Vieles deutet darauf hin, die US-NATO-Israel Verbrecherbande ist in den Startlöchern und bereit den Iran anzugreifen. Eigentlich warten sie nur noch auf einen „plausiblen Grund“ und wenn sie ihn selber wieder inszenieren müssen, wie mit dem Irak und Afghanistan, beides Kriege die auf unverschämten Lügen basieren. Schauen wir uns die Fakten an die dafür sprechen:
Wie israelische Militärkreise bestätigen, war der Helikopter der am 27. Juli in Rumänien über den Karpaten abstürzte, Teil eines gemeinsamen israelisch-rumänischen Manövers (Blue Sky 2010), um den Angriff gegen Tunnel im bergigen Gebiet des Iran zu üben, mit dem Ziel, die Nuklearanlagen die sich dort angeblich befinden auszuschalten. Die Iraner glauben, in den Bergstollen sind sie vor Angriffen sicher.
Deshalb haben die amerikanischen und israelischen Militärs Pläne entwickelt, das iranische Radar im extremen Tiefflug zu unterlaufen, zwischen engen Tälern zu fliegen, um die Eingänge und das Innere der Tunnel ungehindert zu treffen. Die Übungen in Rumänien wurden an Orten abgehalten, die in ähnlicher Höhe und Terrain wie die sind, welche die Luftstreitkräfte der USA und Israel bei ihrem Angriff vorfinden werden.
Bei dieser Übung geriet der Helikopter in eine Wolke und ohne Sicht knallte er in den Berggipfel.
Der Unfall brachte zu Tage, die israelische Luftwaffe übt Flüge über lange Distanzen, nicht nur mit Bombern, sondern auch mit grossen Helikoptern wie der „Yasour" CH-53, der eine Betankung während des Flugs benötigt. Die Übungsflüge haben mit Kooperation von Griechenland, Bulgarien und Rumänien über 1'600 Kilometer stattgefunden, ca. die Entfernung von Israel zu Ziele im Iran.
Bereits zwischen dem 6. und 10. Juni fanden gemeinsame Manöver zwischen den USA und Israel in der Negev-Wüste unter dem Namen „Juniper Stallion 2010“ statt. 60 F/A 18/F Super Hornets starteten vom Deck des Flugzeugträgers Harry S. Truman aus, um Ziele in Nevatim zu bombardieren, der Hauptwaffenplatz der israelischen Luftwaffe im Negev. Weitere Staffeln an F-16 Jagtflugzeugen kamen aus Basen in Deutschland und Rumänien dazu, die Langstreckenbombenangriffe über dem Roten Meer und Mittelmeer übten, mit Luftbetankung und simulierten Luftkämpfen.
Den Amerikaner stehen zwei Luftwaffenbasen am Schwarzen Meer zur Verfügung. Eine ist die Mikhail Kogalniceanu Luftwaffenbasis in der Nähe von Constanta in Rumänien und die andere ist die Bezmer Luftwaffenbasis in Bulgarien, um damit das Schwarze Meer, das Mittelmeer und den Nahen Osten abzudecken. 2008 bauten die Amerikaner eine grosse Radarstation in Israel auf, die sie auch betreiben, welche den Luftraum des ganzen Nahen Osten überwachen kann und zur Steuerung von Luftverbänden dient.
Israel hat den Versuch, das zerstörte Verhältnis zur Türkei zu reparieren, aufgegeben und sich Griechenland zugewandt, das gerne in die Lücke einspringt. Der griechische Premierminister George Papandreou hat die Chance ergriffen an die Stelle von Ankara zu treten und die bisherigen Beziehungen mit Israel in eine strategische Allianz zu verwandeln, zum Vorteil beider Seiten. Damit verspricht sich Papandreou auch Hilfe für die katastrophale Finanzsituation des Landes.
Diese neue Zusammenarbeit zeichnete sich bereits 2008 ab, als Papandreou 100 israelischen F-15 und F-16 Kampfflugzeugen den Überflug durch griechischen Luftraum erlaubte, um Langstreckenflüge und Luftbetankung zu üben, als Vorbereitung auf einen Angriff des Iran. Die Strecke von Israel nach Griechenland und zurück ist gleich wie die nach Teheran.
Papandreou erlaubte den Israelis sogar Angriffe gegen S-300 Flugabwehrraketenbatterien zu simulieren, die Griechenland von den Russen im Jahre 2000 geliefert bekam. Die selben welche auch der Iran und Syrien bestellt hat. So konnte die israelische Luftwaffe bereits die Ausweichmanöver üben und die Schwächen des Systems kennen lernen.
Alle dies Übungen deuteten darauf hin, Israel ist vorbereitet, um den Iran anzugreifen und es kann jeden Tag eine Provokation passieren, die zu einem Krieg führt.
Aber nicht nur Israel ist vorbereitet, sondern es handelt sich um eine koordinierte Strategie des Pentagon, der NATO und der IDF gegen den Iran, mit aktiver militärischer Zusammenarbeit mit nicht NATO-Ländern, wie Saudi Arabien, den Emiraten, Ägypten, Jordanien usw. Dazu kommen noch die Länder wie Georgien und in Zentralasien Aserbaidschan, Turkmenistan, Tadschikistan, wo ebenfalls Basen zur Verfügung stehen, bzw. amerikanische und sogar israelische Kampfflugzeuge stationiert sind.
Mit den bereits besetzten Ländern Irak und Afghanistan und den grossen Militärbasen dort, sowie den Flugzeugträgern vor der Küste und der Basis Diego Garcia mit Langstreckenbombern im Indischen Ozean, hat die USA den Iran komplett eingekreist und kann aus allen Richtungen angreifen.
Der verdeckte Krieg gegen den Iran läuft schon länger, in dem die US-Regierung geheime militärische Operation im Iran durchführt. Dafür hat der US-Kongress dem Weissen Haus ein Budget von 400 Millionen Dollar genehmigt, mit dem Zweck, die Führung des Iran zu destabilisieren. Es werden oppositionelle Terrorgruppen, wie die Ahwazi Arab und Baluchi Gruppe, unterstützt und mit Geld versorgt, ausserdem werden Informationen gesammelt und Bombenanschläge durchgeführt.
Beim letzten Bombenschlag in der Stadt Zahedan im Iran vor einer Moschee wurden 27 Menschen getötet und 270 verletzt. Die militante Separatistengruppe Jundallah bekannte sich zum Anschlag, die von der CIA unterstützt und mit Waffen versorgt wird. Mit Terrorangriffen versuchen die USA und NATO-Staaten die iranische Bevölkerung in Angst zu versetzen und die Regierung zu schwächen.
Die Kriegstrommeln mit massiver Propaganda laufen auf Hochtouren, um die Meinung der Weltgemeinschaft und speziell der amerikanischen Bevölkerung für die Notwendigkeit eines Krieges einzustimmen. Wir befinden uns in der Mitte einer weltweiten Wirtschaftskrise, die nur noch schlimmer wird und es sieht so aus, wie wenn die Weltverbrecher als „Lösung“ einen neuen grossen Krieg vom Zaun brechen wollen.
Eine Mehrheit der Politiker in Washington sind offensichtlich dazu bereit und fordern es immer lauter. Deshalb auch die Verabschiedung der noch schärferen Sanktionen gegen den Iran, denen sich die EU angeschlossen hat. Am vergangenen Sonntag hat der Vorsitzende des Generalstabs, Admiral Michael G. Mullen, gesagt, das US-Militär hätte einen Plan den Iran anzugreifen.
Dann hat der ehemalige Sprecher des Unterhauses Newt Gingrich am vergangenen Donnerstag gleich zweimal am gleichen Tag dazu aufgerufen, Amerika müsse jetzt endlich den Rest der „Achse des Bösen“ angreifen und vernichten, Nord Korea und den Iran. Er sagte, die USA haben bis jetzt nur „einen von drei“ der Mitglieder erledigt, den Irak.
Die Medien tun auch ihren Beitrag dazu leisten, diesmal nicht in dem sie den Iran als grosse Bedrohung aufbauschen, so wie damals mit den nicht existierenden Massenvernichtungswaffen des Irak, sondern im Gegenteil, in dem sie die Gefahr eines Angriffs auf den Iran herunterspielen und so tun, wie wenn dieser nicht zu einem III. Weltkrieg führen könnte, wenn China und Russland ihre Interessen gefährdet sehen und entsprechend reagieren.
Für die Medien ist die Welt nicht durch einen möglichen Atomkrieg in Gefahr, sondern durch die angeblich vom Menschen gemachte globale Erwärmung, die ja gar nicht stattfindet. Die Medien meinen, unser Planet wird durch das CO2 am meisten gefährdet und nicht durch die radioaktive Verseuchung. Das sieht man ja schon daran, sie erwähnen die Anwendung von DU-Munition in den Kriegen der US-NATO-Israel-Allianz und die Schäden an der betroffenen Bevölkerung die daraus entsteht mit keinem Wort. Eine völlig absurde Situation.
Es ist doch logisch, diese beiden Atommächte werden nicht tatenlos zuschauen, wenn der Westen den Iran platt macht, eines der Länder mit den grössten Öl- und Gasreserven der Welt, und es den Amerikanern einfach überlassen. Ausserdem gibt es Lieferverträge und die beiden Länder haben dort massiv investiert. Sollte nur einer der russischen oder chinesischen Techniker die im Iran an den Atom- und Ölanlagen arbeiten durch den Angriff getötet werden, dann ist der Teufel los.
Ausserdem erwähnen die Medien nicht die Konsequenzen auf die Energielieferungen für die westliche Staaten. Ein Grossteil des Erdöls der Welt läuft durch die Strasse von Hormus, die bei einem Angriff vom Iran sofort geschlossen wird. Ist doch klar, der Iran wird sich wehren und die Durchfahrt für Tanker blockieren. Dann explodiert der Ölpreis, der Treibstoff wird knapp und die Weltwirtschaft wird noch mehr zum Stillstand kommen.
Was ist nicht vom Öl abhängig? Wenn keine Lastwagen mehr fahren, werden bei unserer Just-In-Time-Logistik keine Güter mehr geliefert und die Tankstellen und Supermärkte werden innerhalb von Tagen leer sein. Dann können wir zu Fuss laufen und schauen wie wir Essen auf den Tisch bekommen.
Obama ist kein Friedensengel, sondern genau das Gegenteil. Er wird vom Militärisch-Industriellen-Komplex, von den Ölkonzernen, von Wall Street und von Israel gesteuert. Die versprechen sich alle Vorteile von einem Krieg. Sollte der Iran wirklich „präventiv“ angegriffen werden, dann sind die Konsequenzen unabsehbar und werden fürchterlich sein, zu einem potenziellen III. Weltkrieg führen. Das muss mal in die Köpfe rein.
Und glaubt ja nicht, damit zerstören sie sich selber und werden es deshalb nie machen, wie wenn die logisch und menschlich denken würden. Diese Massenmörder haben Millionen bisher auf dem Gewissen, im Irak, Afghanistan, Pakistan, Libanon, Gaza oder wo immer sie Krieg führten oder noch führen und es stört sie kein Bisschen. Das sind Psychophaten auf einen Selbstzerstörungstrip. Wie viele sie dabei töten ist denen völlig egal, und wenn sie selber dabei drauf gehen.
Deshalb müssen wir alles tun um dieses Szenario zu verhindern. Die Lüge über eine Notwendigkeit den Iran anzugreifen muss aufgedeckt werden. Wir müssen die Kriegstreiber stoppen, ihnen die rote Karte zeigen. Wir dürfen nicht passiv zuschauen und die Achseln zucken, "ich kanns ja eh nicht verhindern." Doch, wir können es alle gemeinsam.
Schreibt euren Abgeordneten, euren Regierungen, den Parteien und Kirchen, den Gewerkschaften und Verbänden, ihr seid mit einer Zustimmung zu einem Krieg nicht einverstanden. Sie sollen merken was ihr denkt. Macht Aktionen, geht auf die Strasse. Wenn keiner den Mund aufmacht, dann meinen sie, sie haben grünes Licht.
Die Mitglieder des Militärs sollen die Befehle verweigern und sich nicht an einem verbrecherischen Krieg beteiligen. Wenn nur ein kleiner Prozentsatz nicht mitmacht, dann können sie ihn nicht durchführen. Es geht jetzt um den Fortbestand der Menschheit, so ernst ist die Lage.
Dienstag, 3. August 2010
Die Zeichen für einen Krieg gegen den Iran
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Montag, 2. August 2010
Griechenland wird sich in eine Kriegszone verwandeln
Der Korrespondent des britischen Observers in Athen berichtet, die griechischen Sicherheitsverantwortlichen fürchten eine Terrorwelle, weil das Sparprogramm der Regierung, Streiks, Proteste, Gewalt und sogar Morde auslöst. Der Staat könnte von gewaltbereiten Gruppen bedroht sein und dadurch in eine “Kriegszone” sich verwandeln.
“Griechenland erlebt eine neue Phase der politischen Gewalt durch anarchistischen Organisationen, welche mörderisch, gefährlich, handlungsfähig und nihilistisch sind wie nie zuvor,” sagte Dr. Athanasios Drougos in Athen, Antiterroranaylst für den griechischen Generalstab.
“Zum ersten Mal sehen wir einen Nexus an terroristischer und krimineller Aktivität,” sagte er. “Diesen Gruppen ist der Kollateralschaden egal, das unschuldige Umstehende dabei getötete werden. Sie sind sehr extrem.”
Die Drohungen kommen von einer Guerillagruppe die sich „Revolutionäre Sekte“ nennt, die sich zur Ermordung von Sokratis Giolas bekannt hat, ein investigativer Journalist. Giolas 37 wurde am 19. Juli vor seinem Haus erschossen, in Anwesenheit seiner schwangeren Frau. Laut Kollegen war er dabei seine Untersuchung betreffend Korruption zu veröffentlichen.
Die Gruppe hat in einer Deklaration versprochen, die Angriffe gegen die Polizei, Geschäftsleuten, Gefangenenwärter und den “korrupten Medien” zu erhöhen und sie haben erstmalig auch den Touristen gedroht.
“Touristen sollten wissen, Griechenland ist kein sicherer Hafen des Kapitalismus,” verkündeten sie. “Wir haben die Absicht es in eine Kriegszone von revolutionärer Aktivität zu verwandeln, mit Brandstiftung, Sabotage, gewaltsame Demonstrationen, Bombenattentate und Exekutionen und nicht in ein Zielland für Ferien und Vergnügen.”
In einem beigefügten Bild zeigt die Gruppe ihr Waffenarsenal, welches ihnen zur Verfügung steht, einschliesslich AK-47 Sturmgewehre, semi-automatischen Pistolen und Schlagringen.
“Unsere Gewehre sind geladen und sind bereit zu sprechen,” stand im Text. “Wir sind im Krieg mit eurer Demokratie.”
Diese Drohungen folgen einer ganzen Reihe von Protestaktionen in diesem Sommer, die teilweise in Gewalt ausarteten, mit dem Höhepunkt des Streiks der Lastkraftwagenfahrer vergangene Woche. Um den Benzinmangel zu beheben, hat die griechische Regierung Militärfahrzeuge und Tanklastzüge der Ölfirmen eingesetzt, da 30’000 Fahrer und Betreiber von Tanklastwagen den Befehl der Regierung zur Arbeit zurückzugehen bei Strafe ignorierten.
Viele Tankstellen sind leer und das zwang Fahrzeugbesitzer und auch Touristen ihre Autos am Strassenrand stehen zu lassen.
Griechenland erlebte einen inländischen „Terrorismus“ in den 70ger Jahren, als das von den USA gestützte Militärregime zusammenbrach. Dabei wurde unter Anderem auch der Stationschef der CIA, Richard Welch, am 17. November 1975 ermordet.
2004 dachte die Regierung, die Gruppe vom 17. November sei aufgelöst. 27 Jahre lang waren die Ziele der Angriffe, türkische Gesandte, Mitglieder der Junta, US-Militärpersonal, Industrielle und westliche Diplomaten. Der britische Militärattaché, Brigadier Stephen Saunders, wurde im Jahre 2000 ermordet.
Die neue Gruppe der Guerillas versucht nicht öffentliche Unterstützung zu bekommen, im Gegensatz zur Gruppe vom 17. Juli. Sie entstand aus dem Aufruhr nach der Erschiessung des Jugendlichen Alexis Grigoropoulos, der von der Polizei im Dezember 2008 durch Kugeln tödlich getroffen wurde.
“Wir machen keine Politik, wir machen Guerillakrieg,” schrieb die Gruppe auf einer Proklamation, die auf das Grab des Jungen gelegt wurde, wenige Stunden nach dem sie im Februar 2009 eine Polizeistation angegriffen hatten. Zwei Wochen später feuerten sie eine Kugelsalve auf die Büros einer privaten TV-Station. Drei Monate danach forderten sie ihr erstes Opfer, den Polizisten Nectarios Savvas, der zum Schutz eines Zeugen abgestellt war.
Sechs Menschen sind in separaten Angriffen dieses Jahr in Griechenland getötet worden.
Vergangenen Monat hat eine ungenannte Gruppe eine Briefbombe an den Innenminister Michalis Chrysohoidis geschickt und dabei seinen wichtigsten Assistenten getötet.
Der Anstieg an Gewalt findet neben den sozialen Spannungen über die Sparmassnahmen statt, die im Gegenzug für ein 110 Milliarden Euro schweres Hilfspaket für Griechenland beschlossen wurde, die grösste Rettungsaktion in der Geschichte der EU.
Die ständigen Unruhen, schwindende Unterstützung für die politischen Parteien und der Rekordanstieg an Arbeitslosen, hat die Jugendlichen radikalisiert und den Anti-Establishment-Gruppen einen grossen Zulauf beschert.
Die Waffen werden ihnen von der Balkanmafia geliefert, was den griechischen Behörden grosse Sorgen bereitet. Das hat man davon, wenn der Westen den kriminellen Banden mit Kosovo einen eigenen Staat schenkt, dem Zentrum der organisierten Kriminalität im Balkan. Ist ja so gewollt.
Experten vergleichen die Situation mit der Zeit vor der russischen Revolution oder dem Vorlauf zum Terror der Roten Brigaden in Italien.
Kommentar: Interessant ist, genau dieses Szenario hat der Trendforscher Gerald Celente in meinem Interview mit ihm am 13. Dezember 2008 vorhergesagt. Ich fragte ihn damals:
Was meinen sie, wird es eine Massenarbeitslosigkeit, mit anschliessenden Aufständen geben?
Celente: Ja, einen Trend zu einer Revolution sehen wir auch. Was in Griechenland im Augenblicklich abgeht, kann überall passieren. Es geht dort nicht um die Erschiessung des 15 jährigen Jungen, sondern die Menschen rebellieren gegen diese völlig inkompetente, durch und durch korrupte politische Kaste, die aber überall so ist.
Mag sein, es gibt jetzt durch die Not und die einschneidenden Gesetze, die dort auf Druck der EU und IWF den Griechen aufgezwungen wurde, gewaltbereite Gruppen. Obwohl die Ermordung von Sokratis Giolias eher nach Geheimdienst aussieht, um seine Aufdeckung der Korruption zu verhindern. Viele Anschläge sind von der „politischen Kaste“, wie Celente es nennt, gewollt und auch gesteuert.
Wer profitiert davon? Nur der Sicherheitsapparat und das Establishment, denn damit kann man den Polizeistaat einführen und massiv gegen die Bevölkerung vorgehen. Jeder der gegen die Regierung und ihrer Politik legitim und gewaltfrei protestiert, wird in einem Topf mit den Aufständischen geworfen und damit jede Opposition unterdrückt.
Wie ich schon mal sagte, Griechenland ist das Musterbeispiel und der Testfall der NWO, wie man ein Land zerstört und völlig fertig macht. Das kann überall so kommen.
Die bargeldlose Gesellschaft und die totale Überwachung des Geldverkehrs ist eingeführt worden, enorme Steuerhöhungen mit gleichzeitigen Leistungsabbau des Staates, Erhöhung des Rentenalters, Kürzung der Löhne, hohe Arbeitslosigkeit, Zerstörung der Wirtschaft und Fremdherrschaft durch die EU-Diktatur, Zinsknechtschaft und Schuldenfalle durch die Finanzmafia usw. Und jetzt noch das Schüren von Gewalt und Terror mit anschliessenden Ausnahmegesetzen und Polizeistaat, ... das volle NWO-Programm.
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Dienstag, 15. Juni 2010
Barroso – EU-Länder könnten sich in Diktaturen verwandeln
Der Präsident der EU-Kommission warnt, die Demokratien in Griechenland, Spanien und Portugal könnten zusammenbrechen und sich in Diktaturen verwandeln, wenn sie die Schuldenkrise nicht in den Griff bekommen.
Manuel Barroso informierte Gewerkschaftsführer vergangene Woche und beschrieb das am schlimmste anzunehmende Szenario für die durch die Schuldenkrise betroffenen Länder. Der Zusammenbruch der staatlichen Aufgaben aus Geldmangel, Verlust des Einkommens und allgemeine Notlage, könnte zu massiven Aufständen führen, welche eine Übernahme der Kontrolle durch das Militär notwendig macht.
Der Chef des Europäischen Gewerkschaftsbunds John Monks sagte laut MailOnline, er war „schockiert” über die drastische Warnung von Barroso. „Ich hatte eine Diskussion mit Barroso letzten Freitag, was man für Griechenland, Spanien, Portugal und dem Rest tun könnte und seine Botschaft war unverblümt: 'Schauen Sie, wenn sie nicht diese Sparmassnahmen durchziehen, dann werden die Länder praktisch verschwinden, so wie wir sie als Demokratien kennen. Sie haben keine Wahl, das war’s.'““
„Er ist sehr, sehr besorgt,” beschrieb Monks die Stimmung von Barroso. „Er schockierte uns mit einer apokalyptischen Aussicht, von Demokratien in Europa, die wegen der Verschuldung zusammenbrechen.“
Es zeigt die Sorge auf höchster Ebene in Brüssel, dass die Wirtschafts- und Schuldenkrise nicht nur zum Zusammenbruch des Euro führen kann, sondern der ganzen EU selber.
Griechenland, Spanien und Portugal, welche vor grossen Problemen der Finanzierung der staatlichen Aufgaben stehen, waren bis in die 70ger Jahren Militärdiktaturen und sie könnten zu dem zurückkehren, wenn die Gesellschaftsordnung zusammenbricht.
So lange ist das gar nicht her und die Generäle könnten sich gezwungen sehen, die einzigen zu sein welche in der Lage sind, die Ordnung wieder herzustellen, wenn die "demokratisch gewählten" Politiker in ihrer Aufgabe völlig versagen und die Bevölkerung nach einer starken Hand ruft.
General Franco war der Diktator Spaniens bis 1975, Georgios Papadopoulos führte eine Militärjunta in Griechenland bis 1973 und Antonio de Oliveira Salazar regierte in Portugal als Dauerpräsident bis 1968.
Es gibt sicher oberste Militärführer, welche die unfähigen Politiker, die ihr jeweiliges Land in den Ruin treiben, nicht mehr länger gewähren lassen wollen und bereit sind im Notfall und im Interesse des Landes die Macht zu übernehmen. Wenn die Panzer aus den Kasernen fahren, wer will sich denen im Weg stellen? Jede Armee hat fertige Pläne für einen Staatsstreich.
Alle drei Länder haben tief greifende Sparmassnahmen angekündigt, was bereits zu Generalstreiks und blutigen Unruhen in Griechenland und Protestmärschen in Spanien geführt hat. Das gleiche auch Italien, Ungarn und Rumänien, wo die Einkommen der Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienst um bis zu 25 Prozent gekürzt wurden.
Massive Kürzungen der Staatsausgaben, bei gleichzeitigem starken Anstieg der Steuern, mit dem damit verbundenen Rückgang des Einkommens und Kampf ums Überleben, könnte zu blutigen Aufständen führen. Wenn Hunderttausende anfangen zu plüdern, dann ist die Polizei machtlos und nur das Militär kann Ordnung schaffen.
Monks warnte, die neuen Sparmassnahmen könnten den Kontinent zurück in die 30-ger Jahre bringen. Er sagte: „Das ist extrem gefährlich. Das ist wie 1931, mit der grossen Depression und wir hatten am Schluss eine Militärdiktatur.“
“Ich sage nicht, wir sind bereits dort, aber es ist potenziell sehr ernst, nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch.“
Monks sagte, die Gewerkschaften in ganz Europa planen einen koordinierten „Tag der Aktion“ gegen die Kürzungen für den 29. September, mit Generalstreiks und Grossdemonstrationen.
Monk antwortet in einem anderem Interview mit der Überchrift "Beängstigende Parallelen zu den 30er Jahren" in ZeitOnline auf die Frage: "Stehen alle hinter Ihrem Streikaufruf, auch die deutschen Gewerkschaften?"
"Die deutschen Gewerkschaften sind in einer sehr schwierigen Position. Deutschland profitiert ja ganz besonders vom Euro, die Arbeitslosigkeit ist niedriger als anderswo. Dennoch gehe ich davon aus, dass alle mitmachen. Sogar die dänischen Gewerkschaften, die sonst sehr pragmatisch sind, planen jetzt Demonstrationen gegen die Regierung.
In der Gewerkschaftsbewegung hat sich grosser Ärger über die Krise und ihre Verursacher an der Wall Street und in der Londoner City angestaut. Die Grundstimmung ist, dass es keinen Hoffnungsschimmer gibt. Wir sollen alle den Gürtel enger schnallen, während die wahren Verursacher ungeschoren bleiben."
Bis September muss aber Spanien erstmal gerettet werden, denn das Land ist das nächste grosse Sorgenkind Brüssels, benötigt dringend Hilfe und die EU-Chefs sind in aller Eile gerade dabei ein Nothilfepaket zusammenzustellen, welches in die hunderte Milliarden geht.
Ein Staatsbankrott Spaniens stellt eine viel grössere Gefahr für Europa dar als Griechenland. Der Anteil der Griechen am BIP Europas ist nur 2,5 Prozent, das von Spanien aber 12 Prozent.
Ende vergangenen Monat haben die Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit Spaniens zurückgestuft. Die Investoren haben kein Vertrauen mehr in die Zahlungsfähigkeit des Landes und die Negativspirale geht jetzt dort genau so los.
Die Kreditschulden gegenüber dem Ausland belaufen sich auf 1,5 Billionen Euro, 147 Prozent des BIP. Das meiste ist kurzfristig fällig, 600 Milliarden alleine in diesem Jahr.
Der Kreditmarkt ist zusammengebrochen, keine Bank traut der anderen und sie geben sich gegenseitig kein Geld mehr. Niemand weiss wie viele faulen Kredite in den Büchern der spanischen Banken stehen, der Abschreibungsbedarf muss gigantisch sein. Wahrscheinlich sind die meisten Banken völlig pleite. Hier wird nur noch eine Fassade aufrechterhalten.
Und Italien ist der nächste Kanidat. Im April kletterte die Verschuldung Italiens auf 1,8 Billionen Euro, wie die Notenbank in einem neu veröffentlichten Dossier mitteilte. Dies bedeutet, dass auf jedem der 60 Millionen Italiener eine Schuld von fast 30'000 Euro lastet.
Zur Eindämmung der Rekordverschuldung hat die italienische Regierung vor drei Wochen einen Sparplan in Höhe von 24 Milliarden Euro verabschiedet. Gegen den Plan, der unter anderem die Löhne im öffentlichen Dienst drei Jahre einfriert, ist am 25. Juni ein Generalstreik geplant.
Wenn das kleine Griechenland den Euro und die EU bereits in eine Notlage brachte, was ist erst wenn das grosse Spanien und auch noch Italien in den Schulden ertrinken und gerettet werden müssen? Und dann kommen Portugal, Irland und Grossbritannien noch dazu, von den osteuropäischen Ländern gar nicht zu reden ... das Gewicht der Schulden wird so gross, das kann niemand mehr stemmen.
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Freitag, 7. Mai 2010
Die deutschen Medien berichten falsch über Griechenland
Die deutschen Medien führen eine regelrechte Hetzkampagne gegen die griechische Bevölkerung, sprechen von „Pleite-Griechen“ und titulieren sie als "faul" und "arbeitsscheu". Sie schieben die Schuld für die Misere auf den kleinen Mann, statt auf die wirklichen Täter in den Regierungen, Banken, der EU und den gierigen Finanzspekulanten. Ausserdem behaupten sie, die Mehrheit der Griechen würden die einschneidenden Sparmassnahmen, die ihnen auferlegt werden, gut heissen. Hier eine Aussage einer Betroffenen, die mir ihre Situation per Mail beschrieben hat und uns ein ganz anderes Bild zeigt:
Hallo aus Hellas,
wo sich die Situation weit mehr zuspitzt, als in den deutschen Medien auch nur Ansatzweise berichtet wird.
Immer wieder lese ich beim Durchforsten der deutschen Berichterstattungen, dass "die Mehrheit der Griechen" trotz aller Demonstrationen und trotz allen Widerstandes eben doch mit den Schritten der Regierung einverstanden sei. Das ist nicht einmal mehr eine Verdrehung der Tatsachen, das ist eine Lüge, wie ich sie selten gehört habe!!!
Viele kleine Geschäftsinhaber in den Städten geben auf, bevor sie zu weit in die roten Zahlen gerutscht sind, Ladenketten wie Lidl, Aldi, Praktiker und Media Markt können sich darüber freuen. Doch die Griechen sind bei den wahnsinnigen Einsparungen gezwungen, in Billigdiscounter zu gehen - wenn sie es auch gar nicht gern machen.
Einverstanden sind hier bestenfalls diejenigen, die von den Wahnsinnsschritten profitieren werden, das sind dann Geschäftsinhaber, die weniger Lohnkosten haben werden und die Oberschicht, die weder von den Steuererhöhungen (weil sie weiterhin ALLES werden absetzen können) noch von den erhöhten Lohnabzügen (weil sie davon nicht betroffen sein werden) profitieren werden.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Mein Mann ist Grundschullehrer im elften Dienstjahr. Wir haben ein 12-jähriges Kind. Bis einschliesslich April dieses Jahres hat mein Mann ein monatliches Nettoeinkommen von etwa 1.450 Euro gehabt, das meiste davon waren Beamtenzuschläge, das Lehrergrundgehalt ist sehr niedrig. Das enthaltene Kindergeld liegt bei um die 40 Euro, wenn ich mich nicht täusche, es ist sehr schwer, das alles aus der Gehaltsabrechnung herauszurechnen.
In diesem Monat nun wurden 140 Euro weniger überwiesen, denn die Lehrer müssen die seit Januar 2010 erhaltenen Zuschläge zurückzahlen. Dasselbe dann noch im Juni. Also liegt das Nettoeinkommen in diesen beiden Monaten bei etwa 1.310 Euro. Danach soll sich das monatliche Einkommen bei etwa 1.370 bis 1.400 Euro einpendeln, so wurden wir von der zuständigen Stelle informiert - aber ganz klar sei das im Moment noch nicht.
Ich selbst arbeite als Privatlehrerin für Deutsch als Fremdsprache, kann jedoch nicht offiziell arbeiten, da ein Gesetz verbietet, dass der Ehepartner eines staatlichen Lehrers im selben Landkreis, wo der Lehrer angestellt ist, als Privatlehrer tätig ist.
So haben wir also zwei Möglichkeiten: Entweder wir versuchen, uns bei den steigenden Lebenshaltungskosten und dem niedrigeren Einkommen meines Mannes irgendwie zu dritt durchzuwurschteln, oder aber ich arbeite ebenso, wie es die meisten Griechen machen ...
Die Sicherheit des Einkommens, und sei es auch noch so niedrig, ist übrigens auch der Grund dafür, warum die meisten Griechen schon immer versucht haben, Beamte zu werden - und sei es auch durch Beziehungen. Denn hier gibt es kein Arbeitslosengeld, das auch nur mit Hartz V vergleichbar wäre - nach einem Jahr Arbeitslosigkeit hören die ohnehin schon niedrigen Zahlungen ganz einfach auf, das war hier schon immer so. Und dann ... na ja, meistens springt die Familie ein und hilft, anders geht´s halt nicht.
Uns geht es jedoch noch verhältnismässig gut, wir werden sogar beneidet, denn zumindest kann ein Lehrer seinen Job nicht verlieren. Es gibt genug Griechen, die mit einem monatlichen Gehalt von um die 700 bis 1.000 Euro eine Familie durchzubringen haben, was schon jetzt kaum mehr machbar ist. Nicht wenige versuchen jetzt, mit ihren Familien bei den Eltern unterzukommen, damit sie sich wenigstens die Miete sparen.
Andere denken darüber nach, in eine der Grossstädte zu ziehen, weil sie sich dort eine bessere Arbeit erhoffen - ein Trugschluss, denn es gibt schlicht und einfach kaum Arbeit in Griechenland, das industriell kaum entwickelt ist. Also bleibt nur noch ... die Schwarzarbeit. Und dabei geht es in den wenigsten Fällen um einen Zuverdienst, es geht wirklich nur ums nackte Überleben.
Und nun lese ich in deutschen Schmierenblättern, dass die Mehrheit der Griechen mit den Einsparungsplänen einverstanden sei!
Ein kleines bisschen logisches Denken müsste einem schon klarmachen, dass das nicht der Wahrheit entsprechen kann.
Klar, den Profiteuren der Sache ist alles Recht, aber der Durchschnittsgrieche ist langsam bereit, sein Überlebensrecht mit allen Mitteln zu verteidigen und von Zustimmung kann keine Rede sein.
Ausserdem hat die Erfahrung dieses Volk gelehrt, dass kein einziger Cent, der ins Land fliessen wird, auch nur irgendetwas ändern wird - die Korruption hat nach Meinung der meisten Griechen das zu erwartende Geld bereits unter ihren Kindern aufgeteilt und das, was TATSÄCHLICH in den Staatssäckel fliessen wird, ist ebenso schon verplant.
Der einfache Mensch auf der Strasse weiss also ganz genau, dass die wahnsinnigen finanziellen Mehrbelastungen, die ihn ja ohnehin bereits getroffen haben, noch weiter steigen werden, aber das nur, um "die Reichen und Einflussreichen" noch ein Stück nach oben zu schieben - und er, der einfache Grieche, soll das finanzieren.
Von einer Zustimmung kann in meinen Augen in keinem Fall die Rede sein, denn dann wären die Griechen entweder komplett blöde oder ganz einfach alle Selbstmörder.
Ich denke, die Schwarzarbeit wird im selben Masse aufblühen, wie der Konsum zurückgehen und die Verschuldung des Einzelnen steigen wird.
Mit freundlichen Grüssen aus Hellas
Verwandter Artikel: Noch schärfere Sparmassnahmen für Griechenland
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Mittwoch, 5. Mai 2010
Zustände wie in einem Bürgerkrieg in Griechenland
Der Generalstreik in Griechenland hat Hunderttausende auf die Strasse gebracht und es kam zu schweren Ausschreitungen in Athen und Thessaloniki, sogar mit Todesopfern. Drei Menschen starben als ein Bankgebäude mit Molotowcocktails in Brand gesetzt wurde. Weitere Verwaltungsgebäude sind in der Innenstadt von Athen angezündet worden. Auch dort hatten Demonstranten Molotowcoktails gegen die Fassaden geschleudert.
Die Polizei setzte Tränengas gegen Demonstranten ein, die versuchten, eine Absperrung der Polizei vor dem Parlamentsgebäude zu durchbrechen. Polizisten und Demonstranten liefern sich Kämpfe. Die Demonstranten schleuderten in der Innenstadt nicht nur Molotowcocktails gegen Banken und Geschäfte, sondern demolierten mit Eisenstangen Bushaltestellen und Schaufenster.
Auch in Thessaloniki warfen Demonstranten nach Angaben der Polizei Steine gegen Einsatzbeamte und auf Schaufenster von Geschäften und Restaurants. Die Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas gegen die aufgebrachte Menschenmenge vor.
Die Proteste richten sich gegen den strengen Sparpläne der Regierung, die von der EU und dem IWF den Griechen aufgezwungen wird, damit sie Kredite bekommen.
Der Generalstreik hat das ganze Land lahm gelegt. Laut Gewerkschaften sind bis zu drei Millionen Griechen daran beteiligt. Der Luft-, Bahn- und Busverkehr liegt still und die Fähren laufen auch nicht mehr aus. Sogar die Journalisten streiken und deshalb gibt es praktisch keine Nachrichten im Radio und TV.
In Athen versammelten sich laut Gewerkschaften bis zu 200'000 Menschen und protestierten lautstark. Sie riefen in Sprechkören "Die Diebe sollen jetzt ins Gefängnis". Sie sind nicht damit einverstanden, dass sie für die Krise bezahlen sollen, statt die welche sie angerichtet haben. Weitere Kürzungen werden nämlich in den nächsten Jahren erwartet.
Am Nachmittag herrscht gespenstische Ruhe in der Innenstadt von Athen, da der Tod der zwei Frauen und einem Mann in der Marfin-Bank einen Schock in der Bevölkerung ausgelöst hat.
Merkel hat in einer Regierungserklärung heute gesagt, Deutschland müsse mit Krediten von 22,4 Milliarden Euro helfen, für die der deutsche Steuerzahler "in letzter Konsequenz" aufkommen müsste. Es gehe um "nicht mehr und nicht weniger als die Zukunft Europas und damit um die Zukunft Deutschlands in Europa", sagte sie.
Wegen der gewaltsamen Proteste gegen das Sparprogramm in Griechenland ist der Kurs des Euro stark gesunken. Der Kurs gegenüber dem Dollar fiel auf 1,2830. Dazu kommt noch, dass die Ratingagentur Moody's angekündigt hat, innerhalb der kommenden Monate möglicherweise die Kreditwürdigkeit Portugals herabzustufen. Geprüft werde sogar eine Abwertung von derzeit Aa2 um zwei Stufen. Die Börse in Lissabon brach als Reaktion auf die Warnung von Moody's um 2,3 Prozent ein. Auch die Börse in Madrid verzeichnete ein Minus von mehr als drei Prozent. In Athen brachen die Börsenkurs sogar um 5,4 Prozent ein.
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Montag, 3. Mai 2010
Noch schärfere Sparmassnahmen für Griechenland
Zu den bereits eingeführten Sparmassnahmen, hat die griechische Regierung auf Druck des IWF und der EU noch schärfere am Montag beschlossen. Diese sind:
- Der Mindestlohn wird von den schon wenigen 700 auf 560 Euro gesenkt
- Die Benzinsteuer wurde um 10% erhöht und normal Bleifrei kostet jetzt 1,60 Euro
- Die Mehrwersteuer, die im März von 19% auf 21% erhöht wurde, steigt jetzt auf 23%
- Das Rentenalter wird von 61 auf 63 erhöht
- Zu den bereits 4% werden für die Beamten die Bezüge nochmal um 10% gekürzt
- Alle Renten werden gekürzt, sowohl im privaten wie im öffentlichen Sektor
- Die Alkoholsteuer wird um 10% erhöht.
- Alle Unternehmen werden mit neuen Abgaben belastet
Verteidigungsminister Evangelos Venizelos sagte, er will das Budget um bis zu 25% für 2010 kürzen, im Vergleich zu 2009, statt den geplanten 12,6 Prozent.
Laut Finanzminister George Papaconstantinou will man mit diesen Massnahmen 30 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren sparen und das Defizit bis 2014 auf unter drei Prozent bringen.
Der griechische Durchschnittslohn liegt jetzt bei ca. 1'000 Euro. Im Vergleich zu Deutschland sind alle Nahrungsmittel teurer. So kostet ein Liter Milch zwischen 1,10 und 1,50. Alle Konsumgüter sind ca. 20% teuerer.
In den letzten 6 Monaten haben über 2'500 Polizisten ihre Arbeit gekündigt.
Am Montag haben zum ersten Mal in der Geschichte, aktive Militärbedienstete einen kleinen Protestmarsch in Athen gemacht. Am Mittwoch und Donnerstag findet ein Generalstreik statt, sowohl die privaten als auch die öffentlichen Angestellten machen mit. Am Donnerstag wohl auch die Freiberuflichen, einschliesslich die Verkehrsbetriebe.
Die Verhandlungsdelegation der Eurozone und des IWF, welche sich seit 10 Tagen in Athen zu Gesprächen aufhält, verlangt noch viel schärfere Sparmassnahmen wie diese.
Es haben die Journalisten in einigen TV-Kanälen gefordert, dass die Minister mit guten Beispiel vorangehen sollten und auch Kürzungen für sich beschliessen sollen, obwohl es keine grossen Hoffnungen dafür gibt. Auch werden die Stimmen lauter, welche die Bestrafung der Verantwortlichen für die Krise verlangen. Der Präsident will das auch, könnte aber nur eine Beruhigungsmassnahme sein.
Ca. 1'000 Angestellte der Müllabfuhr und andere städtische Arbeiter marschierten zum griechischen Parlament am Montag und riefen "Müll für das Parlament und nicht für die Kippe!"
Der Vorsitzender der Pensionistenvereinigung, Dimos Koumbouris sagte zu den Sparmassnahmen: "Diese Kürzungen werden unser Einkommen ausradieren. Die Renten in Griechneland sind bereits sehr tief." Er fügte hinzu: "Viele Rentner warten auf ihren Ferienbonus, um Kleidung und zusätzliche Lebenmittel zu kaufen. Wie werden diese Leute jetzt über die Runden kommen?"
Die grösste Opposition im Parlament, die konservative Neue Demokratie Partei, kritisierte die Budgetkürzungen. "Das ist sogar eine heftigere Dosis an Medizin, als die welche uns überhaupt in Schwierigkeiten brachte und sie könnte den Patienten töten," sagte der Parteivorsitzender Antonis Smaras im TV.
Am Samstag protestierten Zehntausende in Athen gegen die aufgezwungenen Massnahmen. Aus der Menschenmenge flogen Molotow-Cocktails gegen die Polizei und die Demonstraten riefen "haut ab" zu der "Junta aus IWF und EU". Eine primitive Bombe beschädigte eine Bankfiliale am Sonntag.
Laut meinen Kontakten wird der Zorn unter den Griechen immer grösser und es scheint sich was zu tun. Man hört den Menschen die Wut förmlich an. Auch werden immer mehr Stimmen laut die sagen, dass es Zeit ist zu den Knüppeln zu greifen!
Protestplakat an der Akropolis fordert zum Aufstand auf:
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Mittwoch, 28. April 2010
Der gezielte Angriff der Finanzkiller auf den Euro
Was wir gerade live vor Augen mit der Krise in Europa erleben, ist ein gezielter Angriff der Geldmafia aus der Wall Street auf den Euro. Diese Attacke wurde bei einem geheimen Treffen von Finanzschwergewichten am 8. Februar ausgeheckt und läuft gerade ab. Bei einem privaten Abendessen in einem Townhouse in Manhattan, gesponsort von Monness, Crespi, Hardt & Co, hat eine kleine Gruppe von top Hedgefonds-Manager sich darauf geeinigt, den Euro mit Wetten auf einen fallenden Kurs in die Knie zu zwingen und dadurch einen gigantischen Gewinn zu machen. Beteiligte an dieser Aktion sind die Hedgefonds-Titanen Brigade Capital, SAC Capital Advisors und natürlich der übliche Verdächtige, Soros Fund Management.
George Soros führt diesen spekulativen Angriff gegen Euro an, genau wie er vorher bereits die Attacken gegen den Thai Bhat und den britischen Pfund angeführt hat, welche die Wirtschaftskrisen in Asien und Grossbritannien ausgelösten. Danach wurde er bekannt als „der Mann der die Bank von England brach“, wodurch er sagenhafte eine Milliarde Dollar am „schwarzen Mittwoch“, den 16. September 1992, durch die Währungskrise dem britischen Volk gestohlen hat.
Soros ist vorbestraft, denn er wurde von einem französischen Gericht wegen Verstoss gegen das Wertpapierhandelsgesetz und Insiderhandel verurteilt und zu einer Busse von 2,3 Millionen Dollar verurteilt, als er sich am Übernahmekampf der Société Générale beteiligte. Dieses Urteil wurde vom höchsten Gericht Frankreichs am 14. Juni 2006 bestätigt.
George Soros, oder György Schwartz, wie er bei seiner Geburt 1930 in Budapest hiess, stammt aus einer ungarisch jüdischen Familie. Bereits in jungen Jahren handelte er mit Währungen und Juwelen während der ungarischen Hyperinflation 1945-46. Im Jahre 1947 wanderte er nach England aus, wo er ein Studium an der London School of Economics absolvierte. Im Jahre 1956 zog Soros nach New York und begann dort seine Karriere im Bankwesen. 1970 gründete er seinen ersten eigenen Fonds, der dann zum Quantum Fonds wurde, mit Jim Rogers als Partner. Damit schaffte er die Basis für sein Vermögen. Mittlerweile gilt er als einer der reichsten Menschen der Welt und ist 20 Milliarden Dollar schwer.
Neben seiner Tätigkeit als Oberspekulant, unterstützt er sehr stark sogenannte Wohltätigkeitsorganisationen, die aber nur eine Tarnung für gesellschaftliche Umbauprogramme dienen. So hat er diverse Farbrevolutionen in Osteuropa finanziert, um westliche Marionetten an die Macht zu bringen, wie in der Ukraine. Er war auch der Hauptdrahtzieher der „Rosen Revolution“ in Georgien im Jahre 2003, um Präsident Eduard Schewardnadse zu stürzen und den Psychopathen Micheil Saakaschwili zu installieren.
Wegen seiner Finanzierung von Umstürzen, die durch NGOs getarnt sind, haben diverse Länder im Osten Gesetze verabschiedet, um die Annahme von ausländischen Geld für sogenannte „pro-demokratische“ Organisationen zu verbieten, wie in Kasachstan, Turkmenistan, Weissrussland und Russland. In der Türkei wird ebenfalls so ein Verbot gefordert.
Mit seiner Spürnase für Spekulation hat er die Verwundbarkeit des Euro erkannt, weil die Länder der Eurozone, Griechenland, Spanien, Portugal etc. völlig überschuldet sind. Was jetzt abläuft ist ein typischer Soros Angriff auf die europäische Einheitswährung. Da er das nicht alleine machen kann, auch mit seinem Fondsvermögen von 27 Milliarden Dollar, denn der Euromarkt ist eine Nummer zu gross, hat er sich mit anderen grosskalibrigen Mitverschwörern zusammengetan und diese Gruppe von Finanzkillern geht jetzt rücksichtslos gegen die Eurozone vor. Sie versprechen sich gigantische Gewinne, in dem sie auf den Fall des Euros Wetten abgeschlossen haben, was den Niedergang nur beschleunigt.
Goldman Sachs spielt auch eine wesentliche Rolle, in dem sie wieder ein Doppelspiel betreiben, wie immer, und einerseits den Griechen mit der Kreditbeschaffung „helfen“, gleichzeitig aber gegen sie wetten und in die Pleite treiben. Genau wie sie es mit den dummen Investoren bei der Hypothekenblase gemacht haben und deshalb wegen Betrugs von der SEC jetzt angeklagt sind. Aber auch andere Banken haben ihren Kunden geraten massiv gegen den Euro zu wetten und ihnen Termingeschäfte verkauft, wie Bank of Americas Merrill Lynch und Barclays Bank.
Mit von der Partie als Helfershelfer müssen auch die Ratingagenturen sein, denn genau wie sie bei der Lehman-Pleite die Wall Street Banken bis zum Schluss als AAA super kreditwürdig beurteilt haben und damit den Investoren um ihr ganzes Vermögen brachten, machen sie jetzt genau das Gegenteil und bewerten die PIIGS-Länder schlecht und Griechenland sogar als schrottreif. Damit bekommen die Griechen keine Kredite mehr und wir sehen ja aktuell was passiert, Panik herrscht, die Marktteilnehmer verkaufen und die Kurse gehen nach unten ... und Soros & Co. reiben sich die Hände.
Der Euro wurde im Dezember 2009 mit einem Kurs von 1,51 gegen den Dollar gehandelt. Heute nach der Ratingherabstufung ist er auf 1,31 gefallen. Das sind über 13 Prozent in wenigen Monaten, ein satter Gewinn für die welche auf den fallenden Kurs wetten. Diese Hyänen nutzen die 20-fache Hebelwirkung und wollen den Euro auf Parität mit den Dollar bringen. Ja, 1 Dollar ist 1 Euro ist ihr Ziel. Wenn sie als Beispiel 5 Millionen einsetzen, um ein Geschäft über 100 Millionen zu tätigen, dann bedeutet eine Preisbewegung von 10 Prozent die Vervierfachung ihres Einsatzes, also 20 Millionen Gewinn!
Wann kapieren die verblödeten Politiker in Berlin endlich was hier vorgeht? Wie soll auch ein Doktor der Physik wie Merkel was von Finanzen verstehen? Und der rollstuhlfahrende Irre hat ja überhaupt keine Ahnung, nur davon viel. Aber sie gehören ja auch dazu.
Die kriminelle Bande der Wall Street, mit Unterstützung von Fed-Chef Ben Shalom Bernanke und US-Finanzminister Timothy Franz Geithner, wollen den Euro zerstören. Nicht nur aus Gründen der Gewinnmaximierung, sondern auch weil damit der Dollar gestärkt wird und als Weltreservewährung erhalten bleibt. Sie dulden keine Konkurrenz durch den Euro. Es handelt sich um eine Doppelstrategie der Geldmafia und der NWO, aber die sind ja eh ein und das selbe.
Im Jahre 1997, während der asiatischen Finanzkrise, hat der Premierminister von Malaysia, Mahathir bin Mohamad, Soros beschuldigt die ASEAN Länder mit genau der gleichen Spekulation in den Ruin zu treiben und hat ihn deshalb rausgeschmissen. Er hat ihn als das erkannt was er ist, ein Finanzkrimineller.
Ich bin der Meinung, die EU-Regierungen sollten sofort einen Haftbefehl gegen Soros und seine Mitverschwörer ausstellen, ihn aus dem Verkehr ziehen und ihr ganzes Vermögen beschlagnahmen. Es ist unerträglich, dass hier durch Finanzkiller auf Kosten der europäischen Steuerzahler Milliarden an Gewinn gemacht und dabei ganze Länder und der Euro zerstört werden. Das ist doch eine Kriegserklärung!
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Dienstag, 27. April 2010
Statt Währungsunion eine Inflationsunion
Man kann als Regierung kaum gegen die Märkte ankämpfen, wenn sie massiv gegen einen wetten. Dieser Kampf ist aussichtslos. Und genau das ist mit Griechenland jetzt geschehen. Die Investoren haben jegliches Vertrauen in die Kreditfähigkeit des Landes verloren, egal was die griechische oder die EU-Regierungen sagen. Kommt es deshalb zu einem Flächenbrand in der Eurozone? Sind die anderen kranken Länder als nächste dran? Muss die EZB den Notfall ausrufen und die Bonds die niemand mehr will mit Gelddrucken aufkaufen?
Wenn Griechenland nicht freiwillig aus dem Euro aussteigt, was die beste Lösung wäre, dann müssen die anderen Länder der Eurozone aus „Solidarität“ die Zeche zahlen. Da führt kein Weg dran vorbei. Entweder gehen die Griechen raus, werden als ansteckender Patient in Quarantäne gesetzt, erhalten wieder die Souveränität über ihre Währungspolitik, werten ab und werden dadurch wettbewerbsfähig, oder das Krebsgeschwür breitet sich über die anderen PIIGS-Länder aus und die EZB muss im Endeffekt den Euro retten und die Notfallregeln die mit dem Lissabon-Vertrag möglich sind aktivieren.
Die Aktienmärkte der Welt erlebten am Dienstag einen Absturz, nach dem die Ratingagentur Standard & Poors die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf BB+ oder „junk status“ setzte, das erste Land in der Eurozone dem so was seit Einführung des Euro passiert ist. Der Schuldenstand des Landes im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte von 124 Prozent im Jahr 2010 auf 131 Prozent im Jahr 2011 steigen, hiess es laut Agentur.
Premierminister Giorgos Papandreou sagte, es wäre die „schwierigste Phase“ in der Geschichte des Landes und sie würden keine Kredit mehr bekommen.
Mann muss sich vorstellen, die Zinsen für griechische Schulden mit einer Laufzeit von zwei Jahren stiegen in die Nähe von sagenhaften 15 Prozent. Das heisst, aus Sicht des Marktes ist Griechenland ein unkalkulierbares Risiko und nicht mehr kreditwürdig.
Der Vertrauensverlust geht aber noch weiter, denn auch Portugal wurde auf A- herabgestuft.
Laut Independent sagte der leitende Ökonom der Royal Bank of Scotland, Jaques Cailloux: „Wir sind über den Punkt ohne Rückkehr gegangen. Es gibt einen totalen Vertrauensverlust.“
Der Bond-Markt scheint in Auflösung zu sein und es wird jeden Tag schlimmer.
“Die EZB hat sich in dieser griechischen Krise bisher an der Seitenlinie aufgehalten, aber kann man einen Crash des Bond-Marktes in seiner Region erlauben, wenn man der Kreditgeber der letzten Instanz ist? Die werden handeln müssen, wenn diese Ansteckung sich auf die grösseren Länder ausbreitet, wie Italien. Wir haben die ersten Anzeichen dafür heute gesehen.“
Cailloux sagte, die EZB soll zur ihrer „nuklearen Option“ der direkten Intervention in die Märkte greifen, um die Staatspapiere aufzukaufen, wenn sie keiner mehr will.
Das machen übrigens die amerikanische und britische Zentralbanken schon lange.
Diese Möglichkeit ist unter normalen Umständen laut EU-Verträge nicht erlaubt, aber die EZB kann in Zeiten einer bedrohlichen Krise diverse Wertpapiere kaufen, theoretisch sogar in unbegrenzter Höhe. Nur Geldrucken wird gerade bei den Deutschen, die so auf Geldstabilität grossen Wert legen, nicht gut ankommen.
So wie es aussieht, fangen die gleichen Symptome der Zinserhöhung auch jetzt in Portugal an, eine Wiederholung was zu Beginn der griechischen Krise stattfand. Die Zinsen die das Land zahlen muss belaufen sich auf 8 Prozent des BIP. Portugals netto internationale Investmentposition ist minus 100 Prozent des BIP, die schlechteste in der Eurozone.
Auch Italien sieht nicht gut aus. Die öffentlichen Schulden machen 115 Prozent des BIP aus. Das Land hat die drittgrösste Schuldenlast der Welt, absolut gerechnet. Was sie bisher gerettet hat ist nur die Tatsache, die italienischen Privathaushalte haben eine sehr hohe Sparquote.
Spanien ist auch ein sehr gefährdeter Kandidat und die Anzeichen einer Krise mehren sich dort. Laut BIZ haben spanische Banken Kredite in Höhe von 80 Milliarden Euro gegenüber Portugal offen. Die Banken müssen bereits Prämien auf ihre inländischen Repo-Geschäfte zahlen, wegen des erhöhten Risikos als Gegenpartei. Was aber viel schlimmer ist, Spanien hat eine Arbeitslosenquote von reel fast 30 Prozent und unter den Jugentlichen sogar 40 Prozent. Das sorgt für reichlich Zündstoff.
Wenn das kleine Griechenland schon ein Problem bedeutet und für Panik sorgt, was ist erst wenn die grossen EU-Länder wie Spanien und Italien vor der Pleite stehen? Na Mahlzeit!
Niemand im Investmentbereich glaubt mehr was die EU-Kommission und speziell Berlin erzählen. Merkel hat ihren Teil zur Krise beigetragen, stottert mal dies mal das daher, nur weil sie Angst hat bei der NRW-Wahl Stimmen zu verlieren, da eine Rettungsaktion beim deutschen Publikum sehr schlecht ankommt.
Laut verschiedenen Umfragen lehnen über 80 Prozent der Deutschen eine Kreditzahlung an Athen ab. Weder die Parlamentarier noch die Regierung wollen diese Volksmeinung ignorieren, angesichts der wichtigen Wahlen in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai.
Heute Mittwoch soll ein Treffen der obersten Banker in Berlin stattfinden. EZB Chef Jean-Claude Trichet und Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds IWF, reisen an und wollen Angela Merkel und Wolfgang Schäuble überzeugen, dem gemeinsamen Hilfspaket der 15 Euro-Staaten für Griechenland zuzustimmen. Danach soll das Parlament davon überzeugt werden. Der Widerstand ist gross, speziell wenn die involvierten deutschen Banken, die bis zu 30 Milliarden an Aussenständen in Griechenland haben, nicht auch ihren Teil zur Rettungsaktion beitragen.
Die "verstaatlichte" Hypo-Real soll alleine Kredite von 10 Milliarden in Griechenland haben. Wenn die abgeschrieben werden müssen, dann muss der deutsche Steuerzahler diese Verluste wieder und auch noch tragen.
Auch wenn der Rettung zugestimmt wird, sind diese 30 Milliarden von den EU-Ländern plus 15 Milliarden vom IWF nur ein Tropfen auf den heissen Stein, bei über 300 Milliarden Gesamtschulden Griechenlands, von denen wir wissen! Da kann ja viel mehr noch versteckt sein. Ausserdem ist damit kein einziges Problem gelöst. Wie will Athen, sprich der griechische Steuerzahler, das jemals zurückzahlen? Unmöglich. Alleine mit den Zinsen dafür sind sie schon überfordert. Da kommen harte Zeiten auf alle zu.
Wenn die Griechen zu ganz harten Sparmassnahmen gezwungen werden, dann ist ihre Wirtschaftskraft noch mehr gefährdet und ausserdem kann man mit einem Aufstand dort rechnen. Dann gibt es Randale, aber heftig.
Die EZB wird wohl bald keine andere Wahl haben, als die Bonds der südlichen Krisenländer zu kaufen, wenn die Eurozone nicht von den kranken Patienten bereinigt wird. Wenn die einzelnen Länder mit einer eigenen Währung sich nicht durch Geldentwertung aus der Krise herausmanövrieren können und sie im Euro bleiben, dann ist Geldrucken für die gesamte Eurozone angesagt, was zu einer Inflation führt. Statt einer Währungsunion gibt es dann eine Inflationsunion.
Verwandter Artikel: Griechenland ist offiziell pleite
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Freitag, 23. April 2010
Griechenland ist offiziell pleite
... und "ein Fass ohne Boden".
Er konnte nicht mehr die schlimme Lage des Landes ignorieren, der griechische Premier Giorgos Papandreou hat den Antrag auf finanzielle Hilfe bei der EU und dem Internationalem Währungsfonds (IWF) gestellt.
Bei einer Ansprache im griechischen TV sagte er: "Ich habe die entsprechende Anweisung an das Finanzministerium gegeben.“
Die Griechen und die Geberländer dachten, nur das Versprechen eines Hilfspaket über 30 Milliarden Euro von der EU plus 15 Milliarden vom IWF alleine würde reichen, um die Märkte zu beruhigen und damit zu einer Erholung führen. Aber die Angst der Investoren über die Probleme Griechenlands konnten nicht mit diesem Trick beruhigt werden, das Vertrauen schwand immer mehr.
Der deutsche Anteil an dem Hilfspaket beträgt acht Milliarden Euro. Experten erwarten aber, dass die Summe nicht ausreicht, um das gigantische Finanzloch zu stopfen.
Deutschland muss wahrscheinlich weit mehr Finanzhilfen an Griechenland zahlen als bisher angenommen, sagte der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler gegenüber deutschen Medien. Die Kredithöhe könne mehr als doppelt so hoch ausfallen wie erwartet.
"Es ist wahrscheinlich, dass Deutschland bis Ende 2012 über 30 Milliarden Euro Kredite bereitstellen muss," sagte Schäffler einer Zeitung zufolge. "Danach könnte es noch mehr werden. Griechenland ist ein Fass ohne Boden."
Laut der EU-Statistikbehörde lag das Staatsdefizit im vergangenen Jahr tatsächlich bei 13,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), 0,7 Punkte höher als bisher angegeben, das zweithöchste in der Eurozone. Ein noch grösseres Loch in der Staatskasse hat nur Irland mit 14,3 Prozent.
Die Ratingagentur Moody's reagierte und stufte die Bonitätsnote der Hellenen um eine Note von "A2" auf "A3" herab.
Der Kapitalmarkt hat kein Vertrauen mehr in die Zahlungsfähigkeit Griechenlands und prügelt die Anleihen des Landes und den Euro nach unten. Der Zinssatz für griechische Bonds mit zwei Jahren Restlaufzeit stiegen auf sagenhafte 10,104 Prozent am Donnerstag. Das sind satte 2,3 Prozentpunkte mehr als am Vortag. Und der Euro fiel weiter in den Keller. Zwischenzeitlich erreichte der Kurs des Euros ein Jahrestief von 1,3199 Dollar.
Wegen der auferlegten strengen Sparmassen und bereits durchgeführten Lohnkürzungen bei den Staatsbediensteten, fürchten viele um ihren Arbeitsplatz. Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes traten deshalb in einen 24-stündigen Streik. Der Ausstand legte am Donnerstag weite Teile des öffentlichen Dienstes lahm.
Es kam zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und der Polizei in Athen. Die Polizei setzte Tränengas ein. Insgesamt zogen nur 3.000 bis 4.000 Demonstranten durch die Innenstadt, was die Organisatoren hinsichtlich der schlimmen Lage enttäuschte. Sie trugen Plakate mit Aufschriften wie "Besteuert die Reichen" und "Nehmt uns nicht das Brot vom Tisch".
Die Gewerkschaften in Griechenland befürchten wegen der Sparpläne der Regierung tiefe Einschnitte. Viele Griechen haben sich aber scheinbar dem Schicksal ergeben.
Es gibt Widerstand gegen die Kredithilfe an Griechenland. Professor Karl Schachtschneider, der frühere Zentralbankrat Wilhelm Nölling und die beiden Ökonomen Joachim Starbatty und Wilhelm Hankel halten die EU-Hilfen nicht mit dem Lissabon-Vertrag für vereinbar. Dieser verbietet in Artikel 125 (der sogenannten No-bailout-Klausel) die Übernahme von Schulden eines anderen Mitgliedsstaates.
Denn wenn Griechenland zum Präzedenzfall wird, dann stehen Portugal, Spanien, Irland und auch Italien, als weitere Pleitekandidaten für eine Rettungsaktion bereits auf der Matte. Dann sind Summen im Spiel, welche niemand mehr verkraften kann und alle Grenzen sprengt. Der Euro explodiert und ist dann Geschichte.
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Mittwoch, 7. April 2010
Wilhelm Hankel: Länder die nicht in den Euro gehören sollen raus
Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler und Währungsspezialist, Wilhelm Hankel, im Morgenmagazin vom 18.03.2010 über den Euro. Die Länder welche Probleme haben, wie Griechenland, sollen ihre eigene Währung wieder erhalten und freiwillig aus dem Euro aussteigen. Wenn man jetzt eine falsche Lösung für Griechenland anstrebt, dann ist der Euro erledigt, dann wird er die schlimmste Weichwährung die es in Europa je gegeben hat, sagt er.
Ausserdem sagte er, Griechenland nimmt einen schlimmen Weg, wenn man die Auflagen bedenkt. Aus Griechenland würde ein Polizeistaat werden, wenn sie die Steuern erhöhen, den Sozialstaat abschaffen müssen, die Löhne senken usw. Griechenland hat jetzt die Chance aus dem Euro auszusteigen, zum Nutzen der eigenen Bürger.
Täusche Bank Chef Sepp Ackergaul will das Griechenland gerettet wird, nur um seine eigene Haut zu retten, weil sie so viele Kredite dorthin vergeben haben.
Grossbänker sollen ruhig pleite gehen, wie jeder Kleinunternehmer auch, wenn er seine Schulden nicht mehr bezahlen kann. Das wäre gut für die Marktwirtschaft, sagt er.
Verwandter Artikel: Griechenland wird in eine bargeldlose Gesellschaft umgewandelt
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Donnerstag, 25. März 2010
Bilderberg-Treffen in Griechenland reloaded
Das nächste alljährliche Treffen der Bilderberger steht bald vor der Tür, im Mai oder Juni wahrscheinlich, und wir sind gespannt wo sie sich diesmal versammeln werden. Der Ort ist deshalb wichtig, denn er hat symbolische Bedeutung. 2008 war Washington dran, im "Wahljahr", in dem der neue US-Präsident bestimmt wurde, wo die Schattenmacht Obama wahrscheinlich ausgewählt hat und gegenüber Hillary vorgezogen wurde. 2009 war es Griechenland und wir sehen was in letzter Zeit dort passiert ist. Es gibt sicher da einen Zusammenhang. Und die neue EU-Führungsspitze, Herman Van Rompuy und Catherine Ashton, wurden ja auch von Bilderberg bestimmt.
Da kommen bis zu 140 der wichtigsten Machthaber der Welt zusammen, Königinnen, Staatsführer, Minister, Vorsitzende von Weltorganisationen, oberste Militärs, Geheimdienstchefs, Konzernleiter und Medienmogule und die Medien berichten mit keinem Wort darüber. Völlige Totenstille, wie wenn es unwichtig und unbedeutend wäre. Normalerweise wenn nur einer dieser VIPs irgendwo auftauchen würde, dann würden sich die Paparazzi überschlagen. Da kommen alle zusammen und niemand aus den Medien ist dort. Das stinkt doch zum Himmel, denn eine Abwesenheit der Medienleute muss befohlen worden sein.
Tatsächlich wurden die griechischen Journalisten von der Regierung bedroht, sie dürfen nichts darüber schreiben, sonst würden sie ihre Karriere gefährden. Das hat ein Kollege aus Athen bestätigt und weil er froh ist in der heutigen Wirtschaftskrise überhaupt einen Job zu haben auch eingehalten.
Diese Veranstaltung wird hermetisch von der Welt abgeriegelt, niemand darf wissen wer sich trifft und was dort besprochen wird. Dabei wissen wir, es ist die Zusammenkunft der geheimen Kabale, von denen die wirklich das Sagen auf der Welt haben und vieles was uns betrifft entscheiden. Deshalb müssen wir alternativen Medien ein Auge darauf halten und über das letztjährige Treffen habe ich mit Hilfe von guten Leuten Vorort in Vouliagmeni bei Athen ausführlich tagtäglich berichtet.
Siehe "Bei Bilderberg Vorort" und Folgeartikel.
Was mich immer beschäftigt hat war die Tatsache, weil alles so geheim und verschlossen ist, der Veranstaltungsort weiträumig von hunderten Polizisten, Geheimdienstleuten und Soldaten abgeriegelt wurde und die Teilnehmer völlig unsichtbar mit verdunkelten Limousinen, Hubschraubern und Booten an und abreisten, konnten wir nur mit Indizien arbeiten, wer von den VIPs tatsächlich teilnahm. Es war nicht möglich jemand zu Gesicht zu bekommen oder ein Foto zu schiessen, nicht mal aus der Ferne. Dazu kam noch, praktisch alle alternativen Berichterstatter wurden von der griechischen Polizei schikaniert, weggewiesen, verhaftet und die Bilder aus ihren Kameras entfernt. Ein Reinkommen in die Hotelanlage war unmöglich.
Ich konnte wohl dafür sorgen, dass der ehemalige Schweizer Bundesrat, Christoph Blocher, schlussendlich zugab, er war dort, siehe "Christoph Blocher war bei Bilderberg" und "Blocher bestätigt, er war bei Bilderberg" aber sonst haben wir keinen Beweis wer sonst noch teilnahm, denn er durfte nichts verraten.
Ich suchte deshalb immer einen Zeugen, jemand der Zugang zum Gelände hatte und mit eigenen Augen die Persönlichkeiten die sich getroffen haben gesehen hat. Ein fast unmögliches Unterfangen, aber es ist mir mit Hilfe eines ASR-Lesers aus Griechenland jetzt gelungen. Er hat jemanden gefunden der dort war und die ganzen Bonzen hautnah erlebt und gesehen hat. Vielen Dank dafür. Von Bilderberg wusste er gar nichts, bis zufällig das Gespräch darauf kam und er sagte, das ist ja ein Ding, er wäre während der Tagung zu einem privaten Abendessen dort gewesen und habe sich nur über die vielen bekannten Gesichter gewundert. Jetzt versteht er erst den Zusammenhang.
Da jeder behaupten kann er war dort, wurde der Zeuge gebeten einen Beweis für seine Anwesenheit im Astir Palace Hotel während der Zeit zwischen dem 14. und 17. Mai 2009 zu erbringen. Dies hat er getan, in dem er eine Restaurantrechnung mit entsprechenden Datum vorwies, denn er ging dort mit seiner Ehegattin essen und sah viele der „Persönlichkeiten“ die ich in meiner Teilnehmerliste aufgeführt habe, neben sich am Tisch sitzen. Hier die Quittung des Nobu-Restaurants, dass sich auf dem Gelände des Astir-Palace-Resort befindet als Beweis:
Klick drauf um zu vergrössern
Ganz schön teuer das Essen mit 586 Euro für vier Personen.
Unser Zeuge war am Abend des 16. Mai mit seiner Frau und einem anderen Paar dort, nach kurzfristiger Reservierung einige Tage davor. Er erzählte, sie mussten durch drei Polizeikontrollen, bis sie das Restaurant erreichten. Bei der ersten Kontrolle gaben sie nur ihre Reservierungsdaten an und konnten ohne Weiteres weiterfahren. Sie konnten auch durch die zweite und dritte Kontrolle ohne Probleme. Sie mussten nirgendwo ihre Identität nachweisen. Er hatte keinen blauen Schimmer was Bilderberg bedeutet. Er und seine Frau hatten das Restaurant schon einmal besucht und fanden es einfach nur toll. Möglicherweise war das begleitende Ehepaar in Insiderkreisen dort bekannt und deshalb kamen sie rein.
Trotz fehlendem politischem Interesse fiel dem Zeugen auf, dass das volle Restaurant zur Hälfte von weltbekannten Persönlichkeiten besetzt war. Diese erkannte auch der Bekannte und es handelte sich um die Bilderberger, wie auf der Teilnehmerliste aufgeführt. Er sagte, um ca. 22.30 Uhr erschien zum Beispiel Herr Ackermann, leger gekleidet mit einer Griechin ca. 55 Jahre alt. Weiterhin bestätigte er, dass George Papandreou (damals Oppositionschef und jetziger Ministerpräsident) die ganze Zeit anwesend war.
Was für ein Zufall, neun Monate später sind Ackermann als Chef der DB und Papandreou als Ministerpräsident, die Hauptfiguren im „Management“ der griechischen „Finanzkrise“, wo drastische Massnahmen und Einschränkungen genau nach Bilderberg-Plan im Land eingeführt werden. Siehe dazu meine Artikel "Griechenland wird in eine bargeldlose Gesellschaft umgewandelt".
Jetzt wissen wir definitiv, die vermuteten Personen waren tatsächlich anwesend und haben sich in Griechenland getroffen. Sie flogen mit ihren Privatjets ein und der Luftraum über Athen wurde sogar am Anreisetag extra komplett deswegen für alle Linienmaschinen gesperrt. Die Ausrede, die der Öffentlichkeit erzählt wurde, ist der Hammer. Die griechische Regierung behauptete, die Fluglotsen würden für 5 Stunden streiken, deshalb die Sperre. Dabei war dieses Flugverbot nur dazu da, damit die Bozen ungestört einfliegen konnten.
Während der Tagung patrouillierten F-16 Kampfjets den Luftraum über Vouliagmeni und die Marine sicherte das Meer um die Halbinsel sogar mit Booten und Tauchern ab. Der griechische Steuerzahler durfte die Kosten dafür tragen, da es ja griechisches Militär war. Und das alles für ein angeblich privates Treffen, das vier Tage andauerte, wo nur über das Wetter bei Kaffee und Kuchen gesprochen wurde, völlig harmlos laut offizieller Darstellung. Ja sicher, die meinen auch wir sind blöd. Wie wenn die Elite vier Tage ihrer kostebaren Zeit für belangloses Geschwätz opfern würde. Da geht es aus ihrer Sicht um wirklich wichtige Dinge und sonst gar nichts.
Neues Buch über Bilderberg von Gerhard Wisnewski
Bei der Gelegenheit möchte ich auf das neue Buch von Gerhard Wisnewski über die Bilderberger aufmerksam machen: „Drahtzieher der Macht: Die Bilderberger - Verschwörung der Spitzen von Wirtschaft, Politik und Medien“.
Wie in einer Rezession steht: „Gerhard Wisnewski hat tatsächlich etwas Neues zu berichten. Er hat den möglichen Initiator der Bilderberger ausgemacht und einige interessante Hintergrundinfos über ihn zusammengetragen. Es handelt sich um einen gewissen Dr. Hieronim Joseph Retinger, einem Jesuiten aus Polen.“ Er berichtet auch im Buch über seine persönlichen Erlebnisse in Vouliagmeni beim letzten Treffen der Bilderberger. Ist lesenswert mit neuen Informationen.
Dann hat Alexander Benisch von infokrieg.tv mit Herrn Wisnewski ein Interview geführt. Ist auch interessant weitere Hintergründe dadurch zu erfahren.
Bericht über nächstes Bilderberg-Treffen
Wer mithelfen will über das kommende Treffen der Bilderberger zu berichten, wo immer es stattfinden wird, Zeit und Lust hat Vorort dabei zu sein, spontan und flexibel ist, um aktiv für Aufklärung über diese geheime Veranstaltung zu sorgen, da die "seriösen Medien" es nicht tun, kann sich gerne bei mir melden.
Hier noch eine aktuelle Meldung über Griechenland und EU:
Die Krise in Griechenland ist nur "die Spitze des Eisbergs" mit der Möglichkeit weiterer Finanzzusammenbrüche über ganz Europa, warnte am Donnerstag der Vizegouverneur der chinesischen Zentralbank, Choo Min, bei einem Forum in Hong Kong.
"Wir glauben, dass Griechenland in den Bankrott getrieben wird, weil es ein kleines Land ist, da es keine entscheidenden Massnahmen gibt, welche ein Signal an die Märkte sendet, um die Krise zu bewältigen und zu beenden. Deshalb bleiben die Märkte sehr volatil," sagte er.
"Die Hauptsorge heute ist Spanien und Italien," fügte Chow hinzu.
Na Mahlzeit, als einer der Obersten der chinesischen Zentralbank muss er wissen von was er spricht.
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Donnerstag, 18. März 2010
Griechenland hat grosse Ölreserven in der Ägäis
Ein Thema welches die griechische Öffentlichkeit zurzeit beschäftigt, sind die grossen Ölvorkommen welche das Land haben soll. Es wird spekuliert, ob man damit die Finanzprobleme mit der Förderung dieses „Schatzes“ lösen kann. Bereits im Jahre 2004 hat die Regal Petroleum verkündet, das grosse Kallirachi Ölfeld in der Nordägäis beinhaltet bis zu 1 Milliarde Fass leichtes Rohöl. Unabhängige Gutachter haben diesen Fund bestätigt.
Bisher war die Suche und die Ausbeutung der Quellen im Ägäischen Meer mit Schwierigkeiten verbunden, da es keine Vereinbarung zwischen Griechenland und der Türkei gibt, welche die Grenzen auf der Kontinentalplatte genau definiert. Ein Konflikt zwischen den beiden Ländern, wer nun wo wie viel Öl fördern darf ist vorprogrammiert. Man hat sogar jetzt Angst, ein neuer militärischer Konflikt könnte zwischen den Ländern ausbrechen und tatsächlich fahren türkische Kriegsschiffe provozierend auf und verletzen das griechische Hoheitsgebiet regelmässig, nutzen die aktuelle „Schwäche“ Griechenlands.
Die Erkenntnis, Griechenland hätte grosse Ölvorkommen, ist völlig neu für die Öffentlichkeit dort. Das wurde ihnen nicht erzählt, denn bisher wurde von unbedeutenden Mengen gesprochen. Aber mit dem Staatsbankrott ist diese Quelle eines möglichen Reichtums zu Tage getreten und wird heiss diskutiert. Angeblich soll aber diese Tatsache schon sehr lang in Regierungs- und Insiderkreisen bekannt sein, denn es wird behauptet, die deutschen Besatzer hätten während des II WK Griechenland eingehend kartografiert und den Bodenschatz entdeckt. Diese Karten über mögliche Ölvorkommen sind dann am Ende des Krieges in die Hände der Amerikaner und Engländer gefallen, sie wissen es deshalb schon lange.
Der ehemaliger US-Botschafter in Griechenland, Nicholas Burns, hat in einem TV-Auftritt beim Fernsehsender "MEGKA" zugegeben, dass es in der Tat Öl in der Ägäis gibt und das strategische Mineral schafft Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei.
Hier eine Karte mit schwarzen Feldern über mögliche Ölvorkommen, welche in den griechischen Medien veröffentlicht wurde:
Und hier ein Ausschnitt aus einer griechischen TV-Sendung, wo auch mit Karten darüber heiss diskutiert wird:
Das Wort Petroleum stammt ja aus dem Griechischen, pétra = Fels, Stein und lat. oleum = Öl. Der antike griechische Historiograph Herodot von Halikarnass beschrieb 500 v. Chr. Fördermethoden von Erdpech oder Bitumen aus erdölhaltigen Brunnen auf der Ionischen Insel Zakynthos. Es trat dort aus dem Boden an die Oberfläche, also kennen die Griechen Erdöl schon lange. Wie wir wissen ist Rohöl abiotisch, kein fossiler Brennstoff, kommt überall vor, speziell dort wo die tektonischen Platten sich verschieben und sich Erdspalten bilden, denn es wird kontiuierlich im Erdmantel produziert und steigt über die Spalten an die Oberfläche. Siehe mein Artikel unten.
Bisher wurde in Griechenland nur wenig Öl gefördert, im Jahre 2003 ca 6'400 Fass pro Tag. Das Öl kommt hauptsächlich aus dem Prinos Gebiet des Ägäischen Meer, in der Nähe der Insel Thassos. Das amerikanische, kanadische und griechische Ölkonsortium North Agean Petroleum Company (NAPC) betrieb das Prinos Feld und Öl wurde dort seit 1996 gefördert. Als die Förderung zurückging, hat seit Februar 2001 die griechische Kavala Oil das Feld übernommen und extrahiert 3'000 Fass Öl pro Tag, welches an die staatlich kontrollierte Helenic Petroluem (HP) verkauft wird, die grösste Raffinerie des Landes.
Im Januar 2004 hat die britische Explorationsfirma Regal Petroleum, welche eine Mehrheitsbeteiligung am Kavala Ölfeld besitzt, „erhebliches Potenzial“ für Reserven in Höhe von 227 Millionen Fass dort gefunden. Deshalb wurden Pläne erarbeitet, die Förderung von 4'000 Fass auf 15'000 Fass pro Tag zu steigern. Wie gesagt, danach kam dann der grosse Fund mit 1 Milliarde Fass, die bestätigt sind. Weitere Ölfelder gibt es an anderen Orten rund um die griechischen Inseln, bis nach Kreta, aber auch auf dem Festland.
Jedenfalls wird diese Nachricht über grosse Ölreserven im Ägäischen Meer in Zukunft für Zündstoff sorgen, denn die Türken werden auch einen Teil des Kuchens haben wollen. Die beiden NATO-Länder liegen sich schon seit Jahrzehnten in den Haaren und streiten sich über die unmittelbar an der türkischen Küste verlaufende Grenze. Und dann gibt es noch den Zypern-Konflikt, der auch noch offen ist.
Bei seinem Besuch in den USA vor einigen Tagen, wurde der griechische Regierungschef Giorgos Andrea Papandreou von Obama aufgefordet, das Zypern-Problem zu lösen. Offensichtlich bekommt Griechenland von allen Seiten Druck und die bekannt gewordenen grossen Ölreserven könnten ein Segen, aber auch ein Fluch sein. Einige Griechen haben jetzt sogar Angst, ein Krieg könnte ausbrechen und das Auge der Türkei auf das Öl könnte der Auslöser sein, bzw. die Amerikaner und Briten hetzen die beiden Länder auf einander, um als lachende Dritte dazustehen.
Die Griechen fragen sich, warum ihre Regierung so lange über die Bodenschätze des Landes geschwiegen hat und erst jetzt diese Tatsache bekannt wird? Arbeitet sie für ausländische Interessen und Ölkonzerne?
Über all dem schwebt die Bilderberg-Gruppe, welche ausgerechnet im Mai 2009 ihr Treffen in der Nähe von Athen abhielt, was sicher eine symbolische Bedeutung hat, denn eines ist sicher, in diesen Kreisen passiert nichts zufällig. Aus dem Ölbereich waren anwesend beim Treffen: Königin Beatrix der Niederlande - Hauptaktionärin von Royal Dutch Shell, Jorma Ollila - Aufsichtsratsvorsitzender Royal Dutch Shell, Jeroen van der Veer - Chef Royal Dutch Shell, Eivind Reiten - Generaldirektor des Petroleumskonzerns Norsk Hydro, Thomas Thune Andersen - Chef Maersk Oil Dänemark, Anders Eldrup - Chef und Präsident von DONG Energie Dänemark.
Verwandter Artikel: Welche Energiekrise?
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Mittwoch, 17. Februar 2010
Bombe explodiert vor JP Morgan Bank in Athen
Eine Bombe explodierte ausserhalb des Büros der JP Morgan Bank in Athen um 19:50 Uhr gestern, die einigen Schaden am Eingang verursachte. Ein anonymer Anrufer informierte die griechische Zeitung Eleftherotypia um 17.14 Uhr und sagte: "in 30 Minuten wird eine Bombe an der Harris 3 Kolonaki vor JP Morgan hochgehen." Die Polizei evakuierte daraufhin das Gebiet.
Laut Berichten wurde ein kleiner Sprengsatz mit Zeitzünder am Eingang des zweiten Stock in einem Rucksack deponiert, der dann Türen, Fenster und Büroeinrichtung beschädigte. Laut Einwohner der Strasse war nur ein leichter Knall zu hören.
Die Polizei hat das Zentrum von Athen abgesprerrt, einschliesslich das Parlamentsgebäude, und Spürhunde im Einsatz.
Bis jetzt hat keine Gruppe die Verantwortung dafür übernommen, aber es wird vermutet, die Täter stammen aus anarchistischen Kreisen, die damit gegen die neu verkündeten scharfen Einsparungsmassnahmen protestieren wollen.
Seit der Tötung eines Jugentlichen im Dezember 2008 bei einer Protestkundgebung gegen die Regierung, sind Banken, Regierungsgebäude und Botschaften das Ziel von Bombenanschlägen.
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Montag, 15. Februar 2010
Spanischer Geheimdienst untersucht spekulativen Druck auf Spanien
El Pais meldet, der Spanische Nationale Geheimdienst "Centro Nacional de Inteligencia" (CNI) untersucht welche Rolle Investoren und Medien hinter den Angriff auf die Finanzmärkte gegen Spanien in der letzten Woche gespielt haben, was die Schuldenlast des Landes betrifft. Es geht um „spekulative Attacken“ nach Bekanntwerden der Krise in Griechenland.
Die Wirtschaftsspionageabteilung des CNI versucht herauszufinden, ob die Angriffe der Investoren und die aggressive Berichterstattung der angelsächsischen Medien nur durch Marktkräfte getrieben werden, oder ob mehr dahinter steckt, zum Schaden der spanischen Wirtschaft.
Diese Meldung kam, nach dem der Bauminister Jose Blanco seinen Protest mit den Worten ausdrückte, “undurchsichtige Manöver“ stecken hinter dem Druck auf Spanien.
“Nichts was auf der Welt passiert, einschliesslich der Artikel in der ausländischen Presse, ist Zufall oder harmlos,” sagte Blanco.
Präsident José Luis Rodríguez Zapatero hat bereits mehrfach angedeutet, dass die Angriffe aus der britischen und amerikanischen Presse eine Offensive gegen den Euro ist und sie wirkt sich auch auf Spanien aus. Er ist erstaunt über den Wirbel den einige Zeitungen machen.
So hat auch Nouriel Roubini, der bekannte amerikanische Wirtschaftsprofessor, anlässlich des WEF in Davos ausgesagt, "Spanien stellt eine Bedrohung für die Eurozone dar. Wenn Griechenland fällt, dann ist es ein Problem für den Euroraum. Wenn Spanien untergeht, ist es eine Katastrophe!"
Andere Ökonomen haben auch ihre Zweifel geäussert, ob die Vorhersagen über die spanische Wirtschaft stimmen, sie wird um 3 Prozent bis 2012 wachsen, damit die Regierung ihr grosses Budgetdefizit in den Griff bekommt.
Das spanische Haushaltsdefizit ist auf 11,4 Prozent des BIP rasant gestiegen und das Land steckt in der schwersten Rezession seit Jahrzehnten. Die Regierung hat versprochen, das EU-Limit von 3 Prozent bis 2013 zu erzielen, in dem sie 50 Milliarden Euro an Ausgaben reduzieren will.
Die Märkte bezweifeln aber, ob Spanien überhaupt in der Lage ist eine so dramatische Einschränkung der Ausgaben durchzuführen, da die Arbeitslosigkeit 20 Prozent, in machen Regionen sogar 30 Prozent ausmacht und ein Grossteil des Budgets in den Händen der unabhängigen regionalen Regierungen liegt.
Durch diese Skepsis und negativen Meldungen, sind die Prämien welche die Investoren für den Ankauf von spanischen Staatspapiere verlangen im Vergleich zu den Deutschen stark gestiegen und die Kosten um sich gegen ein Zahlungsunfähigkeit Spaniens zu versichern auch.
Laut offiziellen Dokumenten, gehört es zu den Aufgabe der CNI, "die politische Risikobewertung von Ländern und makroökonomische Analysen (wirtschaftliche Stabilität, Überwachung der strategischen Sektoren), unter besonderer Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf die spanische Wirtschaft, zu verhindern jegliche Gefährdung, die die Unabhängigkeit und Integrität von Spanien tangiert, und zu versuchen, eine bessere Reaktion auf die Herausforderungen der derzeitigen globalen Wirtschaft zu begegnen."
Im Rahmen dieser Aufgaben werden Agenten des CNI in Kontakt mit mehreren führenden Experten auf dem Gebiet der Wirtschaft und der Finanzmärkte treten und sie über die Finanzkrise befragen, schreibt die Zeitung.
Kommentar: Entweder meint die spanische Regierung wirklich, es handelt sich um ein Komplott der Wall Street und der Londoner City gegen den Euro und Spanien, oder sie will damit von ihren grossen Problemen ablenken und die Schuld den Boten der schlechten Nachricht in die Schuhe schieben ... oder beides.
Wie die Vergangenheit zeigt, haben die Institutionen welche Staaten bei der Überschuldung "helfen", immer das Land noch mehr in die Scheisse geritten und völlig abhängig gemacht. Siehe IWF. War das die Rolle von Goldman Sachs mit den Derivaten, die Schulden Griechenlands zu verstecken und damit zu vergrössern?
Zuerst hilft man ihnen, kassiert die Gebühren und dann verbreitet man schlechte Nachrichten um sie völlig fertig zu machen, um die Sicherheiten zu kassier. So gehen Kredithaie vor und die Deutsche Bank machte es genau so auch mit der IKB.
"Die Deutsche Bank hat der IKB offenbar über Jahre riskante Risiko-Kredite vermittelt, über die die Mittelstandsbank schliesslich gestolpert ist. Dabei hat sie auch noch kräftig mitverdient."
Nach dem Banken als lästige Konkurrenten in die Pleite getrieben wurden, kommen jetzt ganze Staaten dran! Wir sehen einen Finanz- und Wirtschaftskrieg auf allen Ebenen. Die britisch-amerikanische Finanzmafia gegen alle. Deshalb auch der Angriff gegen den Schweizer Finanzplatz.
Frage: Welche Territorien in Mitteleuropa sind nicht Mitglieder der EU?
Antwort: Die Kanalinseln mit Jersey und Guernsey und die Isle of Man. Sie gehören der britischen Königin und sind nicht Teil von GB und nicht in der EU. Diese Finanzplätze sind ausdrücklich von der OECD aus ihrer Liste der Steuerpardiese rausgehalten worden. Warum wohl? Darüber laufen die ganzen Drecksgeschäfte der Elite.
Verwandter Artikel: Die Rolle von Goldman Sachs in der griechischen Finanzkrise
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Samstag, 13. Februar 2010
Neues Besteuerungssystem in Griechenland
Wie ich bereits in meinem Artikel "Griechenland wird in eine bargeldlose Gesellschaft umgewandelt" berichtet habe, wird das griechische Steuersystem und viel andere Sachen sich komplett verändern. So wird jeder Steuerpflichtige an Hand von Kassenbelegen und Rechnungen, seine Lebenshaltungskosten nachweisen müssen. Diese müssen mindestens 30% des Jahreseinkommen ausmachen. Wer das nicht kann oder nicht erreicht, bezahlt eine Strafsteuer.
Die Begründung für diese radikale Änderung ist laut Regierung, die Schattenwirtschaft in Griechenland macht ca. 30 Prozent des BIP aus.
Ausserdem wurde die Einteilung in die Steuertabelle neue definiert, was ca. 8,5 Millionen Steuerpflichtige betrifft. Hier die acht Steuerklassen und der Steuerfuss der verlangt wird. Alle Beträge sind in Euro:
0 -12'000 = 0%
12'001 – 16'000 = 18%
16’001- 22'000 = 24%
22'001 – 26'000 = 26%
26'001 – 32'000 = 32%
32'001 – 40'000 = 36%
40'000 – 60'000 = 38%
Mehr als 60'001 = 40%
Wie viele Belege müssen gesammelt werden?
Ab 1. Januar 2010 müssen alle Belege als Nachweis der Lebenshaltungskosten gesammelt werden. Es werden nur Belege akzeptiert, die eine Mehrwertsteuernummer haben, sowie ein Datum und die Summe.
- Niedrigverdiener bis 6'000 haben keine Belegpflicht.
- Zwischen 6'000 und 12'000 müssen 10% des Einkommen belegen.
- Wer mehr als 12'000 verdient muss 30% mit Quittungen nachweisen.
Beispiel: Wer 12'000 verdient muss Belege für 1'200 bringen. Wer ein Jahreseinkommen von 30'000 hat, muss für 9'000 seine Kosten beweisen.
Was passiert wenn man nicht genug Belege hat?
Wer nicht die 10% oder 30% nachweisen kann, muss 10% Strafe auf die Differenz zahlen.
Beispiel: Wer 30'000 verdient muss 9'000 nachweisen, kann aber nur 5'000 belegen, dann fehlen 4'000. Man muss dann 10% auf die 4'000 oder 400 mehr Steuern zahlen.
Umgekehrt, wer zu viele Belege hat, bekommt eine 10% Steuergutschrift. Wer 9'000 nachweisen muss aber 12'000 belegen kann, hat 3'000 mehr als notwendig und bekommt 10% davon gutgeschrieben, also 300.
Nicht vergessen darf man die 19% Mehrwersteuer die grundsätzlich auf alles bezahlt werden muss, ausser Lebensmittel, Zeitungen und Bücher.
Welche Belege muss man sammeln?
Waren: Kleidung, Schuhe, Lebensmittel, Toilettenartikel, Möbel, Haushaltsgeräte, Medikamente, Kosmetikartikel, Schmuck, Bettwäsche, Elektronik, Computer, Büro und Schulmaterial, Geschenke, Zigaretten, Alkohol, Bücher.
Dienstleistung: Coiffeur, Taxi, Gebühren, Parking, Restaurant, Reparaturen, Unterhaltung, Übernachtung, Therapien, Arztkosten, Heizung.
Ungültig sind teuere Güter, wie Autos, Wohnwagen, Boote, Flugzeuge, Grundstücke, Gebäude.
Versicherungen, Ausbildung, Anwaltskosten, Fahrkarten, Strom, Wasser, Telefon, Miete sind auch nicht dabei, da diese separat in die Steuerrechnung fliessen.
Das Einkommen aus Finanzwerten, wie Zinsen, werden wie bisher mit 10% besteuert.
Konsequenz: Aus diesem Grunde findet jetzt ein Run auf alle Belege statt, die man das ganze Jahre aufbewahren und mit seiner Steuererklärung einreichen muss.
Die Steuerbehörde wird von nun an bis ins letzte Detail wissen, für was, wo und wann man sein Geld ausgibt. Die Bürokratie wird enorm aufgebläht, denn jeder Beleg muss auf seine Gültigkeit geprüft werden.
Weitere Massnahmen um das Steueraufkommen zu erhöhen und die Ausgaben zu senken:
Um die Griechen zu animieren ihre Auslandguthaben zurück ins Land zu bringen, bietet die Regierung eine Amnestie an. Wer sein Geld innerhalb der nächsten 6 Monate nach in Kraft treten des neuen Steuergesetzes repatriiert, wird nicht gefragt wo es herstammt und mit 5 Prozent versteuert.
Pensionen im öffentlichen Dienst werden um 1,5 Prozent erhöht, ausser die über 2'000 Euro monatlich.
Die Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst werden um 1 bis 5,5 Prozent reduziert, ja nach Berufsgruppe.
Die Regierung verordnet sich selber keine weiteren Gehaltserhöhungen und die Spesen werden um 10 Prozent gekürzt.
Die Gehälter der Vorstände staatlicher Firmen, die nicht an der Börse gelistet sind, wird um 50 Prozent reduziert.
Das Budget für Spesen und Kompensationen wird um 10 Prozent reduziert.
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Griechenland wird in eine bargeldlose Gesellschaft umgewandelt
Der griechische Finanzminister George Papaconstantinou hat einschneidende Massnahmen verkündet, die ab 1. Januar 2011 eingeführt werden. Neue Gesetze werden praktisch Bargeld verbieten und alle Rechnungen, Zahlungen und Finanztransaktionen dürfen nur noch elektronisch durchgeführt werden. Offensichtlich nutzt die NWO die Krise um ihren lange gehegten Wunsch durchzusetzen, eine Gesellschaft in der alles über Computer kontrolliert werden kann und Griechenland scheint der Testfall zu sein.
So sind in Zukunft alle Zahlungen über 1'500 Euro in Bar dann verboten und müssen per Banküberweisung oder Kreditkarte durchgeführt werden. Unternehmen dürfen nur noch Rechnungen auf elektronischen Weg akzeptieren. Und es wird eine Amnestie für Denunzianten eingeführt. Diese Massnahmen werden mit der Bekämpfung der Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung begründet.
Besteuerung nach Lebenskosten
Es wird ein Erfassungssystem eingeführt, um die notwendigen Kosten die man für seinen Lebensunterhalt benötigt belegen zu können. In Zukunft wird zusätzlich zum Einkommen für die Steuerpflichtigen festgehalten, was sind ihre jährlichen Lebenshaltungskosten. Nicht enhalten sind die Kosten für ein Haus, Auto, Jacht, Schwimmbäder, Schulgebühren, Hausangestellte und andere sogenannte „Luxusausgaben“, um die Einkommenssteuer zu berechnen. Es wird also nicht nur das angegebene Einkommen als Basis genommen, sondern die tatsächlichen Lebenskosten fliessen in die Steuerpflicht ein. Man wird beurteilt wie man lebt und nicht nur welches Einkommen man hat.
Die Griechen müssen ab sofort oder rückwirkend zum 1. Januar 2010, alle Belege für alle Ausgaben aufheben und einreichen. Die Summe muss mindestens 30% des Jahreseinkommen ausmachen. Nur Belege welche eine Mehrwersteuernummer haben werden akzeptiert. Wer die 30% nicht nachweisen kann, wird eine Strafsteuer von 10% auf die Differenz zahlen müsse. Wie die neue Regel genau ausschaut erkläre ich in einem gesonderten Artikel.
Bankkonten werden Pflicht
Am 1. Januar 2011 müssen alle Firmen ihre Zahlungen über Bankkonten abwickeln. Es wird ein Minimumbetrag noch festgelegt, aber alle Beträge darüber müssen bargeldlos per Überweisung erfolgen. Banken werden verpflichtet alle Finanztransaktionen in Echtzeit den Behörden zur Verfügung zu stellen.
Elektronische Rechnung
Mit der oben erwähnten Massnahmen wird auch die Pflicht eingeführt, dass alle Rechnungen zwischen Firmen untereinander und zwischen Firmen und dem Staat nur noch elektronisch ausgetauscht werden dürfen. Ab einer Summe von 3'000 Euro werden keine herkömmlichen Rechnungen auf Papier mehr akzeptiert, sondern nur noch eine elektronische Version als Datensatz. Die Steuerbehörden haben das Recht auf alle Details der Rechnungen online zugreifen zu können.
Elektronische Gegenprüfungen
Es werden Überprüfungen der Angaben über elektronischen Weg in regelmässigen Abständen durchgeführt. So werden auch Bankkonten in Ausland gegengeprüft.
Finanzministerium sammelt alle Daten
Es wird ein Computernetzwerk und Datenbank aufgebaut, welche alle Lohn- und Gehaltsdaten, sämtliche Spesen, Unterstützungen, Subventionen, Arbeitslosengeld von allen Ministerien und Behörden sammelt und speichert. Das schliesst sogar die Daten des Umweltministerium, Bauministerium, Verkehrsministerium und des Justizministeriums ein, einschliesslich Schadenersatzklagen, Anwaltskosten, Notarkosten und sonstige Vertragsgebühren. Alles was einer natürlichen oder juristischen Person betreffend Geldfluss zugeordnet werden kann, wird zentral erfasst und gespeichert, um ein Gesamtbild zu ergeben.
Zertifizierte digitale Signatur
Alle Steuerberater, Buchhalter, Notare, Anwälte usw. werden zertifiziert und bekommen eine digitale Signatur, um mit den Steuerbehörden im Auftrag ihrer Klienten auf elektronischen Weg kommunizieren zu dürfen. Der bisherige Briefwechsel auf Papier ist dann nicht mehr erlaubt.
Zahlungen über 1'500 Euro nur noch bargeldlos
Ab 1. Januar 2011 wird es verboten sein Zahlungen zwischen Personen und Firmen und zwischen Firmen untereinander ab 1’500 Euro in Bar zu tätigen. Die Zahlungen müssen über eine Bankkarte, Kreditkarte oder Überweisung laufen.
Nur noch Registrierkassen
Jedes Gewerbe das Bargeld entgegennimmt muss eine Registrierkasse haben, welche einen Beleg druckt der an den Kunden ausgehändigt werden muss. Darunter fallen auch ohne Ausnahme Kioske, Taxis, Marktstände, Bauern egal wer.
Motivation zur Aufdeckung von Korruption
Es wird eine Steueramnestie für Personen und Firmen eingeführt, um die Korruption der Staatsbediensteten aufzudecken. Wenn Angaben zu einer Verhaftung führen, dann wird ein Betrag als Steuergutschrift angerechnet, der fünfmal der Korruptionssumme entspricht. Wer einen korrupten Beamten denunziert wird belohnt.
Beschleunigung des Bussgeldverfahrens
Um die Administration in den Behörden zu optimieren, werden Bussen Vorort ausgesprochen und sofort einkassiert. Gleichzeitig werden Kleingewerbler welche mehrfach dabei erwischt werden sich nicht an Gesetze zu halten oder falsche Verkaufzahlen angeben sofort geschlossen.
Offensichtlich versucht der griechische Staat mit diesen Massnahmen die Schattenwirtschaft komplett trockenzulegen, um an mehr Steuereinnahmen zu kommen. Der Bargeldumlauf wird massiv eingeschränkt und Geld fliesst nur noch elektronisch. So kann der Staat jede Geldbewegung in der ganzen griechischen Gesellschaft kontrollieren und weis genau wer was macht. In Verbindung mit der bereits eingeführten ID-Karte mit Chip, die alle biometrischen Daten enthält, ist der Schritt in den totalen Überwachungsstaat vollzogen.
Ist Griechenland ein Testfall für die Bilderberger?
Wenn die Bilderberger sich das Land für den Tagungsort ihres alljährlichen geheimen Treffens aussuchen, dann hat das sicher eine symbolische Bedeutung. Wo haben sie sich 2009 eingefunden? Im Mai in Vouliagmeni bei Athen Griechenland!!!
Ein sehr wichtiges Mitglied der Bilderberger ist Henry Kissinger und er hasst Griechenland. Er hat so eine Abneigung gegen dieses Land, er ist deshalb nicht zum Bilderberg-Treffen nach Athen gekommen. Folgendes soll er in Washington vor einer Gruppe von Geschäftsleuten im September 1974 gesagt haben und dafür gibt es Zeugen:
"Das griechische Volk ist anarchistisch und schwer zu bändigen. Deshalb müssen wir tief in ihre kulturellen Wurzeln stossen. Vielleicht können wir sie dann zur Konformität zwingen. Ich meine natürlich in ihre Sprache, ihre Religion, ihrer Kultur und historischen Reserven stossen, damit wir ihre Fähigkeit sich zu entwickeln neutralisieren können, um sich zu unterscheiden, oder sich zu erhalten, um sie damit als Hindernis bei unseren strategisch wichtigen Plänen im Balkan, im Mittelmeer und im Nahen Osten zu entfernen."
Diese Aussage wird in Griechenland sehr oft zitiert, weil man meint, es gibt eine Organisation, die Griechenland zerstören will. Was jetzt im Land passiert geht ja in diese Richtung.
Im Juni 2008 haben sich die Bilderberger in Washington getroffen, in dem Wahljahr in dem der Nobody Barack Obama zum Präsidenten gekürt wurde. Ich benutze das Wort „gekürt“, denn gewählt wurde er ja nicht, sondern von der Schattenmacht ausgesucht und als ihr Befehlsempfänger ins Weisse Haus platziert.
Es sieht also so aus, wie wenn die Bilderberger sich immer in dem Land treffen wo dann anschliessend etwas wichtiges passiert. Könnten die Ereignisse die in Griechenland aktuell stattfinden auch eine geplante Inszenierung der Bilderberger sein? Will man mit Griechenland das machen was uns allen bevorsteht? Die gesellschaftliche Zerstörung, Verarmung und totale Kontrolle?
Man bringt Griechenland durch eine absichtlich herbeigeführte Überschuldung an den Rand des Staatsbankrott. Dann kann man zur „Rettung“ alle möglichen Notfallmassnahmen und kompletten Gesellschaftsumbau begründen und ohne wirklichen Widerstand durch die Bevölkerung einführen. Genau das passiert jetzt dort. Wer sich dagegen sträubt, wird als Steuerhinterzieher und als Befürworter des Staatsbankrott diffamiert.
Es gibt noch eine weitere katastrophale Massnahme, welche die griechische Regierung auf Befehl der Bilderberger einführen will. Papandreou versucht ein neues Einbürgerungsgesetz durchs Parlament durchzubringen, welches allen illegalen Einwanderer die griechische Staatsbürgerschaft ermöglicht. Das heisst, die 2 bis 3 Millionen Emigranten werden eingebürgert und haben das Wahlrecht und alle anderen gleichen Rechte. Bei einer Einwohnerzahl von 11 Millionen bedeutet das eine völlige Machtverschiebung und totale Veränderung der gesellschaftlichen und politischen Landschaft. Die bisherige Identität Griechenlands wird damit zerstört.
Verwandter Artikel: Liste der Teilnehmer Bilderberg 2009, Bilderberg beschloss die EU und den Euro bereits 1955, Neues Besteuerungssystem in Griechenland
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Freitag, 12. Februar 2010
Die Rolle von Goldman Sachs in der griechischen Finanzkrise
Man hätte es ja erahnen können, wenn jemand beim Bescheissen im Finanzbereich hilft, dann ist der übliche Verdächtige immer involviert. Es sieht so aus, wie wenn Goldman Sachs durch ein spezielles Derivate-Konstrukt dabei geholfen hat, die tatsächlichen Schulden Griechenlands zu verschleiern, um damit „legal“ die Regeln der EU über Staatsschulden und Defizit zu umgehen. Das heisst, es ist alles noch viel schlimmer als gedacht.
Wie bekannt ist, hat Griechenland nur mit kreativer Buchführung bereits 1999 die Maastricht Kriterien erreicht, um in der Währungsunion teilnehmen zu können. Laut den EU-Regeln darf die Defizit-Obergrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht überschritten werden und die gesamte Staatsverschuldung darf nicht mehr als 60 Prozent betragen. Diese Grenzen hat Griechenland in der Realität nie einhalten können und aktuell liegt das Defizit bei über 12 Prozent, viermal mehr als erlaubt.
Goldman Sachs ist schon länger dabei den Griechen aus der Patsche zu helfen. Ihre Kreativität in Sachen Finanzkonstrukte um Schulden zu verstecken ist ja legender und diesen Dienst haben die Griechen offenbar benutzt. Überhaupt beschäftigt sich Goldman Sachs sehr intensive mit den Schulden Griechenlands. So versucht gerade die Investmentbank China davon zu überzeugen, Staatsanleihen im Wert von 25 Milliarden Euro zu kaufen, damit Athen den rasant wachsenden öffentlichen Haushalt überhaupt finanzieren kann.
Gary Cohn, der Chief Operating Officer von Goldman Sachs, ist im November und Januar nach Athen gereist, um den griechischen Premierminister George Papandreou (ist übrigens US-Staatsbürger) zu treffen. Die Goldmänner versuchen die griechischen Anleihen an Peking zu verscherbeln, die aber schon genug davon im Bestand haben. Der griechische Finanzminister George Papaconstantinou ist diesen Monat in China unterwegs, um Peking auch vom Kauf zu überzeugen.
Aber bereits seit 2001 hat Griechenland mit Hilfe von Goldman Sachs verschiedene Derivate benutzt, um mit Tricks die Bilanz zu verschönern. Sie haben mit sogenannten Cross-Currency-Swaps die Anleihen in Dollar und Yen ausgegeben, die dann in Euros umgewandelt wurden, um dann diese Transaktionen zu einem späteren Zeitpunkt in der Ursprungswährung zurückzuzahlen. Dabei hat Goldman Sachs mit fiktiven Kursen gearbeitet, um damit mehr Kredit vom Markt rausholen zu können als sonst möglich wäre.
Auf Deutsch gesagt, Goldman Sachs hat aus einem Kredit ein Währungsgeschäft auf Termin gemacht, das irgendwann wieder zurückgedreht wird. So verschwanden Schulden aus den Büchern und wurden in die Zukunft verlagert. Dafür erhielt die Bank 300 Millionen Dollar an Vermittlungsgebühren. Die Investoren und Rating-Agenturen sind jahrelang über den wirklichen Schuldenstand getäuscht worden.
Das heisst, Griechenland steht schlechter da als angenommen. Ausserdem kommen Kursrisiken dazu, speziell wo der Dollar jetzt stark im Wert gegenüber den Euro gestiegen ist. Das kann teuer werden.
Aber die Finanztricks gingen noch weiter. So hat die griechische Regierung 2001 die zukünftigen Einnahmen aus den Flughäfen und Autobahnen beliehen, also so eine Art "Sell-Lease-Back" Geschäft gemacht. Griechenland erhielt von Goldman Sachs Cash im Voraus um seine Bilanz zu verbessern, mit der Vereinbarung die Gebühreneinnahmen aus den Staatsbetrieben bis 2019 an die Bank abzutreten.
Ein beliebter Trick den viele Politiker überall in der EU anwenden, um kurzfristig besser auszusehen als man wirklich dasteht und die Bürger wissen gar nichts davon. Sie wissen nicht, dass ihre sogenannten Vertreter hinter ihrem Rücken die Kronjuwelen des Landes wie bei einem Pfandleiher hinterlegen, damit die Staatskasse Bares bekommt. Über die Zeit gerechnet profitiert nur die Bank mit ihren Zinsen und Gebühren davon, auf Kosten des Steuerzahlers und zukünftiger Generationen.
Der griechische Staat hat beschissen wo es nur geht und Goldman Sachs hat ihnen mit cleveren Tricks dabei geholfen und sich eine goldene Nase dabei verdient. Irgendwann holt die Realität immer einen ein und jetzt steht das Land vor dem Staatsbankrott. Die Goldmänner sind mitverantwortlich und möglichweise sogar die treibend Kraft hinter dem Desaster in Griechenland.
Aber keine Angst, Goldman Sachs geht dabei kein Risiko ein, denn sie werden weiter prächtig an der Vermittlung solcher Geschäfte verdienen und die Risiken aus den Derivaten an dumme Dritte weitergegeben.
Was dem Fass den Boden ausschlägt ist die Aussage von Otmar Issing, ehemaliges Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank und Präsident des Center for Financial Studies an der Goethe Universität Frankfurt. Er verlangt keine EU-Hilfen für Griechenland, das Land müsse zunächst seine Strukturprobleme lösen, dann könne es Hilfen geben - aber nicht von der EU, sondern vom Internationalen Währungsfonds.
Das sagt ausgerechnet er, der für die arbeitet, welche Griechenland überhaupt erst mit Beschiss geholfen haben die Schulden zu verstecken? Issinger ist nämlich seit 1. Januar 2007 „International Advisor“ der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs.
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