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Freitag, 10. Juli 2009

Deswegen heisst es Po-litik

Wo gucken denn diese Po-litiker hin?



Nach der Rede von Obusher braucht Möchtegern-Napoleon eine Fussbank:



Der Schauspieler der den US-Präsident spielt warnte am G8-Gipfel den Iran, die Welt wird nicht endlos warten damit es seinen "nuklearen Widerstand" beendet und sagte, Teheran hat bis September Zeit einzulenken oder wird sonst die Konsequenzen erleben.

Eine weitere Warnung sprach er gegenüber den Amerikanern aus, in dem er sagte, die Bevölkerung soll sich auf eine agressive Rückkehr der Schweinegrippe im Herbst vorbereiten und verkündete Pläne ab Oktober ein Impfprogramm zu starten.

In einem Telefongespräch aus der G8-Tagung in Italien an den Grippevorbereitungsgipfel im Weissen Haus sagte er: "Es droht ein Potenzial für ein massgeblichen Ausbruch im Herbst." Mit guter Planung "können wir vielleicht die Krise abwenden, ... das ist unsere Hoffnung."

Bemerkenswert ist noch seine Vorhersage, Merkel wird die Bundestagswahl gewinnen. Wieso weiss er das bereits? Ich glaube wir sollten schon die Plakate vorbereiten: "Wo ist meine Stimme?", so wie sie es in Teheran gemacht haben, "Where is my vote?"

Barry Sotero ist nicht nur ein Heiliger, er ist auch Hellseher. Bei diesen Drohungen wird es wohl ein heisser Herbst werden.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Generalstreik gegen Sarkozy in Frankreich

Morgen kommt es zum “Schwarzen Donnertag” in Frankreich, mit dem ersten Generalstreik seitdem Sarkozy 2007 Präsident wurde. Er wird mit Massenprotesten gegen seine Politik konfrontiert werden, die ganz Frankreich lahmlegen. Alle führenden Gewerkschaften haben sich zusammengefunden und bündeln ihre Kräfte, Eisenbahner, Fluglotsen, Journalisten, Bankangestellte, alle sind vereint. Sie protestieren gegen die Einseitigkeit des Konjunkturprogramms, welches sich nur auf die Hilfe für Grosskonzerne konzentriert und nicht auf den Erhalt der Arbeitsplätze und der Kaufkraft.

Die Stimmung ist geladen und die sozialen Unruhen haben sich in den letzten Monaten aufgestaut. Die Arbeitslosigkeit ist stark gestiegen, besonders bei den Jugendlichen, und es wird eine Quote von 10 Prozent bis 2010 vorhergesagt. Die Rezession ist schlimmer als angenommen, weil die Exporte stark zurückgegangen sind und die Konsumenten aus Unsicherheit sich zurückhalten.

Der Streik wird den privaten und den öffentlichen Sektor vereinen, denn auch die Angestellten der Schulen, Spitäler, TV und Radiosender, Postbetriebe, Supermärkte gehen zusammen auf die Strasse. Alle Räder stehen still. Sogar Helikopterpiloten und die Mitarbeiter der Börsen nehmen teil. Auch die Hochschulstudenten, Universitätsprofessoren, Anwälte und Richter protestieren gegen die Flut an Reformen und geplanten Stellenabbau.

Trotz des erwarteten Chaos, unterstützen laut einer Umfrage 70 Prozent der Franzosen die Streikenden oder sympathisieren mit ihnen.

Es ist sehr selten, dass unsere Bankangestellte an so einer Aktion teilnehmen,” sagte Lionel Manchin der SNIACAM, die unabhängige Gewerkschaft bei der Bank Credit Agricole. “Es geht um den Erhalt von Arbeitsplätzen und der Kaufkraft. Die Bosse sind gut versorgt mit ihren Salären, es ist nun Zeit die Arbeiter zu schützen.

Der Generalstreik kommt nun nach monatelangen Spannungen, wobei Studenten die Einführung der Schulreform mit Sitzblockaden, Streiks und Demonstrationen verzögerten. Anfang des Monats hat eine radikale Gewerkschaft den Streik angeführt, der den zweitgrössten Bahnhof von Paris lahmlegte, wodurch Hunderttausende Pendler gestrandet waren.

In den letzten zwei Wochen hat Sarkozy kreuz und quer das Land bereist und insgesamt 17 Neujahresansprachen gehalten, aber die Protestierenden lassen sich nicht beruhigen.

Der Parlamentarier Philipp Chohet von Sarkozys regierender UMP Partei beschrieb die Stimmung der Unzufriedenheit mit den Worten: “Ich fühle die Gewaltbereitschaft steigen. In den Schule zum Beispiel, findet eine grosse Mobilisierung statt.

Der Gewerkschaftsführer der CGT Bernard Thibault, erwartet eine "spektakuläre Beteiligung" beim Ausstand vom Donnerstag. "Alle Gewerkschaftsverbände rufen auch in Unternehmen, die solche Appelle nie gekannt haben, zum Streik auf", sagte der CGT-Chef am Montag im Radiosender "France Inter" und fügte hinzu: "Die Beteiligung der Arbeitnehmer an diesem Protesttag wird beeindruckend sein, weit jenseits von dem, was man in den letzten Jahren gesehen hat." Der Protest könnte grösser werden als der letzte 2006, bei dem 3 Millionen auf die Strasse gingen.

CFDT-Chef François Chereque erwartet sich einen "Aufschrei des Zorns" vonseiten der Lohnempfänger. "Es besteht eine wirkliche Notwendigkeit für die Arbeitnehmer, klar zu sagen, dass es ungerecht ist, dass sie mit ihren Löhnen, ihren Arbeitsplätzen, ihren erworbenen Rechten die Konsequenzen einer Krise zahlen müssen, für die sie nicht verantwortlich sind", sagte Chereque im Hörfunk BFM.

Der Streik begann bereits am Montag, in dem die Professoren und Wissenschaftler in den Universitäten die Arbeit niederlegten. Studenten hoffen, dass der Streik am Donnerstag ihre Ablehnung der Schulreform stärkt. Zaki Marouane 19, Generalsekretär der Lycee Studentengewerkschaft FIDL sagte, “Wir gehen wieder mit Bannern auf die Strasse auf denen steht ‘Wir weigern uns Kinder der Finanzkrise zu sein!

Dienstag, 19. August 2008

Actio et reactio

Das dritte Newtonsche Gesetz: Auf jede Aktion folgt eine gleich grosse Reaktion.

Warum haben die Neocons, und die Oligarchen und die globale Elite die hinter ihnen die Fäden ziehen, Georgien dazu getrieben, die beiden Provinzen welche die Selbstständigkeit wollen, zu überfallen? Saakashvili hätte niemals einen Krieg mit Russland angefangen, ausser er hat grünes Licht aus Washington, Brüssel und Tel Aviv bekommen, in der Meinung sie stehen hinter ihm.

Aber ausser lautstarker Proteste, ist von Seiten der Kriegsanstifter nicht viel gekommen.

Was hat bisher verhindert, dass Georgien ein Mitglied der NATO wird? Es ist die Regel, dass nur ein Land welches keinen territorialen Disput und Ärger mit seinen Nachbarn hat, beitreten kann, denn sonst handelt sich die NATO gleich mit dem neuen Mitglied die Gefahr ein, wegen des gegenseitigen Beistandspakt, in einen Krieg ziehen zu müssen.

Deshalb entwarf die NWO einen Plan, wie man den "territorialen Disput" über Südossetien und Abchasien anders „lösen“ könnte, damit die NATO dann Ja zur Aufnahme von Georgien sagen kann.

Da man über jahrelange Sticheleien die Südossetier und Abchasen nicht überzeugen konnte, sie sollten doch Georgier werden, meinten die Kriegshetzer, wenn man den Friedensvertrag einfach bricht, über Nacht vollendete Tatsachen schafft, in dem man die Abtrünnigen zur Kapitulation bombt oder mit ethnischer Säuberung und Terror sie aus ihrer Heimat nach Russland verjagt, dann wäre das Hindernis aus dem Weg geräumt.

Nur, dieser Plan ist nicht aufgegangen, die Russen haben der NWO einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Georgier hatten wohl den Ball zum Anstoss in diesem Kriegsspiel, aber Russland hat ihnen diesen sofort weggenommen und in einer schnellen Gegenoffensive ein Tor nach dem anderen reingeschossen, mit Endstand 10 zu 0.

In diesem Fiasko haben die Russen den Georgiern das Fürchten beigebracht. Sie haben den Angriff ganz schnell abgewehrt und sind durch ihre Reihen marschiert, wie wenn sie Luft wären. Die Russen haben ihre Panzer und Truppentransporter in Georgien dort hingefahren und parkiert, wo sie es wollten. Die von den Amerikanern und Israelis ausgebildeten und bewaffneten Georgier waren völlig demoralisiert und liefen wie die Hasen davon.

Saakashvili hat so nervös und ängstlich seine Niederlage zur Kenntnis nehmen müssen, dass er sogar in der Öffentlichkeit seine Krawatte gekaut hat. Die in Havard programmierte Marionette hat sich das auch anders vorgestellt.

Die Russen dominieren jetzt das Spielfeld und werden den gewonnen Raum erst wieder freigeben, wenn sie dazu bereit sind, was noch sehr lange dauern kann.

Der UNO-Sicherheitsrat, die NATO und die EU versuchen krampfhaft einen Weg zu finden um ein Foul gegen Russland zu pfeifen, aber es ist für alle sichtbar, die Täter des Fouls sind tatsächlich Georgien, die Ukraine, Israel und die USA.

Die Russen haben sogar ein amerikanisches Waffenlager in Georgien ausgehoben und einen Versuch der USA unterbunden, Waffen unter dem Deckmantel der „humanitären Hilfe“ nach Georgien zu schmuggeln.

Die OSZE hat in Wien gegen die Entsendung von Sicherheitskräften nach Georgien gestimmt, um den Streit zu schlichten. Offensichtlich betrachtet die OSZE Georgien nicht als richtiges Mitglied der EU oder NATO und hat deutlich gemacht, sie müssen alleine mit Russlands Gegenmassnahmen klar kommen, da sie ja den Krieg angefangen und die Verbrechen gegenüber den Südosseten begangen haben.

Dieser „negative“ Entscheid der OSZE ist ein grosser Rückschritt im Bestreben Georgiens, ein Mitglied der EU und der NATO zu werden.

Der ferngesteuerte Hosenanzug wurde wohl von der NWO nach Sotschi geschickt, um Russland die Leviten zu lesen, aber Medvedjev hat die Witzfigur kaum zur Kenntnis genommen und klar die Tatsachen dargelegt, wer der wirkliche Aggressor ist.

Ausserdem muss das Ferkel sowieso den Mund halten, denn georgische Spezialeinheiten sind unter Verletzung der Export-Grundsätze der Bundesregierung mit deutschen Gewehren ausgerüstet worden.

Auch die Reisediplomatie vom weissen Pudel Sarkozy und dem schwarzen Pudel Rice, hat nur lächerlich ausgesehen. Es ist offensichtlich, dass diese Clowns nichts bewirken können und die Russen der NWO richtig eins in den Arsch getreten haben. Die moralische Entrüstung des Westens, ist eindeutig voller Heuchelei und Doppelmoral.

Was mich wundert ist, dass man überhaupt nichts von der anderen NWO-Marionette Gordon Brown hört. Haben die Briten nach den katastrophalen und kostspieligen Abenteuern in Afghanistan und Irak, als „Partner“ der USA, die Nase voll von der Art und Weise wie Washington Länder „demokratisiert“? Denken sie, wir sind sowieso pleite, lassen wir mal die anderen was tun und die Rechnung bezahlen?

Georgi Boy schaut ziemlich dumm aus der Wäsche, weil Russland jetzt das macht was er selber schon seit langem praktiziert, in dem sie sagen: „Wir haben das gleiche Recht präventive Angriffe zu führen, wie die USA es für sich herausnimmt.

Er meinte wohl, die USA ist die einzig Supermacht und kann nach Belieben Länder überfallen und machen was sie will. Jetzt macht er sich in die Hosen, weil Russland möglicherweise als Antwort auf die Umzingelung durch die NATO, demnächst mit Atombomben beladene Langstreckenbomber auf Kuba zum Auftanken landen lassen wird.

Genau wie die Kubakrise 1962 ja nicht von den Russen ausgelöst wurde, sondern, wie die Geschichte zeigt, nur eine Reaktion auf die Stationierung von nuklear bestückten US-Raketen in der Türkei war, ist was heute abgeht nur eine Reaktion der Russen auf eine vorherige provozierende Aktion der Amerikaner.

Die völlig lächerliche Begründung von Bush, die Aufstellung von Raketen in Polen diene nur der Verteidigung, hat Russland mit der Aussage beantwortet, sie überlegen sich die Ostsee-Flotte mit Atomwaffen auszustatten, mit Atomraketen bewaffnete Schiffe und U-Boote im Mittelmeer auffahren zu lassen und Atomraketen in Syrien zu stationieren.

Da schaut die NATO jetzt mit grossen Augen, wie sie ausmanövriert werden. Nur, was dachten sie was passieren würde, wenn sie Russland so aggressiv von allen Seiten umzingeln, Erstschlagswaffen vor ihre Nase aufstellen und dann noch einen Vasallen dazu bringen, russische Staatsbürger zu töten?

Die militärische Zusammenarbeit mit Syrien bedeutet, dass Israel nicht mehr seine arabischen Nachbarn und auch Europa mit seinen „angeblich nicht vorhandenen“ Atomraketen terrorisieren und nötigen kann, um mit allem durchzukommen was sie belieben.

Israel muss sich keine Sorgen über das Phantom von nicht existierenden Atomwaffen im Iran machen, sondern bald über reelle Atomraketen, gleich nebenan in Syrien und vor der Küste.

Dieser Zug wird Israel schachmatt setzten.

Was sagte Medvedjev an die Adresse Georgiens und auch an die NATO: “Wer denkt, er könne ungestraft russische Bürger töten (...), wird eine vernichtende Antwort bekommen.

Russland hat es mit aller Deutlichkeit der NWO gesagt, entweder hört ihr mit dem aggressiven Mist vor unserer Haustür auf, oder es wird für den Westen heisser werden als sie sich das vorstellen können.

Actio et reactio

Mittwoch, 5. März 2008

Die deutsch-französische Zusammenarbeit krankt

Seitdem Sarkozy die Regierung in Frankreich übernommen hat, läuft da nichts mehr.

Offizielle aus Deutschland und Frankreich haben versucht die plötzliche Verschiebung von zwei regelmässigen Treffen der Regierungsvertreter durch Paris zu verharmlosen.

In privaten wie auch nicht so privaten Gesprächen in beiden Hauptstädten wird von einem schwerwiegenden Riss in der wichtigsten europäischen Partnerschaft gesprochen. Offizielle legen die Schuld auf die schwierige Beziehung zwischen Präsident Nicolas Sarkozy und Kanzlerin Angela Merkel.

Da Frankreich im Juli die europäische Präsidentschaft übernimmt, könnte diese Abkühlung der deutsch-französischen Beziehungen nicht zu einem schlechteren Zeitpunkt kommen.

Berlin ist deshalb so genervt, weil Sarkozy vehement den so genannten „Club-Med“, eine Union der Mittelmeerländer, forciert. Ein Treffen der Länder ist für den 13. Juli in Paris geplant und Sarkozy will die Zustimmung dafür von seinen EU-Partnern gewinnen. Merkel meint aber dazu, so eine Organisation ist entweder sinnlos oder eine Ablenkung oder sogar eine Gefahr für die Einheit der EU.

Es gab auch Stress über die unterschiedliche Meinung wie der Euro gehandhabt werden soll, sowie was die Verteidigungs- und Aussenpolitik betrifft. Frankreich hat wiederholt die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank kritisiert, aber selber ihre Verpflichtung, den Staatshaushalt nach den EU-Regeln zu führen, ignoriert. Ausserdem hat Deutschland sich geweigert, bei einer durch Frankreich geführte Eingreiftruppe in Darfur dabei zu sein.

Laut französischen Finanzminister ist Frankreich praktisch pleite und Sarkozy will die EZB sowieso am liebsten privatisieren. Sie würden gerne die Schuldenwirtschaft durch eine inflationäre Geldpolitik bereinigen, statt mit einer Reduzierung der Staatsausgaben. Die „unabhängige“ EZB steht diesen billigen Trick im Weg.

Dazu kommt noch, dass die beiden Staatsführer sich nicht sympathisch sind.

Deutsche Offizielle sagen, das hyperaktive und lautstarke Gehabe des französischen Präsidenten und sein komischer persönlicher Stil würde Frau Merkel irritieren. Anderseits findet Sarkozy Merkel zu überlegt und vorsichtig.

Französische Diplomaten haben sich über Sarkozy beschwert, weil er alle Aspekte der Regierung aufmischen will und die Beziehung Paris-Berlin als unwichtig betrachtet, welche aber seit 50 Jahren das Kernstück der Innen- und Aussenpolitik darstellte. „Für Sarkozy besteht der Westen nur aus den USA und GB“ sagte eine französische Quelle.

Letzte Woche hat Paris ein deutsch-französisches Gipfeltreffen um drei Monate verschoben, welches aber für nächsten Montag in Bayern geplant war. Der Elyseè-Palast gab an, Präsident Sarkozy hätte einen vollen Terminkalender und wäre zu beschäftigt.

Anfang der Woche sagten die Franzosen nur einen Tag vorher, ein Treffen zwischen den Finanzministern Christine Lagarde und Peer Steinbrück ab.

Der angegebene Grund war lächerlich, fast schon beleidigend. Madam Lagarde musste Sarkozy zu einem Gesundheitszentrum in der Provinz und zu einem Luxuswarenhersteller begleiten.

Martin Schulz, der Vorsitzender der Sozialdemokraten im europäischen Parlament sagte: „Ich glaube Sarkozy ist innenpolitisch so tief gefallen, dass es die deutsch-französische Kooperation negativ beeinflusst.

Die Zeitung Le-Monde sagte, was immer für Ausreden verwendet werden, es ist klar, die deutsch-französischen Beziehungen sind Opfer einer „maladie diplomatique“.

Beide Politiker versuchen krampfhaft nun die Spannungen zu kaschieren. So kam Sarkozy zur Eröffnung der CeBit nach Hannover, da Frankreich das diesjährige Partnerland ist.

Merkel betonte bei der Eröffnungsrede, nach offensichtlichen Spannungen im deutsch-französischen Verhältnis, die Bedeutung der Zusammenarbeit beider Länder. Deutschland und Frankreich hätten eine "gemeinsame Verantwortung" für die europäische Einigung, sagte sie. Wenn sich die Nachbarn nicht einigten, "ist es ziemlich schwierig, eine Einigung in Europa zu finden."

Merkel sagte, der französische Präsident zeige schon durch seine Anwesenheit bei der Cebit-Eröffnung, "dass ihm die deutsch-französische Zusammenarbeit wichtig ist". Sarkozy hatte zuvor hervorgehoben, "Europa kann sich einen Bruch zwischen Frankreich und Deutschland nicht erlauben".

Montag, 19. November 2007

Blair for President… nein danke!

Tony Blair soll der erste Präsident von Europa werden. Wie bitte? Schauen wir ihn mal genauer an.

Der Name von Tony Blair ist in den letzten Monaten durch die politische Szene als erster Präsident von Europa gegeistert, mit Aussagen vom Bilderberger Gordon Brown wie „er wäre ein toller Kandidat als Präsident Europas“.

Mit dem neuen EU Reformvertrag, der am 19. Oktober in Lissabon von unseren „Führern“ abgesegnet wurde, ist so ein Amt nun vorgesehen.
Der Faschist Nicolas Sarkozy hat sogar gesagt er wäre der „europäischte aller Briten“.

Ausgerechnet der Kriegshetzer Blair, der uns den illegalen Krieg im Irak gebracht hat, obwohl er wusste, die Beweise gegen Saddam Hussein waren alle gefälscht, soll uns im höchsten Amt vertreten. Er ist neben Bush, der Weltmeister im Verdrehen der Tatsachen und Oberlügner. Schauen wir uns mal an was „Mr. B Liar“ in der Vergangenheit über Europa so von sich gegeben hat, um als Präsident sich zu qualifizieren.

Er war gegen eine europäische Integration.

Damals 1982 bei der Wahl für den Sitz im Parlament für Beaconsfield schrieb er auf seinem Wahlpropagandazettel:

Insgesamt nimmt die EU Grossbritannien die Freiheit die Wirtschaftspolitik auszuführen, die wir benötigen.

Geleichzeit erschien in einer Lokalzeitung folgendes Zitat von Blair:

Ich unterstütze den Rückzug aus der EU.

Und dann weiter…

Wir werden den Ausstieg aus der EU verhandeln, die uns unsere natürlichen Ressourcen wegnimmt und unsere Arbeitsplätze zerstört.

Dann haben wir Blair wie er in einem Interview mit der Zeitung Sun am St. Georges Day (Der Schutzheilige von England und anderen Ländern) 1997 folgendes sagte:

Am Tag der Erinnerung an die Legende vom Heiligen Georg, welcher den Drachen getötet hat, um England zu retten, gibt es einen anderen Drachen, der getötet werden muss, nämlich Europa.

Da Blair nicht nur ein notorischer Lügner ist, sondern ein Meister in Doppelzüngigkeit, hat er seine Botschaft je nach Publikum geändert. Die obigen Worte hat er den Europaskeptikern erzählt, aber gleichzeitig den Europabefürwortern genau das Gegenteil.

Dann war er für eine Integration Europas.

Bei einer Ansprache an das Royal Institute for International Affairs, am 6. März 1996, sagte Tony Blair:

Ich stimmte für den Verbleib Grossbritanniens in der EU 1975. Ich kämpfte innerhalb meiner Partei, damit sie eine Partei für Europa wird. Ich habe keine Zweifel, dass die Zukunft meines Landes am besten im Herzen Europas liegt.

Über das kontroverse Thema des Referendum über eine europäische Verfassung, die ja den Engländern (wie auch den Deutschen) vorenthalten wird, da man ja befürchtet, die Wähler würden diese (zurecht) ablehnen, sagte Blair 1997:

Wenn wir weitere Schritte in die europäische Integration vornehmen, dann müssen die Menschen ihr Sagen mit einer Wahl oder Referendum haben.

Dann machte er eine 180-Grad-Wende 2003, als die Tatsache einer Verfassung immer realer wurde, in dem er dem Parlament sagte:

Ich sehe keinen Grund für ein Referendum über eine neue EU-Verfassung.

Am 21. Juni 2005 brachte Blair seine inbrünstigen Glauben über die Richtigkeit des Krieges im Irak zum Ausdruck und sagte „es war das Richtig zu tun“, und er meinte, wenn er leidenschaftlich über etwas ist, dann soll man doch die Widersprüche gefälligst übersehen.

Ich bin ein leidenschaftlicher Unterstützer Europas. Es gibt einiges Geschwätz, dass alle Europaskeptiker geworden sind. Ich bin kein Europaskeptiker, ich werde nie ein Europaskeptiker sein.

Um diese Botschaft noch mehr in die Köpfe zu hämmern, sagte er zwei Tage später während einer Ansprache, die voll mit Schmalz triefte und mit Theatereffekten vollgespickt war, vor dem Europaparlament:

Ich bin ein glühender Pro-Europäer. Ich bin es immer schon gewesen.

Nein danke „lieber“ Tony, unter einem Präsidenten Europas stellen wir uns was anderes vor, du drehst dich auch mit dem Wind, wie er gerade weht. Einen Lügner, Tatsachenverdreher und Kriegsverbrecher wie dich wollen wir ganz sicher nicht.

Ausserdem, EU ist die Abkürzung für Europas Untergang und du bist der Totengräber. Wenn schon, das gehörst du vor ein Gericht, wegen Kriegsverbrechen und Massenmord.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Sarkozy verliert die Nerven

Der französische Präsident Sarkozy ist aus einem Interview gelaufen und fluchte, als die Reporterin der amerikanischen TV-Sendung „60 Minutes“ ihn über seine Scheidung gefragt hat. Sonst benutzt er die Medien laufend für seine Zwecke, aber bei einer Frage die ihm nicht passte, stürmt er raus und bricht das Interview ab. Man sieht es am Ende des Videos.



Ist das ein Verhalten eines souveränen Staatsführers, wenn er wegen einer Frage schon die Nerven verliert und wegläuft?

Schliesslich ist die plötzliche und ungewöhnliche Scheidung des Präsidenten tatsächlich etwas was die Leute interessiert und nicht „Privatsache“. Ist doch logisch, dass die Reporterin so etwas fragt.

In seinem Wahlkampf hat er laufend seine „heile“ Familie vorgezeigt und dieses Image zu seinem Vorteil benutzt. Jetzt ist ganz plötzlich alles aus mit seiner Frau. Offensichtlich war dieses Familienbild nur eine Show um die Franzosen zu täuschen.

Entweder gibt man eine Antwort, oder man bleibt cool und lässt sie in Leere laufen. Aber diese Reaktion zeigt, Sarkozy ist unfähig, neigt zu falschen Reaktionen und ist leicht aus der Ruhe zu bringen. Und so ein Hitzkopf führt ein Land, welches Atomwaffen hat?

Bevor das CBS-Interview in Paris überhaupt begann, hat Sarkozy schon seinen Pressesekretär einen „Idioten“ genannt, weil er es arrangiert hatte. Was für ein Chef ist denn das, der seine Mitarbeiter in aller Öffentlichkeit erniedrigt?