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Freitag, 30. Juli 2010

Interview mit Paul Craig Roberts

Paul Craig Roberts 71 ist Doktor der Ökonomie, war Stellvertretender Schatzminister unter Präsident Ronald Reagan, war Mitverfasser der "Reaganomics" Wirtschaftspolitik und ist ein bekannter Journalist, der für alle wichtigen Zeitungen, wie das Wall Street Journal, Business Week, New York Times und viele andere Blätter geschrieben hat.

Er wurde 1989 von der französischen Regierung in die Ehrenlegion aufgenommen und erhielt 1992 den Warren Brookes Award für ausserordentlichen Journalismus. Er wird als einer der besten sieben Journalisten der USA eingestuft.

Er hat als Autor oder Mitautor acht Bücher geschrieben und bei vielen Büchern Kapitel beigetragen. Er hat 30 Mal vor dem Kongressausschuss über die Wirtschaftspolitik referiert.

Dr. Robert ist ein entschiedenen Gegner der Kriege und während der Präsidentschaft von George W. Bush verlangte er seine Amtsenthebung, weil er die Vereinigten Staaten mit Lügen in den Irakkrieg hineinbrachte.

Er kritisiert laufend die Politik Israels und nennt GAZA "das grösste Gefangenenlager der Welt". Die USA, meint er, wir vom Militärisch-Industriellen-Komplex, Grosskonzernen, Wall Street Banken und AIPAC kontrolliert.

Die offizielle Erklärung der US-Regierung über die Ereignisse vom 11. September 2001 hält er für wissenschaftlich nicht haltbar. Er meint, es handelt sich um eine Operation unter falscher Flagge, die von der Bush-Regierung als Kriegsgrund und als Grund für die Einführung des Polizeistaates genutzt wurde.

Über die amerikanischen Medien sagte er, jeder der sich nur über die Presse- und TV-Medien informiert ist völlig desinformiert. Die Bush-Administration hat de facto ein Propagandaministerium errichtet. Die US-Medien werden von fünf Grosskonzernen beherrscht. Amerikaner, die sich auf die völlig korrupten Massenmedien verlassen, haben keine Ahnung was in der Welt passiert, geschweige den Zuhause.

Am 26. März 2010 verabschiedet er sich von seiner journalistischen Arbeit mit dem Artikel "Die Wahrheit ist gefallen und hat die Freiheit mit sich genommen!“ den ich hier übersetzte und veröffentlichte.

Sein letztes Buch hat den Titel: "How the Economy Was Lost: The War of the Worlds" oder "Wie die Wirtschaft verloren ging: Der Krieg der Welten".

In meinem Interview mit ihm sprechen wir über die Ursachen der Wirtschaftskrise, den aktuellen Zustand der USA, über die Kriege, 9/11, was in Zukunft passieren wird und was er uns als Rat empfiehlt, um uns gegen einen möglichen Kollaps der Wirtschaft zu wappnen.

Am Schluss des Interviews sagte er zu mir, wenn er jung wäre, würde er aus Amerika auswandern und es schmerz ihn sehr, dass sein Land faktisch ein faschistischer Polizeistaat ist. Die amerikanische Verfassung wäre total demontiert.

Er spricht übrigens etwas Deutsch, da er wie er mir sagte, für kurze Zeit in Deutschland studierte. Das Interview führte ich in Englisch.

Hier Teil 1:



Teil 2:



3. und letzter Teil:

Dienstag, 15. Juni 2010

Barroso – EU-Länder könnten sich in Diktaturen verwandeln

Der Präsident der EU-Kommission warnt, die Demokratien in Griechenland, Spanien und Portugal könnten zusammenbrechen und sich in Diktaturen verwandeln, wenn sie die Schuldenkrise nicht in den Griff bekommen.

Manuel Barroso informierte Gewerkschaftsführer vergangene Woche und beschrieb das am schlimmste anzunehmende Szenario für die durch die Schuldenkrise betroffenen Länder. Der Zusammenbruch der staatlichen Aufgaben aus Geldmangel, Verlust des Einkommens und allgemeine Notlage, könnte zu massiven Aufständen führen, welche eine Übernahme der Kontrolle durch das Militär notwendig macht.

Der Chef des Europäischen Gewerkschaftsbunds John Monks sagte laut MailOnline, er war „schockiert” über die drastische Warnung von Barroso. „Ich hatte eine Diskussion mit Barroso letzten Freitag, was man für Griechenland, Spanien, Portugal und dem Rest tun könnte und seine Botschaft war unverblümt: 'Schauen Sie, wenn sie nicht diese Sparmassnahmen durchziehen, dann werden die Länder praktisch verschwinden, so wie wir sie als Demokratien kennen. Sie haben keine Wahl, das war’s.'“

Er ist sehr, sehr besorgt,” beschrieb Monks die Stimmung von Barroso. „Er schockierte uns mit einer apokalyptischen Aussicht, von Demokratien in Europa, die wegen der Verschuldung zusammenbrechen.

Es zeigt die Sorge auf höchster Ebene in Brüssel, dass die Wirtschafts- und Schuldenkrise nicht nur zum Zusammenbruch des Euro führen kann, sondern der ganzen EU selber.

Griechenland, Spanien und Portugal, welche vor grossen Problemen der Finanzierung der staatlichen Aufgaben stehen, waren bis in die 70ger Jahren Militärdiktaturen und sie könnten zu dem zurückkehren, wenn die Gesellschaftsordnung zusammenbricht.

So lange ist das gar nicht her und die Generäle könnten sich gezwungen sehen, die einzigen zu sein welche in der Lage sind, die Ordnung wieder herzustellen, wenn die "demokratisch gewählten" Politiker in ihrer Aufgabe völlig versagen und die Bevölkerung nach einer starken Hand ruft.

General Franco war der Diktator Spaniens bis 1975, Georgios Papadopoulos führte eine Militärjunta in Griechenland bis 1973 und Antonio de Oliveira Salazar regierte in Portugal als Dauerpräsident bis 1968.

Es gibt sicher oberste Militärführer, welche die unfähigen Politiker, die ihr jeweiliges Land in den Ruin treiben, nicht mehr länger gewähren lassen wollen und bereit sind im Notfall und im Interesse des Landes die Macht zu übernehmen. Wenn die Panzer aus den Kasernen fahren, wer will sich denen im Weg stellen? Jede Armee hat fertige Pläne für einen Staatsstreich.

Alle drei Länder haben tief greifende Sparmassnahmen angekündigt, was bereits zu Generalstreiks und blutigen Unruhen in Griechenland und Protestmärschen in Spanien geführt hat. Das gleiche auch Italien, Ungarn und Rumänien, wo die Einkommen der Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienst um bis zu 25 Prozent gekürzt wurden.

Massive Kürzungen der Staatsausgaben, bei gleichzeitigem starken Anstieg der Steuern, mit dem damit verbundenen Rückgang des Einkommens und Kampf ums Überleben, könnte zu blutigen Aufständen führen. Wenn Hunderttausende anfangen zu plüdern, dann ist die Polizei machtlos und nur das Militär kann Ordnung schaffen.

Monks warnte, die neuen Sparmassnahmen könnten den Kontinent zurück in die 30-ger Jahre bringen. Er sagte: „Das ist extrem gefährlich. Das ist wie 1931, mit der grossen Depression und wir hatten am Schluss eine Militärdiktatur.

Ich sage nicht, wir sind bereits dort, aber es ist potenziell sehr ernst, nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch.

Monks sagte, die Gewerkschaften in ganz Europa planen einen koordinierten „Tag der Aktion“ gegen die Kürzungen für den 29. September, mit Generalstreiks und Grossdemonstrationen.

Monk antwortet in einem anderem Interview mit der Überchrift "Beängstigende Parallelen zu den 30er Jahren" in ZeitOnline auf die Frage: "Stehen alle hinter Ihrem Streikaufruf, auch die deutschen Gewerkschaften?"

"Die deutschen Gewerkschaften sind in einer sehr schwierigen Position. Deutschland profitiert ja ganz besonders vom Euro, die Arbeitslosigkeit ist niedriger als anderswo. Dennoch gehe ich davon aus, dass alle mitmachen. Sogar die dänischen Gewerkschaften, die sonst sehr pragmatisch sind, planen jetzt Demonstrationen gegen die Regierung.

In der Gewerkschaftsbewegung hat sich grosser Ärger über die Krise und ihre Verursacher an der Wall Street und in der Londoner City angestaut. Die Grundstimmung ist, dass es keinen Hoffnungsschimmer gibt. Wir sollen alle den Gürtel enger schnallen, während die wahren Verursacher ungeschoren bleiben.
"

Bis September muss aber Spanien erstmal gerettet werden, denn das Land ist das nächste grosse Sorgenkind Brüssels, benötigt dringend Hilfe und die EU-Chefs sind in aller Eile gerade dabei ein Nothilfepaket zusammenzustellen, welches in die hunderte Milliarden geht.

Ein Staatsbankrott Spaniens stellt eine viel grössere Gefahr für Europa dar als Griechenland. Der Anteil der Griechen am BIP Europas ist nur 2,5 Prozent, das von Spanien aber 12 Prozent.

Ende vergangenen Monat haben die Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit Spaniens zurückgestuft. Die Investoren haben kein Vertrauen mehr in die Zahlungsfähigkeit des Landes und die Negativspirale geht jetzt dort genau so los.

Die Kreditschulden gegenüber dem Ausland belaufen sich auf 1,5 Billionen Euro, 147 Prozent des BIP. Das meiste ist kurzfristig fällig, 600 Milliarden alleine in diesem Jahr.

Der Kreditmarkt ist zusammengebrochen, keine Bank traut der anderen und sie geben sich gegenseitig kein Geld mehr. Niemand weiss wie viele faulen Kredite in den Büchern der spanischen Banken stehen, der Abschreibungsbedarf muss gigantisch sein. Wahrscheinlich sind die meisten Banken völlig pleite. Hier wird nur noch eine Fassade aufrechterhalten.

Und Italien ist der nächste Kanidat. Im April kletterte die Verschuldung Italiens auf 1,8 Billionen Euro, wie die Notenbank in einem neu veröffentlichten Dossier mitteilte. Dies bedeutet, dass auf jedem der 60 Millionen Italiener eine Schuld von fast 30'000 Euro lastet.

Zur Eindämmung der Rekordverschuldung hat die italienische Regierung vor drei Wochen einen Sparplan in Höhe von 24 Milliarden Euro verabschiedet. Gegen den Plan, der unter anderem die Löhne im öffentlichen Dienst drei Jahre einfriert, ist am 25. Juni ein Generalstreik geplant.

Wenn das kleine Griechenland den Euro und die EU bereits in eine Notlage brachte, was ist erst wenn das grosse Spanien und auch noch Italien in den Schulden ertrinken und gerettet werden müssen? Und dann kommen Portugal, Irland und Grossbritannien noch dazu, von den osteuropäischen Ländern gar nicht zu reden ... das Gewicht der Schulden wird so gross, das kann niemand mehr stemmen.

Montag, 12. April 2010

BIZ warnt, Staatsverschuldung ist am Siedepunkt und explodiert

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel hat vor der ausufernden Staatsverschuldung der Industrieländer gewarnt. Die Gesamtverschuldung der OECD Länder wird 100 Prozent vom BIP übersteigen, was noch nie in Friedenszeiten passiert ist. Drastische Massnahmen wären deshalb notwendig um dies einzudämmen.

In der Zusammenfassung steht im BIZ-Bericht: “Unsere Vorhersagen des Grössenverhältnisses der öffentlichen Schulden führen uns zum Schluss, dass der Weg den die Finanzbehörden in zahlreichen Industrieländern gehen unhaltbar ist. Drastische Massnahmen sind notwendig, um das rapide Anwachsen der aktuellen und zukünftigen Verbindlichkeiten der Staaten einzudämmen und ihre schädlichen Konsequenzen für ein langfristiges Wachstum und Geldstabilität zu reduzieren.

Die BIZ hält sich mit ihrer Beschreibung der kritischen Situation gar nicht zurück und sagt weiter: „... die Nachwirkung der Finanzkrise steht bereit, um die köchelnden fiskalischen Probleme in den industriellen Ökonomien zum Siedepunkt zu bringen.

Das Risiko besteht darin, wenn die Flut an öffentlichen Schulden so weiter geht, werden die Investoren immer höhere Prämien in Form von Zinsen für das steigende Risiko des Staatsbankrott verlangen, was die Situation immer weiter wie in einer Spirale verschlimmert.

Die Frage ist nicht ob die Märkte Druck auf die Regierungen ausüben werden, sondern wann. Wann werden die Investoren anfangen viel höhere Kompensationen für die Übernahme der stetig ansteigenden Staatsschulden verlangen? In einigen Ländern gibt es eine unstabile Schuldendynamik ... eine höhere Verschuldung führt zu höheren Zinsen, was dann zu noch mehr Verschuldung führt ... ist bereits klar am Horizont sichtbar.

Die BIZ schreibt sogar, den offiziellen Schuldenstatistiken der westlichen Staaten kann man nicht trauen: „So schlimm diese fiskalischen Probleme erscheinen mögen, sich nur auf die offiziellen Zahlen zu verlassen ist ganz sicher sehr irreführend.

Ausserdem werden gar nicht die zukünftigen sich stark vergrössernden Verpflichtungen aus der Alterspyramide eingerechnet. „Der rapide älter werdende Bevölkerungsanteil, stellt zahlreiche Länder vor enorme zukünftigen Kosten, welche nicht ganz in den Budgetvorhersagen berücksichtigt sind. Die Grösse der zukünftigen Verbindlichkeiten kann nur erraten werden,“ steht im Bericht.

Die BIZ reklamiert den Mangel an systematischer Datensammlung über die Grösse der nicht finanzierten Versprechen für die Zukunft, welche die verantwortungslosen und kurzfristig denkenden Politiker als Wahlgeschenke wie Bonbons in den letzten Jahren überall verteilt haben. Und von den Kriegs- und Rüstungskosten gar nicht zu reden.

Die tickende Zeitbombe sieht man am besten aus Tabelle 1, über die fiskalische Situation jetzt und der zukünftigen Erwartung. Die Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP in den Ländern wird 2011 im Vergleich zu 2007 wie folgt steigen:

- Österreich von 62 auf 82 Prozent, Deutschland von 65 auf 85 Prozent.
- Griechenland von 104 auf 130 Prozent, Italien von 112 auf 130 Prozent.
- USA von 62 auf 100 Prozent, Grossbritannien von 47 auf 94 Prozent.
- Und der Weltmeister ... Japan von 167 auf 204 Prozent!!!

Interessant ist, Spanien sieht auf en ersten Blick gut aus, aber ein Anstieg von 42 auf 74 Prozent ist enorm!

Wir sehen, die Verschuldung der öffentliche Haushalte wird in den nächsten zwei Jahren explodieren!

Länder wie die USA und UK werden fast 10 Prozent des BIP für Zinsen zahlen müssen. Wenn man sich die Zahlen für 2011 anschaut, dann wird kein EU-Land die Maastricht-Kriterien von 3 Prozent einhalten können, KEIN EINZIGES! Alle sind mit dem doppelten oder dreifachem drüber, am schlimmsten Grossbritannien mit 12,5 Prozent.

Die BIZ sagt, die Staatsverschuldung ist in den vergangenen drei Jahren um 20 bis 30 Prozent in den Industrieländern gestiegen. „Die aktuelle Finanzpolitik ist in keinem Land haltbar. Drastische Verbesserungen in der Struktur der Haushalte wird notwendig sein, damit das Schuldenverhältnis nicht explodiert.

Die durchschnittliche Verschuldung wird 100 Prozent des BIP im nächsten Jahr überschreiten. Solche Zahlen gab es nur kurzzeitig nach dem II. Weltkrieg. Japan kann nur seine extreme Schuldenwirtschaft aufrechterhalten, weil sie auf ein grosses Sparaufkommen der Bürger zurückgreifen kann. Aber, die BIZ sagt, es ist töricht anzunehmen, der Finanzmarkt wird das länger tolerieren.

Der grösste Kandidat für einen wirklich grossen Staatsbankrott, der die Welt erschüttern wird, ist ganz klar Japan. Ist ja nur die zweitgrösste Wirtschaft der Welt. 204 Prozent des BIP nächstes Jahr? Das ist unmöglich. Standard & Poor's hat bereits gewarnt, sie werden die japanischen Bonds herabstufen. Es geht schon los.

Die BIZ kann aber auch keine wirkliche Lösung anbieten.

Die Karre ist so im Dreck, egal was die Staaten machen, es ist falsch. Wenn sie weiter diese Verschuldung betreiben und sogar noch ausweiten, um alle Löcher zu stopfen und Versprechungen zu erfüllen, dann wird eine Inflation oder Hyperinflation nicht zu vermeiden sein. Das Geld ist nichts mehr wert, alle Ersparnisse und Altersrücklagen verschwinden, die Menschen werden verarmen.

Wenn sie umgekehrt extreme Sparmassnahmen einführen und die Zinsen erhöhen, dann wird es keine Erholung geben und die Wirtschaftskrise geht in die nächste Runde, mit noch mehr Arbeitslosigkeit, Streichung der ganzen staatlichen Versorgung, jeder muss für sich schauen, die totale Armut. Es kommt aufs selbe raus.

Also, was machen die Politiker in dieser Situation? Sie stecken den Kopf in den Sand und meinen mit Nichtstun oder nur mit einer jeweiligen Feuerwehrübung, wie gestern, in dem sie Griechenland mit 30 bzw. 45 Milliarden Euro „retten“, wird das Problem einfach verschwinden. Nur, Tatsache ist, nichts ist gerettet, kein Problem ist gelöst, alles ist nur in die Zukunft verschoben worden und der Ballon der Verschuldung wird immer grösser ... bis er platzt. Je mehr es sich aufbläht, je grösser ist der Knall!

Als Reaktion auf die EU-Hilfsaktion ziehen sich die Banken aus Griechenland zurück, denn dadurch ist jetzt offiziell bestätigt, das Land ist bankrott ... ja ist doch klar, wenn sie diese Hilfe benötigen.

Angesichts der Verunsicherung über die finanzielle Stabilität Griechenlands gehen europäische Banken auf Nummer sicher. Einige Häuser haben begonnen, ihre Kreditlinien für griechische Institute zurückzufahren. Die Situation der griechischen Banken in den kommenden Tagen wird sich noch verschlechtern. Dies gilt trotz des nun fest vereinbarten Hilfsprogramms der Euro-Länder für den Notfall.

Die BIZ hat heute die Liste der Gläubigerbanken Griechenlands veröffentlicht. Französische Institute stehen an erster Stelle, mit 76 Milliarden Dollar, dann die Schweizer Banken mit 64 Milliarden und die Deutschen mit 43 Milliarden. Die Banken reduzieren ihren Bestand an griechischen Staatsanleihen und begrenzen ihre Geschäftsbeziehungen mit Instituten des Landes. Es ist also nichts gelöst, es wird nur schlimmer. Jetzt dreht man Griechenland erst recht den Geldhahn zu.

Und was ist mit den anderen totkranken Patienten in der Eurozone? Wird man denen auch jeweils doppelstellige Milliarden nachschmeissen? Wo soll das Geld denn herkommen, wenn ja die Geberländer auch bis über beide Ohren verschuldet sind?

Die Regierungen, Verantwortlichen der Zentralbanken und Finanzministerien haben keine Ahnung was sie tun sollen, laufen wie kopflose Hühner durch die Gegend, haben keinen Plan oder Strategie, sind am Ende. Oder täuschen wir uns und es läuft da was im Hintergrund?

Es verdichten sich immer mehr die Gerüchte, es ist eine Währungsreform geplant. Wie wollen sie sonst aus der ausweglosen Situation rauskommen? Einfach aussitzen und warten? Reset-Knopf drücken ist die eine Möglichkeit. Alle Schulden und damit das ganze Geld, alles was auf Papier steht, ausradieren und von vorne anfangen. Oder Krieg ist die andere. Rechnet mit einem iranischen Pass, der rein zufällig neben dem Ort des nächsten selbstinszenierten Terroranschlags gefunden wird.

Es muss doch jedem klar sein, dass die sogenannte Wohlstandsgesellschaft der letzten 60 Jahre und die ganzen sozialen Errungenschaften, plus zukünftigen Rentenansprüche, nur auf Schulden aufgebaut sind, die irgendwann zurückbezahlt werden müssen. Aber da das nicht geht, sie nie und nimmer getilgt werden können, kommt die grosse Ernüchterung, in dem der Gürtel verdammt eng in Zukunft geschnallt werden muss.

Alle Staaten haben mehr Geld ausgegeben als sie durch Steuern eingenommen haben. Und dieser Trend stieg von Jahr zu Jahr immer mehr. Deutschland hat ein Rekorddefizit für 2009. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen einschliesslich ihrer Extrahaushalte gaben 105,5 Milliarden Euro mehr aus als sie einnahmen. Das sind jeden Tag fast 290 Millionen neuer Schulden. Jeden verdammten Tag!!!

Wir haben alle völlig über unsere Verhältnisse gelebt und Politiker gewählt die uns alles versprochen haben, im vollem Wissen es ist nicht bezahlbar. Die Parteien und Politiker die am meisten gelogen haben, wurden an die Regierung gelassen. Die welche gewarnt und ehrlich waren, hat man abgestraft. Auf dieser Welt gibt es aber nichts gratis, alles hat seinen Preis und die Rechnung muss bezahlt werden, so der so.

Verwandte Artikel: Bitte lügt mich an, ich halts sonst nicht mehr aus, Eine neue Blase muss her, egal wie

Mittwoch, 24. März 2010

Den Österreichern geht es gut, oder doch nicht?

Unter dem Motto: "Sammeln statt vergammeln - verwenden statt verschwenden! Ein Projekt von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3, mit Unterstützung der österreichischen Transporteure" wurde das Verteilen von Lebensmittel an Bedürftige durch die Team Österreich Tafel durchgeführt.

Laut Veranstaltern war die Aktion ein voller Erfolg. Es war zum einen genug Ware da, gespendet von den Supermärkten in den jeweiligen Orten, und über 800 Familien konnten mit vollbepackten Einkaufstaschen voller frischer Lebensmittel nach Hause gehen. Gemeinsam mit knapp 300 "Team Österreich" Mitgliedern haben Rotkreuz-Mitarbeiter für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Wie der Ö3-Reporter Johann Puntigam berichtet, haben die Mitarbeiter der Team Österreich Tafel in Bruck an der Mur in der Steiermark bei der Verteilung der Lebensmittel strahlende Gesichter und einige Überraschungen erlebt. Über 80 Leute aus Bruck seien gekommen. Menschen, die diese Waren auch wirklich nötig haben und sich sehr darüber freuten.

Über 30 freiwillige Helfer haben aus den Supermärkten der Umgebung Waren abgeholt, die nach Geschäftsschluss in der Mülltonne gelandet wären, obwohl sie noch einwandfrei gewesen sind.

Eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern sagte: "Ich finde das super, dass es jetzt so ein Geschäft gibt in Bruck, weil ich bin alleinstehend mit zwei Kindern, ich habe wirklich schwer zum kämpfen, dass ich über die Runden komme. Ich habe viele Tage, wo ich mir nichts kaufen kann, weil ich geldmässig nicht gut da stehe," und strahlte mit vollen Einkaufstaschen in der Hand.

Offensichtlich geht es einem Teil der österreichischen Bevölkerung doch nicht so gut wie durch die Medien und Politikern verbreitet wird und sie sind froh über diese Aktion. Hier haben Private die Aufgabe des Staats übernommen, um den Menschen bei den Grundbedürfnissen zu helfen.

Hier gibts mehr Informationen dazu:

Ein Kommentator der Aktion meinte: "Was mich dabei allerdings nachdenklich stimmt: Unsere Politiker (Farbe egal) betonen bei jeder Gelegenheit, wie reich wir Österreicher sind. Und trotzdem brauchen wir solche Aktionen und Sozialmärkte. Was stimmt da nicht? Da könnte man ja direkt den Eindruck bekommen, unsere Politiker belügen uns."

Das Verteilen von kostenlosen Lebensmittel wird übrigens in vielen westlichen Ländern durchgeführt, wie den USA, Australien, Grossbritannien usw., denn die Bedürftigkeit steigt ständig und viele Menschen können sich nicht mal mehr Nahrung leisten, leiden regelrecht Hunger.

So berichtete ich über eine ähnliche Versorgung mit Lebensmittel der Bedürftigen in meinem Artikel "Hunger in Australien" vor einem Jahr darüber, wo 13 Prozent der Erwachsenen und 15 Prozent der Kinder dort in Armut leben und die Zahlen nehmen zu. 2,4 Millionen Australier haben nicht genug Geld um ihre Grundversorgung sicher zu stellen, wie Wohnung, Bekleidung und Lebensmittel. 15 Prozent der australischen Kinder leben in einem Haushalt mit arbeitslosen Eltern.

Dieser Trend ist in vielen westlichen Ländern so, auch in Europa. Deshalb finde ich die Idee gut und nachahmenswert, wäre etwas für unsere ASR-Stammtische als gemeinnützige Aufgabe in den jeweiligen Städten umzusetzen. Es zeigt nämlich, was uns die Politiker erzählen, es ist alles bestens, uns geht’s gut und es geht sogar wieder aufwärts, stimmt nicht.

Samstag, 6. Februar 2010

Um Griechenland zu retten muss die Bevölkerung büssen

Die griechische Regierung hat ein Sparpaket verabschiedet, welches einschneidende Massnahmen und massive Einschränkungen für die Bevölkerung bedeutet. Deshalb haben die Gewerkschaften zu landesweiten Demonstrationen aufgerufen.

Um die galoppierende Staatsverschuldung aufzuhalten, sollen folgende Massnahmen eingeführt werden:

- 10% weniger Lohn für alle Beamten und öffentlichen Bediensteten
- Eine generelle Reduzierung aller Staatsausgaben um 10%
- Erhöhung der Benzinsteuer
- Allgemeine Steuererhöhungen
- Erhöhung des Rentenalters

Ein Einstellungsstopp und keine Verlängerung von befristeten Arbeitsverträgen im öffentlichen Dienst wurde bereits vorher entschieden, was ein Abbau der Arbeitsplätze bedeutet. Die griechische Regierung hofft dadurch mehr als eine Milliarde Euros einzusparen.

In einer Fernsehansprache am Dienstag forderte Premierminister George Papandreou die Öffentlichkeit und die Opposition auf, seine Sparmassnahmen zu unterstützen. Er sagte: „Das ist der Versuch das Land vor einem Sturz in den Abgrund zu bewahren!

Als Reaktion haben am vergangenen Donnerstag die Steuer- und Zollbeamten für zwei Tage gestreikt und weitere Arbeitskampfmassnahmen werden für den 10. Februar von Beamten, Ärzte, Spitalpersonal und Industriearbeiter erwartet.

Wir haben bereits Opfer gebracht und akzeptieren keine weiteren mehr,“ sagte Argyris Sakellaropoulos, Chef der Gewerkschaft der Zollbeamten.

Der griechische Gewerkschaftsdachverband (GSEE) hat einen Streik für den 24. Februar ausgerufen.

Yiannis Panagopoulos, der Anführer der grössten griechischen Gewerkschaft sagte, die Regierung hat ihr Versprechen gebrochen, das Rentenalter nicht zu verändern, welches 65 für Männer und 60 für Frauen ist

Das Rentenalter zu erhöhen löst keine Probleme,“ sagte Panagopoulos nach einem Gewerkschaftstreffen, wo der Streik beschlossen wurde. Wie die Erhöhung aussehen soll, hat die Regierung noch nicht verkündet.

Griechenland hat Schulden von 294 Milliarden Euro und ein Budgetdefizit von 12,7 Prozent, weit über die 3 Prozent welche von der EU als Maximum vorgeschrieben sind. Deshalb wurde die Kreditwürdigkeit des griechischen Staates auf „Schrott“ herabgestuft.

Insgesamt will Athen 10,3 Milliarden dieses Jahr durch besserer Steuereintreibung, Kostenreduzierung und geringeren Militärausgaben einsparen. Weitere Sparmassnahmen sind vorgesehen.

EZB-Chef Jean-Claude Trichet sagte, die griechischen Massnahmen wären „Schritte in die richtige Richtung.

Gewerkschaftsführer sagen, die Sparmassnahmen sind auf Druck der EU und internationalen Finanzkreisen schrittweise immer schärfer geworden.

Die Bauern sind auch aufgebracht und haben Autobahnen und Strassen um Saloniki blockiert und die Strassen nach Bulgarien und überhaupt im Norden des Landes gesperrt. Kilometerlange Lastwagenkolonnen stehen am Strassenrand und können wegen der Blockade und dem Zöllnerstreik nicht weiterfahren.

Einige Fabriken des Landes sind von Arbeitern besetzt, die ebenfalls gegen die Sparmassnahmen protestieren, wie die von Kanakis in Volos.

Das lustig ist, die Beamten des griechischen Wirtschaftsministeriums, welche die Einschränkungen durchsetzen sollen, haben ebenfalls am Donnerstag für 48 Stunden die Arbeit niedergelegt und den Eingang zum Ministerium in Athen blockiert.

Das ganze Land ist im Aufstand und drückt seinen Protest gegen die Politik der Regierung aus. Die Bevölkerung muss die Probleme ausbaden, die sie gar nicht verursacht hat.

Irgendwoher muss ja das Geld kommen, wenn der Staat völlig pleite ist und es kommt wie immer nur von den schwächsten. Nein, nicht von den Bankstern und Finanzoligarchen, nicht von den Spekulanten und Finanzverbrechern, welche vorher Billionen an Profite eingesackt haben und dann die Weltfinanzkrise verursachten, damit die Steuerzahler sie retten mussten. Jetzt heisst es nochmals zahlen, in dem die, die sowieso am wenigsten haben den Gürtel enger schnallen müssen.

Mich würde es nicht wundern, wenn der Staat die ganze private Altersvorsorge, wie Pensionskassengelder und Lebensversicherung enteignet, so wie es in Argentinien bereits passiert ist. Diese Guthaben sind viel zu verlockend, um nicht verstaatlicht zu werden. Was sich die Menschen mühsam fürs Alter erspart und eingezahlt haben, wird einfach gestohlen.

Wie ich schon oft geschrieben habe, die Finanzkrise ist bewusst gemacht worden, um einen Vermögenstransfer von unten nach oben durchzuführen. Es ist ein gigantischer Raubzug an der Bevölkerung. Ziel ist es die Mittelschicht zu zerstören und eine Masse an Armen zu produzieren die keinen Mucks mehr machen, weil sie ums Überleben kämpfen. Was in Griechenland passiert, werden wir früher oder später auch erleben.

Wie aufsässig und widerspruchsbreit die Griechen sind, sieht man an dem völligen Scheitern der Umsetzung von einem strikten Rauchverbot in Griechenland. Kein Schwanz kümmert sich darum, was die Regierung für Antirauchergesetze auf Befehl von Brüssel beschlossen hat. Die werden völlig ignoriert und der Staat konnte auch keine Strafen deswegen bisher aussprechen. Die haben halt noch Rückgrad und können den Mittelfinger zeigen.

Es sind ja nur die gehorsamen Untertanen der faschistischen EU-Diktatur in Mitteleuropa, die schön brav alles befolgen und sich im Lebensstil einschränken lassen, die Lüge akzeptieren, es gehe um die Volksgesundheit und Volksschädlinge sind auszumerzen. Aber das kennen wir ja alles von früher.

Ich schweife jetzt vom Thema ab, aber ich will mal deutlich sagen, es geht hier nicht um Rauchen oder nicht Rauchen, sondern ob der Staat jeden Aspekt unseres Lebens reglementieren darf und uns wie unmündige Kinder behandeln soll und uns dauernd sagt was gut für uns ist. Wer meint ja, der Staat muss den Leuten alles vorschreiben und von Geburt bis zum Tod mit allem versorgen, weil wir unfähig und zu blöd dazu sind, hat nichts vom Leben begriffen, ist hier nicht richtig, der soll in die Illusion der Matrix zurückgehen, sich am Versorgungsschlauch wieder anschliessen, in die Nährflüssigkeit des Brutkasten legen und weiter dahinvegetieren.

Ich meine nein, dem Staat geht es einen Scheissdreck an was ich mache, der hat mir gar nichts vorzuschreiben, weder was ich denken, noch wie ich leben oder mich verhalten soll. Er muss mich auch nicht durchfüttern, sondern soll mich als mündigen Erwachsenen und freien Menschen betrachten und sich aus meinem Leben komplett raushalten.

Die einzigen die mir was sagen und auch helfen dürfen, sind meine Familie und Freunde. Dafür ist auch diese seit Jahrtausende funktionierende Gemeinschaft da, um sich gegenseitig zu helfen, sich zu kümmern und Geborgenheit zu geben. Wie Crocodile Dundee sagte: „Für was brauchst du einen Psychiater? Hast du keine Freunde?“ Aber die Familie will der Staat auch zerstören, nur noch eine Gesellschaft die aus Singles besteht schaffen, aus gehorsamen, uniformen Individuen die alleine sind, denn er will die totale Kontrolle, das alleinige Sagen und Sorgerecht haben. Das ist übrigens Faschismus.

Dienstag, 26. Januar 2010

WEF-Sicherheitschef begeht Selbstmord

Einen Tag vor der Eröffnung des WEF in Davos, ist der Kommandant der Graubündner Kantonspolizei, Markus Reinhardt, tot in seinem Hotelzimmer gefunden worden. Alle Hinweise deuten auf einen Selbstmord hin, teilte der WEF-Ausschuss der Bündner Regierung mit. Mittlerweile hat sie eine Informationssperre zum Tod Reinhardts verhängt. Die Bündner Staatsanwaltschaft klärt nun gemäss eigenen Angaben ab, ob der Tod Reinhardts auf ein Fremdverschulden zurückzuführen ist.

Markus Reinhardt ist für seinen Schiessbefehl bekannt. Am 26. März 2000 hat ein Präzisionsschütze der Kantonspolizei Graubünden den wild um sich schiessenden Ewald K. mit einem "finalen Rettungsschuss" getötet. Den entsprechenden Befehl hatte der Kommandant der Bündner Kapo Reinhardt erteilt. Er musste sich deshalb wegen vorsätzlicher Tötung vor Gericht stellen, wurde aber im Februar 2002 freigesprochen.

In Graubünden machten immer wieder Gerüchte die Runde, Reinhardt habe ein Alkoholproblem. Er sei mehrfach betrunken zur Arbeit erschienen. Gegenüber dem "Blick" sagt ein Informant: "Ich habe gehört, Reinhardt sei vor zwei Tagen in eine Polizeikontrolle geraten. Er sei betrunken am Steuer gesessen."

Der "finale Rettungsschuss" liess ihn nicht los. "Dieses Erlebnis hat ihn noch immer sehr belastet", sagt der langjährige Freund und CVP-Nationalrat Pius Segmüller zum "Blick". "Er hatte seither gewisse Sorgen. Am Ende war wohl alles zu viel für ihn."

Wer kommt zum WEF?

Zum Jahrestreffen in Davos kommen 2'500 Grössen aus der Wirtschaft, der Politik und von internationalen Organisationen. Davon stammen 1'200 aus Unternehmen, 300 sind Politiker. Rund 1'000 Personen kommen aus andern Bereichen. Vorsitzender am WEF ist Joe Ackermann von der Deutschen Bank. Früher war es Daniel Vasella von Novartis. Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy wird morgen gemeinsam mit Bundespräsidentin Doris Leuthard das WEF mit einer Rede eröffnen.

Aus Deutschland reisen Verteidigungsminister Karl- Theodor zu Guttenberg, Aussenminister Guide Westerwelle sowie Wirtschaftsminister Rainer Brüderle an. Beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum geht es darum, die Lehren aus der Finanz- und Wirtschaftskrise zu ziehen.

Weitere Teilnehmer sind: WTO-Generaldirektor Pascal Lamy, EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn, Melinda French Gates als Co-Vorsitzende, der französische Aussenminister Bernard Kouchner und Wirtschaftsministerin Christine Lagarde, Zentralbankpräsident Christian Noyer, Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva, Chinas Vize-Premier Li Keqiang, Koreas Präsident und Leiter des G20-Gipfels 2010 Lee Myung-Bak, Kanadas Premier und Leiter des G8-Gipfels 2010 Stephen J. Harper, Mexikos Präsident Felipe Calderon, Spaniens Premier Jose Luis Rodriguez Zapatero, Griechenlands Premierminister George A. Papandreou, Polens Präsident Lech Kaczynski, Israels Präsident Shimon Peres, Italiens Wirtschafts- und Finanzminister Giulio Tremonti, Russlands Ministerin für Wirtschaftsentwicklung Elvira Nabiullina, Indiens Strassentransport-Minister Kamal Nath und Japans Wirtschaftsminister Masayuki Naoshima.

Samstag, 23. Januar 2010

EU warnt vor Zusammenbruch des Euro

Die EU-Kommission ist alarmiert und sorgt sich um den Fortbestand der Währungsunion. Die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsländer und die daraus folgenden Ungleichgewichte gäben Anlass zu ernster Besorgnis für die Euro-Zone als Ganzes.

Auch der neue Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, hat vor einem drohenden Zusammenbruch der Euro-Währung gewarnt. „Die Situation ist ernster als jemals in den zehn Jahren nach Einführung des Euro“. Den Grund sieht Mayer in dem faktischen Staatsbankrott Griechenlands, der nur durch die anderen EU-Länder abgefangen werden kann.

Dazu kommen die anderen Länder, die in der Vergangenheit enorme Defizite in ihren Leistungsbilanzen auftürmten, weil sie dank niedriger Zinsen jahrelang auf Pump gelebt hatten. Dazu gehören Spanien, Portugal und Irland, die ebenfalls ausufernde Staatsschulden haben.

Das Haushaltsdefizit Portugals hat sich im vergangenen Jahr auf 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verdreifacht.

Griechenland steht am schlechtesten da und ist am höchsten verschuldet. Für das Jahr 2009 rechnet die Regierung mit einem Staatsdefizit von 12,7 Prozent. Obwohl auch diese Zahl vermutlich geschönt ist, denn die EU-Kommission wirft dem Land die Manipulation seiner Schuldenstatistiken vor und droht deshalb mit einem Vertragsverletzungsverfahren.

Mayer meint, es sei möglich, dass die Währungsunion zerbricht, wenn das Griechenland-Problem und seine möglichen Folgen nicht vernünftig gehandhabt werden.

Die Ratingagentur S&P hat die Schulden Griechenlands als Schrott bewertet. Genau so wird es bald den Ländern Spanien, Portugal, aber auch Irland ergehen, die unter Beobachtung stehen.

Die Zeche zahlt die Bevölkerung

Die EU-Kommission schlägt eine Reduzierung der Löhne und drastische Einsparung im Staatshaushalt der verschuldeten Länder vor. Die Lohnabschlüsse müssten auf die gesunkene Produktivität und den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit Rücksicht nehmen. Im Klartext: Die Arbeitnehmer sollen sich mit geringen Tarifabschlüssen bescheiden, die Leistungen des Staates werden gekürzt, dafür werden die Steuern erhöht.

Paralle dazu könnte durch die Aushilfszahlungen an die Länder, um sie zu retten, eine Inflation im Euro-Raum folgen. Mayer meint, eine Inflation sei „die am wenigsten schlechte Lösung.

Allerdings bestehe durch eine anhaltende Niedrigzinspolitik auch die Gefahr einer neuen Finanzblase. „Wenn es dann noch mal kracht, haben wir in der Tat einen finalen Crash“, gab Mayer zu bedenken. „Es wird nicht möglich sein, noch einmal Steuergelder in Milliardenhöhe in die Märkte zu schiessen. Denn dann hätten wir tatsächlich bald eine Staatsschuldkrise.

Der griechische Staat hat bereits damit begonnen, massenweise Bedienstete zu entlassen und einen Einstellungsstopp verfügt. So wurde die Rekrutierung von 2'584 Vollzeitangestellten durch das Tourismus- und Kulturministerium storniert. 4'000 befristete Arbeitsverträge wurden nicht mehr verlängert.

Die griechische Gewerkschaft des öffentlichen Diensts ADEDY hat deshalb einen 24-stündigen Streik für Mittwoch, den 10. Februar angekündigt.

Die Devisenmärkte spüren auch, mit dem Euro stimmt etwas nicht und deshalb setzt die europäische Währung seine Talfahrt gegenüber den US-Dollar fort und der Kurs steht bei 1,41. Auch der Schweizer Franken hat gegen den Euro wieder ein neues Zehnmonatshoch erreicht mit 1,47.

Kommentar: Ja, da tut sich was. Durch die möglicherweise kommende Geldentwertung in der Euro-Zone, noch höherer Arbeitslosigkeit und niedrigeren Löhnen, werden die EU-Bürger die Rechnung für das Versagen der Politiker, Bankster und Währungshüter zahlen, wie immer.

Die globalen Märkte ziehen sich zurück und Gold und Silber gehen mit. Der Dow Jones hat letzte Woche massiv verloren, 4,1 Prozent, der höchste Verlust seit März 2009 und steht bei 10172,98. Auch der Ölpreis fiel unter 75 Dollar pro Fass. Es wird überall verkauft und in der kommenden Woche könnte es weiter gehen. Die Rally ist zu Ende und es findet eine Wende statt. Meiner Meinung nach gibt es jetzt keine Inflation und Mayer irrt sich in diesem Punkt. Eine Deflation und Schuldenimplosion ist das grösste Problem.

Die Edelmetalle werden weiter etwas verlieren, aber nur kurzfristig. Ein guter Grund für die Zentralbanken von China, Indien und Russland, Gold zu kaufen, um ihre Dollarbestände los zu werden. Der langfristige Trend für Gold ist weiter gut. Vielleicht ist es noch zu früh, aber die technischen Signale zeigen, ein ernsthafter Crash ist wahrscheinlicher als je zuvor.

Kenne deine Feinde - Die Oligarchen:

Dienstag, 19. Januar 2010

Mini-Bilderberg-Treffen in der Schweiz

Das geheime Treffen der Schweizer Elite. Im Nestlé-Zentrum «Rive-Reine» fällen Politiker und Wirtschaftsführer jährlich in einem geheimen Treffen wichtige Entscheidungen. Sie bestimmen was läuft, mit dem grössten globalen Verbrecherverein als Gastgeber:

10vor10 vom 18.01.2010

Das noch grössere Treffen der Weltelite

Zwischen dem 27. und 31. Januar 2010 findet das WEF World Economic Forum in Davos statt. Am jährlichen Treffen sind die wichtigsten Vertreter der Politik und Wirtschaft aus der ganzen Welt anwesend. Das 40. WEF steht dieses Jahr unter dem Motto "Den Zustand der Welt verbessern: überdenken, umgestalten, erneuern". Der franzöische Präsident Nicolas Sarkozy wird die Eröffnungsrede halten.

Das wichtigste Thema das besprochen wird ist aber das Risko des Staatsbankrott diverser Länder. So sagt der Chefökonom der Zurich Financial Services Daniel Hoffmann dazu: "Die Verschuldung der Staaten von 100 Prozent des BIP, wo die Vereinigten Staaten und Grossbritannien sich hinbewegen, und höher, ist ganz klar nicht aufrecht zu erhalten."

"Es gibt das Riskio, die Investoren werden verängstigt sein, sie werden die Aufrechterhaltung dieser Höher der Schulden in Frage stellen ... das Resultat könnte eine Krise der Zahlungsunfähigkeit sein (Sovereign Defaults)."

"Ganz klar sind Dubai und Griechenland die frühzeitigen Warnzeichen, welche ernst genommen werden müssen wo es hingeht", sagte Hoffmann bei einer Pressekonferenz.

Wer unter meinen Lesern als Volksreporter darüber berichten will, kann sich gerne bei mir melden.

Dienstag, 12. Januar 2010

Die EZB denkt über einen Euro-Austritt nach

Die Europäische Zentralbank hat ein Papier mit dem Titel veröffentlicht "RÜCKZUG UND AUSSCHLUSS AUS DER EU UND EMU". Offensichtlich macht man sich ernsthaft darüber Gedanken, was bisher völlig tabu war, den freiwilligen Ausstieg oder sogar Zwangsausschluss eines Mitglied aus der EU und der Währungsunion. Das kann kein Zufall sein, wo doch die ClubMed Länder und speziell Griechenland völlig bankrott sind und unter dem Euro fast zerbrechen.

Das Papier untersucht die Sezession und den Rauswurf aus der Europäischen Union (EU) und der Wirtschafts und Währungsunion (EMU). Darin kommt man zum Schluss, ein Ausstieg aus der EU ist rechtlich möglich, auch schon vor der Ratifizierung des Lissabon-Vertrags, wäre aber kontrovers und einmalig. Ein Verbleib in der EU bei gleichzeitigen Ausstieg aus dem Euro ist rein rechtlich nicht vorstellbar. Obwohl indirekt möglich, ist der Rauswurf eines Mitgliedlandes aus der EU oder EMU rechtlich kaum zu machen.

Bis vor kurzem wären Gedanken über eine Sezession aus der EU als völlig absurd abgetan worden. Das gleiche trifft auf die Währungsunion zu. Die Geschehnisse in letzter Zeit haben aber das Risiko eines Ausstiegs erhöht und deshalb werden mögliche Szenarien durchgespielt.

Die EU und der Euro haben nur Schönwetterperioden erlebt. Was bei einem Sturm passiert, der sich mehr und mehr zu einem Orkan zusammenbraut und bereits an den Randgebieten der EU sein Unwesen treibt, weis niemand. Der Stress auf den stark verschuldeten Ländern von Portugal bis nach Griechenland wird immer mehr zu einer Zerreissprobe.

Die Griechen haben ja schon ihre Zahlen gefälscht als es um den Eintritt in den Euroraum ging. Sie sind ja nur durch Beschiss überhaupt reingekommen. Jetzt können sie aber die wahre Finanzsituation nicht mehr vertuschen und die Katastrophe fliegt ihnen um die Ohren, das Land steht vor dem Staatsbankrott. Die Sorgen um den Zustand der griechischen Staatsfinanzen haben auch Fragen zur Stabilität des Euro insgesamt aufgeworfen. Alle Euroländer sitzen in einem Boot und wenn es ein Leck gibt leiden alle darunter, sinkt der Kahn.

Wie lange kann Deutschland es sich noch leisten und ist dazu bereit, den Euro durch hunderte Milliarden an Ausgleichszahlung für die ertrinkenden Länder am Leben zu erhalten, das ist die grosse Frage. Deutschland hat bereits deutlich gemacht, dass man Griechenland nicht beistehen werde.

Ob die Euro-Länder dem wirtschaftlichen Bankrott eines ihrer Mitgliedsländer tatsächlich tatenlos zuschauen können ist zu bezweifeln. Andererseits in der Not gilt die Devise, rette sich wer kann und man ist sich selbst der Nächste, heisst Griechenland über Bord zu werfen liegt durchaus drin. Oder die Griechen steigen freiwillig aus, um nicht mehr dem monetären Zwang von Frankfurt ausgesetzt zu sein, um frei entscheiden zu können.

Jedenfalls wird die Währungsunion im Laufe des Jahres weiter unter Druck geraten, denn in Portugal, Spanien, Italien, Irland etc. sieht es nicht viel besser aus. Alle diese Länder leiden massiv unter dem Euro, der ihre Wirtschaft zum Teuro, also nicht mehr wettbewerbsfähig macht. Nur ein Ausstieg aus dem Euro und der Rückgewinnung der Währungssouveränität, mit massive Abwertung des eigenen Geldes (so wie früher), kann sie aus der misslichen Lage der Überschuldung bringen und die Wirtschaft ankurbeln.

Dass die EZB über einen Euro-Austritt nachdenkt und ein Papier zu diesem Thema veröffentlicht zeigt, nichts ist unmöglich oder kategorisch ausgeschlossen.

Dienstag, 5. Januar 2010

Warum China gewinnt und Amerika verliert

Während China seine Wirtschaft ausbaut und die Infrastruktur verbessert, gute Beziehungen weltweit mit Ländern durch Investitionen sucht, ist Amerika damit beschäftigt nur durch militärische Macht, durch Drohungen, Tod und Zerstörung das Imperium aufrecht zu erhalten. Zwei völlig unterschiedlich Strategien, von der nur eine gewinnen kann.

Hier eine Auflistung der Unterschiede:

China verkündet die Eröffnung der Bahnstrecke mit dem schnellsten Zug der Welt und zeigt mit dem Wuhan-Guangzhou-Hochgeschwindigkeitszug, dass es in Sachen Hochleistungsbahnen die Nase vorne hat. Anfang Dezember brach ein Testzug mit fast 400 Kilometer pro Stunde den bisherigen Geschwindigkeitsrekord. Die Fahrzeit der 1.068 Kilometer Distanz konnte von bisher neun auf drei Stunden verkürzt werden. In den kommenden drei Jahren plant China 40 weitere Hochgeschwindigkeitstrassen. Dann werden im Reich der Mitte insgesamt 13.000 Kilometer Hochleistungsbahnstrecken zur Verfügung stehen.

Obama verkündet, der Krieg gegen den Terror muss auf Jemen ausgeweitet werden, nach Irak, Afghanistan und Pakistan. Er spricht von einer neuen "Achse des Bösen" und der Kampf gegen die Al-Kaida wird verstärkt. Gleichzeitig sollen die Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen durch Ganzkörperscanner ausgebaut werden. Noch mehr Schikanen gegen die eigenen Bevölkerung. Es wird noch mehr Geld für Krieg und Sicherheit ausgegeben (das man nicht hat) und die Infrastruktur in den USA lässt man verlottern. Der schnellste Zug in den USA schafft gerade mal die 300 Kilometer kurze Strecke zwischen Boston und New York in 3 Stunden. Das war ja schon vor dem II. Weltkrieg mit Dampfloks möglich.

Während China 17 Milliarden Dollar für ein Hochgeschwindigkeitsnetz ausgibt, gibt die USA noch mehr Geld für die Kriegserweiterung in Afghanistan, Pakistan und jetzt neu in Jemen aus.

China baut ein öffentliches hochmodernes Transportsystem, welches das ganze Land verbindet, die Häfen mit den Produktionsstandorten, die arbeitende Bevölkerung mit ihren Arbeitsplätzen. Washington ist nur mit der „islamischen Bedrohung“ und dem „Krieg gegen den Terror“ beschäftigt, der schon seit fast 10 Jahren andauert und Unsummen kostet. Mit der Invasion und Besetzung islamischer Länder sind fast 1 Billion Dollar ausgegeben worden, die der amerikanischen Bevölkerung überhaupt nichts bringt, während China sein ganzes Land modernisiert und die Bevölkerung sehr davon profitiert.

Während das Weisse Haus und der Kongress durch ihre bedingungslose Unterstützung Israels, Duldung des Völkermords an den Palästinensern und eigene Kriegsführung und Besetzung arabischer Länder, die 1,5 Milliarden Moslems völlig vor dem Kopf stösst, sich überall Feinde schafft, die Kriegskosten eine astronomische Verschuldung verursacht und die eigene Wirtschaft zerstört, ist das BIP von China ums zehnfache in den letzten 26 Jahren gestiegen.

Während die USA 1,4 Billionen Dollar den Wall Street Bankern und dem Militärindustrie geschenkt hat, die Staatsverschuldung und Aussenhandelsdefizit sich ständig erhöht, die Arbeitslosigkeit bei tatsächlichen 20 Prozent liegt und die Bevölkerung unter einer Dauerrezession leidet, haben die Chinesen ein Konjunkturprogramm lanciert, welches den Produktions- und Bausektor ankurbelt, was zu einem Wachstum von 8 Prozent führte und die Beschäftigung erhöht.

Während die USA seine Zeit, Ressourcen und Personal für die Kriegsführung einsetzt, ihre unfähigen und korrupten Marionettenregierungen im Irak und Afghanistan durch gefälschte Wahlen gegen die Bevölkerung an der Macht hält, baut China seine Wirtschaftsbeziehungen zu den anderen asiatischen Ländern, aber auch nach Südamerika und Afrika aus und verbessert diese.

Aber nicht nur China zeigt wie man erfolgreich sein kann, sondern andere asiatische Länder sind auch dynamisch. So hat ein südkoreanisches Konsortium den Auftrag zum Bau von Atomkraftwerken in den Vereinigten Emiraten im Wert von 20,4 Milliarden Dollar gerade gewonnen und damit die amerikanischen und europäischen Konkurrenten geschlagen.

China hat Deutschland im Jahre 2009 als "Exportweltmeister" überholt. So hat China bis Oktober Waren im Wert von 957 Milliarden Dollar exportiert, Deutschland 917 Milliarden.

Während die USA über 60 Milliarden Dollar für interne Sicherheit ausgibt und die Grösse ihrer “Heimatschutzbehörden” ständig aufbläht, um potenzielle “Terroristen” zu fangen, hat China 25 Milliarden Dollar in den Ausbau ihrer Energieversorgung mit Russland investiert und gerade die 1'833 Kilometer lange Turkmenistan-China Gaspipeline eröffnet.

Wir sehen wie unterschiedlich die beiden Länder vorgehen. Die asiatischen Staaten, angeführt durch China, werden immer schneller zu bedeutenden Weltmächte, auf Grund ihrer massiven inländischen und ausländischen Investitionen in die Produktion, Transport, Technologie und Bodenschätze. Im Gegensatz dazu ist die USA eine Weltmacht auf dem absteigenden Ast, mit einer verwahrlosten Gesellschaft, zerstörter Industriebasis, die aus einer imperialen Grossmannsucht resultiert, die nur auf eine Wirtschaft aufgebaut ist, welche sich auf die Waffenindustrie und den Finanzspekulationen der Wall Street konzentriert.

Die Amerikaner meinen, man kann ihre Dominanz über die Welt mit Waffengewalt und mit dem Schaffen einer Finanzblase nach der anderen erhalten. Statt in zivile Technologien zu investieren, welche der eigenen Bevölkerung etwas bringt und an die Welt verkauft werden kann, werden Unsummen in militärisches High-Tech reingebuttert, um irgendwelche zerlumpte Haufen von Aufständischen per Fernsteuerung aus der Luft zu bekämpfen, welche Washington als „tödliche Feinde“ betrachtet.

Dazu ist die ganze amerikanische Gesellschaft militarisiert, wer aus seinem Getto raus will hat nur eine Möglichkeit, sich beim Militär zu melden und für das "Vaterland" in den Krieg zu ziehen, eine tragische Alternative. So sind Hunderttausende US-Soldaten im Irak und Afghanistan in den Kriegen, oder sonst wo bei Geheimoperationen auf der Welt im Einsatz. Sie opfern ihre Gesundheit und ihr Leben für nichts. Übrig bleiben eine ganze Heerschar an Veteranen die grossteils invalide sind, die der Gesellschaft nicht mehr bringen können, sondern nur noch kosten.

Während China seine Wirtschaftsstruktur ausbaut, das Inland entwickelt und die Ungleichheit im sozialen Bereich behebt, werden in den USA die Sozialprogramme aus Geldmangel zurückgefahren, der Unterschied zwischen Arm und Reich immer grösser und ausgerechnet der parasitäre Finanzsektor am Leben erhalten, der die Industrielandschaft mit Gewinnmaximierung ausgeschlachtet, zerstückelt und ins Ausland verscherbelt hat. Die ganze Spekulation mit Finanzinstrumente hat weder Arbeitsplätze, Produktivität, noch Wettbewerbsvorteil gebracht, sondern nur Amerika an den Staatsbankrott geführt.

Während die USA in über 130 Ländern Truppen stationiert, die Militärbasen im Nahen Osten, Zentralasien, am Horn von Afrika und Südamerika weiter ausbaut, stellt China den afrikanischen Ländern Kredite in Höhe von 25 Milliarden Dollar zur Verfügung, damit diese ihre Infrastruktur, Energieproduktion, Abbau von Bodenschätzen und Produktionsstätten verbessern können.

China schliesst Verträge die in die Milliarden gehen mit dem Iran, Venezuela, Brasilien, Argentinien, Chile, Peru und Bolivien ab, welche ihr den Zugang zu strategischen Rohstoffen, Mineralien und Landwirtschaftsprodukte sichert. Washington gibt dafür alleine Kolumbien 6 Milliarden Dollar an Militärhilfe, um dort sieben Militärbasen zu bauen, damit man Venezuela bedrohen kann, unterstützt einen Militärputsch in Honduras und beschimpft Brasilien und Bolivien, weil sie mit dem Iran Wirtschaftsbeziehungen unterhalten.

China hat seine Beziehungen mit den dynamisch wachsenden lateinamerikanischen Ländern gefestigt, welche 80 Prozent der Bevölkerung des Kontinents ausmachen. Amerika vergrault alle mit seiner arroganten und bedrohlichen Vorgehensweise, unterstütz korrupten Regime, welche ihre Menschen unterdrücken und von Drogenkartellen durchsetzt sind.

Ja sicher ist China kein Musterknabe was die Menschenrechte angeht, aber Amerika sicher auch nicht. Beide betreiben aktiv die Todesstrafe, um nur ein Beispiel zu nehmen, und beide beuten ihre Arbeiterschaft mit Niedrigstlöhnen aus. Ja China ist eine kommunistische Parteidiktatur, aber die USA eine Demokratie noch zu nennen ist ein Hohn. Die US-Verfassung hat doch keine Gültigkeit mehr. Dort diktieren die Finanzoligarchie, die Konzerne und Wall Street was passiert. Die Wahlen sind doch nur eine Show und Obama ist eine Marionette der Schattenmacht. Die Wahl zwischen Demokraten und Republikaner ist wie die Wahl zwischen Pepsi und CocaCola.

Jedenfalls bombardiert China nicht andere Länder und fällt über sie her, im Gegensatz zum amerikanischen Kapitalismus, der eine monströse Militärmaschinerie unterhält, welche das Land aussaugt, um ihre nie endenden Kriege durchführen zu können. China investiert in Länder die Ölvorkommen haben, die USA greift sie an. China hilft Infrastrukturen in den armen Ländern aufzubauen, die USA zerstört sie und bombt sie in die Steinzeit. China finanziert nicht „ethnische“ Konflikte und organisiert keine sogenannten „Farbrevolutionen“, wie im Balkan, Ukraine und Georgien, um seinen Machteinfluss zu erhöhen und Russland einzukreisen.

China übt seine Macht durch Handel aus, die USA durch Drohungen und Kriege. China ist mit dynamisch wachsenden Ländern verbunden, die USA hat sich mit Drogenkartellen, Bananenrepubliken und aggressiven rassistischen Regime verbündet. China produziert die Konsumgüter der Welt, welche allen zu Gute kommen, während die USA die ganze Welt provoziert, nach seiner Pfeife tanzen lässt und Tod und Zerstörung verbreitet.

Amerika steht vor einer internen Krise die möglicherweise Aufstände auslösen wird, ohne eine Lösungsansatz zu haben. Sie hat keine Beschäftigungsmöglichkeit, weil alle Produktionsstätten ins Ausland exportiert wurden. Nur sich gegenseitig Dienstleitungen mit McJobs anzubieten bringt nichts. Übrig geblieben ist ein gigantischer Schuldenberg und Verpflichtungen, die nicht zurückzahlbar sind. Wie Detroit zeigt, sind viele Städte nur noch Trümmerhaufen, mit leerstehenden Fabriken und verfallenen Wohngebieten, ein Grossteil der Bundesstaaten sind völlig bankrott.

Damit Amerika wieder ein normaler Staat für seine Bürger wird, muss es eine radikale Umkehr vollziehen. Die Kriege müssen sofort beendet und alle Militärbasen aufgegeben werden. Die Träume eines weltweiten Imperiums sind vorbei, weil nicht bezahlbar und von der Welt nicht mehr akzeptiert. Die Industrie muss von Grund auf neu aufgebaut werden, welche die eigenen Bevölkerung versorgen kann. Es müssen öffentliche Infrastrukturen geschaffen werden, welche das Land in die Zukunft bringen. Dieses Leben über seine Verhältnisse, nur von der Substanz, nur durch Schuldenmachen auf Kosten des Rest der Welt, muss beendet werden.

Nur, wer soll die Notwendigkeit einer Wende einsehen, auslösen und umsetzen? Obama? Lächerlich. Der hat ja nichts zu sagen und führt nur die Befehle seiner Kontrolleure aus. Muss eine zweite amerikanische Revolution her, welche die wirklichen Besitzer Amerikas von der Macht fegt? Es gibt gewisse Anzeichen dafür. Aber die Mehrheit der Bevölkerung ist so gehirngewaschen, unterliegt so einem Irrglauben über seine Grösse, hat keine Ahnung in welchem Zustand ihr Land wirklich ist, sie sind kaum dazu fähig. Sie werden ja schon immer durch die Medien dumm gehalten und wachsen in einem falschen Patriotimus auf.

Dadurch wird der Niedergang Amerikas weitergehen und zum unausweichlichen Ende führen. Die Frage ist nur noch wann es passiert. Wenn die US-Militärmaschinerie nicht mehr bezahlt werden kann, die Besatzungssoldaten, Schiffe, Flugzeuge und Panzer wirkungslos werden, dann wird der Zerfall des Imperiums und Rückzug automatisch stattfinden. Das Vakuum welches Amerika hinterlässt wird China füllen, dass die Schachfelder bereits strategisch besetzt hat.

Das Selbstvertrauen der Chinesen und ihre grössere Rolle auf der politischen Weltbühne sieht man an Hand dieser Meldung; China hat den Vorsitz über den UNO-Sicherheitsrat für diesen Monat und hat bei der Gelegenheit Amerika mit seiner Aggression gegen den Iran zurückgewiesen. Der chinesische UNO-Botschafters Zhang Yesui sagte Reportern: "Jetzt ist nicht die richtige Zeit oder der richtige Moment für Sanktionen," und mit einem Veto gedroht. Die Vereinigten Staaten, so wie seine hörigen Vasallen Grossbritannien, Frankreich und Deutschland, wollen strickte Sanktionen gegen den Iran im Sicherheitsrat durchsetzen, aber Russland und China sind dagegen.

China hat jetzt schon gewonnen und Amerika verloren, denn sie müssten nur aufhören die Schuldscheine der Amerikaner zu akzeptieren oder sogar den Dollar über Bord werfen, dann ist Washington und der Dollar sofort fertig. Die USA schulden den Chinesen 1 Billion Dollar, welche sie niemals zurückzahlen können. Deshalb schichten sie langsamen um, versuchen sie was reelles dafür zu bekommen. So war China laut World Gold Council (WGC) der grösste Goldkäufer 2009 mit 454 Tonnen und hat damit seine Reserven auf 1,054 Tonnen erhöht.

Die Chinesen haben Zeit, sie denken in anderen Dimensionen, hatten schon eine Hochkultur, da sind wir in Europa noch in Fellen rumgelaufen. Und denkt dran, jeder fünfte Mensch auf diesem Planeten ist ein Chinese. Man sollte deshalb seine Kinder Chinesisch lernen lassen, dort liegt die Zukunft.

Was auch noch passieren kann, ist was ich schon mal geschrieben habe:

Wir könnten einen richtig grossen Krieg wieder haben, wenn die USA verrückt spielt, wie ein Ertrinkender wild um sich schlägt und ein für allemal entscheidet, ihr könnt uns alle am Arsch lecken und Iran, China oder wer immer eins in die Fresse hauen. „Wenn sie unsere Dollars und Schuldscheine nicht mehr wollen, wie wäre es mit einigen Atombomben?

Verwandter Artikel: Wiederholt Amerika Roms Untergang?

Montag, 28. Dezember 2009

Wie "Ariel" die Kunden betrügt

Hier ein Beispiel wie man mit einer neuen Verpackung den Leuten mehr Inhalt verspricht, der tatsächlich weniger ist. Es geht um Ariel Color mit neuer Flasche aber altem Waschmittel. Auf der Etikette wird 10 Prozent mehr Inhalt versprochen, 18 + 2 Waschgänge. Die alte hatte 20, genau gleich. Die alte Flasche hatte 1,5 Liter Inhalt, die neue nur noch 1,4 Liter. Hier werden die Konsumenten voll verarscht und betrogen. Solche Verpackungstricks sind üblich im Konsumbereich, um eine versteckte Preiserhöhung durchzubringen.

Klickt auf > um die Präsentation zu starten:

Samstag, 5. Dezember 2009

Sechs weitere Banken pleite, macht 130 bis jetzt in Amerika

Trotz Schweingrippepanik und Klimaerwärmungspanik als Ablenkung für die Massen, der Crash des Finanzsystems geht im Hintergrund munter weiter. Die amerikanische Aufsichtsbehörde hat sechs weitere Banken die pleite sind geschlossen, was die Gesamtzahl auf 130 dieses Jahr erhöht.

Die Federal Deposit Insurance Corp. oder FDIC hat am Freitag die AmTrust Bank aus Ohio, die viertgrösste Bank welche ihre Schalter dieses Jahr schliessen musste, mit einer Bilanzsumme von $12 Milliarden und $8 Milliarden an Einlagen, übernommen. Alleine diese Schliessung in Cleveland wird dem Einlagensicherungsfonds $2 Milliarden kosten.

Ebenfalls von der FDIC übernommen sind drei Banken im Bundesstaat Georgia: Buckhead Community Bank in Atlanta, mit $874 Millionen an Bilanzsumme und $838 Millionen an Einlagen; dann die First Security National Bank aus Norcross, mit jeweils $128 Millionen und $123 Millionen; und die Tattnall Bank aus Reidsville mit $49,6 Millionen und $47,3 Millionen.

Dazu noch die Benchmark Bank in Aurora, Ill., mit einer Bilanzsumme von $170 Millionen und Einlagen von $181 Millionen, und die Greater Atlantic Bank in Reston Va., mit $203 Millionen und $179 Millionen.

Alleine in Georgia sind 2009 bisher 24 Banken pleite gegangen.

Durch die Wirtschaftskrise, hoher Arbeitslosigkeit und der Absturz der Immobilienpreise, haben sich die Bankenpleiten beschleunigt und Milliarden aus dem Einlagensicherungsfonds der FDIC gesaugt. Dieser ist schon länger im Minus.

Die FDIC erwartet, dass die Kosten der Bankpleiten auf $100 Milliarden über die nächsten vier Jahre anwachsen wird. Notfalls muss das US-Schatzamt einspringen, also der Steuerzahler, um die Guthaben der Sparer, die bis zu $250'000 pro Konto gesichert sind, zu garantieren.

Ist doch lustig, damit garantieren die Bankunden im Endeffekt ihre eigenen Einlagen.

Der grösste Verlustbringer für die Banken sind die notleidenden Hypothekenkredite, jetzt wo auch immer mehr gewerbliche Immobilien wie Büros und Einkaufszentren leerstehen und die Besitzer ihre Kredite und Zinsen wegen der fehlenden Mieteinnahmen nicht mehr zahlen können.

Aber das gröbste kommt noch wenn die Wirtschaft sich nicht bald erholt. Fast $500 Milliarden an Kredite für gewerbliche Immobilien sind auf der Kippe und werden fällig. Experten rechnen das tatsächlich zwischen 500 und 2'000 Banken in ernsten Schwierigkeiten sind und eine riesige Lawine an Pleiten noch kommen wird.

Mit der Schliessung der 130. Bank in diesem Jahr, sind mehr Banken pleite gegangen als 1992, dem Höhepunkt der Savings-and-Loan Krise. Der FDIC haben diese Pleiten bisher mehr als $28 Milliarden gekostet, im Vergleich zum vergangenen Jahr mit $25 Milliarden und „nur“ $3 Milliarden 2007.

Kommentar: Man kann den amerikanischen Sparern nur raten ihr Geld vorher abzuziehen, bevor auch der Staat die Einlagen nicht mehr sichern kann, denn irgendwann gehts nicht mehr auf, kann nicht endlos Geld in das schwarze Loch reingeschmissen werden. Bald wird es heissen, "sorry, no we can't" und dann steht man vor verschlossenen Türen.

Mittwoch, 18. November 2009

Interview mit Dr. Konrad Hummler (Teil 2)

Hier die Fortsetzung des 1. Teils des Interviews mit Dr. Konrad Hummler, Geschäftsführender Teilhaber der Bank Wegelin & Co, vom 3. November 2009.

Die USA sind völlig bankrott

Laut amtlichen Angaben ist das Defizit der amerikanischen öffentlichen Haushalte am letzten Montag auf über 12 Billionen Dollar gestiegen, das sind 12 Tausend Milliarden! Nach den geltenden Gesetzen ist ein Ansteigen des Haushaltsdefizits über 12,104 Billionen Dollar nicht zulässig. Damit ist die USA praktisch zahlungsunfähig.

Der Oppositionsführer im Senat, Mitch McConnel, sagte, die Regierung von Präsident Barack Obama könne nicht ständig „Geld ausgeben, das sie nicht hat.

Der Kongressabgeordnete Ron Paul sprach im Capitol von einem explodierenden Defizit und er sagte „das Schatzamt ist leer“ und trotzdem wird weiter Geld ausgegeben. „Wo soll das Geld herkommen? Mehr Steuern?“, fragt er. „Die Leute sind selber pleite.

Der Dollar verliert an Wert

Der Fed-Chef Ben Shalom Bernanke sagte am Montag vor dem „Economic Club of New York“, die Zentralbank würde den Fall des Dollars „beobachten“, aber dieses hilflose Gerede haben die Investoren satt und der Dollar fiel auf ein 15 Monatstief, da Bernanke nichts dagegen tun kann.

Die Fed könnte den Dollar stärken in dem sie die Zinsen erhöhen um Käufer für die US-Schuldscheine anzuziehen. Aber wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise wiederholte Bernanke seine Politik, der Zinssatz bei Null wird noch „für eine länger Periode bleiben.

John Ryding, Chefökonom von RDQ Economics, sagte dazu: “Er erwähnte das Problem des Dollars, um es gleich wieder zu verwerfen. Da fällt einem die Kinnlade runter!

Der Dollar hat gegenüber dem Euro seit vergangenen März 16 Prozent an Wert verloren.

Was kann die Zentralbank tun? Mehr Geld drucken? Das würde den Dollar noch mehr entwerten. Umgekehrt, Geld aus dem Kreislauf nehmen? Das würde die Depression erst recht verstärken. Die Zinsen kann die Fed auch nicht erhöhen. Sie sind Schachmatt!

Tatsache ist, die US-Regierung und die Federal Reserve haben das Land über die Klippe gefahren, in eine Lage gebracht die mit den üblichen Placebos nicht korrigiert werden kann.

Die Bundesstaaten sind auch pleite

Aber nicht nur auf Bundesebene ist der Staat pleite sondern die Bundesstaaten auch. Kalifornien verteilt nur noch Schuldscheine um seine Rechnungen begleichen zu können und 10 weitere US-Bundesstaaten sind in der selben Situation.

Es ist sogar so, Kalifornien akzeptiert seine eigenen Schuldscheine nicht, wenn Lieferanten ihre Steuern damit bezahlen wollen. Das ist ein programmiertes Debakel, denn wer will dem Staat dann noch was liefern, wenn er seine eigenen Schuldscheine als Zahlungsmittel ablehnt?

Neben Kalifornien stehen Arizona, Illinois, Michigan, Nevada, New Jersey, Oregon, Rhode Island, Wisconsin und Florida vor dem Staatsbankrott.

Florida hat seinen Arbeitslosenfonds komplett ausgeschöpft und kann die Hilfe an die Arbeitslosen nicht mehr bezahlen. Jetzt wollen die Politiker die Arbeitslosenbeiträge für Firmen um 1'000 Prozent erhöhen!!! Arbeitgeber müssen dann pro Mitarbeiter statt $8,40 über $100,- einzahlen. Noch mehr Entlassungen sind dann die Folge.

Florida schuldet bereits dem Bund in Washington $500 Millionen für einen Kredit um die Zahlungen an die Arbeitslosen überhaupt aufrecht erhalten zu können.

China hat Amerika an den Eiern

Warum hat Obama eine Asienreise gerade unternommen? Weil er auf Betteltour gehen musste. Er muss die Asiaten, speziell die Chinesen, um Geld anpumpen bzw. sie überzeugen den Dollar nicht fallen zu lassen. Die Chinesen sitzen auf einen Berg von 1,2 Billionen Dollar und kontrollieren damit das Schicksal der amerikanischen Währung. Die sogenannte Supermacht Amerika ist in der Hand der Chinesen und tatsächlich nur noch eine leere Hollywood-Fassade.

Die Asiaten schichten langsam aber sicher ihre Dollarbestände um, kaufen reale Werte auf bevor der Dollar völlig Bach ab geht, wie ganze Branchen, Firmen, Immobilien, Rohstoffe und auch Gold.

Der Goldpreis steht auf Rekordhöhe, aktuell bei 1'145 Dollar die Unze, ist in den letzten 14 Tagen um 5 Prozent gestiegen.

50 Millionen Amerikaner leiden an Hunger

Wie die Washington Post gestern berichtet, ist die Anzahl Amerikaner welche zu wenig zu Essen haben auf ein noch nie da gewesenen Höchststand. 50 Millionen Menschen, einschliesslich jedes vierte Kind, bekommen nicht genug Nahrung.

Die steigende Arbeitslosigkeit und die daraus resultierende Armut und andere Auswirkungen der Wirtschaftskrise haben den Zugang zu Lebensmittel für die Bevölkerung drastisch sinken lassen, wie das US-Landwirtschaftsministerium meldet.

Wie der Bericht zeigt, sind speziell Familien mit Kindern davon betroffen. Im Jahre 2008 lebten 17 Millionen Kinder oder 22,5 Prozent in Familien wo es an Essen mangelt, 4 Millionen mehr als im Jahr davor. Und die Anzahl Jugendliche welche Hunger leiden stieg von 700'000 auf 1,1 Millionen.

Bei den Amerikanern aller Altergruppen haben mehr als 16 Prozent oder 49 Millionen kein regelmässiges Essen, im Vergleich zu 12 Prozent im Vorjahr. Die Verschlechterung der Lebensmittelversorgung war noch nie so krass wie jetzt.

Es ist ehrlich gesagt sehr bestürzend,“ kommentierte James D. Weill, Präsident des in Washington sitzenden Food and Action Center die Zahlen.

Die offizielle Arbeitslosenzahl in Amerika wird mit 10,5 Prozent angegeben, aber tatsächlich sind mindestens 17 Prozent ohne Job und damit in Not.

Was ist die Lösung?

Die Amerikaner müssen realisieren, der „American way of life“ ist vorbei. Der Traum hat sich in einen Albtraum verwandelt. Sie können nicht mehr wie bisher auf Kosten der restlichen Welt und völlig über ihre Verhältnisse leben, jeden Tag 3 Milliarden Dollar mehr ausgeben als sie erwirtschaften.

Sie müssen sofort die Kriege beenden welche sie ausbluten. Sie müssen ihre Soldaten aus den 130 Ländern wo sie stationiert sind zurückziehen. Dieses Supermachtgehabe ist erledigt, nicht mehr bezahlbar, sonst erleben sie den gleichen Zusammenbruch wie die Sowjetunion es in den 90gern durchmachen musste.

Astronomische Summen werden für die Rüstung, der weltweiten Kriegsführung, der imperialen Machtausübung und selbstverständlich auch für die Rettung der Banken ausgegeben, aber für die Wirtschaft und Bevölkerung ist nichts da, die lässt man verrecken.

Ich sehe nur eine Möglichkeit, die Notbremse muss gezogen werden, das System muss man durch ein neues ersetzen, welches der Bevölkerung dient und nicht nur der Wall Street. Die Bankster haben es komplett ausgehöhlt, pervertiert und zerstört. Die blutsaugende Finanzoligarchie muss total entmachtet und zerschlagen werden, für immer!!!

Wenn das nicht endlich in die Köpfe geht, dann wird es nur noch schmerzhafter aber auch blutiger enden. Wann werden die Amerikaner endlich wütend? Ein Aufstand könnte folgen. Die Frage ist, wie werden wir von diesem Niedergang betroffen und wie können wir uns retten? Es könnte sein, die verrückte Machtelite in Amerika sieht nur noch einen Ausweg, einen grossen Krieg anzufangen.

Wie ich bereits am 14. Juni 2007 schrieb: „Wenn sie unsere Dollars und Schuldscheine nicht mehr wollen, wie wäre es mit einigen Atombomben?

Freitag, 13. November 2009

Bill Clinton ist an der Weltfinanzkrise schuld

Wenn man die Schuldigen für den Kollaps des Finanzsystems sucht, dann muss man 10 Jahre zurückgehen, denn am 12. November 1999 unterschrieb Präsident Bill Clinton das Gesetz zur Aufhebung des Glass-Steagall Act. Dieses 10-jährige „Jubiläum“ können wir heute „feiern.“ Damit war die Beschränkung der Banken in ihrer Geschäftstätigkeit die seit 1933 galt aufgehoben und sie konnten ihr Spielkasino eröffnen, welches zu risikoreichen Spekulationen und dann zum totalen Desaster führte.


Bill Clinton nach der Unterschrift zur Aufhebung des Glass-Steagall Act, rechts neben ihm Robert Rubin, ganz links Alan Greespan

Demnach ist Präsident Bill Clinton der Hauptschuldige an der Finanzkrise, denn mit seiner Unterschrift hat alles begonnen.

Selbstverständlich war Bill Clinton nicht alleine in seiner Entscheidung, sondern er führte nur die Befehle aus welche ihm von seinen Kontrolleuren vorgegeben wurden. Die wirkliche Macht haben die Wall Street Banker und dahinter die Rockefeller und Rotschilds, sie wollten den Glass-Steagall Act verschwinden sehen, um ihren Raubzug endlich ohne Einschränkungen durchziehen zu können. Ausgeraubt wurde der amerikanische Steuerzahler und selbstverständlich auch wir in den anderen westlichen Ländern als Folge.

Verkauft hat sich Clinton bisher als Heiliger, der in seiner Amtszeit alles richtig gemacht hat und so wird er auch von den Medien bisher gefeiert. Er hat auch viele Fans die diese Märchen glauben und ihn bewundern. Tatsächlich war er aber einer der schlechtesten Präsidenten welche die USA je hatte, denn er ist nicht nur im Endeffekt für die Finanzkrise verantwortlich, sondern er hat auch den Balkankrieg verursacht, und letztendlich auch für alles was zum 11. September 2001 führte, mit dem „Krieg gegen den Terror“, die Polizeistaatsgesetze und die Angriffskriege gegen Afghanistan und dem Irak. Sein Nachfolger George W. Bush erbte „nur“ diese Politik und führte sie dann auf schreckliche weise aus.

Und Barack Obama ist nicht besser, er wird genauso von Wall Street und den selben Hintermännern kontrolliert. Er ist rundherum von Bankstern umgeben und ihre Marionette.

Wenn man es genau nimmt, dann war spätestens die Ermordung von Präsident John F. Kennedy 1963 der Anfang vom Ende der Demokratie, ein Putsch der Schattenregierung, sie übernahmen die Macht in Amerika. Sie zeigten damit, sie können einen Präsidenten am helllichten Tag in den Kopf schiessen, einen Sündebock als Täter bestimmen, alles vertuschen und ihnen passiert nichts. Eine grössere Machtdemonstration gibt es nicht.

Kennedy musste weggeräumt werden weil er die Macht der Geldelite brechen wollte. Er hatte beschlossen die Geldschöpfung aus den Händen der privaten Zentralbank Fed wieder zurück an den Staat zu geben. Er genehmigte die Ausgabe von 4 Milliarden Dollar durch die Regierung, bekannt als „United States Notes.“ Das war sein tödlicher Fehler. So etwas lassen sich die wirklichen Besitzer der Welt nicht gefallen. Der letzte vor ihm der das versuchte war Präsident Abraham Lincoln, in dem er die Banken im Jahre 1862 umging und die Ausgabe von 450 Millionen Dollar durch die Regierung, bekannt als „Greenbacks“, genehmigte. Beide wurden durch einen „Einzeltäter“ ermordet!

Ab Kennedy war und ist jeder Präsident nur ein Schauspieler welcher eine Rolle spielen darf und das vorgegebene Drehbuch befolgen muss. Sie wissen was ihnen passiert wenn sie nicht spuren. Und tatsächlich, mit Ronald Reagan haben sie sogar einen echten Hollywoodschauspieler dann eingesetzt. Damit haben sie der Welt klar und deutlich gesagt was das Präsidentenamt wirklich ist. Das Weisse Haus ist nur eine Bühne auf der sie die Puppen tanzen lassen. Die Realität ist absurder als man es sich je ausdenken kann.

Geld regiert die Welt, so war es immer schon und so ist es bis heute.

Jetzt, die Leute welche hinter Bill Clinton diesen gigantischen Diebstahl auf Kosten des amerikanischen Steuerzahlers im Namen von Rockefeller und Rothschild initiierten, waren der Fed-Chef Allen Greenspan und Finanzminister Robert Rubin. Sie waren die Hauptakteure um den verhassten Glass-Steagall Act zu beerdigen. Dafür bekamen sie von Wall Street ein Budget von 100 Millionen Dollar für Bestechungsgelder um die Kongressabgeordneten und Senatoren mit Lobbyarbeit zu „überzeugen“ diesen aufzuheben. Peanuts für sie wenn man bedenkt, dass sie Billionen dadurch einsacken konnten. Ja, Billionen nicht Milliarden!

Die Karriere von Greenspan hab ich bereits in anderen Artikel beleuchtet. Aber wo kam Robert Rubin her? Dreimal dürft ihr raten. Von Goldman Sachs natürlich, wo denn sonst. Er war deren Chef bevor er Finanzminister für Clinton wurde. Nach seiner Amtszeit, oder besser gesagt, nachdem er seine Auftrag erfüllt hatte, ging er 1999 dann zur Citigroup, dem Bankengiganten der alles repräsentiert was im amerikanischen Finanzwesen falsch läuft.

Bei Citigroup profitierte dann Rubin von der Aufhebung des Glass-Steagall Act mit der völligen Liberalisierung des Bankensystems, was er als Finanzminister veranlasst hatte. Er übernahm 1 Billion Dollar an Kundeneinlagen welche von der FDIC, also von amerikanischen Staat, gesichert waren und fing damit an risikoreich wie wild zu spekulieren. Er wusste, der amerikanische Staat würde am Ende alle seine Verluste tragen und nicht einfach die Bank implodieren lassen, denn sie war „too big to fail“.

Zur Erinnerung, der Glass-Steagall Act war ein Gesetz welche nach der letzten grossen Weltwirtschaftskrise extra als Lehre daraus geschaffen wurde um das Risiko der Investmentbanken von den Retailbanken welche Kundengelder verwalten zu trennen. Der Sinn war, wenn jemand spekulieren will dann soll er das mit seinem eigenen Geld machen aber nicht mit den Spareinlagen der treugläubigen Kunden.

Wall Street versuchte bereits seit den frühen 80ger Jahren den Glass-Steagall Act zu eliminieren, als sich das Geschäftsmodell der Finanzindustrie veränderte, von einem welches Beratungsdienste an Investoren anbot, zu einem welches sich auf Geschäfte mit hohem Risiko konzentrierte, da der Handel mit komplexen Derivaten viel höhere Gewinne versprach. Sie wollten auf den riesen Pott der Kundengelder zugreifen, diesen auch noch plüdern, um damit noch mehr Geld zu machen.

Aber Rubin erreichte die Abschaffung des Glass-Steagall Act nicht alleine, sondern Wall Street überschüttete die Kongressabgeordneten und Senatoren beider Parteien mit Zuwendungen und Wahlkampfspenden und kaufte damit ihre Stimmen. Die Abgeordneten wurden davon „überzeugt“, die Zukunft der Finanzindustrie liege in der Kombination des traditionellen Bankwesens mit Investmentbanking unter einem Dach, damit diese Firmen alle Arten von Produkten anbieten können, was ein Schritt in die „finanzielle Modernisierung“ zum "Wohle" der Kunden verkauft wurde.

Die gleiche Liberalisierung lief dann in Europa ab, wo Versicherungskonzerne Banken kauften oder umgekehrt und zu "Gesamtdientsleister" verschmelzten.

Als Rubin dann das Steuer bei Citigroup übernahm, wurde diese Bank der grösste Erschaffer der Hypothekenkreditblase, in dem jeden Amerikaner die Möglichkeit gegeben wurde sein „eigenes“ Heim zu besitzen. Egal ob man es sich leisten konnte oder nicht, jedem wurde ein Hypothek genehmigt. Das gefiel den Politikern sehr, denn von da an musste man sich nicht mehr sein Haus jahrelang hart verdienen und ersparen, sondern es wurde quasi zu einem "Bürgerrecht" und das verkauften die Politiker als ihren Erfolg. Die Wirtschaft und der Konsum boomte, alle waren zufrieden, ein trügerischer Aufschwung.

Nur das Risiko war jetzt nicht mehr bei den Bankern welche die Kredite jedem einfach nachgeschmissen haben, sondern lag im Endeffekt beim Staat, bzw. beim Steuerzahler. Das heisst, die Banker und überhaupt alle die in diesem Systems involvierten waren profitierten immens von der Blase, kassierten riesen Gehälter, Boni, Provisionen, Courtagen usw. nur am Ende bezahlten die Eigenheimbesitzer bzw. die Steuerzahler selber die Gesamtrechnung. Es war eine künstliche Blase, ein Pyramidenspiel.

Wall Street ging dann her und kaufte en masse die Hypothekenkredite auf und verpackte sie in Wertpapiere mit wunderschön klingenden Namen, die dann noch durch die Bündelung, Verschleierung der wirklichen Risiken, aber auch durch Bestechung von den Ratingagenturen mit „AAA“ also mit der höchsten Sicherheit bewertet wurden. Alles auch durch die US-Aufsichtsbehörden genehmigt und sanktioniert. Diese strukturierten Produkte wurden dann an die "dummen" europäischen, japanischen und sonstigen Banken verkauft, welche keine Ahnung hatten was sie da erwarben, bzw. es gar nicht wissen wollten. So wurden die Risiken auf die ganze Welt verlagert. Mit dem Handel dieser Papiere verdiente Wall Street noch mehr Geld.

Bis dann die Realität einsetzte und die Zinsen für die Hypotheken von den amerikanischen Hausbesitzern nicht mehr bezahlt werden konnten.

Greenspan hatte nämlich in der Zwischenzeit die Zinsen erhöht, ausserdem setzen automatisch Zinserhöhungen ein, denn man hatte die Hypothekenverträge mit Lockvogelangebote den Ahnungslosen angedreht, wobei die Zinsen für die ersten zwei Jahre niedrig blieben, aber dann auf Marktniveau anstiegen. Die Schuldner kamen ihren Zahlungen nicht mehr nach, die Kredite wurde notleidend und es kam zu Zwangsversteigerungen. Das ganze lief bei Millionen von Hausbesitzern ab, was eine gigantischen Kollaps verursachte.

So begann die Finanzkrise 2007 als die Banken welche diese „subprime“ Papiere in Händen hielten realisierten, das Zeug ist ja gar nichts wert. Sie mussten gigantische Abschreibungen in ihren Bilanzen vornehmen und den Staat musste einspringen.

Jetzt haben wir die Situation, dass die ganze Weltwirtschaft in einer Krise ist, die Arbeitslosenrate in Amerika bei echten 17 Prozent liegt, in Europa wie in England und Spanien auf ähnlichen Niveau und es kein Zeichen der Besserung gibt. Eine US-Bank nach der anderen kollabiert und Citigroup ist das grösste Opfer, sie haben so viel Geld verloren sie mussten mit zweistelligen Milliarden an Hilfsgeldern und Garantien gestützt werden und der amerikanische Staat ist mittlerweile grösster Anteilseigner. Die gleichen Rettungsaktionen liefen auch in Europa ab.

Wenn der Staub sich legt und die Sicht dadurch klarer wird, dann wird die Abschaffung des Glass-Steagall Act unter Clinton mit Hilfe von Greenspan, Rubin und den ganzen Wall Street Verbrechern als DIE Ursache für das Desaster zu Tage kommen.

Und? Wurde Robert Rubin für seine kriminellen Handlungen bestraft? Natürlich nicht. Er musste nur aus dem Vorstand der Citigroup im Januar 2009 gehen und konnte sogar über 126 Millionen Dollar die er für diese "Leistung" bekam mitnehmen.

Die Medien geben die Schuld für die Bankenkrise, für den Kollaps des Finanzsystems und die Rettungsaktionen durch den Steuerzahler alleine den kriminellen und gierigen Bankern. Das ist nur ein Teil der Story. Wall Street benötigte Komplizen und das waren die Politiker und die Regierungen selber, die davon profitierten. Sie sind ein untrennbares Paar und schlafen im gleichen Bett. Diese Beziehung funktioniert bestens für beide Seiten.

Nur für den Rest von uns, wir werden den Preis dafür ewig bezahlen.

Das verbrecherische ist, das keine Lehre aus dieser Krise bisher von der Politik gezogen wurde. Sie haben nicht den Glass-Steagall Act wieder eingeführt, keine Gesetze beschlossen um die Banken wieder aufzuteilen und zu zerschlagen, damit so eine Katastrophe nicht mehr passieren kann. Im Gegenteil, sie haben erlaubt, dass die Banken noch gigantischer und noch mehr spekulieren können. Ja, sie haben ihnen sogar Billionen an neuem Spielgeld für das Kasino gegeben und die Bankster wissen, wenn das auch verzockt ist wird der Staat wieder zur Rettung kommen.

Die Politiker haben einfach nicht kapiert; wenn man “too big to fail” ist dann ist man “too big!!!” und deshalb wird sich die Krise wiederholen, nur dann in einem noch grösseren Ausmass, in einer Grössenordnung welche sogar die Staaten in den Bankrott treibt.

Danke Bill Clinton, du hast mit deiner Unterschrift vor 10 Jahren diese kriminellen Handlungen der Banken genehmigt. Du bist nicht nur ein Kriegsverbrecher wegen dem illegalen Balkankrieg der NATO und der Uranmunition die dort verschossen wurde, hast 500'000 tote Kinder im Irak wegen deiner unmenschlichen Sanktionen auf dem Gewissen, sondern bist auch mitverantwortlich für den grössten Diebstahl aller Zeiten unseres Volksvermögens und damit unserer Zukunft.

PS: Robert Rubin zählt neben Paul Volcker zum engeren Kreis der wirtschaftspolitischen Berater von Präsidenten Barack Obama. Die gleichen Typen welche die Krise verursacht haben sitzen wieder am Ruder.

Montag, 9. November 2009

Interview mit Dr. Konrad Hummler

Am 3. November 2009 hatte ich Gelegentheit mit Dr. Konrad Hummler, Geschäftsführender Teilhaber der Bank Wegelin & Co, ein Interview zu führen. Wegelin & Co. Privatbankiers gilt als älteste Bank der Schweiz. Der Ursprung des heutigen Bankhauses datiert vom 1. März 1741. Der Hauptsitz ist St. Gallen, weitere Vertretungen sind in Zürich, Bern, Lausanne, Lugano, Schaffhausen, Basel, Genf, Locarno und jüngst auch Chur.

Dr. Hummler ist eine besondere Persönlichkeit mit einer anderen Meinung als sonst üblich und er vertritt sie auch sehr stark. Obwohl er Präsident der Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers, Mitglied des Bankrats der Schweizer Nationalbank, Verwaltungsrat der Neuen Zürcher Zeitung ist und in anderen Gremien sitzt, ist er gegenüber vielen "alternativen" Ansichten sehr aufgeschlossen.

Hört euch an was er an ehrlichen, erfrischenden und überraschenden Aussagen macht.

Teil 1:


Hier gehts zu Teil 2 ...

Samstag, 24. Oktober 2009

Der Fall der Republik - neuer Film von Alex Jones

Der neue Film von Alex Jones "The Fall Of The Republic: The Presidency Of Barack H Obama - Der Fall der Republik: Die Präsidentschaft von Barack H Obama" dokumentiert wie ein offshore Konzernkartel die US-Wirtschaft absichtlich in den Bankrott treibt. Die Führungselite hat verkündet, dass die Weltregierung nun da ist und der Dollar durch eine neue globale Währung ersetzt wird.

Präsident Obama hat dreist den Artikel 1, Absatz 9 der US-Verfassung verletzt, in dem er sich zum Vorsitzenden des UNO Sicherheitsrats gemacht hat, um damit der erste Präsident der diese Weltorganisation führt zu werden.

Ein technologische Diktatur ist in den letzten Schritten sich zu etablieren und Gesetze welche die Grundrechte schützen werden weltweit abgeschafft; ein eisener Vorhang einer hightech Tyrannei senkt sich jetzt über den Planeten.

Ein weltweites Regime welches durch eine nicht gewählte Konzernelite kontrolliert wird führt jetzt ein System der CO2-Steuer ein, welches alle menschlichen Aktivitäten dominieren wird und dadurch ein System der neo-feudalen Sklaverei etabliert.

Die Macher der Bilder haben Obama als den Weltretter geformt; er ist als trojanisches Pferd geschaffen worden um die Menschen gerade lang genug zu beruhigen bis die Globalisten ihren grossen Plan umgesetzt haben.

Dieser Film enthüllt die Struktur der Neuen Weltordnung und was die Machtelite mit der Menschheit vor hat. Aber wichtiger, er vermittelt wie "wir das Volk" die Kontrolle über die Regierung zurückgewinnen, die kriminelle Flut wenden und die Tyrannen vor Gericht bringen können.

Obama hat alle Wahlversprechen gebrochen und ist eine Marionette!

"Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!" Wenn die Wähler immer wieder so blöd sind diese zu glauben sind sie selber schuld. Politiker lügen grundsätzlich vor der Wahl und halten nichts danach, das ist die Regel. Aber die naiven gutgläubigen Sheeple fallen immer wieder darauf rein und meinen er ist der Messias.

Alleine die Tatsache, das sagenhafte 200'000 Menschen ihm in Berlin zugejubelt haben zeigt wie gut die Propagandalügen funktionieren und wie leicht die Massen zu beeinflussen sind. Sie wissen nichts über ihn, ja sie können ihn nicht mal als Deutsche wählen, sind aber völlig in Extase. Das ist völlig irrational und man muss schon an der Zurechnungsfähigkeit der Fans zweifeln.

Sie glauben seinen Versprechen, dabei ist er eine ferngelenkte Marionette, ein eingesetzter Schauspieler der die Rolle des "Präsidenten" spielen darf und den vorgegebenen Skript sprechen muss. Er hat absolut nichts zu sagen, sondern nur das zu tun was seine Meister befehlen.

Der beste Beweis er ist eine Puppe ist die Tatsache, er liest alles was er sagt vom Teleprompter ab und wenn dieser stecken bleibt stottert er rum und weiss nicht mehr weiter! Ohne Souffleur ist Obama hilflos.

Er hat versprochen ...

- er würde keine Steuern für Verdiener unter 250'000 Dollar erhöhen, hat es aber mit neuen Gesetzen zur Steuererhöhung getan

- er würde die Regierung transparenter und öffentlicher machen, hat aber noch mehr Geheimnistuerei eingeführt wie es jemals unter Bush gab, niemand darf mehr wissen wer im Weissen Haus ein und ausgeht

- er würde den Patriot Act, die Polizeistaatsgesetze abschaffen, hat aber das Gesetz verlängert und das Ausspionieren der eigenen Bevölkerung weiter erhöht

- er würde die Rede- und Informationsfreiheit stärken, hat sich aber die Macht gegeben das Internet zu übernehmen und nennt das Internet "a Weapon of mass disruption - eine Massenunterbrechungswaffe" die kontrolliert werden muss

- er würde die Folter beenden, hat aber jede Untersuchung in die Folter verhindert, er schützt die Befehlsgeber und Täter vor Strafverfolgung und es wird weiter gefoltert

- er würde die geheimen Foltergefängnisse schliessen, hat aber tatsächlich die Bestimmungen der Bush-Regierung für die Gefängnise wie im afghanischen Bagram verlängert. In Bagram sitzen mehr Gefangene als in Guantánamo

- er würde die ungesetzliche Einkerkerung von Verdächtigen beenden, hat aber entschieden Gefangene ohne Rechtsmittel unbegrenzt einzusperren, ein präventives Wegsperren ohne das ein Verbrechen begangen wurde (pre-crime)

- er würde die Kriege beenden und sich als Mann des Friedens gegeben, hat aber tatsächlich die Kriege ausgebaut, noch mehr Truppen geschickt und sogar einen neuen in Pakistan mit der Bombardierung dort angefangen. Sein Militärbudget ist so gigantisch, da ist das von Bush lächerliche "Peanuts" dagegen.

- er würde die verfassungswidrige Praxis der willkürlichen Gesetzesänderungen und selbstherrliche Ermächtigung seines Vorgängers beenden, führt aber diese Aushebelung der Legislative durch die Exekutive genau so weiter, gibt sich damit diktatorische Vollmachten

- er würde die NAFTA (die Nordamerikanische Union mit USA, Mexiko und Kanada) beerdigen weil sie ein Fehler sei, tatsächlich macht er alles um diese umzusetzen und zerstört damit die Souveränität der Vereinigten Staaten

- er würde alle Gesetzestexte für fünf Tage im Internet online stellen, damit die Öffentlichkeit diese lesen kann bevor er sie unterschreibt, hat aber vom ersten Tag an den Kongress und den Senat massiv unter Druck gesetzt Gesetze blitzschnell zu verabschieden, bevor die Öffentlichkeit diese überhaupt sehen konnte

- er würde niemals Lobbyisten oder Wahlkampfspender in seine Regierung aufnehmen, tatsächlich hat er massenhaft genau diese überall in oberste Positionen reingestellt und die Konzernvertreter bestimmen die Politik und schreiben sogar die Gesetze

Obama und seine kriminelle Bande haben die Aufgabe so schnell wie möglich alle Pläne der globalen Elite umzusetzen, bevor die amerikanische Bevölkerung realisiert was mit ihnen geschied. Er ist der Verkäufer und Vollstrecker der Neuen Weltordnung. Er wurde mit bewährten Marketingtricks und Propaganda als Markenartikel aufgebaut und er versprach mit raffinierter Werbung und guten Sprüchen eine Sache, tut tatsächlich aber ganz was anderes. Mit Obama wird die Agenda der Globalisten im Schnellverfahren durchgedrückt, sie geben jetzt richtig Gas.

Dagegen müssen wir uns auflehnen und wehren. Das erste was man machen kann ist sofort den Fernseher, diese verfluchte hypnotische Lügenmaschine und Giftspritze die unser Hirn manipuliert und unsere Gemeinschaft zerstört zum Fenster rauswerfen! Sie ist das Werkzeug zur Ignoranz, Passivität und Gleichschaltung für die Diktatur. Ausserdem seid doch mal ehrlich, was aus der Glotze kommt ist wirklich nur Müll wie Hass, Gewalt, Neid, Gier, Voyeurismus, Obszönitäten, Erniedrigung, falsche Vorbilder und primitivste Unterhaltung. Hört auf wie manipulierte Zombies durchs Leben zu laufen, fangt an wieder unabhängig denkende menschliche Wesen zu sein und tut was für einander.

Menschen glauben nur das was sie sehen. Da sie nur noch in die Glotze gucken glauben sie an Lügen!

The Fall Of The Republic: The Presidency Of Barack H Obama:



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Verwandte Artikel: Es tut mir leid Obama gewählt zu haben

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Der Dow ist über 10’000 oder doch nur 7'500?

Die Medien und Börsenoptimisten überschlagen sich weil der Dow wieder 10'000 Punkte erreicht hat. Ja es geht aufwärts und sie verkünden lauthals, die Krise ist vorbei und mit Aktien kann man wieder Geld verdienen. Aber spiegelt der Dow die Wirklichkeit?

Wenn man die Geldentwertung des Dollars in den letzten 10 Jahren anschaut, dann sieht die Wahrheit ganz anders aus. Der Dollar hat in dieser Zeit 25% an Wert verloren. Nominal auf einer Basis der Kaufkraft berechnet ist der Dow heute mit 10'000 gleich viel wert wie 7'500 vor 10 Jahren.

Das heisst, tatsächlich ist der Dow gar nicht gestiegen sondern gleich geblieben. Der amerikanische Konsument hat in den letzten 10 Jahren 25% an Kaufkraft verloren. Die Aktien die den Dow Jones Index ausmachen sind nur in ihrem realen Wert stagniert, sind überhaupt nicht gestiegen.

Wenn man in US-Aktien investiert hat, dann hat man als Amerikaner nur den Wertverlust des Dollars kompensieren können und vom Ausland betrachtet in Euro oder anderen Währungen sowieso nur Verluste gemacht. Am 31. Oktober 2000 war 1 Euro gleich 0,84 Dollar. Heute kostet ein Euro 1,49 Dollar, ein Wertverlust von 77 Prozent!

Die Wall Street tut aber so wie wenn es toll wäre sein Geld dort anzulegen und man würde Gewinne machen.

Um es noch deutlicher zu zeigen, wie viel Gold war notwendig um den Dow bei 10’000 Punkte zu kaufen? Damals vor 10 Jahren waren es 30 Unzen und jetzt sind es weniger als 10!!!

Denn der Wert des Goldes bleibt über die Jahrtausende real gesehen immer gleich. Beispiel, um sich vor 2000 Jahren in der Römerzeit komplett einzukleiden kostete es eine Unze Gold, genau wie heute. In Gold gerechnet bleiben die Preise gleich. Es sind die Aktien, Währungen und alles andere was nur aus Papier besteht das laufend an Wert verliert.

Der Grund für die Rally auf 10’000 kommt von den guten Quartalsergebnisse die von den Firmen aktuell berichtet wurden. Schon sind alle euphorisch und der Dow steigt. Aber wie wurden diese positiven Zahlen erreicht? Nur durch eine erhebliche Kostenreduzierung, also durch Massenentlassungen, nicht aus einem echten Wachstum der Wirtschaft heraus. Die Arbeitslosenrate ist in Amerika auf den Höchststand und wird weiter steigen.

Wenn es aber immer mehr Arbeitslose gibt, die Konsumenten dadurch weniger Geld zur Verfügung haben und ausgeben können, wo soll das Wachstum herkommen? Über 70 Prozent der US-Wirtschaft besteht aus Konsum. Die Firmen trennen sich nicht nur vom „Fett“ aus den guten Zeiten, sondern sie schneiden sich jetzt tief ins Fleisch bis auf die Knochen, nur um den Wall Street Analysten zu gefallen.

Ausserdem spiegelt der Dow nicht die wirkliche Situation der amerikanischen Wirtschaft. Man darf nicht vergessen, aus dem Dow Jones Index wurden die Firmen entfernt die in Schwierigkeiten geraten sind, wie General Motors und Citigroup, und durch neue wie Cisco Systems und Travelers Cos. ersetzt. Ohne diese Veränderung die ja ein „Beschiss“ ist, in dem man die schlechten durch die guten ersetzt, würde der Dow viel tiefer liegen.

Die wirkliche Situation der US-Wirtschaft wird früher oder später die Börse einholen und dann zu einer massiven Korrektur führen. Was wir sehen ist wieder eine künstliche Blase die bald platzen wird.

Passend dazu folgende Nachrichten:

Die US-Bank Citigroup ist im dritten Quartal erneut tief in die roten Zahlen gestürzt. Nach nur einem Quartal im Plus verbuchte der Finanzkonzern wieder einen Verlust von 3,2 Milliarden Dollar. Die Citigroup hängt massiv am Tropf der US-Regierung und ist im Gegenzug für milliardenschwere Hilfen mit rund einem Drittel an der Bank beteiligt.

Die Bank of America weist im dritten Quartal einen Verlust von 2,24 Milliarden Dollar aus. Zudem räumte das zweitgrösste US-Kreditinstitut ein, dass seine Verluste weiter zunehmen. Wegen fauler Kredite seien die Abschreibungen zwischen Juli und September auf fast 10 Milliarden Dollar gestiegen - eine Milliarde mehr als im zweiten Quartal.

Dafür macht Goldman Sachs im dritten Quartal 3,19 Milliarden Gewinn und hat 5,4 Milliarden Dollar als Bonus für ihre Manager auf die Seite gelegt. Damit liegen im gesamten Jahr bereits 16,8 Milliarden Dollar für die eigenen Bankster an Schweigegeld bereit.

Verwandte Artikel: Goldman Sachs wird eigene Währung drucken, Anruf bei der BadBank ;-)