Die Firma AS&E American Science and Engineering Inc. aus Billerica Massachusetts hat ein mobiles Röntgenauge entwickelt, dass wie ein Kleinlaster aussieht und damit völlig unaufällig die Strassen abfahren und alles durchleuchten kann. Es funktioniert mit Backscatter oder Rückstreuung, in dem es Röntgenstrahlen aussendet, die reflektierten Wellen wieder auffängt und ein Bild anzeigt. Laut Hersteller kann man damit alle Objekte die auf oder neben der Strasse stehen anschauen und sehen was sich darin befindet, wie wenn sie durchsichtig wären.
Verkauft wird das Spezialfahrzeug mit dem Argument: hochmodernes Röntgengerät um Terrorismus und Schmuggel zu bekämpfen. Einsetzbar in Häfen, Grenzübergängen, vor gefährdeten Gebäuden und auf Veranstaltungen. Kann auch Radioaktivität und Atombomben aufspüren.
1,5 Millionen Dollar kostet so ein Ding, denn Sicherheit kann uns nicht teuer genug sein.
Kunden sind:
- Das US-Heimatschutzministerium (US-Gestapo)
- Das US-Verteidigungsministerium (US-Kriegsmaschine)
- Die NATO (Nordatlantische Terrororganisation)
- Diverse Zollbehörden (Helfer des Drogenschmuggel)
Der Backscatter Van (ZBV):
Das heisst, wenn so ein Laster vorbeifährt, wird man ohne gefragt zu werden mit Röntgenstrahlen bombardiert. Dann muss es der Traum für alle Lustmolche sein, wenn sie sich die Menschen auf der Strasse völlig nackt anschauen können. Mit diesem mobilen Röntgenauge wird nicht nur die Intimsphäre verletzt, sondern auch die Gesundheit gefährdet und in die Privatspähre eingegriffen. Die können damit durch Wände schauen und beobachten was man dort so treibt.
Es ist schlimm genung am Flughafen von einem Ganzkörper-Scanner durchleuchtet zu werden. In Zukunft soll man überall den Blicken der Konrollfreaks mit ihren schädlichen Strahlen ausgesetzt sein. Was fällt diesen sicherheitsgeilen Perverslingen noch alles ein?
"Big Brother is watching you" in seiner Vollendung!
Montag, 23. August 2010
Das mobile Röntgenauge
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Sonntag, 22. August 2010
Adéu, Espanya
Es rumort in Spanien, speziell in Katalonien, wo das Verlangen nach Unabhängigkeit immer grösser wird. Die Menschen dort protestieren einerseits gegen die Zentralregierung und verlangen mehr Autonomie. Andererseits steigt der Widerstand gegen die harten Sparmassnahmen der spanischen Regierung, die wegen der Wirtschaftskrise der Bevölkerung auferlegt wird.
"Katalonien ist nicht Spanien" steht auf dem Transparent.
So fand am 10. Juli 2010 einer der grössten Demonstrationen gegen Madrid in Barcelona statt, die Spanien je erlebt hat. 1,5 Millionen Menschen gingen auf die Strasse hinter einem Banner mit dem Slogan: „Wir sind eine Nation, wir entscheiden“. Der Protestmarsch wurde von 500 Gruppen unterstützt, einschliesslich 88 Prozent der Parteien welche das katalanische Parlament ausmachen.
Das heisst, 20 Prozent der Bevölkerung von Katalonien marschierten und protestierten für mehr Unabhängigkeit.
Die ablehnende Haltung der Zentralisten gegenüber einer Autonomie wird mit der Befürchtung begründet, Spanien würde dann als Nationalstaat auseinanderfallen. Nur, diese strikte Ablehnung der Unabhängigkeitsbestrebung der einzelnen Regionen, die neben Katalonien auch das Baskenland und Galicien einschliesst, bewirken noch mehr Zorn und Ablehnung gegenüber der Zentralregierung.
Bereits im 17. 19. und 20 Jahrhundert gab es ähnliche Rufe für eine unabhängige katalanische Republik, wie jetzt wieder verlangt wird. Wenn Madrid diesen Volkswillen nicht ernst nimmt und weiter mit allerlei Tricks versucht die Selbstverwaltung zu unterdrücken, wie unter dem Terrorregime des Faschisten Franco, dann wird der Widerstand nur noch mehr steigen.
Wenn man sich diese Grossdemonstration in den Strassen von Barcelona vom 10. Juli anschaut, bei dem auch viele Gewerkschaftler und linke Organisationen mitgemacht haben, dann ist das nur der Vorlauf zu einem viel grösseren Protest. Am 29. September ist ein landesweiter Generalstreik geplant, um gegen die Sparpolitik der Zapatero-Regierung zu protestieren, bei dem viele Millionen auf die Strasse gehen werden. Spanien wird voraussichtlich einen heissen Herbst erleben.
Bericht über den Massenprotest vom 10. Juli in Barcelona:
Am Samstag fand eine Protestkundgebung gegen die Regierung am Rande eines Festes in Barcelona statt. Die Polizei ging massiv gegen Demonstranten vor, die trotzt eines Verbots, die Freilassung einer katalanischen Politikerin feierten, welche neun Jahre im Gefängnis sass, weil sie angeblich der ETA (Euskadi Ta Askatasuna, links orientierte, separatistische baskisch-nationalistische Untergrundorganisation) geholfen haben soll.
Die Demonstranten versammelten sich auf der Plaça del Raspall im Vorort von Gràcia, am Rande eines lokalen Festes. Sie wollten die Freilassung von Laura Riera feiern, was aber von einem Gericht wegen der damit verbundenen Glorifizierung ihrer abgeblichen Verbrechen verboten wurde. Als die Demonstration um 17:00 Uhr begann, schritt die Polizei ein und verhinderte die Verlesung eines Manifest zu ihren Gunsten.
Die schwarzen Ninja-Turtles der "Mossos de Esqadra" hab ich auch in Sitges erlebt, als ich von dort im Juni über die Bilderberg-Konferenz berichtete.
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Sonntag, 8. August 2010
Demokratie als Rollenspiel, in echt geht's ja nicht mehr
Laut Wiki ist ein Rollenspiel ein Spiel, in dem Spieler die Rollen fiktiver Charaktere bzw. Figuren übernehmen und selbst handelnd soziale Situationen bzw. Abenteuer in einer erdachten Welt erleben. So kann man sich in ein anderes Zeitalter versetzen und Schlachten kämpfen, oder Zivilisationen, Städte, Freizeitparks bauen und verwalten, oder einfach als Soldat herumballern. Meistens wird diese Computer-Simulation deshalb immer populärer, weil man im echten Leben diese Rollen nicht ausüben kann oder nicht mehr darf.
Wo ich noch jung war, haben wir Rollenspiele wie Cowboy und Indianer oder Räuber und Gendarm noch in der echten Welt gespielt. Auf der Strasse, in den Nachbargärten oder im Wald. Mittlerweile ist ja für Jugendliche alles verboten, man darf sich im Freien nicht mehr bewegen und wird durch Gesetze und Verbotstafeln eingeengt und von den Erwachsenen barsch weg geschickt.
Die waren offensichtlich nie jung, sondern sind als mies gelaunte intolerante alte Säcke auf die Welt gekommen, denen jedes Kinderlachen und Spielen fürchterlich stört. Die selben scheintoten Grufties werfen aber dann den Kindern vor, sie verbringen zu viel Zeit vor dem Computer und bewegen sich nicht mehr.
Genau wie man nichts mehr in der echten Welt spielen darf, ist es auch mit unserer Demokratie. Dort haben wir auch nichts mehr zu sagen, sondern werden weggeschickt, als Störenfriede hingestellt, als Idioten die keine Ahnung haben, die es wagen Fragen den Politikern zu stellen und die Frechheit haben Rechtfertigungen zu verlangen.
Die sogenannten Volksvertreter sitzen in ihrem Elfenbeinturm, lassen sich von den Lobbyisten bestechen und verabschieden Gesetze nur im Interesse der Grossbanken und Grosskonzerne gegen das Volk. Die Regierungen machen sowieso nur das was ihnen von fremden Mächten befohlen werden, verraten und verkaufen das Land wie es nur geht, unterwerfen sich der Globalisierung und dem Freihandel, dem Atlantischem Bündnis und der NATO-Beistandspflicht, der UNO und den Weltorganisationen, was zur Fremdbestimmung und Verlust der Souveränität führt.
Dann lassen sich die Politiker der Staaten noch entmündigen und kastrieren, in dem sie alle Kompetenzen freiwillig nach Brüssel abgeben. Ist mit dem Lissabon-Vertrag so geschehen. Nur, das Parlament dort hat noch weniger zu sagen, dürfen nicht mal Gesetze vorschlagen, sondern die ganze Macht ist auf die kleine Gruppe von nicht gewählten EU-Bürokraten und EU-Kommissare konzentriert. So etwas kann man nur noch eine Diktatur nennen. Deshalb heisst es ja auch EUDSSR, Europäische Union der Sozialfeindlichen Sowjet Republiken.
Um den Anschein einer Demokratie aufrecht zu erhalten, haben sich die Apparatschiks in Brüssel etwas einfallen lassen. Wenn die EU-Bürger im echten Leben schon nichts mehr zu sagen haben, dann sollen sie es doch virtuell machen dürfen, im Computer, als Rollenspiel. Ja, so will man den Frust der Menschen abbauen und ihnen die Möglichkeit geben, wenigstens in einer Fantasiewelt mitzubestimmen. Sonst dürfen sie es ja nicht mehr. Ein genialer Trick.
Das neue Spiel heisst „Citzalia“ und wird als „Demokratie in Aktion“ angepriesen. Wird gerade entwickelt und befindet sich im Beta-Stadium. Kostet natürlich viel Geld, aber sie haben es ja, wo sie doch eine eigene EU-Steuer bekommen sollen. Es ist ein Rollenspiel und soziales Netzwerk, das in einer virtuellen 3D-Welt das Europäische Parlament simuliert. Man logt sich ein und tut so wie wenn man dort was zu sagen hat.
Citzalia ist laut eigenen Angaben eine Welt in die man eintreten und erschaffen kann. Man erstellt sich ein Avatar und läuft darin herum, interagiert, vernetzt sich und diskutiert mit anderen Spielteilnehmern die Themen die einen beschäftigen. Man kann Gesetze vorschlagen, abstimmen und mitreden. Man kann verschiedenen Rollen einnehmen, wie Parlamentarier, Journalist oder Student.
Ich glaube die Rolle eines Lobbyisten der Konzerne und Interessenverbände mit Taschen voll Geld werden sie nicht zulassen, denn das ist dann zu realitätsnah. Die wollen doch nicht, dass die Spieler sehen was dort wirklich an Korruption abläuft. Es soll ja eine heile Welt vorgegaukelt werden.
Die Mitspieler dürfen über die eigenen Gesetzesvorschläge abstimmen und umgekehrt. Man bekommt Erfahrungspunkte und man steigt dann in höhere Level bis zum Experten in Citzalia auf. Man darf sogar sein eigenes Büro einrichten, mit Möbeln, Pflanzen und Bilder. Das ist natürlich sehr wichtig, auch im echten Leben, denn die Parlamentarier stehen auf Statussymbole. Das ganze mal drei, schliesslich ist man in Brüssel, Luxemburg und Strassburg tätig.
Dann kann man sich das virtuelle TV ansehen, wo die EU-Propagandafilme ablaufen, einen eigenen Blog schreiben, im Forum teilnehmen und Fotos hochladen. Angeblich sollen die EU-Parlamentarier sich den Wünschen der Spieler annehmen und man kann sie als Clown, ich meine Clone, im Computer kennen lernen. Ist ja toll, dann spielen die auch ihre Rolle, denn im echten Leben haben sie nichts zu sagen.
Also Leute, ab in die Scheinwelt von Citzalia, in der wir die Demokratie simulieren und so tun als ob. Dort kann man mitbestimmen, seine Ideen, Vorschläge und auch Frust loswerden, was verändern und bewirken, in der realen Welt der Politik kann man es ja nicht mehr. Gefickt eingeschädelt von diesen cleveren Jungs und Mädels in Brüssel.
Wie ich schon mal sagte, wir bewegen uns immer mehr in die Welt der Matrix, wo wir eines Tages nur noch regungslos in Brutkästen liegen, über Schläuche die Nahrung erhalten, die Simulation der Welt über Kabel eingespielt bekommen, die wir dann als Realität empfinden und glauben. Wenn ich so überlege, dann ist es ja durch die Verblödungsmedien eigentlich bei der Mehrheit der Bevölkerung jetzt schon so.
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Sonntag, 18. Juli 2010
Agenten suchen Wikileaks-Gründer an Hacker-Konferenz
Von vergangenen Freitag bis Sonntag fand in New York die „The Next Hope“ Hacker-Konferenz statt. Bundesagenten erschienen dort am Freitagmorgen und suchten Julian Assange, den Gründer von Wikileaks. Die US-Behörden wollen ihn unbedingt wegen der Veröffentlichung des Apache-Videos verhören, welches die Abschlachtung von Zivilisten in Bagdad zeigt.
Siehe: Wikileaks zeigt Ermordung von Reuters Journalisten und Zivilisten
Eric Corley, Verleger des 2600 Magazin und Organisator der Konferenz sagte, fünf Agenten des Heimatschutzministeriums (der US-GESTAPO) erschienen einen Tag bevor Assange eine Ansprache um 13:00 Uhr am Samstag halten sollte.
Corley hatte bereits am 19. April verkündet, Assange würde der Hauptredner sein. Aber am 14. Juni, nach dem die Nachricht über die Verhaftung des Soldaten Bradley Manning bekannt wurde, welcher das Video an Wikileaks weitergegeben hat, gab es die Warnung, Assange würde möglicherweise ausserhalb der Vereinigten Staaten bleiben, aus Sorge wegen seiner Verhaftung.
Und tatsächlich, die Agenten kamen umsonst. Assange sprach live zugeschaltet über Video irgendwo aus dem Ausland mit den Zuhörern im Saal.
Wenigstens zahlten zwei der Agenten den vollen Eintrittspreis von 100 Dollar, um an der Veranstaltung teilzunehmen, sagte Corley, denn ohne richterlichen Haftbefehl wären sie nicht gratis reingekommen.
Das schlimme an der Verhaftung von Manning ist eigentlich, dass ein Hacker mit Namen Adrian Lamo ihn an die US-Behörden verraten hat. In einem Chat war der Spezialist für Militäraufklärung so dumm und hat zugegeben, die Quelle des Apache-Videos zu sein, zusammen mit Aufnahmen über den Garani Luftangriff in Afghanistan 2009, die demnächts veröffentlicht werden sollen.
Manning soll auch 260'000 diplomatische Depeschen an Wikileaks weitergegeben haben. Das war angeblich der Anlass für Lamo, Manning anzuzeigen. Wikileaks hat bisher nicht bestätigt, ob Manning eine Quelle für sie war und sie sagen auch nicht, ob sie die 260'000 Nachrichten von ihm erhalten haben.
Hier haben wir wieder die Bestätigung, wir leben in einer verkehrten Welt. Nicht die Besatzungen der Hubschrauber als Täter, welche ein Dutzend Zivilisten und zwei Reuters Journalisten mit Maschinengewehrfeuer niedergemetzelten, werden bestraft, sondern der Soldat der das Video weitergab sitzt im Gefängnis und Assange von Wikileaks wird gesucht, um ihn mundtot zu machen. Statt "Whistleblower" zu schützen und für ihren Mut zu danken, damit die Öffentlichkeit die Schweinereien mitbekommt die ablaufen, werden sie verfolgt.
Obama versprach nach seinem Amtsantritt eine "neue Era der Offenheit" in Washington, dabei verhält er sich genau wie Bush und hält alles geheim, bestraft die, welche Informationen ans Licht bringen. Nichts was er damals angekündigte hat er eingehalten. Er hat weder die Kriege beendet, oder Guantanamo geschlossen, noch die Polizeistaatsgesetze aufgehoben. Er ist schlimmer als Bush es je war, nur ein PR-Konstrukt, eine Wall Street Marionette, ein Befehlsempfänger, der vorgegebene Texte vom Teleprompter abliest.
Verwandte Artikel: US-Militär will Wikileaks zerstören, US-Soldaten entschuldigen sich für Massaker im Wikileaks Video, Die ersten 100 Tage von Barry Soetoro
Sonntag, 27. Juni 2010
Polizei in Toronto greift friedliche G20 Demonstraten an
Am Samstag den 26. Juni 2010 wurden nach einer grossen Protestaktion gegen den G20-Gipfel in Toronto friedliche Demonstranten im Queens Park angegriffen und verhaftet. Während des Wochenendes wurden über 500 Personen abgeführt und in ein temporäres Gefangenlager gebracht. Im folgenden Clip sieht man wie der Journalist Brandon Jourdan während er die Aufnahmen macht von der Polizei zu Boden geworfen und geschlagen wurde:
Die Weltverbrecher tagen und müssen mit so einem martialischen Polizeiaufgebot vor friedlichen Demonstranten geschützt werden:
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Donnerstag, 27. Mai 2010
Der Bevölkerung wird’s genommen und den Bankstern gegeben
Ein Land nach dem anderen in der Eurozone führt auf Druck des Internationalen Währungsfonds (IWF) massive Sparmassnahmen ein. Diese Organisation zu einer Weltdiktatur hat die Kontrolle übernommen und bestimmt die Finanzpolitik der Länder. Was in Griechenland bereits an Kürzungen bei den Löhnen, Renten und Sozialleistungen beschlossen wurde, bei gleichzeitiger Erhöhung der Steuern, ist überall das „Rezept“ gegen die Schuldenkrise.
Hier einige Details der sogenannten Sparmassnahmen auf Kosten der Bevölkerung:
Italien – Die Regierung Berlusconi hat Kürzungen der Staatsausgaben in Höhe von 24 Milliarden Euro beschlossen, in dem das Pensionsalter erhöht wird, die Gehälter der Staatsbediensteten eingefroren werden und die höheren Kader Gehaltskürzungen akzeptieren müssen. Die regionalen Regierungen müssen 13 Milliarden dazu beitragen, in dem die Ausgaben für Schulen und Spitäler gekürzt werden. Die Benutzung verkehrsreicher Strassen, wie die Ringstrasse in Rom, werden in Zukunft zahlungspflichtig.
Portugal – Regierungschef Jose Socrates und Oppositionsführer Pedro Passos Coelho haben sich darauf geeinigt, die Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst um 5 Prozent zu kürzen. Die Mehrwertsteuer, Einkommenssteuer und Unternehmenssteuer soll um bis zu 2,5 Prozent erhöht werden.
Frankreich – Präsident Sakozy sagte, die Staatsausgaben werden in allen Bereichen eingefroren und eine generelle Kürzung von 10 Prozent wird zwischen 2011 bis 2013 durchgeführt. Das Rentenalter soll auch erhöht werden.
Griechenland – Dort wurden bereits einschneidende Kürzungen beschlossen, das Rentenalter erhöht und ein Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst verhängt. Die Mehrwertsteuer wird auf 23 Prozent angehoben, sowie die Steuer auf Benzin, Zigaretten und Alkohol um weitere 10 Prozent erhöht. Die Pensionen werden bis 2012 eingefroren.
Irland - Neue Sparmassnahmen sollen insgesamt 7 Milliarden bringen, in dem Kürzungen bei den Löhnen im öffentlichen Dienst vorgenommen werden.
Grossbritannien - Der neue Premierminister David Cameron hat Sparmassnahmen in Höhe von 7,3 Milliarden Euro für das laufende Jahr verkündet. So soll es einen Einstellungsstopp im öffentlichen Bereich geben und generelle Kürzungen für alle Ministerien. Es gibt auch Vermutungen, die Mehrwertsteuer soll auf 20 Prozent steigen.
Spanien – Premierminister Jose Luis Rodriguez Zapatero hat neue Sparmassnahmen verkündet, die insgesamt 15 Milliarden Euro bringen sollen. Die Gehälter der Beamten werden um 5 Prozent gekürzt und die Investitionen sollen um 6 Milliarden Euro reduziert werden.
Deutschland – Finanzminister Schäuble hat bereits angekündigt, eine neues Sparpaket soll bis Juli vorgestellt werden, dass 10 Milliarden Euro weniger Staatsausgaben bewirken soll.
Und in den osteuropäischen und baltischen Ländern läuft das gleiche, die Staaten kürzen massiv die Ausgaben und erhöhen die Abgaben. Soziale Unruhen und Proteste haben bereits deswegen stattgefunden, weitere werden folgen.
Wegen bevorstehender Demonstrationen, hat die serbische Regierung am Montag den IWF gefragt, ob sie die Löhne der Staatsangestellten und die Renten erhöhen dürfen, die seit dem Rettungspaket eingefroren sind. Vor zwei Jahren hat der IWF mit 2,9 Milliarden Euro geholfen und das war Teil der Vereinbarung. Jetzt muss Serbien darum bitten, eine Erhöhung zu genehmigen, sonst gibt es Proteste in der Bevölkerung.
Die Frage lautet deshalb, werden die EU-Bürger sich diese Massnahmen, die gegen sie gerichtet sind, gefallen lassen? Realisieren sie überhaupt, was das Sparen des Staates für sie konkret bedeuten wird und dass sie die Rechnung für die Schuldenkrise durch staatlichen Leistungsabbau, Erhöhung der Steuern und damit weniger Geld im Portemonnaie, mit finanziellen Einschränkungen bezahlen werden?
Die Italienische Gewerkschaft CGIL, mit 5 Millionen Mitglieder sagte, die Massnahmen zur Einfrierung der Gehälter für die Staatsangestellten und scharfe Einschnitte in den Ausgaben, würde die ärmsten Arbeiter am härtesten treffen und die Reichen verschonen.
"Die Angestellten des öffentlichen Dienst sind bereit Opfer zu bringen, aber sie akzeptieren nicht, wenn sie die einzigen sind," sagte der Generalsekretär der CGIL, Guglielmo Epifani, bei einer Pressekonferenz, wo er einen Generalstreik für nächsten Monat ankündigte.
Spaniens grösste Gewerkschaft, Comisiones Obreras (CCOO), will zu einem Generalstreik gegen die geplanten Sparmassnahmen aufrufen. Der Chef der CCOO, Ignacio Fernandez Toxo, sagte, es wird "wahrscheinlich" einen Generalstreik gegen die rechte Wirtschaftspolitik der sozialistischen Regierun geben. Die zweitgrösste Gewerkschaft Spaniens, die UGT, hat bereist für den 8. Juni einen Streik aller Staatsangestellten ausgerufen.
Das meistgenutzte Wort der Politiker ab jetzt wird sein, "Austerität" oder Sparhaushalt und Sparpaket, was "den Gürtel enger schallen" und Entbehrung bedeutet. Natürlich nicht für sie selber, sondern für die Bevölkerung.
Aber das ist nur der Anfang. Um aus der Schuldenkrise zu kommen, werden die Sozialausgaben noch viel mehr gekürzt und die Steuern noch massiver erhöht werden müssen. Überall wo der Staat es durchsetzen kann, werden die Leistungen entweder eingeschränkt oder kostenpflichtig, wie die Benutzung der Strassen durch Einführung einer Maut und überhaupt die Privatisierung der staatlichen Aufgaben und Verschleudern des Volksvermögen.
Dann wird mit der Ausrede der Bekämpfung der Steuerhinterziehung, der Bargeldverkehr schrittweise eingeschränkt. In Griechenland sind Zahlungen über 1'500 Euro in Bar bereits verboten. In Italien ist die Bargeldzahlung auf 5'000 Euro limitiert worden. Ähnliche Beschränkungen wird es überall geben, einschliesslich des Geldtransfer ins Ausland. Wer sich dagegen wehrt, wird als Steuerhinterzieher und als Verursacher des Staatsbankrott denunziert.
Mit der Krise können Kontrollmassnahmen durchgesetzt werden, die schon lange in der Schublade liegen und jetzt rausgeholt werden können, mit dem Ziel, Geld gibt es nur noch auf einem Chip, alle Finanztransaktionen werden überwacht und der gläserne Bürger wird Realität. Am Schluss kann man jeden der aus der Reihe tanzt den Chip abschalten und damit zur Unperson deklarieren.
Das heisst konkret, die Freiheiten werden weiter beschnitten, die Kontrolle nimmt zu, der Sozialstaat wird konsequent demontiert und die, welche bereits am wenigsten haben, werden am meisten leiden und bezahlen. Ihnen wird das Geld genommen und den Finanzverbrechern gegeben. Nur die Bankster profitieren davon. Der Transfer des Vermögens von unten nach oben wird durchgeführt, was ja die eigentliche Absicht für die geplante Finanzkrise von vorneherein war.
Die kriminelle Bande der globalen Finanzelite nehmen uns das Geld weg, sind Diebe und Räuber, stehlen uns unserer Zukunft.
Verwandte Artikel: Griechenland wird in eine bargeldlose Gesellschaft umgewandelt, Rumänien ist das nächste Opfer des IWF
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Montag, 10. Mai 2010
Jetzt ist das Ende des Euro endgültig beschlossen
... statt den Patienten zu heilen wurde eine langsames Sterben eingeleitet.
Für mich hat die plötzliche Einlieferung des deutschen Finanzministers in ein Krankenhaus am Sonntagabend, mitten in den wichtigen Verhandlungen über das Schicksal des Euro, ganz klar symbolische Bedeutung. Schäuble hat bei dem was er als Zukunft für seinen Haushalt sah einen Nervenzusammenbruch erlitten. Das war für ihn zu viel. Es wäre die Unverträglichkeit eines Medikaments ist eine Ausrede.
Er hat gesehen, was für ein Tsunami an Schulden auf den deutschen Steuerzahler zu kommt. Einfach gigantisch. Und genau wie ein Tsunami, wird damit alles was im Weg steht weggespült und die EU-Bürger werden ertrinken. Ertrinken werden sie an den unglaublichen Schulden für die sie gerade stehen müssen.
Es wurde ein gigantisches Rettungspaket beschlossen, denn die EU kann jetzt bis zu 750 Milliarden Euro an Krediten aufnehmen, um die bankrotten Mitgliedsländer zu retten und um den Euro gegen die bösen Spekulanten zu verteidigen. Das bedeutet, die EZB wird Unmengen an Geld drucken müssen. Gleichzeitig soll eine Konsolidierung der Staatsfinanzen intensiviert und vorangetrieben werden. Was heisst das genau?
Erstens, die Situation muss unglaublich schlimm sein, wenn so eine gigantische Summe an Krediten notwendig ist. Zweitens wird die Währungsunion in eine Haftungs- und Schuldenunion umgewandelt, genau das was aber die EU-Verträge ausdrücklich verbieten. Sie reden sich mit einem „Notfall“ raus, um das Gesetz brechen zu können, wie immer. Drittens wird den einzelnen EU-Ländern das Steuer aus der Hand genommen und Brüssel übernimmt für alle die Entscheidungen. Viertens wird es eine massive Inflation geben, mit stetiger Geldentwertung.
Und fünftens, das schmerzhafteste und ungerechteste, die EU-Bürger werden generell den Gürtel enger schnallen müssen. Die Kürzungen der Staatsausgaben wie in Griechenland und Rumänien bereits eingeleitet, die Kürzung der Löhne, Renten, Arbeitslosengeld, Sozialausgaben usw. um 20 und mehr Prozent mit gleichzeitiger Steuererhöhung, wird es überall geben. Irgendwer muss ja die Zeche zahlen und das ist wie immer der kleine Mann, der, der eh schon am wenigsten hat. Ist doch logisch.
Gut, wir werden eine kurze Rally an den Märkten erleben, aber dieser Anstieg wird nur von kurzer Dauer sein, denn kein einziges grundlegendes Problem des Euro, der Eurozone und dessen Mitgliedsländer wurde gelöst. Statt die kranken Patienten auszusondern und unter Quarantäne zu stellen, damit sie getrennt vom Rest sich selbstständig erholen können, wurde am Wochenende beschlossen, dass alle solidarisch jetzt angesteckt und krank werden sollen. Da kann man sich nur an den Kopf greifen.
Was ist falsch daran, die Länder welche eine Misswirtschaft hingelegt haben in einen geordneten Konkurs zu schicken? Ein Schuldenerlass und ein Abschreiben der Verbindlichkeiten ist doch die einzige Lösung. Nur durch drücken des Reset-Kopf können sie sich erholen und aus dem Teufelskreis der Zinszahlungen raus kommen. Dieses "too big to fail" ist doch völliger Blödsinn, dieses retten koste es was es wolle, bei Staaten genau wie auch bei Banken. Wer nicht überlebensfähig ist, muss die Konsequenzen tragen. Angeblich leben wir doch in einer Marktwirtschaft.
Statt die Schotten dicht zu machen, damit nicht mehr Wasser ins Schiff kommt und die Kammern die riesige Löcher haben auszusondern, wurden nur die Anzahl Pumpen erhöht. Ja, die Geldpumpen. Damit wird das Schiff nicht am Sinken gehindert, sondern nur die Zeit etwas hinausgezögert, bis der Kahn endgültig untergeht.
Merkel hat sich als völlig unfähig zur Führung dieses Schiffes gezeigt. Sie vertritt nicht die Interessen Deutschlands, sondern knickt auf jeden Druck von aussen ein. Mitten im Sturm hat Sarkozy das Kommando übernommen. Ist ja auch keine Wunder. Was ist sie denn schon? Hat sie von Finanzen und Wirtschaft eine Ahnung? Als Dr. der Physik sicher nicht. Sarkozy und die Eurokraten haben ihren Willen durchgesetzt und sie haben jetzt eine sogenannte Wirtschaftsregierung für die Eurozone beschlossen. Die einzelnen Länder haben nichts mehr zu sagen, die Wirtschaftspolitik der EU-Länder wird ab sofort von Brüssel diktiert.
Wir sehen die Zerstörung der fiskalischen Souveränität der Länder. Dieser sogenannte EU-Rettungsmechanismus mit der Macht jetzt eigene Schuldscheine bis zu einer Höhe von 750 Milliarden Euro auszustellen, geht weit über den Lissabon-Vertrag hinaus. Wir sehen die Entstehung eines EU-Finanzministeriums, wo die Schulden der einzelnen von allen getragen werden müssen. Der europäische Superstaat wird vor unseren Augen geschaffen. Wieder werden mit einem Notstand die Menschen vor vollendeten Tatsachen gestellt, die im Normalfall nicht durchsetzbar wären.
Die EU-Finanzminister haben einen Trick angewendet, sich für ein komplexes, technisches Konstrukt eines Hilfsfonds entschieden. Nicht die EU-Kommission, also die EU-Regierung darf den Mitgliedern direkt Geld leihen, sondern eine Zweckgesellschaft, die in den nächsten Tagen gegründet wird. Diese wird Eurobonds auflegen, die an den Finanzmärkten gehandelt werden. Wenn ein Land Hilfsgelder beziehen will, muss es mit dieser Zweckgesellschaft verhandeln. Nur, wie jeder Zaubertrick ist er nicht echt, sondern nur eine Illusion.
Die Protestwahl wie jetzt in NRW gesehen, in dem die Wähler ihren Unmut über die Haftungsübernahme für Schulden der anderen Länder ausgedrückt haben, zeigt wie unpopulär diese Beschlüsse sind. Merkel hat einen Denkzettel verpasst bekommen und damit die Mehrheit im Bundesrat verloren. Was wir in den Strassen von Athen erlebt haben ist nur der Anfang und könnte europaweit ausser Kontrolle geraten, wenn die Menschen es bald am eigenen Leib spüren werden, was ihre Politiker gerade eben beschlossen haben.
Es wird eine Inflation, eine Geldentwertung mit gleichzeitigen massiven Einschnitten in den Staatsausgaben und Steuererhöhungen geben, welche die Ärmsten am härtesten trifft. Die EZB darf den wertlosen Giftmüll mit Bargeld aufkaufen, welches sie aus Luft schafft. Noch eine Illusion, denn die Schulden werden nur von der linken Tasche in die rechte verschoben.
Statt die schwer kranken EU-Länder im Süden und Osten aus dem Euro ausscheiden zu lassen, um mit einer eigenen Währung durch Abwertung und Schuldenbereinigung ihre schwachen und nicht wettbewerbsfähigen Wirtschaften zu sanieren, wird krampfhaft die Einheit aufrechterhalten, koste es was es wolle. Und das wird dann für alle teuer. Ist die Rettung eines einheitlichen Euro das wert, nur weil die Euroturbos eine Niederlage nicht eingestehen können?
Song Seng Wun, Chefökonom der CIBM-GK Research in Singapore kommentierte die Aktion am Wochenende mit den Worten: "Es kauft etwas Zeit. Wir wissen nicht ob es reicht. Sie versuchen den Eindruck zu erwecken, sie sind sich immer noch einig. Sie haben etwas Atemluft gekauft, aber das ist alles. Vielleicht verzögert es nur das Unvermeidliche, der Euro muss schlussendlich aufgegeben werden, das ist das schlimmste anzunehmende Szenario."
Was wir jetzt sehen ist völlig verrückt und kommt einem Selbstmord auf Raten gleich.
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Sonntag, 2. Mai 2010
Sind die extremen Naturschützer eigentlich Faschisten?
Jeder der die Ereignisse der letzten Jahrzehnte beobachtet und die Gesetzesänderungen, Verhaltensmassnahmen und Propaganda die in dieser Zeit auf uns zuströmt analysiert, muss zum Schluss kommen, es handelt sich um einen schrittweise Wiedereinführung von faschistischen Ideologien. Wir gehen geradewegs und sind in vielerlei Hinsicht im Faschismus gelandet, denn eines der Merkmale dieser Ideologie ist, das Gemeinwohl geht vor dem Recht des Einzelnen, der Staat weiss viel besser was für einen gut ist, kontrolliert und schreibt alles vor, selbstverständlich immer mit der Begründung, es geht nur um den „Schutz“ der Volksgemeinschaft, denn wir sind zu blöd um selber zu denken.
Viele werden jetzt protestieren und diese Aussage als absurd bezeichnen, aber schauen wir uns nur an, woher dieses Gedankengut, welches uns tagtäglich aufgezwungen wird herstammt und man wird überraschend feststellen, vieles hat im III. Reich angefangen. Nicht nur der übetriebene Überwachungsstaat und die Einschränkung der Freiheitsrechte, wegen dem sogenannten "Krieg gegen den Terror", sondern in allen Bereichen, bis hin zu den kontrollierten Medien und dem Naturschutz.
Interessant ist, die gesetzliche Regelung des Naturschutzes stammt aus dieser Zeit und das Reichsnaturschutzgesetz (RNG) vom 26. Juni 1935 regelte erstmals in Deutschland die amtlichen Belange des Naturschutzes. Das RNG bildete bis zum Inkrafttreten des Bundesnaturschutzgesetz im Jahr 1976, die Grundlage für staatliches Naturschutzhandeln in Deutschland. Deshalb ist die Frage berechtigt, waren die Nazis die ersten Naturschützer? Oder umgekehrt, sind die heutigen radikalen Naturschützer eigentlich Nazis? Berechtigt diese Verhaltensdiktatur, die uns über unser Leben aufgezwungen und mit permanenter Propaganda eingetrichtert wird, was wir als einzelne im Interesse des Gemeinwohls tun und lassen dürfen, die radikalen Naturschützer als Ökonazis zu bezeichnen?
Bereits in meinem Artikel: „Die Antiraucher Kampagne der Nazis heute“ habe ich dargelegt, Nichtrauchen ist eine Nazi-Ideologie, denn die NSDAP sagte damals: „Jeder Deutsche ist verantwortlich für seine Taten und Emissionen gegenüber der Volksgemeinschaft und deshalb hat er nicht das Recht seinen Körper mit Drogen zu schädigen.“ Und der Begriff Passivrauchen wurde von den Nazis erfunden und als schädlich für die Mitmenschen deklariert. Deshalb ist das, was wird heute an aggressiver Durchsetzung des Nichtrauchens erleben, nichts anderes als was es schon unter der Nazi-Herrschaft gab, ein totales Verbot des Rauchens in allen öffentlichen Räumen. Und die Warnhinweise auf den Zigarettenpackung gab es damals auch schon. Der einzelne darf nicht mehr entscheiden, auch nicht der Kneipenwirt, sondern es wird von oben diktiert, Rauchen ist schädlich für die Volksgesundheit und kostet dem Staat viel Geld, deshalb ist es fast überall verboten.
Auch die Nazis haben argumentiert, „2 Millionen KDF-Wagen werden verpafft“, um den Schaden am Volksvermögen darzustellen und „Mütter vermeidet unbedingt in der Schwangerschaft und Stillzeit Alkohol und Nikotin“, um den Schaden an der Volksgesundheit zu begründen.
Grundsätzlich kann man sagen, seit vielen Jahren wird alles in unserer Gesellschaft nach dem gleichem Prinzip argumentiert, das Gemeinwohl geht vor dem Recht des einzelnen. So haben die Nazis auch ihre Diktatur durchgedrückt. Nur, wer definiert was Gemeinwohl ist? Das ist relativ und Ansichtsache. Die Impfpanik im vergangenen Jahr wurde auch mit dem Argument begründet, wer sich nicht impfen lässt gefährdet die Gesundheit der Allgemeinheit. Eine unhaltbare Behauptung. Wer sich gegen eine Impfung entschied wurde als Volksschädling und Gefahr denunziert. Und was war wirklich? Nichts ist passiert, nur reine Panikmache und Geschäftemacherei.
Sind wir Teil einer Schafherde oder einzelne Menschen mit Rechten und eigenen Willen?
Warum müssen wir uns im Auto anschnallen? Man verletzt doch nur sich selber bei einem Unfall. Warum muss man einen Helm tragen? Genau das gleiche. Aber es wird uns gesagt, nein, man hat kein Recht das selber zu entscheiden, denn man schädigst mit einer möglichen Verletzung die Gemeinschaft. Man ist zu blöd selbst Verantwortung zu übernehmen und das Risiko zu tragen, der Staat entscheidet für dich und zwingt dich zu deinem Wohl. Dieses Prinzip zu Ende gedacht würde bedeuten, am besten man bleibt von der Geburt bis zum Tod im Bett liegen und in Watte eingepackt, damit einem ja nichts passiert und man sich selber nicht schaden kann.
Für mich ist das ganz klar eine unnötige Einschränkung des Rechts eines Individuums. Man könnte die angeblichen Mehrkosten durch seine Lebensweise auch durch eine erhöhte Versicherungsprämie abdecken, dann kann jeder selber frei entscheiden, was er tun und lassen will. Aber nein, es wird generell nicht erlaubt und basta, wie in einer Diktatur, die alles besser weis. Und diese Besserwisserei zieht sich durch alle Gesellschaftsthemen durch. Sie ist so eingeprägt worden, dass die meisten Menschen diese Einschränkung der Freiheit gar nicht mehr wahrnehmen und sogar verteidigen. „Ja, ich finde es gut wenn Vaterstaat mir alles vorschreibt und für mich denkt.“ Sie wollen wie abhängige Kinder behandelt werden und nicht wie selbstdenkende Erwachsene mit Eigenverantwortung.
Das Reichsnaturschutzgesetz war umfassend in seiner Tragweite: Das Gesetz schützte die Natur und die Umwelt im Namen des deutschen Volkes und verhinderte Schaden an unberührter Natur durch die Wirtschaftsentwicklung. Jeder dessen Handlung die Natur schädigte oder die Landschaft signifikant veränderte, wie industrielle und landwirtschaftliche Interessen, musste die Erlaubnis von der Reichsnaturschutzbehörde einholen. Geschützt wurden auch bauliche Denkmähler, welche von deutscher historischer und kultureller Beutung waren. Es wurde sogar das Aufstellen von Werbung aus „Emissionsgründen“ damit eingeschränkt oder ganz verboten. So ein „fortschrittliches“ Gesetz der Nazis gab es erst nach dem II. WK in Grossbritannien, in den späten 60-ger Jahren in Frankreich und erst in letzter Zeit in Amerika.
In vielen meiner Klimaartikel habe ich darauf hingewiesen, die Verhaltensregeln die uns mit „Umweltschutz“ aufgezwungen werden, könnten genau so von den Nazis stammen. Nur, die meisten kennen die eigene Geschichte nicht und sehen da keinen Zusammenhang.
Der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat anlässlich des Kongresses Naturschutz und Nationalsozialismus am 4. Juli 2002 in Berlin gesagt: "Für mich stellte sich die Frage: was war das Reichsnaturschutzgesetz für ein Gesetz, das auch nach Inkrafttreten des Grundgesetzes als Landesrecht noch so lange fortgegolten hat und Grundlage für die Naturschutzpolitik in den Ländern war?" und er sagte weiter: "Es gab eine sehr erhebliche ideologische Schnittmenge, es gab zahlreiche Berührungspunkte - und vor allem gab es eigentlich keinen Punkt, an dem Naturschutz und Nationalsozialismus ideologisch grundsätzlich unvereinbar waren. All das mag für einen Naturschützer unangenehm sein - aber es ist die historische Wahrheit."
Bereits in ihrem Buch, welches sie 1985 veröffentlichte, hat die Historikerin Anna Bramwell behauptet, die Nazis waren die ersten Grünen. Sie fokussierte sich auf Richard Walther Darré, der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft war und seiner „Blut und Boden“ Ideologie. Darré vertrat laut Bramwell die „grüne“ Fraktion in der NSDAP und beeinflusste damit stark das Denken in der obersten Nazi-Führung. In ihren Augen war er der „Vater der Grünen“, weil er die ökologische Landwirtschaft, die Einschränkung der mechanisierten Bodenbewirtschaftung usw. vertrat. Darré wollte eigentlich eine Rückkehr zu Verhältnissen wie vor der industriellen Revolution.
Wenn man sich die Gedankenwelt der SS-Führung anschaut und was sie in ihren Kaderschmieden an Lehre verbreiteten, dann wurde definitiv ein ökologischer und schonender Umgang mit der Natur gepredigt und Energiesparen war damals schon ein wichtiges Argument. Selbstverständlich mit dem Schwerpunkt, fremde Völker würden die Natur schädigen und diese muss für die „Herrenrasse“ erhalten bleiben. Aber nichts anderes vertreten viele Gründer der heutigen Naturschutzorganisationen auch, nur jetzt ganz gross auf globaler Ebene. Jetzt sind nicht unwürdige Menschengattungen schädlich für die Natur, sondern die ganze Menschheit ist damit gemeint, denn es gibt bald 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten, was zu viele sind und deshalb muss die Anzahl erheblich reduziert werden.
Die Programme zur Bevölkerungsreduzierung laufen ja und die radikalen Umweltschützer verlangen als wichtigste persönliche Massnahme zur Rettung des Planeten, man soll ja keine Kinder zeugen, denn Kinder sind schädlich für die Umwelt, produzieren Zehntausende Tonnen CO2. Ein völlig pervertiertes Denken. Mit so einer Politik würde sich die Bevölkerungszahl innerhalb weniger Generationen drastisch reduzieren und die Menschheit sogar bald aussterben. Übrig soll nur eine kleine Gruppe bleiben, die globale Elite und ihre Sklaven die sie bedienen, denn die Natur soll sich vom Menschen erholen können, in der dann nur die Priviligierten, also die Superreichen leben.
Ein typisches Beispiel dafür ist die radikale Umweltgruppen „Earth First“, welche die Natur an erster Stelle stellt, vor den Menschen, und der Mitbegründer Dave Foreman hat gesagt: „Meine drei wichtigsten Ziele sind, die menschliche Population auf 100 Millionen weltweit zu reduzieren, die industrielle Infrastruktur zu zerstören und zuzuschauen wie die Wildnis mit ihrem kompletten Spektrum an Spezies auf der ganzen Welt zurückkehrt."
Und Prinz Philip, der Duke of Edinburgh, Mitbegründer des World Wildlife Fund sagte: "Wenn ich wiedergeboren werde, wünsche ich als Killervirus auf die Erde zurückzukehren, um die menschliche Bevölkerung zu reduzieren."
Diese Denke haben viele Umweltschützer, beinhaltet aber eine Ausrottung der Menschheit und Deindustrialisierung des Planeten, die den Faschisten in nichts nachsteht.
Das Reichsnaturschutzgesetz war der Gipfel der faschistischen „ökologischen“ und „grünen“ Gesetzgebung. Darin wurden die Wälder und auch die Tiere geschützt und es gab Regeln gegen die Luft- und Bodenverschmutzung. Der Tierschutz wurde auch sehr gross darin geschrieben, in dem Nutztiere nicht ohne Betäubung getötete werden durften, die Jagt eingeschränkt wurde, Tiere nicht für Experimente genutzt werden durften und Studien in Auftrag gegeben wurden, um das Leben der wilden Tiere zu studieren und wie man deren Erhalt sichern könnte. Klingt doch alles sehr bekannt, oder?
1934 wurde Hermann Göring Reichsforstmeister, Reichsjägermeister und Oberster Beauftragter für den Naturschutz. Er ging her und hat sogar per Radioansprache verkündet, jeder der dabei erwischt wird Tiere zu quälen oder Experiment mit ihnen macht, würde im Konzentrationslager landen. Dieser Widerspruch zwischen dem wie man Tiere angesehen hat und der Behandlung von Menschen, speziell die einer anderen Religion und Rasse, ist heute genau so ausgeprägt wie damals und wird immer schlimmer. Viele Naturschützer setzten sich vehement für Tiere ein, was aber mit ihren Mitmenschen passiert, speziell in den durch den Westen geführten Angriffskriegen in Irak und Afghanistan, das Abschlachten von Zivilisten, Frauen und Kindern, genannt Kollateralschaden, ist ihnen scheissegal. Dagegen protestieren sie nicht und gegen den Einsatz von Uranmunition, die ganze Landstriche verseucht, schon mal gar nicht.
Es ist interessant, genau wie die Nazi-Führung sich nicht wirklich um die Umwelt mit ihren Kriegen schärten, ganze Länder den Erdboden gleichmachten, ist es auch vielen Umweltschützern völlig egal, was NATO und US-Truppen für Schäden an der Umwelt durch die Bombardierungen in fremden Ländern verursachen. Beide sind nur daran interessiert ihren Egoismus auszuleben und die Umwelt wo sie gerade sind zu erhalten. Wo sind die Grünen und Umweltschützer, wenn es um Antikriegsdemonstrationen geht? Ach die Kriege, die sind weit weg und betreffen sie nicht. Warum stellt sich Grünpiss nicht mit ihren Schiffen mal vor einem amerikanischen Flugzeugträger im Persischen Golf, mit denen die USA Kanonenbootdiplomatie und umweltzerstörerischen Imperialismus betreibt, statt aus medienwirksamen Gründen nur Walfangboote zu behindern? Wo ist denn da die Verhältnismässigkeit und Priorität?
Der ehemalige Chef der UNO-Atomenergiebehörde (IAEA), Mohammed ElBaradei, sagte, der vom Westen geführte Krieg im Irak hat bisher über eine Million unschuldiger Zivilisten getötet. Er bestätigt das was schon lange bekannt ist, aber von unseren Politikern und Medien unterdrückt wird. Die Zahlen, wie auch der Krieg, werden geschönt, verniedlicht, ja sogar geleugnet. Ist das keine Politik der verbrannten Erde und ein Holocaust? Ist die muslimische Bevölkerung in Palästina, Irak, Afghanistan, Pakistan und sonst wo zweitklassig oder sind es Untermenschen die man einfach vertreiben und abschlachten kann, für mehr Lebensraum? Offensichtlich schon, denn die Realität im Nahen Osten zeigt es ja.
Wenn die Umweltschützer glaubwürdig sein wollen und wirklich der Meinung sind, das CO2 vom Menschen ist der grosse Klimakiller, warum protestieren sie nicht gegen die amerikanische Kriegsmaschinerie? Das US-Militär ist der grösste einzelne Produzent von CO2 auf der Welt und verbraucht mehr Öl als die meisten Länder zusammen. Die Hunderttausenden Transportflugzeuge, Bomber, Kampfjets, Helikopter, Panzer, Truppenfahrzeuge, Dieselgeneratoren, Schiffe usw. die für die Kriege im Einsatz sind, verbrauchen eine Unmenge an Treibstoff. Warum ist das Pentagon ausdrücklich vom Kyotoprotokoll ausgenommen und kein Umweltschützer wehrt sich dagegen? Warum wird nicht gegen die US-Flugdrehscheiben, wie Ramstein und Leipzig, im grossen Stiel protestiert, wo Logistik und Truppen in die Kampfzonen geschickt werden, ohne die es gar keine Kriege gebe?
Aber nein, wir „Kleinen“ müssen unsere Lebensweise ändern und ein schlechtes Gewissen haben. Wir werden gegängelt bis in unsere Wohnung, von einer grünen Umweltpolizei die alles kontrolliert. Umweltvorschriften wo man hinschaut, bis zur Glühbirne die verboten wird. Kinder werden in den Schulen indoktriniert und sollen ihre Eltern verpetzen, wenn diese sich "umweltschädlich" verhalten. Blockwarte beobachten genau, ob man auch den Müll richtig trennt und in den Containern entsorgt. Der ganze Umweltschutz ist zu einem Dogma geworden, einer Ideologie und zu einer Religion, die mit den tatsächlichen Problemen und Ursachen überhaupt nichts zu tun hat.
Die wirklichen Umweltsünder werden in Ruhe gelassen, die Konzerne welche die Urwälder abholzen, die Agrarindustrie welche grossflächig Monokultur betreiben, die Chemieindustrie welche den Boden und das Wasser kontaminiert, die Atomindustrie welche die Umwelt mit ihrer Radioaktivität verseucht, die Kommunikationsindustrie welche uns mit Radiowellen zustrahlt usw. und man drischt nur auf die Bevölkerung ein. Die Regierungen und Konzerne stecken unter einer Decke, sind eng miteinader verbunden und wir leben im Korporatismus, der Konzerndiktatur, was Mussolini als eigentlichen Faschismus beschrieben hat.
Wie bei allem, die kleinen bestraft man, die grossen lässt man laufen.
Wer die Widersprüche in den Behauptungen und mittlerweile offenkundigen Manipulationen und Fälschungen in den Klimadaten aufzeigt, wie durch Climategate zu Tage gekommen, wird von radikalen Aktivisten niedergemacht und verfolgt, wie damals die Opposition durch die Schläger der SA. In Kopenhagen beim sogenannten Klimagipfel wurden bei alternativen Veranstaltungen die andersdenkenden Wissenschaftler von "grünen" Horden niedergeschrien und an ihrer Meinungsäusserung gehindert. Wer die Klimareligion in Frage stellt, wird als Ketzer bezeichnet.
Wir sehen, es gibt keinen Unterschied zwischen der radikalen Umweltbewegung, der Propaganda die permanent zu diesem Thema läuft, dem Diktat wie wir uns zu verhalten haben und was im III. Reich passierte. Die Ideologie der zwanghaften kollektiven Verhaltensänderung, Einschränkung, Menschenverachtung, Intoleranz, Verblendung und Niedermachen aller Andersdenkender, um angeblich „Mutter Erde“ zu retten, ist die gleiche ... und das ist Ökofaschismus.
Es ist mir bewusst, dieses Thema ist kontrovers und viel werden sich betupft fühlen. Aber genau das ist meine Absicht, damit jeder erkennt um was es wirklich geht. Nicht um einen echten Umweltschutz, für den wir ja alle sind, sondern um eine radikale Ideologie die mit Lügen operiert, zur Kontrolle und Einschränkung, zur Überwachung und Bevormundung, die sich hinter dem Umweltschutz nur versteckt. Alle Dogmen benutzen einen "edlen" Vorwand als Fassade, spannen Idealisten für ihren Zweck ein, um dahinter ganz was anderes zu erzielen, die Menschen in die gewünschte Richtung zu lenken, damit sie ihre Freiheiten aufgeben. Das ist der Trick und leider fallen viele darauf rein.
George Carlin - Saving the Planet:
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Montag, 26. April 2010
Freiheit ist Sklaverei und Sklaverei ist Freiheit
Hier ist die Geschichte eurer Versklavung, wie es dazu kam und wie ihr euch endgültig davon befreien könnt.
Zu Beginn waren wir Menschen wie die Tiere, wir haben die Ressourcen um uns herum geerntet und genutzt. Wir waren Jäger und Sammler und haben davon gelebt, was uns die Natur reichlich bot. Genau wie Tiere lebten wir von einem Tag in den anderen, ohne gross nachzudenken was die Zukunft bringt. Aber dann passierte durch die Fortentwicklung einerseits etwas wunderbares, aber andererseits auch etwas schreckliches mit unserem Geist. Es wurde uns bewusst, wir sind sterblich, wir bekamen Angst vor dem Tod, fragten uns was die Zukunft für Verluste bringen wird. Und das als einzige Spezies auf diesen Planeten.
Das war der Anfang einer grossen Tragödie, aber auch einer grossen Möglichkeit. Denn wenn man Angst vor dem Tod hat, vor Schmerz und Gefangenschaft, werden wir kontrollierbar und sehr wertvoll, auf einer Weise, die keine andere Ressource sein kann. Die grösste Ressource die ein Mensch kontrollieren kann, sind nicht die natürlichen Ressourcen, sind auch nicht Werkzeuge, Maschinen oder Gebäude, sondern andere Menschen.
Man kann wohl Tieren Angst machen, weil Tiere Angst vor Schmerzen in diesem Augenblick haben. Aber man kann Tieren keine Angst mit einem Verlust der Freiheit machen, der Aussicht auf Gefangenschaft oder Folter in der Zukunft, denn Tiere haben gar kein Bewusstsein für die Zukunft.
Man kann auch keine Waffe auf einen Baum richten und diesen auffordern, es soll mehr Früchte tragen. Man kann auch nicht mit einer Fackel einem Feld drohen, es soll mehr Weizen produzieren, sonst wird es angezündet. Man bekommt auch nicht mehr Eier von einer Henne, wenn man sie einschüchtert. Aber man kann einen Menschen dazu bringen seine ganzen Wertsachen herauszugeben und sein Freiheit aufzugeben, wenn man ihn bedroht.
Diese Form von Tierhaltung mit den Menschen durch Angst, wurde die profitabelste und zerstörerischte Beschäftigung in der ganzen Menschheitsgeschichte. Und wir sind jetzt am destruktivsten Höhepunkt angelangt.
Die menschliche Gesellschaft kann man nicht rational verstehen, wenn man sie nicht für das ansieht was sie ist. Eine Ansammlung von Landwirtschaftsbetrieben, wo Menschen als Halter andere Menschen wie Tiere besitzen und ausbeuten.
Viele werden diese Beschreibung als absurd abtun, denn sie werden sagen, aber die Obrigkeit bietet doch Schutz an und ein Gesundheitssystem, Strom, Wasser, Strassen und Schulen. Sie meinen wirklich, es geht doch Wohlwollen und Gütigkeit von ihnen aus. Aber nichts ist weiter von der Realität entfernt. Bauern kümmern sich ja auch um die Gesundheit ihrer Tiere und bieten Schutz, Nahrung und alle notwendigen Grundbedürfnisse an, damit ihre Tiere mehr hergeben, halten sie aber gleichzeitig in Gefangenschaft.
Menschen meinen sie haben Freiheiten und glauben fest daran, die Regierenden schützen ihre Freiheiten. Aber Bauern erlauben auch ihren Tieren einen gewissen Freiraum, geben ihnen grösseren Auslauf und mehr Bewegungsfreiheit. Aber nur weil sie wissen, dadurch werden sie mehr Fleisch, mehr Milch oder mehr Eier produzieren.
Unsere sogenannten freiheitlichen Demokratien sind nichts anderes als Landwirtschaftsbetriebe die Menschenhaltung betreiben, um Arbeitsleistung zu ernten und als Hauptziel sehr viel Steuern zu kassieren. Unser Halter gibt uns gewisse Freiheiten, nicht weil er unsere Freiheiten als ein Recht das uns zusteht ansieht, sondern weil er seinen Ertrag und damit seinen Profit mit uns steigern will. Versteht ihr langsam die Natur dieses Gefängnisses, in das ihr reingeboren wurdet?
In der Geschichte gab es vier Phasen der Menschenhaltung. Die erste war die direkte und brutale durch Anwendung von Gewalt. Die einzelnen Untertanen hat man dadurch schon kontrollieren können, aber die kreative Produktivität des menschlichen Geistes konnte man mit Peitschenhieben und Ketten nicht motivieren. Sklavenarbeiter waren willentlich sehr unproduktiv und störrisch, benötigten einen enormen Aufwand, um sie zu beherrschen und anzutreiben.
Die zweite Phase war, in dem Sklaven eine gewisse eingeschränkte Form der Freiheit erhielten, um kreativ und intuitiv zu sein. Damit stieg ihre Produktivität für die Besitzer. So wurden die Regierenden reicher, denn sie konnten mehr Steuern einnehmen und dadurch ihre Macht erweitern.
In der dritten Phase wurden die Leibeigenen eingeführt, wobei diese etwas an Land nutzen durften, aber den Zehnten in Form von Steuern abliefern mussten. Statt wie Sklaven direkt dem Eigentürmer zu gehören, gehörte das Land und alles was sich darauf befand der Elite und die Leibeigenen durften darauf arbeiten, solange sie ihnen den Tribut ablieferten.
Diese Form der Menschenhaltung brach aber zusammen, als bessere Formen des Anbaus sich entwickelten, grössere Flächen zusammengefasst wurden und immer mehr Bauern das Land verlassen mussten. Man konnte mit weniger Leuten mehr produzieren. Dieser Produktivitätszuwachs brachte einen Überschuss an Lebensmittel, was wiederum das Anwachsen der Städte ermöglichte. Danach kam die vierte Form, die sogenannte moderne Gesellschaft.
Als die Masse an entwurzelter Landbevölkerung in die Städte flutete, stand ein grosser Vorrat an billigem menschlichen Kapital den aufstrebenden Industriellen zur Verfügung. Die regierende Klasse realisierte sehr schnell, sie können mehr Geld verdienen, wenn sie ihren Nutztieren erlauben würden, ihre eigene Tätigkeit zu wählen.
Unter diesem heutigen Modell, ist der direkte Sklavenbesitz und das Leibeigentum, durch das Mafia-Modell ersetzt worden. Die Mafia besitzt in der Regel nicht selber die Betriebe, die Angestellten und die Ressourcen. Sie schicken nur ihre Geldeintreiber jeden Monat zum Kassieren vorbei, um von den eigentlichen Eigentürmen ihren Anteil zu erpressen. Nichts anderes macht der Staat heute, in dem er Schutzgelderpressung betreibt. Er bietet uns Schutz an für den wir zahlen, dabei müssen wir nur von ihm selber beschützt werden.
Ihr dürft jetzt alle euren eigenen Beruf wählen und es ist euch erlaubt einen eigenen Betrieb zu besitzen und zu führen, was eure Produktivität enorm steigert und somit die Steuern und Abgaben, die ihr an eure Meister zahlen müsst, erhöht. Die wenigen Freiheiten werden euch nur zugestanden, weil ihr so profitabler für eure Besitzer seid. Das funktioniert so gut, geschichtlich gesehen sind die heutigen Abgaben am höchsten und dreiviertel des Jahres arbeiten viele nur für den Staat.
Eine sehr raffinierte Sklavenhaltung die hier betrieben wird, wenn der Sklave nicht mal merkt, dass er ein Sklave ist. Wie Johann Wolfgang von Goethe schon sagte: "Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein."
Was jetzt die grosse Herausforderung für die wirklichen Besitzer der Welt geworden ist, dieser Zuwachs an relativen Wohlstand und Freiheit, den sie euch erlauben, bedroht nun sie selber. Die regierende Elite hat von einem freien Handel mit Kapital und Arbeitskraft profitiert. Aber da ihr Viehbestand mehr und mehr sich an die Freiheiten gewöhnt hat, fingen diese an zu fragen, warum sie überhaupt Regierende über sich benötigen, speziell wenn sie nur aus Verbrechern bestehen, die in die eigene Tasche wirtschaften und nichts bringen.
Es ist ein echtes Dilemma für die herrschende Klasse geworden. Sie sitzen im Zwiespalt zwischen der Gier nach mehr Profit, aber dem Widerwillen noch mehr Freiheiten zugestehen zu müssen. Ein typisches Beispiel ist China, wo der Kommunismus neben dem Kapitalismus existiert. Es herrscht eine politische Diktatur, aber es gibt freie Marktwirtschaft. Zu diesem Modell entwickelt sich auch der Westen, wo die Meinungsfreiheit und die Menschenrechte immer mehr beschränkt werden, der Polizei und Überwachungsstaat eingeführt wird, aber die Wirtschaft darf alles.
Genau genommen ist das Faschismus, die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht, wo der alles bestimmende Staat für das Wohl sorgt und für die Menschen denkt und sie lenkt.
Die steuerzahlende Viehherde in ihren Gattern zu halten, ist ein Prozess der in drei Phasen abläuft. Zuerst wird die junge Generation von Staatswegen indoktriniert, durch die sogenannte Schulbildung, damit sie von Anfang an nur die eingezäunte und kontrollierte Welt als richtig ansieht. Damit werden die Gedanken gesteuert und der Geist in die gewünschte Form gebracht. Die zweite Phase ist, man wendet die Nutztiere gegen sich selber, spielt sie gegeneinander aus, durch die Schaffung von abhängigen Rindern, die nützliche Idioten sind und ihre eigene Herde in Schach halten und verraten.
Es ist sehr schwer die Herde durch direkte Gewalt zu kontrollieren und dort wo es angewendet wird, senkt es dramatisch die Produktivität. Die früheren kommunistischen Diktaturen sind ein Beispiel dafür. Menschen sind nicht sehr motiviert oder produzieren nicht sehr effizient, wenn sie sehr streng gefangen gehalten werden. Aber wenn die Menschen glauben sie sind frei, dann werden sie sehr viel mehr für ihre Halter produzieren.
Der Kapitalismus ist das Vorgaukeln von Freiheit. Dabei hat man nur eine Freiheit, zu entscheiden was man konsumiert, welches Produkt man kaufen will, obwohl das auch von der Werbung über das Unterbewusstsein gesteuert wird.
Der beste Weg diese Illusion aufrechtzuerhalten, ist einige der Rinder aufzuwerten und auf die andere Seite zu holen. Die Tiere die abhängig von der Hierarchie sind, werden dann jede andere Kuh die aus der Reihe tanzt zurück ins Glied schicken. Sie werden die niedermachen, welche darauf hinweisen, wie unmoralisch der Besitz und die Haltung von Menschen ist.
Wenn man die Vieherde dazu bringt sich gegenseitig anzugreifen, sobald jemand die Situation in der sie sind aufzeigt, dann muss man nicht viel Aufwand treiben, wie wenn man sie direkt unterdrück. Die abhängigen Rindviecher werden die Drecksarbeit für den Herdenbesitzer erledigen. Die Klasse der Intellektuellen, welche am meisten von der Indoktrination, genannt Universitätsstudium, beeinflusst wurden und durch Titel und Privilegien korrumpiert sind, werden sich vehement jeder Infragestellung der Vorteile so einer Menschenhaltung entgegenstellen.
Und die anderen, von der Gunst der Besitzer abhängigen Tiere, die sich für was besseres halten, wie die Künstler und Medienschaffenden, werden jedem der die Freiheit und den Ausbruch verlangt sagen, du gefährdest damit deine Mitkühe. Dadurch wird die Vieherde eingeschlossen gehalten, in dem man die Verantwortung für die Amoral des herrschenden Systems auf die schiebt, welche die wirkliche Freiheit verlangen und erstreben.
Die Dritte Phase ist die Schaffung von permanenten äusserlichen Gefahren, damit die verängstigte Herde den Schutz des Halters sucht. Durch eine ständige Bedrohung die künstlich erzeugt wird, kann man die hysterische Masse in die gewünschte Richtung lenken und sie nur an ihr Überleben denken lassen. Der Herdenbesitzer wird Leute engagieren, welche in der Nacht den Wolf spielen, Heule und Knurren. Um ganz überzeugend zu sein, wird er sogar seine eigene Herde angreifen und ein Rind töten, nur damit sie sieht, ja es gibt wirklich wilde Tiere da draussen, vor die uns der Besitzer schützen muss.
So werden die Kriege begründet, in dem künstlich Feinde erfunden werden, welche die Herde angeblich bedrohen und die Masse glaubt das und zieht für den Halter in die Schlacht, opfert ihr Leben für dessen Machterweiterung. Bei den Kriegen im Irak, Afghanistan, Pakistan, Sudan, Jemen oder wo immer, und bei dem bevorstehenden Angriff gegen den Iran, geht es doch nicht um Demokratie und Freiheit. Das ist lächerlich. Es geht um mehr Profit, Macht und Kontrolle für die Sklavenhalter.
Diese Art der Menschenhaltung ist aber an seinem Ende angelangt. Die vielen Krisen die wir in letzter Zeit erleben, speziell die Weltwirtschaftskrise, ist durch die Freiheiten die gewährt wurden entstanden. Der Zuwachs an Wohlstand in den letzten 100 Jahren, ist durch die wirtschaftlichen Freiheiten erschaffen worden. Genau dieser Anstieg an Wohlstand hat die Macht, Grösse und Gier der Tierhalter ins unermessliche wachsen lassen. Wenn die Herde immer produktiver wird, dann wächst auch die Anzahl der Tierhalter und die Zahl ihrer Abhängigen.
Ökonomische Freiheiten schaffen Wohlstand und Wohlstand zieht immer mehr Diebe und Betrüger an, dessen Gier dann die wirtschaftliche Freiheiten zerstört. In anderen Worten, immer mehr Parasiten leben von der Herde und saugen sie bis auf Blut aus. Das ganze System ist voller Metastasen und sie sind zu einem tödlichen Krebsgeschwür im Staat geworden, das zu seinem Tod führt.
Ein Regierungsapparat der klein anfängt, wird immer als unmenschliche Monstergrösse enden. Dieser Vorgang erklärt warum alle Viehalter immer grössere zentralistische Unionen wollen, warum es die Globalisierung gibt, die Neue Weltordnung, mit dem Endziel der diktatorischen Weltregierung. Alle Despoten der Vegangenheit wollten die Welt beherrschen, haben aber mit ihrem Grössenwahn nur Tod, Leid und Zerstörung verursacht.
Deshalb gibt es keine Alternative zu einer echten freien und friedlichen Gesellschaft, die in kleinen überschaubaren Strukturen abläuft. Eine Gesellschaft ohne politischer Führer, ohne Besitzer von Menschen und ohne den Zwang immer mehr Steuern abzuführen, um diesen unersättlichen Moloch zu erhalten, der meint, wir sind nur Rindviecher die eingesperrt und ausgebeutet werden können.
Wirklich frei zu sein ist sehr leicht, aber gleichzeitig sehr schwer. Wir müssen uns die Angriffe der Mitläufer aus den eigenen Reihen, welche das System aufrechterhalten und verteidigen, nicht mehr gefallen lassen. Wir müssen aufwachen und die Zäune die uns einsperren endlich sehen. Wenn wir unser Dasein als Tierhaltung erkennen, dann machen wir den ersten Schritt diese Versklavung für immer zu verlassen. Reissen wir die Zäune ein und laufen wir aufs offene Feld, dorthin wo wir endlich frei atmen können.
Jeder kann entscheiden, will man im dunklen Kuhstall vom Bauern gefüttert und umsorgt werden, nur dastehen und vegetieren, um jeden Tag schön brav gemolken zu werden und dann wenn man nicht mehr genug Milch produziert im Schlachthaus zu landen. Oder will man das Sonnenlicht geniessen, selber das Futter suchen und unabhängig und frei sein.
Und dann noch ... sagt ein Schwein zum anderen: Du, ich hab das Gerücht gehört, der Bauer füttert uns nur, weil er uns später schlachten will. Darauf sagt das andere Schwein: Ach du immer mit deinen Verschwörungstheorien.
George Carlin - Die Besitzer des Landes, sie besitzen DICH!
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Sonntag, 4. April 2010
ElBaradei sagt: Der Irakkrieg hat eine Million unschuldige Zivilisten getötet
Der ehemalige Chef der UNO-Atomenergiebehörde (IAEA), Mohammed ElBaradei, sagte in einem Interview mit der britischen Zeitung Guardian am Mittwoch, dass die welche den Krieg im Irak befohlen haben, für die Tötung von einer Million unschuldiger Zivilisten verantwortlich sind und sie könnten unter internationalen Recht dafür zur Verantwortung gezogen werden. Er meinte ganz eindeutig damit Präsident George W. Bush, Premierminister Tony Blair und ihre obersten Militär- und Sicherheitsberater.
Meiner Meinung nach gehört Angela Merkel auch auf die Liste der Kriegsverbrecher, denn sie hat am 20. Februar 2003, genau einen Monat vor Kriegsbeginn, in ihrem Artikel mit der Überschrift „Schröder spricht nicht für alle Deutschen“, der in der Washington Post veröffentlicht wurde gesagt, sie befürwortet den Krieg und findet ihn richtig. Sie sagte: „Die Gefahr aus dem Irak ist nicht fiktiv sondern real ...“ was sich als totale Fehleinschätzung und sogar bewusste Lüge herausstellte.
Ich habe ihr damals, als sie Oppositions- und CDU-Parteiführerin war, einen Brief geschrieben, wo ich sie darauf hinwies, Saddam Hussein hat keine Massenvernichtungswaffen, das hätte Hans Blix der UNO-Waffeninspektor festgestellt und deshalb ist ein Angriffskrieg völlig ungerechtfertigt. Sie antwortete mir, nein das stimme nicht, Saddam wäre sehr gefährlich für seine Nachbarn und sogar für Europa und die ganze Welt.
Das wäre genau so wie wenn man sagen würde, der Überfall auf Polen durch Hitler wäre gerechtfertigt gewesen, weil Polen eine "Gefahr" für das Deutsche Reich dargestellt hätte, was er ja behauptet hat mit der Aussage: "Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten!"
Als dann Mitte 2003 nach der Bombardierung von Bagdad mit "Shock and Aw", anschliessender Invasion und vergeblicher Suche keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden, schrieb ich ihr wieder einen Brief, worin ich sie fragte, „... und wo sind die bedrohlichen Waffen? Sie haben sich geirrt und einen Angriffskrieg befürwortet, der völlig grundlos ist. Da Sie die Lage falsch eingeschätzt haben, fordere ich Sie auf sofort zurückzutreten, da sie unfähig sind. Wenn ich gewusst habe Saddam Hussein hatte keine Massenvernichtungswaffen, dann hätten Sie es erste recht wissen müssen.“ Daraufhin bekam ich selbstverständlich keine Antwort und die Bundesbürger haben sogar danach sie als Belohnung für ihre Kriegshetze zur Kanzlerin "gewählt" und dann auch noch 2009 wiedergewählt. Unglaublich!
Während ihrer Amtszeit hat sie alles getan, damit die Amerikaner von Deutschland aus als Basis diesen völkerrechtswidrigen Krieg führen können und tut es heute noch. So viel zum Märchen, wenn man Frauen an die Macht lässt, dann gebe es keine Kriege. Sie ist ja auch für die Weiterführung und Eskalation des illegalen Bundeswehreinsatz in Afghanistan verantwortlich und für die Verbrechen die dort passieren. Ob Margret Thatcher mit dem Falklandkrieg, Golda Meir mit dem Jom-Kippur-Krieg oder Indira Gandhi mit dem Indisch-Pakistanischer Krieg, alle diese Frauen die Staatsführer waren haben Kriege geführt.
Aber zurück zu ElBaradei. Es war das erste Interview mit einer grösseren Zeitung, seit er in seine Heimat Ägypten zurückgekehrt ist, nach dem er ein Jahrzehnt die Internationale Atomenergiebehörde in Wien geleitet hat und den Friedensnobelpreis 2005 bekam. Hauptsächlich deswegen, weil er verhinderte, dass Bush mit seinen erfundenen Behauptungen über „Massenvernichtungswaffen“ im ganzen Mittleren Osten eine generelle Ausrede suchte, um militärisch eingreifen zu können, denn der Iran war/ist das nächste Ziel.
“Ich hoffe, dass die Lehre aus dem Irak in London und in den USA dort langsam begriffen wird,“ erzählte er dem Guardian. „Sicher gibt es Diktatoren, aber ist man bereit jedes mal wenn man einen Diktator los werden will, eine Million unschuldige Zivilisten zu opfern? Alle Anzeichen die aus der Chilcot Untersuchung in Grossbritannien rauskommen ist zeigen, dass es beim Irak nicht wirklich um Massenvernichtungswaffen ging, sondern um 'Regimewechsel' und ich stelle immer wieder die selbe Frage, wo findet man im internationalen Recht diesen Regimewechsel? Und wenn es eine Verletzung des internationalen Rechts ist, wer ist dafür verantwortlich?“
Diese Beurteilung, dass Bush und Blair für Kriegsverbrechen schuldig sind, kommt nicht von irgendjemand, sondern von einem höchsten UNO-Offiziellen und würde normalerweise, wenn wir eine echte Presse hätten, grosse Schlagzeilen machen. Über das Interview des Guardian wurde wohl in französischen und britischen Medien berichtet, auch die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP brachten es, aber in den amerikanischen erschien absolut nichts. Nicht eine einzige Zeitung und kein TV-Sender hat es erwähnt. Auch in Deutschland, kein Wort darüber, nichts! So viel zur korrekten Berichterstattung „unserer“ Medien über so eine wichtige Aussage. Lachhaft und beschämend!
Die Diskussion über die Verletzung des internationalen Rechts durch den Befehl einen Krieg gegen den Irak zu führen, kam in der längeren Aussprache über den völligen Bankrott der Aussenpolitik der USA und Grossbritannien in der muslimischen Welt. ElBaradei kritisierte die langanhaltende Unterstützung Washingtons für Diktatoren wie Mubarak in Ägypten. „Die Idee, dass die einzige Alternative zu autoritären Regimen ist Bin Laden und Co., ist eine gefälschte, trotzdem wird die Weiteführung dieser Politik die Prophezeiung war werden lassen.“
Was er damit meint, der Westen unterstützt brutale diktatorischen Regime in Ägypten, Jordanien, Saudi Arabien, Kuwait, Emirate, Marokko usw. die dem Westen hörig sind und verhindert jede Demokratisierung mit der Ausrede, sonst kommen islamische Fundamentalisten an die Macht. Er meint, wenn sie das so weiter machen, wird es tatsächlich so oder so passieren.
ElBaradei warnte vor der “steigenden Radikalisierung” in der arabischen Welt: “Die Menschen fühlen sich durch ihre eigene Regierung unterdrückt, sie fühlen sich durch die Aussenwelt ungerecht behandelt, sie wachen am Morgen auf und was sehen sie? Sie sehen Menschen die erschossen und getötet werden, Muslime von Afghanistan, über Irak, Sudan bis nach Darfur.“
“Die Politik des Westens in dieser Region hat total versagt, nach meiner Meinung,” sagt er. „Es stützt sich nicht auf Dialog, Verständnis, der Unterstützung der zivilen Gesellschaft und Ermächtigung der Menschen, sondern es basiert auf die Unterstützung von autoritären Regimen, so lange das Öl gepumpt wird.“
ElBaradei warnte vor der Heuchelei und Doppelmoral der westlichen Politik. „Der Westen spricht viel über die Wahlen im Iran, zum Beispiel, aber wenigstens haben sie eine Wahl,“ sagte er. „Aber wo sind die Wahlen in der arabischen Welt? Wenn der Westen nicht darüber redet, wie kann es irgendeine Glaubwürdigkeit haben?“
Das sieht man ja auch an Gaza. Als dort Wahlen 2006 abgehalten wurden und die Hamas statt die Fatah mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde, hat Israel und der gesamte Westen diesen Volksentscheid nicht akzeptiert. Ja, Demokratie gibt’s nur dann, wenn man das wählt was einem befohlen wird. Stattdessen wurde die Hamas zu einer terroristischen Vereinigung deklariert und die Bevölkerung von Gaza für ihr "Ungehorsam" einer Kollektivstrafe unterzogen, einem totalen Boykott, bis hin zu einem Krieg 2009 mit Bombenangriffen auf wehrlose Zivilisten, mit 1'400 Tote. Der Goldstone Bericht im Auftrag der UNO hat den Völkermord durch Israel bestätigt.
ElBaradei überlegt sich eine Kandidatur für das Präsidentenamt gegen den 81 jährigen Hosni Mubarak zu führen, dessen fünfte sechsjährige Amtszeit nächstes Jahr endet. Da haben wir so einen vom Westen unterstützten Diktator, der alles macht was Washington befiehlt, egal wie er die Bevölkerung und die Opposition unterdrückt. Der wird doch nur durch Milliarden an westlichen Geldern und einem repressiven Geheimdienst- und Polizeiapparat an der Macht gehalten. AlBaradei hofft, der Westen ändert seine Politik und übt Druck aus, damit die Opposition etwas bessere Chancen bekommt.
ElBaradei warnt damit die europäischen Länder, wie konterproduktiv die westliche Politik ist, speziell die von den USA. „Wenn man sieht, dass die populärsten Figuren im Mittleren Osten Ahmadinejad (Iran) und Hassan Nasrallah (Hezbollah) sind, dann müsste es die klare Botschaft senden: eure Politik kommt nicht bei den Menschen an,” sagte er.
Er machte auch auf die extremen sozialen Spannungen in Ägypten aufmerksam, wo die Mehrheit der Bevölkerung in zerstörender Armut lebt. Er sagt: „In Ägypten leben die Reichen in Gettos,“ und meint damit die wunderschönen manikürten Gärten, komplett mit Swimmingpools. „Der Spalt durch die soziale Ungleichheit ist einfach unglaublich.“
Zusätzlich zum Totschweigen des Interviews in den westlichen Medien, kommt noch die Selbstzensur des Guardian hinzu. Die erste Version des Artikels erschien um 18:01 Uhr auf der Webseite des Guardian, einschliesslich die Bemerkung über Bush und Blair, welche das internationale Recht gebrochen haben, wie hier zu sehen.
Zwei Stunden später wurde dieser Artikel durch einen längeren ersetzt, der die kritischen Kommentare über Ägypten beinhaltet. Aber die Aussage über die Chilcot Untersuchungskommission in die Gründe für den Irakkrieg und die Tötung von einer Million unschuldiger Menschen wurde gelöscht. Siehe den überarbeiteten Artikel hier.
Was war in der Zwischenzeit passiert? Hat der Guardian gemerkt, so etwas dürfen sie nicht melden und haben es von sich aus entfernt, oder wurde die Zeitung von gewissen Mächten unter Druck gesetzt?
Die Medien überschlagen sich mit Hysterie über die Wahlen im Iran und behaupten sie wären angeblich gefälscht, regen sich aber nicht über die nachweislich von der UNO bestätigten gefälschten Wahlen in Afghanistan auf. Ist ja klar warum. Karzai ist "unser" Diktator, der darf das. Er darf auch korrupt sein und mit Drogen handeln, solange er das macht was Washington ihm befiehlt. Um so ein Regime zu schützen werden NATO und Bundeswehrsoldaten in den Krieg geschickt, töten Tausende Zivilisten dabei, was uns aber nicht durch die Medien erzählt wird. Sie lügen uns nur mit Märchen über "Aufbauhilfe" an und was für einen "tollen" Job sie da machen.
Ein weiterer Beweis wie die Medien nicht die Wahrheit berichten, sondern sie unterdrücken und mit den Weltverbrechern und Kriegstreibern unter einer Decke stecken. Und wenn mal die Wahrheit doch mal „durchflutscht“, dann wird sie nachträglich gelöscht. Wie ich schon lange sage, die Medien sind unser Feind! Ohne ihre Mittäterschaft gebe es gar keine Kriege und wie ElBaradei bestätigt, keine Million getötete irakische Zivilisten.
Deutscher Kriegsminister gibt endlich zu, Deutschland führt KRIEG in Afghanistan:
Die einzigen die ein verabscheuungswürdiges Handeln an den Tag legen, ist die deutsche Regierung, in dem sie die Bundeswehr in einen völkerrechtswidrigen und illegalen Angriffskrieg schicken. Was hat sie dort zu suchen?
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Montag, 29. März 2010
Mit Lissabon hat die EU-Diktatur eine eigene Gestapo bekommen
Bis Ende 2009 war Europol eine europäische Polizeibehörde, welche die nationalen Polizeibehörden Europas im Bereich der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität koordinierte und den Informationsaustausch zwischen den nationalen Polizeibehörden gefördert hat. Jetzt ist sie aber durch den Lissabon-Vertrag zu einer offiziellen geheimen Informationssammelstelle für die EU und Brüssel aufgewertet worden, mit erheblich gesteigerten Machtbefugnissen. Sie kann jetzt mehr als nur die grenzüberschreitende Polizeiarbeit koordinieren, sondern einzelne Personen ohne Verdachtsmoment bespitzeln und Informationen über sie sammeln, ohne das man das weiss. Das Prinzip der Unschuldsvermutung wurde umgekehrt und jeder ist nun ein Verdächtiger.
Seit 1. Januar 2010 ist Europol eine offizielle EU-Einrichtung, wird aus dem Haushaltsplan der Europäischen Union finanziert und untersteht direkt dem EU-Ministerrat. Damit haben die nicht gewählten EU-Kommissare eine eigene Polizeitruppe bekommen, über die sie nach Belieben verfügen können. So eine Art europäische geheime Staatspolizei.
Europol hat Zugriff auf alle persönlichen Informationen über Jedermann und kann alle Daten sammeln, einschliesslich politische Ausrichtung und sexuelle Präferenzen, wenn sie der Meinung ist, die Person hat die „vorbereitende Absicht“ eine Straftat zu begehen. So kann Europol sich jede Person vornehmen, von der sie meint, sie wäre ausländerfeindlich, umweltschädlich, EU-feindlich oder generell aufsässig. Kritiker meinen, diese EU-Schnüffeleinheit bedroht damit das Recht auf freie Meinungsäusserung.
Das bedeutet, Europol kann Leute ohne ihr Wissen überwachen, welche zum Beispiel skeptisch zur Klimaerwärmung stehen, den offizielle Ablauf des 11. September anzweifelt oder sonst ihre Meinung über kontroverse Themen äussern, die politisch "nicht korrekt" sind.
Der Express schreibt, der Parteivorsitzende der UK Independence Party, Paul Nuttal, hätte gesagt: „Ich bin entsetzt. Wir dachten Gordon Browns Big Brother Staat ist schlimm genug, aber wenigstens werden wir ihn im Mai los. Diese Typen können aber nicht entfernt werden, bis wir die EU verlassen.“
James Welch, Rechtsbeistand der britischen Kampagne für Freiheit, sagte: “Wir haben erhebliche Bedenken, dass Europol grosse Machtbefugnisse bekommen hat, um sensible Informationen zu sammeln und Sachen untersuchen kann, die nicht mal einen Straftatbestand in diesem Land darstellen. Jede Erweiterung der Polizeivollmachten, egal auf welcher Ebene, benötigt eine ordentliche Debatte und Untersuchung.“
Kritiker meinen, die vage Liste an „Straftaten“ welche diese EU-Behörde untersuchen kann, beinhaltet Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Umweltverbrechen und Korruption. Die persönlichen Daten die gesammelt und gespeichert werden können beinhalten auch „Verhaltensmuster“, einschliesslich Lebenswandel, Tagesroutinen, Orte die oft besucht werden, dann Steuerdaten, DNA-Profile und Aufzeichnungen der Stimme. Wenn notwendig kann Europol weitere Informationen über Personen sammeln, wie politische Meinung, Religionszugehörigkeit, philosophische Einstellung, Gewerkschaftsmitgliedschaft, sowie Daten über die Gesundheit und das Sexleben.
Sean Gabb, Direktor der britischen Libertarian-Alliance, warnte, dass dies das Recht auf freie Meinungsäusserung gefährden würde.
„Es überrascht mich nicht, das Europol diese beängstigenden Befugnisse bekommen hat,“ sagte er. „Wir leben jetzt in einem pan-europäischen Staat, deshalb war zu erwarten, sie wird eine Staatspolizei erhalten, die Macht über uns ausübt.“
"Es gibt die reelle Gefahr, dass die Opposition zur EU-Politik zu einer Verhaftung führen kann.“
„Zum Beispiel, wenn Brüssel eine harte Linie zur Klimafrage einnimmt, ist es denkbar, dass jemand der seine Skepsis über die globale Erwärmung äussert, beschuldigt werden kann, er wäre ein Umweltverbrecher, weil man damit die Bemühungen der EU die Welt zu retten untergräbt.“
Timothy Kirkhope, Fraktionsvorsitzender der Konservativen im EU-Parlament, sagte: „Das neue Mandat für Europol hat ihre Befugnisse erheblich ausgeweitet. Es gibt die reelle Möglichkeit, dass die vagen Vorgaben allmählich auf weitere Gebiete in der Zukunft ausgedehnt werden.“
Kommentar: Ja Leute, da nutzt kein Lamentieren, den Lissabon-Vertrag habt "ihr" so gewollt und jetzt habt ihr die Bescherung. Wo war die Opposition dagegen? Ich kam sogar aus der Schweiz nach Berlin und hab aus Solidarität mitdemonstriert und auf dem Potsdamer Platz eine kurze Rede gehalten. Nur 1000 Teilnehmer waren dabei, sind dem Aufruf gefolgt, dabei hätten es bei diesem wichtigen Thema 100'000 sein müssen. Aber jetzt ist es zu spät, jetzt habt ihr den Salat, jetzt wird alles umgesetzt von dem ich/wir gewarnt haben. Die EU hat einen Präsidenten bekommen der nicht gewählt wurde und ein Bilderberger ist. Das EU-Parlament darf nicht mal mehr Gesetze vorschlagen, sondern nur die EU-Kommission. Die nationalen Parlament haben nichts mehr zu sagen, sondern dürfen nur noch was Brüssel beschliesst umsetzten. Und die Todesstrafe darf auch bei „Aufruhr“ angewendet werden. Den Überwachungsstaat mit eigener Gestapo gibt’s jetzt auch. Ist doch super! Die Mehrheit wollten es nicht wahrhaben, schauten weg, haben sogar die Parteien welche den Lissabon-Vertrag ratifizierten bei der letzten Bundestagswahl im vergangenen Herbst wiedergewählt, die Politiker wieder an die Regierung gelassen, welche die Bundeswehr in den illegalen Krieg nach Afghanistan schicken. Nicht zu fassen. Wir wurden beschimpft und als Schwarzmaler und noch viel schlimmeres hingestellt. Jetzt ist der Zug abgefahren, alles läuft nach Plan ab.
Da die Menschen aus der Geschichte nichts lernen, sind sie verdammt sie zu wiederholen.
EU ist die Abkürzung für Europas Untergang!
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Montag, 22. März 2010
Studentin in der Klasse verhaftet wegen einer Frage
Robyn Foster, Studentin an der University of Wisconsin in Milwaukee, wurde von drei Polizisten im Klassenzimmer verhaftet, weil sie mit der Lehrerin über eine Prüfungsfrage die sie nicht verstand diskutierte.
Sie beschwerte sich über die Formulierung der Frage. Die Lehrerin rief deshalb die Kampuspolizei, weil Robyn beschuldigt wurde damit den Unterricht zu stören. Das reichte schon als Begründung. Sie wurde aufgefordert den Raum zu verlassen, worauf sie antwortet:
"Wenn ich respektlos war, dann entschuldige ich mich."
"Ich muss nirgends hin. Ich habe verdammt nochmal bezahlt um hier zu sein. Über was reden sie eigentlich?"
"Sie stören den Unterricht und sie bedrohen Studenten," sagte die Lehrerin Kathleen Foley-Winkler.
"Nein, tue ich nicht!", sagte Robyn.
Im folgenden Video sieht man wie sie dann von den drei Polizisten auf den Boden geschmissen wird und man ihr Handschellen anlegt. Einer der Polizisten drückt sein Knie auf ihren Nacken.
Das bestätigt was in den USA mittlerweile für eine Stimmung herrscht. Wenn man seine Meinung äussert und mit etwas nicht einverstanden ist, wird man sofort mit brutalen Methoden wie ein Krimineller behandelt. So viel zur freien Meinungsäusserung im angeblich so freien Land.
Wo ist da die Verhältnismässigkeit? Wenn man den Mund auf macht wird man verhaftet. Wenn man aber einen Angriffskrieg führt, der völlig auf Lügen basiert und dabei Millionen Menschen tötet, oder Billionen an Steuergeldern mit der Finanzkrise stiehlt, Millionen Menschen in die Arbeitslosigkeit stürzt, die Renten und damit die Zukunft klaut, ja dann läuft man frei herum, passiert einem nichts!
Tatsache ist, die USA ist schon lange keine Demokratie mehr. Spätestens seit dem 11.September 2001 herrscht dort ein Polizeistaat. Das war ja eines der Hauptmotive für den Anschlag auf sich selber. Was wir über Amerika im TV sehen und hören ist ein Hollywood-Märchen, eine Propaganda-Show, welche die wahren Zustände dort nicht darstellt.
Wie ich schon oft gesagt habe, die Menschen werden erst aufwachen, wenn es sie persönlich betrifft, wenn die Gestapo ihnen die Tür eintritt und sie abholt. Dann werden sie verwundert fragen, "wie konnte das passieren?" Dann ist es aber zu spät, denn sie haben mit ihrer Gleichgültigkeit, Beschönigung und durchs Wegschauen, weil sie nicht rechtzeitig protestierten und sich gegen die Anfänge wehrten, die Diktatur überhaupt erst ermöglicht.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich an das "Don't taser me bro" Video vom 17. September 2007 erinnern, wo der Student der University of Florida, Andrew Meyer, eine Frage an Senator John Kerry stellte, wegen seiner Mitgliedschaft bei "Scull and Bones" und danach von Sicherheitsbeamten der Uni hinausbefördert und getaserd wurde:
Verwandte Artikel: Der Weg in die Diktatur in den USA, Es gibt keine Demokratie, nur Weltkonzerne
Kommentar zu den Kommentaren: Ich finde es bezeichnend, wie einige Leser hier die brutale Aktion der Polizisten rechtfertigen und gut finden. Sie sagen, die Studentin hat angeblich vorher, bevor das Video anfängt, sich verbal unflätig benommen und einer Mitstudentin eine Wasserflasche nachgeschmissen. Auch wenn das stimmen sollte, dann rechtfertigt es nicht die Handlung der Polizisten. Statt zu deeskalieren und die Situation zu beruhigen, was die Aufgabe der Ordnungshüter wäre, wird hier mit aller Gewalt durchgegriffen. Das ist ganz klar unverhältnismässig und übertrieben. Das sind die Anzeichen eines Polizeistaates und des Faschismus!
Wer die Schuld bei der Studentin sucht und die Handlung der Lehrerin und der Polizisten beschönigt, kapiert gar nichts, weiss nicht um was es geht. Genau so fing es auch im III. Reich ab 1933 an. Alle schauten weg oder applaudierten sogar, als die Opposition zusammengeschlagen oder ihre "lästigen" Nachbarn von der Gestapo abgeholt wurden. Die Opfer waren die Täter und es geschah ihnen recht, sagten sie sich. Das "Gesindel" soll verschwinden. Nur als sie dann selber angeholt wurden, als der Faschimus voll etabliert war, dann guckten sie dumm aus der Wäsche, nur dann war es zu spät. Sie haben die Staatsgewalt zu lange schöngeredet, gerechtfertigt, toleriert und dabei zugeschaut. Und genauso ist es heute.
Unserer Vorgängergeneration hat man immer vorgeworfen, warum sie nichts getan haben, als sie sahen was passierte, wie der Faschismus sich schleichend ausbreitete. Nur, hatten sie alle Informationen wie heute? Hatten die ein Internet und wussten alles? Nein, aber wir schon, wir wissen alles und trotzdem passiert genau das gleiche. Weil niemand etwas unternimmt, den Mund aufmacht und sagt, jetzt ist fertig, das akzeptiere ich nicht und den Rest an Demokratie die wir noch haben verteidigt. Sie helfen sogar dem Faschismus, in dem sie die Opfer als Täter hinstellen und die Täter verteidigen. Die Warner werden sogar als Spinner und Schwarzmaler beschimpft. Der Bote ist der böse. Es ist unglaublich!
Da Menschen nichts aus der Geschichte lernen, sind sie verdammt sie zu wiederholen!
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Sonntag, 14. März 2010
Interview mit Nigel Farage
Der britische Abgeordnete des Europaparlaments Nigel Farage ist einer der wenigen Politiker der sich lautstark gegen den Lissabon-Vertrag äussert und die Gefahren darin aufzeigt. Er hat auch in letzter Zeit die Personen, welche durch den Lissabon-Vertrag auf die neu geschaffenen Posten gehievt wurden, scharf kritistert, wie den ersten ständigen Präsidenten des Europäischen Rates Herman Van Rompuy und die hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik Catherine Margaret Ashton. Deshalb wollte ich Nigel Farage persönlich einige Fragen stellen und seine Meinung hören.
Siehe als Einleitung dazu meine Artikel "Herman Van Wer? Ach so, Van Bilderberg!" und "Sie sind der stille Mörder der europäischen Demokratie!"
Freeman: Vielen Dank für die Möglichkeit ein Interview mit Ihnen zu führen. Am 24. Februar haben Sie bei einer Ansprache vor dem europäischen Parlament den Präsidenten des Europäischen Rates Van Rompuy ziemlich heftig angegriffen. Was sind die Konsequenzen gewesen aus Ihrer Ansprache?
Farage: Ich habe Van Rompuy heftig kritisiert ... und aus zwei wichtigen Gründen. Erstens, die EU hat uns erzählt, dass der neue Präsident der Union eine grosse globale Figur darstellen würde, der den Verkehr in Washington und Peking zum Stillstand bringen wird. Tatsächlich haben sie jemand rausgepickt der völlig unbekannt ist. Ich glaube der würde nicht mal den Verkehr in Brüssel stoppen. Ich dachte es wäre völlig legitim sie darüber aufzuziehen.
Aber mein zweiter und fundamentaler Einwand ist, hier haben wir einen Mann, der vor uns im Parlament stand, der über die Tatsache sprach, er möchte eine europäische Regierung haben, der über den Trend zu einer globalen Regierung mit grosser Entzückung und einem Enthusiasmus sprach. Und dieser Mann hat nur diesen Posten bekommen und wird höher bezahlt als Obama, weil die Referenda in Frankreich und Holland ignoriert wurden und die Iren zu einer zweiten Wahl gemobbt wurden und die Briten keine Wahlmöglichkeit bekamen, obwohl es ihnen versprochen wurde. Dieser Mann bekam seinen Job nur wegen dem Lissabon-Vertrag. Ich erkenne die Legitimität dieses Vertrages nicht an.
Und der letztendliche Schlag ins Gesicht für die Menschen in Europa ist die Tatsache, er wurde nicht durch die Wähler gewählt und er kann auch nicht durch die Wähler entfernt werden. So habe ich diese Punkte ziemlich heftig vorgetragen und als Antwort darauf wurde ich mit 10 Tagen Gehalt vom Präsidenten des europäischen Parlaments gebüsst, was unter den Regeln des EU-Parlaments die höchste Strafe darstellt die sie mir geben können und mir wurde von Angesicht zu Angesicht gesagt, dass diese Sache nie wieder passieren darf.
Jetzt sollen wir doch angeblich in einer Demokratie leben, wir sollen an die Redefreiheit glauben und hier werde ich, der dieses Recht ausübt, mit einer Geldbusse bestraft und eigentlich gesagt, in der Zukunft darf ich nicht meine Meinung äussern, ich darf nicht die Wahrheit erzählen, so wie ich sie sehe. Und für Leute wie mich, die zu tiefst misstrauisch sind über die Richtung welche dieses europäische Projekt in den letzten 15 Jahren eingeschlagen hat, ist es der absolute Beweis, was sie aufbauen ist undemokratisch, antidemokratisch und schlecht für die Bevölkerung von Europa.
Freeman: Was glauben sie ist der gefährlichste Teil des Lissabon-Vertrages?
Farage: Ich glaube ohne Zweifel, es ist der explizite Wunsch ein harmonisiertes Strafgesetz und System über die ganze europäische Union zu schaffen. Wir haben bereits den europäischen Haftbefehl gesehen. Wir sahen britische Staatsbürger die in griechische Gefängnisse verschleppt wurden oder sonst wohin, wo ein grundlegender Schutz mit Habeas Corpus (Gesetz zum Schutze der persönlichen Freiheit) nicht existiert. Ich meine, es gibt einen Kerl den ich versuche zu verteidigen, der schon seit Juli in einem griechischen Gefängnis sitzt, der noch nicht mal angeklagt wurde, er wurde einfach ins Gefängnis geworfen. Das alles bringt uns zurück in eine finstere Zeit. Ich mache mir Sorgen darüber.
Und noch was, über das niemand spricht, hoch oben in den Hügeln in Italien, in einem Ort mit dem Namen Vicenza, wird gerade während wir sprechen, eine Einheit mit Namen Europäische Gendarmerietruppe (im Aufbau befindliche europäische militärische Polizeitruppe) ausgebildet, welche als europäische Polizeieinheit gegen zivile Aufstände eingesetzt werden soll. So sehe ich auf der einen Seite meine Redefreiheit, unsere Möglichkeit als Menschen in einer Demokratie unseren Willen auszudrücken, erodiert und gleichzeitig sehe ich die Schaffung einer Maschinerie, die ich glaube benutzt wird, um uns daran zu hindern auszudrücken was wir denken und potenziell uns die Freiheit und Rechte nimmt. Das ist für mich die grösste Sorge die ich wegen Lissabon habe.
Freeman: Heisst das, diese europäische Gendarmerietruppe, über die Sie gerade gesprochen haben, wird in den verschiedenen EU-Staaten eingesetzt, um das Recht durchzusetzen?
Farage: Das ist die Absicht und die spanische EU-Führung sagt, ab April, was ja unmittelbar vor uns steht, wird es ein Netzwerk an EU weiten Staatsanwälten geben und es wird einen EU-Oberstaatsanwalt geben mit untergeordneten Staatsanwälten in den 27 EU-Mitgliedsländern. Sie sehen, sie bauen eine Maschinerie auf, sie schaffen eine Bereitschaftspolizei gegen Aufstände, sie schaffen alle diese Sachen und behindern bereits Leute ihre Meinung zu äussern.
Meine Botschaft an alle, denn ich weis Sie haben viele Leser in Deutschland, schaut euch an was passiert, die gleichen abscheulichen Fehler die in der europäischen Geschichte gemacht wurden, werden wiederholt. Es ist Zeit das wir aufwachen!
Freeman: Es gab Proteste gegen Lissabon. So war ich zum Beispiel in Berlin im Herbst und hab an einer Demo teilgenommen, um dagegen zu protestieren, was aber nichts verhinderte. Es sieht aus wie wenn die Menschen in Deutschland völlig für die EU sind, weil die Medien nicht die andere Seite zeigen, ich meine die Gefahren des Lissabon-Vertrages aufzeigen, sondern nur einseitig berichten. Welche Rolle der Medien sehen Sie in diesem ganzen Spiel?
Farage: Darf ich zuerst einen Kommentar zur deutschen öffentlichen Meinung äussern? Ich ging nach Berlin, wissen Sie, zu der grossen 50jährigen Geburtstagsparty welche Angela Merkel veranstaltete vor einigen Jahren. Ich war in Berlin und führte meine eigene Umfrage durch. In den zwei Abenden die ich dort war besuchte ich 12 Kneipen und fuhr mit dem Taxi zwischen jeder und jeden Taxifahrer und jeden Kneipenwirt fragte ich, seid ihr glücklich, dass die D-Mark durch den Euro ersetzt wurde? Ich fand keine einzige Person die dachte es wäre eine gute Sache, keine einzige. Deshalb denke ich, die Menschen in Deutschland sind nicht anders als die in Frankreich oder Grossbritannien oder Dänemark oder Holland oder sonst wo. Wissen Sie, wir wollen in einem modernen Europa leben, wo wir untereinander kooperieren und Handel betreiben, aber wir wollen unsere eigene Demokratie behalten. Wir wollen die Möglichkeit haben unsere eigene Führung zu wählen und sie auch wieder zu entfernen.
Jetzt in Deutschland, zurückkommend auf Ihre Frage wegen den Medien, wenn man nicht die andere Seite präsentiert bekommt, dann werden die Menschen dort wahrscheinlich nicht verstehen, wie tot die Demokratie in Deutschland ist. Aber hey, die Welt verändert sich und mit Quellen wie Ihre, mit dem Wachsen des Youtube-Phänomens, gibt es eine junge Generation, welche die traditionellen Medien umgeht, sie finden die Informationen die sie suchen und bilden ihre eigene Meinung. Deshalb, obwohl es manchmal depressiv ist zu sehen, wie die Medien nur eine Seite zeigen und nicht objektiv sind, glaube ich, wachen die Menschen endlich auf und finden auf verschiedenen Wegen die richtigen Informationen.
Freeman: Genau, deshalb verlieren die etablierten Medien viele Zuschauer und Leser und wir gewinnen immer mehr dazu.
Farage: Absolut, es findet ein fundamentaler Wandel statt und ich finde es gesund, demokratisch und gut und ich unterstütze das völlig.
Freeman: Sie sind schon Abgeordneter im europäischen Parlament seit längerem, seit 1999, richtig?
Farage: Ja, ich hatte kein einziges graues Haar am Kopf, war jung und optimistisch, als ich durch das Tor schritt. Tatsächlich kam ich dazu, ohne jemals vorher in der Politik involviert zu sein. Ich wollte nicht in der Politik tätig sein, ich war ein Geschäftsmann, ich arbeitete in der City of London als Händler für Kupfer, Aluminium und ähnliche Produkte. So reiste ich auch viel durch das Rheinland und der Ruhr in Deutschland in all den Jahren, um Geschäfte zu machen. Ich wurde in der Politik tätig, weil ich meinte, die politische Klasse in Grossbritannien hat grundsätzlich aufgegeben, sie haben ihr Rückgrat verloren. Und oft wenn ich Menschen privat traf sagten sie zu mir, selbstverständlich Nigel, ich bin mit dem was du sagst einverstanden, aber ich darf nichts sagen und nichts tun. Ich dachte das wäre empörend, deshalb ging ich in die Politik in den 90ger Jahren, half die UK Independence Party (UKIP) zu gründen und schreite seit dem kräftig voran.
Wenn man es sich überlegt, haben wir erstaunliche Fortschritte gemacht, weil wir aus dem Nichts kamen und jetzt zu den europäischen Wahlen im Juni vergangenes Jahr, zweite in ganz Grossbritannien wurden. So ist es eine fantastische Reise geworden. Wir haben die Mehrheit hinter uns und durch die ständigen Botschaften die wir verkünden und durch gewisse Medien, sogar etablierte Medien, die sich gedreht haben und kritischer geworden sind, die öffentliche Meinung immer stärker auf unserer Seite. Das ist sehr erfreulich.
Freeman: Ja, Ihre Einstellung ist sehr positiv und dass Sie die Stärke haben die Wahrheit zu sagen.
Farage: Ja, das ist sehr wichtig und ich sage Ihnen warum es wichtig ist. Die neuen Vereinigten Staaten von Europa werden geschaffen, ohne der Zustimmung der europäischen Völker. Das letzte Mal wo wir dieses Phänomen in Europa gesehen haben, lief unter dem Namen Jugoslawien, wo wir einen künstlichen Staat schufen, ohne die Serben und Kroaten und die anderen zu fragen, ob sie das überhaupt wollten. Wir haben es getan im falschen Glauben, wenn man alle unter einer Flagge, einer Hymne und einer Währung zusammenfügt, wird es Frieden und keine Kriege mehr geben. Gut, Jugoslawien wurde unter Tito und dem Kommunismus zusammengehalten, aber als er weg war, sahen wir diese schrecklichen Bürgerkriege und Massaker, als die einzelnen Nationen um ihre eigene Unabhängigkeit rangen.
Und der Grund warum ich so hart kämpfe ist, weil ich leidenschaftlich daran glaube, wenn wir nicht eine demokratische Lösung bekommen, zu dem sich Europa hinverwandelt, dann fürchte ich für unsere Kinder und Enkelkinder. Wie gesagt, der europäische Kontinent wird sonst in kleine Aufstände und Bürgerkriege aufgehen. Denn sehen Sie, wenn man den Menschen die Möglichkeit weg nimmt, ihre eigene Zukunft durch die Wahlurne zu gestalten und die Demokratie damit verschwunden ist, dann bleibt ihnen nur der Ungehorsam übrig. Deshalb kämpfe ich so hart wie ich es tue.
Freeman: Ja, das ist eine sehr gute Analyse. Das bedeutet, sonst baut sich der Druck wie in einem Dampfkochtopf auf, meine Sie das?
Farage: Ja, stellen Sie sich vor, wir wären heute in Griechenland. Es spielt heute gar keine Rolle mehr, ob man dort die Konservativen oder die Sozialisten wählt, denn das ist irrelevant. Denn man hat weder eine Kontrolle über die Zinsen, noch über die Wirtschaft. Ein europäischer Kommissar taucht ab und zu auf und befiehlt was man zu tun hat. Er sagt wie viel man für die Renten ausgeben oder nicht ausgeben darf. Man ist praktisch ein Protektorat dieses EU-Regimes geworden und man kann nichts mehr über die Wahlurne bestimmen. Deshalb ist es kein Wunder, dass wir Gewalt auf den Strassen von Griechenland sehen.
Ich will aber hier betonen, ich beführtworte nicht so was, ich möchte nicht, dass es gewaltsam wird, das ist das letzte was ich will. Aber man kann den Menschen das nicht vorwerfen.
Deshalb gibt es Demokratie, so funktioniert sie. Auch wenn man mit der Arbeit einer Regierung nicht einverstanden ist, weiss man, bei der nächsten Wahl kann man für eine Veränderung kämpfen, ein fantastisches Sicherheitsventil. Deshalb, in der ganzen Menschheitsgeschichte und der Geschichte Europas, wenn man eine Demokratie hat, dann hat man eine gesunde Situation. Erst wenn die Demokratie zusammenbricht und die Menschen nicht mehr die Macht haben, dann läuft es schief.
Freeman: Ja, wenn wir Griechenland anschauen, die wollen eine bargeldlose Gesellschaft und völlig neue einschränkende Gesetze einführen. Für mich sieht es aus, wie wenn die Krise in Griechenland dazu benutzt wird, um radikale Änderungen durchzusetzen, ein Modell der Zukunft für ganz Europa.
Farage: Ja, das ist richtig. Wenn man zurückgeht in die 50ger Jahre, zum Hauptarchitekten dieses europäischen Projekts, zu Jean Monnet, er schrieb im Jahre 1951 über ein Phänomen, was er die „nützliche Krise“ nannte. Wenn es eine Krise gibt, dann sind Politiker und Staatsführer wie gelähmt, starren wie Hasen in die Scheinwerfer. Und Monne schrieb, das ist die Chance um das europäische Projekt voranzutreiben. Und das passiert jetzt, während diese griechische Tragödie sich abspielt, benutzt die EU sie um die zentrale Wirtschaftsregierung durchzusetzen. Genau das passiert jetzt.
Aber ich glaube es ist unmöglich für Deutschland und Griechenland im gleichen Währungssystem zu sein. Die Volkswirtschaften sind einfach zu verschieden. Ich bin froh, dass wir in Grossbritannien den Kampf dagegen gewonnen haben.
Freeman: Wie sehen Sie die Zukunft des Euro, wo es so einen grossen Unterschied in den Volkswirtschaften gibt? Der Euro steht unter Stress, wenn man sich Portugal, Spanien, Italien usw. anschaut. Glauben Sie, der Euroraum wird wie bisher weiterbestehen oder werden einige dieser Länder gezwungen sein aus dem Euro aussteigen, um die Souveränität über ihre Finanzpolitik wieder zu gewinnen?
Farage: Ich habe keine Zweifel, sogar wenn Griechenland gerettet wird diese Woche, und es sieht danach aus, dann wird es nicht die letzte Rettungsaktion sein. Warum soll ... und ich wiederhole ... warum soll der deutsche Steuerzahler für die nächsten zehn Jahre die Rechnung zahlen, wegen der Fehler der Politiker. Ich glaube nicht, dass sie das tun wollen. Und ich glaube wenn Griechenland dann gerettet ist, auch wenn es ihnen kurzfristig hilft, wird es nicht das langfristige fundamentalen Probleme lösen, nämlich, sie sind in der falschen Währungsunion.
Ich kann Ihnen nicht sagen wann das passieren wird, aber ich bin sicher wie ich nur sein kann, dass bevor neue Länder zum Euro hinzukommen, wird es welche geben die ihn verlassen.
Freeman: Darüber wird viel gesprochen, denn vorher, als sie noch ihre eigenen Währungen hatten, konnten sie über Abwertung ihre Finanzsituation selber steuern. Jetzt kontrolliert Frankfurt alles.
Farage: Das ist richtig und es wird einfach nicht funktionieren. Wissen Sie, ich habe lange genug Commodities gekauft und verkauft um zu wissen, wenn Regierungen meinen sie können den Preis festsetzen, dann bekommen sie das nie und niemals hin.
Freeman: Was schlagen sie vor, was soll die Bevölkerung tun? Sie sind ein gutes Beispiel, in dem Sie sich entschieden haben in die Politik zu gehen, um eine Veränderung zu bewirken. Haben Sie einen Vorschlag was man tun soll?
Farage: Wählt keine Parteien die das angerichtet haben. Wählt nicht diejenigen, die euer Geld benutzen um Griechenland zu retten. Wählt keine Parteien welche den Lissabon-Vertrag durchgedrückt haben. Entzieht ihnen eure Unterstützung und sucht politische Alternativen. So einfach ist das. Jetzt werden Sie sagen, aber diese Alternativen gibt es nicht, dann geht raus und erschafft sie selber.
Freeman: So wie Sie es gemacht haben.
Farage: Ganz genau und in Österreich sehen wir durch die Resultate bei der Europawahl, die euroskeptischen Parteien haben einen Zulauf dort und das ist gut so.
Freeman: Was empfehlen Sie den Schweizern? Wir haben versucht die EU fern zu halten, aber unsere Politiker würden am liebsten das Land nach Brüssel verkaufen.
Farage: Selbstverständlich machen sie das, denn es ist der Traum aller Karrierepolitiker. Das europäische Projekt wird von ihnen allen unterstützt, weil es ihnen die Pfründe und einen Job fürs Leben garantiert. Das Schweizer Volk hat sich als sehr vernünftig gezeigt, denn beim letzte Referendum über dieses Thema glaube ich haben 78 Prozent Nein dazu gesagt. Ich bin zu tiefst eifersüchtig auf die Schweizer Situation, ihr seid frei bilaterale Verträge mit wen immer ihr in der Welt wollt auszuhandeln. Ihr seid in einer viel besseren Lage als Grossbritannien und ich glaube, das Schweizer Volk wird weiterhin den Karrierepolitikern Widerstand leisten.
Freeman: Wenn ich höre was unsere Aussenministerin Calmy-Rey sagt, dann merke ich, die würde sich sofort Brüssel unterwerfen und die findet auch noch den Oberglobalisten Henry Kissinger bewundernswert. Das ist unglaublich!
(Anmerkung: Wie ich aus sicherer Quelle erfahren habe, hat Bundesrätin Calmy-Rey anlässlich der letzten Weihnachtsfeier bei ihrer internen Ansprache vor den ganzen Bediensteten des Aussenministeriums gesagt, die Schweiz muss in die EU und Henry Kissinger ist ihr grosses Vorbild. Meiner Meinung nach müsste sie wegen dieser Aussage sofort wegen Landesverrat des Amtes enthoben werden!)
Farage: Ich weiss, ich weiss, nur ihr habt ein tolles System, denn die können euch das nicht antun, ohne das es ein Referendum gibt. Und einer der Kampagnen für die wir uns als Independence Party einsetzen, wir möchten ein ähnliches System in Grossbritannien haben, damit wir ein Referendum bei wichtigen Themen einleiten können. Deshalb, die Schweiz ist in einer guten Position, die Politiker können euch nicht ständig belügen und betrügen, so wie sie es mit uns gemacht haben.
Freeman: Jetzt zurückkommend auf die zwei Personen die sie sehr stark kritisiert haben, Van Rompuy und Ashton. Was ist deren Hintergrund, wer glauben Sie hat diese Figuren gemacht und eingesetzt?
Farage: Catherine Ashtons einzige bemerkenswerte Leistung ist, sie war Schatzmeisterin der Kampagne für nukleare Abrüstung. Würde die Weltanschauung von Catherine Ashton weiterbestehen, dann würde die Berliner Mauer heute noch stehen. Bei der einzigen und wichtigsten aussenpolitischen Entscheidung seit 1945 lag Ashton völlig falsch und jetzt wird sie zuständig sein für die europäische Armee. So etwas absurdes kann man sich gar nicht ausdenken. Es ist lachhaft. Sie ist die am besten bezahlte weibliche Politikerin der Welt, hat aber noch nie ein gewähltes Amt in irgend einem Parlament inne gehabt, noch nie!
Ich weis nicht warum sie Van Rompuy und Ashton ausgewählt haben, ich weis es einfach nicht. Es gibt viel Gerede über ein Bilderberg-Treffen welches vorher stattfand und sie sollen von denen ausgewählt worden sein, damit sie manipuliert werden können und deren Befehle ausführen. Darüber kann ich aber nichts sagen. Für mich sind das schwache Figuren, die extra deswegen ausgesucht wurden. Der grosse Gewinner dieser Auswahl ist die europäische Kommission unter Barroso. Sie sind jetzt in der mächtigsten Position.
Hier ein Gedanke den Ihre Leser überlegen sollen. Ist es nicht unglaublich, dass die Regierung dieser neuen europäischen Union aus 27 Bürokraten besteht? Das ist sehr ungewöhnlich, meinen Sie nicht?
Freeman: Und sie nennen sich sogar Kommissare ...
Farage: Ja, es ist einfach unglaublich. Nur diese Bürokraten haben als einzige das Recht Gesetze vorzuschlagen und dürfen als einzige Gesetze wieder abschaffen. Sie sind die grossen Gewinner aus diesem Lissabon-Vertrag. Und ich werde nie, niemals und unter gar keinen Umständen es akzeptieren, dass meine Gesetze von der europäischen Kommission kommen. Das ist völlig unakzeptabel.
Interessant ist was Herr Gorbatschow vor einigen Jahren bei einem privaten Abendessen in London sagte; es ist erstaunlich, hier in Westeuropa bauen sie genau die Form von Regierung auf, die wir in Osteuropa demontiert haben.
Freeman: Ja das stimmt, deshalb heisst es auch die „Europäische Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken - EUDSSR“
Farage: (Lach) ... ja ich sollte eigentlich nicht lachen, weil es viel zu ernst ist, aber man muss wirklich darüber lachen.
Freeman: Was ich nicht verstehe, wieso die Parlamentarier der EU-Länder, deren wichtigste Aufgabe es ist Gesetze vorzuschlagen und zu verabschieden, also der oberste Gesetzgeber einer Demokratie eigentlich sind, warum sie dieses Recht an eine übergeordnete nicht gewählte Bürokratie abgeben? Warum entmündigen und kastrieren sie sich selber?
Farage: Oh, das ist ganz einfach zu erklären, weil es ihnen alle Vorteile der Macht gibt, ohne die Verantwortung dafür tragen zu müssen. Das ist perfekt für sie, oder? Sie bekommen alle Annehmlichkeiten und Privilegien wie bisher, einschliesslich chauffierte Limousinen, bekommen hohe Diäten die ständig mehr als die Inflation steigen und man muss nichts mehr dafür tun, keine Arbeit mehr leisten. Man kann gegenüber den Wählern nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden, weil man immer die Ausrede bringen kann, das wurde von oben von der EU beschlossen.
Jedes Gesetz welches das Leben der EU-Bürger bis ins letzte Detail betrifft kommt aus Brüssel. Jedes Unternehmen in Grossbritannien, ob es ein Tante Emma Laden in meinem Dorf ist oder ein grosses Handelshaus in der City of London, wird direkt von der EU-Kommisson reguliert und wenn die Bürger zu ihren Abgeordneten ins Westminster gehen um sich zu beschweren, dann wird er oder sie sagen, das hat nichts mit mir zu tun, das sind EU-Regeln, da können wir nichts machen.
Es passt ihnen perfekt und sollten sie ihren Sitz im Parlament verlieren, vorausgesetzt sie haben das europäische Projekt in ihrer Amtszeit unterstützt, werden sie einen netten Versorgungsposten in Brüssel bekommen. So funktioniert das System muss ich leider sagen.
Freeman: Die Gefahr besteht damit, die EU verwandelt sich in eine Diktatur durch Bürokraten.
Farage: Wie ich Ihnen bisher im Interview erklärt habe, die Redefreiheit verschwindet, die Möglichkeit unsere politische Führung zu bestimmen ist weg und sie etablieren einen Apparat der gegen die europäische Bevölkerung benutzt werden kann. Ich bin sehr über unsere Zukunft besorgt. Ich glaube, dass alle Demokraten auf dem ganzen europäischen Kontinent besorgt sein sollten und wir dürfen nicht, ich wiederhole, dürfen nicht unsere Stimme genau den Politikern geben, welche uns das angetan haben.
Freeman: Wie Sie sagten, haben Sie in der City of London früher mit dem Finanzbereich zu tun gehabt. Die Medien wollen uns einreden, die Finanzkrise ist vorbei und es geht wieder aufwärts. Meinen Sie die Finanzkrise ist wirklich vorbei?
Farage: Nein, das glaube ich nicht. Die Amerikaner und auch viele Länder in Europa haben gravierende Fehler Ende der 90ger Jahre gemacht. Es ging uns besser als es noch die Trennung zwischen Investmentbanken und Kundenbanken gab, der Zusammenschluss dieser war ein Fehler. Wir müssen untersuchen, wie wir diese wieder trennen können. Aber der Rest des Finanzbereichs ist nicht das Bankgeschäft, es ist der Investmentbereich, der Commodity-Handel und der Versicherungsbereich und ich glaube die drei neuen Regulatoren werden bestenfalls dieses Geschäft zerstören. Die grossen Profiteure werden Zürich, New York und Bermuda sein. Das ganze Geschäft welches in London, Frankfurt und Paris stattfindet wird verschwinden, sich ausserhalb der Grenzen der EU begeben, weil Leute die dieses Geschäft nicht verstehen werden es auf falsche Weise regulieren.
Freeman: Noch eine letzte Botschaft an meine Leser aus Ihrer Sicht.
Farage: Bitte denkt dran, keine freien Völker geben das Recht auf sich selber zu regieren. Man kann keine vereinigten Staaten von Europa aufbauen, ohne der Zustimmung der Menschen darin. Der Lissabon-Vertrag wurde gegen den Willen der Menschen durchgesetzt, wir haben das in Frankreich und in Holland gesehen und wir hätten es auch in vielen anderen Ländern gesehen, hätten sie eine Entscheidungsmöglichkeit gehabt. Was unsere Politiker gemacht haben und machen ist falsch, es ist unmoralisch und dagegen muss man kämpfen. Unterstützt niemanden mehr, der das verbrochen hat, sucht neue politische Wege und Möglichkeiten und wenn ihr das nicht macht, dann verurteil ihr eure Kinder und Enkelkinder in Zukunft in einem undemokratischen Staat zu leben, in dem ich befürchte, unsere Freiheiten und Rechte uns weggenommen werden, so wichtig ist das!
Freeman: Vielen Dank für dieses Interview.
Es wäre nett wenn so viele von euch wie möglich sich bei Nigel Farage für seinen Mut die Wahrheit auszusprechen bedanken würden und ihm eine Mail schicken, damit er sieht, er ist nicht alleine und viele in D, A und CH unterstützen ihn. Klick hier für seine Mail:
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