Ein Thema welches die griechische Öffentlichkeit zurzeit beschäftigt, sind die grossen Ölvorkommen welche das Land haben soll. Es wird spekuliert, ob man damit die Finanzprobleme mit der Förderung dieses „Schatzes“ lösen kann. Bereits im Jahre 2004 hat die Regal Petroleum verkündet, das grosse Kallirachi Ölfeld in der Nordägäis beinhaltet bis zu 1 Milliarde Fass leichtes Rohöl. Unabhängige Gutachter haben diesen Fund bestätigt.
Bisher war die Suche und die Ausbeutung der Quellen im Ägäischen Meer mit Schwierigkeiten verbunden, da es keine Vereinbarung zwischen Griechenland und der Türkei gibt, welche die Grenzen auf der Kontinentalplatte genau definiert. Ein Konflikt zwischen den beiden Ländern, wer nun wo wie viel Öl fördern darf ist vorprogrammiert. Man hat sogar jetzt Angst, ein neuer militärischer Konflikt könnte zwischen den Ländern ausbrechen und tatsächlich fahren türkische Kriegsschiffe provozierend auf und verletzen das griechische Hoheitsgebiet regelmässig, nutzen die aktuelle „Schwäche“ Griechenlands.
Die Erkenntnis, Griechenland hätte grosse Ölvorkommen, ist völlig neu für die Öffentlichkeit dort. Das wurde ihnen nicht erzählt, denn bisher wurde von unbedeutenden Mengen gesprochen. Aber mit dem Staatsbankrott ist diese Quelle eines möglichen Reichtums zu Tage getreten und wird heiss diskutiert. Angeblich soll aber diese Tatsache schon sehr lang in Regierungs- und Insiderkreisen bekannt sein, denn es wird behauptet, die deutschen Besatzer hätten während des II WK Griechenland eingehend kartografiert und den Bodenschatz entdeckt. Diese Karten über mögliche Ölvorkommen sind dann am Ende des Krieges in die Hände der Amerikaner und Engländer gefallen, sie wissen es deshalb schon lange.
Der ehemaliger US-Botschafter in Griechenland, Nicholas Burns, hat in einem TV-Auftritt beim Fernsehsender "MEGKA" zugegeben, dass es in der Tat Öl in der Ägäis gibt und das strategische Mineral schafft Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei.
Hier eine Karte mit schwarzen Feldern über mögliche Ölvorkommen, welche in den griechischen Medien veröffentlicht wurde:
Und hier ein Ausschnitt aus einer griechischen TV-Sendung, wo auch mit Karten darüber heiss diskutiert wird:
Das Wort Petroleum stammt ja aus dem Griechischen, pétra = Fels, Stein und lat. oleum = Öl. Der antike griechische Historiograph Herodot von Halikarnass beschrieb 500 v. Chr. Fördermethoden von Erdpech oder Bitumen aus erdölhaltigen Brunnen auf der Ionischen Insel Zakynthos. Es trat dort aus dem Boden an die Oberfläche, also kennen die Griechen Erdöl schon lange. Wie wir wissen ist Rohöl abiotisch, kein fossiler Brennstoff, kommt überall vor, speziell dort wo die tektonischen Platten sich verschieben und sich Erdspalten bilden, denn es wird kontiuierlich im Erdmantel produziert und steigt über die Spalten an die Oberfläche. Siehe mein Artikel unten.
Bisher wurde in Griechenland nur wenig Öl gefördert, im Jahre 2003 ca 6'400 Fass pro Tag. Das Öl kommt hauptsächlich aus dem Prinos Gebiet des Ägäischen Meer, in der Nähe der Insel Thassos. Das amerikanische, kanadische und griechische Ölkonsortium North Agean Petroleum Company (NAPC) betrieb das Prinos Feld und Öl wurde dort seit 1996 gefördert. Als die Förderung zurückging, hat seit Februar 2001 die griechische Kavala Oil das Feld übernommen und extrahiert 3'000 Fass Öl pro Tag, welches an die staatlich kontrollierte Helenic Petroluem (HP) verkauft wird, die grösste Raffinerie des Landes.
Im Januar 2004 hat die britische Explorationsfirma Regal Petroleum, welche eine Mehrheitsbeteiligung am Kavala Ölfeld besitzt, „erhebliches Potenzial“ für Reserven in Höhe von 227 Millionen Fass dort gefunden. Deshalb wurden Pläne erarbeitet, die Förderung von 4'000 Fass auf 15'000 Fass pro Tag zu steigern. Wie gesagt, danach kam dann der grosse Fund mit 1 Milliarde Fass, die bestätigt sind. Weitere Ölfelder gibt es an anderen Orten rund um die griechischen Inseln, bis nach Kreta, aber auch auf dem Festland.
Jedenfalls wird diese Nachricht über grosse Ölreserven im Ägäischen Meer in Zukunft für Zündstoff sorgen, denn die Türken werden auch einen Teil des Kuchens haben wollen. Die beiden NATO-Länder liegen sich schon seit Jahrzehnten in den Haaren und streiten sich über die unmittelbar an der türkischen Küste verlaufende Grenze. Und dann gibt es noch den Zypern-Konflikt, der auch noch offen ist.
Bei seinem Besuch in den USA vor einigen Tagen, wurde der griechische Regierungschef Giorgos Andrea Papandreou von Obama aufgefordet, das Zypern-Problem zu lösen. Offensichtlich bekommt Griechenland von allen Seiten Druck und die bekannt gewordenen grossen Ölreserven könnten ein Segen, aber auch ein Fluch sein. Einige Griechen haben jetzt sogar Angst, ein Krieg könnte ausbrechen und das Auge der Türkei auf das Öl könnte der Auslöser sein, bzw. die Amerikaner und Briten hetzen die beiden Länder auf einander, um als lachende Dritte dazustehen.
Die Griechen fragen sich, warum ihre Regierung so lange über die Bodenschätze des Landes geschwiegen hat und erst jetzt diese Tatsache bekannt wird? Arbeitet sie für ausländische Interessen und Ölkonzerne?
Über all dem schwebt die Bilderberg-Gruppe, welche ausgerechnet im Mai 2009 ihr Treffen in der Nähe von Athen abhielt, was sicher eine symbolische Bedeutung hat, denn eines ist sicher, in diesen Kreisen passiert nichts zufällig. Aus dem Ölbereich waren anwesend beim Treffen: Königin Beatrix der Niederlande - Hauptaktionärin von Royal Dutch Shell, Jorma Ollila - Aufsichtsratsvorsitzender Royal Dutch Shell, Jeroen van der Veer - Chef Royal Dutch Shell, Eivind Reiten - Generaldirektor des Petroleumskonzerns Norsk Hydro, Thomas Thune Andersen - Chef Maersk Oil Dänemark, Anders Eldrup - Chef und Präsident von DONG Energie Dänemark.
Verwandter Artikel: Welche Energiekrise?
Donnerstag, 18. März 2010
Griechenland hat grosse Ölreserven in der Ägäis
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
01:00
0
Kommentare
Labels: Bilderberg, Energie, Griechenland, NATO
Dienstag, 23. Februar 2010
Hat Frankreich bald kein Benzin mehr?
Die Arbeiter der Total Raffinerien streiken schon die zweite Woche in Frankreich ohne Anzeichen eines Endes, was die Sorge um Benzinknappheit im Land erhöht. Dadurch ist die Benzinproduktion stark eingeschränkt und viele Tankstellen sind mittlerweile leer. Sollte der Streik länger andauern, droht der totale Stillstand des Verkehrs und der Industrie.
Der Strike wurde ausgerufen, nachdem der Ölkonzern die Schliessung der Raffinerie in Dünkirchen angekündigt hat und die Arbeiter um ihren Arbeitsplatz fürchten. Die ganze Branche leidet unter eine Überkapazität, weil der Bedarf durch die Wirtschaftskrise zurückgegangen ist. Während des Booms wurden zu viele Kapazitäten aufgebaut, die jetzt nicht ausgelastet sind, was Werkschliessungen zur Folge hat.
Seit dem 16. Februar sind die Arbeiter der sechs Total Raffinerien und einiger Benzindepots im Ausstand, wodurch kein Benzin mehr an die Tankstellen ausgeliefert wird. Der Betrieb in Dünkirchen ist seit September eingestellt worden. Obwohl den Arbeitnehmern versprochen wurde, sie würden nicht entlassen, fordern sie Garantien für eine Weiterbeschäftigung.
Die Gespräche zwischen Total und der Gewerkschaft scheiterten am vergangenen Sonntag und es wurde ein neuer Verhandlungstermin für den 8. März vereinbart. Bis dahin geht der Streik weiter. Insgesamt sind 80 Prozent der Arbeiter in den Total Raffinerien im Ausstand. Die Gewerkschaft CGT sagte, heute würde die grösste Raffinerie in Gonfreville komplett stillstehen.
Die sechs bestreikten Raffinerien produzieren 54 Prozent der Petroleum-Produkte Frankreichs. Einige Arbeiter der zwei Esso-Raffinerien werden auch ab heute für 24 Stunden ihren Arbeitsplatz verlassen. Die Angestellten der Petroplus Raffinerien werden morgen Mittwoch über einen Ausstand abstimmen.
Die Treibstofflagerbestände Frankreichs reichen nur für 7 bis 10 Tage, sagte Yves Le Goff, Sprecher der Mineralölvereinigung Ufip am Montag. Die Rohölreserven sind wohl grösser, liegen bei über 100 Tage, es geht aber hier um Fertigprodukte. Wenn die Raffinerien nicht laufen, dann nutzen die Reserven nichts.
Bereits am Montag waren 119 der 2000 Total-Elf Tankstellen knapp an Benzin oder leer. Die Firma beliefert auch eine grosse Anzahl freier Tankstellen und Kunden der Industrie.
Die französische Regierung ist besorgt, die Benzinknappheit könnte das ganze Land zum Stillstand bringen. Deshalb wurde der Chef von Total, Christophe de Margerie, heute in den Ellyseepalast durch Sarkozy einbestellt. Er verlangte eine klare Aussage von Total, wie sie die Raffinerien weiterbetreiben will und wie die konkreten Pläne für die nächsten fünf Jahre aussehen.
Analysten sprechen von einer „Wirtschaftserholung ohne Mehrverbrauch von Öl“, weil der Bedarf stagniert.
“Es gibt eine gravierende Überkapazität bei den Raffinerien in den OECD-Ländern, ein Problem wegen der Wirtschaftskrise und signifikanten Abfall an Bedarf,“ sagte Ricardo Crespo, ein Ölanalyst der I.E.A in Paris. „Dazu kommen noch neue Projekte die bald ans Netz gehen.“
Diese Bauprojekte wurden vor 10 Jahren geplant, als die Benzinpreise stiegen, der Wirtschaftsboom goldenen Zeiten für die Raffinerien versprach, sagte Jonathan Leitch, an Analyst der Londoner Wood Mackenzie Energieberatung.
„Die Märkte waren eng und der Bedarf für Diesel und Benzin stieg in die Höhe,“ sagte Leitch. „Das machte die Aussicht für Investitionen rosig. Jetzt kommen diese Extrakapazitäten, ausgerechnet wenn der Bedarf im Westen fällt.“
Durch den Preiszerfall haben Raffinerien ihre Produktion zurückgefahren. So hat Shell vor kurzem Pläne angekündigt, die Raffinerie in Montreal zu schliessen, weil sie keinen Käufer für die Anlage fand. Shell ist auch in Gespräch mit Essar in Indien, um ihre britischen und deutschen Raffinerien zu verkaufen.
PetroChina hielt Verhandlungen mit Valero, einem US-Raffineriebetreiber, um ihre Anlage in Aruba in der Karibik zu kaufen, da diese wegen der niedrigen Spanne stillliegt.
Ein weiteres Problem für den Westen sind die Asiaten, mit den Indern und Chinesen, die auf die amerikanischen und europäischen Märkte mit billigeren Preisen drängen können, da sie bei einem Ölpreis unter 80 Dollar subventioniert werden.
Vergangenes Jahr ist der Bedarf für Petroleumprodukte in Frankreich um fast 3 Prozent im Vergleich zu 2008 gefallen. Seit März 2009 fahren die französischen Raffinerien 150 Millionen Euro Verlust pro Monat ein. Deshalb ist aus Sicht der Ölkonzerne eine dringende Strukturbereinigung und Stilllegung von Raffinerien nötig, was Arbeitsplätze kostet.
Durch den Streik gab es einen Ansturm auf die Tankstellen in Frankreich am letzten Wochenenden. Die Autofahrer sind jetzt auf der Suche nach Benzin und finden immer mehr Tankstellen die nichts mehr haben. Mittlerweile sagt Total, meldeten heute 249 Tankstellen Engpässe bei mindestens einer Benzinsorte.
Kommentar: Da sieht man wie schnell das Transportwesen eines Landes empfindlich gestört werden kann. Was bedenklich ist, hier findet auch eine „just-in-time“ Logistik statt. Sobald die Produktion nur wenige Tage stockt, fangen die Tankstelle an leer zu laufen. Und dann gehen die Probleme erst richtig los. Ohne Benzin und Diesel funktioniert auch der Transport nicht mehr, wie zum Beispiel die Lebensmittellieferungen an die Supermärkte, die ja auch schon lange kein Lager mehr führen. Nach zwei Tagen ohne Nachschub sind dort die Regale leer. Alleine schon deshalb ist es vernünftig immer einen Lebensmittelvorrat Zuhause zu haben und einige Kanister Benzin. Ohne Treibstoff steht unsere Gesellschaft still und wir haben nichts mehr zu essen!
Was diese Situation auch bestätigt, wir haben offensichtlich mehr als genug Raffineriekapazität, wenn die Ölkonzerne sogar diese stilllegen müssen. Die Angstmacherei über eine baldige Energieknappheit ist unbegründet, denn der Treibstoffverbrauch steigt nicht mehr, sondern ist durch die Weltwirtschaftskrise massiv gefallen und wir werden eine langanhaltende Stagnation noch erleben. Bei einem Streik ist das vorübergehend was anders, da können wenige hundert protestierende Arbeiter das ganze Land lahmlegen. Diese Macht sollten wir uns bewusst sein.
Noch ein Land wo ein Streik alles lahmlegen wird ist Griechenland. Morgen Mittwoch findet ein Generalstreik dort statt, um gegen die harten Sparmassnahmen der Regierung und der EU zu protestieren.
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
09:00
0
Kommentare
Labels: Energie, Frankreich
Samstag, 30. Januar 2010
Interview mit Professor Vladimir Kutcherov
Als Fortsetzung meines Artikels über die Resultate seiner Forschung über die Entstehung des Erdöls, habe ich ein Interview mit Professor Vladimir Kutcherov geführt, damit wir näheres über seine Arbeit und These erfahren.
Freeman: Vielen Dank Professor Kutscherov, dass sie mir die Gelegenheit geben ein Interview mit ihnen zu führen. Können sie bitte meinen Lesern erzählen, was ist ihr Hintergrund und was veranlasst sie zu erforschen, wo Petroleum herkommt?
Kutcherov: Ich war Student an der russischen Staatsuniversität für Öl und Gas und verfasste meine erste Dissertation dort im Jahre 1987. Und dann im Jahre 2005 schrieb ich meine Doktor Habilitus Dissertation in Moskau. Ich arbeitete an der Umeå Universität in Schweden für einige Jahre und jetzt bin ich Professor an der Königlichen Technischen Hochschule hier in Schweden. Ich halte auch den Lehrstuhl an meiner Heimatuniversität für Öl und Gas und ich bin Professor an der Staatsakademie für feinchemische Technologie in Moskau. Das ist meine Ausbildung und mein Hintergrund und während der letzten 20 Jahre habe ich die Eigenschaften und das Verhalten von komplexen Kohlenwasserstoff-Systeme studiert. Für mich war der Ursprung von Petroleum die interessanteste Frage schon in der Zeit als Student in Russland.
Seit Anfang des letzten Jahrzehnts bin ich der Initiator des Projekts „Tiefenöl“ in Russland und ich habe experimentelle Untersuchungen darüber durchgeführt. Das Hauptziel ist es zu prüfen, gibt es die Möglichkeit, dass Kohlenwasserstoffe unter bestimmten Bedingungen im oberen Erdmantel entstehen, in dem man Temperatur, Druck und den Inhalt des Mantels berücksichtigt. Und im Jahre 2002, nach sehr intensiver Forschung, veröffentlichten wir eine Reihe von Artikeln, wo diese Frage beantwortet wurde; ... ja, sie sind abiotisch. Es ist eine Realität, dass komplexe Kohlenwasserstoff-Verbindungen natürlich entstehen. Diese Forschungsergebnisse wurden an der Akademie der Wissenschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Russland und der Ukraine veröffentlicht.
Freeman: Ich habe ihre Forschungsergebnisse, die sie im August vergangen Jahres veröffentlicht haben, gelesen. Wie war die Reaktion darauf?
Kutcherov: Die moderne Ansicht über den Inhalt des oberen Erdmantels ist wie folgt. Es gibt fast keine Zweifel darüber, die einfachste Formen von Kohlenwasserstoffe, Methan oder CH4, ist im Erdmantel vorhanden, in der Tiefe unseres Planeten. Und unser Experiment war sehr einfach, wir wollten herausfinden, kann Methan unter den Bedingungen wie sie im oberen Erdmantel herrschen, in einer Tiefe von ca. 150 Kilometer, sich in schwerere Kohlenwasserstoffe verwandeln.
Was ist Erdgas? Um es einfach auszudrücken, eine Mischung aus vier gesättigten Kohlenwasserstoffe, Methan bis zu 99%, dann Ethan, einige Prozent an Propan und Butan. Dann haben wir Methan in einer Hochdruckkammer eingeschlossen und die Bedingungen wie sie im oberen Erdmantel sind reproduziert. Die Temperatur war zwischen 1'000 und 2'000 °K und der Druck zwischen 20'000 und 70'000 Atmosphären. Das sind die Bedingungen wie in einer Tiefe von 150 Kilometer.
Wir machten diese Experimente mit einen meiner Doktoranden, Anton Kolesnikov und einen führenden Forscher des Geophysischen Instituts an der Carnegie Universität in Washington DC, Alexander Goncharov. Und unser Ergebnis lautet: Ja, Methan kann man umwandeln, man kann schwerere Kohlenwasserstoffe produzieren. Wir erhielten eine Mischung in ähnlicher Zusammensetzung wie das natürliche Erdgas, was überall auf unserem Planeten gefunden wird. Es gibt definitiv keine Zweifel, Methan kann unter bestimmten Bedingungen in Erdgas umgewandelt werden.
Freeman: Und kann es auch in Petroleum umgewandelt werden?
Kutcherov: Einige Sätze zu Petroleum. Mit Petroleum meint man alle Formen von Kohlenwasserstoffe, von Gas bis zu Feststoffe, von Erdgas bis zu Teer, welche aus Gestein entstehen.
(Anmerkung: das Wort Petroleum stammt aus dem Griechischen und bedeutet Öl aus Gestein. pétra = Fels, Stein und lat. oleum = Öl. Wörter haben eine Bedeutung. Wussten die Griechen schon wo es herstammt?)
Petroleum ist eine generelle Bezeichnung. Wenn sie mich über Rohöl fragen, also Erdöl welches zum Beispiel in Saudi Arabien gefördert wird, dann ist meine Antwort, nein, noch nicht. Aber in unseren Experimenten erhielten wir eine Mischung aus Kohlenwasserstoffe, das wie Gaskondensat aussieht, also leichte Kohlenwasserstoffe, so etwa wie Benzin. Im Labor in Washington kam Erdgas heraus. Bei unseren weiteren Experimenten, dessen Resultate wir in den nächsten Monaten veröffentlichen werden, sind viel komplexere Verbindungen hervorgegangen. Nicht Erdöl, jedenfalls noch nicht!
Freeman: Das ist eine ziemlich revolutionäre Aussage. Sagen sie damit, es könnte möglich sein, dass das gesamte Öl auf der Welt nur durch einen chemischen abiotischen Prozess entstanden ist? Oder sagen sie, Erdöl ist durch beide, einer abiotischen und einer biotischen fossilen Methode, entstanden?
Kutcherov: Das ist eine Standardfrage. Ich bin kein Geologe, sondern ein Experimentalphysiker. Ich vertraue nur den Experimenten. Wir bestätigen einfach, komplexe Petroleumprodukte können unter Bedingungen wie sie im oberen Erdmantel herrschen entstehen. Es hat noch nie Experimente gegeben, welche die ganze Kette der Entstehung von Erdöl oder Erdgas durch Fossilien beweisen. Es gab nur Zwischenstufen, die nachgeahmt wurden. Aber niemand auf der Welt hat je eine Forschungsarbeit veröffentlicht, welche den ganze Prozess bestätigt, von Fossilien bis zu Rohöl.
Freeman: Das ist noch nie bewiesen worden?
Kutcherov: Durch ein Experiment noch nie!
Freeman: Das ist ja interessant. Dann beruht die ganze bisherige Lehrmeinung über die Entstehung von Erdöl nur auf einer Behauptung?
Kutcherov: Einzelne Zwischenschritte wurden modelliert, aber der ganze Prozess von Plankton bis Rohöl noch nie.
Freeman: Einer der Argumente für die abiotische Entstehung des Rohöl ist, man findet es sehr tief, bis zu 13 Kilometer. Ist das ein Argument gegen fossile Brennstoffe?
Klick drauf um zu vergrössern ...
Kutcherov: Was wir sagen ist, verschiedene Petroleumprodukte können in einer Tiefe von 40, 50 oder 70 Kilometern entstehen. Was die Entdeckungen betrifft, der letzte Ölfund den BP gemacht hat war im Golf von Mexiko. Sie bohrten ein sehr sehr tiefes Loch, bis auf 10,5 Kilometer und fanden dort Rohöl-Lagerstätten. Ich möchte daran erinnern, dass die biotische Entstehungstheorie nur eine maximale Tiefe von 5, oder sagen wir 7 Kilometer erlaubt. Hier haben wir aber 10,5 Kilometer. Wie Rohöl deshalb auf 10,5 Kilometer Tiefe gefunden werden kann, hat noch niemand erklären können. Aber wenn wir annehmen, das Öl kommt aus grosser Tiefe, dann ist alles erklärbar.
Freeman: Da Rohöl leichter ist als das umgebende Gestein, bewegt es sich ja nach oben und sinkt nicht.
Kutcherov: Absolut richtig. Ich sage ja nicht, die biotische Theorie ist völlig falsch. Was ich sage ist, lasst uns Experimente durchführen. Lasst uns den ganzen Mechanismus verstehen, den gesamten Entstehungsprozess nachvollziehen. Wir möchten einfach die Wahrheit herausfinden.
Freeman: Selbstverständlich, das ist ja der ganze Sinn der Wissenschaft und nicht an unbewiesenen Behauptungen sich festzuhalten.
Kutcherov: Ja genau, es geht nicht um Spekulation, sondern um pure Experimente. Das ist der Anfang und hier ist das Resultat. Dann kann jeder seine Schlüsse daraus ziehen. Was wir jedenfalls beweisen können, die Produktion von Kohlenwasserstoffe in grosser Tiefe ist möglich.
Freeman: Stimmt es, dass in Russland gewisse Ölfelder sich wieder aufgefüllt haben?
Kutcherov: Selbstverständlich und es sind nicht nur gewisse. Die neuesten Untersuchungen im Romashkino-Ölfeld, einer der grössten Ölfelder im europäischen Teil von Russland, zeigen, es kommt neues Öl dazu. Und es gibt nur eine Quelle dafür, aus grosser Tiefe. Es ist nicht möglich diese Tatsache durch eine sogenannte „horizontale Migration“ zu erklären. Es gibt auch keine organische Quelle dafür. Es ist nicht zu bestreiten, es kommt neues Rohöl ins Romashkino-Ölfeld und es stammt aus der Tiefe.
(Anmerkung: Das Ölfeld in Romashkino in der Republik Tatarstan ging 1948 in Betrieb und sollte schon längst ausgeschöpft sein, aber es liefert immer noch Öl.)
Wir können noch nicht sagen aus welcher Tiefe es kommt, jedenfalls noch nicht, aber es handelt sich definitiv um neues tiefes Öl.
Freeman: Heisst das, wenn man den Ausgleich zwischen Förderung und Nachfluss erreichen würde, also die Förderung auf ein Niveau reduziert, dass sich die Gesamtmenge im Gleichgewicht hält, würde dann ein Ölfeld nie ausgehen?
Kutcherov: Das ist eine sehr gute Frage. Unsere Experimente zeigen, alle gigantischen Ölfelder haben diese tiefe Quelle, um sie zu füllen und wenn wir ausrechnen könnten, wie viel Öl jedes Jahr nachfliesst, könnten wir ganz neue Strategien entwickeln, wie die gigantischen Ölfelder ausgeschöpft werden. Wir müssten nur so viel Öl entnehmen wie nachkommt. In diesem Fall müsste man nicht mit Wasserinjektion nachhelfen. Wir könnten die Ölfelder für alle Ewigkeit nutzen, jedenfalls hunderttausende Jahre.
Freeman: Wow, das ist ein sehr interessanter Aspekt.
Kutcherov: Ja und die ganze Ölförderung muss wegen dieser langen Lebensdauer neu überdacht werden. Wir benötigen Stahlhüllen in den Bohrlöchern, die viele hunderte Jahre halten und nicht 40 wie jetzt. Wir benötigen völlig neues Gerät, welches länger in Betrieb bleiben kann. Wir müssen demnach nicht nur die Strategie der Förderung der Ölfelder neu überdenken, sondern die gesamte Lebensdauer der Infrastruktur neu entwickeln. Die gesamte Öl- und Gasindustrie muss in dieser Hinsicht neue beleuchtet werden.
Freeman: Können sie bestätigen, dass das Öl hauptsächlich dort vorkommt, wo es Spalten in der Erde gibt? So wie der grosse Afrikanische Grabenbruch, der von Mosambik über Uganda, Sudan, Roten Meer, bis in den Irak führt. Entlang dieser Linie gibt es die grössten Ölvorkommen der Welt. Steigt das Öl durch die Spalten nach oben?
Kutcherov: Öl und Gas, wie ich sagte, wird in sehr grosser Tiefe produziert. Wie soll es in die Nähe der Oberfläche kommen? Nur durch sogenannte Migrationskanäle, also wie Strassen die in die Höhe führen. Das ist ganz klar. Das sind tiefe Spalten wie sie erwähnten. Diese tiefen Spalten und die Gegend rund herum sind ja auch die neuen Orte wo man nach Öl sucht. Denn das Öl kommt aus der Tiefe, sucht sich den Weg durch die Spalten nach oben und verteilt sich dann in die Breite. Deshalb muss man nicht überall nach Öl suchen, sondern in der Nähe dieser Gräben.
Wie findet man diese tiefen Spalten? Durch Tiefenseismik, die wohl sehr teuer aber aufschlussreich ist. Aber eine andere Methode ist, man sucht nach Öl dort wo Meteoriten eingeschlagen haben, also grosse Meteoritenkrater, die vor langer Zeit entstanden sind. Und bei einem dieser Krater, der sehr bekannt ist, handelt es sich um den Siljan Krater in Schweden.
(Anmerkung: der Siljan Krater hat einen Durchmesser von 55 km und ist die grösste Einschlagstruktur in Europa.)
Jetzt hat eine Privatfirma im Siljan-Krater angefangen zu bohren und sie haben Erdgas an hunderten Orten in kleineren Mengen gefunden. Sie haben mich gefragt, ob ich als Berater für dieses Projekt tätig sein kann. Jetzt analysieren wir die Eigenschaften dieses Gases und auch der Erdschichten. Unser Ziel ist es, eine grosse Gaslagerstätte zu finden, die dann industriell genutzt werden kann.
Freeman: Bedeutet das, wenn ein grosser Meteor die Erde trifft, öffnet der gewaltige Aufschlag die Erdkruste?
Kutcherov: Das ist richtig. Dieser Meteorit verursacht tiefe Falten und Spalten durch die Explosion, die bis zu 40 oder 50 Kilometer in die Tiefe gehen. Und die Kohlenwasserstoffe, welche im Erdmantel ruhen, kommen dann durch die Spalten hoch.
(Anemerkung: Der Golf von Mexiko, der eine kreisrunde Form hat, ist wahrscheinlich durch einen gigantischen Meteroeinschlag entstanden. Dort wird sehr viel Öl und Gas gefördert und es gibt am Meeresgrund sogenannte Asphaltvulkane und Unmegen an Methanhydrat.)
Freeman: Das bedeutet, es gibt viel mehr Öl- und Gasvorkommen als man bisher angenommen hat. Man kann diese Energieträger praktisch überall finden, oder?
Kutchjerov: Ich würde nicht überall sagen, weil tiefe Spalten sind das Resultat der Plattentektonik und Einschlagkrater sind nur eine kleine Ursache für Spalten. Nur, diese Subduktionszonen sind ein guter Ort nach Öl und Gas zu suchen.
Freeman: Ich weis, sie wollen nicht auf eine politische Diskussion eingehen und bei den wissenschaftlichen Fakten bleiben, aber das wird riesige Konsequenzen haben, was die Diskussion über eine angebliche Energiekrise betrifft, meinen Sie nicht?
Kutcherov: Ja, das wird es. Meine Meinung ist folgende, es spielt keine Rolle was die endgültige Lösung dafür sein wird. Der einfachste Weg wäre so weiter zu machen wie bisher und sagen wir mal Erdgas als Hauptenergielieferant auf unserem Planeten zu nutzen. Der schwerer Weg ist, eine neue Quelle für Energie zu entwickeln, wie Windmühlen oder eine Art von Fusion, Wasserkraft usw. Meiner Meinung nach hat die Lösung mit Erdgas die beste Perspektive und bietet Sicherheit. Aber egal wie, in jedem Szenarium sollte die wichtigste Frage der Umweltschutz sein.
Ein kleines Beispiel, in den USA sind mehr als 600 Millionen Fahrzeuge unterwegs und sie verbrennen Petroleum. Das ist verrückt. Zweidrittel des Rohöls wird für den Transport verwendet. Warum greift die Politik nicht ein und besteuert zum Beispiel die Verwendung eines zweiten, dritten oder sogar vierten Autos die ein Haushalt hat? Die Hauptfrage die ich betonen will lautet, egal welche Strategie man fährt, wie wird der Umweltschutz gelöst?
Freeman: Für mich sind das aber zwei getrennte Fragen, wo kommt das Öl her und welche politischen Konsequenzen zieht man daraus.
Kutcherov: Das ist völlig korrekt. Laut unseren Untersuchungen, müssen wir uns keine Sorgen über die Menge an Kohlenwasserstoffe auf unseren Planeten machen, es gibt mehr als genug für eine Million Jahre und ich werde das gleich beweisen. Die Frage lautet, wie man diese Menge nutzt, das macht mir eher Sorgen.
Es liegen Informationen von amerikanischen Geologen und ihren Studien vor, die sagen, die Gesamtmenge an Methan als Gashydrat auf unseren Planeten ist X Millionen Kubikmeter. Es ist eine bekannte Grösse, die man aus dem Internet holen kann. Wie viel Erdgas nutzen wir pro Jahr? Das ist auch bekannt. Wenn man die beiden Werte dividiert, dann sieht man, diese Lagerstätten reichen für mehrere Millionen Jahre.
Freeman: Wow, meinen sie damit das Methanhydrat, welches am Meeresboden lagert und aus Methangas bei hohem Druck und tiefer Temperatur entstanden ist?
Kutcherov: Ja, genau darum gehts. Im Moment wissen wir nicht, wie wir es fördern sollen. Ein Kubikmeter Methanhydrat liefert ca. 170 Kubikmeter Methan. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis man eine rentable Förderung entwickelt. Jedenfalls ist es einfacher diese Technologie zu entwickeln, als eine komplett Alternative zum jetzigen System.
Freeman: Wenn das sich bestätigt, dann wäre ja die Notwendigkeit Kriege wegen Öl zu führen wegfallen. Darum gehts doch dabei, oder?
Kutcherov: Völlig richtig. Es gibt ein Buch, welches mein Freund Bill Engdahl geschrieben hat, über die neue Weltordnung der Angloamerikaner. Was darin steht ist absolut korrekt (Mit der Ölwaffe zur Weltmacht).
Freeman: In welche Richtung werden sie in Zukunft gehen?
Kutcherov: Ich werde das Petroleum-Szenario, das unsere Welt erwartet, in den nächsten Monaten präsentieren. Es findet ein grosser Energiekongress in Europa statt, wo sich Minister, Experten und Journalisten treffen werden und ich wurde gebeten eine Ansprache zu halten. Dort werde ich auf ganz einfache Weise den Ausblick auf die Petroleumentwicklung darlegen, bezogen auf den Energieverbrauch auf unseren Planeten, einschliesslich die Lösung zu Umweltfragen, die zuerst angegangen werden müssen.
Meiner Meinung nach ist Erdgas und Erdöl die Lösung für die Energieproduktion, mindestens für die nächsten hundert Jahre. Denn aktuell werden 61 Prozent der Energie daraus gewonnen.
Freeman: Gibt es etwas was sie noch an Botschaft meinen Lesern mitteilen wollen? Wie sie sich verhalten sollen, zum Beispiel?
Kutcherov: Wir leben am Ende des Anfangs der Petroleumära. Wir sind nicht mal in der Mitte angelangt.
Freeman: Das heisst, nicht bereits in einer Periode von „Peak-Oil“?
Kutcherov: Das ist völliger Blödsinn.
Freeman: Was sie sagen ist, einerseits müssen wir uns um die Umwelt kümmern, aber uns über das Ende von Öl und Gas keine Sorgen machen.
Kutcherov: Ja, wir haben genug Öl und Gas. Lasst uns überlegen, wie wir diesen Stoff richtig verwenden, zum Nutzen der ganzen Menschheit, aber gleichzeitig müssen wir unseren Planeten schützen.
Freeman: Vielen Dank für das Interview.
© Copyright 2010: Freeman - Alles Schall und Rauch Blog
Verwandte Artikel: Welche Energiekrise?, William Engdahl - Vortrag über Erdöl an unserem Treffen
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
15:05
0
Kommentare
Mittwoch, 27. Januar 2010
Wissenschaftler bestätigen, Erdöl ist kein fossiler Brennstoff
Wissenschaftler der KTH, die Königlich Technische Hochschule Stockholm, Schwedens grösste technische Universität, haben bewiesen, dass fossile Tiere und Pflanzen nicht notwendig sind um Rohöl oder Erdgas zu formen. Dieses Ergebnis bedeutet eine radikale Wende in der Auffassung, woher Erdöl stammt. Und es bedeutet, es wird viel leichter sein, diese Energieressourcen zu finden und das Quellen überall auf der Welt anzutreffen sind.
Das Resultat ihrer Forschung bestätigt die Aussagen in meinem Artikel von August 2008 „Welche Energiekrise?“, wo ich erkläre, Erdöl entstand nicht aus biologischen Lebewesen, sondern wird permanent in der Erdkruste produziert, das sogenannte abiotische Öl.
“Mit Hilfe unserer Forschung wissen wir sogar wo Öl in Schweden gefunden werden kann!" sagt Vladimir Kutscherov, Professor der KTH Abteilung für Energietechnologie in Stockholm.
Zusammen mit zwei Forschungskollegen, hat Professor Kutscherov den Prozess von Druck und Hitze simuliert, welcher natürlich im Inneren der Erdkruste stattfindet. Dieser Prozess produziert Hydrokarbone, die Grundbausteine für Öl und Erdgas.
Laut Kutcherov sind diese Resultate ein klares Anzeichen, dass die Ölquellen nicht austrocknen, was lange von Forschern und Experten in diesem Bereich befürchtet wurde.
Er fügt hinzu, es ist unmöglich, dass fossiles Öl nur durch die Erdanziehung oder andere Kräfte bis auf 10,5 Kilometer abgesickert ist, wie zum Beispiel im Golf von Mexiko. Das ist, laut Kutcherov, zusätzlich zu seinen eigenen Forschungsresultaten, ein weiterer Beweis, diese Energiequelle entsteht ohne Fossilien – etwas was eine rege Debatte unter den Wissenschaftlern für lange Zeit auslösen wird.
“Es gibt keinen Zweifel, unser Forschung hat gezeigt, Rohöl und Erdgas können ohne Zusatz von Fossilien entstehen. Alle Gesteinsformationen können der Ort für Öllagerstätten sein,“ sagt Kutcherov und er fügt hinzu, dies trifft auf Gebiete zu, die bisher als mögliche Fundorte für diese Energieform unerforscht blieben.
Diese Entdeckung hat mehrere positive Aspekte. Die Erfolgschance Öl zu finden wird dramatisch erhöht – von 20 auf 70 Prozent. Da die Suche nach Öl und Gas extrem teuer ist, werden die Kosten radikal sich für die Ölgesellschaften verringern und schlussendlich auch für den Konsumenten.
“Das bedeutet eine Einsparung von Milliarden von Kronen,” sagt Kutcherov.
Um die erfolgsversprechenden Orte für eine Bohrung zu identifizieren, hat Professor Kutcherov durch seine Forschung eine neue Methode entwickelt. Die Welt wird in ein feines Netzwerk aufgeteilt. Dieses Netz ist mit Erdspalten gleichzusetzen, bekannt als Flusskanäle durch Schichten in der Erdkruste. Ein guter Ort um eine Bohrung durchzuführen ist dort, wo die Spalten zusammenstossen.
Laut Professor Kutcherov, sind diese Ergebnisse extrem wichtig, da mindestens 61 Prozent des Weltenergieverbrauchs mit Rohöl und Erdgas abgedeckt wird.
Der nächste Schritt sind weitere Experimente, speziell um die Methoden zu verfeinern, welche es leichter machen, die richtigen Punkte für eine Bohrung festzulegen.
Die Forschungsergebnisse von Vladimir Kutcherov, Anton Kolesnikov and Alexander Goncharov wurden im August 2009 im Nature Geoscience, Volume 2 veröffentlicht.
Wie ich in meinem Artikel über das abiotische Öl geschrieben habe, stammt Öl nicht von biologischen Stoffen, fossilen Pflanzen und Lebewesen ab. Öl entsteht durch einen chemischen Prozess unter Druck und Hitze in der Erdkruste, und findet andauernd statt. Öl gibt es im Überfluss, wir schwimmen auf Öl und es kann nie ausgehen.
Entdeckt haben es die Russen schon vor mehr als 70 Jahren, als sie zu ihrer Überraschung feststellten, ihre Ölfelder füllen sich wieder von alleine auf. Darauf haben sie eine spezielle Technik entwickelt, um auf bis zu 13 Kilometer zu bohren. Sie fanden heraus, man findet praktisch überall Öl, man muss nur tief genug suchen.
Die beste Chance hat man dort, wo Erdplatten sich treffen oder die Erde sich spaltet. Dadurch findet das in der Tiefe produzierte Öl seinen Weg nach oben und füllt dann das poröse Gestein oder Sediment, dass der Mensch dann anzapft.
Das Öl fliesst also in den Erdschichten nicht von oben nach unten, sonder weil es leichter ist von unten nach oben und sammelt sich knapp unter der Erdoberfläche.
Dies wird eindeutig dadurch bestätigt, alle wichtigen grossen Ölvorkommen der Welt sind auf oder in der Nähe von Gräben und Spalten, wie den afrikanischen Graben, der von der Mitte Afrikas von Uganda, über Kenia, Sudan und Äthiopien hoch läuft und dann aber weiter übers Rote Meer nach Jemen, Saudi Arabien, Irak, Iran, bis ins Kaspische Meer führt. Entlang dieser Linie gibt es gigantische Öl- und Gasvorkommen.
Wie ich hier berichtete, hat laut neuesten Entdeckungen Uganda mehr Öl als Saudi Arabien. Auch meine Berichte über sehr reiche Ölquellen in Haiti und Kuba bestätigen diese These, denn die Erbeben dort sind ja weil Erdplatten sich verschieben und es Erdspalten gibt.
Was uns die Erdölkonzerne, Geologen, Gelehrten und Medien erzählen, Erdöl ist fossilen Ursprungs und hat sich nur einmal in der Erdgeschichte vor 500 Millionen Jahren entwickelt, ist komplett falsch. Tatsächlich wurde noch nie diese biotische Theorie bewiesen, sondern sie wurde ungeprüft über die letzten hundert Jahre gelehrt und als richtig angenommen. Es ist ein völliger Irrtum oder in Wirklichkeit, eine bewusst platzierte Desinformation.
Es gibt deshalb auch kein sogenanntes "Peak Oil". Das ist auch ein Märchen welches die Ölkonzerne erfunden haben und viele Panikmacher benutzen, um das baldige Ende des Ölzeitalters anzukündigen. Das Motiv der Ölkonzerne ist nämlich den Eindruck zu erwecken, es wäre rar und kostbar und deshalb teuer. Dabei ist es im Überfluss vorhanden und könnte billig sein. Das wäre aber sehr schlecht fürs Geschäft. Das gleiche Spiel läuft auch bei den Diamanten. Die gibt’s reichlich, werden aber künstlich knapp gehalten, um einen hohen Preis zu erzielen.
Beides, Öl und Diamanten, sind aus Kohlenstoff, eines der häufigsten Elemente auf der Erde und in unserem Sonnensystem. Kohlenstoff gibt’s überall, am meisten im Erdinneren. Wir Menschen, alle Lebewesen und Pflanzen sind aus Kohlenstoff, der ursprünglich in einem lange vergangenen Stern entstanden ist, der sich in einer Supernova auflöste. Wir sind alle Sternenkinder.
Deshalb, Erdöl und Erdgas ist definitiv kein fossiler Brennstoff der bald ausgeht, sondern ein Geschenk, welches die Erde kontinuierlich produziert. Und wie ich im Haiti-Artikel geschrieben habe, geht es beim US-Imperialismus mit ihren Kriegen und Eroberungen nicht darum das Öl zu stehlen, sondern um die Kontrolle über die Förderung zu haben, denn das Öl muss im Boden bleiben und nur so viel auf den Markt kommen, wie sie bestimmen und nur an den gehen den sie wollen. Es geht um ein Energie-Monopol, genau wie De Beers das Monopol auf Diamanten hat.
PS: Öl und Gas gibt es auch in der Schweiz. So zum Beispiel im Raum Basel, dort wo der Rheingraben anfängt und am Genfer See.
Interview mit Professor Vladimir Kutcherov
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
15:05
0
Kommentare
Labels: Energie
Mittwoch, 20. Januar 2010
Haiti hat riesige Ölreserven und Uran
Jetzt wissen wir warum die Amerikaner möglicherweise so einen Aufwand wegen Haiti betreiben und eine ganze Armee dort hingeschickt haben, das Land hat riesige Ölreserven und andere wichtige Rohstoffe. Bereits am 19. Oktober 2008 berichtete ich „Grosse Ölreserven in Kuba gefunden" und Haiti liegt ja nur 80 Kilometer von Kuba entfernt, durch die Winward-Passage getrennt. Es sieht so aus, wie wenn die beiden Karibikinseln auf einem riesigen Ölfass sitzen und deshalb das Interesse der US-Regierung und des Pentagon so gross ist den Haitianern zu "helfen".
Die beiden Wissenschaftler Daniel und Ginette Mathurin haben im Januar 2008 ausgesagt, unter Haiti gibt es grosse Erdölvorkommen, sowie strategisch wichtige Erze. Könnte diese Tatsache das wirkliche Motiv für die „Besetzung” und Übernahme der Kontrolle durch 10'000 US-Soldaten sein?
Der Artikel erschien am 28. Januar 2008 auf der haitianischen Webseite von RadioMetropol. Ich versuche es aus dem Französischen zu übersetzen. Dort steht:
Haiti ist voller Öl sagen Daniel und Ginette Mathurin
Die Wissenschaftler Daniel und Ginette Mathurin haben darauf hingewiesen, dass unter dem haitianischen Boden es sehr viel Erdöl gibt, das von haitianischen und ausländischen Experten entdeckt wurde. „Wir haben 20 Stellen mit Ölvorkommen identifiziert“ sagt Daniel Mathurin und meint, dass 5 davon von Experten und Politikern als sehr wichtig angesehen werden.
Das Zentralplateau, einschliesslich der Region Thomond, -der Ebene Cul-de-sac und die Bucht von Port-au-Prince, sind voll von Erdöl, sagt er und fügte hinzu, dass die Ölreserven von Haiti grösser seien als die von Venezuela. „Haiti habe zum Vergleich so viel mehr Erdöl als Venezuela, wie ein Glas Wasser und ein olympisches Schwimmbecken.“
Venezuela ist zur Erinnerung einer der grössten Ölproduzenten der Welt.
Daniel Mathurin sagt, dass die Untersuchungen von mehreren früheren Regierungen es ermöglicht haben, die Existenz dieser grossen Vorkommen an Öl zu überprüfen. Er erinnert an ein Dokument der Lavalas-Partei, welche im Jahr 2004 an die Macht kam, wo die Zahl der Standorte für Kohlenwasserstoffe in Haiti angegeben waren.
Laut Daniel und Ginette Mathurin, enthält die Seenregion bei den Städten Thomazeau und Cornillon auch grosse Vorkommen an Öl.
Auf die Frage, warum diese Gebiete noch nicht ausgebeutet wurden, sagte Ginette Mathurin, dass diese Ablagerungen als strategischen Reserven der Vereinigten Staaten von Amerika angesehen werden. Er äusserte sein Unverständnis für diese Situation, erinnert aber daran, dass die Karibik als der Hinterhof der Vereinigten Staaten gelten.
Daniel und Ginette Mathurin weisen darauf hin, dass die US-Regierung im Jahre 2005 die Nutzung der strategischen Reserven der Vereinigten Staaten erlaubt hätten. Dieser Zugang muss von haitianischen Politikern für Verhandlungen mit den US-Konzernen genutzt werden, um die Lagerstätten auszubeuten, fügt Daniel Mathurin hinzu.
Experten sagen, dass die Regierung von Jean Claude Duvalier die Existenz der grossen Ölfelder in der Bucht von of Port-au-Prince kurz vor ihrem Sturz bestätigt hätten.
Dazu kommt noch, so Daniel und Ginette Mathurin, dass auf Haiti es Uran 238 und 235 in verschiedenen Regionen gäbe, einschliesslich Zirconium im Jacmel Gebiet. Uran wird für Atomkraftwerke zur Stromproduktion verwendet.
Anmerkung: Eine wichtige Verwendung für Zirconium sind die aus Zircaloy hergestellten Hüllen der Uran-Brennelemente in Kernkraftwerken.
Jetzt ist die Frage berechtigt, wenn die Regierungen von Haiti schon lange wissen, das Land sitzt auf riesigen Ölreserven, warum haben sie es nicht schon längst gefördert, damit das Land und die Bevölkerung endlich aus der Armut kommt?
Antwort: Weil die USA es ihnen nicht erlauben!
Ich erklär euch jetzt die geopolitische Strategie Washingtons, die komplett von den Ölkonzernen und Wall Street dominiert wird. Wenn die USA ein Land wegen der Bodenschätze erobert, dann geht es NIE darum das Öl zu holen, sondern darum, dass es NICHT gefördert wird. Es ist genau umgekehrt wie man denkt. Es gibt mehr als genung Öl auf der Welt. Deshalb darf nicht jeder der Öl hat es einfach fördern und verkaufen. Das verdirbt den Ölpreis und ausserdem wären dann die Länder unabhängig und reich. Das darf nicht sein.
Wer sich nicht an diese Regel hält wird platt gemacht. Also müssen sich die Länder entweder daran halten und sich von Amerika dominieren lassen, wie die Emirate, Saudi Arabien, Nigeria usw., oder sie werden "demoraktisiert", heisst die Marines marschieren ein. Venezuela und der Iran lassen sich nichts vorschreiben, deshalb sind sie die "bösen" und werden bedroht.
Das war der Fehler von Saddam Hussein und deshalb musste er weg. Seit dem die USA den Irak überfallen haben, ist die Ölförderung auf ein Drittel gesunken. Nicht weil es technisch nicht möglich wäre, sondern weil es nicht gewollt ist. Saddam überflutete den Markt und der Ölpreis war auf einem Rekordtief von unter 25 Dollar. Ausserdem akzeptierte er nur noch Euros. Das war aus Sicht Washingtons existenzbedrohend.
Genau so ist es in Afghanistan. Es geht dort schon um eine Pipeline vom Kaspischen Meer zum Indischen Ozean, aber nicht darum sie zu bauen, sondern sie NICHT zu bauen. Die Taliban wollten 2001 mit den Chinesen diese errichten, das musste verhindert werden. Wenn es den Amerikanern wirklich um den Bau ginge, dann hätten sie es in den 9 Jahren der Besatzung schon längt realisiert, tun sie aber nicht.
Die US-Regierung tut auch alles um die Pipeline vom Iran über Pakistan nach Indien und China zu verhindern, so wie sie die Northstream von Russland nach Deutschland sabotieren. Im Gegenzug schaffen die Chinesen in einer Rekordzeit von nur einem Jahr eine Pipeline von Kasachstan nach China zu bauen, die gerade eröffnet wurde.
Die Länder der Welt müssen von den amerikanischen Ölkonzernen abhängig sein und die hohen Marktpreise die sie alleine bestimmen zahlen ... und das noch in Dollars. Jeder der aus der Reihe tanzt wird bestraft.
Und mit den strategischen Ölreserven der USA läuft es so, die werden im Boden gelassen. Amerika hat viele Felder, wie in Alaska, die nicht angezapft werden. Ein Feld dort könnte alleine die USA für 200 Jahre versorgen. Auf ihren eigenen Öl sitzen sie, das rühren sie nicht an.
Die Amis sind ja nicht so blöd und verbrauchen ihr eigenes Öl. Das bleibt schön drin für später. Die nehmen sich das Erdöl viel lieber von weither und bezahlen mit wertlosen Dollars, die sie selber drucken. Damit bekommen sie es gratis. Gleichzeitig erschöpfen sie die Quellen der anderen. Am Schluss haben sie alleine nur noch Reserven. Und Haiti vor der Haustür wird als Teil dieser Strategie betrachtet.
Es geht bei allem was auf der Welt passiert nur um Geld, Macht und Kontrolle.
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
12:49
0
Kommentare
Labels: Energie, Karibik, Südamerika, USA
Freitag, 15. Januar 2010
Russland rettet Grossbritannien mit Gaslieferung
Weil die Lieferung von Erdgas aus Norwegen ausblieb, ist Russland eingesprungen und hat für die Versorgung der Gaskraftwerke auf der britischen Insel während der Kälteperiode gesorgt.
Die Vereinigung der Grossabnehmer sagte, Grossbritannien hatte Glück den Engpass zu überstehen. Eddie Proffitt, Vorsitzender der Gasgruppe sagte: „Die britische Gasindustrie kam gut zurecht aber wir hatten Glück. Es wäre fatal gewesen, wenn wir einen Disput zwischen Russland und der Ukraine wie in der Vergangenheit gesehen hätten.“
Zur Erinnerung, es war in den letzten Jahren nicht Russland, welche die Gaslieferung nach Europa stoppte, sondern die Ukraine hat den Hahn für den Durchfluss durch ihr Territorium zugedreht. Da die Ukraine ihre Gasrechnungen nicht bezahlen wollte und keine Lieferung deshalb bekam, haben sie einfach das für Europa bestimme Gas für sich genommen und es so aussehen lassen wie wenn die Russen die bösen sind.
Die Unterbrechung der Gaslieferung aus Norwegen hat Grossbritannien dazu gezwungen Gas aus dem europäischen Versorgungsnetz zu holen. Dies geschah über die Verbindungsleitung von Zeebrügge in Belgien nach Bacton in Norfolk.
Der nationale Gasversorger (National Grid) gab zu, der Engpass in der Versorgung resultierte aus technischen Schwierigkeiten auf den norwegischen Gasfeld Lange und Troll, jetzt wäre aber alles wieder normal. Laut National Grid sank die Lieferung aus Norwegen vorübergehend von 70 Millionen Kubikmeter pro Tag auf fast null. Zwischendurch half Russland mit erhöhter Einspeisung ins Gasnetz aus.
Um zusätzlich die Gaslieferung für die Haushalte wegen der Kälte zu sichern, wurden fast 100 grössere Betriebe vergangene Woche vom Gas abgeschnitten, die entsprechenden Unterbrechungsverträge haben. So zum Beispiel der Autohersteller Vauxhall mit ihrer Fabrik in Ellesmere Port und die britische Zuckerfabrik in Bury St Edmunds und Newark.
Die Energieinfrastruktur Grossbritanniens stand unter enormen Stress wegen dem erhöhten Bedarf durch den extremen Winter.
Die Opposition im britischen Parlament warf der Regierung einen Mangel an Planung in den letzten Jahren vor, was das Land in eine “Energiekrise” geführt hat.
Energieminister Lord Hunt sagte: “Wir haben eine Periode von aussergewöhnlichen Bedarf. Das System schafft das sonst schon.“
Der Winter hat Grossbritannien immer noch fest im Griff. So hatten am Mittwoch weiterhin die Züge Verspätung, die Schulen waren geschlossen und Flüge wurden annulliert, als tiefe Temperaturen und starke Schneefälle weiterhin das Leben auf der britischen Insel belasten.
Die Regierung hat den Kommunen gesagt, sie sollen das Salzstreuen weiter einschränken, um die Lager zu sichern, während Industrievertreter zu dringenden Gesprächen zwischen den Behörden, Transportfirmen, Salzlieferanten, Schulen und Städten aufriefen, um die Notsituation zu lindern.
So gibt es Gegenden wo seit drei Wochen keine Müllabfuhr mehr stattfand. In Devon waren hunderte Autofahrer stundenlang in ihren Autos eingeschlossen und wurden dann in Notquartiere gebracht. Es gab Schneewehen von drei Meter und mehr welche die Strassen unpassierbar machten.
Der Verband der Kleingeschäfte sagte, das schlechte Wetter hat die britische Wirtschaft zum "Stillstand" gebracht, mit Schätzungen, das Chaos der letzten Wochen hat mindestens 600 Millionen Pfund pro Tag gekostet.
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
06:34
0
Kommentare
Sonntag, 27. Dezember 2009
Unbeabsichtigte Konsequenzen beim Energiesparen
Seit Jahren stellen die Kommunen ihre Ampelanlagen auf die LED-Technik mit der Begründung um, es gebe einen erheblichen Spareffekt von 70 % beim Energieverbrauch. Die Lampen haben angeblich eine längere Lebensdauer, müssen weniger oft gewechselt werden, was den Wartungsaufwand verringere. Ausserdem seien sie besser zu erkennen. Klingt auf den ersten Blick gut, es geht ja schliesslich darum, den CO2-Ausstoss zu reduzieren, das Killerargument heutzutage mit dem man jede Massnahme begründen kann.
Das lustige ist, in vielen kalten Gegenden der Welt gibt es jetzt unbeabsichtigte Konsequenzen. Da die LED-Lampen keine Wärme abgeben, schmilzt der Schnee der sich durch den Wind auf den Lampen ablegt nicht mehr. Die Signale sind nicht mehr zu erkennen und deshalb ist es vermehrt zu Unfällen an den Kreuzungen gekommen. Jetzt müssen sich die Kommunen überlegen wie sie dieses neue Problem lösen. Der Einbau von Heizungen damit der Schnee schmilzt? Oder müssen Trupps rausfahren, hochklettern und mit Besen die Ampel von Schnee befreien? Das verbraucht doch wieder Energie und produziert damit CO2 (lach).
Offensichtlich hat niemand überlegt, einer der Nebeneffekte einer Glühbirne war ja die Wärmeabgabe, die in diesem Fall nützlich war. So wurden die Ampeln, ohne das man das bewusst eingebaut hat, von Eis und Schnee automatisch freigehalten. Als die Lampen durch die kalten LEDs ersetzt wurden, fehlt nun dieser Nebeneffekt. Das trifft übrigens auch auf die Energiesparhäuser zu, die ja nicht wirklich ohne Heizung auskommen, sondern etwas Wärme vom Menschen, durch die Geräte und Lampen angewiesen sind. Wenn aber alles durch kalte Technik ersetzt wird, fehlt diese und muss extra zugeführt werden.
Da hat wieder einer studiert, drei Schritte nach vorne und zwei zurück gemacht.
Das wäre doch ein neues Beschäftigungsprogramm, Ampeln-vom-Schnee-Befreier, so lange die globale Erwärmung auf sich warten lässt.
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
12:04
0
Kommentare
Freitag, 19. Juni 2009
Energie in Bürgerhand
Im deutschen Freiburg haben Bürger die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" gegründet, um gemeinsam mit vielen anderen die Idee einer ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft zu verwirklichen. Jeder kann als gleichberechtigtes Mitglied der Genossenschaft beitreten. So erhält unabhängig von der Höhe des Anteils jeder eine Stimme. Damit ist auch ausgeschlossen, dass sich Investmentgesellschaften einkaufen können, um die Ziele der Genossenschaft zu beeinflussen.
Da hat wohl einer meinen Blog gelesen und meine Aufforderung das Stromnetz und überhaupt die Energie in die eigene Hand zu nehmen befolgt ;-)
Die Genossenschaft schreibt: "Mit schon 500 Euro bist Du Miteigentümer von 90 Stadtwerken mit 7,5 Millionen Kunden. Du kannst mitbestimmen, ob diese mit Atomstrom oder grünem Strom versogt werden. Du kannst dafür sorgen, dass Millionenbeträge nicht länger in Konzernkassen versickern, sondern zurück in die Taschen der Bürger vor Ort fliessen."
Genau das sage ich schon lange. So kann man was Positives für seinen Lebensraum tun, im wirtschaftlichen und ökologischen Sinne. Ein praktischer Weg den Plan der NWO zu torpedieren, die alles privatisieren, zentralisieren und beherrschen möchte, damit wir ihre abhängigen Sklaven sind.
Für die Konzerne ist das nur ein weiteres Geschäft, mit dem sie so viel Profit wie möglich erwirtschaften möchten. Und es ist sehr profitabel, sonst würden sie ja nicht einsteigen. Die Erfahrungen in Amerika und Grossbritannien haben gezeigt, sobald eine öffentliche Infrastruktur privatisiert wird, verschlechtert sich die Dienstleistung und die Preise gehen hoch. Sie haben ja das Monopol. Von "Service Public" keine Spur.
Es ist ein Märchen, die Privatwirtschaft macht es besser als öffentliche Organisationen. Die Praxis zeigt genau das Gegenteil. Ist ja auch logisch warum. Für einen Konzern steht der Aktionär und seine Rendite an erster Stelle und nicht das Wohl und Interesse der Öffentlichkeit.
Die Rekommunalisierung aller lebensnotwendigen Infrastrukturen der Gesellschaft ist ein sehr gutes Ziel; Wasser, Strom, Wärme, Strassen, öffentlicher Verkehr etc. muss in der Hand der Bürger bleiben. Das Modell der Genossenschaft in Freiburg sollte als Vorbild für alle Regionen dienen.
Wer sich informieren möchte, hier der Link zu Webseite
Und hier ein guter Artikel, der die Vorgehensweise der Heuschrecken erklärt und wie die Bundesregierung beim kriminellen Raubzug als Komplizin mithilft.
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
03:45
0
Kommentare
Labels: Alternativen, Energie, Gesellschaft
Montag, 15. Juni 2009
Smart Grid oder die Zukunft des Strom- und Glasfasernetzes
Über Elektrizität, Glasfaser, Stromnetze und Elektroautos wird zur Zeit viel geredet und zwar zu recht. Nach 100 Jahren statischem Stromverteilungsnetz mit nur einer Strom – Flussrichtung, nämlich der vom Kraftwerk zum Konsumenten, kommt mit dem Aufkommen von flächendeckenden Stromproduzenten (Kleinkraftwerke, Blockkraftwerke, Solarpannels, Windkraftwerke) Bewegung in die Stromwirtschaft. Die vielen kleinen Kraftwerke müssen koordiniert und auf die aktuelle Strombelastung im Netz abgestimmt werden, da immer nur genauso viel Strom produziert werden muss, wie aktuell verbraucht wird.
Mit der Wiedergeburt der Elektroautos kommt aber noch mehr Bewegung ins Spiel. Elektroautos haben eine grosse Batteriekapazität. Viele Autos zusammen haben eine sehr grosse Elektrospeicher – Kapazität. Autos generell werden pro Tag (24 Stunden) nur während durchschnittlich 1 Stunde bewegt. Sonst sind sie immobil. Damit steht ein grosser Stromspeicher zur Verfügung der optimal genutzt werden kann.
Nehmen wir an, wir haben eine Solaranlage auf dem Dach mit einer Batterie im Keller, ein Elektroauto, ein elektronischen Boiler und eine Waschmaschine. Die Netzleitzentrale des Elektrizitätswerks, also an das Gehirn eines jeden Stromnetzes sieht, dass die Batterie im Keller und im Elektroauto voll ist und kann über den Mittag (11:30 – 14:00 Uhr), ca. 10 % der Stromleistung aus den Batterien abzapfen und diese am Nachmittag oder in der Nacht wieder aufladen. Ebenso weiss die Netzleitzentrale, dass ein Boiler halbvoll ist und während der Nacht zu den kostengünstigsten Tarifen wieder beheizt werden muss. Sie entscheidet also, dass der Boiler von 22:55 – 23:30 und von 03:00 – 04:15 aufgeheizt wird, da sie in dieser Zeit besonders günstigen Strom hat. Auch die Waschmaschine wird sie irgendwann in der Nacht ansteuern.
Also je mehr Elektrofahrzeuge an das Netz angeschlossen sind, umso weniger Regelenergie wird von externen Kraftwerken benötigt. Untersuchungen haben ergeben, dass mit dieser so genannten „Smart Grid“ Technologie alleine über 10 % an Stromverbrauch und Kosten einsparen lassen. Die dezentralen Stromspeicher können genutzt werden um Spitzen auszugleichen.
Die Netzleitzentrale muss all die Messdaten vom Haushalt erfassen können und muss ihrerseits Zugriff auf die verschiedenen Verbraucher (Boiler, Solarpannel, Auto) haben. Da in naher Zukunft sowieso jeder Haushalt mit einer Glasfaserleitung angeschlossen wird, ist es von Vorteil, dieser Datentransfer ebenso über diese Leitung zu führen. Glasfaserleitungen können auch sehr gut mit Stromleitungen verlegt werden, was sehr kostengünstige Erschliessungen von Gebäuden ermöglicht. Über diese Glasfaserleitungen können so nebenbei alle Telefonate, Fernsehen und Internet kostengünstig und sehr schnell übertragen werden.
Wieso werden diese Technologien bei uns nicht angewendet? Ganz einfach. Die Stromkonzerne verdienen sich mit dem heutigen Netz dumm und dämlich. Kein Risiko, sondern nur Abzocke auf der ganzen Linie. Mit dem zuviel berechneten Geld lässt sich auch problemlos alle Parteien mundtot machen. Das sag ich nicht einfach so, sondern das haben mir ehemalige Strom – Direktoren gesagt. Ein weiteres Problem ist, dass auf der Beamtenebene die Sach- und Fachkompetenz in Sachen Strom oft völlig fehlt. Als im Kanton Luzern die Gemeinden in diesem Jahr die Stromverträge erneuern wollten, haben sie die Fachberatung vom Stromkonzern geholt, mit dem sie einen 25 jährigen Stromvertrag abschliessen wollen. Dass der Konzessionsvertrag sehr zu Ungunsten der Gemeinden ausgefallen ist, ist bei dieser Konstellation wohl klar. Nur, das kümmert die Gemeindevertreter nicht, sie denken nicht im Interesse der Bevölkerung.
Es ist den Stromkonzernen auch ein Leichtes, mit dem Angst-Argument die Gegner zum Schweigen zu bringen. Das geschieht in regelmässigen Abständen mit den "Black – out – Warnungen". Immer wird gedroht, dass ohne neue Kraftwerke eine Stromlücke entsteht. Denkt man sich in ihr bisheriges Strom – Schema, so stimmt das irgendwann auch. Vollkommen vergessen werden bei dieser Betrachtung aber die neuen dezentralen Stromproduzenten. Bereits heute ist die Windkraftproduktion die am schnellsten Wachsende neue Stromproduktion.
Die Stromkonzerne können uns nur weiter abzocken, wenn wir ihnen erlauben an alten Strukturen festzuhalten. Wir müssen deshalb in jeder einzelnen Gemeinde dafür sorgen, dass das Stromnetz rekommunalisert wird, der Öffentlichkeit gehört und ein flächendeckendes Glasfasersystem aufgebaut wird. Damit kann die Energiepolitik im Interesse der Bürger aber auch der Wirtschaft umgesetzt werden, statt wie jetzt, nur zur Profitmaximierung der Stromkonzerne.
Wann bewegst Du etwas in Deiner Gemeinde?
Verwandter Artikel: Wir wollen unser Stromnetz zurück
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
05:38
0
Kommentare
Labels: Alternativen, Energie
Montag, 8. Juni 2009
Uganda hat so viel Ölreserven wie Saudi Arabien
... sagt eine ranghohe Beamtin des US-Energieministeriums.
Bereits im Januar 2009 hat die Times berichtet, „Neues Ölfeld in Uganda ist das grösste in Afrika“ und diese Meldung wurde jetzt bestätigt und noch übertroffen. Auf Grund von Testflussmessungen an den Bohrungen die bisher durchgeführt wurden und den geförderten Ölmengen, sprach Sally Kornfeld, eine Analystin des Büros für fossile Energien, von einem Reservoir in Uganda in einem Atemzug mit dem von Saudi Arabien.
„Ihr seid gesegnet mit einem erstaunlichen Reservoir. Eure Reserven sind phänomenal. Ich bin erstaunt von dem was ich gesehen habe, ihr könntet Saudi Arabien konkurrenzieren,“ erzählte sie einer Delegation aus Uganda die Washington DC besuchte.
Die Gruppe aus Uganda war wegen eines internationalen Besuchsprogramms in Washington, um die effizienteste Nutzung der natürlichen Energieressourcen sich anzuschauen.
Die Gruppe bestand aus Offiziellen des Energieministeriums, Mitglieder des Parlaments, Teilnehmer aus der Wirtschaft und einem Journalisten.
Zurzeit suchen vier Ölfirmen in Uganda nach den Bodenschatz, einschliesslich Heritage Oil, Tullow Oil, Tower Oil and Dominion Oil im westlichen Arm des Grossen Afrikanischen Grabens. Heritage meldete bereits im Januar dieses Jahres den grossen Ölfund – Giraffe1 – in der Region des Albertsees. Paul Atherton, der Finanzchef der Firma, erzählte damals der Times, es gebe noch ein grösseres Feld - Buffalo-Giraffe – welches “Milliarden Fass Öl beinhaltet, obwohl nicht klar ist, wie viel davon entnommen werden kann.“
Laut Daten welche durch die australischen Ölsucher Hardman Resources (mitlerweile von Tullow übernommen) im Juni 2006 gesammelt wurden, hat Uganda Ölreserven die eine Förderung von 3,5 Millionen Fass pro Tag ermöglicht.
Experten sagen aber, dass könnte nur die Spitze des Eisberges sein.
“Zusammen mit anderen Funden in der Region, haben wir nun klar die Nutzschwelle für eine Entwicklung des Beckens überschritten,“ kommentierte der Chef von Tullow.
Das Rohöl könnte über Strassen oder mit der Eisenbahn transportiert werden, aber Analysten meinen, die einfachste Lösung wäre eine 1'300 Kilometer lange Pipeline nach Kampala, der Hauptstadt von Uganda zu bauen und dann weiter an die Küste von Kenia. Die Kosten würden sich auf ca. $1.5 Milliarden belaufen. Bei einer Gesamtförderung von 400 Milionen Fass würde sich die Pipeline rechnen, was aber durch die angenommenen Reserven mehr als erreicht ist.
Während Kornfeld über den Ölfund in Uganda schwärmte, hat sie aber schnell hinzugefügt, damit das Land von dem Öl- und Gasreserven profitieren und die Fehler des Nachbarlandes Nigeria vermeiden kann, ist es sehr wichtig eine strenge Kontrollstruktur aufzubauen.
Kornfeld und andere US-Offizielle sagten, sie sind bereit Ugandas entstehenden Öl- und Gassektor mit allem zu helfen, einschliesslich wichtiger Umweltmassnahmen, die ausschlaggebend für ein effizientes Management des Öl und Gas sind.
“Egal mit was wir ihnen helfen können, wir werden es tun und wir haben sehr viel Erfahrung mit Umweltangelegenheiten die mit Öl und Gas zu tun haben,“ sagte Kornfeld.
Kommentar: Tja Uganda, jetzt kommt die "amerikanische Demokratisierung" auf euch zu, ob ihr wollt oder nicht. Irgendwas werden sie schon erfinden und euch anhängen, um dort intervenieren zu können. Menschenrechte oder Terrorismus ist eine beliebte Ausrede um auf die Liste der "Achse des Bösen" zu kommen, um ein Land überfallen und ausbeuten zu können, wenn ihr die anglo-amerikanischen Ölkonzerne nicht freiwillg reinlasst. Am Schicksal von Saddam Hussein und dem Irak kann man sehen was einem blüht, wenn man den Amis den Stinkefinger zeigt.
Die Aussagen in meinem Artikel „Welche Energiekrise?“, in dem ich die ganze Theorie des abiotischen Öl erkläre, werden in mehrfacher Hinsicht damit bestätigt. Es werden laufend grosse Ölreserven gefunden. Wie diskutieren die „Peak Oil Freaks“ diese Tatsache weg? Bereits das Nachbarland Sudan hat mehr Öl als Saudi Arabien (deshalb auch der versteckte Krieg zwischen USA und China dort, und in Dafur geht es nicht um das was uns die Medien erzählen, sondern um den Kampf ums Öl).
Dann nebenan Nigeria hat ebenfalls sehr grosse Vorkommen. Brasilien hat an der Küste sehr ergiebige Ölfelder entdeckt, die Präsident Lula ausrufen lies, „Gott ist Brasilianer“. Auch in der Karibik vor Kuba gibt es neu Ölfelder. Und vor Island bis in den Nordpol haben die Russen sehr grosse Öl und Gasfelder entdeckt usw. Ein weiterer Beweis, Öl stammt nicht aus fossilen Lebewesen, sondern ist abiotisch, wird kontinuierlich im Erdinneren produziert und kommt durch Erdspalten, wo sich die tektonischen Platten verschieben, in die Nähe der Erdoberfläche. Der ganze Afrikanische Graben, von Uganda im Süden, über Sudan, Äthiopien und Somalia im Norden ist voller Erdöl, genau dort wo die Plattenverschiebung stattfindet. Und Saudi Arabien, Irak und Iran sind ja die Fortsetzung dieses Grabens der Kontinentalplatten.
Die Behauptung, Öl ist ein fossiler Brennstoff und nur einmal in der Erdgeschichte biologisch entstanden, ist völliger Blödsinn, ist noch nie bewiesen worden. Alles spricht eher für abiotisches Öl, welches aus Kohlenstoff durch chemische Prozesse, Druck und Temperatur im Erdinneren andauernd produziert wird. Interessant ist, dass die Entstehung von Diamanten aber so erklärt wird, die auch aus Kohlenstoff sind.
Wir schwimmen in Öl und es geht nie aus. Das Märchen mit dem endlichen Öl aus urzeitlichen Lebewesen wird uns nur erzählt, damit wir glauben es ist rar und muss deshalb teuer sein.
Und bitte verschont mich mit der Unterstellung, damit können wir Öl verbrauchen so viel wir wollen, denn das sag ich damit nicht. Man sollte nur so viel fördern, wenn überhaupt, wie natürlich nachkommt. Ich bin der Meinung, Öl ist viel zu wertvoll zum verheizen, es gibt viele Alternativen, die aber unterdrückt werden. Von wem wohl?
In diesem Zusammenhang ist die CO2-Lüge zu sehen, denn wenn es genug Öl gibt, muss man den Verbrauch mit einem künstlichen Argument begrenzen, damit der Preis hoch bleibt und man Steuern einnehmen kann. Eine geniale Strategie der sieben Schwestern, welche die Meinungsbildung und die Politik kontrollieren, und wir alle, speziell die Umweltschützer, fallen darauf rein.
Verwandter Artikel: von Bill Engdahl - Darfur? – »It's the Oil, stupid …«
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
07:20
0
Kommentare
Montag, 25. Mai 2009
Vortrag von Werner Schmidt über Strohballenhäuser
Alle reden von Problemen, aber ich will euch mehr und mehr Lösungen zeigen. Hier ist eine weitere die sehr interessant ist. Stellt euch vor, man kann Häuser bauen die praktisch keine Heizung benötigen. Nein, nicht die Minenergie-Häuser, die teuer sind und die immer noch eine Heizung brauchen, sondern ganz ohne Heizung, geeignet sogar für die Alpenregion.
Anlässlich unseres III. Alles Schall und Rauch Treffens vom 17. - 18. April 2009, hat Dipl. Arch. HTL Werner Schmidt einen Vortrag über "Nullenergie-Häuser" in Form von Strohballenhäuser für autarkes Wohnen gehalten. Wie unabhängig kann man werden, wenn man keine Heizung mehr benötigt? Schaut euch diesen interessanten Vortrag an, exklusive für alle ASR-Leser:
Nähere Info: Atelier Werner Schmidt
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
09:00
0
Kommentare
Labels: Alternativen, Energie, Leben, Treffen
Dienstag, 14. April 2009
Washington versucht die Türkei gegen Russland auszuspielen
Der Besuch der Türkei durch Präsident Obama anlässlich seiner Tour durch Europa wegen des G20-Gipfels hat mehr Bedeutung als man annimmt. Für Washington ist die Türkei ein geopolitischer “Schlüsselstaat”, welcher in der Position ist das Gleichgewicht in Richtung Amerika zu steuern, oder weg davon, je nachdem wie die Beziehungen zu Russland sich entwickeln in Bezug auf die Pipelines. Zu diesem Schluss kommt William Engdahl in seinem neuesten Artikel.
Sollte sich Ankara entscheiden enger mit Russland zu kooperieren, dann ist die Position von Georgien und Aserbaidschan was den Gasexport betrifft ziemlich prekär. Die sogenannte Nabucco Pipeline wäre dann blockiert. Wenn Ankara sich entscheidet mit den USA zu kooperieren, und einen stabilen Vertrag mit Armenien unter den wachsamen Augen der Amerikaner aushandelt, dann hat Russland einen schwachen Stand im Kaukasus und die alternative Route für Erdgas nach Europa ist eröffnet, was die russischen Energielieferungen schwächen würde.
Jetzt verstehen wir auch warum die Northstream Pipeline über den direkten Weg von Russland nach Deutschland über die Ostsee gewissen “Verzögerungen” unterliegt. Da hat jemand ein grosses Interesse den Bau zu verhindern. Laufend werden durch die Anreiner der Ostsee künstliche Hindernisse aufgestellt, und die Bundesregierung ist auch nicht gerade kooperativ. Wer wohl dahinter steckt? In dieses Bild passt auch der angebliche Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine in diesem Winter, mit der medienwirksamen Propaganda, Russland ist ein böser Erpresser, der den Gashahn zugedreht hat. Dabei ist das ein schmutziges Spiel im grossen strategischen Plan der Amerikaner, die offensichtlich Russland schädigen wollen.
Die westliche Marionette Wiktor Juschtschenko, Präsident der Ukraine, wurde von Washington angewiesen den Durchfluss von Gas aus Russland nach Europa durch sein Land mit fadenscheinigen Gründen zu stoppen. Es wurde ein absichtliches Problem geschaffen, um die EU-Länder zu überzeugen, Russland sei ein unzuverlässiger Energielieferant, und diese Botschaft wurde durch die westlichen Medien wirksam verbreitet. Parallel dazu hat Obama mit seinem Besuch in Ankara an der alternativen Nabucco Pipeline durch die Türkei gearbeitet, um die Abhängigkeit der EU von russischem Gas zu brechen.
Damit ist auch klar, warum Obama während seines Besuchs sich so deutlich für einen EU-Beitritt der Türkei ausgesprochen hat. Für den türkischen Premierminister Erdogan sind die beiden Themen, EU-Beitritt und Durchlass der Gaspipeline über die Türkei, im Zusammenhang zu sehen. Gegen einen Beitritt der Türkei haben sich aber vehement Frankreich und etwas weniger Deutschland bisher ausgesprochen.
Klick drauf um zu vergrössern
Die Türkei ist die einzige Route die es erlaubt das Gas aus Zentralasien am Kaukasus entlang über den Balkan nach Europa zu liefern. Deshalb auch der Georgien-Konflikt im vergangenen Sommer, der ganz klar durch Micheil Saakaschwili unter westlichen Einfluss angezettelt wurde. Der ganze Weg muss unter amerikanischen Einfluss stehen. Wie immer geht es um Macht und ums Geschäft. Die Europäer sollen “amerikanisches” Gas kaufen und nicht russisches, und damit von Amerika abhängig sein, statt von Russland.
Wir können uns vorstellen, da die Türkei das Zünglein an der Waage ist, werden beide Seiten massiv um dessen Gunst buhlen. Moskau weis um was es geht und beobachtet schon lange die Erweiterung der NATO in die ehemaligen Sowjetrepubliken argwöhnisch, die offensichtlich wie ich schon öfters gesagt habe, keine Verteidigungsallianz ist, sonder ein Werkzeug des amerikanischen Imperialismus. Deshalb auch der Balkankrieg, die Schwächung von Serbien als russischen Alliierten und die Unabhängigkeit des Kosovo, Mazedonien und andere ehemalige jugoslawische Territorien, die auf dem Weg der Pipeline liegen, einschliesslich des jüngsten Beitritts von Kroatien und Albanien in die NATO.
Bei allen Konflikte in der die NATO involviert ist geht es nicht um die Verteidigung der Demokratie und um die Freiheit der jeweiligen Bevölkerung, sondern nur um Strategie und um Geschäftsinteressen. Es werden bewusst Konflikte geschürt, damit man eine Ausrede hat einzugreifen, notfalls zu bombardieren und zu erobern, um die Lander in die Einflusssphäre zu holen. Der Weltgemeinschaft wird dann nur das Märchen einer humanitären Aktion über die kontrollierten Medien verkauft. Dabei ist das tatsächliche Schicksal der Bevölkerung der NATO und den westlichen Staaten völlig egal, sonst würden sie nicht die "befreiten" Länder mit Uranmunition verseuchen, deshalb bekommt die Balkanmafia einen eigenen Staat im Kosovo.
Für Nabucco und die amerikanische Seite spricht die Lieferung von zusätzlichem Erdgas daraus, die Einnahmen aus den Transitgebühren und die Aussicht des EU-Betritts für die Türkei. Russland hat auf der anderen Seite bereits eine Pipeline durch das Schwarze Meer in die Türkei und liefert Gas. Ausserdem gibt es eine bestehende Pipline aus dem Iran. Russland könnte noch zusätzlich der Türkei Kredite für ihren bankrotten Staatshaushalt geben, damit das Land sich nicht dem IWF und seinen strengen fiskalischen Regeln unterwerfen muss.
Obamas Auftrag war, im Namen der amerikanischen Energiekonzerne und des strategischen Plans des Pentagon den Verkäufer zu spielen und die Türkei auf ihre Seite und holen. Deshalb der kurzfristig angekündigte Besuch dort, die Verbeugung vor dem islamischen Land, die Forderung des EU-Beitritts der Türkei, und kein Wort in seiner Ansprache über den türkischen Genozid an den Armeniern. Wir werden sehen ob Putin sich das gefallen lässt und den Gegenzug im grossen Schachspiel macht.
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
11:34
0
Kommentare
Labels: Energie, EU, NATO, Russland, Zentralasien
Dienstag, 7. April 2009
Was ist an Aserbaidschan so wichtig?
Wisst ihr überhaupt wo Aserbaidschan liegt? Da muss man sich schon gut in Geographie auskennen, um das auf Anhieb zu wissen. Was ist an diesem kleinen Land zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus mit 8 Mio Einwohner so wichtig?
Warum stelle ich diese Fragen? Weil ich euch die Mitglieder der Amerikanischen-Aserbaidschanischen Handelskammer vorstellen will:
Interessant oder? Alle massgeblichen Köpfe der NWO zusammen ... oder die Portaits der grössten Weltverbrecher auf einem Blick.
Wie ist es möglich, dass diese "Grosskaliber" an Persönlichkeiten sich für die ehemalige Sowjetrepublik einsetzen?
Da haben wir zwei ehemalige US-Aussenminister, mit dem Oberboss aller Aussenminister persönlich, Henry Kissinger, und dann seinem Kollegen James Baker III ... erstaunlich!
In der Liste sehen wir auch die ehemaligen Sicherheitsberater von amerikanischen Präsidenten, Zbigniew Brzezinski und Brent Scowcroft.
Und dann haben wir noch den ehemaligen Stabschef des Weissen Haus John Sununu.
Um diese ganze VIP-Riege abzurunden möchte ich noch die Namen der ehemaligen Mitglieder des Direktoriums erwähnen:
Dick Cheney, ehemaliger US-Vizepräsident, und Richard Armitage, ehemaliger US-Vizeaussenminister.
Und als Krönung noch den Oberverbrecher Richard Perle, ehemaliger US-Vizeverteidigungsminister, Hauptverantwortlicher für die Kriege in Afghanistan und Irak.
Wow, das ist ja die Who-is-Who der amerikanischen Schattenregierung!
Um die Frage zu beantworten, was ist an diesem Land so wichtig? Öl und GAS, und die PIPELINES!!!
Jetzt wissen wir warum Georgien, das Nachbarland zu Aserbaidschan, so im Mittelpunkt der amerikanischen Aussenpolitik, der NATO und der EU steht, dort gehen die Pipelines durch, und die Paten der Weltmafia halten ein Auge drauf. Alles ein Teil des grossen geopolitischen Schachspiels. Deshalb sind alle diese Personen Mitglieder der Handelskammer.
Zitat von Henry Kissinger "Wer das Öl kontrolliert, ist in der Lage ganze Nationen zu kontrollieren."
Nur böse Zungen würden behaupten, Aserbaidschan ist eine Marionette des Westens.
Hier der Link zur Amerikanischen-Aserbaidschanischen Handelskammer.
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
06:43
0
Kommentare
Labels: Energie, Krieg, Zentralasien
Sonntag, 5. April 2009
Fernablesbare Stromzähler in jedem Haushalt
Wie die Times berichtet, soll jedes Haus in Grossbritannien mit einem “intelligenten” Stromzähler ausgestattet werden, damit das Gas und der Strom den man verbraucht 24 Stunden am Tag überwacht werden kann.
Die sechs grössten Energieversorger des Landes wollen einen neu Firma gründen, welche die 26 Millionen Stromzähler und 20 Millione Gaszähler ab Ende nächstes Jahres installieren soll. Tausende werden ihren Arbeitsstelle als Ableser damit verlieren.
Das Projekt, welches nächstes Jahr beginnen und 10 Milliarden Pfund kosten soll, wird wahrscheinlich demnächst den Segen der Regierung bekommen und im Zusammenhang mit dem neuen Staatshaushalt am 22. April und wie es genau funktionieren soll verkündet.
Die meisten Häuser werden dann zwei Zähler haben die ein Modem für die Datenübertragung für die Fernsteuerung speisen. Angeblich wollen die Energiekonzerne damit die Sparsamkeit fördern und auch neue Tarife damit einführen können, um die Verbraucher zu belohnen, die mitten in der Nacht ihre Waschmaschinen und Spülmaschinen laufen lassen.
Die Spartarife sollen es ermöglichen den Energiebedarf über die 24 Stunden auszugleichen, um damit die Notwendigkeit für neue Kraftwerke in Grossbritannien zu reduzieren. Die Regierung wiederum will damit die Bereitschaft kleine Anlagen für erneuerbare Energie zu installieren fördern, wie Windturbinen und Sonnenkollektoren, als Teil der Infrastruktur um Strom ins Netz einzuspeisen.
Die neue Firma wird einige hundert Leute beschäftigen und 100 Millionen Pfund für den Betrieb kosten. Die sechs Energiekonzerne Britsh Gas, EDF, E.ON, Scottisch & Southern Energy, Scottisch Power und RWE N-Power werden der Firma eine Gebühr für das Ablesen zahlen, die dann an die Endverbraucher weiterberechnet wird.
Das klingt ja alles sehr „umweltfreundlich“ und vernünftig, nur was dieser Bericht verschweigt ist, dass damit noch mehr Big Brother Überwachung eingeführt wird. Zum Beispiel kann man dadurch genau sehen, wer wann zu Hause ist, wann man aufsteht oder zu Bett geht, denn der Stromverbrauch wird sich ja während der Anwesenheit und Aktivität in den eignen vier Wänden erhöhen.
Oder was noch schlimmer ist, man wird durch einen einfachen Knopfdruck aus der Ferne das Gas und den Strom ausschalten können. Entweder um ganze Stadtteile lahmzulegen oder einzelne „unliebsame“ Haushalte, natürlich mit der Ausrede, sie haben ihre Rechnung nicht bezahlt, was aber auch als politisches Druckmittel verwendet werden kann. Und wenn es Grossbritannien macht, dann wird es in allen Ländern eingeführt.
Das ist bereits passiert, denn die Stadtwerke Feldkirch in Österreich rüsten bereits auf „intelligente“ Zähler um. In Italien und den Ländern Nordeuropas ist das laufende Erfassen und Ablesen des Stromverbrauchs von Haushalts- und Gewerbekunden bereits gang und gäbe. Da der Verbrauch alle 15 Minuten abgespeichert wird und die Daten jederzeit über ein spezielles Kommunikationsnetz abgerufen werden können, ist eine genaue Analyse des individuellen Verbrauchs möglich.
Bei den elektronischen Zählern kommt die so genannte „Powerline-Technik“ zum Einsatz, also die Kommunikation über das Stromnetz. Sie ermöglicht eine Datenübertragung über den bestehenden Hausanschluss, ohne zusätzliche Verkabelungen. Der Zähler kommuniziert mit einem „Konzentrator“ in der zugeordneten Trafostation, hier laufen die Informationen von zahlreichen Zählern zusammen. Die Konzentratoren sind über leistungsfähige Kommunikationsnetze, z. B. dem Stadtwerke-eigenen Glasfasernetz, mit der Stadtwerke-Zentrale verbunden.
Nach dem gläsernen Menschen gibt es bald das gläserne Heim. Noch ein Grund sich autark zu machen und vom Netz abzuhängen.
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
04:41
0
Kommentare
Labels: Alternativen, Diktatur, Energie
Dienstag, 24. März 2009
Wie eine Gemeinde autark werden kann
Wie ich schon mehrmals erwähnt habe, arbeite ich mit einer Gruppe von Freunden an dem Konzept einer autarken Gemeinde. Zu diesem Zweck sind wir dabei die technologischen Möglichkeiten die vorhanden sind zu nutzen und umzusetzen, sei es wie Häuser gebaut werden, wie Wärme, Strom und Lebensmittel produziert werden und überhaupt, wie eine nachhaltige und menschliche Lebensweise umgesetzt werden kann, um soweit wie möglich vom „System“ unabhängig zu werden. Wir werden von allen Seiten fremdbestimmt und abhängig gemacht. Damit sind wir Sklaven der Machtstruktur.
"Beherrsche die Energie und du beherrscht die Nationen!" sagt Henry Kissinger.
"Beherrsche die Energie und du beherrscht das eigene Volk!" denken unsere Politiker.
Diese Versklavung muss beendet werden und wir müssen unser Leben und was in unseren Gemeinden passiert in die eigene Hand nehmen. Als Zwischenschritt haben wir uns zuerst das Wasser geholt und nun sind wir dabei das Stromnetz zu rekommunalisieren, heisst vom Stromkonzern zurückzukaufen und selber zu betreiben. Wem das Stromnetz gehört, bestimmt über die ganze Energieversorgung der Gemeinde und hat die wirkliche Macht. Siehe „Wir wollen unser Stromnetz zurück“.
Überlegt ob ihr nicht die gleiche Aktion in eurer Gemeinde und Stadt umsetzen könnt. Damit kann man wirklich etwas gegen die NWO bewirken, ihre Macht über uns brechen. Deshalb will ich euch hiermit ein erfolgreiches Beispiel zeigen, wie eine ärmliche Stadt im Burgenland Österreich sich von den Energiekonzernen selbstständig machte.
Das Modell Güssing
Unter Bürgermeister Peter Vadasz entwickelte die Stadt Güssing Anfang der 1990er Jahre ein Energiekonzept zur unabhängigen und nachhaltigen Energiegewinnung. Das so genannte „Modell Güssing“ ist die Strategie der dezentralen, lokalen Energieerzeugung mit allen vorhandenen erneuerbaren Ressourcen einer Region. Dieses Modell entstand sozusagen aus der Not heraus und ist die Quintessenz dessen, was in Güssing seit Beginn der 90er Jahre unter massgeblicher Beteiligung des "Europäische Zentrum für erneuerbare Energie Güssing EEE" passiert ist.
Die Gemeinde versorgt sich komplett selbst mit Energie. Damit wurden 1'500 Arbeitsplätze in der Region geschaffen und der Kaufkraftabfluss stark gebremst. Das Geld bleibt in der Gemeinde. Durch erneuerbare Energien auf Basis von Strom, Wärme, Holzvergasung und Biokraftstoffen konnte in den vergangenen Jahren Energie im Wert von 20 Mio. Euro selbst hergestellt werden. 2005 erzeugte Güssing mit nachwachsenden Rohstoffen mehr Strom und Wärme als die Stadt selbst benötigt. Das Kraftwerk mit Holzvergasung in Güssing beinhaltet auch eine Versuchsanlage die mittels Fischer-Tropsch-Synthese aus dem Produktgas einen dieselähnlichen Treibstoff erzeugt.
Die Stadt ist zu fast 100% von fremder Energie autark, in dem sie selber Strom, Wärme, Gas und Diesel produziert. Siehe diese Präsentation.
Da jede Region über bestimmte Ressourcen in unterschiedlichem Ausmass verfügt, kann dieses Modell ein gutes Vorbild für viele Gemeinden sein. Jeder Bürgermeister und Stadtpräsident sollte sich diese TV-Reportage „Energiestadt Güssing“ anschauen und daraus die Konsequenzen ziehen:
(übrigens, ignoriert den Bullshit über Russland, Iran und "fossilem Brennstoff", es geht um Güssing)
Anlässlich unseres Treffens am 17. und 18. April wird auch über dieses Thema referiert.
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
07:01
0
Kommentare
Labels: Alternativen, Energie, Gesellschaft
Dienstag, 17. Februar 2009
Wir wollen unser Stromnetz zurück
Ich werde immer wieder gefragt, was können wir Positives tun um die NWO aufzuhalten. Hier will ich euch ein praktisches Beispiel zeigen, was ihr in eurer Stadt und Gemeinde auch tun könnt. Wir versuchen das Stromnetz der Stadt Emmen zurückzuholen, in dem wir Unterschriften für eine Initiative gesammelt haben, um damit im Herbst den Bürgern die Gelegenheit zu geben darüber abzustimmen.
Die Konzession des Monopolisten läuft nach 20 Jahren ab. Jetzt bietet sich die Gelegenheit das Stromnetz in eigener Regie zu übernehmen. Was sind die Vorteile? Billigerer Strom für alle, die Einnahmen und Arbeitsplätze bleiben in der Region, wir können bestimmen woher wir den Strom einkaufen, wir können sogar später ein eigenes Kraftwerk nach ökologischen Gesichtspunkten betreiben.
Wenn man das Netz hat, dann kann man alles was die Elektrizität und die Informationsverbreitung betrifft machen. Denn wir können auch ein hochmodernes Kabelnetz für TV, Radio, Internet aufbauen, mit doppelter Leistung zum halben Preis, Glasfaser mit höchster Geschwindigkeit in jeden Haushalt.
Die Grossverbraucher aus der Industrie stehen hinter uns. Sie haben es satt von den Stromkonzernen abgezockt zu werden.
Dieser Schritt könnte beispielhaft für alle Gemeinden der Schweiz werden. Was viele nicht realisieren, die NWO will das Stromnetz überall beherrschen und aufkaufen. Damit machen sie uns abhängig und verdienen sich eine goldene Nase, nicht mit der Elektrizität. Man wird wohl irgendwann als Konsument eine freie Wahl haben, wo man den Strom einkauft, aber keine Wahl über das Netz haben. Wem das Netz gehört, der bestimmt den Preis für den Verbraucher. Deshalb muss es in gemeinschaftliche Hand und nicht privaten Monopolisten gehören.
Hier eine Reportage des Schweizer Fernsehens über unsere Initiative:
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
15:05
0
Kommentare
Labels: Alternativen, Energie, Gesellschaft, Neue Weltordnung
Montag, 3. November 2008
William Engdahl - Vortrag über Erdöl an unserem Treffen
Hier der Vortrag von William Engdahl über Erdölpolitik:
Aufgezeichnet von Nuoviso am 6. September 2008 an unserem zweiten Treffen in Emmen Schweiz.
Copyright © 2008 Alles Schall und Rauch – Freeman
Verwandte Artikel:
Welche Energiekrise? ... oder woher kommt das Erdöl wirklich!
Ein Video-Bericht über unser zweites Treffen.
William Engdahl - Analyse der Finanzkrise, Interview mit William Engdahl
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
13:40
0
Kommentare
Freitag, 6. Juni 2008
Welche Energiekrise?
Es wird uns erzählt, Erdöl sei ein fossiler Brennstoff, der in geologischer Vorzeit, vor 500 Millionen Jahren, aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden ist. Abgestorbene Kleinlebewesen wurden auf dem Meeresgrund in einer Schlammschicht luftdicht eingeschlossen und von anderen Erdschichten überlagert, so dass im Laufe der Zeit dann das Erdöl sich bildete.
Es wird uns erzählt, die Energie der Sonne wäre durch die Lebewesen eingefangen worden und wir können diese seit Hunderten von Millionen Jahren gespeicherte Energie jetzt durch das Verbrennen von Öl wieder freisetzen.
Die Reserven der fossilen Brennstoffe, speziell des Öl, reichen maximal noch etwa bis zum Jahre 2060, wird uns erzählt.
Ein wichtiger Faktor sei neben der Reichweite, der Zeitpunkt, bei dem die Förderung nicht mehr gesteigert werden kann, sondern beginnt zurückzugehen. Dieser Gipfel des Erdölmaximums wird „Peak-Oil“ genannt. Da sich dadurch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage verändert, kann dies stark steigende Preise zur Folge haben.
Das Ölfördermaximum oder „Peak-Oil" ist der Zeitpunkt, zu dem die Förderrate aller weltweiten Ölvorkommen ihr absolutes Maximum erreicht hat. Dieser Zeitpunkt ist erreicht, wenn etwa die Hälfte des förderbaren Öl gefördert wurde.
Es wird behauptet, das Erreichen des globalen Fördermaximus ist bereits in der Vergangenheit geschehen und wir gehen deshalb einer Energiekrise entgegen. Der Beweis für diese Behauptung, wird uns erzählt, sei die kontinuierliche Preissteigerung für das Rohöl, von 25$ pro Fass im Jahre 2002 auf 134$ mit Stand heute 6.6.2008.
Deshalb, wird uns erzählt, muss die erwartete Versorgungslücke entsprechend gedeckt werden, durch geringeren Verbrauch und Alternativen, wie Erneuerbare Energien. Wir müssen so schnell wie möglich vom Öl wegkommen, denn es wird bald zu Ende gehen.
Es wird uns erzählt, da das Erdöl nur einmal in der Erdgeschichte vor Hunderten Millionen Jahren sich geformt hat, gibt es nur diese eine Menge, es ist kostbar und rar, deshalb wird es immer teuerer, wir verbrauchen zu viel und zu schnell, und wenn wir den letzten Tropfen gefördert haben, ist für immer fertig, Ende des Ölzeitalters, Schluss mit Lustig, Flasche leer, unsere nachfolgenden Generationen werden nichts mehr davon haben, wir sind Egoisten und müssen deshalb ein schlechtes Gewissen haben.
DAS WIRD UNS ALLES ERZÄHLT!
Was ist aber, wenn diese ganze Geschichte gar nicht stimmt und es sich um ein Märchen handelt? Ja, was wäre wenn der fossile Brennstoff Öl gar nicht fossil ist, nicht von abgestorbenen Meereslebewesen stammt, sondern ganz anders entsteht? Was wäre wenn es überhaupt nicht zu Ende gehen kann? Was wäre wenn wir tatsächlich in Öl schwimmen und es unbegrenzt vorhanden ist und kontinuirlich laufend neue entsteht? Wenn es deshalb gar keine Energiekrise geben kann und es gar kein Peak-Oil gibt, sondern uns dieses Märchen nur erzählt wird, damit wir glauben sollen es ist rar und deshalb teuer, und wir den immer höheren Preis für Öl bereitwillig schlucken. Ja, was wäre wenn uns eine gigantischen Lüge über das Öl aufgetischt wird?
Es wird Zeit mit diesem Märchen aufzuräumen und eine andere Sicht über das Öl zu erzählen.
Die Behauptung, es gebe ein Erdölfördermaximum, wurde bereits im Jahre 1919 mit Panik verbreitet, nur damals hiess es noch nicht „Peak-Oil“, das ist ein neumodischer Propaganda-Begriff. Es wurde damals schon von „Experten“ gesagt, das Öl reiche nur noch für 20 Jahre. Was passierte aber wirklich? Jedes Jahr wurde seitdem das Ende des Öl immer wieder in die Zukunft verschoben, und heute, 90 Jahre später haben wir immer noch Öl, obwohl die Förderung und der Verbrauch jedes Jahr gestiegen ist.
Wir müssten ja schon lange auf dem Trockenen sitzen, wenn es nach den Ölexperten geht.
So viel zur Genauigkeit was Geologen prognostizieren. Sind sie deshalb noch glaubwürdig und können wir ihre Aussagen noch ernst nehmen? Erzählen sie diesen Blödsinn und diese Panikmache nur, weil die Ölindustrie der grösste Arbeitgeber für Geologen generell ist und sie Angst haben ihren Job zu verlieren?
Eine Alternative, wie Öl noch anders entstanden sein könnte, darf nicht verkündet werden, weil es nicht im Interesse der Ölkonzerne liegt. Wenn wir alle wüssten, Öl könnte im Überfluss vorhanden sein, ja es entsteht laufend neu und die Quellen füllen sich sogar wieder, dann wäre es ja Dreck billig und kein gutes Geschäft mehr.
Die Konzerne haben nur ein Ziel, so viel Profit wie möglich zu machen, Gewinnmaximierung ist ihr einziger Zweck, dafür wird alles getan. So muss man eben die Propaganda vom knappen und bald zu Ende gehenden Öl verbreiten, und die gutgläubigen Menschen schlucken es.
Das abiotische Öl
Wo kam eigentlich die Geschichte her, Erdöl wäre aus fossilen Lebenwesen entstanden, wäre also biotisch? Der russische Geologe Mikhailo Lomonossov kam erstmal im Jahre 1757 auf diese Idee „Erdöl stammt aus den winzigen Körpern von Tieren, die in Sedimenten eingeschlossen unter hohen Drucken und Temperaturen sich über unvorstellbar lange Zeiträume in Erdöl umwandelten.“ Wir wissen nicht welche Beobachtungen ihn dazu geführt haben, nur diese Theorie ist nie bewiesen worden und wird einfach seit über 200 Jahren ungeprüft akzeptiert und in den Universitäten gelehrt.
Dabei sind in Erdöllagern nie Reste von fossilen Lebewesen je gefunden worden. Dieses Fehlen von Beweisen zeigt, die Theorie der fossilen Brennstoffe ist schlichtweg eine Behauptung und sie würde keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten. Geologen welche die Theorie der fossilen Treibstoffe verbreiten, können überhaupt keine Beweise für das Vorhandensein jener Lebewesen, aus denen Öl entstanden sein soll, beibringen.
Eines der am häufigsten vorkommenden Elemente auf unserer Erde und in unserem Sonnensystem ist Kohlenstoff. Wir Menschen bestehen zum Grossteil aus Kohlenstoff, so wie alle anderen Lebewesen und Pflanzen auf unserem Planeten. Es ist sogar so, dass auf mindestens 10 Planeten und Monde in unserem Sonnensystem grosse Mengen an Kohlewasserstoffe beobachtet wurden, die Basis für Erdöl.
Die Raumsonde Cassini hat beim Vorbeiflug grosse Seen auf dem Saturn-Mond Titan entdeckt, die vollgefüllt sind mit flüssigen Kohlewasserstoffen.
Aber dort gab es keine „Lebewesen“ die Kohlewasserstoffe produziert haben können, es muss auf andere Art und Weise chemisch entstehen. Aufgrund seiner besonderen Elektronenkonfiguration besitzt Kohlenstoff die Fähigkeit zur Bildung von komplexen Molekülen und weist von allen chemischen Elementen die grösste Vielfalt an chemischen Verbindungen auf.
Wir auf der Erde, bzw. die Kontinentalplatten schwimmen auf einer unvorstellbaren Menge an Kohlenwasserstoffen. In der Tiefe des Erdmantel entsteht wie in einer Chemiefabrik, bei entsprechender Temperatur, Druck und richtigen Bedingungen, grosse Mengen an Hydrokarbone. Das anorganische Carbonatgestein wird in einem chemischen Prozess umgewandelt. Die daraus resultierenden Kohlenwasserstoffe sind leichter als die aufgelagerten Erd- und Gesteinsschichten, deshalb steigen sie durch Erdspalten hoch und sammeln sich unter undurchlässigen Erdschichten.
Die heisse Magma ist der Energielieferant für diesen Prozess und somit ist Erdöl NICHT gespeicherte Sonnenenergie, wie immer behauptet wird. Das Resultat heisst abiotisches Öl, weil es nicht aus verwesten biologischen Lebensformen entstanden ist, sondern aus einem chemischen Prozess im Erdinneren. Und dieser Prozess läuft andauernd und für immer ab. Das Erdöl wird ständig produziert und kann nie ausgehen.
Die wichtigsten Argumente für abiotisches Öl sind:
- Erdöl wird aus sehr grossen Tiefen von bis zu 13 Kilometer gefördert. Das widerspricht völlig der fossilen Herkunft, denn die Lebewesen aus dem Meer sind niemals dort hingelangt und der hohe Druck und die Temperatur in dieser Tiefe hätten alles organische Material zerstört. Nur eine abiotische Entstehung des Erdöls kann man damit erklären.
- Erdölquellen die schon längst seit den 70ger Jahren erschöpft sein müssten, füllen sich wieder von selbst auf. Eine Entstehung von fossilen Erdöl, welche nur einmal vor 500 Millionen Jahren stattfand, kann dieses Phänomen nicht erklären. Die abiotische Entstehung schon, denn dort wird das Öl ständig produziert.
- Die Menge an geförderten Öl in den letzten 100 Jahren übersteigt die Menge an Öl welches durch Biomasse hätte entstehen können. So viele pflanzliche und tierische Stoffe hat es niemals zu gleichem Zeitpunkt gegeben, die sich in Öl verwandelt haben. Nur ein Prozess zur Herstellung von Hydrokarbone im Erdinneren kann diese gigantische Menge liefern.
- Wenn man sich die grossen Erdölvorkommen auf der Welt anschaut, dann fällt auf, dass diese dort vorkommen, wo Erdplatten zusammenstossen oder sich verschieben. In diesen Gebieten gibt es reichlich Erdspalten, ein Indiz, das Öl stammt aus dem Erdinneren und wandert über die Öffnungen langsam zur Oberfläche.
- In Labors wurden Bedingungen hergestellt, wie sie tief unter der Erde herrschen. Dabei konnten Kohlenwasserstoffe wie Methan, Ethan und Propan produziert werden. Diese Experimente beweisen, dass sich Kohlenwasserstoffe innerhalb der Erde im Verlauf simpler anorganischer Reaktionen bilden können - und nicht nur in der Verwesung abgestorbener Organismen, wie dies allgemein angenommen wird.
- Öl kann gar nicht 500 Millionen Jahre alt und so lange im Boden „frisch“ geblieben sein, bis wir es jetzt ans Tageslicht fördern. Die langen Molekülketten der Kohlenwasserstoffe wären schon längst zerfallen. Das Öl das wir benutzen ist jung, sonst hätte es sich schon längst verflüchtigt. Diese Tatsache ist ein völliger Widerspruch zur fossilen Entstehung des Öl, bestätigt aber die Theorie des abiotischen Öl.
Die Russen haben es entdeckt
1970 haben die Russen angefangen Tiefbohrungen zu machen, dabei erreichten sie sagenhafte Weltrekordtiefen von über 13'000 Meter. Seit dem haben die grossen russischen Ölfirmen, einschliesslich Jukos, über 310 super tiefe Ölquellen gebohrt und fördern daraus Öl. Letztes Jahr hat Russland Saudi Arabien als grösster Ölproduzent der Welt überholt.
Die Russen beherrschen die komplizierte Technologie der Tiefenbohrung schon seit 30 Jahren, sie können die unbegrenzten Ölreserven die tief im Erdinneren vorhanden sind anzapfen, während der Westen dies völlig ignoriert.
Die Russen haben bewiesen, die Erklärung der westlichen Geologen, das Öl wäre verrottetes organisches Material, welches sich in Öl verwandelte, ist völlig falsch. Diesem Märchen kann man wohl, wenn man nicht darüber gross nachdenkt, leicht glauben, aber es ist Humbug.
In den 40ger und 50gr Jahren haben russische Ölfachleute zu ihrem Erstaunen entdeckt, dass die Ölreserven sich irgendwie von unten selber wieder füllten. Sie kamen zum Schluss, das Erdöl wird tief im Erdinneren produziert und wandert dann nach oben, wo es sich sammelt. Dies war zu schön um wahr zu sein, aber sie haben es durch Tiefenbohrungen dann beweisen können.
Mittlerweile in den 90ger Jahren war dann Russland in der Technologie der Bohrung in grosse Tiefen so weit dem Westen voraus, dass Wall Street, bzw. die Rockefeller und Rothschild Banker, dann Michail Chodorkowski den Auftrag und das Geld gaben, die Firma Jukos für 309$ Millionen zu kaufen, um das Bohr-Know-How stehlen zu können.
Jetzt versteht man auch, warum Präsident Wladimir Putin das Verschenken der russischen Kronjuwelen durch den versoffenen und korrupten Vorgänger Boris Jeltsin wieder rückgängig gemacht hat und Jukos und andere Ölfirmen wieder in russische Hand zurückführen musste. Das war strategisch absolut wichtig für Russland, und die globale Elite, die Heuschrecken aus dem Westen und ihre Helfershelfer, die russischen Oligarchen, hat er zum Teufel gejagt oder ins Gefängnis gesteckt.
Mittlerweile wollen uns die sogenannten Wissenschaftler, die Lobbyisten, Medienhuren und Politiker hier glauben lassen, das Ende des Erdöls, wenn nicht der Welt, steht uns bevor, weil die Produktion den Gipfel bereits erreicht hat und es jetzt bergab geht. Ihre Absicht ist es natürlich ein Klima zu schaffen, um hohe Erdölpreise zu rechtfertigen und damit gigantische Gewinne einzufahren.
Wie wir jetzt wissen, kann man Erdöl praktisch überall auf der Welt fördern, vorausgesetzt man ist bereit in die hohen Kosten für eine Tiefenbohrung zu investieren. Jedes Land kann sich von der Energie her unabhängig machen. Nur der Westen und seine Ölkonzerne wollen das überhaupt nicht, sie wollen abhängige Länder die nach ihrer Pfeife tanzen und teuer für importiertes Öl bezahlen.
Vietnam ist ein gutes Beispiel wie man mit den kleineren Ländern umgeht. Nachdem sie mehr als 60 Jahre lang von den Franzosen und dann von den Amerikanern ausgeraubt und vergewaltigt wurden, haben amerikanische Ölkonzerne den armen Vietnamesen gesagt, ihr Land hätte kein Öl, es wäre in dieser Hinsicht eine karge Wüste. Sie hätten keine Möglichkeit Öl zu fördern, um mit den Einnahmen vom Desaster des Vietnam-Krieges sich zu erholen und die Katastrophe, welche die Amerikaner durch die Bombardierung und Besprühung mit Agent Orange hinterlassen haben, wieder zu beheben.
Das wollten die Amerikaner, das Land in einem Zustand lassen, wo es nie mehr auf die Beine kommt.
Dann kamen die Russen und haben den Vietnamesen gesagt, die Amerikaner haben euch angelogen. Ölexperten wurden aus Moskau eingeflogen und es wurde eine Vereinbarung getroffen, in dem die Russen in einem Joint-Venture die Gerätschaften und das Know-How gratis zur Verfügung stellten, für einen Prozentsatz der Einnahmen aus der Förderung, wenn sie überhaupt Öl finden würden. Vietnam hatte nichts zu verlieren und gab grünes Licht.
Darauf hin haben die Russen, was jetzt das "White Tiger" Ölfeld ist, auf über 5'000 Meter durch harten Basalt gebohrt und eine Quelle aufgemacht, die mittlerweile 338,000 Fass Öl pro Tag liefert. Dadurch haben die Russen den Vietnamesen geholfen wieder Selbstvertrauen zu gewinnen und gleichzeitig von westlichen Almosen unabhängig gemacht.
Vietnam wurde plötzlich in den Klub der ölproduzierenden Länder aufgenommen und vom überraschten Amerika mit ganz anderen Augen angesehen. Die Vietnamesen werden aber nicht vergessen, wie sie von Amerika verarscht und angelogen wurden.
Diese gute Nachricht hat sich schnell rumgesprochen und jetzt wird Russland von allen Seiten angefragt, Tiefenbohrungen vorzunehmen. So haben die Chinesen jetzt zusammen mit den Russen einige Tiefenbohrungen gestartet und auch im armen Nord Korea sind Bohrungen geplant.
Es wird noch einige Zeit dauern, aber wenn die Quellen sprudeln sollten, dann werden diese Länder und andere aus der dritten Welt von dem westlichen Würgegriff der Ölkonzerne und von der Versklavung der Weltbanker unabhängig sein und nicht mehr für eine Schiffladung Reis sich erpressen lassen müssen.
Sie können der Neuen Weltordnung dann sagen, fahrt zur Hölle!
Die Behauptung, es gebe ein Erdölfördermaximum ist tatsächlich ein Betrug und eine Lüge der globalen Elite. Es geht nicht darum, die Welt hat bald kein Öl mehr oder man kann nicht genug fördern um den Bedarf zu decken. Das Märchen vom „Peak-Oil“ wurde erfunden, um die Tatsache zu verschleiern, das Amerika einen unersättlichen Durst nach Öl hat, aber nicht mehr in der Lage ist für seine Ölimporte zu bezahlen. In anderen Worten, Amerika ist pleite und muss deshalb eine Ausrede erfinden um von dieser Situation abzulenken, in dem es eine künstliche Knappheit und Verteuerung konstruiert.
Immer weniger Länder akzeptieren den wertlosen Dollar und wollen mit einer stabilen Währung fürs Öl bezahlt werden. Amerika ist aber seit den 70ger Jahren darauf angewiesen, das Öl mit ihren selbstgedruckten Dollars zu bezahlen. Als einziges Land der Welt erhalten sie damit Öl praktisch gratis. Jedes andere Land muss Devisen erwirtschaften, um die Ölrechnung begleichen zu können, nur Amerika nicht.
Sollten die Ölförderländer auf eine andere Währung, wie den Euro, bestehen, dann ist die Party für Amerika vorbei, dann müsste sich der Lebensstandard dort drastisch reduzieren. Nichts mehr mit "American way of life". Amerika hat deshalb nur zwei Optionen, entweder halbiert es seinen unglaublich hohen Verbrauch oder sie müssen die Ölproduzenten nötigen, notfalls mit Gewalt, weiterhin das Monopoly-Geld, den Dollar, zu akzeptieren.
Ein Argument der Peak-Oil-Vertreter ist, da die Ölquellen mit der Zeit immer weniger hergeben, müssen diese demnächst leer laufen. Das ist aber ein sehr grosser Irrtum, denn der Grund für den nachlassenden Druck und der Fördermenge ist nicht weil das Reservoir sich leert, sondern weil das Bohrloch sich mit der Zeit verstopft. Es bilden sich Schichten von Ablagerungen am Bohrloch und durch die Verengung fliesst weniger Öl. Das wissen aber die Ölexperten alle.
Statt das alte Loch zu säubern, was viel Geld kostet, wird das Ölfeld aufgegeben und geschlossen. Sie könnten auch ein neues Loch bohren um den Druck wieder herzustellen oder sie sanieren diese. Aber für die Ölkonzerne ist das zu viel Aufwand, würde den Gewinn schmälern. Sie gehen lieber den einfachen Weg und wechseln das Revier. Tatsächlich laufen Ölfelder meistens gar nicht leer, sondern sie werden aus Profitgier aufgegeben.
Selbstverständlich kann man nicht mehr Öl entnehmen als natürlich nachfliesst. Nach Berechnungen von Experten müsste man die Förderung an den Quellen in Saudi Arabien zum Beispiel nur um 30% zurückfahren, damit diese durch das natürliche Nachfüllen von der Menge her stabil bleiben. So eine Einschränkung wäre ja ohne weiteres für unsere Wirtschaft verkraftbar, wenn alle Sparmöglichkeiten und Optimierungen genutzt werden.
Zusammenfassend, die Behauptung, das Öl wäre fossilen Ursprungs und alles was über Peak-Oil erzählt wird ist unbewiesen und reine Propaganda. Wie die Russen, die Chinesen und viele andere wissen, aber auch die westlichen Geheimdienste, wird das abiotische Öl tief unter der Erde produziert und ist deshalb praktisch unendlich verfügbar. Brasilien ist ein jüngstes Beispiel, wo vor der Küste im Meer in 5'000 Meter Tiefe sehr grosse Ölfelder im letzten Jahr gefunden wurden. Tiefenbohrungen sind selbstverständlich sehr teuer, deshalb werden sie ungern von den westlichen Ölkonzernen gemacht, man zapft lieber die bodennahen, leicht zugänglichen und dadurch profitablen Quellen an.
Was uns von der globalen Elite erzählt wird, es gebe eine Energiekrise, ist nicht wahr und wird uns aus ganz anderen Gründen gesagt. Es ist nur ein weiteres erfundenes Angstthema, wie das Waldsterben, die Virenepidemien, der Terrorismus und die globale Erwärmung durch den Menschen. Es geht wie bei allem ums Geschäft, um Profite, um Macht und um Kontrolle.
Übrigens, der Irak wurde wegen Öl überfallen, das ist absolut klar. Nur, nicht um das Öl sich zu holen, im Gegenteil, sondern um zu verhindern, das zu viel Öl auf den Markt kommt und damit die Preise fallen. Vor dem Krieg förderte der Irak 6 Millionen Fass pro Tag, jetzt knapp 2 Millionen. Die Differenz ist vom Markt genommen worden. Saddam Hussein hatte nämlich gedroht, maximale Ölmengen zu fördern, den Markt zu überfluten und das Öl nur noch gegen Euros zu verkaufen. Damit stellte er eine Gefahr für die wirtschaftliche Existenz Amerikas dar und die Saudis waren deshalb auch böse auf ihn.
Siehe dazu "Wirtschaftskiller oder wie unterwerfe ich ein Land"
Das war dann sein Todesurteil, deshalb wurde der Irak angegriffen, deshalb die enge Zusammenarbeit zwischen USA und Saudi Arabien, deshalb wurde er von der Macht entfernt und gehängt, deshalb wird die USA permanent dort bleiben. Es durfte nicht jemand seine Hand auf dem Ölhahn haben, in einem Land mit den zweitgrössten Ölreserven der Welt, den die USA nicht kontrollieren kann. Deshalb wird auch der Iran bedroht, werden die Lügen und die Angstmacherei über Atompilze wiederholt, weil das Land noch so ein grosser Ölproduzent ist, das nicht nach der Pfeife von Washington tanzt.
Die Propaganda funktioniert bestens. Wie ich im Artikel „Der hohe Ölpreis ist wieder eine Betrugsmasche“ geschrieben habe, handelt es sich um eine Spekulationsblase, die nicht die reelle Marktsituation, also Angebot und Nachfrage, widerspiegelt, sondern es geht nur um maximalen Gewinn.
Hier mehr Info: "Der grosse Ölschwindel - die Theorie der fossilen Treibstoffe"
Hier ein Vortrag von Lindsey Williams, der in Alaska bei Ölfirmen gearbeitet hat. Er sagt, in Alaska gibt es ein Ölfeld, dass alleine die USA für 200 Jahre versorgen könnte:
Eingestellt von
Freeman-Fortsetzung
um
03:47
0
Kommentare
Labels: Energie, Wirtschaft