Der informierte ASR-Leser weiss mittlerweile, die Kriege welche die USA, die NATO oder der Westen allgemein führen, beruhen nur auf Betrug, Lügen und Täuschung. Deshalb hab ich die Aussage von Sun Tzu als Überschrift für diesen Artikel verwendet, ein chinesischer General, Militärstratege und Philosoph, der in seinem Buch „Die Kunst des Krieges“ die Strategie der Kriegsführung bereits 500 v. Chr genau beschrieb, die bis heute Gültigkeit hat und von allen Machthabern angewendet wird.
Alle Kriege basieren auf Täuschung
Wir wissen, die Taliban hatten mit dem 11. September 2001 nichts zu tun und haben die Vereinigten Staaten nicht angegriffen. Wir wissen, Saddam Hussein hatte keine Massenvernichtungswaffen und bedrohte niemanden. Trotzdem haben uns die westlichen Regierungen mit diesen Lügen die Angriffskriege in Afghanistan und im Irak verkauft und begründen sie damit bis heute.
Genau so war es mit dem Vietnamkrieg. Auch da wurde von der US-Regierung behauptet, Nordvietnam hätte mit Torpedobooten US-Kriegsschiffe im Golf von Tonkin angegriffen, was sich nachträglich als komplette Lüge erwiesen hat. Es gab nie einen Angriff, der wurde frei erfunden, um einen Grund zu haben amerikanische Soldaten in den Krieg nach Südostasien zu schicken.
Auch der Angriff israelischer Streitkräfte auf die USS-Liberty im Mittelmeer am 8. Juni 1967 war eine Täuschung. Die Angreifer haben ihre Identität verschleiert, um den Eindruck zu geben, es sind die "bösen" Ägypter, damit Amerika in den Sechstagekrieg hineinegezogen wird. Israelische Kampfflugzeuge beschossen das wehrlose Schiff aus heiterem Himmel und bombardierten es mit Napalm, feuerten Torpedos drauf und mähten die im Wasser treibenden Überlebenden nieder. Insgesamt wurden dabei 34 US-Navy-Angehörige getötet und 172 verletzt. Die Amerikaner fielen anfänglich auf diese Täuschung rein und schickten Atombomber in Richtung Kairo als Vergeltung.
Warum müssen die westlichen Regierung lügen und täuschen? Weil sie nur so einen Krieg anfangen oder andere in einen Krieg reinziehen können. Die meisten Menschen wollen aber in Frieden leben, wollen keine Kriege, denn sie wissen wie viel Unglück, Blutvergiessen, Zerstörung und Horror diese bringen. Die Regierungen benötigen aber Kriege, um von ihrem Versagen und von den Problemen die sie selber produzieren abzulenken. Also müssen sie der Bevölkerung den Eindruck vermitteln, ihr Land wurde angegriffen, es geht um Selbstverteidigung und die einzige Wahl besteht darin, einen präventiven Krieg zu führen.
Die britische Premierministerin Margret Thatcher hat auch einen Krieg mit Argentinien 1982 vom Zaun gerissen, den Falklandkrieg, wegen diesem unwichtigen Felsen im Meer vor der Küste Patagoniens. Sie musste ihn haben, um von ihren innenpolitischen Problemen abzulenken, um jede Opposition gegen ihre Politik als unpatriotisch hinzustellen und im Keim zu ersticken.
Verteidigung des Landes hat Hitler schon als Begründung für den Angriff auf Polen benutzt und die heutigen Politiker, ob in Washington, Berlin, Paris oder London, machen das selbe. „Entweder wir bekämpfen sie dort oder sie sind hier“ wird der „Krieg gegen den Terror“ begründet. Mit dem Slogan, "Entweder bist du für uns oder gegen uns", werden die Regierungskritiker eingeschüchtert und als Sympathisanten des "Feindes" diffamiert.
Die deutsche Bundesregierung macht das genau so und sie sagt, es handelt sich um eine Beistandsverpflichtung gegenüber einem NATO-Mitglied, welches angegriffen wurde, um den „out of area“ Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu rechtfertigen. Hat Afghanistan oder der Irak etwa Amerika angegriffen? NEIN! Muss man deshalb dem NATO-Alliierten helfen? NEIN! Deshalb, was für eine unverschämte Lüge und Verletzung des Grundgesetz.
Genau das selbe findet wieder statt, wie ein schlechtes Déjà Vu.
Der Iran wird schon länger mit der Lüge vom Westen bedroht, sie würden an einer Atombombe basteln, dabei gibt es keinen einzigen Beweis dafür und der Iran bestreitet es auch. Die eigenen Geheimdienste und die UNO-Atomaufsichtsbehörde sagen, es ist nicht so, aber trotzdem wird diese unverschämte Lüge mit ständiger Wiederholung von Propaganda verbreitet und Merkel, als treuer Lakai, hat es gerade auch wieder gesagt, um eine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran zu rechtfertigen.
Aber die Lügerei und Heuchelei geht noch weiter, in dem sie eine Bedrohung von nicht existierenden Atomwaffen des Iran erfinden, dafür aber die Atombomben die tatsächlich Israel hat, völlig verschweigen. Die einzige Atommacht im Nahen Osten ist Israel und nur sie bedroht damit ihre Nachbarn. Dieses Thema ist völlig tabu, wird von den Medien nie erwähnt. Deutschland hat sogar fünf U-Boote an Israel geliefert, oder besser gesagt teilweise geschenkt, die Atomwaffen abfeuern können.
Der Iran hat den Atomsperrvertrag unterschrieben und erlaubt Inspektionen seiner zivilen Anlagen. Israel hat ihn nicht unterzeichnet, erlaubt keine UNO-Inspektionen und lügt die ganze Welt an, sie hätten gar keine Atomwaffen, dabei hat der eigene Nuklearwissenschaftler Mordechai Vanunu diese Tatsache bereits 1985 publik gemacht. Dafür sitzt er bis heute in einem israelischen Gefängnis. Und der amerikanische Präsident Jimmy Carter hat auch mehrmals bestätigt, Israel hat bis zu 200 Atombomben in seinem Arsenal. Alle wissen es, aber es wird totgeschwiegen und nur ständig auf den Iran gezeigt, der gar keine hat.
Jetzt kam sogar heraus, Israel wollte dem südafrikanischen Apartheidregime Atomwaffen verkaufen. In einer angeblich "streng geheimen" Unterredung soll 1975 der damalige südafrikanische Verteidigungsminister Botha den israelischen Verteidigungsminister Shimon Peres nach Raketensprengköpfen gefragt haben. Peres soll ihm dann den Kauf von Sprengköpfen in drei verschiedenen Grössen angeboten haben.
Spätestens seit 1974 arbeitete Israel mit dem Apartheidregime auf dem Gebiet der atomaren Rüstung zusammen. Diese Kooperation ermöglichte es den Israelis, am 22. September 1979 über dem Südatlantik einen Atomtest durchzuführen. "Ehemalige israelische Regierungsbeamte erklärten, dass bei dem Versuch an diesem Samstagmorgen eine atomare Artilleriegranate gezündet wurde, die für den Einsatz in den israelischen Streitkräften entwickelt und standardisiert worden sei. Die israelischen Quellen führten ferner aus, dass der Satellit VELA nicht den ersten, sondern den dritten Nukleartest über dem Indischen Ozean aufgezeichnet habe", berichtete der amerikanische Journalist Seymour Hersh.
Alle diese Tatsachen über wer wirklich Atomwaffen besitzt und Atomtechnologie verbreitet, wird von den Medien verschwiegen. Es wird nur ein einseitiges Bild gezeigt, wer der Böse sein soll und wer der Gute. Die Mainstreammedien sind der Hauptschuldige an dieser Verzerrung und Tatsachenfälschung. Sie machen nicht ihre Arbeit, sondern sind im Bett mit den Verbrechern und das Fernsehen ist die grösste Lügenmaschine überhaupt.
Alle Kriege basieren auf Täuschung
Wer macht denn wirklich den Terror auf der Welt? Wer bombardiert ständig Länder, besetzt Gebiete, ermordet Hunderttausende Zivilsten, verseucht ganze Landstriche mit Uranmunition, vertreibt Millionen Menschen aus ihrer Heimat und führt ethnische Säuberungen durch? Doch nur der sogenannte zivilisierte, moralisch so hochstehende und gute Westen, ja unsere Regierungen, dieses Verbrecherpack!
Wer hat als erster und einziger eine Atombombe eingesetzt? Es waren die Amerikaner über Hiroshima und Nagasaki, am 6. und 9. August 1945, wobei Hunderttausende ahnungslose Zivilisten in einem Atomblitz verdampften und weitere Hunderttausende an der Strahlenkrankheit dahinsiechten und später elendig starben.
Im Irak wurden bisher 1,4 Millionen Menschen durch die Kriegsfolgen getötet. Ist das kein Massenmord und Holocaust?
Die Amerikaner haben damit begonnen, Raketen nur 70 Kilometer vor der russischen Grenze in Polen aufzustellen. Sie sagen, diese wären notwendig, um die iranischen Raketen, die angeblich auf Europa gerichtet sind, abzuwehren. Was für eine glatte Lüge. Erstens hat der Iran keine Raketen mit dieser Reichweite und zweitens, haben sie keinen Grund welche auf Polen abzuschiessen. Ist doch lächerlich.
Wenn schon, dann müssten sie die in der Türkei oder Irak aufstellen, in der Nähe des Iran, aber nicht in Polen. Jeder sieht doch, es geht um eine offensive Massnahme gegen Russland und sie werden damit bedroht. Amerika ist doch der Agressor. Stellen wir uns vor, die Russen würden Raketen in Mexiko stationieren, nur 70 Kilometer von der US-Grenze entfernt, die Amis würden durchdrehen.
Die Perversität der Scheinheiligkeit und totale Verarschung des Westens gipfelt darin, in dem Barack Obama mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde und er hat die Unverschämtheit bei seiner Empfangsrede zu sagen: „Kriege sind notwendig, um den Frieden zu sichern“, eine Lüge und ein völliges Neusprech, so wie Orwell es beschrieben hat, „Krieg ist Frieden“. Dabei ist dieser „Friedensengel“ schlimmer als Bush, weitet die Kriege aus, schickt noch mehr Truppen, bombardiert neue Länder wie Pakistan und den Yemen, ermordet weitere unschuldige Zivilisten.
Jetzt sollen bereits vier amerikanische Flugzeugträger vor der Küste des Iran aufgefahren sein und die iranische Marine hat zum ersten Mal ein US-Atom-U-Boot im persischen Golf entdeckt. Man stelle sich vor, um diese totale Provokation zu verdeutlichen, iranische Kriegsschiffe und U-Boote würden vor der amerikanischen Küste erscheinen, was dann los wäre. Das Pentagon würde das sofort als Angriff bezeichnen und einen Gegenschlag befehlen. Aber der Iran soll sich das alles gefallen lassen und eine unverhohlene Kriegsandrohung ruhig akzeptieren.
Alle Kriege basieren auf Täuschung
Es wird von Südkorea und den USA behauptet, ein nordkoreanischer Torpedo hat das südkoreanische Kriegsschiff „Cheonan“ versenkt und sie drohen als Vergeltungsmassnahme mit Krieg. Nordkorea sagt aber, sie besitzen gar kein Mini-U-Boot der Klasse "Salmon", das den Torpedo laut einer Ermittlungskommission abgefeuert haben soll und das Land besässe auch gar keine Torpedos vom diesem Typ. Tatsächlich erkennt man bei genauer Untersuchung der vom Westen vorgelegten Beweise, der Bauplan des Torpedo ist nicht der eines aus Nordkorea. Die Steuerung ist ganz anders.
Mittlerweile gibt es Hinweise, die USA haben diesen Angriff selber gemacht und Nordkorea in die Schuhe geschoben, um die japanische Regierung unter Druck zu setzen, damit sie die Bedrohung erkennt, die aus Nordkorea angeblich ausgeht. Dieser inszenierte Angriff dient zu Propagandazwecke und als Einschüchterung der Länder Japan und Südkorea, damit eine Stationierung von amerikanischen Truppen im Asiatisch-Pazifischen-Raum weiter gerechtfertigt werden kann, gegen die sich die Opposition ständig verstärkt hat.
US-Verteidigungsminister Robert Gates warnte Japan vor einem Kurswechsel wegen der US-Basis auf Okinawa. Gates sagte, es gebe keine Alternative zu der vor drei Jahren getroffenen Vereinbarung, laut der die US-Luftwaffenbasis Futenma auf der Insel bleiben und nur verlagert werden soll, trotz Proteste der Bevölkerung.
In der japanischen Bevölkerung gibt es schon länger die lautstarke Forderung, die US-Militärbasis auf der Insel Okinawa muss verschwinden. Es fanden massenweise Demonstrationen statt. Die Amerikaner sollen endlich 65 Jahre nach dem II. WK als Besatzer nach Hause gehen. Die neue japanische Regierung hat mit dem Wahlversprechen, die USA sollen die Basis auflösen, die Wahlen gewonnen. Das geht selbstverständlich aus der Sicht von Washington nicht. Also musste was dagegen unternommen werden, um die Stimmung in Japan zu drehen, eine neue Bedrohung musste her, deshalb dieser Vorfall mit dem Torpedoangriff.
Das Ziel wurde erreicht, die japanische Regierung ist dabei ihre Meinung zu ändern.
Warum sollte Nordkorea das machen? Damit sie noch mehr unter Sanktionen des Westen leiden? Wer hat als einziger was davon? Die Antwort auf diese Frage erklärt alles.
Der Westen, einschliesslich Israel, wollen unbedingt einen Krieg. Nur so kann, ihrer Meinung nach, das völlig korrupte, perverse und im Zusammenbruch befindliche kapitalistische System und ihre Macht aufrecht erhalten werden. Nur so können die Staaten und der Militärisch-Industrieller-Komplex überhaupt existieren. Dazu müssen Bedrohungen und Feinde erfunden werden, die man bekämpfen muss. Damit will man die eigene Bevölkerung unter anderem von der Finanzkrise ablenken, sie in Angst versetzen, sich selber als Beschützer und Garant des „Friedens“ darstellen.
Wie Sun Tzu es vor 2'500 Jahren bereits richtig erkannte, alle Kriege basieren auf Täuschung, und wir leben in einer Welt voller Täuschungen, Betrug und Lügen, die von unseren eigenen Machthabern ausgehen. Egal um welches Thema es geht, welche Sau sie wieder durchs Dorf treiben, ob Finanzkrise, Virenpandemie, globale Erwärmung, Aschewolke, Terroranschläge, Bedrohung durch den Iran, Nordkorea, Russland oder dem Islam, wir sollen Panik haben, damit wir ihre „Lösungen“ willenlos schlucken und sie ihre Verbrechen ungehindert durchziehen können.
RT berichtet, die Chinesen sagen, die Versenkung der Cheonan war eine Operation unter falscher Flagge und es handelt sich um einen deutschen Torpedo. An wen verkauft Deutschland Torpedos zusammen mit U-Booten? Drei Mal dürft ihr raten.
Samstag, 29. Mai 2010
Alle Kriege basieren auf Täuschung
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Montag, 8. Juni 2009
Uganda hat so viel Ölreserven wie Saudi Arabien
... sagt eine ranghohe Beamtin des US-Energieministeriums.
Bereits im Januar 2009 hat die Times berichtet, „Neues Ölfeld in Uganda ist das grösste in Afrika“ und diese Meldung wurde jetzt bestätigt und noch übertroffen. Auf Grund von Testflussmessungen an den Bohrungen die bisher durchgeführt wurden und den geförderten Ölmengen, sprach Sally Kornfeld, eine Analystin des Büros für fossile Energien, von einem Reservoir in Uganda in einem Atemzug mit dem von Saudi Arabien.
„Ihr seid gesegnet mit einem erstaunlichen Reservoir. Eure Reserven sind phänomenal. Ich bin erstaunt von dem was ich gesehen habe, ihr könntet Saudi Arabien konkurrenzieren,“ erzählte sie einer Delegation aus Uganda die Washington DC besuchte.
Die Gruppe aus Uganda war wegen eines internationalen Besuchsprogramms in Washington, um die effizienteste Nutzung der natürlichen Energieressourcen sich anzuschauen.
Die Gruppe bestand aus Offiziellen des Energieministeriums, Mitglieder des Parlaments, Teilnehmer aus der Wirtschaft und einem Journalisten.
Zurzeit suchen vier Ölfirmen in Uganda nach den Bodenschatz, einschliesslich Heritage Oil, Tullow Oil, Tower Oil and Dominion Oil im westlichen Arm des Grossen Afrikanischen Grabens. Heritage meldete bereits im Januar dieses Jahres den grossen Ölfund – Giraffe1 – in der Region des Albertsees. Paul Atherton, der Finanzchef der Firma, erzählte damals der Times, es gebe noch ein grösseres Feld - Buffalo-Giraffe – welches “Milliarden Fass Öl beinhaltet, obwohl nicht klar ist, wie viel davon entnommen werden kann.“
Laut Daten welche durch die australischen Ölsucher Hardman Resources (mitlerweile von Tullow übernommen) im Juni 2006 gesammelt wurden, hat Uganda Ölreserven die eine Förderung von 3,5 Millionen Fass pro Tag ermöglicht.
Experten sagen aber, dass könnte nur die Spitze des Eisberges sein.
“Zusammen mit anderen Funden in der Region, haben wir nun klar die Nutzschwelle für eine Entwicklung des Beckens überschritten,“ kommentierte der Chef von Tullow.
Das Rohöl könnte über Strassen oder mit der Eisenbahn transportiert werden, aber Analysten meinen, die einfachste Lösung wäre eine 1'300 Kilometer lange Pipeline nach Kampala, der Hauptstadt von Uganda zu bauen und dann weiter an die Küste von Kenia. Die Kosten würden sich auf ca. $1.5 Milliarden belaufen. Bei einer Gesamtförderung von 400 Milionen Fass würde sich die Pipeline rechnen, was aber durch die angenommenen Reserven mehr als erreicht ist.
Während Kornfeld über den Ölfund in Uganda schwärmte, hat sie aber schnell hinzugefügt, damit das Land von dem Öl- und Gasreserven profitieren und die Fehler des Nachbarlandes Nigeria vermeiden kann, ist es sehr wichtig eine strenge Kontrollstruktur aufzubauen.
Kornfeld und andere US-Offizielle sagten, sie sind bereit Ugandas entstehenden Öl- und Gassektor mit allem zu helfen, einschliesslich wichtiger Umweltmassnahmen, die ausschlaggebend für ein effizientes Management des Öl und Gas sind.
“Egal mit was wir ihnen helfen können, wir werden es tun und wir haben sehr viel Erfahrung mit Umweltangelegenheiten die mit Öl und Gas zu tun haben,“ sagte Kornfeld.
Kommentar: Tja Uganda, jetzt kommt die "amerikanische Demokratisierung" auf euch zu, ob ihr wollt oder nicht. Irgendwas werden sie schon erfinden und euch anhängen, um dort intervenieren zu können. Menschenrechte oder Terrorismus ist eine beliebte Ausrede um auf die Liste der "Achse des Bösen" zu kommen, um ein Land überfallen und ausbeuten zu können, wenn ihr die anglo-amerikanischen Ölkonzerne nicht freiwillg reinlasst. Am Schicksal von Saddam Hussein und dem Irak kann man sehen was einem blüht, wenn man den Amis den Stinkefinger zeigt.
Die Aussagen in meinem Artikel „Welche Energiekrise?“, in dem ich die ganze Theorie des abiotischen Öl erkläre, werden in mehrfacher Hinsicht damit bestätigt. Es werden laufend grosse Ölreserven gefunden. Wie diskutieren die „Peak Oil Freaks“ diese Tatsache weg? Bereits das Nachbarland Sudan hat mehr Öl als Saudi Arabien (deshalb auch der versteckte Krieg zwischen USA und China dort, und in Dafur geht es nicht um das was uns die Medien erzählen, sondern um den Kampf ums Öl).
Dann nebenan Nigeria hat ebenfalls sehr grosse Vorkommen. Brasilien hat an der Küste sehr ergiebige Ölfelder entdeckt, die Präsident Lula ausrufen lies, „Gott ist Brasilianer“. Auch in der Karibik vor Kuba gibt es neu Ölfelder. Und vor Island bis in den Nordpol haben die Russen sehr grosse Öl und Gasfelder entdeckt usw. Ein weiterer Beweis, Öl stammt nicht aus fossilen Lebewesen, sondern ist abiotisch, wird kontinuierlich im Erdinneren produziert und kommt durch Erdspalten, wo sich die tektonischen Platten verschieben, in die Nähe der Erdoberfläche. Der ganze Afrikanische Graben, von Uganda im Süden, über Sudan, Äthiopien und Somalia im Norden ist voller Erdöl, genau dort wo die Plattenverschiebung stattfindet. Und Saudi Arabien, Irak und Iran sind ja die Fortsetzung dieses Grabens der Kontinentalplatten.
Die Behauptung, Öl ist ein fossiler Brennstoff und nur einmal in der Erdgeschichte biologisch entstanden, ist völliger Blödsinn, ist noch nie bewiesen worden. Alles spricht eher für abiotisches Öl, welches aus Kohlenstoff durch chemische Prozesse, Druck und Temperatur im Erdinneren andauernd produziert wird. Interessant ist, dass die Entstehung von Diamanten aber so erklärt wird, die auch aus Kohlenstoff sind.
Wir schwimmen in Öl und es geht nie aus. Das Märchen mit dem endlichen Öl aus urzeitlichen Lebewesen wird uns nur erzählt, damit wir glauben es ist rar und muss deshalb teuer sein.
Und bitte verschont mich mit der Unterstellung, damit können wir Öl verbrauchen so viel wir wollen, denn das sag ich damit nicht. Man sollte nur so viel fördern, wenn überhaupt, wie natürlich nachkommt. Ich bin der Meinung, Öl ist viel zu wertvoll zum verheizen, es gibt viele Alternativen, die aber unterdrückt werden. Von wem wohl?
In diesem Zusammenhang ist die CO2-Lüge zu sehen, denn wenn es genug Öl gibt, muss man den Verbrauch mit einem künstlichen Argument begrenzen, damit der Preis hoch bleibt und man Steuern einnehmen kann. Eine geniale Strategie der sieben Schwestern, welche die Meinungsbildung und die Politik kontrollieren, und wir alle, speziell die Umweltschützer, fallen darauf rein.
Verwandter Artikel: von Bill Engdahl - Darfur? – »It's the Oil, stupid …«
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Donnerstag, 26. März 2009
Die US-Luftwaffe hat den Sudan bombardiert
Wie Press-TV berichtet, bestätigt der Sudan Meldungen, dass die US Air Force einen Angriff gegen vermeintliche Waffenschmuggler durchgeführt hat, wodurch eine Anzahl Menschen auf ihrem Territorium getötet wurden.
Amerikanische Flugzeuge griffen im Januar einen Lastwagenkonvoi an und bombardierten diesen, welcher auf dem Weg zur sudanesisch-ägyptischen Grenze fuhr, berichtet die ägyptische Zeitung Al-Shurooq am Dienstag.
Laut der Zeitung wurden 17 Lastwagen getroffen, die 39 Insassen hatten, keiner überlebte den Angriff.
Der sudanesische Staatsminister für das Strassenwesen, Mabrouk Mubarak Saleem, erzählte Reportern bei eine Presskonferenz in der Stadt Kassala in der Nähe von Eritrea, dass eine „Grossmacht die Lastwagen beladen mit leichten Waffen bombardierte hätte, alle sind umgekommen. Es wurden Sudanesen, Eritrea und Äthiopier als Passagiere getötet und andere wurden verletzt.“
Der Angriff aus heiterem Himmel soll in der Wüste nordwestlich der Stadt Port Sudan stattgefunden haben, in der Nähe des Berges Al-Sha’anoon.
Die Flugzeuge welche den Angriff durchführten, sind wahrscheinlich in Djibouti stationiert, erzählte ein ägyptischer Offizieller der Zeitung Al-Shurooq unter Wahrung der Anonymität.
Offizielle betonen, dass der Luftangriff ein eklatanter Bruch der Souveränität des Sudans bedeutet. Khartoum hat deshalb den Vorfall mit Kairo besprochen, um mehr Informationen zu erhalten und um eine geeignete Antwort zu formulieren.
Die Zeitung Al-Shurooq sagte, dass die sudanesischen Behörden ein „vollständiges Dossier“ über den Angriff zusammengestellt haben, welches Fotos, forensische Beweise, sowie eine Sammlung der Waffen und Satellitentelefone beinhaltet.
Bereits mehrmals in der Vergangenheit hat das US-Militär unter dem Vorwand des „Krieg gegen den Terror“ Angriffe gegen Afrikaner durchgeführt, um angebliche Aufständische zu eliminieren, um wie sie sagen Sicherheit und Stabilität zu erreichen.
Im Januar 2007 haben zwei amerikanische Kampfhubschrauber 31 Zivilisten, einschliesslich eines frisch verheirateten Paares, in einem Angriff auf angebliche Al-Kaida Mitglieder in der Nähe von Afmadow getötet, eine Stadt im Süden von Somalia, in der Nähe der Grenze zu Kenia.
Washington hat zu dem Angriff keine Stellungnahme abgegeben.
Laut neuen Meldungen waren es nicht die Amerikaner sondern Israel. Die israelische Luftwaffe soll den Konvoi im Sudan angegriffen und zerstört haben. Nach Informationen des US-Fernsehsenders CBS, sollen die Waffen angeblich für die Hamas im Gazastreifen bestimmt gewesen seien.
Die Hamas wiederum dementiert einen Zusammenhang zwischen ihnen und diesem Konvoi. "Zunächstmal sind wir nicht sicher ein Konvoi wurde getroffen, aber es ist schon Ironie diesen Konvoi mit Hamas zu verbinden", sagte Salah al-Bardawil der AFP.
"Sollte es stimmen, dass es einen Angriff gab, beim dem eine grosse Anzahl Menschen getötet wurden, dann beduetet es Israel sucht eine Gelegenheit den Sudan anzugreifen um es der Hamas in die Schuhe zu schieben", sagt er.
"Die Tatsache, dass der Gaza-Streifen kein Nachbar des Sudan ist, mit Ägypten dazwischen, zeigt es sind falsche Behauptungen", fügte er hinzu.
Auch der Sudan sagt, es gibt keinen Beweise Israel hätte den Angriff durchgeführt. Der Sprecher des sudanesischen Aussenministeriums Ali Sadiq sagte, es gab zwei getrennte Bombenangriffe, im Januar und im Februar, bei dem 40 Menschen getötet wurden.
"Zuerst verdächtigten wird die Vereinigten Staate, aber wir erhielten Versicherungen sie waren es nicht, und wir untersuchen andere Möglichkeiten, einschliesslich Israel", erzählte Sadiq der AFP. "Aber es gibt keine Anzeichen bis jetzt, dass es Israel war."
Kommentar: Ist ja egal ob USA oder Israel, beide Länder benehmen sich wie wenn sie alles dürfen. Wie Webster Tarpley in meinem Interview mit ihm im Mai letzten Jahres vorausgesagt hat, unter Obama wird der Krieg nach Afika getragen, und Israel mischt kräftig mit. Die Doppelmoral ist eindeutig. Beide Länder schicken Waffen über den Tschad an die Aufständischen im Kampf gegen die sudanesische Regierung. Es geht um das Erdöl im Sudan, deshalb wird die Regierung dort destabilisiert, damit die Chinesen es nicht bekommen. Die USA und seine "Verbündeten" brechen internationale Gesetze und machen auf der ganzen Welt was sie wollen, bombardieren und tötet nach Belieben, ohne sich um die Souveränität von Ländern zu kümmern, immer mit der Ausrede "Krieg gegen den Terror", der tatsächlich ein Krieg gegen Terra ist.
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Freitag, 27. Februar 2009
Der Kampf ums Überleben in Zimbabwe
Da das Geld wertlos ist, kann man nur noch mit Gold etwas kaufen:
0.1 Gramm Gold für ein Leib Brot!!!
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Samstag, 26. April 2008
Schwarzrost bedroht weltweiten Weizenanbau
Wie wenn die Lebensmittelkrise nicht schon bedrohlich genug ist, wegen der rekordhohen Preise und der Aufstände deswegen in der dritten Welt, jetzt sind die Weizenfelder in Afrika durch den Schwarzrostpilz befallen. Man erwartet einen Totalausfall der Ernte und die Sporen dieser Krankheit Ug99 genannt, verbreiten sich in Richtung Asien. Die Auswirkungen auf den weltweiten Getreidemarkt könnten deswegen fatal sein.
Experten befürchten, der Brotpreis könnte genau so explodieren wie bereits der Preis für Reis, was zu Demonstrationen und Aufständen in vielen armen Ländern geführt hat. Deshalb haben die Reisproduzenten Indien, Ägypten, Vietnam und Kambodscha ihre Exporte eingeschränkt, um die eigene Bevölkerung versorgen zu können und in vielen Ländern greift jetzt der Staat in den Markt ein.
In Vietnam beschützen Soldaten die Reisfelder gegen Diebe. Russland und Pakistan haben angefangen Lebensmittel zu rationieren, in Südkorea hat ein panischer Sturm auf die Nahrungsvorräte die Regale der Supermärkte leergeräumt. (VS)
David Kotok, der Vorsitzender von Cumberland Advisors sagt, der tödliche Pilz Puccinia Graminis, verbreitet sich rund um den Globus und “wir erwarten, dass die Ernteausfälle zu 100% sein werden.”
Die Verluste in Afrika haben bereits 70% erreicht, sagt Kotok.
“Die wirtschaftlichen Verluste durch die Pilzkrankheit werden Milliarden betragen und weiter steigen. Schlimmer noch, es besteht die Gefahr von extremer Lebensmittelknappheit in den armen Ländern der Welt“, schrieb Kotos in einem Forschungspapier.
“Die Auswirkungen sind verheerend. Die Hungeraufstände verbreiten sich rund um die Welt. Die letzten sahen wir in Johannesburg Südafrika.“
“Bis jetzt richten sich die Unruhen gegen die hohen Preise. Die eigentliche Knappheit kommt noch.“
Im letzten Monat trafen sich Wissenschaftler in Nahen Osten um Gegenmassnahmen zu besprechen, wie die Verbreitung von Ug99 eingedämmt werden kann, die Pilzkrankheit die 1999 in Uganda erstmals aufgetreten ist.
Der Schwarzrostpilz verbreitete sich von seinem Ursprung in Afrika nach Asien und ist bereits im Iran und Pakistan angelangt. Erwartet wird, dass Indien und dann weiter China befallen werden. Laut Wissenschaftlern soll der Pilz mit dem Wind übertragen werden, aber es gibt auch Aussagen, dass eine bewusste Verbreitung stattfindet, um die Nahrungsquellen Asiens anzustecken.
Sogar die US-Heimatschutzbehörde hat sich letztes Jahr damit befasst, wie die Einfuhr und Verbreitung der Ug99 Sporen in Amerika zum Zwecke des Terrorismus verhindert werden kann.
Findet hier eine neue Form des Krieges statt, durch die systematische Zerstörung der Landwirtschaft des Feindes und damit Ausrottung der Bevölkerung?
Jedenfalls meldet die FAO, die Lebensmittel und Landwirtschaftsorganisation der UNO, dass 1/4 der globalen Weizenernte durch den Pilz befallen ist.
Die weltweiten Weizenbestände in den Lagern waren seit 50 Jahren nicht mehr so niedrig wie jetzt, wie das US-Landwirtschaftsministerium berichtet.
“Es wird fünft bis acht Jahre dauern, um genetisch veränderte Sorten zu züchten die dagegen resistent sind.” sagt Kotok. In der Zwischenzeit wird die Landwirtschaft erheblich bedroht sein.
Böse Zungen behaupten, die Krankheit ist künstlich in die Welt gesetzt worden, weil der Pilz aus einem Bioforschungslabor in Uganda stammt. Möglicherweise will ein Agrarmulti, wenn die totale Vernichtung der jetzigen Weizensorte stattgefunden hat, seine genetisch veränderte Variante die gegen den Pilz resistent ist dann als Monopolist an alle landwirtschaftlichen Betriebe verkaufen.
Neben der „natürlichen“ Ursache dieser Pilzkrankheit, ist die Vorstellung ungeheuerlich, hier handelt es sich um eine bewusste Aussetzung und rasanten Verbreitung einer Pflanzenkrankheit, entweder als biologische Waffe gegen die Nahrungsquellen des Feindes oder zur Gewinnmaximierung für die Agrarkonzerne. Aber in der heutigen Zeit ist dem Raubtierkapitalismus und globalen Faschismus alles zuzutrauen.
Hier weitere Links zum Thema:
Aggressive Pilze fallen über Weizenfelder her
Schweizer Hilfe gegen Schwarzrost Ug99 (pdf)
Jetzt macht die "Doomsday Vault" oder Weltuntergangstresor für das gesamte Saatgut der Welt einen Sinn. Hier ein Artikel über die Eröffnung. Was in diesem Artikel nicht erwähnt wird, wer hinter diesem Projekt steht und finanziert. Es sind die üblichen Verdächtigen, die Bill & Melinda Gates Foundation mit $37.5 Millionen, dann die Rockefeller Foundation, die Agrarmultis Monsanto, Syngenta und DuPont Pioneer Hi-Breed.
William Engdahl erklärt hier näheres über den "Tresor des jüngsten Gerichts" in der Arktis.
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Labels: Afrika, Armut, Lebensmittel, Neue Weltordnung
Freitag, 25. April 2008
Augenzeugenbericht aus Sudan und Dafur
Ein Freund von mir war gerade geschäftlich im Sudan und hat mir eine ganz andere Situation berichtet, als das was wir jeden Tag über das Land in den Medien hören. Hier die Erzählung eines Augenzeugen der vor Ort war und eine interessante Seite dieses afrikanischen Landes zeigt.
Auf Achse im Sudan und Darfur (April 2008)
... einige Eindrücke aus erster Hand
Nur kurz vor meiner Abreise wurde ich orientiert: Sudan – Khartoum – Reparatur einer Maschine – Rückflug. Der Kunde hatte schon längere Zeit Probleme mit diesem Gerät. Ferndiagnose, Checkliste und dergleichen wurden schon durchgespielt: alles half nichts – ich musste vor Ort. Sudan ... war da nicht etwas mit Embargo, der Achse des Bösen, Osama bin im Laden und seine Lenkwaffen anziehende Chemiefabrik? Zum Nachdenken war keine Zeit - ab Richtung Süden nach Afrika!
Die vollgestopfte (!) Maschine von Frankfurt nach Khartoum spuckte mich nach sechs langen Stunden in 40 Grad warmer Luft am Zielort aus. Sudan ich bin da. Zur Erledigung der Passkontrolle halfen nette Mitarbeiterinnen des Flugplatzes und der Zoll drückte angesichts meiner mit Testgeräten vollgestopften Taschen ein Auge zu. Ich wurde von einem Mitarbeiter des Kunden zuverlässig und pünktlich abgeholt. Ich war übrigens auf der ganzen Reise erstaunt, wie zuverlässig die lokalen Mitarbeiter waren. Auf dem Weg vom Flughafen zur privaten Unterkunft fiel mir auf, wie heftig hier in der Stadt gebaut wird. Überall entstehen neue Häuser und Gebäude. Der Toyota–Vertreter protzte mit einem Ausstellungsraum, wie er nur noch bei den Show verwöhnten Amis stehen könnte.
Als ich am nächsten Tag zur Arbeit gefahren wurde, fiel mir in der Nähe des Flugplatzes ein mächtiger Bau auf, voll mit Stacheldrahtzaun und Wachen umgeben. Auf meine Frage, ob das denn das Gefängnis von Khartoum sei, lächelte der Fahrer nur verständnislos und antwortete, dass das die Zentrale der UN sei. Mich graute es angesichts der Dimension dieses Baus und begann mich zu Fragen, was die hier wohl mit so einem Gigantismus anfangen wollen. Im Verlaufe meines Aufenthaltes konnte ich mit vielen UN–Mitarbeitern, Contractors und sogar einem Söldner Gespräche führen. So erfuhr ich, dass die UN eine gewaltige Materialschlacht im Sudan inszeniert, mit Tausenden von Jeeps, Lkw’s, Generatoren und duzenden von Hubschraubern und Flugzeugen. Neu soll nochmals eine gewaltige Armada von über 26'000 Soldaten nach Darfur gebracht werden. Das UN-Gewirr und Missmanagement sei manchmal so gross, dass die Buchstaben UN für United Nonsens stehen sollte.
Die Reparatur der Maschine ging nur langsam voran. Ich reinigte alle Kontakte, mass die Spannung, überprüfte die Ventile und versuchte mich langsam an das eigentliche Problem vorzutasten. Alles half nicht, bis ich am Abend vor jedem Haus einen grossen Generator sah. Könnte es sein, dass meine Maschine den Strom von einem Generator bezieht und der Anfahrstrom zu schwach ist? Bingo – das war des Rätsels Lösung. In unserer Netzstrom verwöhnten Gesellschaft kommt man nicht auf die Idee, dass der Strom durch einen Generator erzeugt wird, der seine Grenzen hat. Mit viel Improvisation konnte ich erreichen, dass die Maschine trotz des schwachen Anfahrtsstroms läuft. Ich brauchte dazu noch ein paar elektronische Komponenten – eine nette Abwechslung, um einmal Khartoum zu besichtigen.
Karthoum liegt am Zusammenfluss des weissen und blauen Nils, hat ca. 7 Mio. Einwohner und ist die Hauptstadt eines Landes, das ca. 7 mal so gross wie Deutschland. Im Sudan trifft Afrika auf Arabien, Kirche auf Moschee, Wüste auf Dschungel und Meer auf 3000 Meter hohe Berge. Die vielen Kirchen in Karthoum waren offen und für jedermann zugänglich. Welch ein Kontrast zu der negativen Medienberichterstattung in Europa über Sudan.
Den Namen erhält dieses Land vom SUDD, das sind die grossen Sümpfe im Oberlauf des weissen Nils. Ein angesehener Geschäftsmann verriet mir, dass der Sudan so reich an fruchtbarem Boden sei, dass die Regierung allen Ernstes erwäge, ca. 1 Mio. Chinesen in das Land zu lassen, damit diese den Boden kultivieren. Das der Sudan ein fruchtbares Land sei, hörte ich bereits vor Jahren von einem Holländer, der im Sudan in der Landwirtschaft tätig ist. Wenn sie heute an einer Pepsi–Flasche nippen, fliesst durch ihrer Kehle auch ein Teil aus dem Sudan: der Gummi Arabicum (ein Emulgator aus der Akazie). Natürlich ist dieser Rohstoff vom Embargo der USA gegen den Sudan ausgenommen ...
Apropos Chinesen: Natürlich sind die Chinesen im Land, um die immensen Ölvorkommen zu erschliessen, die zwar bereits 1973 entdeckt wurden, aber von den „westlichen“ Ölgesellschaften vernachlässigt wurden. Interessanterweise ist auf der UNMIS – Karte denn auch die Raffinerie von Adok gross eingezeichnet (Ist die UNMIS eine weitere Oil – Protection – Agency ?). Heute gibt es eine Pipeline von Adok nach Port Sudan. Riesige Ölvorkommen werden im Streifen zwischen der Provinz Süd-Darfur, Süd-Kordufan und Ost-Equatorial vermutet. Nicht wenige behaupten, die Ölvorkommen seien grösser als diejenigen von Saudi–Arabien. Nur wenige wissen, dass Chevron eine Pipeline von der afrikanischen Westküste bis Doba in Tschad gebaut hat. Von dort ist es nicht mehr weit bis Darfur ... deswegen der Konflikt um diese ölreiche Provinz? Geht es hier um einen Stellvertreterkrieg zwischen USA und China?
Das Ölvorkommen ist auch, wie schon oft, ein Zankpunkt zwischen dem christlichen Süden und dem moslemischen Norden von Sudan. Trotz dieser Spannungen sind nicht wenige Südsudanesen nach Karthoum gegangen. Vor allem die Elite vom Süden lässt es sich dort gut gehen. Viele Sudanesen bezweifeln, ob der Süden vom Land im Jahre 2011 wirklich abgetrennt wird.
Der Zufall wollte es, dass mein Kunde ein Projekt in El Fasher und Nyala hatte und mich um einen Rat bat. Beide Städte liegen in der Provinz Darfur nahe des wunderschönen Bergmassivs Jebel Marra (3088 m.ü.M.). Ich konnte mir auf Grund der vorgelegten Dokumente kein genaues Urteil bilden. Kurzfristig wurde ich auf den nächsten Flieger nach El Fasher und Nyala gesetzt. Auf dem Flug begegnete ich einem Mitarbeiter eines deutschen Hilfswerks, der in El Fasher stationiert ist. Er erzählte mir von dem wahnwitzigen Plan der UN, neben Nyala auch dort 13'000 Soldaten zu stationieren. Sie hätten heute schon grosse Probleme mit dem Wasser. Sollten auch noch all die Soldaten dazukommen, so könne es grosse Konflikte geben. Die UN–Soldaten müssten in Zeltstädten bei bis zu 45 Grad Hitze hausen, an einem völlig ungeeigneten Ort. Ob das gut geht?
El Fasher behielt mich nicht lange und schon sass ich auf dem Flug nach Nyala. Neben mich setzte sich ein Südafrikaner und stellte sich als UN-Contractor vor. Er arbeite für die Logistik und sei soeben aus Afghanistan gekommen. Er ziehe Afghanistan dem Darfur vor. Auf die kürzlichen Attacken beim Khaiberpass angesprochen, sagte er, dass nicht 6 Tanklastwagen, sondern deren 48 von den Widerstandskämpfer in die Luft gejagt worden seien. Da werden die Amerikaner noch gucken, wie sie ihre Truppen mit Benzin versorgen. Haben wir jemals etwas in unseren Medien davon gehört? Auf jeden Fall stellte es sich heraus, dass auch er aus dem südafrikanischen Armeepool entsprungen ist und als Söldner hier seiner Arbeit nachgeht.
Im Anflug auf Nyala sah ich vom Flugzeug aus einen wunderschönen Baumbestand am nahen Wadi gelegen, den ich sofort in mein Herz schloss. In der Tat stellt sich dieser Ort für das Projekt meines Kunden als hervorragend geeignet heraus. Meine Kontaktperson in Nyala erwies sich als einen weltgewandten Sudanesen der als Ingenieur die Welt bereist hat und als geachteter Angehöriger des örtlichen Clans gilt. Freundlich und geduldig zeigte er mir alle in Frage kommenden Orte für das Projekt. Wir einigten uns auf einen geeigneten Platz am Wadi und trafen erste Abklärungen mit den Besitzern. Jetzt hatte ich auch die Gelegenheit, die zweitgrösste Stadt (3 Mio. Einwohner) in Sudan näher anzusehen. Nyala ist westlicher Endpunkt der sudanesischen Eisenbahn und Durchgangsstadt für den Verkehr mit Tschad und Zentralafrikanischer Republik. Durch Nyala fliesst ein ca. 80 Meter breiter Wadi, der während der Regenzeit mit Wasser gefüllt ist. Nyala ist Ausgangspunkt für Reisen zum Jebel Marra–Massiv, einer wunderschönen Hochgebirgsebene mit Wasserfällen und heissen Quellen.
Der Konflikt in Darfur sei Jahrhunderte alt, meinte mein Begleiter. Es geht um einen Konflikt zwischen sesshaften Bauern und umherziehenden Nomaden. Bis vor ein paar Jahren wurde diese Angelegenheit mehr oder weniger friedlich gelöst. Mit der Entdeckung von grossen Ölfeldern in Tschad und Sudan, verbunden mit einer Dürre, habe man diesen Konflikt eskalieren lassen. Er sehe die Situation sich verbessern. Ob die neue UN–Präsenz wirklich gut für die Region sei, wisse er nicht. Eine massive Truppenpräsenz irgendwelcher Kontingente konnte ich während meines Aufenthaltes in der Stadt nicht feststellen.
Zur Zeit hat sich die Situation im Darfur immer noch nicht beruhigt und ohne Hubschrauber ist dieses Gebirge zur Zeit nicht zu erreichen. Apropos Hubschrauber: Sowohl in El Fasher als auch in Nyala wimmelte es nur so von russischen Hubschraubern, welche für die UN im Einsatz stehen. Wie ich von verschiedener Seite erfahren durfte, ist ihr Service weder zuverlässig noch sicher. Mehrere Abstürze unterstreichen da meine Befürchtungen. Auch zu sehen war eine Twin-Otter der Schweizer Zimex, welche im Auftrage der Roten Kreuzes offenbar verwundete zu transportieren hat. Sowohl in El Fasher als auch in Nyala konnte ich keine übermässige Präsenz der sudanesischen Luftwaffe erkennen. Nyala habe ich als eine sehr lebhafte Stadt kennen- und schätzen gelernt. Mit dem Einzug des UN–Personals wird sich da wohl noch etwas ändern.
Zurück in Khartoum habe ich noch ein paar weitere Projektorte angesehen; wunderschöne Orte mit direktem Blick auf den dahinfliessenden blauen Nil. Zudem durfte ich ein paar Gewächshäuser sehen. Ja sie haben richtig gelesen ... Gewächshäuser; nur die Sudanesen brauchen diese Konstruktion zum Kühlen und nicht zum Heizen. Dabei können sie ohne Dünger bis zu 4 mal pro Jahr ernten.
Den Sudan und vor allem die pulsierende Stadt Khartoum habe ich als eine wohltuende und sichere Oase in Afrika erlebt. Die Personen sind Europa gegenüber freundlich gesinnt. In den Sudan werde ich zurückkehren um dort Häuser zu bauen, die keine Kühlung bedürfen und kostengünstig sind.
Was wir über den Sudan von unseren Medien vorgesetzt kriegen ist grösstenteils eine einseitig verdrehte Berichterstattung. Sudan ist in meinen Augen ein aufstrebendes afrikanisches Land. Da der Sudan viel Erdöl hat, vermute ich, dass Uncle Sam via der UN die Finger auf diesen Reichtum halten möchte und deshalb die Konflikte schürt. Es ist nur allzu verständlich, dass die Sudanesen und die Chinesen diesem Spiel nicht zustimmen. Viele Sudanesen sind in Europa ausgebildet worden und uns wohlgesinnt. Nutzen wir die Chance im Herzen von Afrika.
Übrigens: Auf der Fahrt durchs Land habe ich meine Augen auf alle möglichen Autowracks gerichtet in der Hoffnung, eine Achse zu finden. Aber eine Achse des Bösen habe ich allerdings in ganz Sudan nicht gesehen.
Peter Zoe
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Kommentar:
Vielen Dank Peter für diesen Bericht. Wir sehen, es geht in Dafur wieder um das selbe Spiel wie bei allen Konflikten auf der Welt, um die Ressourcen ... um das Öl .. um das grosse strategische Schachspiel. Im Endeffekt geht es um die beiden grossen Gegner, entweder Russland oder wie in diesem Fall um China.
Die Amerikaner sitzen im Nachbarland Tschad und benutzen einen schon seit längerem köchelnden Streit im Sudan für ihre Zwecke, hetzen die internen Parteien aufeinander, schütten Benzin ins Feuer, so wie sie es überall machen. Es geht den Amerikanern nie um Demokratie, um Befreiung von Minderheiten, um den Schutz der Menschenrechte oder Unabhängigkeit, sondern dies wird nur als Vorwand benutzt und ein Konflikt geschürt, um Einfluss zu bekommen, um das Gebiet zu beherrschen, damit die Konzerne es ausbeuten können.
Der amerikanischen Regierung und dem US-Machtapparat sind die Menschenrechte und die Werte der Demokratie so was von scheiss egal, schliesslich erlaubt der Präsident offziell die Folter von Gefangenen ... das sagt alles. Es geht nur um Strategie, Macht und Ausbeutung. Alles andere ist eine Heuchelei und Lüge.
So läuft es überall, so war es immer schon, egal ob im Irak, Iran, Afghanistan, Libanon, Kosovo, Bolivien, Guatemala ... sie schaffen aus dem Hintergrund überhaupt erst die Krise.
Die von den USA beherrschten Medien werden dann dazu benutzt, um der Weltöffentlichkeit ein falsches Bild zu präsentieren. Immer sind die anderen die Bösen, welche die Menschen unterdrücken, abschlachten oder sonst "Greultaten" verüben und die Amerikaner sind die Guten, die eingreifen müssen. Dabei sind sie es welche die Probleme erst schaffen. Die UNO wird dann als verlängerter Arm der US-Aussenpolitik benutzt um einmarschieren zu können, oder sie überfallen selber die Länder.
Hinter allen Konflikten die auf der Welt passieren, hat die US-Regierung und ihr Geheimdienst CIA die Finger im Spiel ... ob im Balkan, Ex-Sowjetrepubliken, Naher Osten, Südamerika, Asien und hier in Afrika ... auch was jetzt mit Tibet abläuft ... ist gegen China gerichtet und von der CIA gesteuert. Wir bekommen ein völlig falsches Bild der Realität durch die Medien, es sind Verdrehungen, Unterlassungen oder schlicht weg Lügen die uns erzählt werden.
Die Amerikaner sind genau so wenig immer die Guten, wie die anderen immer die Bösen sind. Eher umgekehrt. Das muss uns bewusst sein, wenn wir Berichte über die Konflikte der Welt sehen und hören. Man muss die offizielle Story die uns von den Medien über ein Ereignis erzählt wird immer anzweifeln und fragen, wer steckt wirklich dahinter und was ist das Motiv.
Und übrigens, auch im Gaza-Streifen geht es um Ressourcen ... vor der Küste gibt es riesige Gasvorkommen ... und Israel will nicht, dass die Hamas die Einnahmen daraus bekommt, sondern will sie selber einsacken. Solange keine Ruhe im Gaza herrscht und es immer knallt, profitiert Israel davon, weil die Ölkonzerne nicht fördern können. Jetzt wisst ihr warum kein Frieden dort passieren kann und wer den Streit dauernd schürt.
Wir sehen ... egal wo man hinschaut ... immer geht es ums Öl, um Macht und ums Geschäft.
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Montag, 22. Oktober 2007
Den Schwarzen in Südafrika geht es schlechter als vorher
Was haben die westlichen Staaten der ANC-Regierung über die Jahre für Lobpreisungen ausgesprochen. Nelson Mandela, von 1994 bis 99 Präsident, wurde sogar zu einem Heiligen ernannt, obwohl seine Frau in allen möglichen Korruptionen und noch viel schlimmeren verwickelt war. Der jetzige Präsident, Naomi Mbeki, seit über 8 Jahren im Amt, wird auch hofiert und als Glück für die schwarze Bevölkerung angesehen. Dieses Wohlwollen gegenüber der ANC-Regierung ist jetzt soweit gegangen, dass man Südafrika sogar die nächste Fussballweltmeisterschaft im Jahr 2010 als besondere Auszeichnung geschenkt hat, für den Fortschritt, den das Land angeblich machte.
Was sind aber die Tatsachen?
Nach mehr als 15 Jahren ANC-Herrschaft, sind die Zustände für die Schwarzen in Südafrika heute schlimmer als sie je unter dem „weissen“ Apartheidregime waren. Deshalb sind in den Townships, den Armensiedlungen der Schwarzen im ganzen Land, wieder die Menschen auf die Strasse gegangen um über ihre unhaltbare Situation zu protestieren… mit gewalttätigen Unmutsäusserungen, diesmal gegen ihre eigene schwarze Regierung. Sie protestieren wegen ihrer untragbaren Situation und den dramatischen Verlust an Freiheiten, die sie unter dem Mbeki-Regime erleben müssen.
Die ultralinke kanadische Journalistin Naomi Klein schreibt über schockierende Lebensverhältnisse der schwarzen Südafrikaner unter dem Mbeki-Regime in ihrem neuesten Buch „The Shock Doctrin: The Rise of Desaster Capitalism“ oder „Die Schockdoktrin: Der Aufstieg des Desasterkapitalismus“. Klein liefert die folgende Liste um zu zeigen, wie das Leben der Schwarzen schlimmer geworden ist:
- 4 Millionen Menschen leben von $1 pro Tag (verdoppelt seit Apartheid).
- 48% der Menschen sind arbeitslos, unter Apartheid waren es 28%.
- Nur 5'000 der 35 Millionen schwarzen Südafrikaner verdienen mehr als $60'000 im Jahr.
- Die ANC-Regierung hat 1.8 Millionen winzige wackelige neue Häuser gebaut, während 2 Millionen Südafrikaner ihr Heim verloren haben.
- Fast 1 Million schwarze Bauern wurden von ihrem Land durch Schwarze vertrieben.
- Die Anzahl der Hüttenbewohner ist um 50% gestiegen.
- Im Jahre 2006 hat ¼ der ganzen südafrikanischen Bevölkerung in Blechhütten gelebt, ohne fliessendem Wasser und Strom.
- Die Tuberkulose und AIDS Infektionsrate stieg rapide auf über 20% an, aber die Mbeki-Regierung leugnet die Existenz dieser beiden Killerepidemien.
- Die Lebenserwartung für alle liegt bei 48 Jahren, unter dem Apartheidregime waren es 62 Jahre.
- 40% aller südafrikanischen Schulen haben keinen Strom.
- 25% aller 46 Millionen Südafrikaner haben kein sauberes Trinkwasser.
- 60% aller Menschen dort haben ungenügende sanitäre Verhältnisse.
- 40% der Bevölkerung hat kein Telefon.
- Die Kriminalität und Mordrate ist schockierend, niemand fühlt sich mehr sicher.
Wodurch ist das alles passiert?
Unter der völlig korrupten und unfähigen ANC-Regierung, hat Südafrika der Globalisierung Tür und Tor geöffnet und die ultraliberale Doktrin der freien Marktwirtschaft von Milton Friedman übernommen, die eine „Schocktherapie“ bedeutet und gerade die Unterprivilegierten eines Landes noch ärmer macht.
Aus Angst die ausländischen Investoren zu verlieren, hat die ANC-Regierung den Rat des I.M.F. und der Weltbank angenommen und eine Politik der extremen Privatisierung, Ausgabenreduzierung und Lohnflexibilisierung umgesetzt. Ein Desaster für das Land.
Ein Film von Naomi Klein
Produziere einen Schock für die Gesellschaft, wie den 11. September, und man kann alle gesellschaftlichen Umbaupläne die schon lange in der Schublade liegen, den Menschen in diesem Zustand des Schocks, ohne Widerstand aufs Auge drücken.
Milton Friedman, der Karl Marx des Kapitalismus, ist einer grössten Verbrecher den die Menschheit je gesehen hat und seine Ideologie hat Millionen ins Unglück gestürzt. Er hat alle US Präsidenten beraten, von Nixon bis George W. Bush, und seine Jünger haben den Raubtierkapitalismus überall in der Welt umgesetzt.
Solange es den Kommunismus in der Sowjetunion gab, wurde eine „soziale“ Marktwirtschaft als Gegenmodell geduldet, um die Menschen im Westen zu beruhigen und unter Valium zu halten. Daraus entstanden die Schaufensterländer wie Deutschland, Japan und Südkorea, die unmittelbar an der Nahtstelle zwischen den Systemen lagen. Sie wurden ausstaffiert und mit Waren vollgestopft.
Es gab Sozialpartnerschaft, Gewerkschaften, Mitbestimmung usw. Diese Fassade konnte fallen gelassen werden, nachdem der Kapitalismus über den Kommunismus ab 1990 „gesiegt“ hat. Seitdem ist die brutale Fratze des wahren Kapitalismus zum Vorschein gekommen. Die sozialen Errungenschaften werden Schritt für Schritt zurückgedreht. Die Macht der Gewerkschaften systematisch zerstört, durch Bestechung und durch neue Gesetze. Die sozialen Programme unter „Kostendruck“ abgebaut und eine Privatisierung aller staatlichen Aufgaben vollzogen.
Jetzt haben die wirklichen Besitzer der Welt freie Hand und können ungehindert machen was sie wollen. Sie zeigen offen ihre Absichten und Motive, mehr für sich und weniger für alle anderen, das ist ihr Ziel. Sie sind so frech geworden, sie sagen es einem glatt ins Gesicht. Wie Bush, der mit einem Grinsen sagt, ja Saddam hatte keine Massenvernichtungswaffen, ja er hatte mit 9/11 nichts zu tun, ja wir haben euch wegen den Kriegsgründen angelogen, ja wir sind wegen Öl dort und um den ganzen Nahen Osten und die Ressourcen zu beherrschen und auszuplündern, ja der „Krieg gegen den Terror“ ist nur eine Farce, die von uns erfunden wurde, um euch die Freiheiten wegzunehmen und den Polizeistaat einführen zu können… „so what?“ … macht was dagegen!
Wir können schon etwas dagegen machen, siehe „Wie müssen die Geldmaschine aufhalten“.
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Freeman-Fortsetzung
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17:03
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