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Mittwoch, 19. Mai 2010

Zwei Passagiere im Cockpit vor Kaczynski Absturz

Laut polnischen und russischen Offiziellen, die den Absturz der Maschine von Präsident Lech Kaczynski und seinen 93 Begleitern untersuchen, waren mindestens zwei Passagiere vor dem Absturz im Cockpit und es wurden Handy-Gespräche geführt, welche möglicherweise die Instrumente störten.

So sieht die TU-154 aus, nach dem Zusammensetzen der Trümmerteile:

Wow, so ein Foto haben wir von den vier Flugzeugen des 11. September nie gesehen.

Der vorläufige Untersuchungsbericht, der am Mittwoch präsentiert wurde, kommt aber noch zu keinem Ergebnis, was die genaue Ursache für den Absturz der Präsidentenmaschine am 10. April sein könnte.

Die gemeinschaftliche Untersuchungskommission von Polen und Russland hat den Piloten eine Mitschuld gegeben. Sie hätten trotz mehrfacher Warnung vor dichtem Nebel versucht, die Maschine auf dem Flughafen von Smolensk zu landen. Das sagte die Leiterin der Kommission, Tatjana Anodina.

Die Auswertung der Flugschreiber ergab laut Anodina, dass sich kurz vor dem Absturz ausser der Crew "unbefugte Personen" im Cockpit befunden hätten.

Die Analyse hätte gezeigt, dass mindestens zwei Stimmen auf dem Tonband aufgezeichnet wurden, die nicht zur Cockpit-Besatzung gehören. Laut unbestätigten Angaben soll eine Stimme als die von Luftwaffenchef General Andrzej Blasik identifiziert worden sein, der höchste Vorgesetzte der Piloten. Die andere Person ist möglicherweise der Protokollchef des polnischen Aussenministeriums. Die Cockpit-Tür soll auch während des Fluges offen gestanden haben.

Der Dialog zwischen den beiden Personen aus dem Passagierraum und den Piloten wurde noch nicht veröffentlicht, aber die Tatsache sie waren im Cockpit nährt die Vermutung, jemand aus der Entourage von Kaczynski oder sogar er selber hätten die Piloten unter Druck gesetzt, trotz sehr schlechter Sicht zu landen.

Damit wird meine erste Berichterstattung über den Absturz bestätigt, die Besatzung musste höchstwahrscheinlich auf Befehl des Präsidenten landen, damit er an der Gedenkfeier teilnehmen konnte. Diese Nötigung von Piloten trotz Bedenken und gegen alle Sicherheitsvorschriften hat Kaczynski bei einem anderen Flug schon mal gemacht.

Alexej Morosow, Vorsitzender der technischen Kommission des Luftfahrtkomitees erzählte Reportern, einer der Fragen die geklärt werden muss ist, ob das Terrain rund um den Flughafen von Smolensk die Anzeige der Instrumente verfälscht hat. Die Maschine stürzte nämlich in eine Vertiefung, die einen Kilometer vor und 15 Meter unter der Höhe der Landbahn lag.

Die Präsenz dieser Kluft kann einen natürlichen Einfluss auf die Angabe des Radiohöhenmessers haben,“ sagte Morozov. „Das ist einer der Themen an der die technische Kommission arbeitet.

Er sagte auch, die Kommission würde prüfen, ob die Nutzung von Funktelefone an Bord, das Navigationssystem der Maschine des Typs Tu-154 beeinflusst hätte.

Das polnische Mitglied der Kommission Edmund Kilch sagte, die Passagiere hätten „gewisse Vorschläge“ den Piloten gemacht, was aber nach seinem Urteil nicht das Schicksal des Fluges beeinflusst hätte. Er bestätigte aber, er hat die Stimmen nicht selber sich angehört, die innerhalb der letzten 16 Minuten vor dem Absturz aufgezeichnet wurden.

Morosow sagte, die polnische Luftwaffenbesatzung wurde nur wenige Tage vor dem Flug zusammengestellt und sie hätte keine normale Ausbildung bekommen, um mit ungewöhnlichen Bedingungen umzugehen. Am 5. April sei die Radaranlage am Flugplatz Smolensk überprüft und für in Ordnung befunden worden und VIP-Flüge könnten angenommen werden.

Morosow sagte auch, die Tupolew Tu-154 hatte kein technisches Problem und der Tower vom Flughafen Smolensk Nord hätte "zweimal gewarnt, die Sicht wäre 400 Meter und für eine Landung nicht geeignet."

Ungefähr fünf Sekunden bevor die Maschine den ersten Baum traf, hat der Kapitän den Autopiloten ausgeschaltet und drehte in die Kurve für einen zweiten Landeversuch, sagte Morosow. Aus der Aufzeichnung der Blackbox sei zu hören, die automatische Stimme des Bordcomputers hätte „pull up - zieh hoch“ 18 Sekunden vor dem Aufschlag gewarnt und vorher hätte die Besatzung zweimal den Satz „terrain ahead - Gelände voraus“ gehört, sagte Morosow.

Diese Tatsache beweist, die Piloten haben den Boden gar nicht vor sich gesehen und der Computer musste sie warnen, was aber dann zu spät war. Die Besatzung hat den Rat wo anders zu landen ignoriert und ist trotz dichten Nebels und ohne Sicht auf die Landebahn zugesteuert.

11 Minuten vor dem Absturz hat die Crew einer russischen Maschine die Piloten der polnischen Präsidentenmaschine informiert, sie hätten zwei vergebliche Landeversuche gemacht und dann abgebrochen, um wo anders zu landen. Sieben Minuten später hat die Besatzung einer Maschine des polnischen Verteidigungsministeriums, die mit Journalisten 90 Minuten vorher in Smolensk gelandet ist, der Besatzung durchgegeben, die Sicht hätte sich sehr verschlechtert.

Der Pilot der ersten Regierungsmaschine, Artur Wosztyl, sagte in einem Interview mit der polnischen Zeitung "Gazeta Wyborcza", er habe die Piloten der Tupolew via Funk vor dem dichten Nebel gewarnt. Die Sichtweite von 200 Metern machte eine Landung definitiv unmöglich. Er hätte noch landen können, aber dann dreimal mit seinen Kollegen gesprochen, um 8:25, 8:30 und 8:37 Uhr. Zuerst hätte die Sicht 4.000 Meter betragen, dann nur noch 1500 Meter, was bereits das Minimum war. Dann verschlecherte sich die Sicht auf 200 Meter. Wosztyl meint, der Tower von Smolensk hätte ein klares Landeverbot aussprechen müssen.

Nur eins müssen wir wissen, die Fluglotsen können ein Verbot ausprechen so viel sie wollen, wenn ein Pilot landen will dann landet er. Was will der Tower machen, eine Barriere aufstellen? Ich bin auch schon gelandet wo ich nicht durfte. Und? Die haben nur mit mir geschimpft, mehr nicht. Ich sagte dann, haltet eure Klappe, ich bin der "pilot in command" und entscheide. Ausserdem kann man sagen, hab euch nicht verstanden, oder es war ein Notfall, oder wie hier, ich habe den Präsidenten an Bord, was wollt ihr eigentlich?

Es ist anzunehmen, der Pilot stand unter sehr hohem Stress und vor der schwierigen Entscheidung, Präsident Kaczynski und seine ganze Begleitung müssen pünktlich in einer Stunde an der Gedenkfeier teilnehmen, die Presse wartet schon auf ihre Ankunft, deshalb die Landung trotz null Sicht vornehmen. Oder eine Umleitung zu einem anderen Flughafen würde viele Stunden an Verspätung bedeuten, die Zeremonie wäre dann schon längst vorbei, der ganze Flug umsonst.

Der Pilot hat sich offensichtlich falsch entschieden, die Maschine knallte in den Boden und die 96 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Laut der Leiterin der Untersuchungskommission Tatjana Anodina, habe die Untersuchung bisher ergeben, dass "weder ein technischer Ausfall, noch eine Explosion oder ein Brand" an Bord für das Unglück verantwortlich gewesen seien. Auch ein Attentat könne ausgeschlossen werden.

Verwandter Artikel: Polnischer Präsident zwang Pilot zur Landung

RT berichtet von der Pressekonferenz über die vorläufigen Ergebnisse:


Übrigens, ich halte mich nur an Fakten und nicht an den Haaren herbeigezogenen Behauptungen, erfundenen Interviews, gefakten Bildern und falschen Annahmen, wie manche Seiten, die vom Fliegen und Flugzeugen keine Ahnung haben und nur mit Sensationen Geld verdienen wollen oder müssen. Was wird alles behauptet? Explosion nach dem Start, Benzinablassen vor der Landung, manipulierte Landehilfe, künstlicher Nebel, Abschuss durch eine Rakete, Erschiessungskommando im Trümmerfeld usw. Dabei kann man diese Theorie über ein Mordkomplott mit einem Satz widerlegen.

Wieso haben die angeblichen Attentäter gewusst, der Pilot wird nicht die Anweisung der Fluglotsen befolgen, nach Minsk fliegen und dort landen? Wieso wussten sie, er wird trotz der unmöglichen Sicht in Smolensk landen wollen? Wenn er einen Ausweichflughafen angesteuert hätte, was ja aus Sicherheitsgründen normal gewesen wäre, dann hätte der ganze Anschlagsplan sich erledigt. Alle angeblichen Vorbereitungen für einen Mord in Smolensk wären umsonst gewesen. So ein Unsicherheitsfaktor nimmt keiner in Kauf. Oder haben sie den Flugplatz von Minsk auch präpariert, und der in Kiew auch oder der in Vilnius, oder wo immer der Pilot sich hätte frei für eine Landung entscheiden können?

Ach ja, sie haben den Piloten ferngesteuert mit Mind Control und Hypnose gegen seinen Willen zur Landung gezwungen und deshalb den Mord durchführen können. Ja, genau so war es. Sehr clever diese Mörder. Nur eines sagen die Vertreter der Mordversion nicht, wer sind denn die Auftraggeber für den Mord an Kaczynski? Die Russen natürlich, die sind immer an allem schuld, oder nein die eigenen Feinde in Polen, sein Zwillingsbruder der auf ihn eifersüchtig war, oder die EU, weil er sich mit den Lissabon-Vertrag zierte, nein die Amerikaner, wegen der Raketenaufstellung, ja ganz sicher die Zentralbanker, weil er den Zloty abwerten wollte, die Pharmamafia, weil Polen nicht die Hysterie mit der Schweinegrippe mitmachte, nein ganz sicher die Deutschen, wegen der verlorenen Ostgebiete ... habe ich noch jemand mit einem Motiv vergessen?

Und ein Vergleich dieser polnisch/russischen Kommission mit der 9/11 Kommission ist völlig absurd und lächerlich. Präsident Bush hat erst über 1 1/2 Jahre nach dem 11. September 2001 diese auf massiven Druck der Familien der Opfer eingesetzt. Präsident Medwedew hat am selben Tag noch eine einberufen. Der 9/11-Kommissionsbericht hat mit keinem Wort die beiden Blackboxen die gefunden wurden erwähnt und die darin enthaltenen Daten und Sprachaufzeichnungen, welche den offiziellen Ablauf widersprechen, schon mal gar nicht. Die anderen beiden Blackboxen von Ground Zero hat sie ganz unterschlagen. Die US-Regierung verheimlicht alles über die vier Flugzeuge und die NTSB, die zuständige Transportaufsichtsbehörde, durfte gar nichts machen, denn das FBI übernahm den Fall und hält alle Beweise unter Verschluss.

Im Gegensatz dazu wird von den Russen den Polen alles offen dargelegt und sie sind Partner in der Untersuchung. Die Polen haben sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit bedankt. Es sind nur 40 Tage nach dem Unglück vergangen und es liegen schon erste Ergebnisse vor. Wer also einen Vergleich mit der Vertuschungsaktion von 9/11 hier zieht, ist ein Schlechtschwätzer der keine Ahnung hat. Über die Ursache des Absturz von Air France 447 vor einem Jahr haben wir bis heute nichts gehört. Die haben nicht mal die Blackbox gefunden.

Natürlich werden wir tagtäglich verarscht, aber das heisst doch nicht, dass man ein Paranoiker wird und alles, und ich meine ALLES, grundsätzlich anzweifelt und immer einen Mordanschlag vermutet. Man darf doch nicht von einem Extrem ins andere fallen, von jemand der alles glaubt, in jemand der gar nichts mehr glaubt. Man muss doch in der Mitte bleiben und die Geschehnisse abwegen und kritisch nach ihrer Glaubwürdigkeit betrachten.

Übrigens, in Deutschland dürfen Spitzenpolitiker ohne Einschränkung gemeinsam in einem Flugzeug reisen. So flogen Merkel und Köhler im vergangenen Jahr gemeinsam zur Trauerfeier nach Winnenden. Deshalb ist die Frage, warum die polnischen Politiker in einer Maschine nach Smolenks flogen erledigt, denn es ist so üblich.

Nach meinen Recherchen ist das ein tragischer, selbstverschuldeter und fahrlässig herbeigeführter Unfall, an dem der Pilot die Hauptschuld trägt. Es war alleine seine Entscheidung bei null Sicht eine Landung vorzunehmen. Der Bordcomputer hat ihm sogar noch vor der Anährung zum Boden gewarnt. Dann krachte er mit ca. 250 km/h (Landegeschwindigkeit) in den Wald rein. Ist doch klar, dass dann keiner überlebte.

Samstag, 10. April 2010

Polnischer Präsident zwang Pilot zur Landung

Trotz starken Nebel und dem Rat des Flughafens in Smolensk nicht zu landen und einen anderen Ort anzufliegen, bestand der polnische Präsident Lech Kaczynski darauf und zwang den Piloten dazu. Der Tower von Smolensk empfahl Minsk stattdessen anzusteuern. Der Pilot versuchte dreimal vergeblich die Tupolev-154 zu landen und beim vierten Versuch stürzte die Maschine um 8.50 Uhr ca. 1 Km vor der Piste ab. Aus dem Funkverkehr mit dem Tower kann man entnehmen, der Pilot war unter starken Stress. Kaczynski bestand darauf und soll bei ähnlicher Gelegenheit gesagt haben: „Der polnische Präsident kann landen wo immer er will!

Der Pilot der Präsidentenmaschine habe bei nebligem Wetter vier Landeversuche unternommen, sagte der Vizekommandant der russischen Luftwaffe, Sergej Rasygrajew, der Agentur Itar-Tass. Der Flughafen in der Nähe der Stadt Smolensk sei technisch in einwandfreiem Zustand gewesen. Wegen des Nebels soll dem Piloten angeboten worden sein, in der weissrussischen Hauptstadt Minsk zu landen oder nach Warschau umzukehren, berichteten russische Medien. In anderen Berichten heisst es, auch ein Weiterflug nach Moskau sei zur Debatte gestanden.

Ähnlich äusserte sich laut der Agentur Interfax auch ein Vertreter der weissrussischen Luftfahrtbehörde. Die weissrussischen Fluglotsen seien von ihren russischen Kollegen gebeten worden, die polnische Präsidentenmaschine vor dem Verlassen ihres Luftraums darüber zu informieren, dass die Wetterbedingungen für eine Landung in Smolensk ungünstig seien. Dies hätten die Fluglotsen weitergegeben.

Wenige Minuten vorher war eine andere Maschine abgedreht, eine Iljuschin aus Moskau. Deren Pilot sei schon oft in Smolensk gelandet, er kenne das Gelände, die Landebahn und den Platz, schreiben die Nachrichtenagenturen. Zweimal habe er den Anflug versucht, dann aufgegeben und sei nach Moskau zurückgeflogen.

"Die Besatzung hat dann eine unabhängige Entscheidung getroffen, in Smolensk zu landen", sagte der Sprecher der Smolensker Regionalregierung, Andrej Jewsejenkow, im russischen Fernsehen. Offensichtlich stand die Besatzung so unter Druck und hat gegen jede Vernuft und fliegerischen Regeln sich dazu zwingen lassen, dann blieben sie an Bäumen hängen.

Kaczynski wollte unbedingt mit der Delegation an der Gedenkfeier für die Ermordung tausender polnischer Offiziere und Soldaten durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD auf Befehl von Stalin vor 70 Jahren im russischen Katyn teilnehmen. Zur Erinnerung, Josef Stalin war gar kein Russe, sondern hies ursprünglich Iosseb Dschughaschwili und war Georgier, nur damit das Bild zurechtgerückt wird.

Am Mittwoch hatten erstmals die Ministerpräsidenten beider Länder, Wladimir Putin und Donald Tusk, der Opfer von Katyn gedacht und sich als Zeichen der Versöhnung die Hand gereicht. Der russische Präsident Dmitri Medwedew zeigte sich erschüttert über die Katastrophe und versprach Aufklärung. "Mit tiefem und aufrichtigem Mitgefühl habe ich, wie alle Bürger Russlands, die Nachricht von dieser schrecklichen Tragödie aufgenommen", sagte Medwedew nach Angaben des Kreml.

Ausser dem Präsidentenpaar kamen der Vize-Parlamentschef Jerzy Szmajdzinski, Vize-Aussenminister Andrzej Kremer, Armeechef Franciszek Gagor, mehrere Parlamentarier sowie die engsten Mitarbeiter von Lech Kaczynski ums Leben. Auch der Chef der polnischen Zentralbank, Slawomir Skrzypek, ist unter den Opfern. Gestorben sei die "Elite der Nation", sagte Ex-Präsident Lech Walesa.

Medwedew setzte eine Untersuchungskommission unter Leitung von Regierungschef Putin ein. Putin wollte an den Unglücksort reisen und dort auch Tusk treffen, wie die Agentur Interfax am Samstag meldete.

Das ist nicht das erste Mal, dass Kaczynski sich so dickköpfig zeigte und sich mit der Cockpit-Besatzung stritt. Nur, 2008 bei einem Flug nach Georgien hat sich der Pilot durchgesetzt und ist vom ursprünglichen Ziel abgewichen, so dass der Präsident 4 Stunden mit dem Auto fahren musste. Diesmal hat ihn seine antirussiche Haltung das Leben gekostet, denn er meinte wohl, die Aufforderung zur Umleitung sei eine Schikane und nicht wegen der schlechten Sicht, als Präsident könnte er landen wann und wo er will.

Als er im Krieg von 2008 nach Georgien fliegen wollte, um sich solidarisch mit Saakaschwili zu stellen und gegen Russland zu protestieren, sollte sein Flugzeug aus „Sicherheitsgründen“ nach Aserbaidschan umgeleitet werden. Kaczynski befahl damals, dennoch in Tiflis zu landen, was der damalige Pilot, Grzegorz Pietuczak, allerdings verweigerte. Das Staatsoberhaupt warf dem Piloten damals Befehlsverweigerung vor und verlangte seine Entlassung, denn als sein Kommandant würde er bestimmen wo gelandet wird.

Ministerpräsident Donald Tusk verhinderte die Entlassung und Pietuczak erhielt sogar eine Auszeichnung wegen vorbildlicher Pflichterfüllung, er soll jedoch nach dem Vorfall an Depressionen gelitten haben.

Heute ist der Pilot, Arkadiusz Protasiuk 36, wahrscheinlich eingeknickt, was zur Katastrophe und zum Tod aller Insassen führte.

Die Gedenkfeier, an der Präsident Kaczynski unbedingt teilnehmen wollte, sollte um 10 Uhr beginnen. Ein Ausweichen auf einen anderen Flughafen hätte bedeutet, dass die Delegation die Gedenkfeier verpasst hätte. War das der Grund warum der Pilot gezwungen wurde zu landen?

Um Sicht auf den Boden zu bekommen, flog er offenbar viel zu tief. Beim letzten Einkurven auf die Landebahn, als das Flugzeug in Schräglage war und das Fahrwerk unten, berührte dann der linke Flügel die Bäume. Laut Augenzeugen fiel dieser Flügel ab. Dann traf die Maschine die Stromleitung und der andere Flügel brach ab. Dann krachte der Rumpf in den Wald und schlug auf dem Boden auf.

Übrigens, der Flughafen von Smolensk Nord hat KEIN Instrumentenlandesystem (ILS), was eine Landung bei dichten Nebel unmöglich macht. Es gab nur eine militärische elektronische Landehilfe (PRNG), die nicht kompatibel ist, wie der ehemalige polnische Militärpilot Mikhal Fisher dem russischen TV sagte. Ausserdem war der Flugplatz wegen dem Nebel geschlossen und der Tower hat ja deshalb Protasiuk die Instruktion gegeben nach Minsk zu fliegen, was er nicht getan hat.

Die allgemein geltende Regel lautet, nach zwei vergeblichen Landeversuchen wird abgebrochen und der Ausweichflugplatz angesteuert. Es vier Mal!!! zu versuchen ist ein grober Verstoss und völlig unverantwortlich. Ist doch logisch, wer es nach zwei Versuchen nicht schafft zu landen, dann ist es eben nicht möglich, was ja der vierte zeigte. Das Resultat der Untersuchung wird demnach sicher sein, ein "Pilotenfehler".

Die Ministerpräsidenten beider Länder, Wladimir Putin und Donald Tusk, gedenken der Opfer an der Absturzstelle:


Was die Aufnahmen der Absturzstelle für mich zeigen, hier sieht man einen echten Absturz, mit allen Trümmern die man erwarten würde, wie Leitwerk, Rumpf, Flügel, Fahrwerk, Motoren usw. Genau das haben wir weder am Pentagon noch in Shanksville am 11. September 2001 gesehen, wo sich die Flugzeuge komplett in Luft aufgelöst haben. Zwei kleine Löcher, mehr war da nicht. Eins in der Fassade des Pentagon und das andere im Boden. Darin soll laut US-Regierung jeweils eine Boeing 757 spurlos verschwunden sein, die viel grösser ist als eine Tupolev-154? Schon lustig wie die Gutmenschen nicht ihren eigenen Augen trauen, nicht vergleichen können und den Lügen über 9/11 immer noch glauben.

Kommentar zu den Kommentaren: Ich muss feststellen, dass einige von euch hier einen Mordanschlag vermuten und deshalb mir vorwerfen, ich würde nicht darauf eingehen. Ausserdem sind die Russkis sowieso grundsätzlich an jedem Verbrechen schuld, ist ja klar. Oder sind es doch die Amis? Oder war es etwa Brüssel? Das Finanzkartel? Eigene Leute in Polen die an die Macht wollen? Ja was nun?

Ich habe die Fakten geprüft und nichts in dieser Richtung feststellen können. Was ich bisher sehe ist, es handelt sich um einen fahrlässigen, selbstverschuldeten Unfall. Alles was ich sonst höre sind "Gefühle", "Ahnungen", "Mutmassungen" und an den Haaren herbeigezogenen "Behauptungen". So geht das nicht. Wenn man was vermutet, dann muss wenigstens ein winziger Funken an Beweisen vorliegen. Da ist aber nichts, jedenfalls bisher. Ich schaue mir gerne Hinweise auf einen Anschlag an.

Nehmen wir doch diesen Kommentar als Beispiel, den ich zitiere und beantworte:

1. Es gibt wohl keine Fakten aber. Erklär mir mal weshalb eine derarto hochdotierte Delegation in ein und demselben Flugzeug nach Russland fliegt? Das ist mehr als nur grobfarhlässig.

Warum sollen wir das erklären? Frag doch die Polen warum man sie alle in ein Flugzeug stiegen lies. Niemand hat sie dazu gezwungen. Ausserdem fliegt die Air Force One auch mit über 100 Leuten zu Staatsbesuchen. Flugzeuge sind doch das sicherste Transportmittel, wird uns immer erzählt.

2: Weshalb führt Putin die Untersuchung und nicht ein neutraler Staat. ZB Schweden, Schweiz oder Oesterreich.

Seit wann führt ein fremder Staat eine Untersuchung durch? Das hat es in der Geschichte der Flugunfälle noch nie gegeben. Jedes Land ist für die Unfälle auf seinem Territorium zuständig und wird sich eine Einmischung verbitten. Der Zusammenstoss bei Überlingen wurde auch von der BRD durchgeführt und wenn die Österreicher oder Schweizer gekommen wären und gesagt hätten: "Hey, geht mal auf die Seite, wir machen das, wir trauen euch nicht, ...“ muss ich noch mehr sagen? Und Putin wurde als höchste Instanz von Medwedew ausgewählt, als Zeichen der grössten Wichtigkeit gegenüber den Polen, bei der nationalen Empfindlichkeit wegen dem Massenmord in Katyn. Hätten sie irgendeinen Beamten nehmen sollen? Dann heisst es wieder, schaut mal wie unwichtig die Untersuchung für die Russen ist.

3: Kann ein Pilot sich nicht weigern zu landen, auch wenn ein Präsident es befiehlt?

Selbstverständlich kann er das, nur der polnische Präsident hat bereits beim Vorfall in Georgien den Piloten mit Entlassung wegen Befehlsverweigerung gedroht. Der war einem sehr grossen Druck ausgesetzt und hat offensichtlich nachgegeben.

4: Ich bin zig mal in London bei dickstem Nebel gelandet (als Passagier), manchmal gab es einige Minuten oder gar Stunden Verzögerung (Warteschlaufen geflogen) aber man ist immer im berüchtigten Londoner Nebel gelandet.

Und? In London gibt es auch ein Instrumentenlandesystem ILS, in Smolensk eben nicht. Ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Deshalb wurde dem Piloten auch rechtszeitig geraten nach Minsk zu fliegen, was er nicht getan hat.

5: Die Blackbox wir kaum koscher ausgewertet werden.

So, so ... und auf was beruht diese Unterstellung? Gibt es einen Präzedenzfall? Nein, es zeigt nur die Voreingenommenheit.

Für mich stinkt sehr viel ganz offensichtlich zum Himmel.

Ob das für diesen Schreiber zum Himmel stinkt ist völlig irrelevant. Es geht um objektive Tatsachen und nicht um subjektive Gefühle.

Polen galt vor und nach der Oeffnung als Vorzeigeoststaat. Das Land hat wirtschaftlich durchaus reussiert. Polen vermag sicher eine gut und tüchtige Präsidentenmaschiene und einen seriösen gut ausgebildeten Piloten.

Was hat das mit dem Unfall zu tun? Ob Polen so beurteilt werden kann ist Ansichtssache. Die Maschine war technisch in Ordnung und der Pilot war richtig ausgebildet, gut, na und? Er hat in diesem Moment eine falsche Entscheidung getroffen, eine Landung versucht die nicht möglich war.

Phoenix hier muss man ganz genau hinschauen. Genau mit solchen *Unglücksfällen" wird Geschichte geschrieben. Aus der Asche steigt immer, das was man zuvor darin verbrannt hat und nichts anders.

Sehr philosophisch, aber wieder eine Unterstellung, völlig unsachlich und nur eine Meinung.

Was bleibt übrig von diesem Kommentar, der ausdrückt, es wäre kein Unfall? Nichts. Wo sind da konkrete Indizien, es ist was anderes passiert als ein tragisches, selbstverschuldetes Unglück?