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Montag, 23. August 2010

Die schmutzigen Tricks der Kriegshetzer

Die Schmutzkampagne gegen Julian Assange und Wikileaks ist voll im Gange und hat das erreicht was sie sollte. Statt das Augenmerk auf die Kriegsverbrechen die in Afghanistan durch die NATO-Streitkräfte begangen werden zu konzentrieren, welche durch die Veröffentlichung der Militärprotokolle ans Tageslicht gekommen sind, steht jetzt das Sexualverhalten von Assange im Mittelpunkt, „hat er oder hat er nicht jemand vergewaltigt“. Die Ablenkung ist perfekt und die Medien bedienen die Voyeure.

Genau das gleiche passiert auch mit der mutmasslichen Quelle der Afghanistan Protokolle, mit dem 23-jährigen Soldaten Bradley Manning, dem man Homosexualität oder Bisexualität unter vorgehaltener Hand vorwirft, denn er hätte angeblich einen Freund der eine Transe ist. Ausserdem hätte er sich über die intolerante Politik des Pentagon gegenüber den Homosexuellen unter den Soldaten auf seiner Facebook-Seite beschwert. Das sagt natürlich alles über seinen „amoralischen“ Charakter und erklärt seinen „Verrat“.

Das ist die typische pervertierte Moraleinstellung der Amerikaner, die aber auch hier gang und gebe ist. Diese Obsession mit dem Privatleben und die Verurteilung wegen eines „abartigen“ Sexualverhalten. In den Augen der Amerikaner ist ein Präsident der sich im Oval-Office einen blasen lässt hundertmal schlimmer als einer der das Land in Kriege mit unverschämten Lügen über nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen reinzieht und dabei Millionen umbringt. Ein nackter Busen ist ein Skandal, aber das Abschlachten von Zivilisten nicht.

Es gibt Dutzende Beispiele wie man in Amerika jemand fertigmachen kann, in dem man das Thema „Sex“ aufs Tapet bringt. Der ehemalige Generalstaatsanwalt und Gouverneur von New York, Eliot Spitzer, hat man auch so fertig gemacht und er musste zurücktreten, weil er angeblich mit öffentlichen Geldern ins Puff gegangen ist und sich dort vergnügte. Ist ja auch schlimm so etwas. Diese Enthüllung kam genau 14 Tage nach dem er in der Washington Post einen Artikel über die Korruption und Machenschaften der Wall Street und die Verbindung zur Bush-Regierung geschrieben hatte. Was für ein Zufall.

Im Nachhinein stellte sich heraus, es gab keine Beweise für einen Missbrauch von öffentlichen Geldern und das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt. Der Zweck der Verleumdung wurde aber erreicht und man war ihn los.

Zuerst hat das Pentagon und ihre bezahlten Schreihälse in den Medien Julian Assange und Wikileaks beschuldigt, sie hätten „Blut an den Händen“, weil sie mit der Veröffentlichung der Protokolle das Leben von amerikanischen Soldaten und deren afghanischen Kollaborateure gefährden würden. Dabei hat Wikileaks dem Weissen Haus angeboten, bei der Streichung von Namen die in den Protokollen auftauchen mitzuhelfen. Dies wurde aber abgelehnt. Ausgerechnet die Kriegsverbrecher, die Hunderttausende Zivilisten durch den illegalen Krieg in Afghanistan ermordet haben, echauffieren sich und spielen die Moralapostel.

Nach dem diese Beschuldigung ins Leere lief, hat man nun die Sexkarte gezogen und es ist auf sehr dubioser Weise zu den Vergewaltigungs- und Belästigungsvorwürfen in Schweden gegenüber Assange gekommen. Diese wurden innerhalb weniger Stunden von der Justiz wieder zurückgezogen, mit der Begründung, die wachhabende Staatsanwältin, die den Haftbefehl veranlasste, hätte nicht alle Informationen gehabt. Die Vergewaltigungsvorwürfe wären grundlos, aber wegen Belästigung wird noch ermittelt.

Damit war aber der Schaden angerichtet und der Dreck klebt nun.

Die Quelle dieser Anschuldigungen sind zwei Frauen die bisher anonym geblieben sind, deren Märchengeschichte sehr dubios ist. Laut den bisher bekannten Aussagen, haben sich die beiden „Damen“ bei einem Vortrag von Julian Assange „zufällig“ getroffen und dabei „Erfahrungen“ ausgetauscht. Sie waren sich dann einig zur Polizei zu gehen und Anzeige zu erstatten, haben sich dabei gegenseitig bestätigt. Schwesterliche Solidarität im Interesse des Pentagon.

Aber der Feminismus ist sowieso einer der „Trumpfkarten“ welche die Kriegstreiber ausspielen, um den „Befreiungskrieg“ in Afghanistan zu verkaufen. Sieht man am letzten Titelbild des „Time Magazine“, eine reiner Propagandaaktion übelster Machart. Dabei befreien sie mit ihren Bombenangriffen nicht die Frauen, sondern töten sie willkürlich zu Tausenden oder machen sie zu Witwen und die meisten Frauenrechtler fallen auf diese Lügen rein, wollen nicht sehen was ein Krieg wirklich ihren „Schwestern“ antut.

Die Beschuldigungen gegen Assange stinken zum Himmel. Da kommen zwei Frauen ausgerechnet zu einem Vortrag von ihrem angeblichen Peiniger, treffen sich zufällig, und während sie sich unterhalten entdecken sie, sie sind beide von diesem „Monster“ vergewaltigt worden. Wie wenn es normal wäre, dass sich Vergewaltigungsopfer nachträglich als Zuhörer zum Täter begeben. Warum? Weil sie masochistisch veranlagt sind und noch ein Autogramm von ihm wollen?

Assange erzählte dazu einer schwedischen Zeitung, er kenne diese Frauen gar nicht und wenn er Sex gehabt hätte, dann immer nur im beidseitigen Einverständnis.

Dann wird diese Anzeige von der Staatsanwältin, die als erste mit dem Fall betraut wurde, sofort am Freitag dem grössten Boulevardblatt Schwedens gesteckt und die bringen die dramatische Geschichte um 5 Uhr Früh am Samstag, was dann als Schlagzeile rund um die Welt ging.

Normalerweise würde man in einem Rechtsstaat solche Anzeigen aus Gründen des Personenschutzes erstmal vertraulich behandeln, bis der Beschuldigte seine Version der angeblichen Vorkommnisse aussagen kann und echte Beweise vorliegen. Jeder kann jeden anzeigen, damit ist doch nichts bewiesen. Ausserdem gehen sie der Öffentlichkeit sowieso nichts an.

Wie ist Assanges Name und der Inhalt der Anzeige sonst zu den Medien gekommen? Damit hat die Staatsanwalt ganz klar das Gesetz gebrochen, wenn sie es waren. Oder waren sie es gar nicht und jemand mit bösen Absichten hat die Information weitergeleitet? Wer kann das wohl sein und wer hätte ein Motiv?

Jeder der jetzt meint, diese Geschichte ist kein Zufall, sondern eine geplante Schmutzkampagne der amerikanischen oder schwedischen Geheimdienste, ist ein „Verschwörungsspinner“, was eine der Frauen gesagt haben soll.

In ihrem Interview mit Aftonbladet wies sie die Idee zurück, bei dem Vergewaltigungsvorwurf handele es sich um „schmutzige Tricks“, weil Wikileaks die US-Regierung blossstellt. Sie sagte: „Die Anzeigen gegen Assange sind selbstverständlich nicht vom Pentagon orchestriert.

Natürlich nicht, ist alles reiner Zufall, dass die Anzeigen just zu dem Zeitpunkt kommen, wo Wikileaks weitere 15'000 Dokumente und ein weiteres Video über ein Massaker der US-Streitkräfte veröffentlichen will und die Juristen des Pentagon und des Weissen Haus sich krampfhaft überlegen, wie sie Assange und seine Helfer mit irgendeinem Paragrafen über „nationale Sicherheit“ mundtot machen und ins Gefängnis bringen können.

Die ganze Welt beschäftigt sich jetzt NICHT mit den Afghanistan-Protokollen, mit dem was drin steht über Killerkommandos, wie Taskforce 373 der Amerikaner und Taskforce 47 der Deutschen, die Todeslisten exekutieren, über die Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, die in Afghanistan begangen werden, sondern wird mit dem Sexualverhalten von Assange und Manning abgelenkt.

Es soll nicht bekannt werden ...

- Dass die US-Streitkräfte eng mit den Drogenhändlern zusammenarbeiten und die Drogengeschäfte im eigenen Interesse fördern, dafür als Gegenleistung jeden ermorden den die Drogenhändler als Problem betrachten.

- Dass die Afghanen sagen, die Amerikaner sind viel schlimmer als die Russen jemals waren, denn die Russen haben wenigstens nicht Frauen aus ihren Häusern gezerrt, vergewaltigt und danach einfach erschossen.

- Dass viele US-Offiziere sich die Taschen vollstopfen, Kulturgüter plündern und die Gelder des amerikanischen Steuerzahlers, die für den Aufbau vorgesehen sind, stehlen und als Millionäre nach Hause gehen.

- Dass Transportmaschinen mit Nachschub reinfliegen und mit Tonnen an Drogen und Paletten an Dollarnoten wieder rausfliegen.

- Dass es mittlerweile in den sogenannten "Steueroasen" nur so von ehemaligen US-Offizieren wimmelt, die ihre Millionen irgenwie anlegen wollen, die sie in den Kriegsgebieten geraubt haben.

- Dass auch in Afghanistan DU-Munition einsetzt wird und deshalb ganze Landstriche radioaktive verseucht sind, Menschen an Krebs sterben und Babys mit schlimmsten Missbildungen geboren werden.

- Dass überhaupt Afghanistan als Testgelände für neue Waffen werwendet wird, einschliesslich Phosphor- und Wolframbomben, welche die übelsten Schäden an Mensch und Natur anrichten.

Das sollen wir alles nicht wissen, sondern uns mit "intimen Details" beschäftigen.

Schaut euch die Fotos von Dr. Mohamed Daud Miraki hier an, aber Vorsicht, sie sind heftig!

Und hier sein Video über das Massaker der US-Streitkräfte vom 22. August 2008, bei dem über 90 Bewohner des Dorfes Azizabad ermordet wurden:

Teil 1:


Teil2:

Dienstag, 17. August 2010

Afghanistan ist Obamas Krieg

Es wird gerne von den Apologeten der US-Kriegspolitik erzählt, Barracke Osama hat den Krieg in Afghanistan von Georgi Boy nur geerbt und musste ihn „gezwungenermassen“ weiterführen. Er ist dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kind, völlig unschuldig.

Die Wahrheit ist aber eine ganz andere. Erstens hat seine Heiligkeit die Truppenstärke mehrmals erheblich erhöht. Zweitens haben mehr US-Soldaten während seiner kurzen Misswirtschaft ihr Leben verloren als unter seinem Vorgänger. Ja, Afghanistan ist definitiv der Krieg des Friedensnobelpreisträgers und diese Auszeichnung sollte in Kriegsnobelpreis umgetauft werden.

Seit Obama im Januar 2009 ins Amt gehievt wurde, sind 588 US-Soldaten „gefallen“. Unter Bush waren es 564. Das heisst, in den 2 kurzen Jahren von Obama mehr als in den 7 langen Jahren von Bush. Damit hat sich die Zahl der getöteten US-Soldaten unter Obama verdoppelt.

2009 war das Rekordjahr mit 310 Toten, doppelt so viel wie das höchste Jahr 2008 unter Bush mit 153. Das hat Obama befohlen und auf dem Gewissen. Die neuesten Todesfälle heute den 17. August mit drei US-Soldaten.

Das Motto der schwarzen Friedenstaube heisst jetzt „Yes we can ... kill more than Bush!

Insgesamt sind es für alle ISAF-Streitkräfte, oder der Koalition der Söldner, bis heute 2004 tote Soldaten, davon 42 Deutsche.

Und was hat er damit erreicht? Nichts! Ausser Hunderttausende getötete und verwundete afghanische Zivilisten, ein völlig zerstörtes Land, mit einer korrupten Marionettenregierung und blühenden Mohnfeldern, die Rekordprofite für die Drogenmafia aka CIA garantiert. Und das ganze kostet astronomische Summen, die den amerikanischen Staat noch mehr in den Bankrott treibt. Gleichzeitig ist kein Geld für die staatlichen Aufgaben da, die Infrastruktur des Landes zerbröckelt völlig und die Arbeitslosigkeit liegt bei 22 Prozent.

Das heisst, Obama hat nicht nur Bush mit den Kriegstoten übertroffen, er hat auch in der kurzen Zeit die Staatsverschuldung verdoppelt und die Vernichtung der Arbeitsplätze noch mehr vorangetrieben. Was den Umweltschutz betrifft noch mehr Schaden wegen der Ölkatastrophe und seinem Nichthandeln angerichtet wie Bush mit Katrina in New Orleans.

Aber verkaufen tut er sich mit Hilfe der Medien genial, zuletzt in dem er im Golf von Mexiko baden ging, obwohl das auch gefaked ist. Es wurden gar keine Presseleute zugelassen, sondern nur ein offizieller Fotograf des Weissen Haus. Die Ölpest geht unter Wasser munter weiter und US-Forscher widersprechen Behauptungen der Obama-Regierung, wo nach ein Grossteil des ausgelaufenen Öls wieder verschwunden sei.

Wollte er nicht die Kriege beenden? Hat er das nicht hoch und heilig versprochen? Wurde er nicht gerade deswegen gewählt, weil er die Bush-Ära der Kriege beenden und eine neue Zeit des Friedens einläuten wollte? Hier ein Ausschnitt aus seiner Wahlkampfveranstaltung vom 27. Oktober 2007. Dort versprach er:

"Ich verspreche euch folgendes, wenn wir nicht bis ich Präsident werde die Truppen abgezogen haben, dann ist es das erste was ich machen werde. Ich werde die Truppen nach Hause bringen und dem Krieg ein Ende setzen. Das könnt ihr zur Bank bringen!" (Englisch - das ist so sicher wie eine Bank (lach) oder darauf könnt ihr euch 100% verlassen)



Ja Mister Heiligenschein, wo sind deine Taten nach diesem Versprechen? Du bist genau so ein Lügner und Kriegstreiber wie dein Vorgänger, ja sogar noch schlimmer!

Die US-Bevölkerung ist aus dem Obama-Delirium aufgewacht und seine Beliebtheit ist laut neuesten Umfragen am Boden, zu gross sind die Probleme im Lande die er nicht anpackt oder sogar verursacht. Ab Morgen Donnerstag flüchtet er mit seiner Familie in die Ferien, auf der idyllischen Atlantik-Insel Martha's Vineyard will er am Strand liegen, wandern, Glace essen gehen, während die Menschen keine Jobs haben und aus ihren Wohnungen fliegen.

Verwandter Artikel: Unter der NATO-Herrschaft ist Afghanistan der grösste Drogenproduzent der Welt

Freitag, 6. August 2010

Hollywood bereitet den Krieg gegen Iran vor

Ein Propaganda-Film über die Abrüstung von Atomwaffen wird seit dem 23. Juli in den Kinos der USA gezeigt, der ganz klar die Meinungsbildung beeinflussen soll. Er heisst «Countdown to Zero» und es geht Vordergründig darum, die Zuschauer für die atomare Abrüstung zu motivieren, also eigentlich eine gute Botschaft. Tatsächlich wird aber die Angst vor dem Iran geschürt, ganz klar mit der Absicht, die Menschen auf einen Angriff gegen das Land vorzubereiten.

Wer sind die Macher des Films? Genau die welche uns auch den grössten Lügenfilm bisher gebracht haben, «Eine unbequeme Wahrheit», über die Gefahr des CO2 und der vom Menschen gemachten globalen Erwärmung. Auch so eine Panikmache und Erfindung.

So wird im Film behauptet, islamistische Terroristen der „Al-Kaida“ wollen sich Nuklearmaterial oder Atomwaffen beschaffen und in Amerika zünden und damit 4 Millionen Menschen ermorden. Gleichzeitig zeigen sie Aufnahmen von Präsident Mahmud Ahmadinedschad immer wieder, mit der Absicht ihn damit in Verbindung zu bringen, wie wenn er die Terroristen damit ausstatten könnte.

Dabei wissen wir, eine internationale Terrororganisation mit Namen „Al-Kaida“ gibt es nicht. Eine die "Al-CIAda" heisst schon, die besteht nämlich aus verblendeten Idioten, welche von der CIA angeheuert werden, um Terror auf Bestellung zu verüben.

Der Film wird als wissenschaftlicher Dokumentarfilm getarnt, dabei besteht er aus reiner Polemik, Behauptungen und übelster Propaganda, genau wie der, den Al Gore präsentierte, der eigentlich «Eine bequeme Lüge» heissen sollte. Der Klima-Film strozt vor Ungenauigkeiten, Übertreibungen und Pseudowissenschaft, dient nur der politischen Indoktrination, speziell der Jugend, und der neue soll das gleiche bewirken.

Mit bombastischen Bildern und den Aussagen von sogenannten Experten, wird dem Zuschauer eingehämmert, es besteht eine grosse Gefahr für die Menschheit durch Atomwaffen in der Hand von "Schurkenstaaten" und deshalb muss man "präventiv" zuschlagen.

Das erinnert mich an die Behauptung von Condoleezza Rice im Januar 2003, der "Sicherheitsberaterin" von Bush, vor Beginn des Angriffs auf den Irak über Saddam Hussein: "Wir wissen er hat die Infrastruktur und die Nuklearwissenschaftler um Atomwaffen zu bauen. Das Problem ist, dass es immer eine Ungewissheit geben wird, über wie schnell er Nuklearwaffen sich aneignet. Aber wir wollen nicht, dass der rauchende Colt ein Atompilz ist."

Alles erstunken und erlogen was diese "Sicherheitsexpertin" von sich gab, nichts von dem was sie behauptete stellte sich als Tatsache heraus.

Man muss nur sehen, wen sie alles als Interview-Partner für den neuen Film genommen haben. Die schlimmsten Kriegshetzer der Vergangenheit, wie Tony Blair, Zbigniew Brzezinski und James Baker. Dann Mitglieder der auf Waffenfirmen spezialisierte Investmentfonds Carlyle Group, dessen Hauptaktionär die Bush-Familie ist. Und Mitglieder der Trilateral Commission, Council on Foreign Relations und von Gruppen, welche sich für die nukleare Nichtverbreitung engagieren.

Diese Herrschaften förderten, verlangten und profitierten von dem sogenannten «Krieg gegen den Terror», verbreiteten die Lüge, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen und deshalb musste man mit einem Präventivkrieg den Irak angreifen, um die grosse Gefahr für die Welt zu verhindern. Ausgerechnet die lässt man im Film zu Wort kommen und für die Abrüstung von Atomwaffen sprechen?

Das wäre genau so, wie wenn man Hitler und Stalin in einem Film über die Notwendigkeit der Menschenrechte und Demokratie befragen würde und sie als glaubhafte Experten auf diesem Gebiet präsentiert.

Die gleichen Lügen wie gegen den Irak werden jetzt gegen den Iran verwendet, ein wichtiges Indiz dafür, sie wollen dort demnächst zuschlagen und die Menschen für die Notwendigkeit vorkonditionieren.

Joe Cirincione, ehemaliger Berater von Barack Obama in Sachen Nuklearabrüstung, Mitglied der Council on Foreign Relations und Präsident des Ploughshares Fund, eine Gruppe die sich für die Nichtverbreitung von Atomwaffen einsetzt, spricht die deutlichsten Worte gegen den Iran aus:

"Der Iran ist die Speerspitze. Es ist das grösste Problem das wir lösen müssen."

Das soll das grösste Problem was die Abrüstung von Atomwaffen betrifft sein? Sie haben ja gar keine, im Gegensatz zu anderen Ländern. Was sollen sie denn abrüsten? Saddam Hussein musste auch Massenvernichtungswaffen deklarieren die er gar nicht hatte.

Am 12. Februar 2009 sagte der oberste Chef aller 16 US-Geheimdienste, Admiral Dennis Blair, vor dem Sicherheitsausschuss des Kongress, der Iran hat kein Atomwaffenprogramm und er bestätigte damit die gleiche Sicherheitsbeurteilung aus dem Jahre 2007. Der Iran hat keine Atomwaffen und hat auch kein Programm zur Herstellung, das sagt der, der es am besten wissen sollte. Wie kann man deshalb permanent über alle Medien so eine Hysterie und solche Lügen über den Iran verbreiten?



Der Film ist komplett einseitig. So wird nur über die Atomwaffen von Pakistan und Nord Korea hergezogen, aber kein Wort über die von Indien und selbstverständlich nichts über die von Israel, beides Länder die Atomwaffen besitzen und den Atomsperrvertrag NICHT unterzeichnet haben. Über den Iran selbstverständlich dauernd, der gar keine Atomwaffen hat, den Vertrag zur Nichtverbreitung unterzeichnete und laufend UNO-Inspektionen zulässt.

Es wird behauptet, der Iran bedrohe seine Nachbarn. Die Tatsache ist aber, Amerika und Israel sind die einzigen im Nahe Osten die Länder bedrohen, sogar mit Atomwaffen, fremdes Territorium besetzen, laufend bombardieren und Hunderttausende töten. Sie fielen sogar über Schiffe her, die Hilfsgüter nach Gaza bringen wollten, haben sie in einem Piratenakt gekapert und ermordeten dabei 9 Aktivisten.

Dann stellt sich der Film nicht generell gegen die Atomtechnologie, sondern verurteilt nur die Atomwaffen der Länder, die Amerika nicht im Würgegriff hat. Mit keinem Wort wird die Atomkraft erwähnt, wo doch bekannt ist, die Explosion des Reaktors in Chernobyl 1986 hat 100 Mal mehr Radioaktivität verbreitet, als die Atombomben in Hiroshima und Nagasaki zusammen. Dort lauert genau so eine Gefahr.

Ist ja auch klar warum der Film das nicht erwähnt, weil die Macher des Al Gore Films von der Atomlobby gesponsort werden. Es ist doch eine Tatsache, die ganze Panikmache und Medienpropaganda über eine globale Erwärmung durch CO2 wird von der Atomindustrie bezahlt, sie profitieren davon, weil ja Atomkraftwerke „sauber“ sind und „keine CO2“ produzieren. Die ganzen nützlichen Schafe die an die Klimaerwärmung glauben, sollen am Ende nach Atomstrom blöken, die einzige wirkliche Alternative in ihren Augen, dort geht die Reise hin. Es befinden sich mindestens 120 Kernkraftwerke weltweit in Planung oder im Bau.

Der Film erwähnt auch nicht die Anwendung von radioaktiver DU-Munition durch die NATO-Staaten in den Kriegsgebieten, mit dem ganze Landstriche im Balkan, Irak und Afghanistan verseucht sind. Nichts über die Folgeschäden, Missbildungen bei Babys und dem langsamen Tod der Bevölkerung durch Krebs. Wo kommt das abgereicherte Uran her? Aus Atomkraftwerken und Atombombenfabriken und wird so als Abfall "entsorgt".

Dann verbreitet der Film die gleichen Lügen und Angstmacherei über den Terror, den die Kriegshetzer uns laufend erzählen, wie Osama Bin Laden wäre am Leben und würde sich in Pakistan verstecken, dabei ist er seit 9 Jahren tot. Deshalb müsste man intervenieren und den „Krieg gegen den Terror" dort weiterführen, sprich mit Drohnen massenweise Zivilisten aus der Luft ermorden. Das Phantom muss weiter als Bösewicht herhalten und für den Krieg im nächsten moslemischen Land als Ausrede dienen.

Dann behauptet der Film, die Hamas wäre eine Terrororganisation. Seit wann ist die Arbeit einer demokratisch gewählten Partei, die sich für die Bevölkerung einsetzt, diese verteidigt und die Aufhebung der totalen Blockade des Gaza-Streifens verlangt, Terrorismus? Hat die Hamas irgendwo auf der Welt einen Terrorakt begangen? Nein. Dann waren wohl die, welche sich gegen die Blockade von Berlin einsetzten und Hilfsgüter der Not leidenden Bevölkerung damals lieferten auch Terroristen.

Müssen wir jetzt die Geschichte umschreiben und die Piloten der Rosinenbomber als Terroristen bezeichnen? War die Luftbrücke nach Berlin ein Terrorakt? Waren die, welche Tunnel unter die Berliner-Mauer buddelten auch alles Terroristen? Scheinbar schon, denn die Tunnelbauer von Gaza, welche die Bevölkerung mit lebenswichtigen Material versorgen, und ihre Tunnel unter der Mauer, werden regelmässig von der israelischen Luftwaffe zerbombt, mit der Ausrede, das wären Terroristen.

Der Film ist professionell produziert, mit tollen Bildern, sehr eindrücklich, und sicher ist das Verlangen nach einer kompletten atomaren Abrüstung wünschenswert, was mit «Zero» im Filmtitel gesagt wird. Nur, hier handelt es sich tatsächlich um Kriegspropaganda, wieder auf clevere Art gemacht, mit einer Botschaft vermischt, auf die viele Gutmenschen reinfallen werden, genau wie ihr Film über die globale Erwärmung.

Man kann doch nicht die komplette Abrüstung der Atomwaffen verlangen, in dem man einen Krieg gegen den Iran befürwortet, der ja gar keine hat. Und in dem man, wenn es um die eignen Atomwaffen und um Atomkraftwerke geht, auf einem Auge völlig blind ist.

Das ganze erinnert mich an den Hollywood-Film «Pearl Harbor», der kurz vor dem 11. September 2001 in die Kinos kam, mit der Botschaft, das arme Amerika wurde von den bösen Japanern aus heiterem Himmel angegriffen und jetzt müssen die braven US-Boys zurückschlagen. Damit wurde auch die amerikanische Bevölkerung psychologisch vorbereitet, bevor sie ihren Angriff auf sich selber inszenierten. Die ersten Worte nach 9/11 von George W. Bush waren damals, "das ist ein neues Pearl Harbor" und nicht mal vier Wochen später, am 7. Oktober 2001, begann die Bombardierung Afghanistans.

Die Propagandalügen gegen den Iran in 6 Minuten widerlegt:

Dienstag, 3. August 2010

Die Zeichen für einen Krieg gegen den Iran

Vieles deutet darauf hin, die US-NATO-Israel Verbrecherbande ist in den Startlöchern und bereit den Iran anzugreifen. Eigentlich warten sie nur noch auf einen „plausiblen Grund“ und wenn sie ihn selber wieder inszenieren müssen, wie mit dem Irak und Afghanistan, beides Kriege die auf unverschämten Lügen basieren. Schauen wir uns die Fakten an die dafür sprechen:

Wie israelische Militärkreise bestätigen, war der Helikopter der am 27. Juli in Rumänien über den Karpaten abstürzte, Teil eines gemeinsamen israelisch-rumänischen Manövers (Blue Sky 2010), um den Angriff gegen Tunnel im bergigen Gebiet des Iran zu üben, mit dem Ziel, die Nuklearanlagen die sich dort angeblich befinden auszuschalten. Die Iraner glauben, in den Bergstollen sind sie vor Angriffen sicher.

Deshalb haben die amerikanischen und israelischen Militärs Pläne entwickelt, das iranische Radar im extremen Tiefflug zu unterlaufen, zwischen engen Tälern zu fliegen, um die Eingänge und das Innere der Tunnel ungehindert zu treffen. Die Übungen in Rumänien wurden an Orten abgehalten, die in ähnlicher Höhe und Terrain wie die sind, welche die Luftstreitkräfte der USA und Israel bei ihrem Angriff vorfinden werden.

Bei dieser Übung geriet der Helikopter in eine Wolke und ohne Sicht knallte er in den Berggipfel.

Der Unfall brachte zu Tage, die israelische Luftwaffe übt Flüge über lange Distanzen, nicht nur mit Bombern, sondern auch mit grossen Helikoptern wie der „Yasour" CH-53, der eine Betankung während des Flugs benötigt. Die Übungsflüge haben mit Kooperation von Griechenland, Bulgarien und Rumänien über 1'600 Kilometer stattgefunden, ca. die Entfernung von Israel zu Ziele im Iran.

Bereits zwischen dem 6. und 10. Juni fanden gemeinsame Manöver zwischen den USA und Israel in der Negev-Wüste unter dem Namen „Juniper Stallion 2010“ statt. 60 F/A 18/F Super Hornets starteten vom Deck des Flugzeugträgers Harry S. Truman aus, um Ziele in Nevatim zu bombardieren, der Hauptwaffenplatz der israelischen Luftwaffe im Negev. Weitere Staffeln an F-16 Jagtflugzeugen kamen aus Basen in Deutschland und Rumänien dazu, die Langstreckenbombenangriffe über dem Roten Meer und Mittelmeer übten, mit Luftbetankung und simulierten Luftkämpfen.

Den Amerikaner stehen zwei Luftwaffenbasen am Schwarzen Meer zur Verfügung. Eine ist die Mikhail Kogalniceanu Luftwaffenbasis in der Nähe von Constanta in Rumänien und die andere ist die Bezmer Luftwaffenbasis in Bulgarien, um damit das Schwarze Meer, das Mittelmeer und den Nahen Osten abzudecken. 2008 bauten die Amerikaner eine grosse Radarstation in Israel auf, die sie auch betreiben, welche den Luftraum des ganzen Nahen Osten überwachen kann und zur Steuerung von Luftverbänden dient.

Israel hat den Versuch, das zerstörte Verhältnis zur Türkei zu reparieren, aufgegeben und sich Griechenland zugewandt, das gerne in die Lücke einspringt. Der griechische Premierminister George Papandreou hat die Chance ergriffen an die Stelle von Ankara zu treten und die bisherigen Beziehungen mit Israel in eine strategische Allianz zu verwandeln, zum Vorteil beider Seiten. Damit verspricht sich Papandreou auch Hilfe für die katastrophale Finanzsituation des Landes.

Diese neue Zusammenarbeit zeichnete sich bereits 2008 ab, als Papandreou 100 israelischen F-15 und F-16 Kampfflugzeugen den Überflug durch griechischen Luftraum erlaubte, um Langstreckenflüge und Luftbetankung zu üben, als Vorbereitung auf einen Angriff des Iran. Die Strecke von Israel nach Griechenland und zurück ist gleich wie die nach Teheran.

Papandreou erlaubte den Israelis sogar Angriffe gegen S-300 Flugabwehrraketenbatterien zu simulieren, die Griechenland von den Russen im Jahre 2000 geliefert bekam. Die selben welche auch der Iran und Syrien bestellt hat. So konnte die israelische Luftwaffe bereits die Ausweichmanöver üben und die Schwächen des Systems kennen lernen.

Alle dies Übungen deuteten darauf hin, Israel ist vorbereitet, um den Iran anzugreifen und es kann jeden Tag eine Provokation passieren, die zu einem Krieg führt.

Aber nicht nur Israel ist vorbereitet, sondern es handelt sich um eine koordinierte Strategie des Pentagon, der NATO und der IDF gegen den Iran, mit aktiver militärischer Zusammenarbeit mit nicht NATO-Ländern, wie Saudi Arabien, den Emiraten, Ägypten, Jordanien usw. Dazu kommen noch die Länder wie Georgien und in Zentralasien Aserbaidschan, Turkmenistan, Tadschikistan, wo ebenfalls Basen zur Verfügung stehen, bzw. amerikanische und sogar israelische Kampfflugzeuge stationiert sind.

Mit den bereits besetzten Ländern Irak und Afghanistan und den grossen Militärbasen dort, sowie den Flugzeugträgern vor der Küste und der Basis Diego Garcia mit Langstreckenbombern im Indischen Ozean, hat die USA den Iran komplett eingekreist und kann aus allen Richtungen angreifen.

Der verdeckte Krieg gegen den Iran läuft schon länger, in dem die US-Regierung geheime militärische Operation im Iran durchführt. Dafür hat der US-Kongress dem Weissen Haus ein Budget von 400 Millionen Dollar genehmigt, mit dem Zweck, die Führung des Iran zu destabilisieren. Es werden oppositionelle Terrorgruppen, wie die Ahwazi Arab und Baluchi Gruppe, unterstützt und mit Geld versorgt, ausserdem werden Informationen gesammelt und Bombenanschläge durchgeführt.

Beim letzten Bombenschlag in der Stadt Zahedan im Iran vor einer Moschee wurden 27 Menschen getötet und 270 verletzt. Die militante Separatistengruppe Jundallah bekannte sich zum Anschlag, die von der CIA unterstützt und mit Waffen versorgt wird. Mit Terrorangriffen versuchen die USA und NATO-Staaten die iranische Bevölkerung in Angst zu versetzen und die Regierung zu schwächen.

Die Kriegstrommeln mit massiver Propaganda laufen auf Hochtouren, um die Meinung der Weltgemeinschaft und speziell der amerikanischen Bevölkerung für die Notwendigkeit eines Krieges einzustimmen. Wir befinden uns in der Mitte einer weltweiten Wirtschaftskrise, die nur noch schlimmer wird und es sieht so aus, wie wenn die Weltverbrecher als „Lösung“ einen neuen grossen Krieg vom Zaun brechen wollen.

Eine Mehrheit der Politiker in Washington sind offensichtlich dazu bereit und fordern es immer lauter. Deshalb auch die Verabschiedung der noch schärferen Sanktionen gegen den Iran, denen sich die EU angeschlossen hat. Am vergangenen Sonntag hat der Vorsitzende des Generalstabs, Admiral Michael G. Mullen, gesagt, das US-Militär hätte einen Plan den Iran anzugreifen.

Dann hat der ehemalige Sprecher des Unterhauses Newt Gingrich am vergangenen Donnerstag gleich zweimal am gleichen Tag dazu aufgerufen, Amerika müsse jetzt endlich den Rest der „Achse des Bösen“ angreifen und vernichten, Nord Korea und den Iran. Er sagte, die USA haben bis jetzt nur „einen von drei“ der Mitglieder erledigt, den Irak.

Die Medien tun auch ihren Beitrag dazu leisten, diesmal nicht in dem sie den Iran als grosse Bedrohung aufbauschen, so wie damals mit den nicht existierenden Massenvernichtungswaffen des Irak, sondern im Gegenteil, in dem sie die Gefahr eines Angriffs auf den Iran herunterspielen und so tun, wie wenn dieser nicht zu einem III. Weltkrieg führen könnte, wenn China und Russland ihre Interessen gefährdet sehen und entsprechend reagieren.

Für die Medien ist die Welt nicht durch einen möglichen Atomkrieg in Gefahr, sondern durch die angeblich vom Menschen gemachte globale Erwärmung, die ja gar nicht stattfindet. Die Medien meinen, unser Planet wird durch das CO2 am meisten gefährdet und nicht durch die radioaktive Verseuchung. Das sieht man ja schon daran, sie erwähnen die Anwendung von DU-Munition in den Kriegen der US-NATO-Israel-Allianz und die Schäden an der betroffenen Bevölkerung die daraus entsteht mit keinem Wort. Eine völlig absurde Situation.

Es ist doch logisch, diese beiden Atommächte werden nicht tatenlos zuschauen, wenn der Westen den Iran platt macht, eines der Länder mit den grössten Öl- und Gasreserven der Welt, und es den Amerikanern einfach überlassen. Ausserdem gibt es Lieferverträge und die beiden Länder haben dort massiv investiert. Sollte nur einer der russischen oder chinesischen Techniker die im Iran an den Atom- und Ölanlagen arbeiten durch den Angriff getötet werden, dann ist der Teufel los.

Ausserdem erwähnen die Medien nicht die Konsequenzen auf die Energielieferungen für die westliche Staaten. Ein Grossteil des Erdöls der Welt läuft durch die Strasse von Hormus, die bei einem Angriff vom Iran sofort geschlossen wird. Ist doch klar, der Iran wird sich wehren und die Durchfahrt für Tanker blockieren. Dann explodiert der Ölpreis, der Treibstoff wird knapp und die Weltwirtschaft wird noch mehr zum Stillstand kommen.

Was ist nicht vom Öl abhängig? Wenn keine Lastwagen mehr fahren, werden bei unserer Just-In-Time-Logistik keine Güter mehr geliefert und die Tankstellen und Supermärkte werden innerhalb von Tagen leer sein. Dann können wir zu Fuss laufen und schauen wie wir Essen auf den Tisch bekommen.

Obama ist kein Friedensengel, sondern genau das Gegenteil. Er wird vom Militärisch-Industriellen-Komplex, von den Ölkonzernen, von Wall Street und von Israel gesteuert. Die versprechen sich alle Vorteile von einem Krieg. Sollte der Iran wirklich „präventiv“ angegriffen werden, dann sind die Konsequenzen unabsehbar und werden fürchterlich sein, zu einem potenziellen III. Weltkrieg führen. Das muss mal in die Köpfe rein.

Und glaubt ja nicht, damit zerstören sie sich selber und werden es deshalb nie machen, wie wenn die logisch und menschlich denken würden. Diese Massenmörder haben Millionen bisher auf dem Gewissen, im Irak, Afghanistan, Pakistan, Libanon, Gaza oder wo immer sie Krieg führten oder noch führen und es stört sie kein Bisschen. Das sind Psychophaten auf einen Selbstzerstörungstrip. Wie viele sie dabei töten ist denen völlig egal, und wenn sie selber dabei drauf gehen.

Deshalb müssen wir alles tun um dieses Szenario zu verhindern. Die Lüge über eine Notwendigkeit den Iran anzugreifen muss aufgedeckt werden. Wir müssen die Kriegstreiber stoppen, ihnen die rote Karte zeigen. Wir dürfen nicht passiv zuschauen und die Achseln zucken, "ich kanns ja eh nicht verhindern." Doch, wir können es alle gemeinsam.

Schreibt euren Abgeordneten, euren Regierungen, den Parteien und Kirchen, den Gewerkschaften und Verbänden, ihr seid mit einer Zustimmung zu einem Krieg nicht einverstanden. Sie sollen merken was ihr denkt. Macht Aktionen, geht auf die Strasse. Wenn keiner den Mund aufmacht, dann meinen sie, sie haben grünes Licht.

Die Mitglieder des Militärs sollen die Befehle verweigern und sich nicht an einem verbrecherischen Krieg beteiligen. Wenn nur ein kleiner Prozentsatz nicht mitmacht, dann können sie ihn nicht durchführen. Es geht jetzt um den Fortbestand der Menschheit, so ernst ist die Lage.

Freitag, 30. Juli 2010

Die Niederländer verlassen Afghanistan am Wochenende

Der Einsatz der niederländischen Armee in Afghanistan endet am Sonntag nach vier Jahren und die Truppen gehen nach Hause. 1950 Soldaten treten die Heimreise an und in der südlichen Provinz Oruzgan werden Einheiten aus Australien, Slowakei und Singapore sie ersetzen.

Der Krieg in Afghanistan hat den niederländischen Steuerzahler 1,4 Milliarden Euro gekostet und 24 niederländische Soldaten verloren ihr Leben seit 2006.

Oruzgan ist einer der ärmsten und abgelegensten Provinzen in Afghanistan. Es ist auch die Gegend mit der höchsten Opiumproduktion. Die niederländische Mission wurde als 3D Handlungsweise bekannt, (defence, development und diplomacy) oder Verteidigung, Entwicklung und Diplomatie.

Mit Hilfe von NGOs ist die Entwicklungsarbeit von 6 auf 50 Projekte gestiegen, wie die niederländische Botschaft in Kabul verkündete. 50'000 Kinder besuchen die Schule in Oruzgan, viermal mehr als 2002. Eine Million Obstbäume wurden an die Bauern in der Provinz verteilt, um eine alternative Einkommensquelle zu den Mohnfeldern anzubieten. Die Botschaft meldet weiter als Erfolg, sie haben auch dabei geholfen eine Strasse zwischen den zwei grössten Städte der Provinz, Chora und Tarin Kowt, zu bauen, um den Handel zu fördern.

Sie haben auch 3'000 afghanische Soldaten ausgebildet, die „jetzt unabhängig Einsätze durchführen können,“ wie der oberste Kommandeur der niederländischen Streitkräfte General Peter van Uhm sagte.

Wir haben der Mehrheit der Bevölkerung relative sichere Lebensbedingung und Fortschritt in der Gesundheitsversorgung, Ausbildung und Handel gegeben,“ sagte van Uhm als Hinterlassenschaft in Oruzgan. „Wir haben spürbare Resultate erreicht, auf die die Niederlande stolz sein kann,“ verkündete er bei einer Presskonferenz am Donnerstag.

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat bereits den Einsatz der Niederländer als Musterbeispiel für andere bezeichnet.

Der afghanische Präsident Hamid Karzai bedankte sich bei den Niederländern “für die Arbeit welche die niederländischen Soldaten und Entwicklungshelfer geleistet haben und noch leisten, um das Land aufzubauen.

Ein Sprecher der niederländischen Regierung sagte, alle ihre ISAF-Soldaten werden bis September zurückkehren, einschliesslich der vier F-16 Kampfflugzeuge bis Ende des Jahres.

Kommentar: Das ist eine gute Nachricht und zeigt, es geht also doch. Die anderen Länder sollen sich nicht nur ein Beispiel an der Vorgehensweise der Niederländer in den letzten vier Jahren in Afghanistan nehmen, sondern auch wie sie, ihre Truppen sofort abziehen und endlich den Angriffskrieg den sie seit 10 Jahren dort führen beenden. Jetzt macht eine Regierung mal was richtig, ist aufgewacht und geht.

Es ist ja schlimm genung, dass die Niederländer sich auch in den Krieg gegen Afghanistan haben reinziehen lassen, aber wenigstenst haben sie es kappiert, es ist falsch dort zu sein und gehen, trotz massivem Druck der sogenannten Partner. Die anderen NATO-Staaten sind völlig verblödet und nur Befehlsempfänger Washingtons, so wie Deutschland, verteidigen den verbrecherischen Krieg auch noch und verstärken ihre Präsenz.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Britischer Premierminister – Gaza ist ein Gefangenenlager

Bei seinem Staatsbesuch der Türkei hat der britische Premierminister David Cameron die Situation in Gaza mit einem Gefangenenlager verglichen. Es war nicht das erste Mal, dass er die totale Blockade des Gaza-Streifen durch Israels so beschreibt. Die Aussage erfolgte während einer Ansprache vor führenden Geschäftsleuten in Ankara.

Bereits am 28. Juni hat Cameron im Parlament gesagt: “Jeder weiss, dass wir die Probleme mit dem Friedensprozess im Nahen Osten nicht lösen können, während Gaza effektiv ein Gefängnis ist."

Jetzt gab es einen „kleinen“ Unterschied in der Wortwahl. Im Juni benutzte er das Wort „Gefängnis“ und jetzt in Ankara „Gefangenenlager“, was noch deutlicher die Situation beschreibt.

Cameron sagte, Grossbritannien opponiert weiter die Blockade von Gaza.

Die Tatsache ist, wir haben schon lange die Aufhebung der Blockade des Gaza-Streifens verlangt, wir haben schon lange einen richtigen humanitären Zugang unterstützt. Obwohl es einigen Fortschritt gegeben hat, sind wir immer noch in der Situation, wo es sehr schwer ist rein zu kommen, es ist sehr schwer raus zu kommen. Deshalb denke ich, ist die Beschreibung (als Gefangenenlager) berechtigt.

An der gemeinsamen Pressekonferenz kritisierte der türkische Ministerpräsident Erdogan die Vorgehensweise Israels gegen den Schiffkonvoi mit humanitärer Hilfe für Gaza, der am 31. Mai überfallen wurde, wobei 9 türkische Staatsangehörige ermordet wurden.

Was wir in internationalen Gewässern gesehen haben, kann man nur als Piraterie bezeichnen. Es gibt keine andere Beschreibung dafür. Die Piraten sind in Somalia und wir greifen zu Massnahmen. Wenn eine ähnliche Situation hier passiert ... bleiben die politischen Führer stumm, die für ein faires Leben für jedermann da sind ... sie sollten nicht stumm bleiben.

Bei seiner Ansprache kritisierte Cameron auch die Opposition von Frankreich und Deutschland gegen den EU-Beitritt der Türkei. In einer emotionalen Verteidigung der Türkei beschuldigte der Premierminister Paris und Berlin der Doppelmoral, weil sie von der Türkei verlangen, die europäischen Grenzen als NATO-Mitglied zu verteidigen, während sie die Tür zur EU zuhalten.

Wenn ich daran denke, was die Türkei für die Verteidigung Europas als NATO-Alliierter getan hat … glaube ich ist es einfach falsch zu sagen, die Türkei kann das Lager bewachen, darf aber nicht ins Lager kommen.

Cameron sagte auch, die Türkei sollte seine Verbindungen mit dem Iran dazu benutzen, um Teheran von der Aufgabe ihres nuklearen Waffenprogramms zu überzeugen.

Erdogan sagte, die Türkei wird die UNO-Sanktionen einhalten, welche das iranische Nuklear- und Raketenprogramm treffen sollen. Aber sie werden nicht die zusätzlichen Restriktionen der USA und EU gegen Banken und der Ölindustrie implementieren, denn sie wollen die Verbindungen mit Iran vertiefen.

Cameron befindet sich auf einer Staatsvisite der Türkei, die ihn dann nach Indien weiterführt.

Es ist erstaunlich, was die neue britische Koalitionsregierung bisher von sich gegeben hat:

- Am 20. Mai sagte Cameron bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags, es wird keine weitere Übertragung von Kompetenzen an die EU geben und ein Betritt zur Eurozone ist vom Tisch.

- Am 12. Juni sagte Cameron bei einem Truppenbesuch in Afghanistan, die Zwillingstürme wurden am 11. September 2001 gesprengt.

- Am 22. Juli sagte der Vizepremierminister Nick Clegg, der Irakkrieg sei illegal.

- Am 24. Juli sagte der Verteidigungsminister Liam Fox, im Irak wurde Uranmunition verwendet.

- Und jetzt die Aussage von Cameron, Gaza sei ein Gefangenenlager.

Was wir schon lange sagen, wird jetzt sozusagen offiziell bestätigt.

Freitag, 16. Juli 2010

Die USA und NATO stecken hinter dem Bombenanschlag im Iran

Hier sehen wir Aufnahmen des Bombenschlags in der Stadt Zahedan im Iran vor einer Moschee. Dabei wurden 27 Menschen getötet und 270 verletzt. Die schiitischen Gläubigen waren dabei den Geburtstag des Enkels des Propheten Mohammed, Hussein, zu feiern, als der erste Attentäter als Frau verkleidet sich in die Luft sprengte. 20 Minuten später erfolgte der zweite Anschlag:



Die militante Separatistengruppe Jundallah hat sich zum Anschlag bekannt, als angeblicher Racheakt für die Hinrichtung ihres Anführers Abdulmalek Rigi vergangenen Monat. Diese Gruppe hat enge Verbindungen zu US-Behörden und wird von ihnen gesponsort.

Der iranische Parlamentsabgeordnete und Mitglied der aussenpolitischen Kommission Mohammad Karami-Rad sagte, die USA und die NATO stecken hinter dem Anschlag.

"Abdulmalek Rigi und sein Bruder haben durch ihr Geständnis und durch Dokumente die sie nach ihrer Verhaftung vorlegten bestätigt, die USA und die NATO sind direkt mit der Terroristengruppe verbunden," sagte er.

Nachweislich werden "Sunniten" als nützliche Idioten von westlichen Geheimdiensten angeheuert, ausgebildet und eingesetzt, um mit Bombenanschlägen Angst und Schrecken im Iran zu verbreiten, die Glaubensrichtungen gegeneinander aufzuhetzen und um das Vertrauen in die Regierung zu untergraben.

Karami-Rad sagte, bei den Terroroperationen im Südwesten des Iran, an der Grenze zu Pakistan, geht es um religiöse Auseinandersetzungen zu schüren, Unsicherheit in der Grenzregion zu bewirken, psychologische Kriegsführung und um die Schwächung der Islamischen Republik.

Die britische Zeitung Telegraph berichtete bereits im Mai 2007: "... die CIA unterstützt, gibt Geld und Waffen an eine iranische militante Gruppe, Jundallah, welche Angriffe im Iran aus Basen in Pakistan durchgeführt hat." Die CIA bekam grünes Licht von Präsident Bush für diese verdeckten Operationen, um damit einen Regiemwechsel im Iran zu ermöglichen.

Verwandter Artikel: Der geheime Krieg gegen den Iran hat schon begonnen

Dienstag, 29. Juni 2010

Warum der Krieg in Afghanistan illegal ist

Wegen des plötzlichen Rücktritt oder der Entlassung des Oberkommandierenden aller NATO-Truppen in Afghanistan, von General Stanley McChrystal, möchte ich die wichtigsten Argumente auflisten, warum der Angriffskrieg, den die NATO-Staaten schon seit 9 Jahren gegen Afghanistan führen, keinerlei Rechtfertigung besitzt und völlig illegal ist.

Zuerst erwähne ich wegen der Aktualität die neueste Aussage des CIA-Chefs Leon Panetta vom 27. Juni. Er sagte, die Vereinigten Staaten hätten seit 2001 keine verlässliche Geheimdienstinformationen über den Aufenthaltsort von Osama Bin Laden. Das heisst, seit 9 Jahren haben sie keinerlei Lebenszeichen von ihm auf irgend einer Weise empfangen. Er ist wie vom Erdboden verschwunden.

Dafür gibt es eine einfache Erklärung, Osama Bin Laden starb am 16. Dezember 2001, wie ich hier nachgewiesen habe. Wie will man deshalb den Aufenthaltsort eines Toten herausfinden, der im Jenseits weilt und dessen Körper zu Staub zerfallen ist.

Das bedeutet, alle sogenannten Botschaften seit Ende 2001 sind gefälscht und die Fälscher sind die welche vom Krieg profitieren. Sie dienen nur um den Schein zu wahren, er sei noch am Leben und stelle eine immense Gefahr dar, um den “Krieg gegen den Terror“ rechtfertigen zu können. Alleine weil Osama Bin Laden gar nicht mehr existiert, ist der ganze Krieg in Afghanistan, der mit seiner Suche hauptsächlich begründet wird oder wurde, völlig grundlos und illegal.

Aber schauen wir uns das internationale Recht an. Seit der Gründung der Vereinten Nationen im Jahre 1945, müssen alle Konflikte zwischen zwei Staaten laut UNO-Charter dem Sicherheitsrat vorgetragen werden und nur dieser alleine darf die Anwendung von Gewalt autorisieren. Ohne diese Genehmigung ist jede militärische Vorgehensweise gegen ein Land illegal.

Es gibt eine Ausnahmen zu dieser Regel. Wenn ein Land angegriffen wird, darf es sich verteidigen. Amerika wurde aber nicht von Afghanistan angegriffen. Der zitierte Grund, der 11. September 2001, hat ja nicht die afghanische Taliban Regierung durchgeführt. Kein einziger der angeblichen 19 Terroristen war ein Staatsbürger Afghanistans, sondern die meisten waren aus Saudi Arabien. Wenn überhaupt, dann hätten die USA Saudi Arabien angreifen müssen, aber nicht Afghanistan.

Jetzt behauptet aber die US-Regierung, die UNO hat den Angriff auf Afghanistan autorisiert. Präsident Bush hat das gesagt und Obama bei seiner Ansprache am 1. Dezember 2009 in West Point auch. „Der UNO-Sicherheitsrat hat die Anwendung aller notwendigen Schritte als Antwort auf den 9/11-Angriff zugestimmt,“ deshalb sind die US-Truppen dort einmarschiert, „unter dem Banner der internationalen Legitimität,“ sagte Obama.

Die Resolution 1368 des UNO-Sicherheitsrat, auf die sich Obama bezieht, meint aber mit dem Wortlaut „alle notwendigen Schritte“ seine eignen Massnahmen und nicht die der USA. Mit keinem Wort steht dort, die Amerikaner oder die NATO darf Afghanistan angreifen. Die einzig andere Resolution zu diesem Thema, nämlich 1373, beschreibt die verschiedenen Massnahmen als Antwort, wie das Einfreieren von Guthaben der Terroristen, die Bestrafung der Unterstützung von Terroristen, den Austausch von Informationen über Terroristen, die Verurteilung von Terroristen. Es handelt sich um Polizeimassnahmen gegen Kriminelle, aber nicht um einen Freifahrtschein für einen Krieg gegen ein ganzes Land.

Die Anwendung von Gewalt gegen Afghanistan ist in keiner Resolution erwähnt. Dieses Recht hat sich die USA und die NATO einfach genommen. Der Krieg der Amerikaner gegen Afghanistan wurde nicht vom UNO-Sicherheitsrat genehmigt, deshalb ist dieser Krieg völlig illegal. Jeder Politiker der das Gegenteil behauptet ist ein Lügner und ein Kriegshetzer, ist ein Befürworter eines Angriffskriegs und gehört bestraft.

Jetzt haben Politiker die Rechtfertigung gebracht, auch wenn der Krieg rein rechtlich illegal ist, dann ist er aber moralisch wegen 9/11 zu rechtfertigen. Obama hat dabei die Argumente von Bush übernommen, warum Amerika und seine Alliierten in Afghanistan Krieg führen, in dem er sagte:

Wir haben diesen Kampf nicht gesucht. Am 11. September 2001 haben 19 Männer vier Flugzeuge entführt und sie dazu benutzt um 3000 Menschen zu ermorden .... Wie wir wissen, gehörten diese Männer zu der Gruppe von Extremisten der Al Kaida ... Nach dem die Taliban sich geweigert haben Osama Bin Laden auszuhändigen, haben wir die Truppen nach Afghanistan geschickt.

Die drei Argumente in der Aussage von Obama zusammengefasst sind:

1. Der Angriff wurde von 19 Mitgliedern der Al-Kaida durchgeführt.
2. Der Angriff wurde von Osama Bin Laden befohlen, der in Afghanistan weilte.
3. Die Invasion war notwendig, weil die Taliban sich geweigert haben ihn auszuliefern.

Alle drei Punkte sind aber falsch und Lügen.

Zu Punkt 1: Wie ich in vielen meiner über 170 Artikel über 9/11 dargelegt habe, hat die US-Regierung bis heute die Identität der 19 mutmasslichen Entführer nicht bewiesen. Sie hat auch nie bewiesen, es sind diese Beschuldigten überhaupt an Bord der entführten Maschinen gewesen. Wir haben es einfach zu glauben und damit basta. Was aber bewiesen ist, die Identität von real existierenden Personen die noch am Leben sind wurde gestohlen und als die von Terroristen ausgegeben.

Auch einen Beweis für eine international operierende Terrororganisation mit Namen Al-Kaida wurde bis heute nicht erbracht. Es handelt sich nur um pure Behauptungen. Im Gegenteil, es ist erwiesen, diese Organisation existiert gar nicht, ist frei erfunden, bzw. es handelt sich um eine angeheuerte Truppe die für die CIA arbeitet und für selbst inszenierte Terroranschläge benutzt wird.

Alleine der Name Al-Kaida ist schon lächerlich, bedeutet nämlich auf Arabisch „Datenbank“ und haben die Amerikaner selber vergeben. Dabei handelt es sich um die Datenbank mit der Liste der Namen von Mujahedin, welche gegen die Sowjets während der 80ger Jahre im Auftrag der Amerikaner in Afghanistan kämpften, später dann im Balkan gegen die Serben, in Tschetschenien gegen die Russen und an anderen Orten wie in Nordafrika, wo immer sie gerade von Nutzen sind, damit die USA einen Grund hat militärisch zu intervenieren.

Selbstverständlich auch um die Bevölkerung in Angst zu versetzen, damit man den Polizeistaat einführen kann. Eine Al-Kaida wie sie uns dargestellt wird gibt es gar nicht, deshalb ist ein Krieg gegen diesen erfunden Feind zu führen völlig absurd.

Zu Punkt 2: Die Beweise für eine Schuld von Osama Bin Laden, oder er wäre der Hauptdrahtzieher hinter 9/11, hat die US-Regierung bis heute nicht vorgelegt. Sie geben ja sogar zu, keine Beweise zu haben und deshalb sucht das FBI ihn auch nicht wegen 9/11. Er ist auch deshalb nicht in Abwesenheit von der US-Justiz angeklagt und verurteilt worden. Osama Bin Laden hat seine Beteiligung vehement bestritten, so lange er noch am Leben war. Die späteren Botschaften mit einem Geständnis sind wie ich oben beschrieben habe nachweislich Fälschungen.

Zwei Wochen nach 9/11 hat US-Aussenminister Colin Powell der Presse gesagt: „Wir werden bald die Dokumente vorlegen, welche ganz klar die Verbindung von Bin Laden zu diesem Angriff beschreiben.“ Nur auf diese Dokumente warten wir schon seit 9 Jahren, sie sind bis heute nicht vorgelegt worden.

Auch Tony Blair musste zugeben: “Die Dokumente bieten keinen strafrechtlichen Fall gegen Osama Bin Laden, um eine Verurteilung vor einem Gericht zu erwirken.“ Es ist unfassbar, die Mutmassungen und Beschuldigungen waren den Politikern gut genug um einen Krieg zu starten, sind aber nicht gut genug für ein ordentliches Gerichtsverfahren. Das sagt doch alles über die Illegalität dieses Krieges.

Zu Punkt 3: Die Behauptung, die Taliban hätten Osama Bin Laden nicht ausgehändigt und deshalb musste man in Afghanistan einmarschieren, um ihn zu verhaften und vor Gericht zu bringen, ist auch falsch. Wie durch mehrere Medienberichte bewiesen, hat die Taliban-Führung gesagt, sie würden Osama Bin Laden ausliefern, wenn die USA die entsprechenden Beweise für seine Täterschaft vorlegen würden. Ein völlig korrekte rechtstaatliche Forderung.

Sogar nach dem die Bombardierung von Afghanistan im Oktober 2001 begann, haben die Taliban angeboten, Bin Laden auszuhändigen, wenn die USA mit der Bombardierung aufhört und Beweise für seine Schuld vorlegen würde. Bush antwortete darauf: „Es gibt keine Grund über Schuld oder Unschuld zu diskutieren. Wir wissen er ist schuldig.“ Demnach ist Bush und nicht die Taliban für die Nichtauslieferung verantwortlich.

Weder die Bush-Regierung, die britische Regierung, das FBI, die CIA, noch die 9/11 Untersuchungskommission haben bis heute Beweise vorlegen können, Osama Bin Laden war für den Angriff vom 11. September 2001 verantwortlich. Es handelt sich nur um unbewiesene Behauptungen, die vor keinem Gericht standhalten würden. Tatsächlich handelt es sich um eine gigantische Lüge, um einen selbst inszenierten Angriff auf sich selber, ein ungeheuerliches Verbrechen, mit dem man unter Anderem eine Eroberung von Afghanistan begründen konnte.

Was waren die wirklichen Motive für eine Invasion von Afghanistan?

Die wahre Täterschaft hinter 9/11 besteht aus Mitgliedern „befreundeter“ Geheimdienste, in Zusammenarbeit mit kriminellen Elementen aus dem US-Machtapparat, die jeweils verschiedenen Motive haben. Die einen wollen die Muslime als die Bösen schlechthin darstellen, die man ohne Skrupel vernichten kann. Andere können damit ihre imperialistischen Eroberungskriege führen, oder die Verfassung und Demokratie demontieren, oder es geht nur ums Geld, denn Krieg war schon immer das beste Geschäft.

Es ist erwiesen, die US-Regierung hatte die Invasion von Afghanistan mindestens ein Jahr vorher schon geplant. Zu behaupten, die USA wurde aus heiterem Himmel, völlig unvorbereitet überfallen und hat erst dann reagiert, ist eine Lüge. Das Pentagon war innerhalb von nur vier Wochen nach dem 11. September 2001 in der Lage den Krieg zu beginnen. Dieser illegale Angriff hat mit 9/11 überhaupt nichts zu tun, ausser um als fadenscheinige Ausrede für einen Invasion herzuhalten, welche die Medien verkauft haben und die meisten Menschen glauben.

Die US-Regierung stand in den 90ger Jahren in direkten Verhandlungen mit der Taliban-Regierung, wegen dem Bau einer Gaspipeline vom Kaspischen Meer bis nach Pakistan an den Indischen Ozean. Die Taliban waren aber mit den unverschämten Bedingungen der Amerikaner nicht einverstanden und fingen Verhandlungen mit den Chinesen an, die eine besseres Angebot machten. Darauf hin kam es zu einem letzten Treffen im Juli 2001 in Berlin, an dem der US-Vertreter den Taliban drohte: „Entweder ihr akzeptiert unser Angebot eines Goldteppichs, oder wir beerdigen euch unter einem Bombenteppich.

Die USA haben Afghanistan wegen der Kontrolle über die Ressourcen angegriffen und nicht weil sie Osama Bin Laden gefangen nehmen wollten. Dazu wäre nur eine kleine Sondereinheit notwendig gewesen und nicht eine ganze Armee von über 150'000 Mann. Die neuesten Meldungen über den Reichtum an Bodenschätzen in Afghanistan bestätigen dieses Motiv. Dazu kommt noch der ganze Drogenanbau und Drogenhandel, der unter den Taliban fast ausgerottet war. Seit dem die Amerikaner das Land besetzt haben und kontrollieren, steigen die Ernten von Opium- und Marihuana in Rekordhöhen und Afghanistan ist der grösste Drogenproduzent der Welt.

In Wahrheit geht es darum, eine korrupte und hörige Regierung zu installieren, welche das Ausplündern des Landes durch die US-Konzerne genehmigt, so wie die Amerikaner es überall auf der Welt praktizieren. Nur es funktioniert nicht wie geplant, die afghanische Bevölkerung bereitet den Invasoren einen erbitterten Widerstand, genau so wie sie allen anderen Eroberern schon vorher Widerstand geleistet haben.

Damit ist auch die Behauptung der europäischen NATO-Länder völlig falsch, es bestehe eine Beistandspflicht, weil die USA angegriffen wurde. Deshalb müsste man in Afghanistan als Alliierter mit in den Krieg ziehen. Der ganze Krieg ist illegal, weil er nur auf Lügen und Täuschung basiert. Auch die Abänderung der Begründung, es gehe um die Schaffung einer Demokratie, um Frieden und Menschenrechte und um den Aufbau des Landes, ist durch den völligen Mangel an Fortschritt nach 9 langen Jahren widerlegt. Die Menschen in Afghanistan sehen nichts davon, erleben nur Leid, Tot und Zerstörung.

Der Krieg in Afghanistan ist völlig illegal und muss sofort beendet werden.

Donnerstag, 24. Juni 2010

US-Armee verlässt Heidelberg

Die US-Armee hat am Mittwoch verkündet, ihre Hauptquartiere in Heidelberg, nämlich das der US-Landstreitkräfte in Europa (USAREUR) und das des V. Corps, nach Wiesbaden zu verlegen. Es handelt sich um 6'500 US-Soldaten und zusätzlich noch ihre Familien, die bis 2014 umziehen. In der Region Heidelberg-Mannheim übrigbleiben sollen dann nur noch Kommunikationsinstallationen, ein Armeedepot sowie ein Einkaufszentrum.

Als Aussenstehender muss ich mit Erstaunen beobachten, statt darüber froh zu sein, dass die fremden Truppen endlich abziehen, geht der Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg Würzner und der Heidelberger Bundestagsabgeordnete Lamers sogar her und betteln, dass die USA ihre Truppen in der Stadt lassen, versprechen ihnen noch alles Mögliche, damit sie weiterhin aus Heidelberg ihre völkerrechtswidrigen und mörderischen Kriege durchführen können.

Man muss sich vorstellen, diese Typen wollen sie unbedingt in der Stadt halten und sind deswegen sogar in Washington vorstellig geworden. Dabei müsste man als gewählter Vertreter und angeblicher Demokrat, die rasche und vollständigen Abzug aller fremden Besatzungstruppen aus Deutschland fordern, nicht nur aus Heidelberg.

Es für mich ist sehr verwunderlich, warum man in Deutschland 65 Jahre nach dem Krieg immer noch die Besatzung des Landes duldet und es sogar mit allen Mitteln will. In jedem anderem Land mit einem gesunden Demokratie- und Staatsverständnis, wäre die Erlangung der Souveränität und Befreiung von fremden Besatzungstruppen Priorität Nummer 1. Aber nicht in Deutschland. Da muss man sich fragen, sind die Deutschen eigentlich gerne Untertanen und werden sie gerne besetzt und fremdbestimmt? Offensichtlich schon.

Das perverse an dieser Situation ist ja noch, Deutschland zahlt für die eigene Besatzung, laut Artikel 120 GG, die verharmlosend als "Bündnisverpflichtung" bezeichnet wird. Deshalb ist das Argument der Politiker, es ginge um den Erhalt von Arbeitsplätzen der Zivilangestellten und die Soldaten bringen Umsatz in den Geschäften, völliger Blödsinn. Das Geld welches man für die Statîonierung einer kriegsführenden Armee sparen würde, könnte für die Schaffung sinnvoller Beschäftigung ausgegeben werden. Ausserdem ist das Geld der Soldaten sowieso mit Blut befleckt und unannehmbar.

Man muss sich vorstellen, in Heidelberger und anderswo in Deutschland ist die Bevölkerung mit fremden Soldaten konfrontiert, die einen verbrecherischen Krieg führen und man sieht sie im Kampfanzug im Supermarkt, beim Bäcker oder im Restaurant hautnah neben sich. Es sind die welche gerade aus dem Irak oder Afghanistan zurückkehrten oder von Deutschland aus Kampfeinsätze koordinieren; neben Offizieren, die vielleicht verantwortlich für Folter und Angriffe auf ganze Städte sind; neben Soldaten, die bei Luftangriffen, an Checkpoints oder bei Razzien eventuell ganze Familien ausgelöscht haben. Diese Verbrecher will man unter sich haben?

Wie kann man die Sicherung von Arbeitsplätzen, die nur durch imperialistische Kriege ermöglicht werden, gut heissen? Dann sind die Jobs in den Waffenfabriken und überhaupt in der Rüstungsindustrie auch moralisch unbedenklich, oder was? Soldaten und ihre Waffen dienen doch nur der Tötung und der Zerstörung. Wie menschenverachtend muss man sein, um dieses Argument zu vertreten?

Ist Deutschland oder überhaupt ein NATO-Mitglied von einem Staat angegriffen worden? NEIN! Die Behauptung, es gehe um Selbstverteidigung und deshalb gebe es eine Beistandsverflichtung ist doch eine Lüge. Die NATO betreibt nur illegale Angriffskriege mit ihren "out of area" Einsätzen. Nur weil es niemanden auf der Welt gibt, der diesem verbrecherischen Treiben die rote Karte zeigt, heisst ja nicht es ist richtig.

In Deutschland sind mit über 60'000 die meisten US-Soldaten der Welt in einem Land stationiert, neben denen wo gerade Krieg geführt wird. Was haben die überhaupt dort noch zu suchen? Ausserdem haben die Amerikaner hunderte Atombomben in Deutschland bzw. in Europa gelagert, was ja alleine für sich schon eine Gefährdung darstellt. Dann ohne den Drehscheiben in Ramstein und Leipzig, könnten die Amerikaner gar nicht ihre Kriege führen.

Damit die deutsche Bevölkerung die grosse Anzahl an Besatzungssoldaten im Land nicht erkennt, wurden mit Billigung der deutschen Regierung seit ca. 2000 unauffällig wirkende und daher den EU-Schildern nachempfundene „Lookalike“-Autokennzeichen verwendet. Als „Zulassungsbezirk“ wurden die Kürzel „AD“ und „AF“ ausgewählt, da dies die ersten freien zweistelligen Kombinationen im Alphabet waren. Einige Zeit später merkte man, dass „AF“ leicht mit American Forces (amerikanische Streitkräfte) oder Air Force (Luftwaffe) in Verbindung gebracht werden kann. Die Militärbehörden beschlossen deshalb, die Kombination „AF“ nicht mehr zu vergeben und diese durch „HK“ zu ersetzen. Für dienstlich zugelassene Fahrzeuge verwendet man die Kombination „IF“.

Ende 2005 wurde von den Militärbehörden entschieden, dass die Lookalike-Kennzeichen keine ausreichende „Sicherheit“ bieten. Deswegen werden seit Dezember 2005 neue Fahrzeuge der US-Militärangehörigen mit deutschen Kennzeichen des jeweiligen Zulassungsbezirks ausgestattet, in dem sich die Militäreinrichtung befindet. Damit sind sie überhaupt nicht mehr von „echten“ deutschen Kennzeichen unterscheidbar.

Der Umzug der beiden Hauptquartiere nach Wiesbaden ist sowieso nur eine Verlagerung. Weiterhin werden von deutschem Territorium aus völkerrechtswidrige Kriege geführt und US-Soldaten, denen schwerste Kriegsverbrechen zur Last gelegt werden, können ungestört ihrer Drecksarbeit nachgehen. Es ist deswegen für mich völlig unverständlich, wie man als Bürger stillschweigend die Tätigkeiten der US-Truppen noch dulden kann und wie Politiker sich vehement für ihren Verbleib einsetzen können.

Aber man muss nur schauen, wo der Abgeordnete Karl Lamers überall dabei ist, um zu verstehen, warum er sich so für eine weitere Besatzung Deutschlands einsetzt. Er ist Leiter der CDU/CSU-Delegation in der Parlamentarischen Versammlung der NATO. Dann ist er Mitglied der Atlantik-Brücke, ein „Verein“ dessen Aufgabe es ist, Deutschland weiter unter der Knechtschaft des US-Imperialismus zu halten. Und er ist ein Bilderberger und hat 1995 an deren Konferenz teilgenommen.

Dienstag, 22. Juni 2010

General McChrystal weg vom Fenster?

Der Oberkommandierende aller NATO-Truppen, Viersternegeneral Stanley McChrystal, der den Krieg in Afghanistan führt, ist ins Weisse Haus zitiert worden und hat am Mittwoch dort zu erscheinen, nach dem er abfällige Bemerkungen über Präsident Obama und andere Mitglieder der US-Regierung geäussert hat. Er steht wahrscheinlich vor seiner Entlassung. Diese Insubordination des höchsten Kommandeurs zeigt, wie chaotisch und gescheitert die Kriegspolitik von Obama in Afghanistan mittlerweile ist.

Die Zeitschrift Rolling Stone veröffentlichte einen Artikel mit Aussagen von McChrystal und seinen engsten Mitarbeitern, die es in sich haben. Darin sieht man was hinter den Kulissen abläuft und welche Stimmung zwischen der Regierung und dem Militär herrscht. McChrystal ist ja bekannt für seine direkte und ungeschminkte Sprache. Obwohl McChrystal nur seit einem Jahr für den Krieg in Afghanistan zuständig ist, hat er es geschafft, jeden der mit dem Krieg zu tun hat anzupissen.

Ein Reporter der Zeitschrift begleitete den Tross von McChrystal während einer Reise durch Europa, um die NATO-Mitglieder bei der Stange zu halten, die sie von Paris nach Berlin führte. Sie mussten mit dem Bus fahren, weil wegen der Vulkanasche keine Flüge möglich waren. Dabei hat der Reporter allerlei mitbekommen.

So beschreibt der 55-jährige McChrystal dem Reporter seine erste Begegnung mit Obama im Oval Office als „enttäuschend“. Gleich von Anbeginn fanden die beiden keine Verbindung zueinander. McChrystal dachte, Obama sah „unbequem und eingeschüchtert“ aus, als er den Raum voller Lametta betrat.

Das erste Treffen bestand aus einem 10-minütigen Fototermin, sagte ein Berater von McChrystal. „Obama hatte keine Ahnung wer er war. Hier haben wir den Typen der diesen verdammten Krieg führen soll, aber er sah nicht sehr engagiert aus. Der Boss war sehr enttäuscht.

Dann hat McChrystal keine hohe Meinung von Vizepräsident Joe Biden und er sagt über ihn: „Ich weiss nie was ihm gerade einfällt bis ich dort oben bin, dass ist das Problem.“ Auf weitere Fragen über den Vizepräsident antwortete McChystal mit Gelächter: „Fragen sie mich über den Vizepräsidenten Biden? Wer ist denn das?

Letzten Herbst, nach einer Ansprache in London, hat McChrystal die Antiterror-Strategie von Vizepräsident Biden als “kurzsichtig” bezeichnet und er sagte, das würde zu einem Zustand wie in “Chaos-istan” führen. Diese Aussage handelte ihm eine „Ohrfeige“ vom Präsidenten selber ein, der den General auf die Air Force One zitierte, mit der Botschaft: Halt dein verdammtes Maul und verhalte dich ruhig.

Dann hat das Team von McChrystal sich privat sehr abfällig über viele von Obamas Topleuten geäussert. Einer der Assistenten nannte Jim Jones, ein pensionierter Viersternegeneral, Veteran des Kalten Kriegs und Sicherheitsberater von Obama, einen „Clown“ der noch „im Jahre 1985 steckt“.

Auch über Obamas Sonderbeauftragten für Afghanistan, Richard Holbrooke (ein Bilderberger), kam diese Bemerkung von einem aus dem Kader des Generals: „Der Boss sagt, er ist wie ein verwundetes Tier. Holbrooke hört dauernd Gerüchte, er wird gefeuert, das macht ihn gefährlich.

Dann sagte McChrystal während eines Aufenthalts in Paris in Anwesenheit des Reporters, als sein BlackBerry klingelte: „Oh nein, nicht noch eine E-Mail von Holbrooke,“ und stöhnte dabei. „Das will ich gar nicht öffnen.

Er klickte auf die Nachricht und las sie sarkastisch vor, steckte den BlackBerry in seine Tasche, ohne seine Verärgerung zu verschleiern.

Passen sie auf, dass sie nichts davon auf ihr Bein abkriegen,“ sagte ein Assistent im witzigen Ton, in dem er sich auf die E-Mail bezog.

Auch über den US-Botschafter in Afghanistan Karl Eikenberry lies sich McChrystal aus, nach dem die New York Times einige durchgesickerte Depeschen von Eikenberry veröffentlichte, in denen der Botschafter sich kritisch über die US-Strategie in Afghanistan geäussert hatte.

Ich mag Karl, ich kenne ihn seit Jahren, aber sie haben nie ähnliches zu uns vorher gesagt,“ meinte McChrystal, der sich durch die bewusste Weitergabe an die Presse „verraten“ fühlte. „Hier haben wir einen, der seine Flanken für die Geschichtsbücher sichert. Wenn wir versagen, dann kann er erzählen, ‚ich hab’s euch ja gesagt.’

Dann beschreibt der Reporter eine Szene in einem Zimmer des Hôtel Westminster während des offiziellen Besuchs in Paris:

Wie bin ich zu diesem Dinner gelinkt worden?“ fragt McChrystal seine Untergebenen.

Das Dinner kommt mit der Position, Sir,“ antwortet sein Stabschef, Oberst Charlie Flynn.

Hey, Charlie,“ fragt er, „kommt das mit der Position?“ und McChrystal zeigt ihm den Mittelfinger.

Ich lass mich lieber von einen Raum voller Leuten in den Arsch treten, als zu diesem Dinner zu gehen,” sagte McChrystal. „Bedauerlicherweise,“ fügte er hinzu, „kann das niemand in diesem Raum machen,“ und er ging aus der Tür.

Mit wem geht er Abendessen?“ fragte der Reporter. „Irgendeinen französischen Minister,“ sagte der Assistent. „Es ist verdammt schwul!

Der General und seine Truppe kommen sich wie Supermachos vor. Die Mannschaft besteht aus einer Ansammlung von Mördern, Spione, Genies, Patrioten, politischen Manipulatoren und kompletten Wahnsinnigen. Darin befinden sich der ehemalige Chef der britischen Spezialeinheiten, zwei Navy Seals, ein Kommando der afghanischen Spezialeinheit, ein Anwalt, zwei Kampfpiloten und mindestens ein Dutzend Kriegsveteranen und Experten für Aufstandsbekämpfung. Sie bezeichnen sich als „Team America“ und sind stolz auf ihren „wir sind Macher“ Einstellung und ihrer Verachtung von Autorität.

Als sie in Kabul vergangenen Sommer ankamen, hat das „Team America“ so richtig die Kultur bei ISAF umgekrempelt. Sie bezeichnen dieses Kürzel als „I Suck At Fighting“ oder „Ich versage im Kampf“. McChrystal verbot Alkohol in den Basen, schmiss Burger King und andere Symbole des amerikanischen Exzess raus, und erweiterte das morgendliche Briefing um tausende Offiziere, baute das Kommandozentrum in eine High-Tech-Zentrale um. Dann hat er einen verrückten Lebenswandel vorgegeben, in dem er nur vier Stunden schläft und nur einmal am Tag isst. Er verbreitet das Gefühl, man kann im Alleingang den Krieg gewinnen.

Nach dem Abendessen in Paris trafen sich McChrystal und sein „Team America“ in der irischen Pub Kitty O’Sheas’s um die Ecke des Hotels. Der Reporter beschreibt die Anwesenden als völlig besoffen. Sie sangen und tanzten Arm in Arm. McChrystal ging einen Schritt zurück und betrachtete sein Team. „Alle diese Männer,“ sagt er dem Reporter, „ich würde für sie sterben und sie für mich auch.

Die Männer an der Theke schauen vielleicht wie Kriegsveteranen aus, die etwas Dampf ablassen, aber tatsächlich sind sie eine streng geführte Truppe, welche die US-Politik in Afghanistan bestimmt, schreibt der Reporter. Sie haben das Kommando über alle militärischen Aspekte des Krieges. Die Politiker haben scheinbar nichts zu sagen, was aber den Aufbau einer stabilen und glaubwürdigen Regierung in Kabul verhindert.

Als selbsternannter Antiterrorexperte fährt McChrystal eine doppelzüngige Strategie. Einerseits fordert er seine Spezialeinheiten, oder besser gesagt Killerkommandos auf, sie sollen ständig auf Patrouille gehen und alles töten was sich bewegt, um dann am nächsten Tag sie offiziell dafür zu tadeln. In letzter Zeit entschuldigt er sich sehr häufig über die vielen afghanischen Zivilisten, die bei den Operationen getötet wurden. Er sagte dazu: „Wir haben eine erstaunliche Zahl an Menschen erschossen.“ Dies führte zu seinem Befehl an die Truppe, sich so weit wie möglich zurückzuhalten. „Für jeden unschuldigen Zivilisten den wir töten, schaffen wir 10 neue Feinde,“ sagte er.

Aber diese Strategie der Zurückhaltung hat sehr viel Unmut unter seinen Soldaten ausgelöst. Sie sagen, wenn sie nicht schiessen dürfen, dann begeben sie sich in Gefahr. Ein ehemaliger Special Forces Veteran, der Jahre im Irak und Afghanistan verbrachte sagte: „Ich möchte am liebsten McChrystal in die Eier treten. Seine Einsatzregeln bringen das Leben der Soldaten in noch grössere Gefahr. Jeder Soldat wird dir das selbe sagen.

Der Krieg in Afghanistan läuft aus Sicht der Amerikaner und der NATO überhaupt nicht gut. Sie reden wohl laufend von "Fortschritt", aber der ist nicht zu sehen und von einem "Sieg" zu träumen ist völlig unrealistisch und absurd. Die Grossofensive die gegen die Taliban in Kandahar eigentlich jetzt anlaufen sollte, hat McChrystal am 10. Juni in den Herbst verschoben. Man kann nicht gegen einen "Feind" kämpfen der vorne verschwindet, um hinten wieder aufzutauchen.

Diesen Monat hat die Zahl der gefallenen US-Soldaten die 1'000 überschritten und die Bombenanschläge haben sich verdoppelt. In dem man bald eine Billion Dollar für den Krieg in den vergangegen 10 Jahren ausgab, hat man damit nicht die Herzen der afghanische Bevölkerung gewonnen. Im Gegenteil, die Einstellung gegenüber den Besatzungstruppen ist zunehmend feindlich. Die grösste Militäroperation in diesem Jahr, um die Stadt Marja zurückzuerobern, zieht sich immer noch hin und McChrystal sagt dazu, es wäre ein "blutiges Magengeschwür".

Weitere Aussagen von Soldaten im Tross von McCrystal über Afghanistan:

- Staff Stg. Kennith Hicks: "Wir verlieren dieses Ding verdammt nochmal."

- Oberst Douglas MacGregor: "Die ganze COIN-Strategie ist eine Betrug an den Amerikanern." COIN ist die Abkürzung für "Counter Insurgency" oder Widerstandbekämpfung.

- Generalmayor Bill Mayville: "Es wir nicht wie ein Sieg aussehen, oder nach einem Sieg riechen, oder nach einem Sieg schmecken."

Der Krieg in Afghanistan ist jetzt der längste in der amerikanischen Geschichte, länger als Vietnam, ohne Ende in Sicht, denn Obama musste den Termin für einen Truppenabzug 2011 stillschweigend zurücknehmen. Der Präsident befindet sich in einem tiefen Morast, aus dem er nicht mehr raus kommt und seine Politik der "Staatenbildung" ist völlig gescheitert. Wenn er jetzt den Oberkommandierenden entlassen muss, den er extra dafür ausgesucht hat, um den Krieg für ihn zu gewinnen, dann ist das eine grosse Niederlage.

McChrystal hat wohl Obama nicht direkt kritisiert, nannte aber die Zeit im vergangegen Herbst, als Obama sich überlegte die Truppenaufstockung zu genehmigen, als "schmerzhaft" und er sagte, der Präsident überreichte ihm eine "unanehmbare" Position.

"Ich glaube es ist klar, dass der Artikel in dem er und sein Team erschienen sind, ein schlechtes Urteilsvermögen zeigt," sagte Obama im Beisein seines Kabinetts am Dienstag. "Aber ich möchte vorher eine Unteredung mit ihm sicherstellen, bevor ich eine Entscheidung treffe."

Ganz Washington und auch die US-Medien sind jetzt über die Aussagen von McChrystal und seiner Mannschaft, die durch das Rolling Stone Magazin ans Licht gekommen sind, völlig aufgebracht. Er hat überall Feinde und seine grössten Unterstützer distanzieren sich von ihm. Der General hat jetzt ausgeschissen und wird von Obama womöglich heute entlassen. Wir werden es ja sehen.

UPDATE 18:00 - Das Treffen zwischen Obama und Stanley McChrystal hat stattgefunden, dauert ca. 30 Minuten und der General wurde beobachtet, wie er den Westflügel des Weissen Haus verlies und in einen Minibus stieg. McChrystal traf vorher am Morgen Verteidigungsminister Robert Gates und den Chef des Generalstabs Admiral Mike Mullen. Es herrscht völliges Stillschweigen über die Treffen. Niemand weiss, wie der Präsident sich entschieden hat. Was wir wissen, der Kommandeur des Krieges in Afghanistan hat an der geplanten Zusammenkunft des Kriegskabinett nicht teilgenommen.

UPDATE 19:30 - Obama hat Stanley McChrystal, entlassen. Nachfolger in Afghanistan solle der bisherige Chef des US-Zentralkommandos, David Petraeus, werden, teilte das Weisse Haus mit.

Freitag, 11. Juni 2010

Israel droht der Türkei mit Krieg

Der ehemalige Vizearmeechef und oberstes Mitglied der Likud Partei, Uzi Dayan warnte im israelischen Militärradio, Israel würde jeden Versuch des türkischen Militärs, die zukünftigen Hilfskonvois für Gaza einen Begleitschutz zu geben, als „Kriegsakt“ ansehen und die Schiffe versenken.

Dayan sagte, sollte der türkische Ministerpräsident Erdogan persönlich die Schiffe begleiten, was er sich überlegt, dann „werden wir nicht versuchen das Schiff auf dem er sich befindet zu entern, sondern werden es versenken.“ Er sagte noch, die Präsenz Erdogans auf einem zukünftigen Hilfsschiff würde den „casus belli“ für einen Krieg Israels gegen die Türkei bedeuten.

Das ist eine unglaubliche Aussage eines israelischen Generals der Reserve und ehemaligen Chef des Sicherheitsrat, denn damit wird nicht nur der Türkei ein Krieg angedroht, sondern die Tötung des türkischen Regierungschefs wird bewusst gewollt.

Die Türkei hat sich über die Ermordung neun seiner Staatsbürger empört und den Überfall des israelischen Militärs in internationalen Gewässern auf Schiffe die Hilfsgüter nach Gaza liefern wollten als "Piratenakt" bezeichnet. Die türkische Regierung überlege sich deshalb, einen nächsten Hilfskonvoi mit Marineeinheiten zu beschützen.

Israel zieht Behauptung über Al-Kaida zurück

Gleich am Tag des Überfalls behauptete die israelische Regierung, die Hilfsschiffe würden Mitglieder der „Terrororganisation“ Al-Kaida an Bord haben und sie wollten Waffen nach Gaza transportieren, deshalb wäre der Überfall notwendig gewesen. Auf der Webseite des israelischen Militärs (IDF) erschien eine Pressemeldung mit der Überschrift: „Attackers of the IDF soldiers found to be Al Qaida mercenaries“ oder „Angreifer der IDF Soldaten waren Al-Kaida Söldner“.

Siehe hier das Abbild der Seite vom 2. Juni 2010:



Der einzige Beweis in der Erklärung, um diese Absurdität zu belegen, waren Behauptungen, die Passagiere hätten kugelsichere Vesten, Nachtsichtgläser und Waffen gehabt. Die Waffen stellten sich als völlig harmlos heraus, bestanden aus Stangen und Steinschleudern. Und Schutzwesten und Nachtsichtgläser sind ja auch nicht gerade gefährlich, sondern dienen nur zum Schutz, wie der Name schon sagt.

Wie man damit behaupten kann, das schwer bewaffnete Überfallkommando sei deshalb in ihrem Leben gefährdet gewesen und sie hätten die Passagiere in Notwehr töten müssen, ist eine unverschämte Lüge. Das war kaltblütiger Mord und nichts anderes.

Hier wurde ein Exempel statuiert, damit zukünftige Organisatoren von Hilfslieferung in das völlig von der Aussenwelt abgeschlossen Gaza abgeschreckt werden. Jeder der den Menschen in Gaza helfen will, die unglaubliche Not im grössten Open-Air-Gefängnis der Welt mit 1,5 Millionen Insassen lindern und die illegale Blockade brechen will, wird von Israel getötet, das ist die Botschaft.

Auf Nachfrage der Reporterin Lia Tarachansky von The Real News Network beim IDF-Pressebüro, um weitere Beweise für die Behauptung zu bekommen, gab ein Pressesprecher der IDF die Antwort: „Wir haben keine Beweise. Die Pressemeldung beruht auf Information aus dem nationalen Sicherheitsrat“, also vom Beraterstab von Netanyahu.

Am 6. Juni wurde die Überschrift der Pressemeldung geändert und sie lautet jetzt neu: „Attackers of the IDF Soldiers Found Without Identification Papers“ oder „Angreifer der IDF-Soldaten hatten keine Identitätspapiere“. Das tönt aber jetzt ganz anders, keine Al-Kaida mehr. Jetzt hatten einige Passagiere nur keine Ausweise dabei. Das ist ja auch ein guter Grund sie zu töten. Unglaublich.

Damit ist die Behauptung, Mitglieder der Al-Kaida wären an Bord gewesen, in sich zusammengefallen, ist als Lüge enttarnt worden und sie wurde stillschweigend zurückgezogen.

Siehe hier das Abbild der Seite seit 6. Juni 2010:



Auch die Videos, speziell die Infrarotaufnahme, welche die IDF über den Überfall veröffentlicht hat, scheinen gefälscht zu sein. Es handelt sich nicht um die "Mavi Marmara", denn der Name ist nicht an der Stelle zu sehen wo er sein sollte und auch die Aufbauten sind völlig anders. Möglichweise handelt es sich um einen Film der Übung, die auf dem Schwesterschiff als Vorbereitung für den Angriff durchgeführt wurde. Die "Karadeniz" ist vor kurzem nach Griechenland verkauft und in "Dream" umgetauft worden.

Deshalb, alles was die israelische Regierung über diesen Überfall behauptet ist erstunken und erlogen. Mit diesem feigen Angriff mitten in der Nacht wurde ein Massaker an Zivilisten verübt. Und die ausdrückliche Androhung eines Krieges gegen die Türkei ist der Gipfel der Frechheit.

Wo bleiben jetzt die NATO-Verbündeten, welche ihr Mitglied Türkei gegen diese Kriegsdrohung in Schutz nehmen müssten? Wo ist der Protest und die Verurteilung? Aber wir wissen ja, wenn es um Israel und seine Verbrechen geht, wird wie immer geschwiegen. Kein Wort ist zu hören. Im Gegenteil. Es wird der Mord an unschuldigen Zivilisten verharmlost, entschuldigt und wie üblich, die Opfer zu Tätern gemacht.

Wie kann man die Beistandsverpflichtung gegenüber den Amerikanern wegen dem 11. September ausrufen und die NATO-Staaten in Afghanistan deshalb seit bald 10 Jahren einen Angriffskrieg führen, wenn Afghanistan mit 9/11 gar nichts zu tun hat und das Land gar nicht Amerika angegriffen hat. Aber jetzt wo türkische Schiffe überfallen und entführt werden und Staatsbürger eines NATO-Mitglieds ermordet werden, passiert nichts.

Es ist auch ein Amerikaner unter den Toten, der gleichzeitig türkischer Staatsbürger war, aber Obama schweigt. Die US-Regierung hat jetzt verkündet, sie wird eine internationale Untersuchung des Überfalls nicht unterstützen, wie der Sprecher des US-Aussenministeriums Philip Crowley betonte. Es ist sogar so, Obama will überhaupt keine Untersuchung in die Ermordung der Passagiere.

Diese Doppelmoral stinkt zum Himmel.

Laut Seerecht endet das Hoheitsgebiet eines Staates bei 12 Meilen ab der Küste, darüberhinaus gilt die Freiheit der Schifffahrt. Der Hilfskonvoi wurde aber 150 Meilen von der Küste entfernt überfallen, eine eindeutige Verletzung internationaler Gesetze, aber keiner tut was dagegen. Soll ich euch sagen bis wohin das Hoheitsgebiet Israels wirklich reicht? Bis an die Spree in Berlin und an den Potomac in Washington.

Damit ist wieder bewiesen, Israel will nicht mit seinen Nachbarn in Frieden leben. Nur diesmal wird nicht ein wehrloses Opfer wie der Gaza-Streifen oder der Libanon bedroht, kann man ungehindert Zivilisten wochenlang bombardieren, Tausende aus der Luft ermorden und mit Panzern niederwalzen. Die Türkei kann sich verteidigen und es steht eine enorme Militärmacht Israel entgegen. Ausserdem sind in der Türkei Atombomben eingelagert, das darf man auch nicht vergessen. Dazu kommt noch, die gesamte NATO muss laut Beistandspakt der Türkei bei einem Angriff zur Seite stehen.

Die nächste Freiheitsflotte wird viel grösser sein als die erste, die aus sechs Schiffen betand. Yasser Qashlaq, der Direktor des Free Palestine Movement, sagte am Donnerstag, bis zu 50 Schiffe werden sich daran beteiligen.

Die gefälschten Bilder über Waffen:

Samstag, 29. Mai 2010

Alle Kriege basieren auf Täuschung

Der informierte ASR-Leser weiss mittlerweile, die Kriege welche die USA, die NATO oder der Westen allgemein führen, beruhen nur auf Betrug, Lügen und Täuschung. Deshalb hab ich die Aussage von Sun Tzu als Überschrift für diesen Artikel verwendet, ein chinesischer General, Militärstratege und Philosoph, der in seinem Buch „Die Kunst des Krieges“ die Strategie der Kriegsführung bereits 500 v. Chr genau beschrieb, die bis heute Gültigkeit hat und von allen Machthabern angewendet wird.

Alle Kriege basieren auf Täuschung

Wir wissen, die Taliban hatten mit dem 11. September 2001 nichts zu tun und haben die Vereinigten Staaten nicht angegriffen. Wir wissen, Saddam Hussein hatte keine Massenvernichtungswaffen und bedrohte niemanden. Trotzdem haben uns die westlichen Regierungen mit diesen Lügen die Angriffskriege in Afghanistan und im Irak verkauft und begründen sie damit bis heute.

Genau so war es mit dem Vietnamkrieg. Auch da wurde von der US-Regierung behauptet, Nordvietnam hätte mit Torpedobooten US-Kriegsschiffe im Golf von Tonkin angegriffen, was sich nachträglich als komplette Lüge erwiesen hat. Es gab nie einen Angriff, der wurde frei erfunden, um einen Grund zu haben amerikanische Soldaten in den Krieg nach Südostasien zu schicken.

Auch der Angriff israelischer Streitkräfte auf die USS-Liberty im Mittelmeer am 8. Juni 1967 war eine Täuschung. Die Angreifer haben ihre Identität verschleiert, um den Eindruck zu geben, es sind die "bösen" Ägypter, damit Amerika in den Sechstagekrieg hineinegezogen wird. Israelische Kampfflugzeuge beschossen das wehrlose Schiff aus heiterem Himmel und bombardierten es mit Napalm, feuerten Torpedos drauf und mähten die im Wasser treibenden Überlebenden nieder. Insgesamt wurden dabei 34 US-Navy-Angehörige getötet und 172 verletzt. Die Amerikaner fielen anfänglich auf diese Täuschung rein und schickten Atombomber in Richtung Kairo als Vergeltung.

Warum müssen die westlichen Regierung lügen und täuschen? Weil sie nur so einen Krieg anfangen oder andere in einen Krieg reinziehen können. Die meisten Menschen wollen aber in Frieden leben, wollen keine Kriege, denn sie wissen wie viel Unglück, Blutvergiessen, Zerstörung und Horror diese bringen. Die Regierungen benötigen aber Kriege, um von ihrem Versagen und von den Problemen die sie selber produzieren abzulenken. Also müssen sie der Bevölkerung den Eindruck vermitteln, ihr Land wurde angegriffen, es geht um Selbstverteidigung und die einzige Wahl besteht darin, einen präventiven Krieg zu führen.

Die britische Premierministerin Margret Thatcher hat auch einen Krieg mit Argentinien 1982 vom Zaun gerissen, den Falklandkrieg, wegen diesem unwichtigen Felsen im Meer vor der Küste Patagoniens. Sie musste ihn haben, um von ihren innenpolitischen Problemen abzulenken, um jede Opposition gegen ihre Politik als unpatriotisch hinzustellen und im Keim zu ersticken.

Verteidigung des Landes hat Hitler schon als Begründung für den Angriff auf Polen benutzt und die heutigen Politiker, ob in Washington, Berlin, Paris oder London, machen das selbe. „Entweder wir bekämpfen sie dort oder sie sind hier“ wird der „Krieg gegen den Terror“ begründet. Mit dem Slogan, "Entweder bist du für uns oder gegen uns", werden die Regierungskritiker eingeschüchtert und als Sympathisanten des "Feindes" diffamiert.

Die deutsche Bundesregierung macht das genau so und sie sagt, es handelt sich um eine Beistandsverpflichtung gegenüber einem NATO-Mitglied, welches angegriffen wurde, um den „out of area“ Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu rechtfertigen. Hat Afghanistan oder der Irak etwa Amerika angegriffen? NEIN! Muss man deshalb dem NATO-Alliierten helfen? NEIN! Deshalb, was für eine unverschämte Lüge und Verletzung des Grundgesetz.

Genau das selbe findet wieder statt, wie ein schlechtes Déjà Vu.

Der Iran wird schon länger mit der Lüge vom Westen bedroht, sie würden an einer Atombombe basteln, dabei gibt es keinen einzigen Beweis dafür und der Iran bestreitet es auch. Die eigenen Geheimdienste und die UNO-Atomaufsichtsbehörde sagen, es ist nicht so, aber trotzdem wird diese unverschämte Lüge mit ständiger Wiederholung von Propaganda verbreitet und Merkel, als treuer Lakai, hat es gerade auch wieder gesagt, um eine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran zu rechtfertigen.

Aber die Lügerei und Heuchelei geht noch weiter, in dem sie eine Bedrohung von nicht existierenden Atomwaffen des Iran erfinden, dafür aber die Atombomben die tatsächlich Israel hat, völlig verschweigen. Die einzige Atommacht im Nahen Osten ist Israel und nur sie bedroht damit ihre Nachbarn. Dieses Thema ist völlig tabu, wird von den Medien nie erwähnt. Deutschland hat sogar fünf U-Boote an Israel geliefert, oder besser gesagt teilweise geschenkt, die Atomwaffen abfeuern können.

Der Iran hat den Atomsperrvertrag unterschrieben und erlaubt Inspektionen seiner zivilen Anlagen. Israel hat ihn nicht unterzeichnet, erlaubt keine UNO-Inspektionen und lügt die ganze Welt an, sie hätten gar keine Atomwaffen, dabei hat der eigene Nuklearwissenschaftler Mordechai Vanunu diese Tatsache bereits 1985 publik gemacht. Dafür sitzt er bis heute in einem israelischen Gefängnis. Und der amerikanische Präsident Jimmy Carter hat auch mehrmals bestätigt, Israel hat bis zu 200 Atombomben in seinem Arsenal. Alle wissen es, aber es wird totgeschwiegen und nur ständig auf den Iran gezeigt, der gar keine hat.

Jetzt kam sogar heraus, Israel wollte dem südafrikanischen Apartheidregime Atomwaffen verkaufen. In einer angeblich "streng geheimen" Unterredung soll 1975 der damalige südafrikanische Verteidigungsminister Botha den israelischen Verteidigungsminister Shimon Peres nach Raketensprengköpfen gefragt haben. Peres soll ihm dann den Kauf von Sprengköpfen in drei verschiedenen Grössen angeboten haben.

Spätestens seit 1974 arbeitete Israel mit dem Apartheidregime auf dem Gebiet der atomaren Rüstung zusammen. Diese Kooperation ermöglichte es den Israelis, am 22. September 1979 über dem Südatlantik einen Atomtest durchzuführen. "Ehemalige israelische Regierungsbeamte erklärten, dass bei dem Versuch an diesem Samstagmorgen eine atomare Artilleriegranate gezündet wurde, die für den Einsatz in den israelischen Streitkräften entwickelt und standardisiert worden sei. Die israelischen Quellen führten ferner aus, dass der Satellit VELA nicht den ersten, sondern den dritten Nukleartest über dem Indischen Ozean aufgezeichnet habe", berichtete der amerikanische Journalist Seymour Hersh.

Alle diese Tatsachen über wer wirklich Atomwaffen besitzt und Atomtechnologie verbreitet, wird von den Medien verschwiegen. Es wird nur ein einseitiges Bild gezeigt, wer der Böse sein soll und wer der Gute. Die Mainstreammedien sind der Hauptschuldige an dieser Verzerrung und Tatsachenfälschung. Sie machen nicht ihre Arbeit, sondern sind im Bett mit den Verbrechern und das Fernsehen ist die grösste Lügenmaschine überhaupt.

Alle Kriege basieren auf Täuschung

Wer macht denn wirklich den Terror auf der Welt? Wer bombardiert ständig Länder, besetzt Gebiete, ermordet Hunderttausende Zivilsten, verseucht ganze Landstriche mit Uranmunition, vertreibt Millionen Menschen aus ihrer Heimat und führt ethnische Säuberungen durch? Doch nur der sogenannte zivilisierte, moralisch so hochstehende und gute Westen, ja unsere Regierungen, dieses Verbrecherpack!

Wer hat als erster und einziger eine Atombombe eingesetzt? Es waren die Amerikaner über Hiroshima und Nagasaki, am 6. und 9. August 1945, wobei Hunderttausende ahnungslose Zivilisten in einem Atomblitz verdampften und weitere Hunderttausende an der Strahlenkrankheit dahinsiechten und später elendig starben.

Im Irak wurden bisher 1,4 Millionen Menschen durch die Kriegsfolgen getötet. Ist das kein Massenmord und Holocaust?

Die Amerikaner haben damit begonnen, Raketen nur 70 Kilometer vor der russischen Grenze in Polen aufzustellen. Sie sagen, diese wären notwendig, um die iranischen Raketen, die angeblich auf Europa gerichtet sind, abzuwehren. Was für eine glatte Lüge. Erstens hat der Iran keine Raketen mit dieser Reichweite und zweitens, haben sie keinen Grund welche auf Polen abzuschiessen. Ist doch lächerlich.

Wenn schon, dann müssten sie die in der Türkei oder Irak aufstellen, in der Nähe des Iran, aber nicht in Polen. Jeder sieht doch, es geht um eine offensive Massnahme gegen Russland und sie werden damit bedroht. Amerika ist doch der Agressor. Stellen wir uns vor, die Russen würden Raketen in Mexiko stationieren, nur 70 Kilometer von der US-Grenze entfernt, die Amis würden durchdrehen.

Die Perversität der Scheinheiligkeit und totale Verarschung des Westens gipfelt darin, in dem Barack Obama mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde und er hat die Unverschämtheit bei seiner Empfangsrede zu sagen: „Kriege sind notwendig, um den Frieden zu sichern“, eine Lüge und ein völliges Neusprech, so wie Orwell es beschrieben hat, „Krieg ist Frieden“. Dabei ist dieser „Friedensengel“ schlimmer als Bush, weitet die Kriege aus, schickt noch mehr Truppen, bombardiert neue Länder wie Pakistan und den Yemen, ermordet weitere unschuldige Zivilisten.

Jetzt sollen bereits vier amerikanische Flugzeugträger vor der Küste des Iran aufgefahren sein und die iranische Marine hat zum ersten Mal ein US-Atom-U-Boot im persischen Golf entdeckt. Man stelle sich vor, um diese totale Provokation zu verdeutlichen, iranische Kriegsschiffe und U-Boote würden vor der amerikanischen Küste erscheinen, was dann los wäre. Das Pentagon würde das sofort als Angriff bezeichnen und einen Gegenschlag befehlen. Aber der Iran soll sich das alles gefallen lassen und eine unverhohlene Kriegsandrohung ruhig akzeptieren.

Alle Kriege basieren auf Täuschung

Es wird von Südkorea und den USA behauptet, ein nordkoreanischer Torpedo hat das südkoreanische Kriegsschiff „Cheonan“ versenkt und sie drohen als Vergeltungsmassnahme mit Krieg. Nordkorea sagt aber, sie besitzen gar kein Mini-U-Boot der Klasse "Salmon", das den Torpedo laut einer Ermittlungskommission abgefeuert haben soll und das Land besässe auch gar keine Torpedos vom diesem Typ. Tatsächlich erkennt man bei genauer Untersuchung der vom Westen vorgelegten Beweise, der Bauplan des Torpedo ist nicht der eines aus Nordkorea. Die Steuerung ist ganz anders.

Mittlerweile gibt es Hinweise, die USA haben diesen Angriff selber gemacht und Nordkorea in die Schuhe geschoben, um die japanische Regierung unter Druck zu setzen, damit sie die Bedrohung erkennt, die aus Nordkorea angeblich ausgeht. Dieser inszenierte Angriff dient zu Propagandazwecke und als Einschüchterung der Länder Japan und Südkorea, damit eine Stationierung von amerikanischen Truppen im Asiatisch-Pazifischen-Raum weiter gerechtfertigt werden kann, gegen die sich die Opposition ständig verstärkt hat.

US-Verteidigungsminister Robert Gates warnte Japan vor einem Kurswechsel wegen der US-Basis auf Okinawa. Gates sagte, es gebe keine Alternative zu der vor drei Jahren getroffenen Vereinbarung, laut der die US-Luftwaffenbasis Futenma auf der Insel bleiben und nur verlagert werden soll, trotz Proteste der Bevölkerung.

In der japanischen Bevölkerung gibt es schon länger die lautstarke Forderung, die US-Militärbasis auf der Insel Okinawa muss verschwinden. Es fanden massenweise Demonstrationen statt. Die Amerikaner sollen endlich 65 Jahre nach dem II. WK als Besatzer nach Hause gehen. Die neue japanische Regierung hat mit dem Wahlversprechen, die USA sollen die Basis auflösen, die Wahlen gewonnen. Das geht selbstverständlich aus der Sicht von Washington nicht. Also musste was dagegen unternommen werden, um die Stimmung in Japan zu drehen, eine neue Bedrohung musste her, deshalb dieser Vorfall mit dem Torpedoangriff.

Das Ziel wurde erreicht, die japanische Regierung ist dabei ihre Meinung zu ändern.

Warum sollte Nordkorea das machen? Damit sie noch mehr unter Sanktionen des Westen leiden? Wer hat als einziger was davon? Die Antwort auf diese Frage erklärt alles.

Der Westen, einschliesslich Israel, wollen unbedingt einen Krieg. Nur so kann, ihrer Meinung nach, das völlig korrupte, perverse und im Zusammenbruch befindliche kapitalistische System und ihre Macht aufrecht erhalten werden. Nur so können die Staaten und der Militärisch-Industrieller-Komplex überhaupt existieren. Dazu müssen Bedrohungen und Feinde erfunden werden, die man bekämpfen muss. Damit will man die eigene Bevölkerung unter anderem von der Finanzkrise ablenken, sie in Angst versetzen, sich selber als Beschützer und Garant des „Friedens“ darstellen.

Wie Sun Tzu es vor 2'500 Jahren bereits richtig erkannte, alle Kriege basieren auf Täuschung, und wir leben in einer Welt voller Täuschungen, Betrug und Lügen, die von unseren eigenen Machthabern ausgehen. Egal um welches Thema es geht, welche Sau sie wieder durchs Dorf treiben, ob Finanzkrise, Virenpandemie, globale Erwärmung, Aschewolke, Terroranschläge, Bedrohung durch den Iran, Nordkorea, Russland oder dem Islam, wir sollen Panik haben, damit wir ihre „Lösungen“ willenlos schlucken und sie ihre Verbrechen ungehindert durchziehen können.

RT berichtet, die Chinesen sagen, die Versenkung der Cheonan war eine Operation unter falscher Flagge und es handelt sich um einen deutschen Torpedo. An wen verkauft Deutschland Torpedos zusammen mit U-Booten? Drei Mal dürft ihr raten.