Dienstag, 13. Mai 2008

Nakba – die grosse Katastrophe

Es gab viele Vertreibungen in der Menschheitsgeschichte ... hier eine über die man fast nichts hört. Ein Ereignis das laut kontrollierten Medien nie stattfand … obwohl es tatsächlich passierte. Hier erzähle ich euch, mit welchen verbrecherischen Mitteln die Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieben wurden, damit ein zionistisches Konstrukt entstehen konnte.

Zwischen Dezember 1947 und Dezember 1950, wurden über 530 palästinensische Dörfer und Städte mit Planierraupen und Sprengstoff zerstört und dem Erdboden gleich gemacht. Die Hälfte der Palästinenser erlebten eine ethnische Säuberung durch im Untergrund operierende zionistische Kampfgruppen, sogar bevor Israel sich einseitig als Staat ausrief.

Die marodierenden Vandalen des Zionismus ermordeten unschuldige Menschen, zerstörten Tausende Häuser, planierten Hunderte Dörfer und vertrieben einen Grossteil der Palästinenser von ihrem angestammten Heimatland. Die Palästinenser nennen diese Vertreibung die Nakba, oder die grosse Katastrophe.

Palästinenser auf der Flucht 1948:


Die Palästinenser sind die grösste Gruppe an Flüchtlingen auf der Welt. Sieben Millionen der 10 Millionen Palästinenser sind Vertriebene oder Heimatlose. Sie werden daran gehindert in ihre Dörfer und Städte zurückzukehren, obwohl das internationale Recht und viele UNO-Resolutionen dies verlangen.

Das israelische Parlament Knesset verabschiedete eine Reihe von Gesetzen, welche völlig gegen internationales Recht verstossen, um sicherzustellen, dass keine der palästinensischen Flüchtlinge es erlaubt sei wieder zurückzukehren und dass ihr Land von Israelis konfisziert werden kann. Die Säuberung von 75 bis 80 Prozent der nichtjüdischen Bevölkerung aus dem Gebiet welches dann später Israel wurde, war damit festgeschrieben.

Aber das reichte nicht aus um die zionistischen Pläne eines jüdischen Staates zu erfüllen. Die Grenzen werden seitdem bis zum heutigen Tag systematisch immer erweitert, weiteres palästinensisches Land wird einverleibt, die palästinensischen Einwohner vertrieben und ihr Eigentum beschlagnahmt. Siehe dazu „Wie der Landraub in Palästina funktioniert“.

Der Gründer Israels und erster Premierminister David Ben-Gurion sagte:
Es muss klar sein, es gibt keinen Platz in diesem Land für beide Völker. Wenn die Araber verschwinden, dann wird das Land offen und gross genug für uns sein. Die einzige Lösung ist ein Land für Israel, wenigstens der westliche Teil von Israel, komplett ohne Araber. Es gibt keinen Platz für Kompromisse. Es gibt nur eine Lösung, alle Araber in die Nachbarländer zu verfrachten, alle müssen weg, ausser einige in Bethlehem, Nazareth und dem alten Jerusalem. Nicht ein einziges Dorf darf stehen bleiben, nicht eine Gemeinde. Der Transfer muss direkt in den Irak, nach Syrien oder sogar nach Transjordanien erfolgen. Für dieses Ziel müssen wir genügend Mittel finden. Und nur nach dieser Entfernung wird das Land in der Lage sein die vielen Millionen unserer Brüder aufzunehmen und das jüdische Problem wird es nicht mehr geben. Es gibt keine andere Lösung.

Der Mythos vom leeren Land

Diese notwendige Vertreibung der einheimischen arabischen Bevölkerung in Palästina stellte die Zionisten vor ein Problem. Sie mussten den Mythos verbreiten, Palästina hätte gar keine bestehende Bevölkerung. Um diese Desinformation zu ermöglichen, erfanden die Zionisten einen Slogan um die europäischen Juden zu motivieren nach Palästina auszuwandern:

Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land

Hätten die Zionisten die Existenz einer einheimischen Bevölkerung in Palästina zugegeben, dann hätten sie ja erklären müssen, wie sie diese zuerst vertreiben wollen. Deshalb erfanden sie den Mythos des leeren Landes. Wie wenn das "Heillige Land" 2000 Jahre einfach menschleer auf sie gewartet hätte, eine absurde Vorstellung.

Nur das Land war gar nie leer, es war sogar sehr bevölkert und es war fruchtbar.

Ben-Gurion selber erklärte bereits 1918: „Palästina ist kein leeres Land ... unter keinen Umständen dürfen wir die Rechte der Einwohner verletzen.

Er sagte, im Jahre 1914 würden nur 12% der gesamten palästinensischen Bevölkerung aus Juden bestehen. Es war sogar so, dass die Mehrheit der Juden in Palästina gar keine Zionisten waren und keinen eigenen Staat wollten, sie waren ja nicht mal Staatsbürger des Landes, da sie erst vor kurzem aus dem zaristischen Russland geflohen waren.

Wie die Volkszählung des Osmanischen Reiches zeigt, zu dem Palästina damals gehörte, war das Land dicht besiedelt, speziell die ländlichen Gebiete, mit blühender Landwirtschaft. Im Jahre 1914 bestand die Bevölkerung Palästinas aus 657'000 muslemischen Arabern, 81'000 christlichen Arabern und 59'000 Juden, einschliessliche der erst vor kurzem eingewanderten europäischen Juden aus der ersten und zweiten Aliyah.

Demnach machte die jüdische Bevölkerung im Jahre 1914 weniger als 8% aus.

Deshalb mussten die Zionisten mit Terroraktionen eine massive Enteignung, Vertreibung und ethnische Säuberung durchführen, damit die einheimische arabische Bevölkerung aus Palästina verschwindet, um Platz zu schaffen für die jüdischen Einwanderer aus aller Welt. Danach haben sie dann mit Geschichtsfälschung und Desinformation dieses Verbrechen vertuscht.

Seit der Staatsgründung am 14. Mai 1948, sind circa 3 Millionen Neueinwanderer nach Israel gekommen.

Bis zur Jahrhundertwende gab es sowieso sehr wenige alteingesessene Juden in Palästina, diese lebten völlig friedlich mit ihren arabischen Nachbarn zusammen. Auch als die Einwanderungswelle dann begann, hauptsächlich aus Russland, und die ersten Kibbuz von ihnen gegründet wurden, gab es ein tolerantes Nebeneinander. Erst die aggressive und menschenverachtende Vertreibungspolitik der Zionisten in den 30ger und 40ger Jahren, zerstörte den Frieden und schaffte den israelisch/palästinensischen Konflikt der bis heute andauert.

Die Behauptung der Zionisten, Palästina wäre ein leeres Land gewesen, in dem höchstens einige Beduinen auf Kamelen herumstreiften, ist ein Mythos der mit Hilfe der von ihnen kontrollierte Medien sehr effektiv verbreitet wurde. Diese Propagandalüge sitzt so fest in den Köpfen der meisten Menschen, innerhalb und ausserhalb Israels, es funktioniert bestens.

Deshalb leugnen die meisten Israelis auch die Tatsache, es hat überhaupt eine Nakba gegeben, die massive Zerstörung der Lebensgrundlage und der Vertreibung von 800'000 Palästinenser aus dem Land ihrer Väter. Sie verstehen auch nicht was die Palästinenser überhaupt wollen, eine Rückkehr in ihre angestammte Heimat und eine Wiedergutmachung für die Verbrechen die an ihnen begangen wurden.

Wir haben die Situation, dass die Zionisten ihre eigene Propaganda über ein „leeres Land“ glauben. Wenn sie behaupten, es hat nie eine Vertreibung stattgefunden, dann muss man sich auch nicht dafür verantwortlich fühlen, dann ist das Thema „Rückkehr“ nicht existent, denn eine Anerkennung dieser Tatsachen würde ja alles in Frage stellen.

Dieses geschichtliche Ereignis wird in Israel völlig geleugnet und komplett unterdrückt. Sie wollen einfach nicht wahrhaben, dass hier ein grosses Unrecht passiert ist und jeden Tag weiter stattfindet. Sie fragen sich nicht, wenn es die Nakba nie gegeben hat, warum gibt es dann überhaupt palästinensische Flüchtlinge seit 60 Jahren? Wo sind sie hergekommen?

Ist ja auch klar warum dies geleugnet, ignoriert und heftig bestritten wird. Wie kann man mit gutem Gewissen den 60. Geburtstag Israels feiern, wenn dieser Staat erst durch eine ethnische Säuberung und Vertreibung der arabischen Bevölkerung ermöglicht wurde?

Wie kann man Party machen und ein Ereignis feiern, wenn seine palästinensischen Nachbarn und Mitmenschen seit 60 Jahren in Flüchtlingslagern leben, und jetzt hinter einer hohen Mauer in Gettos eingesperrt sind und wie im Gazastreifen dort dahin vegetieren, keinen Strom, kein Wasser, keine Lebensmittel, medizinische Versorgung und sonstige Lebensgrundlagen bekommen, völlig entrechtet sind und schlimmer als Tiere behandelt werden?

Was haben die Palästinenser getan um so kollektiv bestraft zu werden?

Sie sind Opfer einer internationalen Politik, die auf ihre Kosten geführt wurde. Für ihren Teil hat Europa und der Westen generell die Schaffung Israels in Palästina als eine lang erwartete Gelegenheit gesehen ein Problem los zu werden, ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, den Jahrhunderte langen Antisemitismus wieder gut zu machen, der im Holocaust endete.

Die Palästinenser hat man dafür geopfert, ihnen willkürlich die Heimat genommen, die Dörfer und Städte zerstört und sie vertrieben, damit Israel entstehen konnte. Ihr berechtigter Protest und Widerstand dagegen wird als „Terror“ falsch dargestellt und dazu benutzt, noch schärfer gegen sie vorzugehen.

Im Jahre 1934 gab Ben-Gurion zu, wer der wirkliche Aggressor ist, in dem er sagte: „Wenn wir sagen, die Araber sind die Aggressoren und wir verteidigen uns nur, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Was unsere Sicherheit und unser Leben betrifft, verteidigen wir uns ... aber der Kampf ist nur ein Aspekt des Konflikts, welcher in seinem Kern ein politischer ist. Und politisch gesehen, sind wir der Aggressor und sie verteidigen sich.

Die Palästinenser hängen immer noch an ihrem Heimatland, trotz des hohen Preises den sie dafür zahlen müssen, hauptsächlich mit ihrem eigenen Blut und dem Blut ihrer unschuldigen Kinder.

Es ist völlig inakzeptabel, dass ein begangenes Unrecht am jüdischen Volk, ein Unrecht am palästinensischen Volk rechtfertigt. Frieden wird es nur geben, wenn dieses Unrecht aufgehoben, die Unterdrückung beendet und die Palästinenser geleichberechtigt behandelt werden.

Die Nakba hat es gegeben, das muss Israel und die Welt endlich anerkennen.

Das Massaker von Deir Yassin

Am Freitag den 9. April 1948 früh morgens, griffen Kommandos der Irgun (rechtsradikale zionistische Untergrundorganisation), angeführt durch Menachem Begin, den späteren Premierminister Israels und Friedensnobelpreisträger, und Mitglieder der Stern Bande (zionistische Terrororganisation) das Dorf Deir Yassin an, ein Dorf mit ca. 750 palästinensischen Bewohnern. Es geschah einige Wochen vor dem Ende des britischen Mandats über Palästina. Das Dorf lag ausserhalb des von der UNO empfohlenen Gebietes für einen zukünftigen jüdischen Staat.

Deir Yassin lag auf höheren Gelände im Korridor zwischen Tel Aviv und Jerusalem und, wie ein später bekannt gewordener geheimer Plan beinhaltete, wurde zur Zerstörung vorgesehen, um Platz für eine kleine Landebahn zu machen, um für den Nachschub zu dienen.

Bis zum Mittag wurden über 100 Menschen, die meisten Frauen und Kinder, systematisch ermordet. Vier der Angreifer wurden von Palästinenser die Widerstand leisteten getötet. 25 männliche Bewohner des Dorfes wurden auf Lastwagen aufgeladen, durch die Strassen des Zakhron Yosef Quartiers in Jerusalem paradiert und dann zu einem Steinbruch an der Strasse zwischen Givat Shaul und Deir Yassin geführt und dort erschossen. Die verbliebenen Einwohner wurden ins arabische Ost-Jerusalem vertrieben.

Die Zeitung The New York Times berichtete am 13. April 1948, der Tag an dem die Beerdigung endlich stattfand, dass 254 Leichen gezählt wurden.

Von den 144 Häusern des Dorfes wurden 10 mit Dynamit gesprengt. Der Friedhof wurde mit Planierraupen platt gewalzt und, genau wie Hunderte andere palästinensische Dörfer die dann folgten, wurde Deir Yassin dem Erdboden gleich gemacht und von der Landkarte getilgt.

Im September 1948 wurden eingewanderte orthodoxe Juden aus Polen, Rumänien und der Slowakei dort angesiedelt. Das Zentrum des Dorfes wurde in Givat Shaul Bet umbenannt. Als Jerusalem sich vergrösserte, wurde das Land auf dem Deir Yassim mal stand ein Teil der Stadt und ist jetzt einfach als das Gebiet zwischen Givat Shaul und der Siedlung Har Nof bekannt.

Als das Massaker sich rum sprach, gab die Führung der Haganah (jüdische paramilitärische Kampforganisation, die später die israelische Armee wurde) zu, dass das Massaker „die Sache der jüdischen Kämpfer schadete und die jüdische Kampftruppe und Flagge entehrt hätte.“ Sie spielten aber die Tatsache herunter, dass ihre eigene Miliz die Tat begangen hatte.

Sogar Ben-Gurion schickte eine Entschuldigung an König Abdullah von Transjordanien.

Aber die schreckliche Tat diente dem zukünftigen Staate Israel sehr gut. Die palästinensische Bevölkerung war in Panik versetzt und fürchtete sich vor einem ähnlichen Schicksal.

Begin sagte dazu: „Die Araber im ganzen Land sind durch die Geschichte des ‚Irgun Gemetzels’ völlig in Panik geraten und fürchten um ihr Leben. Diese Massenflucht hat zu einer Stampede geführt. Der politische und ökonomische Stellenwert dieser Entwicklung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Das Massaker in Deir Yassin ist einer der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Palästinenser und Israelis. Nicht wegen der Grösser oder der Brutalität dieser ethnischen Säuberung, sondern weil es als Frühwarnung für die geplante Entvölkerung weiterer 500 arabischen Dörfer und Städte in Palästina und die Vertreibung 800'000 Einwohner stand.

Wir kamen und verwandelten die einheimischen Araber in Flüchtlinge. Und immer noch wagen wir es sie zu verleumden und schlecht zu machen, ihren Namen zu beschmutzen. Statt das wir uns wegen unserer Taten schämen und versuchen etwas von dem Bösen welches wir begangen wieder gut zu machen ... gehen wir her und rechtfertigen diese entsetzlichen Taten und versuchen sie sogar zu verherrlichen.

Von Nathan Chofshi ... russischer pazifistischer Zionist und Schriftsteller, der 1908 nach Palästina auswanderte. Er war Augenzeuge der Vertreibung der palästinensischen Araber und schrieb kritisch darüber bis ins Jahr 1959.

Wie die Schönheit gefälscht wird

Hier sehen wir ein Video welches die Transformation des Gesichtes einer normalen Frau in der eines Supermodel zeigt. Nicht nur wird mit Schminke und allen möglichen Make-Up-Tricks gearbeitet, sondern das Foto wird dann auch noch mit Photoshop am Computer manipuliert und „verschönert“.

Diese Retuschierung schafft ein Kunstwesen, dass es in der Realität gar nicht gibt, aber die Konzerne und die Medien wollen uns glauben lassen, wir müssen diesem Vorbild nacheifern.



"Kein Wunder ist unsere Auffassung der Schönheit verzerrt"

Dieser Film ist von dem Hersteller der DOVE Schönheitsprodukte gemacht worden, die sich rühmen, die "normale Frau" zu zeigen und gegen Verfälschung sind. Nur jetzt sind die Dove-Leute selber als Fälscher geoutet worden, dass ihre "Normale Frau" Werbung auch retouschiert ist, wie in diesem Artikel der Advertising Age steht. Ein grosser Skandal in der Werbebranche und damit sind sie völlig unglaubwürdig.



Siehe dazu: "Schönheitsoperation mit Photoshop"

Hier die Parodie von Tuffsheet über das Video:


"Gott sei Dank ist unsere Auffassung des echten Lebens verzerrt"

Sonntag, 11. Mai 2008

Vergewaltiger sind der Abschaum der Erde

Wer auf aggressive Art in den Körper eines anderen Menschen eindringt, und dadurch für immer dessen Seele und Psyche beschädigt, und eine Narbe die nie mehr weggeht hinterlässt, verdient die höchste Strafe. Egal ob sofort auf der Stelle oder später vor einem Gericht, die Ausübung der Justiz sollte entschieden und zügig stattfinden.

Viel zu oft ist dies aber nicht der Fall. Einige Vergewaltiger zahlen nie für ihre Verbrechen, egal wie oft sie dabei erwischt und blossgestellt werden. Diese Serientäter haben einen Namen, sie heissen REGIERUNGEN.

Wenn ein Vergewaltiger seine abscheuliche Tat durchführt, dann sagt er damit seinem Opfer: “Du bist kein Mensch, du bist ein Gebrauchsgegenstand, du hast keine Rechte, ich besitze dich!“ Das trifft auch zu, wenn Regierungen die Menschen vergewaltigen, sie entmenschlichen, sie durch Propaganda und durch gewaltsame Aktionen erniedrigen, und damit eine völlige Missachtung der Rechte, Identität, Gefühle und Lebensgrundlade der Opfer zeigen.

Genau wie es die Vergewaltiger auch machen und behaupten, das Opfer ist selber schuld und hätte sie provoziert, verdrehen die Regierungen auch völlig die Tatsachen. Um ihre Verbrechen zu rechtfertigen, wird mit Hilfe der gesteuerten Medien, das Opfer zum Täter erklärt und sie, die Täter, stellen sich als scheinheilige Opfer hin.

Ja, dieser perfide Trick geht noch weiter und es wird die berechtigte Abwehr und der Widerstand gegen diese Vergewaltigung dann als Angriff bezeichnet, als Terror, gegen den man vorgehen muss. Eine unverschämte Lüge und Verfälschung der Realität!

Die wirklichen Verbrecher und einzigen Terroristen sind die Regierungen selber.

Laut den Hofberichterstattern, den etablierten Massenmedien, den Propagandaorganen der Regierungen, ist es den Libanesen, den Irakern, Afghanen und selbstverständlich überhaupt nicht den Palästinensern erlaubt sich gegen die ständige Vergewaltigung die sie über sich ergehen lassen müssen zu wehren. Sie dürfen nicht sich selber, ihre Familien und ihre Länder gegen die aggressive Invasion, brutalste Vertreibung, militärische Okkupation, ethnische Säuberung und Massentötung verteidigen.

Dieser völlig verständliche und berechtigte Selbstschutz der vom Westen geschundenen Völker, wird grundsätzlich als „Terror“ diffamiert und als Ausrede genommen, um noch mehr Verbrechen zu begehen, alles mit der Lüge verkauft: „Wenn wir sie nicht dort bekämpfen, müssen wir es hier machen“ oder „Wir machen es nur als Selbstverteidigung“.

Durch die Verwendung einer gezielten pervertierten Sprache, in Kombination mit einem Tsunami an Lügen und massiver Geschichtsfälschung, haben die westlichen Regierungen, und als Haupttäter, das amerikanische und israelische Regime, es geschafft, effektiv die arabische Nation zu entmenschlichen, um sie systematisch vergewaltigen zu können.

Die Doppelmoral ist für alle klar zu erkennen.

Die häufigsten und schlimmsten Verbrechen werden durch diese beiden „Supermächte“ begangen, und die Menschen die sie überfallen, vertreiben, besetzen und in die Steinzeit bombardieren müssen es einfach über sich ergehen lassen, niemand schützt sie, die ganze Welt schaut weg und duldet die kriminellen Taten der Weltverbrecher.

Wenn die USA oder ein anderes westliches Land erobert werden würde, dann wäre es selbstverständlich das gute Recht eines jeden Bürgers sich zu bewaffnen und die Invasoren zu bekämpfen. Jeder Patriot würde es ohne Frage tun. Niemand würde es wagen zu sagen, wir müssen uns wehrlos ergeben. Aber von den Arabern wird das verlangt. Sie sollen sich einfach hinlegen, die Beine breit machen und die Schande über sich ergehen lassen.

Was für eine unglaubliche Erniedrigung die da verlangt wird.

Auch die Engländer haben im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg die US-Patrioten, die für ihr Land und gegen die britischen Besatzer kämpften, als Terroristen bezeichnet. Die Briten haben auch damals die Amerikaner als Rebbellen, Aufständische und Abtrünnige hingestellt, als die Bösen und sich selber als die Guten. Es ist üblich, dass der Verbrecher an der Macht seine Schandtaten so rechtfertigt.

Jetzt machen es die Amerikaner und ihre westlichen Vasallen genau so mit der arabischen Nation.

Wie alle Wiederholungstäter, die immer wieder davon kommen, oder die man davon kommen lässt, meinen die Verbrecher sie können machen was sie wollen, sie sind unantastbar, sie können ihren Willen jedem Opfer aufzwingen und einfach die nächste Vergewaltigung durchziehen.

Die kriegsgeilen Regierungen in den USA und Israel bedrohen den Iran mit ihren gewaltsamen Plänen, und niemand hält sie zurück. Sie werden weder für ihre vergangenen Verbrechen bestraft, noch verhindert man ihre zukünftigen.

Die US-Navy ist vor der Küste des Libanon und des Iran mit ihren Bomben und Raketen bestückten Schiffen aufgefahren, es wird von einem Atomangriff und völliger Vernichtung des Iran gesprochen, laufend werden wieder die Lügen über eine Gefahr aus dem Atomprogramm des Iran und Syrien erfunden, es wird ohne einen einzigen Beweis zu haben behauptet, der Iran unterstützt die „Terroristen“ im Irak, Libanon und in Palästina, deshalb muss man „präventiv“ zuschlagen.

Die Serientäter suchen nur eine Ausrede um über das nächste Opfer herfallen zu können ... und wenn sie einen Grund wieder selber erfinden und inszenieren müssen.

Diese Vergewaltiger sind der Abschaum der Erde!

Freitag, 9. Mai 2008

Ein Bild spricht Tausend Worte

Die Zeitung The Washington Post wird kritisiert, weil es dieses Foto auf der Titelseite gezeigt hat. Für viele Amerikaner ist es falsch so ein Bild zu veröffentlichen, aber es ist in Ordnung durch den verbrecherischen Krieg Kinder zu ermorden. Hauptsache man sieht nichts davon. Für mich sind diese Leute alle krank!

Von Helen Thomas

Einige Leser haben sich über die Washington Post aufgeregt, weil sie ein Foto der Associated Press veröffentlicht hat, welches ein schwer verwundetes irakisches Kind zeigt, welches aus den Trümmern seines Hauses in Bagdad nach einem „US-Bombenangriff“ geborgen wurde.

Der zweijährige Ali Hussein starb dann später im Spital.

Wie der bekannte Satz lautet, ein Bild spricht Tausend Worte, zeigt dieses Foto die wirklichen Schrecken dieses Krieges.

Keine Seite ist schuldlos an der Tötung von irakischen Zivilisten, aber Amerikaner sollten ihre eigene Verantwortung für die Tötung und Schmerzen die sie bei Unschuldigen verursachen erkennen.

Der Ombudsman der Post, Deborah Howell, sagte, etwa 20 Leser hätten sich über das Foto beschwert, während einige die Zeitung für die Veröffentlichung dieses krassen Bildes auf der ersten Seite lobten. Einige Mütter sagten, sie fühlten sich verletzt, weil ihre Kinder möglicherweise das Foto sehen würden, obwohl man sich schon wundern muss, ob ihre Sprösslinge nicht im TV und in Videospielen in diesen Scheinwelten schlimmeres sehen.

Seit Beginn der unprovozierten US “shock and awe - Schock und Erfurcht“ Invasion des Irak am 20. März 2003, hat die US-Regierung versucht die Medien daran zu hindern, Fotos von mit Flaggen drapierten Särgen der amerikanischen Soldaten aus dem Irak zu zeigen. Eine Klage auf Informationsfreigabe zwang die Regierung die Fotos der rückkehrenden Särge herauszugeben.



Howel sagte, einige Leser meinten, das Foto des irakischen Jungen wäre “eine Antikriegsbotschaft, andere meinten es wäre schlechter Geschmack“. So ist nun mal die Realität des Krieges.

Howell sagte, ihr Boss, Chefredakteur Len Downie, „ist vorsichtig mit solchen Fotos.“ Er meint „Wir konnten selten die Auswirkungen des Krieges auf die Menschen im Irak zeigen. Wir haben entschieden, dies war eine ausserordentliche Gelegenheit mit einem ausdrucksstarken Bild es zu machen.

Es ist für mich unklar, warum es als “ausserordentlich” eingestuft wurde. Nach fünf Jahren Krieg, soll es DAS BILD sein, das alles sagt?

Howell sagte, sie hätte Hunderte Titelblätter der US-Medien im Internet überprüft, sah aber das AP Foto sonst nirgends.

Dies bringt mich zur Überlegung, warum die Medien sich davor scheuen, die Geschichte der zivilen Opfer im Irak zu erzählen. Die Journalisten und Redakteure waren während des Vietnamkrieges viele mutiger. Vor was haben sie jetzt Angst?

Wer kann die schockierenden Bilder über das kleine vietnamesische Mädchen vergessen, welches die Strasse runterlief, nach einem US-Bombenangriff mit Napalm? Und wer kann das Bild des südvietnamesischen Polizeichef Nguyen Ngoc Loan vergessen, der einem jungen Viet Cong die Pistole an die Schläfe hielt und auf offener Strasse in Saigon hinrichtete?

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die amerikanische Öffentlichkeit sich wegen der Verbreitung dieser Bilder aufregte. Waren wir damals mutiger? Oder vielleicht hatten wir mehr Gewissensbisse?

Selbstverständlich war das Pentagon nicht über die Bilder die in dieser Zeit aus Saigon kamen sehr erfreut. Die meisten Amerikaner fanden sie entsetzlich, als weiterer Beweis für die missratene Unternehmung in Vietnam. Die Amerikaner gingen auf die Strasse um zu protestieren und schlussendlich haben sie Präsident Lyndon Johnson überzeugt, seine Träume für eine Wiederwahl 1968 aufzugeben.

Einige Amerikaner meinen, dass die Medien am verlorenen Krieg in Vietnam schuld sind. Blödsinn.

Johnson wusste, der Krieg ist nicht gewinnbar, speziell nach der Tet Offensive 1968 und dem darauf folgenden Verlangen von Armeegeneral William Westmoreland 200’000 zusätzliche Truppen zu entsenden, wo doch schon 500'000 bereits in Vietnam waren.

Das Pentagon hat darauf von oben entschieden, eine bessere Kontrolle über die Informationsverbreitung bei einem zukünftigen Krieg auszuüben.

Dies führte den Verteidigungsminister Donald Rumsfeld dazu, ein Büro für Desinformation am Anfang des Irakkrieges zu gründen. Es wurde dann später wieder aufgelöst, nach dem die Medien aufheulten.

In letzter Zeit haben wir die Propagandaversuche des Pentagon gesehen, in dem sie pensionierte Generäle coachten um den Irakkrieg zu verkaufen, wenn sie einen TV-Auftritt als angebliche Militärexperten hatten. Die Enthüllung der New York Times über diese dressierten Generäle, hat einen Schatten über ihr Ansehen gelegt.

Viel zu oft in diesem Krieg, haben die Nachrichtenmedien die Öffentlichkeit von den Leiden, welche die Amerikaner und die Iraker erleben, abgeschirmt.

Es ist nicht die Aufgabe der Medien die Nation vor der Realität des Krieges zu schützen. Im Gegenteil, es ist ihre Aufgabe die Wahrheit den Menschen zu erzählen. Die können sie schon verkraften.

Mittwoch, 7. Mai 2008

Polizei schlägt Verdächtige brutal zusammen

Die Helikopter-Kamera von Fox-News zeichnet auf, wie eine ganze Schar an Polizisten in Philadelphia USA drei Verdächtige aus ihrem Auto zerren und brutal zusammenschlagen, mit Fusstritten und Knüppeln bearbeiten. Wie ich schon oft geschrieben habe, Amerika ist ein Polizeistaat geworden. Die Polizei macht was sie will und schlägt Leute, speziell Schwarze, brutal zusammen. Schaut euch dieses Video an:



Da fällt einem nichts mehr ein. Angeblich sollen die Verdächtigen mit einer Schiesserei zu tun gehabt haben, nur was die Polizisten hier machen ist ein Verbrechen. Auch mutmassliche Kriminelle haben Rechte, die man nicht mit Füssen treten darf.

Hier die lange Version:

Interview mit Frank Höfer

Ein E-Mail-Interview mit dem Filmproduzent Frank Höfer “Unter Falscher Flagge”, Leipzig/Hamburg 22.4.08 von Cornelius Müller


Frank Höfer, warum noch ein Film zum 11.9? Ist nicht schon alles gesagt worden?

Höfer: Es ist vieles gesagt worden. Aber mit Sicherheit nicht die Wahrheit. Solange die Mainstream-Medien immer noch die Spukgeschichte von Osama und seinen 19 Räubern verkaufen, kann es gar nicht genug Filme über den 11.9. geben, die zur Zielsetzung eine Aufklärung über die tatsächlichen Geschehnisse haben.

Der bisher erfolgreichste 9/11-Film „Loose Change“ ist in zahlreiche Sprachen übersetzt worden, im Internet gehört er zu den meist gesehenen Filmen überhaupt. Gibt es Aspekte, die nach Ihrer Meinung bei „Loose Change“ zu kurz kommen? Was ist anders in Ihrem Film?

Höfer: "Loose Change" ist zu Recht erfolgreich geworden. Allerdings nicht weil er etwa gut recherchiert gewesen wäre, sondern weil es der erste Film überhaupt war, der die offizielle Version hinterfragte. Zu kurz ist allerdings einiges gekommen. "Loose Change" besteht nur aus Behauptungen ohne Beweisführung. Und aus diesem Grund kann "Loose Change" auch nicht Anspruch auf Glaubwürdigkeit erheben. Genauso wenig wie eine Bushregierung, die ihrerseits auch die offizielle Version beweisen können sollte, was sie aber anscheinend nicht tut. Mit "Unter falscher Flagge" wollte ich die in Loose Change und auch in anderen Filmen genannten Fakten für die deutsche Öffentlichkeit aufbereiten, da ich feststelle, dass dieses Thema in Deutschland ja nahezu lächerlich zu sein scheint - übrigens ganz anders als in all unseren Nachbarstaaten!

Die wirksamste Methode der Mainstreammedien, politisch unbequeme Fakten an der Öffentlichkeit vorbei zu dirigieren, ist Ignorieren. Wie produziert man einen Film, von dem anzunehmen ist, dass Absatzmöglichkeiten in den etablierten Medien wie Filmverleih und TV-Sender von vornherein auszuschließen sind? Wie finanziert man eine solche Unternehmung?

Höfer: Idealismus. Ich glaube einfach daran, dass die wirklich Verantwortlichen für 9/11 nicht ungestraft davon kommen sollten. Von daher stand fest, dass die Frage, ob der Film produziert wird oder nicht, nicht eine Frage des Absatzes war. Finanziert habe ich ihn letztlich aus der eigenen Tasche. Immerhin kaufen manche Leute den Film über meine Internetpräsenz NuoViso, wo er allerdings auch kostenlos zum Ansehen und Runterladen zur Verfügung steht.

Die NuoViso Filmproduktion zeichnet sich insbesondere durch aufklärerische Inhalte aus, sie wagt sich auch an Themenfelder, von denen Andere die Finger lassen, weil sie medial negativ vorbelastet sind, wie z.B. das UFO-Phänomen. Können Sie etwas zur Entstehung von NuoViso sagen? Was ist die zentrale Idee hinter diesem Projekt?

Höfer: In den Massenmedien werden diese Themen totgeschwiegen oder lächerlich gemacht, weil das "von oben" so gewollt ist. Die meisten Menschen glauben leider alles, was sie im Fernseher sehen. Dabei hinterfragen sie nicht, welche Interessen dahinter stecken und wer sie da letztlich tagtäglich mit Informationen, Nachrichten und vermeintlich "bildender" Unterhaltung auf höchstem Niveau bombardiert. Man verwechselt Meinungsfreiheit mit Meinungsmache. Wir leben im demokratischen Kapitalismus. Das heißt, jeder darf seine Meinung sagen, wann und wo immer er will. Er muss lediglich mit den für ihn finanziellen Konsequenzen leben.

In diesem Turbokapitalismus hat Wahrheit keinen Wert, weil die Menschen die Wahrheit auf der sich ihre Gesellschaft gründet, einfach nicht hören wollen. Das ist ja auch allzu verständlich, wenn man sich erst einmal anfängt, mit diesen Fundamenten unserer westlichen Gesellschaft zu beschäftigen. Und genau dies macht NuoViso. Es werden Informationen in Form von Filmen und Dokumentationen angeboten. Für den Besucher völlig kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Die zentrale Idee dabei ist, ein Bewußtsein für die Möglichkeit einer besseren Welt zu schaffen, indem man die Menschen darauf aufmerksam macht, dass die gegenwärtige Entwicklung definitiv in die falsche Richtung steuert. Und das auf nahezu allen Ebenen der Gesellschaft.

„Unter Falscher Flagge“ läuft seit seiner Fertigstellung Ende 07 im Internet. In den Foren gibt es überwiegend positive Resonanzen. Viele Menschen haben nach Beschäftigung mit den 9/11-Fakten einen Bewußtseinswandel durchzogen, sehen die Hintergründe im Weltgeschehen mit anderen Augen. Welche Erkenntnis war es bei Ihnen, die Sie zu diesem Thema brachte? Was war so wichtig daran, dass ein Film entstehen musste?

Höfer: Ich beschäftige mich aus Interesse schon lange mit Verschwörungstheorien und Geheimbünden wie den bayrischen Illuminaten oder dem "Skull and Bones"-Orden, dem ja auch Präsident Bush angehört. Von daher bestand auch das Interesse an 9/11. Als ich allerdings feststellte, dass die bis dahin "ganz nett" anmutenden und unterhaltsamen Verschwörungstheorien der Realität entsprachen, und daran besteht mittlerweile auch in der Fachwelt absolut kein Zweifel mehr, war ich doch sehr schockiert. Die Tatsache, dass 9/11 nicht von Islamisten herbeigeführt worden sein kann, ist in jedem Fall ein Film wert. Und da ich als Filmemacher sowieso ständig nach Filmstoff suche, verbanden sich da zwei meiner Interessen.

Können Sie etwas über die Dreharbeiten sagen? Wie lange haben Sie an dem Film gearbeitet? Welche Schwierigkeiten gab es dabei?

Höfer: Die Dreharbeiten dauerten 2 Monate. Wir fuhren zu den Interviewpartnern aus dem Film und nach Brüssel zur "United for Truth" Demonstration für eine neue Untersuchung der Geschehnisse am 11. September. Anfang Dezember 2007 hatte ich dann entschieden, dass das gesammelte Material ausreichen sollte für einen Film. Nach zigfacher Sichtung des Materials gelang es mir, den Film letztlich an 4 Tagen zu schneiden. Schwierigkeiten während dieser ganzen Zeit gab es im Grunde nicht. Ich hatte keinen Plan und auch kein Drehbuch, sondern habe einfach darauf vertraut, dass sich der Film irgendwie von selbst ergibt und so war es dann auch.

Unter anderem besticht „Unter Falscher Flagge“ durch die nüchternen und treffsicheren Analysen der zu Wort kommenden Fachautoren Andreas Hauß,Mathias Bröckers und Andreas v.Bülow. Der Oberstleutnant Jochen Scholz mit seinen fundierten Kenntnissen der Luftraum-Überwachung entschlüsselt einfache Zusammenhänge, die zum fliegerischen Alltag gehören, in den Medien aber kaum thematisiert wurden. Wie ist es dem Filmemacher Frank Höfer gelungen, diese vier Herren für den Film zu gewinnen? Waren sich die Experten inhaltlich so einig, wie es vor der Kamera scheint, oder gab es auch Differenzen?

Höfer: Interviewanfragen habe ich zu hunderten verschickt. Unter anderen auch an sehr viele Bundestagsabgeordnete, worauf sich in manchen Fällen sogar ein Emailverkehr ergab. Bei der schriftlichen Diskussion kam ich mir letztlich aber oft ausgefragt vor, als dass man das Interesse verspürte, bei dem Projekt mitwirken zu wollen. Auch waren prominente Künstler zu Statements bereit, deren Management es ihnen aber letztlich doch untersagte aus Imagegründen.

Letztlich bin ich sehr froh darüber, dass vor allem Oberstleutnant Jochen Scholz einem Interview zustimmte. Bei den Kollegen Hauß und Bröckers war eine Zustimmung ja vorprogrammiert, da sie zusammen das aus meiner Sicht beste Buch zu den wahren Hintergründen schrieben.

Die von den USA selbst ausgehende weltweite Wahrheitsbewegung wächst von Tag zu Tag. Immer mehr Menschen erkennen, dass sie belogen werden und machen sich auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei beschäftigt sich jeder mit unterschiedlichen Quellen, Fakten, Geschehnissen. Jeder deckt irgendeine andere Sauerei auf. Natürlich kommt es dabei auch zu sehr vielen Missverständnissen und Irrtümern. Bei den Herren aus "Unter falscher Flagge" kann ich aber sagen, dass zum größten Teil Einigkeit herrschte. Auch gab ich jedem Interviewpartner den Film vorab zur Ansicht, da ich ja auch niemand ins offene Messer laufen lassen wollte. Daraus ergaben sich dann auch noch winzige Änderungen, wobei es sich aber um relativ unwichtige Details handelte.

Sie sagen: „immer mehr Menschen erkennen, dass sie belogen werden und machen sich auf die Suche nach der Wahrheit.“ Befriedigt wird diese Wahrheitssuche in erster Linie durch das Informationsangebot im Internet. Allerdings ist kaum anzunehmen, dass die Mächtigen auf Dauer dabei zusehen, wie ihre Machenschaften von einer täglich besser informierten Internetgemeinde an die Öffentlichkeit transportiert werden. Wie sehen Sie die Zukunft des Internets, insbesondere als Filmproduzent?

Höfer: Ich kann nicht in die Zukunft sehen, aber sollten wir irgendwann kein Internet mehr haben, kann ich nur jeden dazu auffordern, alles zu hinterfragen, was uns dann erzählt wird. Die Erfahrung und auch die Geschichte zeigen, dass in Zeiten einer Krise die Bürgerrechte stark eingeschränkt werden. Und dass wir in eine krisenhafte Situation steuern, ist unübersehbar.

Der weltweiten wachsenden Wahrheitsbewegung von der Sie sprechen, ist es zu verdanken, dass immer mehr Zusammenhänge im politischen Hintergrundgeschehen wahrgenommen werden. Dank Internet und Video-Google werden heute die komplexen Verflechtungen und Ziele global operierender Eliten klarer erkannt als je zuvor.
Frage ist nur: Was machen wir mit diesen Erkenntnissen? Wie kann der informierte Bürger überhaupt irgendeinen politischen Einfluß ausüben?


Höfer:Ich bekomme oft zu hören, dass ein Einzelner allein nichts ausrichten kann. Dazu kann ich nur sagen, dass niemand allein ist in dieser Angelegenheit. Es gibt mittlerweile millionen von Menschen, die sich sehr wohl im Klaren darüber sind, was wirklich hinter den Kulissen der Weltpolitik abgeht. Man braucht keine durchdachte Strategie, um die Pläne der Weltelite zu durchkreuzen. Wir müssen nur sicherstellen, dass es schnellstens eine aufgeklärte Bevölkerung gibt. Und da ist wirklich jeder gefragt.

Jeder sollte darüber sprechen und nach Lösungen suchen. In der Masse sind wir stark und das Volk sollte endlich seine Rolle als politischer Führer annehmen und auch umsetzen. Das hat das Volk bisher versäumt, da es immer wieder die Macht und das Schicksal über die Menschheit in die Hände einzelner Verbrecher legt. Eine aufgeklärte Masse löst das Problem von alleine, da gibt es viele Selbstheilungskräfte innerhalb unseres Systems. Die Leute müssen nur endlich aufwachen.

Der 11.9. ist ein historisches Datum – ohne Frage. Der 1.1.09 wird, was weniger bekannt ist, ein ebenso historisches Datum sein. An diesem Tag tritt die EU-Verfassung in Kraft, das deutsche Grundgesetz ist damit endgültig ausgehebelt. Niemand mehr kann sich im Notfall darauf berufen. Erschreckenderweise ist kaum jemandem die Tragweite dieser Datumsgrenze bewusst. Nur Wenige kennen die eigentlichen Gesetzestexte. Wie gehen sie als Aufklärungsaktivist und Filmemacher mit der Aussicht auf einen kommenden Überwachungsstaat um? Wie sollten sich zukünftig Bürger verhalten, die evtl. allein durch Beschäftigung mit kritischen Themenfeldern das Kriterium „staatsgefährdend“ auslösen könnten?

Höfer: Da hat man nun solange um die Onlinedurchsuchung gestritten und sie am Ende einfach doch durchgesetzt. Und kaum war dieses Gesetz verabschiedet, schreien Schäuble und Zypries gleich noch nach dem Recht Videokameras und Wanzen in Wohnungen anzubringen. Da frage ich mich ernsthaft, was die Debatte über die Stasi soll, die nach wie vor als "das Böse" schlechthin dargestellt wird, wenn man zur gleichen Zeit die Methoden der Stasi zum Gesetz erklärt. Solange die breite Masse schweigt und blinden Gehorsam übt, kann man die Wahrheitsaktivisten schnell zu Terroristen machen, da die meisten Menschen den Unterschied sowieso nicht erkennen, wenn sie sich nicht damit beschäftigen.

Ich kann also nur dazu raten sich zu informieren, denn man kann ja schlecht eine große aufgeklärte Masse zu "Gefährdern" stilisieren.

Können Sie zuletzt noch verraten, woher die Kraft kommt, einen Dokumentarfilm in vier Tagen zu schneiden, in zwei Monaten zu drehen, dabei mehr Geld auszugeben als einzunehmen? Haben Sie vorher trainiert, oder waren Sie sehr wütend? Und: Kann man Idealismus lernen?

Höfer: Die Kraft für ein solches Unternehmen entspringt tatsächlich der Wut über die ungeheure Ungerechtigkeit, die sowohl den 3000 Opfern des 11. Septembers als auch den mittlerweile 2 Mio Toten im Irak wiederfahren ist. Und wenn man dann noch hört, dass die Amerikaner Uran-Munition im Irak verschossen haben, wodurch die Geburtenraten gesunder Kinder auf 20% gesunken ist, kann man gar nicht anders, als dieses Verbrechen ganz laut auszuschreien und beim Namen zu nennen.

Ein Film erschien mir als das geeignete Medium für meine Botschaft. Wenn es das ist, was Sie mit "Idealismus" meinen, dann weiß ich nicht, ob man dies lernen muss. Jedem Menschen ist die Gabe gegeben, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Leider fällt es vielen Menschen schwer, ein frommes und gutes Leben zu führen, da das Böse die Menschen tagtäglich in Versuchung führt.

Danke für Ihren Film - und Danke für dieses Gespräch!

"Unter falscher Flagge" ansehen.

Dienstag, 6. Mai 2008

Italiener essen weniger Pasta weil zu teuer

Wer hätte das gedacht, ausgerechnet die Italiener essen weniger Pasta weil es zu teuer geworden ist. Die globale Lebensmittelverteuerung trifft jetzt auch die geliebte Spaghetti.

Wie die Zeitung Corriere della Sera berichtet, ist der Verkauf von Pasta in Italien im letzten Jahr zurückgegangen, weil die Preise für das berühmte Nationalgericht stark gestiegen sind.

Eine Analyse der italienischen Kaufgewohnheiten durch die Confederazione Italiana Agricoltori (CIA) zeigt, die Pastaverkäufe sind im letzten Jahr um 2.6% gefallen.

Die hohen Lebensmittelpreise haben die Essgewohnheiten der Italiener im grossen Stiel verändert und es werden günstigere Lebensmittel eingekauft.

Die Pastapreise sind im letzten Jahr um 20% gestiegen, hauptsächlich weil der Weizenpreis sich verdoppelt hat.

Wegen des knapperen Haushaltsbudget ist der Verkauf von Brot, Gemüse und Früchten um 6.2, 4.2 und 2.5 Prozent jeweils zurückgegangen, genau so wie Schweinefleisch um 4.7 und Rindfleisch um 3.8 Prozent.

Dafür sind die Verkäufe von Eiern und Hühner um 4.2 und 3.8 Prozent gestiegen.

Die CIA-Studie kam zum Schluss: “Die Konsumenten bevorzugen jetzt günstigere Proteine in einer Zeit der Entbehrungen.

Die Corriere della Sera beklagt diese Veränderung der traditionellen italienischen Küche und schreibt: “Die Verkäufe gehen zurück für Produkte welche die italienische Küche symbolisiert haben. Pasta ist nicht irgendein Lebensmittel, es ist teil unserer Kultur.

Die Einkaufliste der Italiener sieht jetzt mehr nach die eines armen Studenten aus, fern von zu Hause.