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Dienstag, 17. August 2010

Afghanistan ist Obamas Krieg

Es wird gerne von den Apologeten der US-Kriegspolitik erzählt, Barracke Osama hat den Krieg in Afghanistan von Georgi Boy nur geerbt und musste ihn „gezwungenermassen“ weiterführen. Er ist dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kind, völlig unschuldig.

Die Wahrheit ist aber eine ganz andere. Erstens hat seine Heiligkeit die Truppenstärke mehrmals erheblich erhöht. Zweitens haben mehr US-Soldaten während seiner kurzen Misswirtschaft ihr Leben verloren als unter seinem Vorgänger. Ja, Afghanistan ist definitiv der Krieg des Friedensnobelpreisträgers und diese Auszeichnung sollte in Kriegsnobelpreis umgetauft werden.

Seit Obama im Januar 2009 ins Amt gehievt wurde, sind 588 US-Soldaten „gefallen“. Unter Bush waren es 564. Das heisst, in den 2 kurzen Jahren von Obama mehr als in den 7 langen Jahren von Bush. Damit hat sich die Zahl der getöteten US-Soldaten unter Obama verdoppelt.

2009 war das Rekordjahr mit 310 Toten, doppelt so viel wie das höchste Jahr 2008 unter Bush mit 153. Das hat Obama befohlen und auf dem Gewissen. Die neuesten Todesfälle heute den 17. August mit drei US-Soldaten.

Das Motto der schwarzen Friedenstaube heisst jetzt „Yes we can ... kill more than Bush!

Insgesamt sind es für alle ISAF-Streitkräfte, oder der Koalition der Söldner, bis heute 2004 tote Soldaten, davon 42 Deutsche.

Und was hat er damit erreicht? Nichts! Ausser Hunderttausende getötete und verwundete afghanische Zivilisten, ein völlig zerstörtes Land, mit einer korrupten Marionettenregierung und blühenden Mohnfeldern, die Rekordprofite für die Drogenmafia aka CIA garantiert. Und das ganze kostet astronomische Summen, die den amerikanischen Staat noch mehr in den Bankrott treibt. Gleichzeitig ist kein Geld für die staatlichen Aufgaben da, die Infrastruktur des Landes zerbröckelt völlig und die Arbeitslosigkeit liegt bei 22 Prozent.

Das heisst, Obama hat nicht nur Bush mit den Kriegstoten übertroffen, er hat auch in der kurzen Zeit die Staatsverschuldung verdoppelt und die Vernichtung der Arbeitsplätze noch mehr vorangetrieben. Was den Umweltschutz betrifft noch mehr Schaden wegen der Ölkatastrophe und seinem Nichthandeln angerichtet wie Bush mit Katrina in New Orleans.

Aber verkaufen tut er sich mit Hilfe der Medien genial, zuletzt in dem er im Golf von Mexiko baden ging, obwohl das auch gefaked ist. Es wurden gar keine Presseleute zugelassen, sondern nur ein offizieller Fotograf des Weissen Haus. Die Ölpest geht unter Wasser munter weiter und US-Forscher widersprechen Behauptungen der Obama-Regierung, wo nach ein Grossteil des ausgelaufenen Öls wieder verschwunden sei.

Wollte er nicht die Kriege beenden? Hat er das nicht hoch und heilig versprochen? Wurde er nicht gerade deswegen gewählt, weil er die Bush-Ära der Kriege beenden und eine neue Zeit des Friedens einläuten wollte? Hier ein Ausschnitt aus seiner Wahlkampfveranstaltung vom 27. Oktober 2007. Dort versprach er:

"Ich verspreche euch folgendes, wenn wir nicht bis ich Präsident werde die Truppen abgezogen haben, dann ist es das erste was ich machen werde. Ich werde die Truppen nach Hause bringen und dem Krieg ein Ende setzen. Das könnt ihr zur Bank bringen!" (Englisch - das ist so sicher wie eine Bank (lach) oder darauf könnt ihr euch 100% verlassen)



Ja Mister Heiligenschein, wo sind deine Taten nach diesem Versprechen? Du bist genau so ein Lügner und Kriegstreiber wie dein Vorgänger, ja sogar noch schlimmer!

Die US-Bevölkerung ist aus dem Obama-Delirium aufgewacht und seine Beliebtheit ist laut neuesten Umfragen am Boden, zu gross sind die Probleme im Lande die er nicht anpackt oder sogar verursacht. Ab Morgen Donnerstag flüchtet er mit seiner Familie in die Ferien, auf der idyllischen Atlantik-Insel Martha's Vineyard will er am Strand liegen, wandern, Glace essen gehen, während die Menschen keine Jobs haben und aus ihren Wohnungen fliegen.

Verwandter Artikel: Unter der NATO-Herrschaft ist Afghanistan der grösste Drogenproduzent der Welt

Sonntag, 8. August 2010

Obama und die andere Kriegslüge

Hier ein Rückblick auf den Wahlkampf von Obama für die Präsidentschaft 2008 und eine Aussage die zeigt, was für ein Lügner er ist.

Am 28. Juni 2008 sprach Barack Obama vor den Delegierten der NALEO Konferenz (National Association of Latino Elected & Appointed Officials), der Vereinigung der lateinamerikanischen gewählten Offiziellen, um ihre Wählerstimmen zu bekommen.

Eines der Themen in seiner Ansprache war das Schicksal der Veteranen und ihre Versorgung durch den Staat. Dabei äusserte er den Satz:

"Mein Vater diente im II. Weltkrieg. Und als er nach Hause kam, erhielt er die Dienste die er benötigte".

Diese Aussage ist eine Lüge, denn weder sein leiblicher Vater, Barack Hussein Obama, noch sein Stiefvater, Lolo Soetoro, konnten im Krieg gewesen sein, denn sie waren viel zu jung. Sein Vater wurde 1936 geboren und war zu Kriegsbeginn 5 Jahre alt. Sein Stiefvater wurde 1935 geboren und war 6 Jahre alt. Ausserdem waren beide keine amerikanischen Staatsbürger und lebten zu der Zeit gar nicht in den USA, sondern in Kenia bzw. in Indonesien.

Hier die Aufnahme dieser falschen Aussage:



Und hier der ganze Text seiner Ansprache zu diesem Thema wie von CNN veröffentlicht:

You know, when I go down to south Texas and find out that veterans are having to drive two, three hours just to get into a V.A. facility because there's no V.A. hospital down along the border areas, when you go down to Puerto Rico and find out that veterans there are not getting the same services as veterans in the 50 states, then you know we're betraying what I think is a solemn pact that we make with our veterans. My father served in World War II. And when he came home, he got the services that he needed. And that includes, by the way, post- traumatic stress disorder. So many young people are coming back with mental health issues and because we don't deal with them as effectively and as swiftly as we should, that's why we've got homeless populations among veterans that are astronomically higher than the regular population and that's something that we cannot accept and I'm going to need your help to make sure that we fight to make sure every veteran gets the services that they need.

Sein Grossvater mütterlicherseits war im Krieg. Er wird ja wohl den Unterschied zwischen Vater und Grossvater kennen. Die Medien haben nie überprüft ob diese Aussage stimmt, sondern einfach sein Märchen, um die Wähler zu täuschen und für sich zu gewinnen, geschluckt.

Für die Ahnungslosen die meinen, eine falsche Angabe über den Kriegsdienst des Vaters ist eine Bagatelle, die Amerikaner sehen das ganz anders, denn dort wird der "Dienst am Vaterland" als sehr wichtiger Pluspunkt angesehen und immer im Lebenslauf hervorgehoben.

Samstag, 31. Juli 2010

Wikileaks kontaktierte das Weisse Haus vor der Veröffentlichung

Anlässlich eines Interviews durch Fox News wurde Julian Assange gefragt, warum er sich nicht für zukünftige Todesfälle unter den US- und NATO-Soldaten oder unschuldigen Zivilisten verantwortlich fühlt, welche durch die Veröffentlichung der Afghanistan-Protokolle in Gefahr geraten könnten.

Am Donnerstag hatte nämlich US-Verteidigungsminister Robert Gates und Generalstabschef Mike Mullen an einer Pressekonferenz hervorgehoben, dass die Weitergabe der rund 92'000 als geheim eingestuften Unterlagen "gefährliche Risiken" für die US-Soldaten, ihre Verbündeten und afghanischen Partner bergen würde und sie könnten den Ruf der USA "in dieser entscheidenden Weltregion" beschädigen.

Assange könne sagen was er wolle über die gute Sache, die er und seine Quelle angeblich verfolgen, "aber die Wahrheit ist, dass schon das Blut eines jungen Soldaten oder einer afghanischen Familie an ihren Händen kleben könnte." Damit bezog sich Mullen unter anderem auf die Tatsache, dass in den Dokumenten die Namen von Dutzenden Afghanen genannt werden, die den NATO- und US-Truppen wichtige Informationen zukommen liessen.

Assange widersprach dieser Beschuldigung, denn es wäre nicht so, weil sie über die New York Times das Weisse Haus kontaktiert hätten und die Obama-Regierung darum baten, Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um die Dokumente zusammen mit ihnen zu sichten, bevor sie veröffentlicht wurden. Das Weisse Haus ist aber auf diese Möglichkeit einzugreifen, um möglichen Schaden zu verhindern, nicht eingegangen.

Wikileaks gab ihnen über die guten Kontakte der New York Times zum Weissen Haus die Chance, Informationen welche ihrer Meinung nach Menschen in Gefahr bringen zu markieren, damit sie nicht bekannt werden. Deshalb trägt die Obama-Regierung wegen dieses Versäumnis alleine die Schuld, sollte in Zukunft wirklich der Fall eintreten.

Assange hatte nämlich am Tag der Veröffentlichung bereits betont, sein Team hätte 15'000 Dokumente die sie meinten würden Menschen gefährden vorläufig zurückgehalten, wenn man daraus ihre Identität feststellen kann. Aus diesem Grund wurden auch nur die Dokumente ins Web gestellt, welche nicht mehr aktuell sind, die bis Ende 2009, und keine laufenden Operationen betreffen.

Deshalb ist die Beschuldigung Obamas, Gates und Mullen, Wikileaks würde die ISAF-Soldaten und auch afghanische Soldaten und Informanten gefährden, unhaltbar und dient nur zur Verleumdung und Diskredtierung von Wikileaks. Diese Hintergrundinformation bringt einen neuen Einblick in was im Vorfeld hinter den Kullissen ablief.

Hier der Bericht von Fox News:



Das US-Justizministerium prüft mittlerweile, ob Wikileaks aufgrund eines Spionage-Gesetzes von 1971 angeklagt werden kann. Es verbietet die unautorisierte Veröffentlichung von sicherheitsrelevanten Informationen.

Der US-Nachrichtensoldat Bradley Manning wurde derweil von Kuwait in ein Militärgefängnis im Bundesstaat Virginia transferiert. Er soll Wikileaks das brisante Video aus dem Irak zugespielt haben und ist laut US-Medien auch der Hauptverdächtige im Fall der Afghanistan-Papiere.

Die Washington Post berichtet am Sonntag, ein Bekannter von Manning, der in Boston wohnt, wurde vor der Veröffentlichung der Afghanistan-Papiere von Agenten der US-Armee und des US-Aussenministeriums kontaktiert, um die Quelle des Lecks herauszufinden. Sie boten ihm sogar Geld an, um Wikileaks zu unterwandern.

Der Mann, ein Computer-Experte am Massachusetts Institute of Technology, der Bradley Manning im Januar getroffen hatte, sagte den Agenten im Juni, er wisse von keinen Dokumenten. Unter der Voraussetzung der Anonymität sagte er der Zeitung, es sah aus wie wenn die Agenten „geheime Dokumente suchten, die sie im Raum Boston vermuteten.“ Er sagte weiter, „ich hatte das Gefühl, sie versuchten immer noch das Leck zu stopfen.

Nachdem sie ihn im Juni zweimal befragten, offerierten sie dem Computer-Experten daraufhin Bargeld, um, wie er in seinen Worten sagte, Wikileaks zu „infiltrieren“. „Ich habe es abgelehnt,“ sagt er, „ich will nichts mit Geheimdienstzeug zu tun haben.

Montag, 19. Juli 2010

Kalifornien verwandelt sich in ein Kriegsgebiet

In der Stadt Oakland an der Bucht von San Francisco sind Schiessereien an der Tagesordnung. Es ist einer der Städte in Amerika mit der höchsten Anzahl an Gewaltverbrechen. Am besten man zieht sich als Einwohner eine kugelsichere Weste an, damit man von den Geschossen die rumfliegen nicht getötet wird. Durch die Sparmassnahmen sind die Polizeikräfte erheblich reduziert worden und es herrscht mehr oder weniger Chaos dort. Alleine in den letzten Tagen kam es zu drei Schusswechsel, eines auf der Autobahn, dann im U-Bahnhof und am Sonntagabend eines vor einem Wohnblock.

Um ca. 23:30 Uhr waren Polizisten gerade an der Kreuzung 8th Street und Adeline Street in West Oakland am Sonntag dabei einen Autofahrer wegen vermuteten Drogenbesitz zu kontrollieren, als aus einem Wohnblock heraus auf sie geschossen wurde. Es erfolgte daraufhin ein wilder Schusswechsel zwischen Polizisten und ein oder mehreren Personen. Hier ein Augenzeugenbericht von zwei Einwohner der Schiesserei, die sich anhört wie in einem Kriegsgebiet:



Die Polizisten mussten sich zurückziehen und nach Verstärkung rufen. Danach durchsuchten sie das Gebäude, aber sie fanden weder Waffen noch den oder die Schützen. Die Überwachungskameras des Hochhauses zeichneten nichts auf, weil das System mutwillig zerstört wurde.

Oakland hat aus Geldmangel 10 Prozent der Polizisten entlassen, 80 wurden davon betroffen, und die Tarifverhandlungen sind gescheitert. Ein Restbestand von nur 696 Beamten soll eine Stadt mit über 400'000 Einwohner beschützen. Polizeichef Anthony Batts hat deshalb eine Liste von Straftaten aufgeführt, bei denen seine Beamten nicht mehr ausrücken würden. Diese sind zum Beispiel Diebstahl, Einbruch, Betrug, Nötigung, Geldfälschung, Autounfälle und Vandalismus. Wer von so einer Straftat betroffen ist, kann sich nur noch online über Internet bei der Polizei melden.

Als Folge der Sparmassnahmen hat Polizeichef Batts 63 Beamte die eng mit den lokalen Einwohnergruppen zusammengearbeitet haben, um Straftaten zu verhindern und sicherheitsrelevante Themen anzusprechen, auch entlassen müssen. Damit ist ein Grossteil der präventiven Polizeiarbeit verschwunden. Der Schutz der Bürger von Oakland ist nicht mehr gewährleistet und sie werden aufgegeben.

Es sieht so aus, wie wenn Oakland ein Beispiel für die Zukunft anderer amerikanischer Grossstädte ist, wo aus Geldmangel die Polizeieinheiten verkleinert werden und dadurch Anarchie ausbricht. Wenn man in Oakland wohnt, kann man nur entweder wegziehen oder sich mit Schutzweste und Waffen gegen die Kriminellen wehren. Wer selber Opfer wird, muss entweder die Abwesenheit der Exekutive akzeptieren oder zur Selbstjustiz greifen.

Willkommen im Wilden Westen!

Danke Obama für den Zusammenbruch der Gesellschaft. Geld für die endlosen Kriege in fernen Ländern ist da, aber nicht um die eigenen Bürger zu beschützen. Die Wirtschaft ist kaputt, der Wert des Dollars schmilzt dahin, es gibt keine Jobs, die Infrastruktur bricht zusammen und der Staat kann seine Aufgaben nicht mehr erfüllen. Das Zerstörungsprogramm der NWO läuft genau nach Plan schrittweise ab.

Hier noch ein weiteres Beispiel für die Kriminalität in den USA. Drei als FBI-Agenten verkleidete Einbrecher versuchen in der Nacht in Cooper City nördlich von Miami Florida in ein Haus einzudringen. Als der Besitzer aufwacht, rufen sie: "FBI, FBI, machen sie auf!" Dieser lässt sich aber nicht täuschen und schiesst durch die Glasscheibe, worauf die Einbrecher flüchten. Die Bilder der privaten Überwachungskamera zeigen den Vorfall. Die Täter wurden übrigens nicht gefasst:

Sonntag, 18. Juli 2010

Agenten suchen Wikileaks-Gründer an Hacker-Konferenz

Von vergangenen Freitag bis Sonntag fand in New York die „The Next Hope“ Hacker-Konferenz statt. Bundesagenten erschienen dort am Freitagmorgen und suchten Julian Assange, den Gründer von Wikileaks. Die US-Behörden wollen ihn unbedingt wegen der Veröffentlichung des Apache-Videos verhören, welches die Abschlachtung von Zivilisten in Bagdad zeigt.

Siehe: Wikileaks zeigt Ermordung von Reuters Journalisten und Zivilisten

Eric Corley, Verleger des 2600 Magazin und Organisator der Konferenz sagte, fünf Agenten des Heimatschutzministeriums (der US-GESTAPO) erschienen einen Tag bevor Assange eine Ansprache um 13:00 Uhr am Samstag halten sollte.

Corley hatte bereits am 19. April verkündet, Assange würde der Hauptredner sein. Aber am 14. Juni, nach dem die Nachricht über die Verhaftung des Soldaten Bradley Manning bekannt wurde, welcher das Video an Wikileaks weitergegeben hat, gab es die Warnung, Assange würde möglicherweise ausserhalb der Vereinigten Staaten bleiben, aus Sorge wegen seiner Verhaftung.



Und tatsächlich, die Agenten kamen umsonst. Assange sprach live zugeschaltet über Video irgendwo aus dem Ausland mit den Zuhörern im Saal.



Wenigstens zahlten zwei der Agenten den vollen Eintrittspreis von 100 Dollar, um an der Veranstaltung teilzunehmen, sagte Corley, denn ohne richterlichen Haftbefehl wären sie nicht gratis reingekommen.

Das schlimme an der Verhaftung von Manning ist eigentlich, dass ein Hacker mit Namen Adrian Lamo ihn an die US-Behörden verraten hat. In einem Chat war der Spezialist für Militäraufklärung so dumm und hat zugegeben, die Quelle des Apache-Videos zu sein, zusammen mit Aufnahmen über den Garani Luftangriff in Afghanistan 2009, die demnächts veröffentlicht werden sollen.

Manning soll auch 260'000 diplomatische Depeschen an Wikileaks weitergegeben haben. Das war angeblich der Anlass für Lamo, Manning anzuzeigen. Wikileaks hat bisher nicht bestätigt, ob Manning eine Quelle für sie war und sie sagen auch nicht, ob sie die 260'000 Nachrichten von ihm erhalten haben.

Hier haben wir wieder die Bestätigung, wir leben in einer verkehrten Welt. Nicht die Besatzungen der Hubschrauber als Täter, welche ein Dutzend Zivilisten und zwei Reuters Journalisten mit Maschinengewehrfeuer niedergemetzelten, werden bestraft, sondern der Soldat der das Video weitergab sitzt im Gefängnis und Assange von Wikileaks wird gesucht, um ihn mundtot zu machen. Statt "Whistleblower" zu schützen und für ihren Mut zu danken, damit die Öffentlichkeit die Schweinereien mitbekommt die ablaufen, werden sie verfolgt.

Obama versprach nach seinem Amtsantritt eine "neue Era der Offenheit" in Washington, dabei verhält er sich genau wie Bush und hält alles geheim, bestraft die, welche Informationen ans Licht bringen. Nichts was er damals angekündigte hat er eingehalten. Er hat weder die Kriege beendet, oder Guantanamo geschlossen, noch die Polizeistaatsgesetze aufgehoben. Er ist schlimmer als Bush es je war, nur ein PR-Konstrukt, eine Wall Street Marionette, ein Befehlsempfänger, der vorgegebene Texte vom Teleprompter abliest.

Verwandte Artikel: US-Militär will Wikileaks zerstören, US-Soldaten entschuldigen sich für Massaker im Wikileaks Video, Die ersten 100 Tage von Barry Soetoro

Die Arbeitslosenzahl in Amerika liegt bei 22 Prozent

Wir wissen, schon seit langem fälschen alle Regierungen die Arbeitslosenzahlen, um gut auszusehen. Nicht nur in den USA, sondern auch hier in Europa. Offiziell sollen „nur“ 9,5 Prozent oder 14,6 Millionen Menschen in Amerika eine Arbeit suchen. Aber unabhängige Untersuchungen kommen auf eine ganz andere Zahl, nämlich mehr als doppelt so viele, über 22 Prozent, was fast an die Arbeitslosenzahl der grossen Depression von 25 Prozent rankommt.

Laut einer repräsentativen Umfrage von TechnoMetrica Market Intelligence von 1'000 Haushalten im Mai, meldeten 28 Prozent eine oder mehrere Personen würden eine Ganztagsstelle suchen. Diese Zahl bedeutet umgerechnet, die tatsächliche Arbeitslosenzahl beläuft sich auf 22 Prozent in den USA, eine grosse Diskrepanz zu den offiziellen Zahlen, was nur eine massive Fälschung der Statistiken bedeuten kann.

Das gefährliche an dieser Fälschung ist gar nicht die offensichtliche Täuschung der Öffentlichkeit über den realen Zustand des Landes, sondern diese künstlich niedrig gehaltenen Zahlen werden als Basis für politische und wirtschaftliche Entscheidungen verwendet, die dann selbstverständlich auch völlig daneben liegen. Die Parlamentarier zum Beispiel verkennen dadurch den Ernst der Lage und verabschieden deshalb nicht die notwendigen Gesetze zur Abhilfe.

Es werden völlig falsche Prioritäten gesetzt, wie noch mehr Geld für die Kriege zu genehmigen, statt zu Hause für Arbeit zu sorgen. Während die Infrastruktur des Landes verlottert, die Bundesstaaten, Städte und Gemeinden völlig pleite sind, kein Geld für Investitionen haben, werden die imperialistischen Kriege ausgeweitet. Dafür ist immer Geld da.

In Kalifornien sind die meisten Behörden nur noch drei Tage in der Woche offen, die Beamten dürfen ohne Bezahlung zu Hause bleiben. Polizisten, Feuerwehrleute und Lehrer werden entlassen, können nicht mehr bezahlt werden.

Auch die Wirtschaft, wenn sie sich auf diese unrealistischen Zahlen verlässt, meint es gibt weiterhin genug Konsumenten und wundern sich aber dann, wenn immer weniger Käufer für ihre Produkte in den Läden erscheinen und der Umsatz stätig sinkt. Wenn fast ein Viertel der Arbeiterschaft von der geringen Stütze abhängig ist oder gar kein Einkommen mehr hat, wie sollen sie dann noch konsumieren?

Weniger Konsumenten bedeutet weniger Umsatz, was wieder weniger Arbeit bedeutet, was zu Entlassungen führt, ... die Spirale geht stetig nach unten. Von einer Erholung der Wirtschaft zu sprechen ist ein Hohn, eine glatte Lüge.

Dazu kommt noch, die welche eine Stelle haben, sind mit Lohnkürzungen wegen der Rezession konfrontiert oder arbeiten notgedrungen nur teilweise in Nebenjobs als Überbrückung. Tatsächlich empfinden sie sich auch als arbeitslos, die einen besseren Job suchen. Ausserdem können sie mit ihrem geringen Einkommen gerade so Essen auf den Tisch stellen, mehr liegt nicht drin.

Ein Grossteil der Menschen fallen aus der Statistik, weil sie aufgegeben haben eine Stelle zu suchen. Nach Hunderten vergeblichen Bewerbungen und entsprechenden Absagen hören sie deprimiert auf. Nach Ablauf der begrenzten Arbeitslosenzahlung fallen sie sowieso aus dem System. Es werden ja nur die als Arbeitslos gezählt, welche bei den Ämtern registriert sind und aktiv einen Job suchen.

Der Trendforscher Gerald Celente sagt dazu: „Ist es nicht interessant, wenn man aufhört einen Job zu suchen, dann verschwindet man einfach als Arbeitsloser und wird nicht mehr gezählt.“ Celente meint, diese Unterzählung passt der Regierung politisch prima in den Kram. „Das machen Regierungen: Sie untertreiben Desaster und bauschen Erfolge auf,“ sagt er.

Wie ich bereits hier aufgezeigt habe, können sich über 40 Millionen Amerikaner nicht selbst ernähren, sind von staatlichen Essensmarken abhängig und die Langzeitarbeitslosigkeit liegt in den USA auf einem Rekordstand, war seit dem II. WK noch nie so hoch wie heute.

John Williams, Gründer von Shadow Government Statistics (SGS), sagt, wenn man die Langzeitarbeitslosen dazuzählt, dann liegt die Arbeitslosenzahl bei 22 Prozent, was das oben genannte Umfrageresultat bestätigt. In seinem Rundbrief, in dem er die Fehler und Manipulationen der offiziellen Zahlen der Behörden aufzeigt, schreibt er, die tatsächliche Arbeitslosenzahl ist nicht weit von den 25 Prozent der grossen Depression der Dreissigerjahre entfernt.

In dieser Grafik von SGS sieht man gut den Vergleich der offiziellen (rot) und den wirklichen Zahlen (blau):



Dazu kommt noch, das Öldesaster im Golf von Mexiko hat mindestens eine halbe Million zusätzlicher Stellen gekostet, weil die ganze Fischindustrie stillgelegt ist, die Austernfarmen schliessen mussten und die Krabbenkutter im Hafen festgemacht sind. Die Touristen können nicht mehr an der Küste Urlaub machen und die Hotellerie hat keine Gäste, muss Personal entlassen. Die Immobilien- und Baubranche ist auch zusammengebrochen. Wer will schon ein Haus am ölverschmierten Strand?

Die Todeszone verläuft nicht nur im Meer durch das Gift, sondern wirtschaftlich gesehen auch entlang des ganzen Küstenstreifens vom Golf von Mexiko.

Diese Fälschung der tatsächlichen Situation bewirkt, dass Obama sich nicht um das wirklich dringliche Problem der Schaffung von Arbeitsplätzen kümmert, sondern weiter sein Augenmerk auf die Ausweitung der kostspieligen Kriege hat. Die Menschen spüren die Not der Arbeitslosigkeit am eigenen Leib und deshalb sinkt seine Popularität stätig. Laut neuester Umfrage sind 52 Prozent der Amerikaner mit der Arbeit des Präsidenten sehr unzufrieden.

Amerika ist durch die Bankenrettung so hoch verschuldet, es ist kein Geld mehr für ein Konjunkturprogramm übrig. Wall Street hat Billionen geschenkt bekommen, Geld das aber beim Mann auf der Strasse nicht ankommt. Der 700 Milliarden "economic recovery plan" aus 2008 von Obama ist schon längst wirkungslos verpufft. Jetzt muss der Staat sparen, was noch mehr Arbeitslosigkeit bewirkt.

Hier in Europa ist es genau so. Alle Staaten fahren ihr Budget zurück und Kürzungen sind angesagt. Keine Ankurbelung der Wirtschaft in Sicht. Von was denn? Die haben auch den Banken Billionen nachgeschmissen.

Jeden Tag erhalte ich Mails von meinen Lesern aus den umliegenden Ländern, die mich fragen, ob ich nicht einen Job in der Schweiz für sie hätte. Jugendliche die im Juni ihre Ausbildung abgeschlossen haben melden sich bei mir und erzählen, sie haben keine Jobaussichten und wissen nicht was sie nach den Ferien tun sollen, ob ich ihnen einen Rat geben kann. Gleichzeitig verkünden die Medien und Politiker eine Schönmeldung nach der anderen, mit der Wirtschaft geht es aufwärts und alles ist in Butter.

Nach meinen Beobachtungen muss in Deutschland auch die echte Arbeitslosigkeit mindestens 20 Prozent betragen, sicher noch mehr. Die Diskrepanz zwischen dem was wirklich passiert und was uns vorgegaukelt wird, könnte nicht grösser sein. Die Frage lautet, wie lange werden sich die Menschen in Amerika und in Europa diese Lügen über die wahre Situation noch gefallen lassen? Wann werden sie den Politikern, die sie ständig belügen und nur mit Ablenkung ruhigstellen, endlich die rote Karte zeigen?

Verwandter Artikel: Arbeitslosenzahlen sind eine schlimme Lüge

Anmerkung: Als ich im Juni in Sitges in Spanien war und von dort über die Bilderberg-Konferenz berichtete, fiel mir einiges über den Zustand der Stadt auf. Sobald ich die Hauptstrasse verlies und in die Quartiere ging, konnte ich auf dem Trottoir nicht mehr gehen, musste ich auf die Strasse ausweichen. Warum? Weil der Weg so zugewachsen war, Grass, Büsche und sogar Bäume aus dem Boden wuchsen und der Bürgersteig durch die Wurzeln zu wellig war. Ich hätte eine Machete gebraucht um mich durchzukämpfen und das gleich ausserhalb des Zentrums der Stadt. Offensichtlich haben die Behörden von Sitges schon seit Jahren kein Geld um die Fusswege zu pflegen, lassen alles zuwachsen und verlottern, und das in Spanien in der EU. Daran erkennt man wie bankrott dieses Land ist, mit über 20 Prozent Arbeitslosen offiziell, in machen Regionen sogar 30 Prozent.

Die Kosten für den Polizeieinsatz zur Sicherheit der Teilnehmer an der privaten Bilderberg-Veranstaltung kostete laut Medien sagenhafte 10 Millionen Euro (über 350 Polizisten im 24 Stunden Dauereinsatz, Fahrzeuge, Hubschrauber, Küstenwache usw.) Für den Schutz der Weltverbrecher ist alles möglich, aber für den Unterhalt der Gehwege zum Nutzen der Bevölkerung ist kein Geld da.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Über 40 Millionen Amerikaner können sich nicht selbst ernähren

Laut offiziellen Zahlen erhielten 40,2 Millionen Amerikaner Lebensmittelmarken im Monat März, eine Zunahme von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das heisst, mehr als jeder achte Erwachsene und jedes vierte Kind in den USA ist abhängig vom Staat für sein tägliches Essen.

Im Durchschnitt bekommt jede Person 133,12 Dollar pro Monat in Form von „Lebensmittelmarken“, mit denen man im Supermarkt einkaufen kann. Die Marken wurden aber in der Zwischenzeit durch elektronischen Debitkarten ersetzt. Um sich für diese staatliche Unterstützung zu qualifizieren, muss man an der Armutsgrenze leben.

Laut Statistik beträgt das Durchschnittseinkommen eines Haushaltes mit Berechtigten 640 Dollar pro Monat. Des Haushaltes und nicht von einer Person!

Das heisst, im sogenannten Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es über 40 Millionen Menschen, die so ein geringes Einkommen haben, die so arm sind, sie können sich nicht selbst ernähren und der Staat muss ihnen das Essen bezahlen. Jeden Tag kommen 20'000 Personen dazu ... jeden Tag!

Aber die Situation wird noch schlimmer. Das US-Landwirtschaftsministerium, welches das Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) durchführt, historisch als Food Stamp Program bekannt, prognostiziert bis Ende 2011, dass 43 Millionen Amerikaner dann davon abhängig sein werden.

Aber nicht nur die Subventionierung der täglichen Nahrung wird immer grösser, fast 51 Millionen Amerikaner sind Sozialhilfeempfänger, erhielten 672 Milliarden Dollar im Jahre 2009.

Diese staatlichen “Almosen” verursachen eine sehr grosse Belastung für den Staatshaushalt und schaffen ein riesen Problem, genannt Schulden! Das Haushaltsdefizit wird dieses Jahr 1,5 Billionen Dollar betragen.

Laut US-Schatzamt beliefen sich die Gesamtschulden des Bundes per 1. Juni 2010 auf über 13 Billionen Dollar. Das sind 13'000 Milliarden!

Damit hat die USA den grössten Schuldenberg in der Geschichte der Menschheit aufgetürmt. Die Refinanzierungskosten und Zinslast dafür wird Amerika zerstören, das steht ausser Zweifel.

Aber die gute Nachrichten gehen weiter. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist seit dem II. WK noch nie so schlimm gewesen. 45,9 Prozent der Arbeitslosen in den Vereinigten Staaten haben seit über sechs Monate keinen Job. Das ist der höchste Prozentsatz seit dem das Arbeitsministerium ab 1948 Buch darüber führt.

Wer ist daran schuld? Die Regierungen und die Konzerne, welche Millionen von Arbeitsplätze mit „outsourcing“ in Billiglohnländer auslagerten. Sie haben der Bevölkerung erzählt, wie super gut doch der „Freihandel“ und die „Globalisierung“ sein wird.

Super gut ist das aber nur für die gierigen Aktionäre und Chefs der Konzerne, welche damit die Arbeiter in der III. Welt mit Tiefstlöhne ausbeuten, und nicht für die Amerikaner, welche ihren Job dadurch verloren haben.

Amerika verwandelt sich zusehends in eine Zweiklassengesellschaft.

Während die wenigen Reichen immer reicher werden, fallen Millionen von Amerikaner in die bittere Armut. Die Regierung belohnt noch die Kriminellen an der Wall Street mit Billionen an Rettungspaketen, welche die Hypothekenkrise angerichtet haben, während die Eigenheimbesitzer zwangsgeräumt und auf die Strasse fliegen. Viele leben jetzt in Zeltstädte, die am Rande der Metropolen immer grösser werden.

Vor kurzem waren sie noch ein Teil der Mittelklasse, lebten den „amerikanischen Traum“, bis sie ihren Arbeitsplatz verloren und alle ihre Ersparnisse aufgebraucht haben. Sie finden keine Arbeit, können sich keine Wohnung mehr leisten und haben keine andere Wahl, als auf tiefsten Niveau im Zelt zu wohnen.

Wo wird das hinführen? Die USA sind auf den Weg zur totalen Zerstörung der Gesellschaft.

Aber die völlig korrupten Politiker in Washington tun so als gebe es keine Probleme, mit Obama als Weltmeister im Wegschauen. Der US-Regierung interessiert es einen Dreck was mit der Bevölkerung passiert. Hauptsache sie und ihre Spezis in den Konzernen können sich die Taschen füllen.

Es ist denen völlig egal was passiert, ob Verarmung der Gesellschaft, Zerstörung der Industrie oder die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, sie tun nichts dagegen. Und die Medien helfen kräftig mit, verschweigen den Ernst der Lage, lenken mit banalen Schrott ab und reden alles schön.

Dafür erhöht die US-Regierung das Budget für die Sicherheitsorgane und für das Militär, sind nur noch mit Machterhalt, Demontage der Verfassung und mit den Kriegen beschäftigt, wollen den nächsten gegen den Iran starten.

Es sieht so aus, wie wenn das NWO-Programm erfolgreich und konsequent umgesetzt wird. Der Plan lautet, die Vereinigten Staaten zu einem Drittweltland abzuwirtschaften, wo immer mehr Menschen komplett verarmt und von der staatlichen Wohlfahrt abhängig sind. Dann hat man sie unter Kontrolle und kann mit ihnen machen was man will.

Aber bitte nicht überheblich werden, in Europa läuft es mit Zeitverzögerung genau so ab.

Dennis Kucinich, einer der wenigen Kongressabgeordneten welche die Wahrheit aussprechen, reklamiert die Geldverschwendung, Korruption und den Diebstahl von Steuergelder in den Kriegsgebieten. Bei der Debatte geht es um eine weitere Finanzierung der Kriege in Höhe von 33 Milliarden Dollar:

"... Millionen von Amerikaner haben keine Arbeit, verlieren ihr Heim, verlieren ihre Ersparnisse, ihre Rente und ihre Alterssicherheit. Wir verlieren unsere Nation an Lügen über die Notwendigkeit von Krieg. Beenden wir den Krieg, bringen wir unsere Truppen nach Hause, sichern wir unsere Wirtschaft."

Dienstag, 29. Juni 2010

Warum der Krieg in Afghanistan illegal ist

Wegen des plötzlichen Rücktritt oder der Entlassung des Oberkommandierenden aller NATO-Truppen in Afghanistan, von General Stanley McChrystal, möchte ich die wichtigsten Argumente auflisten, warum der Angriffskrieg, den die NATO-Staaten schon seit 9 Jahren gegen Afghanistan führen, keinerlei Rechtfertigung besitzt und völlig illegal ist.

Zuerst erwähne ich wegen der Aktualität die neueste Aussage des CIA-Chefs Leon Panetta vom 27. Juni. Er sagte, die Vereinigten Staaten hätten seit 2001 keine verlässliche Geheimdienstinformationen über den Aufenthaltsort von Osama Bin Laden. Das heisst, seit 9 Jahren haben sie keinerlei Lebenszeichen von ihm auf irgend einer Weise empfangen. Er ist wie vom Erdboden verschwunden.

Dafür gibt es eine einfache Erklärung, Osama Bin Laden starb am 16. Dezember 2001, wie ich hier nachgewiesen habe. Wie will man deshalb den Aufenthaltsort eines Toten herausfinden, der im Jenseits weilt und dessen Körper zu Staub zerfallen ist.

Das bedeutet, alle sogenannten Botschaften seit Ende 2001 sind gefälscht und die Fälscher sind die welche vom Krieg profitieren. Sie dienen nur um den Schein zu wahren, er sei noch am Leben und stelle eine immense Gefahr dar, um den “Krieg gegen den Terror“ rechtfertigen zu können. Alleine weil Osama Bin Laden gar nicht mehr existiert, ist der ganze Krieg in Afghanistan, der mit seiner Suche hauptsächlich begründet wird oder wurde, völlig grundlos und illegal.

Aber schauen wir uns das internationale Recht an. Seit der Gründung der Vereinten Nationen im Jahre 1945, müssen alle Konflikte zwischen zwei Staaten laut UNO-Charter dem Sicherheitsrat vorgetragen werden und nur dieser alleine darf die Anwendung von Gewalt autorisieren. Ohne diese Genehmigung ist jede militärische Vorgehensweise gegen ein Land illegal.

Es gibt eine Ausnahmen zu dieser Regel. Wenn ein Land angegriffen wird, darf es sich verteidigen. Amerika wurde aber nicht von Afghanistan angegriffen. Der zitierte Grund, der 11. September 2001, hat ja nicht die afghanische Taliban Regierung durchgeführt. Kein einziger der angeblichen 19 Terroristen war ein Staatsbürger Afghanistans, sondern die meisten waren aus Saudi Arabien. Wenn überhaupt, dann hätten die USA Saudi Arabien angreifen müssen, aber nicht Afghanistan.

Jetzt behauptet aber die US-Regierung, die UNO hat den Angriff auf Afghanistan autorisiert. Präsident Bush hat das gesagt und Obama bei seiner Ansprache am 1. Dezember 2009 in West Point auch. „Der UNO-Sicherheitsrat hat die Anwendung aller notwendigen Schritte als Antwort auf den 9/11-Angriff zugestimmt,“ deshalb sind die US-Truppen dort einmarschiert, „unter dem Banner der internationalen Legitimität,“ sagte Obama.

Die Resolution 1368 des UNO-Sicherheitsrat, auf die sich Obama bezieht, meint aber mit dem Wortlaut „alle notwendigen Schritte“ seine eignen Massnahmen und nicht die der USA. Mit keinem Wort steht dort, die Amerikaner oder die NATO darf Afghanistan angreifen. Die einzig andere Resolution zu diesem Thema, nämlich 1373, beschreibt die verschiedenen Massnahmen als Antwort, wie das Einfreieren von Guthaben der Terroristen, die Bestrafung der Unterstützung von Terroristen, den Austausch von Informationen über Terroristen, die Verurteilung von Terroristen. Es handelt sich um Polizeimassnahmen gegen Kriminelle, aber nicht um einen Freifahrtschein für einen Krieg gegen ein ganzes Land.

Die Anwendung von Gewalt gegen Afghanistan ist in keiner Resolution erwähnt. Dieses Recht hat sich die USA und die NATO einfach genommen. Der Krieg der Amerikaner gegen Afghanistan wurde nicht vom UNO-Sicherheitsrat genehmigt, deshalb ist dieser Krieg völlig illegal. Jeder Politiker der das Gegenteil behauptet ist ein Lügner und ein Kriegshetzer, ist ein Befürworter eines Angriffskriegs und gehört bestraft.

Jetzt haben Politiker die Rechtfertigung gebracht, auch wenn der Krieg rein rechtlich illegal ist, dann ist er aber moralisch wegen 9/11 zu rechtfertigen. Obama hat dabei die Argumente von Bush übernommen, warum Amerika und seine Alliierten in Afghanistan Krieg führen, in dem er sagte:

Wir haben diesen Kampf nicht gesucht. Am 11. September 2001 haben 19 Männer vier Flugzeuge entführt und sie dazu benutzt um 3000 Menschen zu ermorden .... Wie wir wissen, gehörten diese Männer zu der Gruppe von Extremisten der Al Kaida ... Nach dem die Taliban sich geweigert haben Osama Bin Laden auszuhändigen, haben wir die Truppen nach Afghanistan geschickt.

Die drei Argumente in der Aussage von Obama zusammengefasst sind:

1. Der Angriff wurde von 19 Mitgliedern der Al-Kaida durchgeführt.
2. Der Angriff wurde von Osama Bin Laden befohlen, der in Afghanistan weilte.
3. Die Invasion war notwendig, weil die Taliban sich geweigert haben ihn auszuliefern.

Alle drei Punkte sind aber falsch und Lügen.

Zu Punkt 1: Wie ich in vielen meiner über 170 Artikel über 9/11 dargelegt habe, hat die US-Regierung bis heute die Identität der 19 mutmasslichen Entführer nicht bewiesen. Sie hat auch nie bewiesen, es sind diese Beschuldigten überhaupt an Bord der entführten Maschinen gewesen. Wir haben es einfach zu glauben und damit basta. Was aber bewiesen ist, die Identität von real existierenden Personen die noch am Leben sind wurde gestohlen und als die von Terroristen ausgegeben.

Auch einen Beweis für eine international operierende Terrororganisation mit Namen Al-Kaida wurde bis heute nicht erbracht. Es handelt sich nur um pure Behauptungen. Im Gegenteil, es ist erwiesen, diese Organisation existiert gar nicht, ist frei erfunden, bzw. es handelt sich um eine angeheuerte Truppe die für die CIA arbeitet und für selbst inszenierte Terroranschläge benutzt wird.

Alleine der Name Al-Kaida ist schon lächerlich, bedeutet nämlich auf Arabisch „Datenbank“ und haben die Amerikaner selber vergeben. Dabei handelt es sich um die Datenbank mit der Liste der Namen von Mujahedin, welche gegen die Sowjets während der 80ger Jahre im Auftrag der Amerikaner in Afghanistan kämpften, später dann im Balkan gegen die Serben, in Tschetschenien gegen die Russen und an anderen Orten wie in Nordafrika, wo immer sie gerade von Nutzen sind, damit die USA einen Grund hat militärisch zu intervenieren.

Selbstverständlich auch um die Bevölkerung in Angst zu versetzen, damit man den Polizeistaat einführen kann. Eine Al-Kaida wie sie uns dargestellt wird gibt es gar nicht, deshalb ist ein Krieg gegen diesen erfunden Feind zu führen völlig absurd.

Zu Punkt 2: Die Beweise für eine Schuld von Osama Bin Laden, oder er wäre der Hauptdrahtzieher hinter 9/11, hat die US-Regierung bis heute nicht vorgelegt. Sie geben ja sogar zu, keine Beweise zu haben und deshalb sucht das FBI ihn auch nicht wegen 9/11. Er ist auch deshalb nicht in Abwesenheit von der US-Justiz angeklagt und verurteilt worden. Osama Bin Laden hat seine Beteiligung vehement bestritten, so lange er noch am Leben war. Die späteren Botschaften mit einem Geständnis sind wie ich oben beschrieben habe nachweislich Fälschungen.

Zwei Wochen nach 9/11 hat US-Aussenminister Colin Powell der Presse gesagt: „Wir werden bald die Dokumente vorlegen, welche ganz klar die Verbindung von Bin Laden zu diesem Angriff beschreiben.“ Nur auf diese Dokumente warten wir schon seit 9 Jahren, sie sind bis heute nicht vorgelegt worden.

Auch Tony Blair musste zugeben: “Die Dokumente bieten keinen strafrechtlichen Fall gegen Osama Bin Laden, um eine Verurteilung vor einem Gericht zu erwirken.“ Es ist unfassbar, die Mutmassungen und Beschuldigungen waren den Politikern gut genug um einen Krieg zu starten, sind aber nicht gut genug für ein ordentliches Gerichtsverfahren. Das sagt doch alles über die Illegalität dieses Krieges.

Zu Punkt 3: Die Behauptung, die Taliban hätten Osama Bin Laden nicht ausgehändigt und deshalb musste man in Afghanistan einmarschieren, um ihn zu verhaften und vor Gericht zu bringen, ist auch falsch. Wie durch mehrere Medienberichte bewiesen, hat die Taliban-Führung gesagt, sie würden Osama Bin Laden ausliefern, wenn die USA die entsprechenden Beweise für seine Täterschaft vorlegen würden. Ein völlig korrekte rechtstaatliche Forderung.

Sogar nach dem die Bombardierung von Afghanistan im Oktober 2001 begann, haben die Taliban angeboten, Bin Laden auszuhändigen, wenn die USA mit der Bombardierung aufhört und Beweise für seine Schuld vorlegen würde. Bush antwortete darauf: „Es gibt keine Grund über Schuld oder Unschuld zu diskutieren. Wir wissen er ist schuldig.“ Demnach ist Bush und nicht die Taliban für die Nichtauslieferung verantwortlich.

Weder die Bush-Regierung, die britische Regierung, das FBI, die CIA, noch die 9/11 Untersuchungskommission haben bis heute Beweise vorlegen können, Osama Bin Laden war für den Angriff vom 11. September 2001 verantwortlich. Es handelt sich nur um unbewiesene Behauptungen, die vor keinem Gericht standhalten würden. Tatsächlich handelt es sich um eine gigantische Lüge, um einen selbst inszenierten Angriff auf sich selber, ein ungeheuerliches Verbrechen, mit dem man unter Anderem eine Eroberung von Afghanistan begründen konnte.

Was waren die wirklichen Motive für eine Invasion von Afghanistan?

Die wahre Täterschaft hinter 9/11 besteht aus Mitgliedern „befreundeter“ Geheimdienste, in Zusammenarbeit mit kriminellen Elementen aus dem US-Machtapparat, die jeweils verschiedenen Motive haben. Die einen wollen die Muslime als die Bösen schlechthin darstellen, die man ohne Skrupel vernichten kann. Andere können damit ihre imperialistischen Eroberungskriege führen, oder die Verfassung und Demokratie demontieren, oder es geht nur ums Geld, denn Krieg war schon immer das beste Geschäft.

Es ist erwiesen, die US-Regierung hatte die Invasion von Afghanistan mindestens ein Jahr vorher schon geplant. Zu behaupten, die USA wurde aus heiterem Himmel, völlig unvorbereitet überfallen und hat erst dann reagiert, ist eine Lüge. Das Pentagon war innerhalb von nur vier Wochen nach dem 11. September 2001 in der Lage den Krieg zu beginnen. Dieser illegale Angriff hat mit 9/11 überhaupt nichts zu tun, ausser um als fadenscheinige Ausrede für einen Invasion herzuhalten, welche die Medien verkauft haben und die meisten Menschen glauben.

Die US-Regierung stand in den 90ger Jahren in direkten Verhandlungen mit der Taliban-Regierung, wegen dem Bau einer Gaspipeline vom Kaspischen Meer bis nach Pakistan an den Indischen Ozean. Die Taliban waren aber mit den unverschämten Bedingungen der Amerikaner nicht einverstanden und fingen Verhandlungen mit den Chinesen an, die eine besseres Angebot machten. Darauf hin kam es zu einem letzten Treffen im Juli 2001 in Berlin, an dem der US-Vertreter den Taliban drohte: „Entweder ihr akzeptiert unser Angebot eines Goldteppichs, oder wir beerdigen euch unter einem Bombenteppich.

Die USA haben Afghanistan wegen der Kontrolle über die Ressourcen angegriffen und nicht weil sie Osama Bin Laden gefangen nehmen wollten. Dazu wäre nur eine kleine Sondereinheit notwendig gewesen und nicht eine ganze Armee von über 150'000 Mann. Die neuesten Meldungen über den Reichtum an Bodenschätzen in Afghanistan bestätigen dieses Motiv. Dazu kommt noch der ganze Drogenanbau und Drogenhandel, der unter den Taliban fast ausgerottet war. Seit dem die Amerikaner das Land besetzt haben und kontrollieren, steigen die Ernten von Opium- und Marihuana in Rekordhöhen und Afghanistan ist der grösste Drogenproduzent der Welt.

In Wahrheit geht es darum, eine korrupte und hörige Regierung zu installieren, welche das Ausplündern des Landes durch die US-Konzerne genehmigt, so wie die Amerikaner es überall auf der Welt praktizieren. Nur es funktioniert nicht wie geplant, die afghanische Bevölkerung bereitet den Invasoren einen erbitterten Widerstand, genau so wie sie allen anderen Eroberern schon vorher Widerstand geleistet haben.

Damit ist auch die Behauptung der europäischen NATO-Länder völlig falsch, es bestehe eine Beistandspflicht, weil die USA angegriffen wurde. Deshalb müsste man in Afghanistan als Alliierter mit in den Krieg ziehen. Der ganze Krieg ist illegal, weil er nur auf Lügen und Täuschung basiert. Auch die Abänderung der Begründung, es gehe um die Schaffung einer Demokratie, um Frieden und Menschenrechte und um den Aufbau des Landes, ist durch den völligen Mangel an Fortschritt nach 9 langen Jahren widerlegt. Die Menschen in Afghanistan sehen nichts davon, erleben nur Leid, Tot und Zerstörung.

Der Krieg in Afghanistan ist völlig illegal und muss sofort beendet werden.

Dienstag, 22. Juni 2010

General McChrystal weg vom Fenster?

Der Oberkommandierende aller NATO-Truppen, Viersternegeneral Stanley McChrystal, der den Krieg in Afghanistan führt, ist ins Weisse Haus zitiert worden und hat am Mittwoch dort zu erscheinen, nach dem er abfällige Bemerkungen über Präsident Obama und andere Mitglieder der US-Regierung geäussert hat. Er steht wahrscheinlich vor seiner Entlassung. Diese Insubordination des höchsten Kommandeurs zeigt, wie chaotisch und gescheitert die Kriegspolitik von Obama in Afghanistan mittlerweile ist.

Die Zeitschrift Rolling Stone veröffentlichte einen Artikel mit Aussagen von McChrystal und seinen engsten Mitarbeitern, die es in sich haben. Darin sieht man was hinter den Kulissen abläuft und welche Stimmung zwischen der Regierung und dem Militär herrscht. McChrystal ist ja bekannt für seine direkte und ungeschminkte Sprache. Obwohl McChrystal nur seit einem Jahr für den Krieg in Afghanistan zuständig ist, hat er es geschafft, jeden der mit dem Krieg zu tun hat anzupissen.

Ein Reporter der Zeitschrift begleitete den Tross von McChrystal während einer Reise durch Europa, um die NATO-Mitglieder bei der Stange zu halten, die sie von Paris nach Berlin führte. Sie mussten mit dem Bus fahren, weil wegen der Vulkanasche keine Flüge möglich waren. Dabei hat der Reporter allerlei mitbekommen.

So beschreibt der 55-jährige McChrystal dem Reporter seine erste Begegnung mit Obama im Oval Office als „enttäuschend“. Gleich von Anbeginn fanden die beiden keine Verbindung zueinander. McChrystal dachte, Obama sah „unbequem und eingeschüchtert“ aus, als er den Raum voller Lametta betrat.

Das erste Treffen bestand aus einem 10-minütigen Fototermin, sagte ein Berater von McChrystal. „Obama hatte keine Ahnung wer er war. Hier haben wir den Typen der diesen verdammten Krieg führen soll, aber er sah nicht sehr engagiert aus. Der Boss war sehr enttäuscht.

Dann hat McChrystal keine hohe Meinung von Vizepräsident Joe Biden und er sagt über ihn: „Ich weiss nie was ihm gerade einfällt bis ich dort oben bin, dass ist das Problem.“ Auf weitere Fragen über den Vizepräsident antwortete McChystal mit Gelächter: „Fragen sie mich über den Vizepräsidenten Biden? Wer ist denn das?

Letzten Herbst, nach einer Ansprache in London, hat McChrystal die Antiterror-Strategie von Vizepräsident Biden als “kurzsichtig” bezeichnet und er sagte, das würde zu einem Zustand wie in “Chaos-istan” führen. Diese Aussage handelte ihm eine „Ohrfeige“ vom Präsidenten selber ein, der den General auf die Air Force One zitierte, mit der Botschaft: Halt dein verdammtes Maul und verhalte dich ruhig.

Dann hat das Team von McChrystal sich privat sehr abfällig über viele von Obamas Topleuten geäussert. Einer der Assistenten nannte Jim Jones, ein pensionierter Viersternegeneral, Veteran des Kalten Kriegs und Sicherheitsberater von Obama, einen „Clown“ der noch „im Jahre 1985 steckt“.

Auch über Obamas Sonderbeauftragten für Afghanistan, Richard Holbrooke (ein Bilderberger), kam diese Bemerkung von einem aus dem Kader des Generals: „Der Boss sagt, er ist wie ein verwundetes Tier. Holbrooke hört dauernd Gerüchte, er wird gefeuert, das macht ihn gefährlich.

Dann sagte McChrystal während eines Aufenthalts in Paris in Anwesenheit des Reporters, als sein BlackBerry klingelte: „Oh nein, nicht noch eine E-Mail von Holbrooke,“ und stöhnte dabei. „Das will ich gar nicht öffnen.

Er klickte auf die Nachricht und las sie sarkastisch vor, steckte den BlackBerry in seine Tasche, ohne seine Verärgerung zu verschleiern.

Passen sie auf, dass sie nichts davon auf ihr Bein abkriegen,“ sagte ein Assistent im witzigen Ton, in dem er sich auf die E-Mail bezog.

Auch über den US-Botschafter in Afghanistan Karl Eikenberry lies sich McChrystal aus, nach dem die New York Times einige durchgesickerte Depeschen von Eikenberry veröffentlichte, in denen der Botschafter sich kritisch über die US-Strategie in Afghanistan geäussert hatte.

Ich mag Karl, ich kenne ihn seit Jahren, aber sie haben nie ähnliches zu uns vorher gesagt,“ meinte McChrystal, der sich durch die bewusste Weitergabe an die Presse „verraten“ fühlte. „Hier haben wir einen, der seine Flanken für die Geschichtsbücher sichert. Wenn wir versagen, dann kann er erzählen, ‚ich hab’s euch ja gesagt.’

Dann beschreibt der Reporter eine Szene in einem Zimmer des Hôtel Westminster während des offiziellen Besuchs in Paris:

Wie bin ich zu diesem Dinner gelinkt worden?“ fragt McChrystal seine Untergebenen.

Das Dinner kommt mit der Position, Sir,“ antwortet sein Stabschef, Oberst Charlie Flynn.

Hey, Charlie,“ fragt er, „kommt das mit der Position?“ und McChrystal zeigt ihm den Mittelfinger.

Ich lass mich lieber von einen Raum voller Leuten in den Arsch treten, als zu diesem Dinner zu gehen,” sagte McChrystal. „Bedauerlicherweise,“ fügte er hinzu, „kann das niemand in diesem Raum machen,“ und er ging aus der Tür.

Mit wem geht er Abendessen?“ fragte der Reporter. „Irgendeinen französischen Minister,“ sagte der Assistent. „Es ist verdammt schwul!

Der General und seine Truppe kommen sich wie Supermachos vor. Die Mannschaft besteht aus einer Ansammlung von Mördern, Spione, Genies, Patrioten, politischen Manipulatoren und kompletten Wahnsinnigen. Darin befinden sich der ehemalige Chef der britischen Spezialeinheiten, zwei Navy Seals, ein Kommando der afghanischen Spezialeinheit, ein Anwalt, zwei Kampfpiloten und mindestens ein Dutzend Kriegsveteranen und Experten für Aufstandsbekämpfung. Sie bezeichnen sich als „Team America“ und sind stolz auf ihren „wir sind Macher“ Einstellung und ihrer Verachtung von Autorität.

Als sie in Kabul vergangenen Sommer ankamen, hat das „Team America“ so richtig die Kultur bei ISAF umgekrempelt. Sie bezeichnen dieses Kürzel als „I Suck At Fighting“ oder „Ich versage im Kampf“. McChrystal verbot Alkohol in den Basen, schmiss Burger King und andere Symbole des amerikanischen Exzess raus, und erweiterte das morgendliche Briefing um tausende Offiziere, baute das Kommandozentrum in eine High-Tech-Zentrale um. Dann hat er einen verrückten Lebenswandel vorgegeben, in dem er nur vier Stunden schläft und nur einmal am Tag isst. Er verbreitet das Gefühl, man kann im Alleingang den Krieg gewinnen.

Nach dem Abendessen in Paris trafen sich McChrystal und sein „Team America“ in der irischen Pub Kitty O’Sheas’s um die Ecke des Hotels. Der Reporter beschreibt die Anwesenden als völlig besoffen. Sie sangen und tanzten Arm in Arm. McChrystal ging einen Schritt zurück und betrachtete sein Team. „Alle diese Männer,“ sagt er dem Reporter, „ich würde für sie sterben und sie für mich auch.

Die Männer an der Theke schauen vielleicht wie Kriegsveteranen aus, die etwas Dampf ablassen, aber tatsächlich sind sie eine streng geführte Truppe, welche die US-Politik in Afghanistan bestimmt, schreibt der Reporter. Sie haben das Kommando über alle militärischen Aspekte des Krieges. Die Politiker haben scheinbar nichts zu sagen, was aber den Aufbau einer stabilen und glaubwürdigen Regierung in Kabul verhindert.

Als selbsternannter Antiterrorexperte fährt McChrystal eine doppelzüngige Strategie. Einerseits fordert er seine Spezialeinheiten, oder besser gesagt Killerkommandos auf, sie sollen ständig auf Patrouille gehen und alles töten was sich bewegt, um dann am nächsten Tag sie offiziell dafür zu tadeln. In letzter Zeit entschuldigt er sich sehr häufig über die vielen afghanischen Zivilisten, die bei den Operationen getötet wurden. Er sagte dazu: „Wir haben eine erstaunliche Zahl an Menschen erschossen.“ Dies führte zu seinem Befehl an die Truppe, sich so weit wie möglich zurückzuhalten. „Für jeden unschuldigen Zivilisten den wir töten, schaffen wir 10 neue Feinde,“ sagte er.

Aber diese Strategie der Zurückhaltung hat sehr viel Unmut unter seinen Soldaten ausgelöst. Sie sagen, wenn sie nicht schiessen dürfen, dann begeben sie sich in Gefahr. Ein ehemaliger Special Forces Veteran, der Jahre im Irak und Afghanistan verbrachte sagte: „Ich möchte am liebsten McChrystal in die Eier treten. Seine Einsatzregeln bringen das Leben der Soldaten in noch grössere Gefahr. Jeder Soldat wird dir das selbe sagen.

Der Krieg in Afghanistan läuft aus Sicht der Amerikaner und der NATO überhaupt nicht gut. Sie reden wohl laufend von "Fortschritt", aber der ist nicht zu sehen und von einem "Sieg" zu träumen ist völlig unrealistisch und absurd. Die Grossofensive die gegen die Taliban in Kandahar eigentlich jetzt anlaufen sollte, hat McChrystal am 10. Juni in den Herbst verschoben. Man kann nicht gegen einen "Feind" kämpfen der vorne verschwindet, um hinten wieder aufzutauchen.

Diesen Monat hat die Zahl der gefallenen US-Soldaten die 1'000 überschritten und die Bombenanschläge haben sich verdoppelt. In dem man bald eine Billion Dollar für den Krieg in den vergangegen 10 Jahren ausgab, hat man damit nicht die Herzen der afghanische Bevölkerung gewonnen. Im Gegenteil, die Einstellung gegenüber den Besatzungstruppen ist zunehmend feindlich. Die grösste Militäroperation in diesem Jahr, um die Stadt Marja zurückzuerobern, zieht sich immer noch hin und McChrystal sagt dazu, es wäre ein "blutiges Magengeschwür".

Weitere Aussagen von Soldaten im Tross von McCrystal über Afghanistan:

- Staff Stg. Kennith Hicks: "Wir verlieren dieses Ding verdammt nochmal."

- Oberst Douglas MacGregor: "Die ganze COIN-Strategie ist eine Betrug an den Amerikanern." COIN ist die Abkürzung für "Counter Insurgency" oder Widerstandbekämpfung.

- Generalmayor Bill Mayville: "Es wir nicht wie ein Sieg aussehen, oder nach einem Sieg riechen, oder nach einem Sieg schmecken."

Der Krieg in Afghanistan ist jetzt der längste in der amerikanischen Geschichte, länger als Vietnam, ohne Ende in Sicht, denn Obama musste den Termin für einen Truppenabzug 2011 stillschweigend zurücknehmen. Der Präsident befindet sich in einem tiefen Morast, aus dem er nicht mehr raus kommt und seine Politik der "Staatenbildung" ist völlig gescheitert. Wenn er jetzt den Oberkommandierenden entlassen muss, den er extra dafür ausgesucht hat, um den Krieg für ihn zu gewinnen, dann ist das eine grosse Niederlage.

McChrystal hat wohl Obama nicht direkt kritisiert, nannte aber die Zeit im vergangegen Herbst, als Obama sich überlegte die Truppenaufstockung zu genehmigen, als "schmerzhaft" und er sagte, der Präsident überreichte ihm eine "unanehmbare" Position.

"Ich glaube es ist klar, dass der Artikel in dem er und sein Team erschienen sind, ein schlechtes Urteilsvermögen zeigt," sagte Obama im Beisein seines Kabinetts am Dienstag. "Aber ich möchte vorher eine Unteredung mit ihm sicherstellen, bevor ich eine Entscheidung treffe."

Ganz Washington und auch die US-Medien sind jetzt über die Aussagen von McChrystal und seiner Mannschaft, die durch das Rolling Stone Magazin ans Licht gekommen sind, völlig aufgebracht. Er hat überall Feinde und seine grössten Unterstützer distanzieren sich von ihm. Der General hat jetzt ausgeschissen und wird von Obama womöglich heute entlassen. Wir werden es ja sehen.

UPDATE 18:00 - Das Treffen zwischen Obama und Stanley McChrystal hat stattgefunden, dauert ca. 30 Minuten und der General wurde beobachtet, wie er den Westflügel des Weissen Haus verlies und in einen Minibus stieg. McChrystal traf vorher am Morgen Verteidigungsminister Robert Gates und den Chef des Generalstabs Admiral Mike Mullen. Es herrscht völliges Stillschweigen über die Treffen. Niemand weiss, wie der Präsident sich entschieden hat. Was wir wissen, der Kommandeur des Krieges in Afghanistan hat an der geplanten Zusammenkunft des Kriegskabinett nicht teilgenommen.

UPDATE 19:30 - Obama hat Stanley McChrystal, entlassen. Nachfolger in Afghanistan solle der bisherige Chef des US-Zentralkommandos, David Petraeus, werden, teilte das Weisse Haus mit.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Die Ansprache von Obama zeigt seine Unfähigkeit

Was Obama anlässlich seiner ersten Ansprache aus dem Oval-Office am Dienstagabend von sich gegeben hat, waren nur die üblichen Plattitüden ohne konkrete Substanz. Es bestätigt wieder, er ist nur eine Marionette ohne Führungsqualität, speziell jetzt, wo Amerika vor der grössten Umweltkatastrophe aller Zeiten steht und die Bevölkerung von ihm Taten und Führung verlangen. Sie wollen jemand der das Heft in die Hand nimmt und was tut.

Der Gouverneur von Alamaba, Bob Riley, drückte es so aus: „Wenn mein Haus brennt, dann brauch ich keinen Feuerwehrkommandanten der mir erzählt, ich hätte das Haus nicht aus Holz bauen sollen. Ich brauch jemand der das Feuer löscht.“ Und genau so ist es. Obama hat mit keinem Wort erwähnt, wie die sprudelnde Ölquelle gestoppt werden soll. Sein, wir „sollten und wir könnten“ Geschwafel, zeigt nur seine Unfähigkeit und Hilflosigkeit.

Keith Ladner, der Besitzer von Gulf Shores Sea Products in Mississippi, ein Betrieb der Meeresfrüchte aus dem Golf von Mexiko verarbeitet und jetzt völlig stillgelegt ist sagte, “Worte sind nur Worte. Taten bedeuten alles.

Und ein anderer Kommentator drückte es noch drastische aus: „Und so ein Arschloch hab ich gewählt!

Obama redete nur davon, seine Regierung wird BP für den Schaden aufkommen lassen, 20 Milliarden für einen Entschädigungsfonds verlangen und die Behörden werden alles tun, um die Golfküste wieder in den Zustand zurückzubringen, wie es einmal war. Das ist doch lächerlich. Bevor man aufräumt, muss man zuerst die Quelle und die Ursache der Umweltschädigung abstellen. Davon war nichts zu hören. Das kann ja noch Jahre dauern, wenn man den bisherigen Fortschritt anschaut.

Obama hat kein Konzept und weiss nicht was er tun soll, obwohl er sich selber an die Spitze der Katastrophenbewältigung gestellt hat.

Der Reporter Jason Links meinte, die Rede von Obama bestand nur aus Gefühlsausdrücken und er vermisste einen konkreten Plan. „Ich bin mir nicht sicher, was der Sinn dieser Ansprache überhaupt war!

Keith Oberman, einer der bekanntesten Kommentatoren von MSNBC meinte, Obama “zielte zu tief”, korrigierte später seine Aussage und sagte, “Ich glaube der hat überhaupt nicht gezielt.“ Er sagte: „Es war eine tolle Ansprache, wenn man in den letzten 57 Tagen auf einem anderen Planeten sich aufgehalten hat.

Es sind nun bald zwei Monate seit der Explosion der Bohrinsel vergangen und das Öl strömt weiter ins Meer, Millionen von Liter pro Tag, und Obama zeigt, er ist machtlos um das Loch zu stopfen, obwohl er selber sagte, es handelt sich um die grösste Umweltkatastrophe welche die Nation je erlebt hat.

Howard Fineman, der Chefkorrespondent für Newsweek aus Washington kritisierte seine Führung und sagte: „Er hätte der Oberkommandierende heute Abend sein sollen.“ Und Chris Matthew, ein bekannter Fernsehmoderator, verurteilte die Kommission die Obama zusammenstellen will und meinte: „Können wir nicht etwas schneller vorwärtsmachen, als nur eine Kommission zu benennen?

Dieser Mangel an Führung macht den Amerikanern Angst.

Wie ich schon vorausgesagt habe, er wird ein „one time president“ sein, nur eine Amtsperiode erleben und dann verschwinden. Die Amerikaner haben durch seine nichtssagende Rede endlich erkannt, er ist nur ein Dummschwätzer, völlig fehl am Platz. Sogar seine grössten Unterstützer sind enttäuscht und fragen sich, was soll das, hat er sie noch alle?

Hier seine Rede mit hilfloser Körpersprache:


Hier die Rede die er eigentlich vortragen wollte ...

Aber es geht nicht nur um sein Versagen bei der Bewältigung der Ölkatastrophe, Obama hat auf allen anderen Gebieten auch versagt, kein einziges Wahlversprechen eingehalten und Hoffnung erfüllt. Die Amerikaner sehen wie die Mittelklasse verarmt, die Verschuldung des Staates und der privaten Haushalte weiter zunimmt, die Firmen schliessen, die Arbeitslosigkeit steigt, die Kriege nicht beendet sondern erweitert werden, das ganze Land eigentlich nur noch in den Abgrund fährt.

Aber wir wissen ja, er führt nur Befehle aus und vertritt andere Interessen. Die Grossbanken und Grosskonzerne sind die einzigen die von der Obama-Politik profitieren.

Der Hauptgrund warum Obama so nichtssagend ist, weil seine Regierung und die Partei der Demokraten überhaupt, sehr enge Verbindungen zu BP unterhalten. Die Wahlspendengelder flossen reichlich. Zusammen sind sie die Gründer des U.S. Climate Action Partnership (USCAP), eine Lobby welche die “cap-and-trade bill“ oder auf Deutsch das Gesetz für den CO2-Handel massiv durchdrücken will. Ein riesen Geschäft mit gigantischen Profiten, was aber nichts der Umwelt bringt.

Als der grösste Produzent von Erdgas, hat BP sehr viele Möglichkeiten erkannt, wie man mit den Klimagesetzen Geld machen kann. Einer dieser Möglichkeiten ist den Kongress davon zu überzeugen, sie müssen staatliche Subventionen sprechen, um die Kohlekraftwerke auf Gas umzustellen. BP kann dann mehr Gas liefern. Von der CO2-Bilanz bringt es gar nichts.

Dann unterstützt BP die Gesetzesvorlage von Senator John Kerry, die Benzinsteuer zu erhöhen, unter dem Deckmantel des Klimaschutzes. Die zusätzlichen Einnahmen sollen speziell nur für den Ausbau und Neubau von Autobahnen dienen, was ja dann zu noch mehr Verkehr und mehr Benzinverbrauch führt.

BP hat sich in den letzten Jahren als „grün“ gegeben, sie haben einen ganzen Imagewechsel vollzogen, waren auch einer der Hauptsponsoren der Klimakonferenz in Kopenhagen. Warum wohl? Weil sie sich riesige Profite mit dem Klimaschutz versprechen, der gar keiner ist. Die ganze Klimadebatte basiert auf Lug und Trug.

Sie sind die grössten Profiteure der ganzen Bewegung zu Biotreibstoff und unterstützen diese massiv, denn ohne Subventionen der Regierungen ist dieser Ersatz nicht rentabel. BP verdient viel mehr an diesen „umweltfreundlichen“ Treibstoffen, die mit Steuergeldern finanziert werden, als mit üblichen Benzin. Die Umweltschützer werden völlig verarscht.

BP will auch, dass der amerikanische Steuerzahler die 1’600 Kilometer lange Baku-Tbilisi-Ceyhan Pipeline bezahlt, die Öl vom Kaspische Meer bis in die Türkei transportiert, von der wiederum nur sie profitieren. Deshalb auch die massive Unterstützung von Sackarschwilli und die Finanzierung, Aufrüstung und Ausbildung des Militärs in Georgien, über dessen Territorium die Pipeline hauptsächlich verläuft.

Die US-Ölkonzerne haben immer schon das Pentagon für ihre Profitgier benutzt. Die US-Soldaten werden doch hauptsächlich nur für die Ölinteressen auf der ganzen Welt in die Kriege geschickt. Das Märchen, es gehe um die Verbreitung von Demokratie und Menschenrecht, oder wegen der Terrorbekämpfung, wird doch nur für die Doofen erzählt und von den bezahlten Medien verbreitet, und die Naivlinge und Gutmenschen glauben auch noch diesen Lügen.

Obama ist eine Marionette von Wall Street und den grossen Ölkonzernen, das sind alle Präsidenten. Ohne ihre Unterstützung kommen sie gar nicht an die Macht. Um die Profite zu erhöhen, sind sie auf den Klimazug aufgesprungen, wollen mit neuen Klimagesetzen die staatlichen Subventionen abgreifen. Deswegen bringt Obama nur billige Rhetorik, tut so wie wenn er gegen BP vorgeht, dabei ist es alles nur ein Show für das Publikum.

Sonntag, 30. Mai 2010

Obama gibt Israel eine Garantie für Atomwaffen

Ein hoher israelischer Regierungsbeamter hat am Sonntag gesagt, Israel hätte vom US-Präsidenten Obama Garantien bekommen, die USA würden die strategischen und abschreckenden Fähigkeiten Israels aufrechterhalten und sogar verbessern. Obama versprach dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, keine Entscheidung während der Konferenz zur Überarbeitung des Atomwaffensperrvertrags „würde zugelassen, welche die vitalen Interessen Israels schaden.

Die Mitglieder des Atomwaffensperrvertrags aus 189 Länder hatten am Freitag auf einer Konferenz in New York Schritte zur atomaren Abrüstung, die Einberufung einer internationalen Konferenz im Jahr 2012, sowie das Ziel eines atomwaffenfreien Nahen Ostens beschlossen.

Israel wurde dabei ausdrücklich aufgefordert, den Vertrag zu unterschreiben und damit seine sogenannte eindeutig zweideutige Atompolitik zu beenden und die Atomwaffen aufzugeben.

Die US-Delegation unterstützte die Forderung nach einer Entfernung aller Massenvernichtungswaffen aus dem Nahen Osten, aber Obama und andere amerikanische Offizielle reagierten sofort, um dem zu widersprechen, in dem sie die uneingeschränkte Unterstützung Israels verkündeten.

Netanjahu ist derzeit in Washington und besucht Obama, um die Garantien zu besprechen. In den letzten zwei Monaten haben die beiden Länder intensive Kontakte geführt, um die Folgen aus der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag für Israel zu minimieren.

Damit geht die Heuchelei und Doppelmoral der USA und des Westens allgemein auf unverschämte Weise weiter. Deutlicher geht’s nicht mehr, wie mit zweierlei Mass gemessen wird, was Israel erlaubt wird und was alle anderen unter keinen Umständen machen dürfen.

Der Iran hat keine Atomwaffen und wird ständig mit Konsequenzen, scharfen Sanktionen und sogar mit Krieg bedroht. Israel hat schon seit mehr als 40 Jahren nachweislich Atomwaffen, hat im Südatlantik Atombomben als Test gezündet und sogar Atomtechnologie an Dritte weitergeben und es passiert nichts. Sie darf sie behalten, ja sogar ausbauen, trotz der Forderung einer Mehrheit der UNO-Mitgliedländer, der Nahe Osten muss frei von Atomwaffen sein.

Vor einem Jahr, am 5. April 2009, kamen Zehntausende Menschen nach Prag, um Obama zuzuhören. Unter frenetischem Jubel hat Obama seinen Einsatz für eine friedlichere Welt damals angekündigt. Die USA werden sich für eine "atomwaffenfreie Welt" einsetzen. Im Namen der USA gab er "ein Versprechen ab, eine Welt ohne Atomwaffen schaffen zu wollen". Die Medien und politischen Kommentatoren überschlugen sich danach vor Lob und feierten Obama als den grössten Friedensengel aller Zeiten. Die ganzen Fans fielen in Obamania und sahen in ihn einen Heiland.

Und? Was ist jetzt? Kaum geht es wirklich darum Atomwaffen abzuschaffen, ja nur darum, Israel soll endlich den Atomwaffensperrvertrag unterschreiben, sieht es ganz anders aus. Obama gibt Israel sogar Garantien, sie dürfen die Atomwaffen behalten. Damit ist er ein doppelzüngiger Lügner, kein Versprechen hält er ein. Der Typ ist so was von unglaubwürdig, wenn er den Mund aufmacht kommen nur Lügen heraus.

Wenn ich der Iran wäre, würde ich unter diesen Umständen den ganzen Lügenmäulern der westlichen Regierungen sagen: „Wisst ihr was? Hier der Mittelfinger, ihr Heuchler. Bevor wir nicht existierende Atomwaffen nicht bauen dürfen, was wir sowieso gar nicht vor haben, sorgt erst dafür, dass Israel den Atomsperrvertrag unterschreibt, seine Atomanlagen für UNO-Inspektoren öffnet und die 200 Atombomben mit denen sie die arabischen Nachbarn und uns bedroht verschrottet.

Verwandter Artikel: Dialog zwischen Bush und Ahmadinedschad

Dienstag, 13. April 2010

Karzai droht die NATO-Offensive zu blockieren

Schon vor langer Zeit habe ich geschrieben, der Krieg in Afghanistan ist verloren. Es findet nur ein endloses Gemetzel unter der Bevölkerung und zahllose Kriegsverbrechen statt. Die Afghanen sind mittlerweile der Meinung, die Taliban sind das kleinere Übel, so gescheitert ist die Kriegspolitik der NATO-Länder. Wenn aber sogar die vom Westen eingesetzte und gestützte Präsidentenmarionette Karzai sagt, er würde zu den Taliban überlaufen und die Taliban würden eine legitime Widerstandsbewegung werden, wie ich hier berichtet habe, dann ist wirklich alles verloren. Jetzt hat er noch eins draufgesetzt und öffentlich gesagt, er würde die kommende NATO-Offensive in Kandahar, die ab Juni beginnen soll, blockieren.

Die NATO plant im Sommer 10'000 Soldaten in die südliche Provinz Kandahar für eine Offensive gegen die Taliban zu schicken, einer der grössten im bald 10-jährigen Krieg.

Bei einer von Karzai einberufenen Schura (arabisch für Beratung, um gemeinsam eine Entscheidung zu treffen), an der 1'500 Stammführer teilnahmen, versuchte er die Anwesenden für die Offensive zu gewinnen. Stattdessen wurde er mit massiver Opposition und Beschwerden über Korruption und Misswirtschaft konfrontiert. Er wurde beschimpft und sah sich gezwungen den Ältesten ein Vetorecht über die Militäraktion einzuräumen.

Er rief in die Menge: „Seid ihr glücklich oder unglücklich wenn die Offensive ausgeführt wird?

Die Stammesführer riefen lautstark zurück: „Wir sind nicht glücklich!

Dann, bis ihr sagt ihr seid glücklich darüber, wird die Operation nicht stattfinden,“ antwortete Karzai.

Der NATO-Oberkommandierende, General Stanley McChystal, sass hinter ihm und schaute sehr besorgt drein, als er die massive Reaktion der Versammlung hörte. Diese Vorgehensweise von Karzai hat die US-Führung weiter aufgebracht und völlig fassungslos gemacht, nach dem was er sich vorher schon in ihren Augen geleistet hat, in dem er damit drohte, er würde möglicherweise die Seiten wechseln.

Das ist ein weiterer schwerer Schlag gegen die Kriegspolitik von Obama, mit der er die Taliban aus ihrem Kernland vertreiben will, ein wichtiger Teil seiner Strategie, weshalb er zusätzliche 30'000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan beordert hat. Die Vereinigten Staaten bezeichnen Kandahar als den „Schwerpunkt“ des Krieges in Afghanistan.

Der Plan der NATO sieht vor, die Provinzführung zu eliminieren und eigene Gremien einzusetzen, um an die Wurzel des Aufstandes durch die Taliban zu kommen. Sie wollen die Macht der Warlord brechen, einschliesslich die des Bruders des Präsident, Ahmed Wali Karzai.

Aber jetzt, wo sie feststellen müssen, der von ihnen selber eingesetzte Präsident ist „abtrünnig“ geworden, sind diese Hoffnungen am schwinden. Es gibt sogar Stimmen in der US-Regierung die sagen, der Mann ist völlig durchgedreht und muss entfernt werden. Nach der Schura sagte ein US-Offizieller, Karzai hätte sich weder als Alliierter noch als populär in der eigenen Bevölkerung gezeigt.

Er kann gegen den Westen schimpfen so viel er will, niemand will ihn als Marionette des Auslands sehen. Das Problem ist, seine unberechenbaren Ansprachen werden durch unberechenbaren Handlungen gefolgt. Deshalb untergräbt diese Spannung die Offensive.

Der aktuelle Streit begann, als Karzai die Wahlen des vergangenes Jahres als „riesigen Betrug“ bezeichnete und dabei sagte, dieser wäre „von Ausländern“ durchgeführt worden.

Am nächsten Tag telefonierter er mit US-Aussenministerin Hillary Clinton, um seine Aussage zu klären, aber danach steigerte er sogar den Angriff. Bei einem Treffen mit Parlamentsmitgliedern sagte er laut Zeugen, „Wenn ich unter Druck gerate, dann könnte ich mich den Taliban anschliessen.

In Kandahar fuhr er mit der Ablenkung der Kritik an seiner Person fort, in dem er die Auswärtigen weiter kritisierte und sagte, er hätte sich mit der Frage an die Versammlung “von ausländischen Befehlen befreit.

Auf den Strassen von Kandahr scheint wenig oder gar keine Unterstützung für die NATO-Offensive in die Provinz vorhanden zu sein. Die Bevölkerung weiss, sie wird nur weiteres sinnloses Töten und Zerstörung bringen. Sobald die fremden Truppen erscheinen, tauchen die Taliban in der Bevölkerung unter, um nach ihrem Abzug wieder zu erscheinen. Als Resultat bleiben nur zahllose Leichen der Zivilisten und ausgebombte Häuser übrig.

Weitere Zivilisten in Kandahar von NATO-Truppen getötet

Die fremden Besatzer tun auch alles um die afghanische Bevölkerung gegen sich aufzubringen. US-Soldaten haben das Feuer auf einen Bus voller Zivilisten eröffnet, dabei wurden vier Passagiere getötet, darunter eine Frau und ein Kind. Ein weiteres Dutzend Personen wurden verletzt.

Diese Tötung löste eine antiamerikanische Demonstration auf den Strassen von Kandahar aus. Wütende Afghanen versammelten sich, zündeten Reifen an und skandierten „Tod für Amerika“ und „Tod für Karzai, Tod seiner Regierung.

Im Zhari Distrikt näherte sich ein Bus einer langsam fahrenden Militärkolonne und die Soldaten betrachteten das Fahrzeug als Bedrohung. Darauf eröffneten sie das Feuer und durchsiebten den Bus. Ein Sprecher der Koalitionstruppen sagte danach, „wir bedauern zu tiefst den Verlust an Leben.

Laut Zeugen schossen die Soldaten ohne Warnsignal, als der Bus noch 80 bis 100 Meter hinter dem Konvoi entfernt war. Der Gouverneur der Provinz Kandahar, Tooryalai Wesa, kritisierte die amerikanischen Streitkräfte auf schärfste und verlangte, dass der Kommandant unter dem Militärgesetz bestraft werden muss.

Präsident Karzai nannte die Schiesserei „unentschuldbar“ und sagte, „der Beschuss von Passagierbusse ist gegen die NATO-Zusage, das Leben von Zivilisten zu schonen.“ In den letzten Monaten sind über 30 unschuldige Zivilisten bei Schiessereinen vor Strassensperren und bei Konvois von ISAF-Soldaten getötet und über 80 verletzt worden. Laut Angaben der UNO waren es 2009 mehr als 2'400 Zivilsten.

Die Menschen in Kandahr haben jedes Vertrauen in die ausländischen Truppen verloren. „Die Operation hat noch nicht mal begonnen, aber jeden Tag töten sie Zivilisten,“ sagte der Einheimische Haji Wali Jan. „Wenn sie vor einem Bus Angst haben, wie können sie mit einer Operation in Kandahar fortsetzen?

Georg Schramm über den Krieg in Afghanistan:


Wikilieaks hat verkündet, sie haben nach dem "Irak-Video" ein weiteres Video, welches das Massaker an der Bevölkerung in Afghanistan zeigt, das demnächts veröffentlich wird. Das Video soll die geheime Aufnahme der Bombardierung in der Farah Provinz vom Mai vergangenes Jahr sein. Die afghanische Regierung sagte damals, der Luftangriff mit F-18 und B1 Flugzeugen in der Nähe von Granai tötete 147 Zivilisten. Das Ereignis fand am 4. Mai 2009 statt und dabei wurden 500 und 2000 Pfund Bomben abgeworfen. Die Aufnahmen des Angriffs sollen zeigen, wie rücksichtslos die NATO-Streikräfte gegen die Zivilisten vorgegangen sind.

Mittwoch, 7. April 2010

Unter der NATO-Herrschaft ist Afghanistan der grösste Drogenproduzent der Welt

Afghanistan ist nicht nur der grösste Opiumproduzent der Welt, das Land ist auch weltweit führend in der Produktion von Haschisch, wie das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) vergangene Woche berichtet hat. Und das unter Aufsicht und Duldung der NATO-Okkupationsarmee.

NATO-Soldat neben einem Kannabisfeld:

Wie bekannt ist, gab es unter der Taliban-Regierung bis zur Invasion durch amerikanische Truppen 2001 praktisch keinen Drogenanbau in Afghanistan. Erst als die ISAF-Truppen das Land besetzen, fingen die Bauern wieder damit an. Dies selbstverständlich mit voller Genehmigung der NATO.

Wie ist das zu erklären, wo doch der Westen offiziell soooo vehement einen „Krieg gegen Drogen“ führt?

Hier sehen wir wieder die Doppelmoral des Westens, ihre Heuchelei und alles was sie sagen ist erstunken und erlogen.

Die UNODC schätzt, dass 10'000 bis 24'000 Hektar Land mit Kannabis in Afghanistan bepflanzt wird, aus dem pro Jahr 1'500 bis 3'500 Tonnen Haschisch entsteht.

Während andere Länder sogar grössere Kannabisanpflanzungen haben, der erstaunliche Ertrag der afghanischen Ernte macht Afghanistan zum Welt grössten Produzenten von Haschisch,“ sagte UNODC-Chef Antonio Mario Costa in Wien.

Afghanistan produziert 145 Kilo Haschisch pro Hektar, im Vergleich zu 40 Kilo in Marokko, sagte Costa.

Die Aussage basiert auf Informationen aus 1'634 afghanischen Dörfern in 20 Provinzen und UNODC sagt, es ist dreimal billiger einen Hektar Kannabis zu kultivieren, als ein Hektar Opium. Daraus resultiert ein netto Einkommen pro Hektar an Kannabis von 2,490 Euro, verglichen mit 1'495 Euro pro Hektar für Opium für die Bauern.

Trotzdem bevorzugen die afghanischen Bauern Opium gegenüber Kannabis, sagt UNODC. Vergangenes Jahr haben mehr als zwei Drittel der Bauern die Kannabis anpflanzten auch Opium kultiviert.

Afghanistan liefert 90 Prozent des Opiums der Welt, die Ausgangsbasis für Heroin.

Angeblich sollen die Einnahmen zur Finanzierung des Widerstands dienen, aber wie bekannt ist, werden die „Lizenzen“ für den Anbau von den Amerikanern vergeben, die auch deshalb nichts dagegen unternehmen. Alle profitieren davon, die Bauern, die Taliban, die Warlords, die korrupten Offiziellen der afghanischen Regierung, die Kommandeure der NATO-Truppen und am meisten die CIA. Damit füllt sie die schwarzen Kasse für ihre illegalen Operationen.

US-Soldaten mitten in einem Opium-Feld:

Aber der finanzielle Aspekt ist nur einen Seite der Medaille. Viel wichtiger ist, für wen die Drogen bestimmt sind und was damit angerichtet wird. Die Drogen landen hauptsächlich auf den Strassen von Moskau und anderen russischen Städten. Es geht nämlich um eine weitere Ebene im Krieg Washingtons gegen Russland, gegen die russische Gesellschaft, um sie zu destabilisieren und um die systematische Zerstörung der russischen Jugend.

Dieser amerikanische „Opiumkrieg“ verfolgt die selbe Taktik welche die Briten gegen das Kaiserreich China der Qing-Dynastie von 1839 bis 1842 anwendeten. Es führte zu einer völligen Zerstörung der chinesischen Gesellschaft durch die Drogenabhängigkeit und zu erheblicher innenpolitischer Instabilität, was unter anderem zu Unruhen beitrug.

Russland protestiert, aber die NATO weigert sich was dagegen zu tun

Dieser versteckte Krieg ist ein grosses Problem für die russische Regierung und deshalb hat der Leiter der russischen Drogenbehörde die NATO-Länder beschuldigt, nichts gegen die Produktion von Heroin in Afghanistan zu unternehmen. Victor Ivanov sagte, mindestens 30'000 Menschen sterben jedes Jahr in Russland an den Folgen des Heroins, von dem 90 Prozent aus Afghanistan kommt.

Er gab die Schuld der Obama-Regierung, welche dem US-Militär die Zerstörung von Opiumfeldern verbietet.

Die USA gab als Antwort, so eine Aktion würde die Bauern nur in die Arme der Taliban treiben. Eine völlig unlogische und absurde Ausrede. Es bestätigt nur, die amerikanische Regierung ist nicht Willens den Drogenanbau zu stoppen und fördert ihn sogar, aus oben genannten Gründen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Ivanov die NATO-Länder scharf deswegen kritisierte, weil sie nicht die Drogenproduktion unter ihrer Aufsicht als Besatzer beenden. Auch die deutsche Bundeswehr hat den Befehl, die Bauern und ihre Opiumfelder zu ignorieren und in Ruhe zu lassen.

Ivanov sagt, die Drogenproduzenten geniessen eine völlige Immunität in Afghanistan.

Die Konsequenz ist, sagt er, Russland wird mit einer Flut von billigen Drogen überschwemmt, was ein grosser destabilisierender Faktor für Russland darstellt.

Russland soll ungefähr 5 Millionen Drogensüchtige haben, die Hälfte davon sind abhängig von Heroin.

Was die NATO unter amerikanischer Führung in Afghanistan macht, spottet jeder Beschreibung. Nicht nur weil sie das ganze Land zerstören und zahllose Zivilisten ständig ermorden, sondern auch durch ihre verbrecherische Förderung des Drogenanbaus und Handels zum Schaden Russlands und anderer Länder. Denn das Heroin landet auch bei uns in Europa.

Die deutschen Politiker, welche den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan vehement befürworten und dauernd verlängern, befürworten damit auch den Weltrekord an Drogenanbau in Afghanistan und den weltweiten zerstörerischen Handel damit durch die CIA. Fragt sie doch, wie das mit ihrer Drogenpolitik im Inland zusammenpasst, wo die Bundesbürger wegen einigen Gramm Hasch kriminalisiert werden? Wie können sie Afghanistan als Hauptdrogenproduzent wissentlich dulden, die Bundeswehr quasi als Bewacher der Opiumfelder einsetzen, gleichzeitig sich scheinheilig hier für den Kampf gegen Drogen aussprechen? Ach so, dumme Frage gell?

Tatsache ist, Washington kontrolliert mit der CIA den gesamten Drogenhandel der Welt, von Kolumbien mit dem Kokain, bis nach Afghanistan mit dem Haschisch und Heroin. Die kleinen Leute die ab und zu medienwirksam erwischt werden, sind nur Amateure, lästige Konkurrenz, damit der Öffentlichkeit eine Show geboten wird, um von sich als die wahren Grosskriminellen abzulenken.

Verwandter Artikel: CIA, Abkürzung für Cocain Import Agency

PS: Wie mir ein guter Bekannter als Augenzeuge mitteilte, ist die ganze Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan auf pakistanischer Seite voll mit Opiumfelder und es werden jedes Jahr mehr. Als er mit einem Hubschrauber entlang flog, sah er die blühenden Felder. Das passiert unter den Augen und mit voller Genehmigung der Amerikaner und ihren Marionettenregierungen. Der sogenannte „Krieg gegen Drogen“ ist ein Farce, tatsächlich ist es ein Krieg gegen die Menschheit und ein riesen Geschäft für die globale Elite.

Sonntag, 4. April 2010

Karzai: Die Taliban könnten eine legitime Widerstandbewegung werden

... und er könnte gezwungen werden die Seiten zu wechseln!

Zum dritten Mal hat Präsident Karzai in den letzten Tagen den Westen scharf für deren Rolle in Afghanistan attackiert. Obwohl er am Samstag ein Telefongespräch mit US-Aussenministerin Hillary Clinton führte, hat er seine Beschuldigungen fortgesetzt, der Westen mische sich zu viel in die inneren Angelegenheiten Afghanistans ein. Es zeigt das wachsende Misstrauen zwischen der afghanischen Regierung und den NATO-Ländern auf.

Nach einem privaten Treffen mit 60 bis 70 afghanischen Parlamentarier, schlug er mit den Worten um sich, die USA würden sich in die internen Angelegenheiten einmischen und er sagte, die Taliban würden eine legitime Widerstandsbewegung werden, wenn das Einmischen nicht aufhört.

Er sagte sogar, er selber würde gezwungen sein auf die andere Seite zu wechseln, also zu den Taliban gehen, wenn das Parlament nicht seinen umstrittenen Versuch unterstützt, die Kontrolle über das Wahlaufsichtsgremium von der UNO zu übernehmen, wie drei der Teilnehmer an der Besprechung nun berichten.

Bereits am vergangenen Donnerstag während einer Ansprache, hat Karzai einen Teile der unabhängigen Parlamentarier kritisiert, welche fast die Hälfte seines Kabinetts nicht bestätigen wollten, weil sie zu inkompetent, korrupt oder zu schwach wären.

Er beschimpfte auch die UNO und die gesamte internationale Gemeinschaft, beschuldigte sie eine “umfangreichen Betrug” bei der Präsidentenwahl im vergangenen Jahr durchgeführt zu haben, als Teil einer Verschwörung, um seine Wiederwahl zu verhindern und seinen Sieg zu beschmutzen.

Karzai behauptet, die Parlamentarier würden ausländischen Interessen dienen, was auf scharfe Weise vom Sprecher des Unterhaus, Yunus Qanooni, zurückgewiesen wurde.

Das ist das Haus des Volkes und alle Mitglieder sind gewählt worden,“ sagte Qanooni. „Es ist unmöglich, dass wir durch Ausländer beeinflusst werden.

Ander Parlamentarier drückten ebenfalls ihre Empörung über die Aussagen von Karzai aus, was sie als dilettantischen Versuch werten, auf den Stolz der Afghanen zu appellieren, welcher durch die Präsenz von Hunderttausend fremder Truppen angeknackst ist.

Das war ein unverantwortliche Ansprache von Präsident Karzai,” sagte Sardar Mohammad Rahman Ogholi aus der nördlichen Provinz von Faryab. „Karzai fühlt sich isoliert und ohne politische Verbündete ... Der Kampf gegen den Terrorismus, die Korruption und den Drogenhandel benötigt eine starke Regierung. Leider ist die Karzai-Regierung zu schwach, um gegen alle diese Elemente zu kämpfen.

Ein andere Parlamentarier, Daoud Sultanzai aus der Ghazni Provinz sagte, er hätte die Befürchtung, die Ansprache würde permanent die Beziehungen zwischen Karzai und Washington schädigen.

Sultanzai sagte, die Behauptung von Karzai, dass einige Parlamentarier Befehle von ausländischen Botschaften bekommen, sind „völliger Blödsinn.

Er bekommt mehr Direktiven von der US-Botschaft,” sagte Sultanzai. „Die US-Truppen schützen ihn und nicht uns.

Der Pressesprecher des Weissen Haus, Robert Gibbs, hat bereits gesagt, die Aussagen von Karzai wären „echt besorgniserregend.“ Der Sprecher des US-Aussenministeriums sagte, Hillary Clinton hätte Karzai am Samstag gesagt, sie sollten sich gemeinsam auf das Ziel konzentrieren, Afghanistan zu stabilisieren.

Cowley sagte auch, „Die Unterstellung, dass die internationale Gemeinschaft für die Ungereimtheiten bei den letzten Wahlen verantwortlich ist, ist absurd.

Die Parlamentswahlen, die für nächsten Monat angesetzt waren, sind auf den September verschoben worden, damit die Wahlkommission reformiert und restrukturiert werden kann, um eine Wahlfälschung zu verhindern.

Jedenfalls hat der Ton der Ansprache die Beziehungen zwischen der Obama-Regierung und Karzai schwer getrübt. Ein starker afghanischer Partner, ist der Schlüssel für die Obama-Strategie, um die Bevölkerung gegen die Taliban zu wenden.

Karzai hat sich auch sehr kritisch über die vielen zivilen Opfer geäussert, welche durch die NATO-Truppen laufend getötet werden. So hat der deutsche Kommandant zuständig für Nord-Afghanistan, Brigadegeneral Frank Leidenberger, seinen afghanischen Gegenüber angerufen, um sein Bedauern über die Tötung von sechs afghanische Soldaten durch deutsche Truppen auszusprechen.

Angela Merkel hat am Samstag Karazi angerufen und ebenfalls ihr Beileid darüber ausgesprochen. Karzai drückte sein Bedauern über die Tötung der drei deutschen Soldaten dabei aus.

Wie ich bereits gesagt habe, die Situation in Afghanistan ist völlig ausser Kontrolle und Chaos herrscht. Wenn jetzt Karzai damit droht, egal ob er es ernst meint oder nicht, die Taliban könnten eine legitime Widerstandbewegung werden und er könnte gezwungen werden die Seiten zu wechseln, dann ist die Kacke wirklich am dampfen und die Strategie des Westen ist völlig gescheitert.

Die Taliban SIND eine legitime Widerstandsbewegung, Karzai hat endlich mal die Wahrheit ausgesprochen. Die NATO-Truppen sollen sofort abziehen und den Afghanen das eigene Land selber regieren lassen.

Mich würde es aber nicht wundern, wenn Karzai demnächst einen "Unfall" hat oder aus "gesundheitlichen Gründen" zurücktreten muss. Wenn er nicht mehr mitspielt und einen auf Stress macht, wird er von Washington entfernt.

Ich möchte daran erinnern, der Hauptgrund warum die Amerikaner überhaupt in Afghanistan einmarschiert sind, ist die Gaspipeline vom Kaspischen Meer zum Indischen Ozean, die durch Afghanistan führt.

Mullah Omar, der Anführer der Taliban, sagte in einem Interview mit der pakistanischen Zeitung Dawn im Jahre 1998, dass die USA Afghanistan überfallen und die Taliban vernichten würden, wenn er ihnen den Bau der Gaspipeline für einen Betrag von 5 Millarden Dollar nicht genehmigt. Er sollte recht behalten, so geschah es 2001. Der Krieg war lange vorher vorbereitet und 9/11 gab die Ausrede dazu, denn nur vier Wochen danach fing die Bombardierung an.

Hätte Omar das Geld angenommen, dann wären die Taliban immer noch an der Macht, genau wie Saddam Hussein noch im Irak am Ruder wäre, wenn er gefolgt hätte. Wer nicht das tut was Washington befiehlt, sich nicht bestechen lässt, wird mit einem "regime change" weggeräumt, dann kommen die Marines und machen die Drecksarbeit.

Wer meint, die Taliban sind die Bösen, der ist völlig gehirngewaschen, vollgefüllt mit falscher Propaganda und hat keine Ahnung wer der wirkliche Böse ist und um was es wirklich geht. Es geht um Geostrategie, Energiepolitik, Pipelines, um Öl und Gas, deshalb sind die NATO-Truppen dort, das muss jeder Soldat wissen, der sein Leben in Afghanistan oder im Irak einsetzt. Sie sind Wegwerfartikel für die amerikanischen Ölkonzerne, so siehst aus. Alles andere was an Gründen erzählt wird, von wegen Demokratie, ist erstunken und erlogen!

Be nice to America, otherwise they will "democratize" you!

Verwandter Artikel: Wirtschaftskiller oder wie unterwerfe ich ein Land

Samstag, 20. März 2010

Alles gute zum 7. Geburtstag, Irakkrieg!!!

Heute vor sieben Jahren begann der Krieg gegen den Irak mit einem Bombenhagel auf Bagdad und Einmarsch amerikanischer und britischer Truppen im Süden des Landes. Sieben lange Jahre Krieg sind es nun und er dauert immer noch an.

Erinner sich jemand noch daran, warum der Krieg überhaupt begonnen wurde? Hat der Irak Amerika angegriffen? Oder etwa Europa oder die britische Insel? Oder irgendeinen seiner Nachbarn? Nein? Ja, was war denn dann der Grund, um einen Krieg zu rechtfertigen? Ach ja, jetzt erinnere ich mich, den Amerikanern und der Welt haben die Regierungen von Bush und Blair erzählt, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen, ja ganze böse gefährliche chemische und atomare Waffen hätte er und er würde damit eine ungeheuerliche Bedrohung für uns alle darstellen, für die "zivilisierte" Welt.

Bush und Blair haben das Blut von Millionen an den Händen:


Dass die UNO-Waffeninspektoren wie Hans Blix uns dauernd erzählten, sie finden keine und Saddam hat keine, durfte nicht sein, wurde ignoriert ... und wie Bush sagte, die haben einfach nicht richtig gesucht, denn sie sind clever versteckt und deshalb muss der Krieg unbedingt geführt werden.

Ausserdem sagte der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, die Abwesenheit von Beweisen ist nicht der Beweis für die Abwesenheit und es gebe unbekannte Unbekannte und er wäre ganz sicher, die Massenvernichtungswaffen wären irgendwo südlich, östlich, nördlich oder westlich von Bagdad. Mit diesen dünnsten aller Begründungen schlugen dann Amerika und seine Alliierten mit „Shock and Awe“ zu, mit allem was sie in ihren hightech Waffenarsenal hatten und am 20. März 2003 ging’s los.

Nach der Invasion und Besetzung des Irak stellte sich aber heraus, Saddams gefährliche Militärmaschinerie war nicht mehr als eine bessere Pfadfindertruppe und von Massenvernichtungswaffen gab es nicht die geringste Spur. Die US-Soldaten suchten und suchten, fanden aber absolut nichts. Es wurde uns bewusst, alles was Bush und Blair uns als Kriegsgrund erzählt haben war erstunken und erlogen, Saddam Hussein stellte für niemanden eine Gefahr dar, die ganze Welt wurde vorgeführt, betrogen und verarscht.

Mittlerweile hat dieser illegale Angriffskrieg auf amerikanischer Seite 4'703 tote Soldaten gefordert, über 100'000 Schwerverletzte und sagenhafte 750 Milliarden Dollar gekostet.

Viel schlimmer ist die Opferzahl auf irakischer Seite. Die verbrecherische Invasion durch den Westen hat eine unglaubliche Katastrophe unter der Zivilbevölkerung verursacht.

Seit dem 20. März 2003 sind 1,4 Millionen Iraker getötet worden!!!

Die Anzahl getöteter Kinder beläuft sich in die Hunderttausende!

35 Prozent der Kinder oder 5 Millionen sind Waisen!

Wenn man beide Kriege, den ersten und zweiten Irakkrieg, zusammenrechnet, dann sind in der Zeit von 1990 bis 2010 über 1,6 Millionen Iraker gewaltsam umgekommen. Weitere 2,8 Millionen sind durch die Folgen der Kriege unnötigerweise gestorben, davon 2 Millionen Kinder unter 5 Jahren!!!

5 bis 6 Millionen Iraker sind Flüchtlinge!

Das ist, egal welchen Massstab man anlegt, ein Völkermord, ein irakischer Holocaust!

Der Kriegsgrund wurde dann laufend geändert und man erfand neue Rechtfertigungen für dieses Verbrechen. So wurde dann gesagt, es ginge darum den Terror zu bekämpfen und wenn wir die Terroristen nicht dort töten, dann würden sie zu uns kommen. Das es aber im Irak unter Saddam Hussein gar keine Terroristen, keine Verbindung zu Bin Laden und einer Al-Kaida gab und das Land mit dem Angriff vom 11. September 2001 gar nichts zu tun hatte, wurde verschwiegen, aber dauernd unterstellt. Es ging dann so weit mit der Medienpropaganda, dass ein Grossteil der amerikanischen Bevölkerung tatsächlich glaubte, Saddam Hussein hätte mit 9/11 wirklich was zu tun.

Als sich das auch als Lüge herausstellte, erfand man die nächste Begründung, dann ging es nur noch um die „edle Aufgabe“ die „Demokratie“ im Mittleren und Nahen Osten zu verbreiten, mit Waffengewalt, von Haus zu Haus mit dem Gewehr auf die Zivilisten gerichtet, in dem man ihnen die Türen eingetreten hat. Das ganze lief dann unter dem Motto, diesen unzivilisierten Kameltreibern werden wir zeigen was westliche Zivilisation ist, ob sie wollen oder nicht und wenn wir sie zu ihrem "Glück" zwingen müssen.

Klar entstand dann dadurch der Widerstand im Irak gegen diese Vergewaltigung des ganzen Landes, der dann als Terrorismus bezeichnet wurde, den es vorher nicht gab. Seitdem sind die US-Soldaten und die Truppen der sogenannten „Koalition der Willigen“ in einem Morast der Gewalt versunken, mit Bombenanschläge und Kämpfe auf allen Seiten, und das Land ist ein Trümmerhaufen, mit zerstörter Infrastruktur, wo nichts mehr richtig funktioniert, es nur sporadisch Strom und Wasser gibt, das Gesundheitswesen und Schulsystem am Boden liegt. Die Arbeitslosigkeit ist enorm und die Menschen leiden durch die Giftstoffe aus den verschossenen Waffen an erheblichen Gesundheitsschäden.

Die Amerikaner haben in den sieben langen Jahren ausser Tot und Zerstörung keinen nennenswerten Aufbau geleistet, sondern den Menschen im Irak geht es extrem schlecht, ja sie wünschen sich sogar die Zeiten von Saddam Hussein zurück.

Es wurde ein höriges Marionettenregime installiert und Pseudowahlen durchgeführt, um den Anschein einer funktionierenden Demokratie zu geben. Tatsächlich haben die Iraker in ihrem eigenen Land nichts zu sagen, sondern alles wird von den Amerikanern bestimmt. Es wurden hunderte Militärbasen errichtet und massiv ausgebaut, die auf eine permanente Okkupation und Kontrolle des Irak durch Washington hinweisen.

Selbstverständlich wurde der Sturz von Saddam Hussein als grosser Erfolg von den Kriegstreibern gefeiert, einen Diktator den sie selber vorher an die Macht gebracht haben und jahrzehntelang unterstützten. Er war gut genug acht Jahre lang einen Krieg gegen den „Erzfeind“ Iran für sie zu führen, sie gaben ihm sogar das Giftgas um die Kurden zu ermorden. So lange er das tat was man ihm befahl, war er ein guter Diktator, wurde er mit allem beliefert was er wollte und durfte sein Volk unterdrücken und töten.

Erst als er nicht mehr spurte, er nicht mehr die Befehle Washingtons befolgte, zu viel Öl gegen den Willen der Ölmultis pumpte, um seine Kriegsschulden bezahlen zu können und dadurch der Ölpreis auf 24 Dollar fiel, und er auch noch zum Schluss sein Öl nur noch gegen Euros verkaufte, kam er auf die Liste der "Achse des Bösen", musste er weg, war ein „Regimewechsel“ fällig.

Das ist der wahre Grund für beide Irakkriege und nicht die Märchen die sie uns erzählen.

Ein Jahr nach der Invasion wurde er in seinem Versteck gefunden, in einem Schauprozess zum Tode verurteilt und dann vor laufenden Kameras gehängt. Damit sie ganz sicher waren er ist tot, haben sie seinen Leichnam dann noch wiederholt mit Messer traktiert und seine Kehle durchgeschnitten.

Was ich jetzt nicht erwähnt habe sind die ganzen anderen Verbrechen welche die US und Koalitionstruppen begangen haben, wie die Aufstachelung der Sunniten gegen die Schiiten, damit die Iraker sich selber bekriegen, die Folter und Vergewaltigung von Gefangenen in Abu Ghraib, die fürchterliche Zerstörung mit Phosphorbomben von Falludscha und Massenmord an der Zivilbevölkerung dort, die Verseuchung des ganzen Landes durch Uranmunition, die dadurch zahllosen Erkrankungen bei Erwachsenen und Missbildungen bei Babys, die Brandschatzung und Plünderung der Kulturgüter des Landes und vieles mehr.

Zu keinem Zeitpunkt haben die westlichen Medien diese ganzen Verbrechen aufgezeigt, geschweige denn kritisiert, sondern sie haben sie gerechtfertigt und beschönigt. Auch die ganzen Parteien in Amerika und Europa die angeblich für Frieden und Pazifismus sind, bringen den Mund nicht auf und von den Kriegsgegnern und der Friedensbewegung hört man gar nichts. Es ist beschämend und man kann über diese Menschenverachtung und Gleichgültigkeit nur den Kopf schütteln. Was für Heuchler sind sie doch alle, schauen weg, während ein Massenmord in unserem Namen passiert.

Angeblich will Obama die Truppen schrittweise bis 2011 reduzieren, aber ein Kontingent von mindestens 50'000 US-Soldaten wird übrigbleiben und das Land weiter besetzen. Von den über 120'000 "Blackwater" Söldnern gar nicht zu reden, die weiterhin ein gutes Geschäft mit der Sicherheit und Tötung von Zivilisten machen.

Ich meine, nichts was passiert ist und noch passieren wird rechtfertigt die Kosten an Menschenleben, die Millionen Toten, das ungeheuerliche Verbrechen welches der Westen dort durchgeführt hat und immer noch macht. Der Verlust in den Familien, die zerstörten Heime, zerbrochenen Leben, auf beiden Seiten, denn nicht nur die Iraker erleben unendliches Leid, sondern die Familien der getöteten und verletzten Soldaten auch, ist unbeschreiblich und es nicht wert, denn es basiert alles auf einer Lüge!

Das unglaubliche ist, die welche diesen Angriffskrieg befohlen haben und bereits weit vor dem 11. September 2001 beschlossen hatten, die uns glatt ins Gesicht gelogen haben, wie Bush und seine Verbrecherbande, laufen frei herum und ihnen passiert gar nichts. Sie werden für die Ermordung von Millionen Zivilisten nicht belangt und stehen nicht in Den Haag vor dem Kriegsverbrechertribunal.

Aber nicht nur die Bush- und Blair-Regierungen sind schuld an diesem Genozid, sondern alle die nicht den Mund rechtzeitig aufgemacht und dagegen was unternommen haben, unsere Politiker in Europa, wie Angela Merkel, welche den Krieg vor Beginn ausdrücklich befürwortete. Dann die Medien, Künstler, Kirchen, Gewerkschaften, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen, einfach alle die geschwiegen haben, noch schweigen und alles zulassen. Es sterben jeden Tag weiter Menschen im Irak und keiner tut etwas dagegen.

Die Menschheit lernt einfach nichts dazu und ist verdammt immer wieder die gleichen Fehler zu wiederholen. Der Westen mit der NATO, sowie seine Alliierten, betreiben überall ihre imperialistischen Kriege, bombardieren laufend Länder und sie bedrohen den Iran mit den gleichen Lügen wie damals gegen den Irak ... und alle schauen zu.

Der Tag wird kommen, wo wir den Preis für unsere Gleichgültigkeit und Tatenlosigkeit bezahlen werden. Das wir unsere Mitmenschen, unsere Brüder und Schwestern, in den Kriegsgebieten so im Stich lassen, kein Mitgefühl zeigen und so kaltherzig sind. Denn was die Weltverbrecher mit dem Irak gemacht haben oder was sie den Palästinensern schon seit 60 Jahren antun, werden sie mit uns früher oder später auch machen. Das ist ganz sicher.

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