obama für den Zusammenbruch der Gesellschaft. Geld für die endlosen Kriege in fernen Ländern ist da, aber nicht um die eigenen Bürger zu beschützen. Die Wirtschaft ist kaputt, der Wert des Dollars schmilzt dahin, es gibt keine Jobs, die Infrastruktur bricht zusammen und der Staat kann seine Aufgaben nicht mehr erfüllen. Das Zerstörungsprogramm der NWO läuft genau nach Plan schrittweise ab.
Hier noch ein weiteres Beispiel für die Kriminalität in den USA. Drei als FBI-Agenten verkleidete Einbrecher versuchen in der Nacht in Cooper City nördlich von Miami Florida in ein Haus einzudringen. Als der Besitzer aufwacht, rufen sie: "FBI, FBI, machen sie auf!" Dieser lässt sich aber nicht täuschen und schiesst durch die Glasscheibe, worauf die Einbrecher flüchten. Die Bilder der privaten Überwachungskamera zeigen den Vorfall. Die Täter wurden übrigens nicht gefasst:
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Sonntag, 18. Juli 2010
Agenten suchen Wikileaks-Gründer an Hacker-Konferenz
Von vergangenen Freitag bis Sonntag fand in New York die „The Next Hope“ Hacker-Konferenz statt. Bundesagenten erschienen dort am Freitagmorgen und suchten Julian Assange, den Gründer von Wikileaks. Die US-Behörden wollen ihn unbedingt wegen der Veröffentlichung des Apache-Videos verhören, welches die Abschlachtung von Zivilisten in Bagdad zeigt.
Siehe: Wikileaks zeigt Ermordung von Reuters Journalisten und Zivilisten
Eric Corley, Verleger des 2600 Magazin und Organisator der Konferenz sagte, fünf Agenten des Heimatschutzministeriums (der US-GESTAPO) erschienen einen Tag bevor Assange eine Ansprache um 13:00 Uhr am Samstag halten sollte.
Corley hatte bereits am 19. April verkündet, Assange würde der Hauptredner sein. Aber am 14. Juni, nach dem die Nachricht über die Verhaftung des Soldaten Bradley Manning bekannt wurde, welcher das Video an Wikileaks weitergegeben hat, gab es die Warnung, Assange würde möglicherweise ausserhalb der Vereinigten Staaten bleiben, aus Sorge wegen seiner Verhaftung.
Und tatsächlich, die Agenten kamen umsonst. Assange sprach live zugeschaltet über Video irgendwo aus dem Ausland mit den Zuhörern im Saal.
Wenigstens zahlten zwei der Agenten den vollen Eintrittspreis von 100 Dollar, um an der Veranstaltung teilzunehmen, sagte Corley, denn ohne richterlichen Haftbefehl wären sie nicht gratis reingekommen.
Das schlimme an der Verhaftung von Manning ist eigentlich, dass ein Hacker mit Namen Adrian Lamo ihn an die US-Behörden verraten hat. In einem Chat war der Spezialist für Militäraufklärung so dumm und hat zugegeben, die Quelle des Apache-Videos zu sein, zusammen mit Aufnahmen über den Garani Luftangriff in Afghanistan 2009, die demnächts veröffentlicht werden sollen.
Manning soll auch 260'000 diplomatische Depeschen an Wikileaks weitergegeben haben. Das war angeblich der Anlass für Lamo, Manning anzuzeigen. Wikileaks hat bisher nicht bestätigt, ob Manning eine Quelle für sie war und sie sagen auch nicht, ob sie die 260'000 Nachrichten von ihm erhalten haben.
Hier haben wir wieder die Bestätigung, wir leben in einer verkehrten Welt. Nicht die Besatzungen der Hubschrauber als Täter, welche ein Dutzend Zivilisten und zwei Reuters Journalisten mit Maschinengewehrfeuer niedergemetzelten, werden bestraft, sondern der Soldat der das Video weitergab sitzt im Gefängnis und Assange von Wikileaks wird gesucht, um ihn mundtot zu machen. Statt "Whistleblower" zu schützen und für ihren Mut zu danken, damit die Öffentlichkeit die Schweinereien mitbekommt die ablaufen, werden sie verfolgt.
Obama versprach nach seinem Amtsantritt eine "neue Era der Offenheit" in Washington, dabei verhält er sich genau wie Bush und hält alles geheim, bestraft die, welche Informationen ans Licht bringen. Nichts was er damals angekündigte hat er eingehalten. Er hat weder die Kriege beendet, oder Guantanamo geschlossen, noch die Polizeistaatsgesetze aufgehoben. Er ist schlimmer als Bush es je war, nur ein PR-Konstrukt, eine Wall Street Marionette, ein Befehlsempfänger, der vorgegebene Texte vom Teleprompter abliest.
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