Am Montag hat der Anführer der Hizbollah, Seyyed Hassan Nasrallah, bei einer Pressekonferenz in Beirut Beweise vorgelegt, Israel wäre am Mordanschlag gegen den ehemaligen libanesischen Premierminister Rafik Hariri beteiligt gewesen. Dabei präsentierte er Videoaufnahmen von israelischen Überwachungsdrohnen, welche abgefangen wurden. Dazu noch aufgezeichnete Geständnisse von libanesischen Kollaborateuren, welche bestätigen, sie hätten den Mord im Auftrag Israels durchgeführt.
Zur Erinnerung, Rafik Hariri wurde bei einem Bombenanschlag gegen sein Auto am 14. Februar 2005 ermordet. Dabei wurden insgesamt 22 Menschen getötet. Die abgefangenen Luftaufnahmen zeigen das Haus von Hariri und die Strecke die er jeden Tag zurücklegte. Das libanesische Militär bestätigt, am Tag seiner Ermordung flogen israelische Kampfflugzeuge und Aufklärer über das Gebiet wo der Anschlag gegen Hariri stattfand, sagte Nasrallah.
Seit dem Bombenattentat wurde Syrien beschuldigt, hinter der Ermordung von Hariri zu stecken. Dies führte zur Belastung der Beziehungen zwischen Damaskus und Beirut und schliesslich zum Rückzug der syrischen Truppen aus dem Libanon. Möglicherweise war dies das Ziel der ganzen Operation.
Die präsentierten Luftaufnahmen zeigen israelische Kommandoeinheiten, die mit Unterstützung von Hubschraubern im Gebiet bei einem früheren Anschlag anwesend waren, während ferngesteuerte Drohnen über ihren Köpfen die ganze Szene überwachten und die TV-Bilder übertrugen. Diese Bildübertragung hat die Hizbollah aufgezeichnet und wurde nun präsentiert.
Es wurden die Fahrstrecken die Hariri täglich fuhr ausgekundschaftet.
Auch die Fahrt zu seinem Haus wurde aufgenommen.
Nasrallah sagte weiter, die Ermordung wurde durchgeführt, nicht nur um den Libanon gegen Syrien aufzustacheln, sondern auch um einen sektirischen und religiösen Krieg im Libanon anzufachen und fügte hinzu, das UNO-Untersuchungstribunal welche den Fall aufklären soll, hat bisher die neuen Beweise nicht berücksichtigt und er meint, die Untersuchung wird zu politischen Zwecken missbraucht.
In letzter Zeit wurde nicht mehr Syrien beschuldigt, sondern Elemente innerhalb der Hizbollah hätten den Anschlag begangen. Nasrallah wies diese Beschuldigungen zurück und warnte, das Tribunal versucht „einige undisziplinierte Mitglieder (Hezbollah) zu beschuldigen. Dabei handelt sich um ein gefährliches Komplott gegen die Widerstandsbewegung,” sagte er.
Das UNO-Tribunal soll bis Ende des Jahres ihren Befund verkünden.
Interessant ist, israelische Medien beendeten die Liveübertragung der Presskonferenz von Nasrallah abrupt, als al-Manar TV die Aufnahmen der Drohnen die abgefangen wurde zeigte, welche über das Gebiet des Libanon vor dem Mordanschlag auf Hariri aufgenommen wurden. Dürfen die israelischen Zuschauer diese Beweise nicht sehen?
In der Zwischenzeit haben libanesische Politiker die präsentierten Beweise über die Beteiligung Israels am Mordanschlag als sehr wichtig bezeichnet.
„Das sind wertvolle Beweise und sie sind es wert berücksichtigt zu werden,“ sagte der Anführer der Libanesischen Patriotischen Bewegung, Michel Aoun.
Der Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei, Walid Jumblatt, sagte, die Beweise „öffnen die Tür weit auf, über wie der Mordanschlag stattfand.“ Er warnte gleichzeitig vor parteipolitischen Streit.
“Wir wollen alle die Wahrheit erfahren, aber nicht auf eine Art, welche das Land in die Zwietracht führt,” sagt er.
“Wir müssen uns daran erinnern, was zu diesem Desaster führte, nämlich die (UNO-Sicherheitsrat) Resolution 1559. Um diese implementieren zu können, war es notwendig Hariri zu töten,“ fügte der libanesische Politiker hinzu.
Zur Erläuterung, die Resolution 1559 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen wurde am 2. September 2004 verabschiedet, die Frankreich und die Vereinigten Staaten vorlegten. In ihr wurden der Rückzug aller ausländischen Truppen aus dem Libanon und die Entwaffnung und Auflösung aller im Libanon aktiven Milizen gefordert sowie der libanesischen Regierung Unterstützung bei der Erweiterung ihrer Kontrolle auf das gesamte Staatsgebiet zugesagt. Sie war gezielt gegen Syrien und auch gegen die Hizbollah gerichtet.
Vom Mordanschlag haben weder Syrien noch die Hizbollah profitiert, im Gegenteil.
Bezeichnend ist, die Luftaufnahmen per Video der israelischen Drohnen konnten aufgezeichnet werden, genau wie die der CIA-Drohnen in Afghanistan durch die Taliban, da sie bis vor kurzem nicht verschlüsselt wurden. Lieferten damit die Israelis die eigenen Beweise für ihrer Tatbeteiligung?
Nach diesem Bombenattentat und Abzug Syriens gab es wiederholt Grenzzwischenfälle zwischen der Hizbollah und der israelischen Armee, wobei dann Israel am 12. Juli 2006 den Libanon überfiel, der als Libanonkrieg 2006 bezeichnet wird. Die israelische Armee marschierte im Libanon ein, verhängte eine Seeblockade und die israelische Luftwaffe bombardierte Ziele im ganzen Libanon. Im Laufe des 34 Tage andauernden Konflikts wurde die Infrastruktur des Landes erheblich zerstört und mehr als 1’500 Menschen getötet; der grösste Teil von ihnen waren libanesische Zivilpersonen.
Ergänzung vom 12.08.2010: Der Sohn des Ermordeten und jetziger Premierminister des Libanon, Saad Hariri, hat nach einer Untersuchung durch die UNO in die Rolle welche Israel bei der Ermordung seines Vaters 2005 gespielt hat verlangt.
Er sagte, die Beweise die von Seyyed Hassan Nasrallah wegen der Beteilgung Israels vorgelegt wurden sind "wichtig und sehr delikat". Er fügte hinzu: "Es ist wichtig für mich die Wahrheit zu erfahren, als Premierminister und als Sohn des ermordeten."
Hariri hat auch mit dem saudischen König Abdullah bin Abdul Azizi und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy über diese neuen Beweise gesprochen, wie er sagte.
In der Zwischenzeit hat der Chefankläger des UNO Sondertribunal für den Libanon, Daniel Bellemare, die Beweise die Nasrallah der Presse präsentierte ausgehändigt bekommen.
Verwandter Artikel: Gibt es ein schlimmeres Schmierblatt als den Schmiergel?
Dienstag, 10. August 2010
Videoaufnahmen zeigen israelische Beteilung an der Ermordung von Hariri
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Dienstag, 15. Juni 2010
Die Blockade von Berlin versus die von Gaza
Mit diesem Artikel will ich die heuchlerische Politik der deutsche Regierung darstellen, und des Westens allgemein, was die Blockade von Gaza betrifft. Was damals mit Berlin geschah, passiert heute mit Gaza, die totale Blockade. Nur was damals als völkerrechtswidriger Akt weltweit verurteilt wurde, wird heute kritiklos geduldet, ja sogar verteidigt. Das zeigt, es kommt immer darauf an wer ein Verbrechen begeht. Diese Doppelmoral ist unmenschlich und ein Skandal.
Gehen wir zurück ins Jahr 1948 und erinnern wir uns an die Berlin-Blockade und an die Rosinenbomber. Dieses historische Ereignis wird doch so gerne als heroisches Durchhalten der Berliner Bevölkerung, der grosszügigen Hilfeleitung der Alliierten und böse Tat der Sowjets dargestellt.
Vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949, also für fast ein Jahr, wurde West-Berlin, das mitten in der Sowjetischen Besatzungszone lag, komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Versorgung der Stadt von Westdeutschland aus, über die Transitstrecke, Eisenbahn und Binnenschifffahrt, war nicht mehr möglich. 2,2 Millionen Menschen waren davon betroffen.
Die Sowjetunion wollte mit dieser Blockade einen Rückzug der Westalliierten aus Gross-Berlin erzwingen und ihren Anspruch auf das gesamte Berlin demonstrieren. Eine kriminelle Erpressung und verbotene Kollektivstrafe.
Als Blockade-Brecher wurden dann Flugzeuge der drei Westmächte eingesetzt, die berühmte Luftbrücke, welche die Stadt mit lebensnotwendigen Gütern versorgte. Neben Nahrungsmitteln wie Getreide, Trockenmilch, Trockenkartoffeln und Mehl wurde hauptsächlich Kohle als Brennstoff und zur Stromproduktion, Benzin, Medikamente und alle anderen in Berlin benötigten Dinge eingeflogen.
Genau wie in Gaza lag Berlin durch die Bombardierung in Trümmern und wartete auf Hilfe:
Es wurden bis zu 1.398 Flüge innerhalb von 24 Stunden durchgeführt und insgesamt 2,34 Millionen Tonnen Fracht transportiert. Dadurch konnten die Menschen in West-Berlin einigermassen überleben. Bei dieser Hilfsaktion kamen 83 Menschen, darunter 13 Deutsche, durch Abstürze oder Unfälle ums Leben. Ich möchte aber betonen, die Sowjets haben nie eines dieser Hilfstransporte angegriffen oder abgeschossen.
Die Flugzeugbesatzungen und Helfer riskierten ihr Leben und wurden als Helden gefeiert, weil sie die Blockade durch die Sowjets brachen. Es wurden Gedenksteine errichtet und an das Ereignis wird jedes Jahr erinnert, völlig zu recht!
Jetzt schauen wir uns die Situation in Gaza an.
Der Gazastreifen ist das Küstengebiet am östlichen Mittelmeer das fast gänzlich von Israel umgeben ist, mit einem kurzen Grenzabschnitt zu Ägypten. Es leben dort 1,5 Millionen Palästinenser. Das Gebiet gehört, wie das Westjordanland, zu den Palästinensischen Autonomiegebieten und steht im Inneren formal unter Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde. Israel nimmt die Kontrolle der gesamten Aussengrenzen auf der Landseite und der Seeseite sowie die indirekte Kontrolle des Personenverkehrs über Videoüberwachung der ägyptischen Seite wahr.
Der Gazastreifen ist durch eine undurchdringliche Mauer oder einem Stacheldrahtzaun umschlossen. Niemand darf rein oder raus, auch der Warenverkehr ist auf ein Minimum eingeschränkt. Kein Bewohner von Gaza darf sich dieser Mauer auf 300 Meter nähern, sonst wird er von israelischen Soldaten erschossen. Bauern dürfen ihr Land nicht bestellen. Auch das Meer darf nicht mit Schiffen befahren werden. Fischerboote aus Gaza werden durch die Israelische Marine entweder zurück an die Küste gedrängt oder die Boote geentert und die Mannschaften nach Israel verschleppt.
Im Jahre 2006 erlaubte die israelische Regierung die Durchführung einer Wahl, um das selbst behauptete Image „die einzige Demokratie im Nahen Osten“ zu sein aufzupolieren. Sie erwartete, dass die von ihr unterwanderte und gesteuerte Partei der Fatah gewinnen würde. Zu ihrer Überraschung und auch die der westlichen Mächte, gewann aber die Partei der Hamas die Parlamentswahlen mit 76 von 132 Sitzen und damit die absolute Mehrheit. Die Bevölkerung von Gaza durchschaute den Trick und entschied sich nicht so wie erwartet, bzw. wie von ihr verlangt.
Diese demokratische Entscheidung wurde aber nicht von Israel und vom Westen akzeptiert. Demokratie ist nur dann gut, wenn so gewählt wird wie von oben befohlen.
Die israelische Regierung konterte mit einer kollektiven Bestrafung der Bevölkerung, verhängte eine totale Blockade, um die Menschen in Gaza mit Hunger und Not zu erpressen, die legitime Regierung der Hamas zu stürzen und klein bei zu geben. Seit dem wird nur ein Minimum an Güter reingelassen, gerade genug damit die Menschen nicht sterben. Die Bevölkerung hat nur sporadisch Strom und Wasser, die sanitären Verhältnisse sind menschenunwürdig und die medizinische Versorgung katastrophal. Tatsächlich handelt es sich um das grösste Freiluftgefängnis der Welt.
Israel wendet die gleiche Erpressungsmethode gegen Gaza an, wie damals die Sowjets gegen West-Berlin.
Mit der Zeit wurde die Not der Bevölkerung so schlimm, dass die Hamas nur noch einen Ausweg sah, um Israel an den Verhandlungstisch zu zwingen, um die Umklammerung zu lockern. Sie fingen an selbst gebastelte Raketen auf Israel abzufeuern, die aber praktisch keinen Schaden anrichteten. Diese Notwehr wurde von Israel propagandistisch völlig aufgeblasen und dazu benutzt, um sich als armes Opfer darzustellen, die Hamas als Terrororganisation zu brandmarken, eine Bezeichnung welche die USA, die EU und alle Medien übernahmen, und sie begannen Gaza regelmässig anzugreifen. Auch die Treibstofflieferungen wurde für das einzige Kraftwerk eingestellt. Es gab keinen Strom mehr.
Im Juni 2008 wurde ein Waffenstillstand zwischen den Parteien vereinbart, den die Hamas bis November einhielt. Erst als Israel sechs Hamas-Aktivisten in der Nacht vom 4. auf den 5. November 2008 bei einer Kommando-Aktion ermordete, fing der Raketenbeschuss als Reaktion wieder an. Das hat dann Israel als Vorwand benutzt, um einen Bombenkrieg gegen Gaza ab 27. Dezember 2008 bis 18. Januar 2009 zu starten. Dabei wurden 1.417 Zivilisten ermordet, davon 313 Kinder und 116 Frauen, sowie 5'500 Menschen verletzt, 4'000 Häuser total zerstört, darunter Moscheen, Schulen und Krankenhäuser, und 21'000 Gebäude schwer beschädigt.
Die Blockade wurde dann noch mehr verschärft und auf die Liste der sogenannten sicherheitsrelevanten Güter, die nicht eingeführt werden dürfen, kamen Sachen wie, Schokolade, Kekse, Papier, Konfitüre, Fleisch, Essig, Samen, Margarine, Gips, Bauholz, Zement, Eisen, Glas, Metallbehälter, Plastikplanen, Stoffe, Ersatzteile, Musikinstrumente, Zeitungen, Spielzeug, Heizkörper, Nutztiere und Angelruten.
Diese Waren sollen die Sicherheit Israels gefährden und sind deshalb verboten.
Das heisst, die Menschen in Gaza können gar nicht ihre zerstörten Häuser wieder aufbauen oder reparieren, ja nicht mal die zerplatzen Glasscheiben der Fenster ersetzen und sie leben unter den primitivsten Verhältnisse in ausgebombten Ruinen, völlig von der Aussenwelt abgeschnitten.
Die Bewohner von Gaza leben im Zelten neben ihren zerstörten Häusern:
Um diese unsägliche Not zu lindern, haben verschiedene Hilfsorganisation versucht mit Lastwagen über Land und mit Schiffen übers Meer, die dringend benötigte Güter den Bedürftigen nach Gaza zu liefern. Immer wieder wurden Boote mit Gütern gerammt und die Besatzung verhaftet, die Lastwagen an der Grenzüberquerung gehindert. Der neueste Lieferungsversuch war der Hilfskonvoi der sechs Schiffe vom 31. Mai 2010, der wie bekannt von israelischen Soldaten in internationalen Gewässern überfallen wurde. Bei diesem Piratenakt sind mindestens 19 Teilnehmer der Hilfsaktion ermordet und 50 verletzt worden.
Die Passagiere sind von der israelischen Regierung als Terroristen verleumdet und der Überfall als legitime Notwehr bezeichnet worden, eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Mit gefälschten Beweisen und grosser Medienaktion hat man die Blockade-Brecher als Bösewichte hingestellt, dabei wollten sie nur den Menschen in Gaza helfen.
Was Israel mit den Schiffen getan hat, wäre genau so wie wenn die Sowjets damals die Rosinenbomber auf dem Flug nach Berlin abgeschossen hätten. Und wenn die Westberliner sich gegen die Blockade gewehrt hätten, weil sie um ihr Überleben kämpften, die Sowjets zur Bestrafung mit Bomben, Granaten und Panzern angegriffen und Tausende Berliner dabei getötet hätten.
Wir sehen, im Falle von Berlin waren die Blockade-Brecher gefeierte Helden, die Lieferung von Hilfsgütern war richtig und von der ganzen Welt begrüsst. Die Sowjets waren mit ihrer Erpressung die Bösen. Jetzt ist alles verdreht und pervertiert. Die welche die Blockade machen, 1,5 Millionen Menschen einsperren, einer Kollektivstrafe unterziehen und leiden lassen, Passagiere ermorden und die Hilfslieferungen verhindern, sind die guten. Die Helfer sind die bösen, ja sogar Terroristen. Die westlichen Regierungen goutieren die kriminelle Handlung Israels.
Woher kommen die Bewohner von Gaza? Die meisten sind Flüchtlinge, bzw. ihre Vorfahren, die aus dem heutigen Gebiet das Israel heisst durch ethnische Säuberung und Gewalt vertrieben wurden. Die marodierenden Vandalen des Zionismus ermordeten unschuldige Menschen, zerstörten Tausende Häuser, planierten Hunderte Dörfer und vertrieben einen Grossteil der Palästinenser von ihrem angestammten Heimatland. Die Palästinenser nennen diese Vertreibung die Nakba, oder die grosse Katastrophe.
Was haben die Bewohner von Gaza getan, dass sie diese unmenschliche und illegale Behandlung erleben müssen? Wieso dürfen sie die lebensnotwendigen und für uns völlig alltäglichen Waren nicht bekommen? Haben die Palästinenser keine Menschenrechte wie wir? Wieso war es richtig die Blockade von Berlin zu brechen, aber die von Gaza jetzt nicht? Wir wissen warum. Weil Israel sich alles erlauben kann und seine Nachbarn wie Dreck behandeln darf.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat die israelische Blockade des Gaza-Streifens eine Verletzung der Genfer Konvention genannt und rief die israelische Regierung dazu auf, sie aufzuheben. In einer Verlautbarung vom vergangenen Montag beschrieb die Organisation die Blockade als "Kollektivstrafe", was ein Verbrechen unter internationalen Gesetzen darstellt. Sie beschrieb Gaza als ein Territorium welches durch ständige Stromausfälle, ruinierter Wirtschaft und zusammengebrochenem Gesundheitssystem geplagt ist.
"Die auferlegte Schliessung des Gaza-Streifen geht ins vierte Jahr und erdrosselt alle echten Möglichkeiten einer Wirtschaftsentwicklung," sagte das IKRK. "Die Bewohner von Gaza leiden unter Arbeitslosigkeit, Armut und Krieg und der Zustand des Gesundheitssystems ist auf einem Tiefpunkt." B'Tselem, eine israelische Menschenrechtsorganisation, hat am Montag ihren eigenen Bericht veröffentlicht. Darin steht, 95 Prozent der Fabriken in Gaza sind geschlossen, 98 Prozent der Bewohner leiden unter Stromausfällen und 93 Prozent des Trinkwassers ist verseucht.
Das Verhalten der deutschen Regierung, diese Doppelmoral, speziell mit dieser Vergangenheit, ist ein Skandal. Wie kann man die Blockade weiter unterstützen? Wie kann man zuschauen wie 1,5 Millionen Menschen verrecken? Wer die kriminelle Vorgehensweise Israels akzeptiert, ja sogar schönredet und verteidigt, ist ein gewissenloses Subjekt, ein Feind der Menschheit, ein Mittäter und Mörder.
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Montag, 31. Mai 2010
Die gefährlichen Waffen der Passagiere
Das israelische Militär (IDF) hat Aufnahmen veröffentlicht, welche die Waffen der Passagiere der Hilfsschiffe zeigen, mit denen sie sich gegen den Überfall durch israelische Soldaten gewehrt haben. Sie sind wirklich sehr gefährlich. Es sind Handschleudern mit Glaskugeln zu sehen und dünne Metallstangen. Ist das alles? Wo sind die Messer, Äxte, Pistolen und Gewehre, Handgranaten und Panzerfäuste? Und gegen solchen Kinderkram musste man sich mit automatischen Waffen verteidigen und Menschen töten? Was sind das nur für elendige Feiglinge?
Ich möchte daran erinnern, laut internationalem Seerecht, ist es jedem Schiff erlaubt in internationalen Gewässern, und die Schiffe befanden sich 150 Kilometer ab der Küste, sich gegen einen Überfall oder Akt der Piraterie zu wehren. Ausserdem haben sie, nach dem die ersten Schüsse von den israelischen Booten abgefeuert und Passagiere getötet wurden, die weisse Fahne gehisst. Trotzdem ging der Beschuss weiter und jetzt sind 19 Friedensaktivisten tot und 50 verletzt.
Die Passagiere und Besatzung der Schiffe haben als einzige das Recht sich vor einem illegalen Übergriff zu verteidigen und nicht die Angreifer. Darf ein Vergewaltiger sich auch über die Frau beschweren, weil sie sich wehrt, weil sie ihn ins Gesicht kratzt oder was immer? Das wäre ja eine völlige Umkehr wer das Opfer und wer der Täter ist. Aber so stellen die Israelis die Geschehnisse dar. Die armen Soldaten sind die Opfer und die Passagiere sind die bösen Täter. Wer ist denn hier in wen eingedrungen?
Dieses Foto rechts hat die israelische Zeitung Haarez für einen Artikel benutzt, um zu beweisen, wie gefährlich die Passagiere waren. Jemand der ein Krummmesser zeigt. Ersten ist so ein Messer Tradition in gewissen arabischen Ländern und wird als Statussymbol am Gürtel getragen. Dann achtet mal auf das Fenster im Hintegrund und überhaupt auf die Lichtverhältnisse im Raum. Das ist doch eine Aufnahme die bei Tageslicht irgendwo und irgendwann aufgenommen wurde und sicher nicht gestern Nacht um 4 Uhr Früh als der Angriff im Dunklen stattfand. Mit solchen Fakes wollen sie die Gefährlichkeit der Friedensaktivisten darstellen und die Meinung der Leser manipulieren.
Dieses Foto erinnert mich an den 11. September 2001, als das israelische Fernsehen und auch die westlichen Medien jubelnde Palästinenser zeigten und die Bilder mit dem Kommentar unterlegt wurden, die Palästinenser feiern den Terrorangriff und freuen sich darüber. Dabei stellte sich heraus, die Aufnahmen stammten von einer Hochzeit eine Woche vorher, hatten mit dem aktuellen Ereignis gar nichts zu tun. Es ging nur um antiarabische Stimmungsmache.
Ein Angriff auf ein Schiff in internationalen Gewässern ist NICHT Selbstverteidigung, es ist ein Kriegsakt, und so ein Schiff hat das Recht SICH zu verteidigen. Man stelle sich vor, wenn der Iran so etwas machen würde, wie dann die Hölle los wäre. Dann würden die Atombomben bereits fliegen.
Zur Erinnerung, im Januar 2008 näherten sich einige iranische Motorboote einem amerikanischen Kriegsschiff in der Strasse von Hormus. Sie waren gar nicht bewaffnet und fuhren nur vorbei. Damals gab es so einen Aufschrei in den westlichen Medien und Regierungen, Präsident Bush nannte es eine Provokation die einen Kriegsgrund darstellen würde.
Israel darf im Gegensatz dazu offensichtlich alles, Schiffe überfallen, die Passagiere töten, sie in den Hafen entführen, sie ins Gefängnis werfen, die Fracht beschlagnahmen, Lügen verbreiten ... und es passiert nichts.
Gezielter Angriff auf Personen?
Ein israelischer Soldat hat im Eifer des Gefechtes ein Buch aus seiner Tasche verloren. Dieses Buch beinhaltet Informationen über einzelne Personen die offensichtlich auf diesem Schiff sein sollten, mit Foto und persönlichen Angaben.
Es wird darüber spekuliert, dass dieser Angriff der Israelis ein gezielter Angriff auf einzelne Personen auf diesem Schiff sein sollten, und nicht wie gesagt ein einfaches Entern und der Versuch Hilfsgüter zu blockieren.
Die Soldaten wurden mit genauen Informationen über die Passagiere ausgestattet. Für was? Hat Israel möglichweise das Schiff mit einer Verhaftungsliste oder sogar Todesliste überfallen?
Zusammenstellung der Ereignisse des Tages und Kommentare von RT:
Folgende Nationalitäten neben denen aus der Türkei waren an Bord:
Deutschland 7, USA 3, Australien 3, Bahrein 4, Belgien 5, Bosnien-Her. 1, Algerien 32, Indonesien 12, Marokko 5, Palästina 2, Frankreich 1, Niederlande 1, Südafrika 1, England 28, Irland 3, Spanien 3, Israel 5, Schweden 5, Kanada 2, Kosovo 1, Kuweit 16, Libanon 3, Mazedonien 3, Malaysia 11, Ägypten 3, Pakistan 3, Mauritanien 2, Syrien 4, Oman 1, Jordanien 31, Yemen 4, Neuseeland 1, Griechenland 1
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Sonntag, 30. Mai 2010
Israel stürmt Hilfsboot und tötet Passagiere
Ein israelisches Elitekommando hat ein Schiff mit mehreren hundert Aktivisten gewaltsam übernommen, dabei wurden bis zu 20 Menschen getötet und 50 verletzt. Live-Aufnahmen vom türkischen Schiff zeigten, dass die Soldaten per Boot und Helikopter auf das Schiff gekommen seien. Der Angriff verlief gewaltsam. "Free Gaza" erklärte, sie hätten inzwischen keinen Kontakt mehr zu den Schiffen.
Der Überfall auf das Schiff geschah 150 km ab der Küste von Gaza.
Die israelischen Truppen haben sich von Hubschraubern auf das Schiff abgeseilt, welches sich in internationalen Gewässern befand, und dann auf die Passagiere geschossen, die sich den Eindringlingen entgegenstellten. Dabei sind laut neuesten Angaben bis zu 20 Menschen getötet und mindestens 50 verletzt worden, einschliesslich der Anführer der palästinensischen islamishen Bewegung Sheikh Raed Salah.
Die israelische Militärzensur verhindert jede Berichterstattung über die genaue Opferzahl.
Die Türkei hat inzwischen den israelischen Botschafter Gabby Levy ins Aussenministerium in Ankara einbestellt, sagte ein türkischer Diplomat, um gegen die gewaltsame Kaperung des türkischen Schiffes "Mavi Marmara" zu protestieren.
In Istanbul versammelten sich Demonstranten vor der israelischen Botschaft und versuchten diese zu stürmen. Sie wurden mit Wasserwerfern zurückgedrängt.
Die Hamas rief zu einer "Intifada" vor den Botschaften Israels in der ganzen Welt auf. Araber und Muslime weltweit sollten sich erheben, erklärte die Bewegung, und gegen die Behinderung und Tötung von Aktivisten protestieren, die nur Hilfsgüter mit einer Flottille den bedürftigen Menschen in Gaza bringen wollen.
Ein Grossaufgebot von Spezialkommandos der israelischen Marine will die rund 700 pro-palästinensischen Aktivisten daran hindern, rund 10'000 Tonnen Hilfsgüter direkt in den Gazastreifen zu liefern. Die Aktivisten sind mit sechs Schiffen unterwegs. An Bord haben sie Baumaterial, hundert Fertighäuser, 500 Rollstühle und medizinische Ausrüstung.
Der aus sechs Schiffen bestehende Konvoi hatte am Sonntag vor Zypern die 400 Kilometer lange Reise zum Gazastreifen begonnen. Israel hat damit gedroht, die Schiffe gewaltsam aufzuhalten.
An Bord der sechs Schiffe, denen als "zweite Welle" noch zwei weitere folgen sollen, sind unter anderen die Friedensnobelpreisträgerin von 1976, Mairead Corrigan Maguire, europäische Parlamentarier, wie die Linken-Abgeordneten Inge Höger und Annette Groth und ein Holocaust-Überlebender.
Die Aktivisten wollen Material nach Gaza bringen, dessen Einfuhr von Israel und Ägypten verboten wurde. Dazu gehören Baustoffe wie Zement, um die durch Israel zerbombten Häuser wieder aufzubauen. Die Frachter haben nach Angaben der Organisatoren zudem Fertighausteile, Wasserreinigungsanlagen und mehrere hundert Rollstühle mit Elektromotoren geladen.
Israel hat den Küstenstreifen am Mittelmeer nach der demokratischen Wahl der Hamas im Juni vor drei Jahren von der Aussenwelt hermetisch abgeriegelt. Nur ein Minimum an Waren werden hineingelassen. Die Menschen in Gaza leiden fürchterlich unter der Blockade und völlige Zerstörung der Infrastruktur, welche die Bombardierung des Gaza im Januar 2009 verursachte, bei der 1'400 wehrlose Zivilisten getötet wurden.
Am Sonntag hatte der stellvertretende israelische Aussenminister Danny Ajalon die Hilfsaktion eine "Provokation, die auf eine Delegitimierung Israels abzielt" genannt, was völlig absurd und lächerlich ist. Israel hat offensichtlich einen Freibrief jeden zu ermorden, den sie als "Bedrohung" ansehen und bedrohlich ist schon jemand der nur Hilfgüter liefert. Deswegen richten die israelischen Kommandos ein Blutbad an friedlichen Zivilisten an.
Es ist klar, wir werden die typische israelische Gegenpropaganda und die üblichen Lügen über die Medien hören, die Passagiere hätten mit Waffen die Kapermannschaft angegriffen und die tapferen Soldaten hätte sich nur aus Selbstverteidigung gewehrt, mussten leider notgedrungen alle wegballern. Sicher werden sie ein Taschenmesser als Beweis für die Bedrohung vorzeigen. Ausserdem handelt es sich sowieso um Terroristen die Waffen nach Gaza liefern, was denn sonst.
In Sachen Tatsachenverdrehung und sich in die Opferrolle stellen sind sie ja Weltmeister. Und wenn die gekaperten Schiffe in Haifa landen, werden die Israelis rein zufällig auch Waffen an Bord finden. Selbstverständlich mit der "Made in Iran" Aufschrift versehen, so wie bei der letzten Schiffsentführung. Nur damals war die Fälschung so plump, die hat sogar ein Blinder gesehen.
Es ist ein Skandal, wie die ach so moralische westliche Welt diese Verbrechen Israels tatenlos zuschaut und duldet. Gaza ist das grösste Freiluftgefängnis der Welt und die Menschen leben unter primitivsten Verhältnissen, weil nichts rein darf, Strom und Wasser ständig unterbrochen wird und die Bevökerung in Trümmerhaufen oder Lehmhütten hausen müssen.
"Free Gaza" will mit ihrer Aktion gegen die Abriegelung des Gazastreifens protestieren und auf die bittere Not aufmerksam machen. Eine solche Blockade stelle eine kollektive Bestrafung für rund 1,5 Millionen Palästinenser dar, was nach internationalem Recht verboten ist.
Diese Piraterie eines Hilfsschiffes und Tötung der Begleitpersonen wäre genau so, wie wenn ein Rosinenbomber von den Sowjets wärend der Berlin-Blokade abgeschossen worden wäre. Damals war die Stadt auch rundum eingeschlossen wie Gaza heute und keine Waren durften rein. Die bösen Russen haben das nicht gemacht, aber die Israelis dürfen das mit dem "Freifahrtschein" schon.
Diese blutige Militäraktion in internationalen Gewässern, bei der neun türkische Staatsbürger getötet wurden, ist ein PR-Gau für Israel, dessen ramponiertes Ansehen weiter beschädigt wird. Damit wird der verbrecherische Zwischenfall die ohnehin schon angespannten Beziehungen zur Türkei belasten und das für Israel unangenehme Thema Gaza noch stärker in den internationalen Blickpunkt rücken.
Als Reaktion hat die Türkei alle geplanten gemeinsamen Militärmanöver abgesagt und den Botschafter aus Israel zurückberufen.
Der Schweizer Nationalrat Geri Müller der Grünen, Mitglied der Gruppe Schweiz-Palästina, fordert, dass Israels Regierung vor ein internationales Gericht gestellt wird: "Einmal mehr hat Israel gezeigt, dass es nicht an einer Lösung des Nahost-Konflikts interessiert ist. Jetzt muss die internationale Gemeinschaft endlich handeln."
Anmerkung: Laut Berichten die ich von ASR-Lesern bekomme, ist die pro-israelische Trollmannschaft mit Gegenpropaganda in den Kommentaren der MSM-Seiten voll am Werk. Sie rechtfertigen die Ermordung der Zivilisten und reden alles schön, wollen den Eindruck erwecken, die Mehrheit der Leser sind auf der Seite Israels. Wenn man aber die Namen der Kommentatoren überprüft stellt man fest, die gibts gar nicht, keine Person existiert unter diesem Namen an dem angegebenen Ort.
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Sonntag, 25. April 2010
Ein Sterbender liegt am Boden und alle laufen vorbei
Die Gleichgültigkeit vieler Menschen, speziell in einer Grossstadt, ist schon erschreckend. Ein Mann liegt mit tödlichen Messerstichen am Boden, aber alle laufen vorbei und keiner hilft.
Nach dem Hugo Alfredo Tale-Yax in New York einer Frau vor einem mit einem Messer bewaffneten Angreifer verteidigt hat, wird er selber schwer verletzt und stirbt auf dem Trottoir. Alle Passanten laufen vorbei, keiner kümmert sich um ihn und sie lassen ihn sterben. So wird ein "Held" von der Gesellschaft belohnt.
Eine Person kommt zu ihm, hebt ihn hoch und geht dann wieder. Ein anderer macht sogar ein Foto mit seinem Handy, verständigt aber nicht die Polizei damit. Die ganze Szene wurde durch eine Überwachungskamera aufgenommen.
In der Aufnahme sieht man Tale-Yax, ein 31 jähriger Obdachloser aus Guatemala, um 5:40 Uhr an der Kreuzung der 144. und 88. Strasse im Stadtteil Queens zusammenbrechen. Er lief einem Angreifer hinterher, der zuvor eine Frau mit einem Messer bedroht hat. Bei der Verteidigung der Frau erlitt Tale-Yax mehrere Messerstiche. Über eine Stunden lang lag er am Boden und mehr als 20 Passanten liefen vorbei, ohne ihm zu helfen, obwohl er in einer Blutlache lag.
Erst um 7:20 Uhr kam ein Notruf an und die Sanitäter konnten nur noch seinen Tod feststellen. Die Zeitung New York Post erhielt das Überwachungsvideo mit der ganzen Szene und die Polizei sagte, es ist echt. Viele Menschen sahen Tale-Yax dort liegen und mit dem Tod kämpfen, aber niemand unternahm etwas.
Ich bin sicher, wenn man ein Experiment in einer europäischen Grossstadt machen würde, an einer belebten Strasse sich auf den Boden legt, die meisten würden einfach nur kurz schauen und dann schnell weitergehen.
Diese Gleichgültigkeit gegenüber seinen Mitmenschen drückt sich nicht nur wie in diesem Fall aus, sondern man sieht auch wie scheissegal es den meisten ist, was mit den Zivilisten in den Kriegsgebieten passiert, die von israelischen, amerikanischen oder NATO-Soldaten massenweise abgeschlachtet werden. Der Begriff "Kollateralschaden" drückt aus, es sind keine Menschen.
Über Wale, Eisbären und Pinguine werden sofort Krokodilstränen vergossen und gerne an die Tierschützer Geld gespendet. Wenn Menschen im Sterben liegen, wird weggeschaut. Geht mich nichts an, denken sich die meisten.
Bei der Regierungserklärung von Angela Merkel über den Krieg in Afghanistan am Donnerstag, hat sie mit keinem Wort die ermordeten Zivilisten, Männer, Frauen und Kinder erwähnt, wie zum Beispiel die über 140 Opfer der Tankwagenbombardierung, geschweige denn sich für die Mitschuld durch die deutsche Bundeswehr entschuldigt.
Fragt euch doch mal selber, hättet ihr Hugo Alfredo Tale-Yax geholfen, oder auch schnell an ihm vorbeigegangen?
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Dienstag, 13. April 2010
Karzai droht die NATO-Offensive zu blockieren
Schon vor langer Zeit habe ich geschrieben, der Krieg in Afghanistan ist verloren. Es findet nur ein endloses Gemetzel unter der Bevölkerung und zahllose Kriegsverbrechen statt. Die Afghanen sind mittlerweile der Meinung, die Taliban sind das kleinere Übel, so gescheitert ist die Kriegspolitik der NATO-Länder. Wenn aber sogar die vom Westen eingesetzte und gestützte Präsidentenmarionette Karzai sagt, er würde zu den Taliban überlaufen und die Taliban würden eine legitime Widerstandsbewegung werden, wie ich hier berichtet habe, dann ist wirklich alles verloren. Jetzt hat er noch eins draufgesetzt und öffentlich gesagt, er würde die kommende NATO-Offensive in Kandahar, die ab Juni beginnen soll, blockieren.
Die NATO plant im Sommer 10'000 Soldaten in die südliche Provinz Kandahar für eine Offensive gegen die Taliban zu schicken, einer der grössten im bald 10-jährigen Krieg.
Bei einer von Karzai einberufenen Schura (arabisch für Beratung, um gemeinsam eine Entscheidung zu treffen), an der 1'500 Stammführer teilnahmen, versuchte er die Anwesenden für die Offensive zu gewinnen. Stattdessen wurde er mit massiver Opposition und Beschwerden über Korruption und Misswirtschaft konfrontiert. Er wurde beschimpft und sah sich gezwungen den Ältesten ein Vetorecht über die Militäraktion einzuräumen.
Er rief in die Menge: „Seid ihr glücklich oder unglücklich wenn die Offensive ausgeführt wird?“
Die Stammesführer riefen lautstark zurück: „Wir sind nicht glücklich!“
„Dann, bis ihr sagt ihr seid glücklich darüber, wird die Operation nicht stattfinden,“ antwortete Karzai.
Der NATO-Oberkommandierende, General Stanley McChystal, sass hinter ihm und schaute sehr besorgt drein, als er die massive Reaktion der Versammlung hörte. Diese Vorgehensweise von Karzai hat die US-Führung weiter aufgebracht und völlig fassungslos gemacht, nach dem was er sich vorher schon in ihren Augen geleistet hat, in dem er damit drohte, er würde möglicherweise die Seiten wechseln.
Das ist ein weiterer schwerer Schlag gegen die Kriegspolitik von Obama, mit der er die Taliban aus ihrem Kernland vertreiben will, ein wichtiger Teil seiner Strategie, weshalb er zusätzliche 30'000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan beordert hat. Die Vereinigten Staaten bezeichnen Kandahar als den „Schwerpunkt“ des Krieges in Afghanistan.
Der Plan der NATO sieht vor, die Provinzführung zu eliminieren und eigene Gremien einzusetzen, um an die Wurzel des Aufstandes durch die Taliban zu kommen. Sie wollen die Macht der Warlord brechen, einschliesslich die des Bruders des Präsident, Ahmed Wali Karzai.
Aber jetzt, wo sie feststellen müssen, der von ihnen selber eingesetzte Präsident ist „abtrünnig“ geworden, sind diese Hoffnungen am schwinden. Es gibt sogar Stimmen in der US-Regierung die sagen, der Mann ist völlig durchgedreht und muss entfernt werden. Nach der Schura sagte ein US-Offizieller, Karzai hätte sich weder als Alliierter noch als populär in der eigenen Bevölkerung gezeigt.
„Er kann gegen den Westen schimpfen so viel er will, niemand will ihn als Marionette des Auslands sehen. Das Problem ist, seine unberechenbaren Ansprachen werden durch unberechenbaren Handlungen gefolgt. Deshalb untergräbt diese Spannung die Offensive.“
Der aktuelle Streit begann, als Karzai die Wahlen des vergangenes Jahres als „riesigen Betrug“ bezeichnete und dabei sagte, dieser wäre „von Ausländern“ durchgeführt worden.
Am nächsten Tag telefonierter er mit US-Aussenministerin Hillary Clinton, um seine Aussage zu klären, aber danach steigerte er sogar den Angriff. Bei einem Treffen mit Parlamentsmitgliedern sagte er laut Zeugen, „Wenn ich unter Druck gerate, dann könnte ich mich den Taliban anschliessen.“
In Kandahar fuhr er mit der Ablenkung der Kritik an seiner Person fort, in dem er die Auswärtigen weiter kritisierte und sagte, er hätte sich mit der Frage an die Versammlung “von ausländischen Befehlen befreit.”
Auf den Strassen von Kandahr scheint wenig oder gar keine Unterstützung für die NATO-Offensive in die Provinz vorhanden zu sein. Die Bevölkerung weiss, sie wird nur weiteres sinnloses Töten und Zerstörung bringen. Sobald die fremden Truppen erscheinen, tauchen die Taliban in der Bevölkerung unter, um nach ihrem Abzug wieder zu erscheinen. Als Resultat bleiben nur zahllose Leichen der Zivilisten und ausgebombte Häuser übrig.
Weitere Zivilisten in Kandahar von NATO-Truppen getötet
Die fremden Besatzer tun auch alles um die afghanische Bevölkerung gegen sich aufzubringen. US-Soldaten haben das Feuer auf einen Bus voller Zivilisten eröffnet, dabei wurden vier Passagiere getötet, darunter eine Frau und ein Kind. Ein weiteres Dutzend Personen wurden verletzt.
Diese Tötung löste eine antiamerikanische Demonstration auf den Strassen von Kandahar aus. Wütende Afghanen versammelten sich, zündeten Reifen an und skandierten „Tod für Amerika“ und „Tod für Karzai, Tod seiner Regierung.“
Im Zhari Distrikt näherte sich ein Bus einer langsam fahrenden Militärkolonne und die Soldaten betrachteten das Fahrzeug als Bedrohung. Darauf eröffneten sie das Feuer und durchsiebten den Bus. Ein Sprecher der Koalitionstruppen sagte danach, „wir bedauern zu tiefst den Verlust an Leben.“
Laut Zeugen schossen die Soldaten ohne Warnsignal, als der Bus noch 80 bis 100 Meter hinter dem Konvoi entfernt war. Der Gouverneur der Provinz Kandahar, Tooryalai Wesa, kritisierte die amerikanischen Streitkräfte auf schärfste und verlangte, dass der Kommandant unter dem Militärgesetz bestraft werden muss.
Präsident Karzai nannte die Schiesserei „unentschuldbar“ und sagte, „der Beschuss von Passagierbusse ist gegen die NATO-Zusage, das Leben von Zivilisten zu schonen.“ In den letzten Monaten sind über 30 unschuldige Zivilisten bei Schiessereinen vor Strassensperren und bei Konvois von ISAF-Soldaten getötet und über 80 verletzt worden. Laut Angaben der UNO waren es 2009 mehr als 2'400 Zivilsten.
Die Menschen in Kandahr haben jedes Vertrauen in die ausländischen Truppen verloren. „Die Operation hat noch nicht mal begonnen, aber jeden Tag töten sie Zivilisten,“ sagte der Einheimische Haji Wali Jan. „Wenn sie vor einem Bus Angst haben, wie können sie mit einer Operation in Kandahar fortsetzen?“
Georg Schramm über den Krieg in Afghanistan:
Wikilieaks hat verkündet, sie haben nach dem "Irak-Video" ein weiteres Video, welches das Massaker an der Bevölkerung in Afghanistan zeigt, das demnächts veröffentlich wird. Das Video soll die geheime Aufnahme der Bombardierung in der Farah Provinz vom Mai vergangenes Jahr sein. Die afghanische Regierung sagte damals, der Luftangriff mit F-18 und B1 Flugzeugen in der Nähe von Granai tötete 147 Zivilisten. Das Ereignis fand am 4. Mai 2009 statt und dabei wurden 500 und 2000 Pfund Bomben abgeworfen. Die Aufnahmen des Angriffs sollen zeigen, wie rücksichtslos die NATO-Streikräfte gegen die Zivilisten vorgegangen sind.
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Sonntag, 11. April 2010
Neu Beweise zeigen, Kissinger war im Mordkomplott involviert
Was man schon lange vermutet hat, kann nur bewiesen werden. Als US-Aussenminister war Henry Kissinger an der Operation Condor indirekt beteiligt und hat Warnungen an drei südamerikanische Länder, die Mordaufträge NICHT auszuführen, verhindert. Das hat eine private Forschungsgruppe in Dokumenten aus dem Jahre 1976 herausgefunden. Fünf Tage später wurde der chilenische Dissident und ehemalige chilenische Aussenminister Orlando Letelier und sein Kollege Ronni Karpen Moffitt in Washington DC durch einen Autobombenanschlag ermordet.
Das Dokument mit Datum 16. September 1976 wurde unter zehntausend anderen als geheim eingestuften des Aussenministeriums im National Security Archive durch eine gemeinnützige Forschungsorganisation gefunden, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.
Im Jahre 1976 haben die faschistischen Diktaturen, welche von Washington gestützt wurden, Chile, Argentinien und Uruguay, ein Programm zur „Ausschaltung“ von Dissidenten durchgeführt, welches unter dem Namen „Operation Condor“ lief. Dabei wurden die Führer der politischen Opposition in Lateinamerika, Europa und den Vereinigten Staaten gezielt ermordet.
Das im Archiv gefundene Dokument führt eine Reihe von Instruktionen von Kissinger an seine obersten Berater für Südamerika auf.
Laut der Depesche aus dem Jahre 1976, hat das US-Aussenministerium die drei oben genannten Länder gewarnt, keine Morde mehr auszuführen. Der Text sagt, ABER, „der Aussenminister verweigert die Erlaubnis die Nachricht an Montevideo weiterzuleiten und hat befohlen, dass keine weiteren Massnahmen in dieser Sache ergriffen werden sollen.“
Zu diesem Zeitpunkt machten sich die Killer nach Washington auf den Weg.
„Die Depesche vom 16. September ist das fehlende Glied im historischen Puzzle über die Rolle von Kissinger in der Aktion und Nichtaktion der US-Regierung, nach dem sie vom Condor Mordkomplott erfuhr,“ sagte Peter Kornbluh, der leitende Analyst für das National Security Archive was Chile betrifft ist und Autor des Buches: "The Pinochet File: A Declassified Dossier on Atrocity and Accountability."
“Das Dokument bestätigt, dass es in Kissingers völlige Verantwortung lag, den Befehl zum Aufhören und Beenden der Mordaufträge an die Condor-Killer von ihm verhindert wurde,“ sagte Kornbluh. Es war Kissinger der den Befehl gab alle diplomatischen Bemühungen zu beenden, um die Demarche auszuhändigen und ein Ende der Condor Mordoperation zu verlangen.
In einer Verlautbarung als Antwort sagte Kissinger, Kornbluh würde die Bedeutung des Telegrams „verdrehen“ und es wäre nicht so gemeint wie von ihm beschrieben.
Am 21. September 1976 haben Agenten des chilenischen Generals Augusto Pinochet eine Bombe unter das Auto von Letelier gelegt und es in den Strassen von Washington DC gezündet, der einer der lautstärksten Kritiker der Pinochet-Diktatur war.
In einem Leserbrief vom 17. Dezember 2004 an die Los Angeles Times schrieb Leteliers Sohn Francisco, dass der Mord an seinem Vater Teil der Operation Condor gewesen sei, den er als geheimdienstliches Netzwerk von sechs südamerikanischen Diktaturen dieser Ära beschrieb, die ihre Dissidenten eliminierten. Darin hob er hervor, dass Pinochet niemals für seine Beteiligung an der Operation Condor angeklagt wurde. Francisco Letelier betonte: „Der Mörder meines Vaters war Teil der Operation Condor.“
Der abgesprungene Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad, Victor Ostrovski, berichtete in seinem Buch "Der Mossad", dass chilenische DINA-Agenten, vor dem Mord an Letelier, in Israel in Terror-, Verhör- und Foltermethoden ausgebildet worden waren. Diese Ausbildung fand auf der ehemaligen Luftwaffenbasis Kfar Sirkin bei Tel Aviv statt. Als Verbindungsmann zwischen der chilenischen Diktatur und dem Mossad diente der Chef der DINA, General Contreras.
Wegen seiner aktiven Verhinderung des Mordanschlages und anderer Verbrechen im Zusammenhang mit den Taten der faschistischen Diktaturen in Südamerika und dem Putsch der Militärjunta gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Chiles, Salvador Allende, gibt es schon lange die Forderungen der Anwälte von Opfern, Kissinger müsste an die südamerikanischen Länder ausgeliefert werden, um sich für seine Mitbeteiligung zu verantworten.
Der BBC-Film "Trials Of Henry Kissinger - Die Verfahren gegen Henry Kissinger"
zeigt die grössten Verbrechen dieses internationalen Kriminellen auf:
Verwandte Artikel: Kissinger droht dem Iran mit Regimewechsel, Der Angriff gegen den Iran ist wegen Öl
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Dienstag, 6. April 2010
Ohne alternative Medien gibt es keine Wahrheit über die Kriege
Vor zwei Monaten hat ein Trupp der US Special Operations einen Angriff auf was sie als militantes Versteck bezeichnet haben in der Paktiva Provinz in Afghanistan durchgeführt. Drei Frauen wurden durch den Einsatz getötet, davon waren zwei schwanger, sowie zwei Männer, alles Zivilisten.
(Zwei Frauen, ein Mädchen, ein Polizist und sein Bruder wurden am 12. Februar erschossen, als eine US Spezialeinheit ihr Haus im Dorf von Khataba ausserhalb von Gardaz stürmten.)
Die ISAF gab später zu, die zwei Männer wären keine militanten Kämpfer gewesen. Über die Frauen behauptete die ISAF, diese wären zwei Stunden vor dem Angriff getötet worden. Wer hat diese Frauen getötet? Ihre gefesselten und geknebelt Körper, sagte die NATO, würden einen sogenannten „Ehrenmord“ durch andere Familienmitglieder zeigen.
CNN berichtete diese Geschichte als Fakt, so wie die NATO es beschrieben hat. Die New York Times war nicht viele besser. (Sie behauptete sogar, die Taliban hätten den Mord begangen.)
Letzte Woche haben wir dann die Wahrheit erfahren. Kein „Ehrenmord“ war der Grund für den Tot der drei Frauen. Die Frauen wurden tatsächlich von den US-Soldaten ermordet, zusammen mit den beiden Männern.
Der Angriff galt auch nicht einem Versteck von Militanten, sondern Tatsache ist, es wurde eine Familie angegriffen, welche gerade die Geburt eines neuen Babys feierte.
Diese Enthüllung wäre schon für sich schlimm genug, aber es wird schlimmer, viel schlimmer!
Die NATO hat jetzt zugeben müssen, ein Team von afghanischen Gerichtsmedizinern hätten Beweise für eine Manipulation Vorort gefunden. Kugeln sind aus den Wänden nach dem Überfall entfernt worden, sowie aus den Leichen der Frauen selber.
Ich wiederhole: Um die fabrizierte Geschichte aufrecht zu erhalten, dass die drei Frauen durch ihre eigenen Verwandten getötet wurden und nicht durch US-Truppen, haben die Mitglieder der Special Operations die Kugeln aus den Wänden und Leichen entfernt, die Wunden mit Alkohol ausgewaschen, um alle Beweise über was wirklich geschah zu entfernen.
In anderen Worten, die US-Truppen haben ihren Mord vertuscht.
Wie haben wir die Wahrheit über was in der Paktive Provinz wirklich passiert ist erfahren? Nur weil ein einzelner, unerschrockener Reporter der Times of London, Jerome Starkey, trotzig die Geschichte der NATO und des Pentagon ihnen nicht abnahm, seine eigene engagierte Untersuchung durchführte und sogar nicht wegen der Schmierkampagne des Pentagon gegen ihn nachgab, weil er seinen Job machte. (Siehe seinen Bericht vom 5.4. hier.)
Hätte es keinen Jerome Starkey gegeben, dann wäre die Version der NATO über die Tötung der drei Frauen durch ihre eigenen Verwandten in die Geschichtsbücher als Tatsache eingegangen. Nichts wäre darüber bekannt geworden, die Truppen haben die Beweise manipuliert, um ihr Verbrechen zu vertuschen, eine Straftat die in den USA einem für 20 Jahre ins Gefängnis bringt.
(Ein NATO-Sprecher, Brigadegeneral Eric Tremblay, hat mittlerweile gesagt: "Wir bedauern zu tiefst den Ausgang dieser Operation, akzeptieren die Verantwortung für unser Handel in dieser Nacht und wissen, dieser Verlust wird von den Familien für immer gespürt werden." Man dementiert jedoch die Darstellung vehement, dass man versucht habe, den wahren Hergang zu vertuschen. Den Angehörigen wurden von den USA eine Entschädigung von 2000 Dollar pro getöteter Person angeboten.)
Wir benötigen mehr Reporter wie Jerome Starkey. Wir benötigen mehr Organisationen wie Wikileaks. Wir benötigen mehr alternativen Medien welche die Wahrheit aufdecken, weil die Mainstreammedien immer gleichgeschalteter mit jedem Jahr werden.
Von Robert Greenwald, Filmemacher, Brave New Films
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Montag, 5. April 2010
Wikileaks zeigt Ermordung von Reuters Journalisten und Zivilisten
Im folgenden Video sieht man wie über ein Dutzend Zivilisten aus einem Hubschrauber mit Maschinengewehrfeuer niedergemetzelt werden, einschliesslich zwei Reuters Journalisten. Das Ereignis fand in Bagdad am 12. Juli 2007 statt. Man sieht die Aufnahme aus der Sicht des Schützen in einem US-Apache-Helikopter.
Das US-Militär behauptet, die Opfer starben bei einem Gefecht zwischen US-Streitkräften und Freischärlern. Die Aufnahmen zeigen aber ganz etwas anderes. Sie waren ahnungslos und wurden kaltblütig aus der Luft mit Maschinengewehrsalven ermordet.
Sogar herbeigeeilte Helfer in einem Kleinbus, die versuchen die Verletzten zu bergen, werden aus der Luft niedergemäht. Dabei werden zwei Kinder die im Fahrzeug sitzen ebenfalls schwer verletzt. Von einer Bedrohung oder Waffen keine Spur.
Ein Panzer der US-Armee rollt dann später über die verstreuten Leichen und die Besatzung lacht sogar.
Hier der Funkverkehr zwischen den Schützen, Piloten und Kommando:
Die beiden Reuters-Journalisten stehen an der Strassenecke mit ihren Helfern. Einer telefoniert mit seinem Handy, der andere kniet und schaut um die Ecke mit seiner Kamera um Fotos zu machen:
"Alle sind aufgereiht."
"Los, schiess endlich!"
"Schiess weiter!"
"Ha, Ha, ich hab sie erwischt!"
"Einige Leichen liegen rum."
"Wir haben acht Typen erwischt."
"Ja, da krabbelt einer noch da unter rum."
"Wir werden noch ein Paar erschiessen."
"Hey, du schiesst und ich rede."
"Oh, ja schaut euch diese toten Bastarde an."
"Nett, nett. Gut geschossen."
"Danke."
Der Beschuss des Kleinbus der zur Hilfe eilt:
"Wir haben einen Kleinbus der sich nähert und die Körper bergt."
"Wir haben Einzelne die zur Szene gehen, sieht aus wie wenn sie möglichweise Körper aufsammeln und Waffen."
"Lass mich eingreifen."
"Kann ich schiessen?"
"Bitte um Erlaubnis einzugreifen."
"Sie bergen die Verwundeten?"
"Komm jetzt, lass und schiessen!"
"Sie heben ihn auf."
"Wir haben einen schwarzen Kleinbus der die Körper aufsammelt."
"Bitte um Erlaubis einzugreifen."
"Fuck."
"Erlaubnis erteilt."
"Wir legen los."
"Ich hab sie erwischt."
"Ich feuere."
"Der Wagen sieht aus wie wenn er erledigt ist."
"Es gibt einen Wagen in der Mitte der Strasse mit ca. 12 bis 15 Leichen."
"Ja, guck dir das an, genau durch die Windschutzscheibe."
"Ha, Ha!"
Die Bradley-Panzer erscheinen am Tatort:
"Ich glaube die sind gerade über eine Leiche gefahren."
"Wirklich? (lach)"
"Ja. (lach)"
Es werden zwei Kinder aus dem zerschossenen Bus geborgen:
"Na ja, es ist ihre Schuld, wenn sie Kinder in eine Schlacht mitbringen."
"Das stimmt."
Reuters hat damals versucht die Aufnahmen durch einen "Freedom of Information Act" zu bekommen, was verweigert wurde. Das Video wurde von Militärpersonal Wikileaks im Februar 2009 zugespielt, sie haben es decodiert und heute bei einer Pressekonferenz in Washington gezeigt.
Reuters verlangte eine Untersuchung in die Tötung. Das US-Militär kam aber zum Schluss, die Handlungen der involvierten Soldaten und Piloten wären in Einklang mit den Gesetzen eines bewaffnete Konflikts und ihren Einsatzregeln.
Die Namen der ermordeten Zivilisten ist unbekannt. Bei den beiden Mitarbeitern der Nachrichtenagentur Reuters handelt es sich um Saeed Chmagh und Namir Noor-Eldeen. Der 40-jährige Sameed Chamagh hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Namir Noor-Eldee war 22, kam aus einer Familie von Journalisten und wurde als einer der besten Kriegsfotografen im Irak eingeschätzt.
Die getöteten Journalisten haben nur ihre Arbeit gemacht, haben ihr Leben riskiert, um über den Krieg im Irak zu berichten. Seit Beginn des Krieges 2003 bis 2009 sind 139 Journalisten gestorben.
Wikileaks Redakteur Julian Assange hat heute mitgeteilt, dass ein weiteres Video demnächts veröffentlicht wird, welches die Bombardierung von Zivilisten in Afghanistan zeigt.
Hier das ganze ungeschnittene Video, welches für Forschungszwecke eingestellt wurde.
Kommentar: Diese schiesswütigen Schweine ermorden einfach harmlose Zivilisten mit 30mm Geschossen aus der Luft, die nur auf der Strasse stehen. Sie können nicht mal eine AK-47 von einer Kamera und eine Telelinse nicht von einem Panzerfaust unterscheiden. Es war eine Kamera, nur eine verdammte Kamera!
Und dann ballern sie noch auf einen Kleinbus, dessen Fahrer versucht den verwundeten Reuters-Journalisten zu retten. Der Fahrer fuhr zufällig vorbei, da er seine Kinder nach Hause bringen wollte. Sie stellen überhaupt keine Bedrohung dar. Diese amerikanischen Soldaten sind seelenlose kaltblütige Killer, die Spass am Töten von wehrlosen Zivilisten haben, die auch noch dabei lachen. Bei einem richtigen Feind der zurückschiesst, scheissen sie sich in die Hosen.
Verwandte Artikel: So buchstabiert man Demokratie im Irak, US Apache Helikopter greift Talibankämpfer an, Blackwater - Töten nur so zum Spass
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Freitag, 2. April 2010
Wir haben eine unglaubliche Anzahl unschuldiger Afghanen erschossen
... sagt General McChrystal, Oberkommandierender alle ISAF-Truppen in Afghanistan.
Obwohl General Stanley McChrystal eine neue Direktive letztes Jahr herausgegeben hat, um angeblich die zivilen Opfer zu reduzieren, ist die Zahl an getöteten Afghanen erschreckend hoch geblieben.
Protest in Afghanistan: "Hört auf uns zu töten!"
“Wir haben ein unglaubliche Anzahl unschuldiger Menschen erschossen, von denen keiner sich als Bedrohung erwies,“ sagte McChrystal während einer Video-Konferenz mit Truppen, schreibt die New York Times.
Aus der Aufzeichnung geht folgende Situation hervor:
„Wir verlangen von unseren jungen Leuten die ihren Dienst verrichten sehr viel da draussen bei den Kontrollpunkten. Da es Gefahren gibt, müssen sie schnell bei unübersichtlichen Situationen entscheiden. Aber, so viel ich weiss, in den mehr als neun Monaten in denen ich hier bin, ist nicht ein einziger Fall bekannt, wo wir mit einer eskalierenden Anwendung von Gewalt reagierten und jemanden verletzt haben, hat es sich herausgestellt, dass in einem Fahrzeug Bomben oder Waffen sich befanden, in vielen Fällen waren Familien drin. Damit will ich nicht die Leute kritisieren, die das ausgeführt haben. Ich will euch nur eine Perspektive geben. Wir haben eine unglaubliche Anzahl unschuldiger Menschen erschossen und eine Anzahl getötet, und, so viel ich weiss, keiner hat sich als wirkliche Gefahr für unsere Truppen herausgestellt.“
Hier die ganze Aussage von McChrystal.
Seit dem McChrystal das Kommando im Sommer 2009 übernommen hat, ist die Anzahl getöteter unschuldiger afghanischer Zivilisten im Vergleich zu den vergangenen Jahren gleich geblieben, trotz seiner neuen Regeln, was die Feindseligkeit weiter antreibt und die Unterstützung der NATO-Truppen durch die einheimische Bevölkerung massiv untergräbt.
So macht man sicher keine Freunde, wenn schiesswütige NATO-Soldaten, oder die welche sich bei jeder Kleinigkeit in die Hosen scheissen, auf alles losballern was sie als „Bedrohung“ ansehen und dabei Frauen und Kinder grundlos töten. In der Tradition der Afghanen ist Rache für ein ermordetes Familienmitglied eine Pflicht. Das ist eine völlig normale menschliche Reaktion. So eskaliert aber die Gewalt immer mehr.
Wer sind denn die Fremden? Wer ist denn in ein fremdes Land einmarschiert? Wer sind denn die Besatzer? Wir doch!
Die Situation dort ist völlig ausser Kontrolle und die ISAF-Truppen kämpfen gegen die ganze Bevölkerung. Dieser Krieg ist nicht nur illegal, sondern so niemals zu gewinnen. Die Amerikaner und ihre Verbündeten erleben ihr nächstes Vietnam-Desaster und werden genau wie damals, ihren Schwanz einziehen und abhauen müssen. Die Frage ist nur noch, wie lange wird es dauern und wie viele unschuldige Opfer werden noch dabei ermordet.
Dieses Schuldanerkenntnis von McChystal muss jeden der ein Gewissen hat die Forderung rufen lassen:
"Jetzt ist Schluss, Bundeswehr raus aus Afghanistan!"
Wann geht in den völlig bornierten Köpfen der Politiker endlich rein, die Taliban sind afghanische Freiheitskämpfer, die aus der Bevölkerung kommen und von ihnen getragen werden, genau wie die Vietcong damals in Vietnam. Sie kämpfen gegen die westlichen Besatzer, wie vorher gegen die Sowjettruppen. Wenn die Taliban Terroristen sind, dann waren die Mitglieder der Résistance in Frankreich während der deutschen Besatzung auch welche. Dann muss die Geschichte umgeschrieben werden.
Widerstand gegen Besatzungstruppen ist ein legitimes Recht. Wer das völlig pervertiert, sich von einem Täter zum Opfer umkehrt und die Opfer zu Tätern macht, ist ein unglaubwürdiger Lügner und Verbrecher.
Wer nach den Todesfällen von Gestern und durch diese Aussage von McChrystal, nicht seinen Abgeordneten in Berlin jetzt schreibt und einen sofortigen Truppenabzug verlang, macht sich an der weiteren Ermordung von Zivilisten und den Kriegsverbrechen mitschuldig. Schüttet sie mit Mails zu bis sie endlich aufwachen und fragt sie, ob sie überhaupt ein Gewissen haben und ob sie wiedergewählt werden wollen.
Hier ist die Liste aller Abgeordneten mit Mail-Adresse
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Labels: Afghanistan, Krieg, Mord, NATO
Dienstag, 23. März 2010
Grossbritannien verweist Mossad-Stationschef des Landes
Laut einer Untersuchung der Serious Organised Crime Squad (SOCA) oder des britischen Dezernat gegen Bandenkriminalität, gibt es “ernsthafte Gründe” anzunehmen, dass Israel für den Missbrauch von einem Dutzend britischer Pässe verantwortlich ist, die für den Dubai Mord vom israelischen Geheimdienst Mossad benutzt wurden. Deshalb hat das Aussenministerium einen israelischen Diplomaten, der angeblich der Stationschef des Mossad in London ist, des Landes verwiesen.
Der israelische Botschafter Ron Prosor wurde am Montag ins Aussenministerium zitiert und die Entscheidung der britischen Regierung mitgeteilt.
Der diplomatische Streit fand seinen neuen Höhepunkt, nachdem der britische Aussenminister Miliband dem Unterhaus am Dienstag berichtete, dass er von der israelischen Regierung verlangt hätte, dass britische Staatsbürger nie wieder in so eine Mordoperation reingezogen werden dürfen.
Er beschrieb die Passinhaber als “völlig unschuldige Opfer” und die Tatsache, das Israel ein “befreundetes Land” Grossbritanniens sei, würde das Ganze nur noch schlimmer machen.
Einen Diplomaten auszuweisen, ist einer der schärfsten Formen des Protests gegen ein Land. Miliband sagte auch seine Teilnahme an der Eröffnung der israelischen Botschaft für Dienstag ab, um den Neubau im Stadtteil Kensington zu feiern, wo er neben Oberabbiner Lord Jonathan Henry Sacks (Yaakov Zvi), als Ehrengast hätte teilnehmen sollen.
Miliband sagte: “Die Aufforderung einen Diplomaten des Landes zu verweisen und die Entscheidung Israels dem zuzustimmen, wurde von uns getroffen. Sie steht im Zusammenhang mit der Untersuchung die vorgenommen wurde.“
„Wir haben ganz klar den Israelis ausgedrückt, aus welchem Grund wir die Person auffordern zu gehen.“
Der Aussenminister berichtet den Parlamentariern, Grossbritannien hatte keine Vorkenntnis über die „sehr ausgefeilte“ Operation, um die Pässe zu duplizieren, während die Inhaber durch Israel und anderen Ländern reisten.
Die Untersuchung hätte ergeben, die Pässe sind kopiert worden, als die britischen Staatsbürger Flughäfen auf den Weg nach Israel passierten, wo israelisches Sicherheitspersonal diese einer "Prüfungen" unterziehen, die bis zu 20 Minuten in einem Hinterzimmer andauert, oder in Israel selber bei der Einreise.
Er fügte hinzu: “Da es sich um eine sehr ausgeklügelte Operation handelt, in dem Fälschungen höchster Qualität angefertigt wurden, meint die Regierung, ist es höchstwahrscheinlich, dass ein staatlicher Geheimdienst diese herstellte.“
“Zusammengenommen mit anderen Untersuchungen und der Verbindung welche die SOCA mit Israel herausfand, kommen wir zum Schluss, dass es zwingende Gründe gibt anzunehmen, Israel war für den Missbrauch der britischen Pässe verantwortlich.“
Obwohl Miliband es nicht sagte, ist damit logischerweise auch Israel für den Mord des Hamas-Funktionärs Mahmud al-Mabhuh in Dubai verantwortlich, denn die Mossad-Agenten haben die gefälschten britischen Pässe dafür benutzt.
Miliband sagte weiter: “Die Regierung nimmt diese Sache besonders ernst. So ein Missbrauch britischer Pässe ist untragbar,“ und er sagte, “ich habe verlangt, dass ein Mitglied der israelischen Botschaft entfernt werden muss und das passiert auch.”
Hier die Ansprache von Miliband vor dem Unterhaus:
Ein Sprecher des israelischen Aussenministeriums sagte dazu: „Die Beziehung zwischen Israel und Grossbritannien ist wechselseitig wichtig. Wir bedauern deshalb die britische Entscheidung.“
Neu Reisewarnung für Israel-Reisende
Als Konsequenz aus der Fälschung von britischen Reisepässen durch Israel, hat die britische Regierung am Dienstag eine neue Reisewarnung für alle Reisende nach Israel herausgegeben. Es wird empfohlen, seinen Pass an Dritte, einschliesslich israelischen Offiziellen, nur dann auszuhändigen, wenn es absolut notwendig ist. Die Gafahr, dass die Passangaben kopiert werden, während der Pass ausser Sichtweite ist, ist zu gross. Siehe Webseite des Foreign & Commomnwealth Office.
Die Briten sind antisemitische Hunde
Mitglieder des israelischen Parlaments haben die britische Regierung als „antisemitische Hunde“ bezeichnet und den Rauswurf des britischen Militärattachés aus Israel verlangt, nachdem sie in Rage über die Ausweisung des Mossad-Stationschefs aus London geraten sind.
“Ich glaube die Briten sind scheinheilig und ich will hier nicht Hunde damit beleidigen, denn einige zeigen echte Loyalität, aber wer hat den Briten das Recht gegeben, uns über den Krieg gegen den Terror zu verurteilen?” sagte Arieh Eldad, ein rechtsextremes Mitglied der Knesset.
Der Hundevergleich wurde von einem zweiten Parlamentarier der rechtsextremen National Union aufgenommen und Michael Ben-Ari sagte: “Hunde sind normalerweise loyal und die Briten mögen Hunde sein, aber sie sind nicht uns gegenüber loyal. Sie scheinen loyal gegenüber dem antisemitischen Establishment zu sein.”
“Wir haben gelernt, dass Hunde bei ihrem Namen genannt werden müssen. Das ist Antisemitismus, der sich als Antizionismus verkleidet,“ sagte Ben-Ari.
Kommentar: Schon ein starkes Stück, die Briten als Hunde zu bezeichnen und dann noch, wenn man Dreck am Stecken hat, einen Mord!
Sobald man Israel berechtigterweise kritisiert, wird man als Antisemit bezeichnet. Ach gähn ... die kommen auch immer mit der selben Leier, die völlig stumpf durch Überstrapazierung geworden ist. Das israelische Regime zu kritisieren ist genauso wenig antisemitisch, wie es antirussisch war, früher das Sowjetregime zu kritisieren. Das ist die übliche ausgelutschte Ausrede, um jede Kritik mundtot zu machen, die aber niemand mehr ernst nimmt.
Dann Ben-Ari ist schon öfters negativ aufgefallen. Er hat in einem offenen Brief an die israelische Staatsführung und an Politiker im Jahre 2009 geschrieben, der Besuch von Papst Benedict XVI nach Israel würde die Holocaust-Opfer beleidigen. Ausserdem wurde ihm vom US-Aussenministerium die Einreise in die Vereinigten Staaten im Jahre 2009 verweigert, weil er 2005 gegen den Abkoppelungsplan, den Abzug aus einigen der seit dem Sechstagekrieg israelisch besetzten Gebiete, protestiert hatte.
Nun ist es quasi amtlich, der Mossad hat den Mord in Dubai begangen und wenn man als Tourist nach Israel reist, kann es einem passieren, dass der Pass kopiert wird und ein Doppelgänger die eigene Identität übernimmt, um einen staatlich angeordneten Mord zu begehen.
Verwandte Artikel: Aufnahmen der Mörder von Mahmoud al Mabhouh in Dubai, 15 weitere Mörder von Dubai identifiziert
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Samstag, 20. März 2010
Alles gute zum 7. Geburtstag, Irakkrieg!!!
Heute vor sieben Jahren begann der Krieg gegen den Irak mit einem Bombenhagel auf Bagdad und Einmarsch amerikanischer und britischer Truppen im Süden des Landes. Sieben lange Jahre Krieg sind es nun und er dauert immer noch an.
Erinner sich jemand noch daran, warum der Krieg überhaupt begonnen wurde? Hat der Irak Amerika angegriffen? Oder etwa Europa oder die britische Insel? Oder irgendeinen seiner Nachbarn? Nein? Ja, was war denn dann der Grund, um einen Krieg zu rechtfertigen? Ach ja, jetzt erinnere ich mich, den Amerikanern und der Welt haben die Regierungen von Bush und Blair erzählt, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen, ja ganze böse gefährliche chemische und atomare Waffen hätte er und er würde damit eine ungeheuerliche Bedrohung für uns alle darstellen, für die "zivilisierte" Welt.
Bush und Blair haben das Blut von Millionen an den Händen:
Dass die UNO-Waffeninspektoren wie Hans Blix uns dauernd erzählten, sie finden keine und Saddam hat keine, durfte nicht sein, wurde ignoriert ... und wie Bush sagte, die haben einfach nicht richtig gesucht, denn sie sind clever versteckt und deshalb muss der Krieg unbedingt geführt werden.
Ausserdem sagte der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, die Abwesenheit von Beweisen ist nicht der Beweis für die Abwesenheit und es gebe unbekannte Unbekannte und er wäre ganz sicher, die Massenvernichtungswaffen wären irgendwo südlich, östlich, nördlich oder westlich von Bagdad. Mit diesen dünnsten aller Begründungen schlugen dann Amerika und seine Alliierten mit „Shock and Awe“ zu, mit allem was sie in ihren hightech Waffenarsenal hatten und am 20. März 2003 ging’s los.
Nach der Invasion und Besetzung des Irak stellte sich aber heraus, Saddams gefährliche Militärmaschinerie war nicht mehr als eine bessere Pfadfindertruppe und von Massenvernichtungswaffen gab es nicht die geringste Spur. Die US-Soldaten suchten und suchten, fanden aber absolut nichts. Es wurde uns bewusst, alles was Bush und Blair uns als Kriegsgrund erzählt haben war erstunken und erlogen, Saddam Hussein stellte für niemanden eine Gefahr dar, die ganze Welt wurde vorgeführt, betrogen und verarscht.
Mittlerweile hat dieser illegale Angriffskrieg auf amerikanischer Seite 4'703 tote Soldaten gefordert, über 100'000 Schwerverletzte und sagenhafte 750 Milliarden Dollar gekostet.
Viel schlimmer ist die Opferzahl auf irakischer Seite. Die verbrecherische Invasion durch den Westen hat eine unglaubliche Katastrophe unter der Zivilbevölkerung verursacht.
Seit dem 20. März 2003 sind 1,4 Millionen Iraker getötet worden!!!
Die Anzahl getöteter Kinder beläuft sich in die Hunderttausende!
35 Prozent der Kinder oder 5 Millionen sind Waisen!
Wenn man beide Kriege, den ersten und zweiten Irakkrieg, zusammenrechnet, dann sind in der Zeit von 1990 bis 2010 über 1,6 Millionen Iraker gewaltsam umgekommen. Weitere 2,8 Millionen sind durch die Folgen der Kriege unnötigerweise gestorben, davon 2 Millionen Kinder unter 5 Jahren!!!
5 bis 6 Millionen Iraker sind Flüchtlinge!
Das ist, egal welchen Massstab man anlegt, ein Völkermord, ein irakischer Holocaust!
Der Kriegsgrund wurde dann laufend geändert und man erfand neue Rechtfertigungen für dieses Verbrechen. So wurde dann gesagt, es ginge darum den Terror zu bekämpfen und wenn wir die Terroristen nicht dort töten, dann würden sie zu uns kommen. Das es aber im Irak unter Saddam Hussein gar keine Terroristen, keine Verbindung zu Bin Laden und einer Al-Kaida gab und das Land mit dem Angriff vom 11. September 2001 gar nichts zu tun hatte, wurde verschwiegen, aber dauernd unterstellt. Es ging dann so weit mit der Medienpropaganda, dass ein Grossteil der amerikanischen Bevölkerung tatsächlich glaubte, Saddam Hussein hätte mit 9/11 wirklich was zu tun.
Als sich das auch als Lüge herausstellte, erfand man die nächste Begründung, dann ging es nur noch um die „edle Aufgabe“ die „Demokratie“ im Mittleren und Nahen Osten zu verbreiten, mit Waffengewalt, von Haus zu Haus mit dem Gewehr auf die Zivilisten gerichtet, in dem man ihnen die Türen eingetreten hat. Das ganze lief dann unter dem Motto, diesen unzivilisierten Kameltreibern werden wir zeigen was westliche Zivilisation ist, ob sie wollen oder nicht und wenn wir sie zu ihrem "Glück" zwingen müssen.
Klar entstand dann dadurch der Widerstand im Irak gegen diese Vergewaltigung des ganzen Landes, der dann als Terrorismus bezeichnet wurde, den es vorher nicht gab. Seitdem sind die US-Soldaten und die Truppen der sogenannten „Koalition der Willigen“ in einem Morast der Gewalt versunken, mit Bombenanschläge und Kämpfe auf allen Seiten, und das Land ist ein Trümmerhaufen, mit zerstörter Infrastruktur, wo nichts mehr richtig funktioniert, es nur sporadisch Strom und Wasser gibt, das Gesundheitswesen und Schulsystem am Boden liegt. Die Arbeitslosigkeit ist enorm und die Menschen leiden durch die Giftstoffe aus den verschossenen Waffen an erheblichen Gesundheitsschäden.
Die Amerikaner haben in den sieben langen Jahren ausser Tot und Zerstörung keinen nennenswerten Aufbau geleistet, sondern den Menschen im Irak geht es extrem schlecht, ja sie wünschen sich sogar die Zeiten von Saddam Hussein zurück.
Es wurde ein höriges Marionettenregime installiert und Pseudowahlen durchgeführt, um den Anschein einer funktionierenden Demokratie zu geben. Tatsächlich haben die Iraker in ihrem eigenen Land nichts zu sagen, sondern alles wird von den Amerikanern bestimmt. Es wurden hunderte Militärbasen errichtet und massiv ausgebaut, die auf eine permanente Okkupation und Kontrolle des Irak durch Washington hinweisen.
Selbstverständlich wurde der Sturz von Saddam Hussein als grosser Erfolg von den Kriegstreibern gefeiert, einen Diktator den sie selber vorher an die Macht gebracht haben und jahrzehntelang unterstützten. Er war gut genug acht Jahre lang einen Krieg gegen den „Erzfeind“ Iran für sie zu führen, sie gaben ihm sogar das Giftgas um die Kurden zu ermorden. So lange er das tat was man ihm befahl, war er ein guter Diktator, wurde er mit allem beliefert was er wollte und durfte sein Volk unterdrücken und töten.
Erst als er nicht mehr spurte, er nicht mehr die Befehle Washingtons befolgte, zu viel Öl gegen den Willen der Ölmultis pumpte, um seine Kriegsschulden bezahlen zu können und dadurch der Ölpreis auf 24 Dollar fiel, und er auch noch zum Schluss sein Öl nur noch gegen Euros verkaufte, kam er auf die Liste der "Achse des Bösen", musste er weg, war ein „Regimewechsel“ fällig.
Das ist der wahre Grund für beide Irakkriege und nicht die Märchen die sie uns erzählen.
Ein Jahr nach der Invasion wurde er in seinem Versteck gefunden, in einem Schauprozess zum Tode verurteilt und dann vor laufenden Kameras gehängt. Damit sie ganz sicher waren er ist tot, haben sie seinen Leichnam dann noch wiederholt mit Messer traktiert und seine Kehle durchgeschnitten.
Was ich jetzt nicht erwähnt habe sind die ganzen anderen Verbrechen welche die US und Koalitionstruppen begangen haben, wie die Aufstachelung der Sunniten gegen die Schiiten, damit die Iraker sich selber bekriegen, die Folter und Vergewaltigung von Gefangenen in Abu Ghraib, die fürchterliche Zerstörung mit Phosphorbomben von Falludscha und Massenmord an der Zivilbevölkerung dort, die Verseuchung des ganzen Landes durch Uranmunition, die dadurch zahllosen Erkrankungen bei Erwachsenen und Missbildungen bei Babys, die Brandschatzung und Plünderung der Kulturgüter des Landes und vieles mehr.
Zu keinem Zeitpunkt haben die westlichen Medien diese ganzen Verbrechen aufgezeigt, geschweige denn kritisiert, sondern sie haben sie gerechtfertigt und beschönigt. Auch die ganzen Parteien in Amerika und Europa die angeblich für Frieden und Pazifismus sind, bringen den Mund nicht auf und von den Kriegsgegnern und der Friedensbewegung hört man gar nichts. Es ist beschämend und man kann über diese Menschenverachtung und Gleichgültigkeit nur den Kopf schütteln. Was für Heuchler sind sie doch alle, schauen weg, während ein Massenmord in unserem Namen passiert.
Angeblich will Obama die Truppen schrittweise bis 2011 reduzieren, aber ein Kontingent von mindestens 50'000 US-Soldaten wird übrigbleiben und das Land weiter besetzen. Von den über 120'000 "Blackwater" Söldnern gar nicht zu reden, die weiterhin ein gutes Geschäft mit der Sicherheit und Tötung von Zivilisten machen.
Ich meine, nichts was passiert ist und noch passieren wird rechtfertigt die Kosten an Menschenleben, die Millionen Toten, das ungeheuerliche Verbrechen welches der Westen dort durchgeführt hat und immer noch macht. Der Verlust in den Familien, die zerstörten Heime, zerbrochenen Leben, auf beiden Seiten, denn nicht nur die Iraker erleben unendliches Leid, sondern die Familien der getöteten und verletzten Soldaten auch, ist unbeschreiblich und es nicht wert, denn es basiert alles auf einer Lüge!
Das unglaubliche ist, die welche diesen Angriffskrieg befohlen haben und bereits weit vor dem 11. September 2001 beschlossen hatten, die uns glatt ins Gesicht gelogen haben, wie Bush und seine Verbrecherbande, laufen frei herum und ihnen passiert gar nichts. Sie werden für die Ermordung von Millionen Zivilisten nicht belangt und stehen nicht in Den Haag vor dem Kriegsverbrechertribunal.
Aber nicht nur die Bush- und Blair-Regierungen sind schuld an diesem Genozid, sondern alle die nicht den Mund rechtzeitig aufgemacht und dagegen was unternommen haben, unsere Politiker in Europa, wie Angela Merkel, welche den Krieg vor Beginn ausdrücklich befürwortete. Dann die Medien, Künstler, Kirchen, Gewerkschaften, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen, einfach alle die geschwiegen haben, noch schweigen und alles zulassen. Es sterben jeden Tag weiter Menschen im Irak und keiner tut etwas dagegen.
Die Menschheit lernt einfach nichts dazu und ist verdammt immer wieder die gleichen Fehler zu wiederholen. Der Westen mit der NATO, sowie seine Alliierten, betreiben überall ihre imperialistischen Kriege, bombardieren laufend Länder und sie bedrohen den Iran mit den gleichen Lügen wie damals gegen den Irak ... und alle schauen zu.
Der Tag wird kommen, wo wir den Preis für unsere Gleichgültigkeit und Tatenlosigkeit bezahlen werden. Das wir unsere Mitmenschen, unsere Brüder und Schwestern, in den Kriegsgebieten so im Stich lassen, kein Mitgefühl zeigen und so kaltherzig sind. Denn was die Weltverbrecher mit dem Irak gemacht haben oder was sie den Palästinensern schon seit 60 Jahren antun, werden sie mit uns früher oder später auch machen. Das ist ganz sicher.
Verwandter Artikel: Gefälschte Fotos führten zum Irakkrieg, So buchstabiert man Demokratie im Irak, Die missgebildeten Babys von Falludscha
Freitag, 12. März 2010
Das Monster des US-Geheimdienstapparat und seine Perversität
Kein anderes Land der Welt leistet sich einen so gigantischen Geheimdienstapparat wie die Vereinigten Staaten. Drunter befinden sich die Organisationen die sehr bekannt sind, wie die Central Intelligence Agency (CIA), die seit ihrer Gründung nach dem II. WK in der Spionage einerseits tätig ist, aber hauptsächlich als aussenpolitisches „Werkzeug“ für die USA agiert und mindestens 60 Staatsstreiche und Ermordungen von Staatsoberhäuptern durchgeführt hat. Sie hat eine eigene „Armee“ die verdeckte Kriege durchführt, wie damals gegen Kuba, oder zurzeit gegen Afghanistan und Pakistan mit eigenen Drohnen, welche Mordaufträge aus der Luft exekutiert.
Im vergangenen Monat begab sich Präsident Obama extra in die Zentral der CIA nach Langley Virginia, um den Tod der sieben CIA-Agenten zu gedenken, die in Afghanistan durch einen jordanischen Doppelagenten umgekommen sind, einer der grössten Niederlagen welche die CIA in ihrer Geschichte erlebt hat. Vergangene Woche sagte der Direktor der CIA, Leon Panetta, dazu: „Es ist ein Krieg ... wir alle müssen kämpfen ... um dieses Land zu verteidigen.“
Dann gibt es weitere Geheimdienste die spezielle Aufgaben durchführen, hauptsächlich für das Militär bzw. das Pentagon, die teilweise völlig unbekannt sind.
Seit dem angeblichen „Versagen“ der Geheimdienste wegen des 11. September 2001 (lach), wurde als oberste Koordinationsstelle das Büro des Direktors aller nationalen Geheimdienste eingerichtet, welches von Dennis Blair geführt wird. Er soll alle Geheimdienste koordinieren, um eine einheitliche Zusammenarbeit zu ermöglichen. Diese Führungsstelle ist auch für das Budget aller Dienste zuständig und bestimmt die Prioritäten.
Für das vergangene Jahr war das Gesamtbudget aller US-Geheimdienste ca. 50 Milliarden Dollar. Die CIA alleine beschäftigt ca. 20'000 bis 30'000 Mitarbeiter, obwohl die genau Zahl geheim ist.
Neben diesen Geheimdiensten gibt es noch die allmächtige National Security Agency (NSA), der grösste und finanziell am besten ausgestattete Nachrichtendienst der Vereinigten Staaten.
Die NSA ist für die weltweite Überwachung und Entschlüsselung elektronischer Kommunikation zuständig. Sie hört angeblich jedes Telefongespräch, jedes Fax, Mail und sonstigen elektronischen Datenverkehr der Welt ab und analysiert diese. Die NSA, die mit Spitznamen „No Such Agency“ geführt wird, da es sie offiziell gar nicht gibt, hat alleine mindestens 38.000 Mitarbeiter und ein Jahresbudget in gleicher Höhe wie alle anderen Dienste zusammen. Direktor der NSA ist Generalleutnant Keith B. Alexander. Neben der Abwehr möglicher Gefahren, ist diese Behörde auch für die Industriespionage zuständig und kundschaftet hauptsächlich die Wirtschaft der sogenannten „Alliierten“ der USA aus.
Wer Amerika als Freund hat braucht keinen Feind!
Hier eine Liste aller 16 US-Geheimdienste bzw. Geheimdienstabteilungen von Ministerien:
- Office of Director of National Intelligence (oberste Koordinierungsstelle)
- Central Intelligence Agency (CIA)
- Federal Bureau of Investigation (FBI) – National Security Branch
- Drug Enforcement Administration (DEA) – Office of National Security Intelligence
- Department of Energy (Energieministerium) – Office of Intelligence and Counterintelligence
- Department of State (Aussenministerium) – Bureau of Intelligence and Research
- Department of Treasury (Finanzministerium) – Office of Intelligence and Analysis
- Coast Guard (Küstenwache) – Intelligence Programm
- Department of Homeland Security (Heimatschutzministerium) – Office of Intelligence and Analysis
- Defence Intelligence Agency
- National Geospatial-Intelligence Agency
- National Reconnaissance Office
- National Security Agency
- Army Military Intelligence
- Naval Intelligence
- Air Force Intelligence
- Marine Corps Intelligence
Obama hat sich kritisch über die Geheimdienste geäussert, da sie nicht zusammenarbeiten würden, jeder seine Pfründe schützt und es deshalb zu "Pannen" kommt, wie bei dem angeblich misslungen Attentat des "Unterhosenbombers" im Dezember 2009. Er musste sich aber zurückhalten, denn CIA steht unter öffentlichen Druck, weil einige Agenten wegen der Folter von Gefangenen, die mit den berüchtigten „Renditions“ entführt wurden, angeklagt sind. Die CIA ist auch in Missstimmung, da sie nicht mehr die Führungsrolle über alle Geheimdienste einnimmt. Dazu kommt die neueste Veröffentlichung einer geheimen Aktion die 1951 in Frankreich stattfand und die kriminelle und menschenverachtende Vorgehensweise der CIA weiter entblösst.
Massenvergiftung der Bevölkerung von Pont-Saint-Esprit
Das Mysterium des „verfluchten Brots“ von Pont-Saint-Esprit ist aufgelöst worden, in dem der investigative Journalist H.P. Albarelli Jr. in seinem Buch veröffentlicht hat, das Brot der Gemeinde wurde von der CIA mit der Droge LSD versehen, um ein Experiment an der Bevölkerung durchzuführen.
Am 16. August 1951 wurde der malerische Ort Pont-Saint-Esprit in Frankreich von einer Massenverrücktheit und generellen Halluzination betroffen. 7 Personen starben, 50 wurden in psychiatrische Kliniken eingewiesen, weitere 250 Personen litten unter mehr oder weniger schweren Vergiftungssymptomen. Die Einwohner des Ortes gerieten in Panik und es gab langanhaltende und weitreichende Spekulationen über die Herkunft der Substanz, die bis heute unbekannt blieb. Die Ursache für die Verunreinigung des Brots wurde in den bald 60 Jahren nie herausgefunden.
Nun ist zu Tage gekommen, die CIA hat das Brot mit der halluzinogenen Droge LSD gespickt, als Teil eines Experimentes zur Gedankenkontrolle während des Kalten Krieg.
Die Bewohner Pont-Saint-Esprit, im Departement Gard im Südosten von Frankreich, erlebten beängstigende Halluzinationen, in dem sie Monster sahen und Feuer am eigenen Körper spürten. Ein Mann versuchte sich zu ertränken, in dem er schrie, sein Bauch würde durch eine Schlange gefressen. Ein 11-Jähriger versuchte seine Mutter zu erdrosseln. Ein anderer Mann rief: „Ich bin ein Flugzeug“, bevor er sich aus dem Fenster im zweiten Stock stürzte und dabei seine Beine brach. Er stand trotzdem auf und rannte 50 Meter weiter. Ein anderer sah sein Herz aus seinem Körper springen und bat einen Arzt es wieder zurück zu tun. Viele Bewohner wurden in Zwangsjacken in das lokale Irrenhaus geführt.
Das Time Magazine schrieb damals: “Die Betroffenen waren im Delirium, Patienten schlugen in ihren Betten wild um sich und schrien, dass rote Blumen aus ihren Körpern spriessen würden, dass ihre Köpfe sich in geschmolzenes Blei verwandelt hätten.“
Der einheimische Bäcker wurde danach beschuldigt, er hätte unbewusst das Mehl mit Mutterkorn verunreinigt, dessen Pilz zu giftigen Alkaloide führen können, mit Symptomen wie Darmkrämpfen, Halluzinationen und Absterben von Fingern und Zehen aufgrund von Durchblutungsstörungen. Eine andere Erklärung lief in Richtung einer Quecksilbervergiftung. Aber Albarelli hat nun herausgefunden, die Massenpanik wurde durch ein geheimes Experiment der CIA und der Special Operations Division (SOD) der US Army von Fort Detrick Maryland aus durchgeführt.
Der Wissenschaftler, welcher beide alternativen Erklärungen lieferte, schreibt Albrelli, arbeite für die schweizer Sandoz (gehört zum Novartis Pharmakonzern), welche heimlich beiden, der US Army und der CIA, das LSD lieferte.
Albarelli hat Dokumente der CIA gefunden, als er den verdächtigen Selbstmord von Frank Olson untersuchte, ein Biochemiker welcher für das SOD arbeitete und aus dem 13. Stock eines Hotelfensters in New York zwei Jahre nach dem Vorfall mit dem “verfluchten Brot” fiel. Eine Notiz hielt die Konversation zwischen einem CIA-Agenten und dem Mitarbeiter von Sandoz fest, in dem dort steht, das „Geheimnis von Pont-Saint-Esprit" wurde „überhaupt nicht“ durch Mutterkorn verursacht, sondern durch das Diethylamid, das D in LSD.
Während seiner Recherche für sein Buch: „A Terrible Mistake: The Murder of Frank Olson and the CIA's Secret Cold War Experiments”, hat Albarelli mit ehemaligen Kollegen von Olson gesprochen, wobei zwei davon ihm berichteten, "Albert" und "Neal", dass das Ereignis von Pont-Saint-Esprit ein Teil eines „mind control“ Experimentes der CIA und der US Army war. Nach dem Korea Krieg hätten die Amerikaner ein umfangreiches Forschungsprogramm zur mentalen Manipulation von Gefangenen und feindlichen Truppen durchgeführt, welches unter dem Codenamen MKULTRA lief.
Wissenschaftler von Fort Detrick erzählten ihm, Agenten hätten LSD in der Luft versprüht und auch die Lebensmittel damit kontaminiert.
Albarelli sagt, der „rauchende Colt“ war ein Dokument des Weissen Haus, dass den Mitgliedern der Rockefeller-Kommission zugesandt wurde, welche 1975 gegründet wurde, um illegale Aktivitäten der CIA im Inland in den 60ger Jahren zu untersuchen, einschliesslich Exprimente mit US-Staatsbürgern. Darin waren die Namen von zahlreichen französischen Staatsbürgern aufgeführt, welche heimlich von der CIA angeheuert wurden und direkten Bezug auf das „Ereignis von Pont St. Esprit“ nam. Im Streben LSD als offensive Waffe zu erforschen, behauptete Albarelli, hat die US Army auch 5'700 unwissende amerikanische Soldaten zwischen 1953 und 1965 die Droge verabreicht.
Jetzt, nach Veröffentlichung des Buches, haben die Chefs der französischen Geheimdienste eine Erklärung von der CIA verlangt, weil die Franzosen nichts davon gewusst haben sollen, was aber dementiert wird.
Die Einheimischen von Pont-Saint-Esprit wollen immer noch wissen, warum sie von so einem apokalyptischen Szenario getroffen wurden. „Damals haben Leute die Theorie gebracht, es wäre ein Experiment, um eine öffentliche Revolte zu kontrollieren;“ sagt der 71 jährige Charles Granjhon. „Ich bin fast dabei abgekratzt,“ erzählte er dem französischen Magazin Les Inrockuptibles „und ich möchte wissen warum!"
Hier ein Bericht über das Ereignis, vor dem Wissen es war die CIA:
Die Militärbasis von Fort Detrick ist ein Biowaffenlabor und dort werden die Waffen zur chemischen und bakteriellen Kriegsführung hergestellt. Das Anthrax welches nach dem 11. September 2001 per Brief verschickt wurde stammt auch von dort, bei dem fünf Menschen getötete wurden. Dieser Anschlag wurde Osama Bin Laden, der Al-Kaida und Saddam Hussein damals in die Schuhe geschoben, dabei hat das US-Militär die tödlichen Sporen selber verbreitet, wie das FBI mittlerweile bestätigt hat, was beweist, 9/11 haben die Amerikaner gegen sich selber durchgeführt und die offizielle Erklärung, es war ein Terrorangriff durch arabische Extremisten, ist die grösste Lüge überhaupt!!!
Übrigens, nach meinen Recherchen wurde der Virus H1N1 auch im Biowaffenlabor von Fort Detrick weiterentwickelt. Biochemiker die aus der Reihe tanzen oder plötzlich ein schlechtes Gewissen bekommen, werden regelmässig "Selbstermordet" oder verschwinden einfach. Dieses Schicksal haben mindestens 80 in den letzten Jahren erlitten.
Das Monster des US-Geheimdienstapparat und seine Perversität schreckt vor nichts zurück!
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Freeman-Fortsetzung
um
15:05
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