Heute fanden einige Veranstaltungen der spanischen Aktivisten in Sitges und Barcelona statt. Es gab Demonstrationen im Stadtzenrum von Sitges, vor der Einfahrt zum Dolce Hotel und auf der Plaça de Catalunya in Barcelona. Die Polizei versammelte wieder ein grosses Aufgebot vor dem Zugang zum Tagungsort.
Die Gruppe "El Grupo STOPSECRETS" organisierte die in Sitges um 11:00 Uhr und die "La Asociacion por la verdat del 11-S" die in Barcelona um 17:30 Uhr.
Hier einige Bilder des Tages:
Polizei wo man hinschaut:
Daniel Estulin erzählt uns seine Sicht der Dinge ...
... und signiert sein neuestes Buch für seine Fans:
Charley Skelton im Gespräch mit einem lokalen Aktivisten:
Heute gönnen sich die Bilderberger traditionell einen freien Nachmittag und unternehmen einen gemeinsamen Ausflug mit kleineren Reisebusse. Eine Verfolgung war unmöglich, die Strassen wurden für alle Autos die hinterherfahren wollten gesperrt, bis die Kolonne auf der Autobahn in Richtung Norden verschwand.
Andere die nicht am Ausflug teinehmen wollten spielten eine Runde Golf oder verbrachten die Zeit anderweitig. Um 17:00 beginnt die nächste Sitzung bis zum gemeinsamen Abendessen.
Die Fahrzeugkollone mit den Teilnehmern des Ausflugs sind um 16:30 Uhr zurückgekehrt.
Vielleicht kann einer der Leser helfen die Person in der ersten Reihe zu identifizieren. Mit Doppeklick kann man das Bild vergrössern. Man sieht, der Mann hat ein weisses Bändchen mit Ausweis um den Hals, ist somit ein Mitglied der Bilderberger. Wir haben überhaupt viele Fotos von Gesichtern die wir nicht erkennen können. Wahrscheinlich wird extra eine Seite eröffnet, wo alle Portraits veröffentlicht werden, damit es einen Wettbewerb gibt, finde die Bilderberger.
Alle Fotos Copyright 2010 ©ASR
Was übrigens bei niemanden ein Thema ist, der über Bilderberg berichtet, die Ehefrauen spielen eine wichtige "soziale" Rolle bei diesem Treffen. Sie sind auch dabei, wie zum Beispiel bei diesem Ausflug, der hauptsächlich für sie organisiert wird. Niemand schreibt, dass einige Bilderberger ihre Ehepartner mitbringen, die aber völlig getrennt und ohne Aufsehen zum Hotel gebracht werden. Während den Sitzungen lassen sie sich im Wellnessbereich zum Beispiel verwöhnen, der übrigens ganz gut ist im Dolce. Ich weiss das, denn vor ca. drei Wochen war ich dort ;-)
Hier sieht man die Bilderberger beim Mittagessen auf der Terasse des Restaurants auf der Rückseite des Hotels:
Nach meinem Anruf im Dolce, um einen Tisch für vier Personen für heute Abend zu reservieren, wurde mir vom Hotelpersonal gesagt, das wäre nicht möglich, weil der Präsident und die Königin anwesend sind. Probieren kann man es ja. Letztes Jahr in Griechenland hat es so geklappt, wie ich berichtet habe und mit einer Rechnung beweisen konnte.
Weitere Personen die wir an Hand von Fotos identifizieren konnten:
- Königin Beatrix der Niederlande
- Daimler Chef Dieter Zetsche
Damit haben wir die Bestätigung, der spanische Regierungspräsident José Luis Rodríguez Zapatero, Königin Sofía, Konigin Beatrix, Dieter Zetsche sind bei Bilderberg dabei. Langsam bekommen wir die Liste der Teilnehmer zusammen, die auch glaubwürdig ist.
Informationsaustausch mit Jim Tucker:
Möchte mich bei allen bedanken, die bis jetzt mitgeholfen haben die Berichterstattung zu ermöglichen.
Es ist heute so heiss hier, ich spring mal ins Wasser um abzukühlen ;-)
Hier gehts weiter: Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 5
Samstag, 5. Juni 2010
Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 4
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Freitag, 4. Juni 2010
Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 3
Heute ist es um den Tagungsort ruhig, denn fast alle Teilnehmer sind angekommen und die Konferenz ist in Gange. Deshalb nehmen wir etwas Zeit für uns, holen den Schlafmangel nach, geniessen die spanische Sonne und tauschen Informationen mit Kollegen aus, bevor wir die nächste Aktion starten.
Eine kurze Verschnaufpause liegt auch mal drin:
Bei der Gelegenheit möchte ich mich bei unserem Fotografen "Franz" bedanken, der unermüdlich mit der Kamera für uns unterwegs ist.
Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm und jeder der wie ein Aktivist oder ein Reporter der alternativen Medien aussieht, wird von der Polizei angehalten und nach Kameras durchsucht. Das passierte auch Guardian Journalist Charley Skelton heute, den sie offensichtlich unter Beobachtung haben.
Bei der Demonstration gestern Abend konnte ich beobachten, wie zwei Polizisten in Zivil den Umzug beschatteten. Sie verhielten sich recht auffällig, in dem sie in ihre Hand reinsprachen und ein Knopf im Ohr hatten (lach).
Interessant ist was die Devisenmärkte machen. Der Euro stürzt weiter ab. Der Kurs liegt jetzt unter 1,40 gegenüber dem Franken bei 1,3926. Scheinbar werden grosse Bestände an Euros abgestossen.
Charley Skelton bei der Arbeit:
Ein Teilnehmer mit Bodyguards wird zur Tagung chauffiert:
Matthias Nass von "Die Zeit":
Fotos von infocon.ro
Nach Rücksprache mit Daniel Estulin bestätigt er, 2010 ist das erste Jahr, wo keine Teilnehmerliste vorab zugänglich ist. Die Geheimhaltung ist extrem und die Angst vor der Preisgabe von Namen und Sicherheitsbedenken ist gross. Deshalb sollen auch einige Personen die sonst dabei sind dieses Jahr nicht angereist sein.
TVE berichtet:
Wechselt die Polizei auf unsere Seite?
Es gibt zwei Sorten Polizisten in Sitges. Die welche stur Befehle befolgen und die welche von ihrem Einsatz nicht mehr so überzeugt sind und ein Gewissen haben. Laut lokalen Medien hat sich die catalanische Polizei darüber beschwert, warum sie ein privates Treffen beschützen müssen, auf Kosten der Steuerzahler. Hier ein Video welches die Behinderung zeigt:
Es gibt auf der anderen Seite unbestätigte Meldung, einige Polizisten hätten die Fronten gewechselt. Sie sollen über die Aufklärung der Aktivisten gesagt haben, danke für die Information, wen wir da überhaupt beschützen, das wussten wir gar nicht. Sie gingen auf die Demostraten zu und sagten ihnen das. Ein Beamter soll sogar sich von seinen Kollegen mit der Aussage verabschiedet haben, ich mach das nicht mehr mit.
Am Ende der gestrigen Demonstration wurden die Polizisten von den spanischen Aktivisten mit Spruchchören aufgefordert Menschen zu sein; "Habt ein Herz, wenn die welche ihr schützt weg sind, werden wir immer noch da sein!" oder "Ihr beschützt Kriminelle und Mörder." Vielleicht hat das bei einigen gewirkt.
Weitere Teilnehmer sollen sein:
- Bill Gates, grösster Microsoft Aktionär, Bill & Melinda Gates Foundation
- James B. Steinberg, US-Vizeaussenminister
- Königin Beatrix der Niederlande
Gespräch mit Josef Ackermann in Sitges
Wir wissen Herr Ackermann ist in Sitges. Deshalb beauftragte ich eine Person in Deutschland ihn im Dolce Hotel anzurufern, mit der Bitte um einen Rückruf. Es musste eine deutsche Nummer sein. Selbstverständlich haben wir nicht mit einer Reaktion gerechnet.
Der junge Mann rief um ca. 9:00 Uhr im Hotel an und bat um eine Verbindung mit Herrn Ackermann. Die Reception stellte durch und meldete aber, er sei nicht in seinem Zimmer und fragte ob man eine Nachricht hinterlassen will. Daraufhin wurde die Nummer durchgegeben.
Ob ihr es glaubt oder nicht, Herr Ackermann hat um 19:55 Uhr zurückgerufen und gefragt um was es ginge. Mein Helfer sagte, er wäre von einer Schühlerzeitung und möchte ihn gerne zu Bilderberg Fragen stellen. Herr Ackermann antwortete, er wäre gerade aus einer anstrengenden Sitzung gekommen und könnte deshalb nicht jetzt Auskunft geben. Er solle doch bitte am Montag gegen 15:00 Uhr in seinem Büro in Frankfurt sich melden.
Ist das nicht unglaublich? Ich möchte betonen, es handelt sich um keine Satire, sondern wir haben es einfach probiert und es hat geklappt.
Was sagt uns das? Erstens, er ist tatsächlich beim Bilderberg-Meeting in Sitges anwesend. Zweitens, Herr Ackermann ist ein höflicher Mensch, er ist der Bitte um Rückruf nachgekommen und hat auf die Frage eines völlig Fremden gelassen reagiert. Übrigens, unsere Angaben stimmen, es handelt sich tatsächlich um einen Redakteur einer Schülerzeitung und wir werden ihn am Montag anrufen.
Erwähnung im Guardian
Im neuesten Artikel von Charley Skelton für die britische Zeitung "Guardian" wird ASR erwähnt und verlinkt. Siehe hier. Das Thema das er anspricht, "Warum die Protestierer deine besten Freunde sind", trifft den Punkt genau. Es stimmt, wir alle hier in Sitges, die der Wahrheit nachgehen, reissen uns den Arsch auf, berichten über was hier hinter verschlossenen Türen abgeht, decken auf und protestieren, unter den schwierigsten Umständen, lassen uns von der Polizei drangsalieren und nötigen, auf eigene Zeit und Kosten ... für euch, um das schlimmste zu verhindern.
Ich bin stolz auf alle die den weiten Weg gemacht haben, die vielen jungen Leuten mit vollem Engagement, die versuchen durch Aufklärung die Welt zu wecken und damit zu verbessern. Sie machen was und schwätzen nicht nur. Wir sind eine grosse Familie hier, jeder hilft jeden, eine tolle Stimmung herrscht, alle tragen etwas bei. Hier wird Geschichte geschrieben, wir haben wenigstens etwas getan, auch wenn mehr Bonzen oben im Hotel residieren und Polizei sie beschützt, als wir hier unten an Anzahl versuchen sie aufzuscheuchen. Das gibt mir Hoffnung für die Zukunft.
Deshalb frage ich: Und wo seid ihr?
Interview mit Charley Skelton
Freeman: Du warst ja in Griechenland beim letzten Bilderberg-Treffen und jetzt hier in Spanien. Der Vergleich zwischen Vouliagmeni und Sitges, was ist deiner Meinung nach gleich oder anders?
Charley: Die Änhlichkeit ist verblüffend. Es sieht sogar gleich aus. Es ist wieder ein Urlaubsort am Meer mit einem Luxushotel auf einem Hügel und einer schmalen Strasse die hin führt. Es ist wie ein Déjà Vu und ich frage mich, wo bin ich, in Vouliagmeni oder Sitges? Wieder die Polizei überall, hunderte davon. So gesehen genau gleich. Aber auf der anderen Seite ist es völlig unterschiedlich, denn letztes Jahr waren zwei von deinen Leuten dort, Paul aus Rumänien, Gerhard Wisnewski, Jim Tucker, einige andere und ich, nicht mehr als ein Dutzend Leute, alle im selben Hotel und am Abend haben wir uns alle an einem Tisch getroffen. Hier ist es völlig anders, viel mehr alternative Medien und auch die etablierten Medien sind da, es finden Interviews statt, viele Medien aus Spanien berichten usw. Auch die britischen Medien berichten. Es gab einen Artikel im "Independent", das ist neu, und ich arbeite hier für die Webseite des "Guardian", ich glaube sie werden meine Artikel in die Printausgabe auch reinnehmen, das ist toll und neu. Vor einigen Tagen habe ich ein Interview mit BBC Radio 4 geführt ... es kommt jetzt im Mainstream an, es wird darüber geredet und nicht mehr unter dem Begriff "Verschwörungstheorie". Sie schreiben, die Bilderberg-Konferenz findet statt, das sind die Leute die teilnehmen, das ist möglicherweise ihre Agenda ... das ist alles völlig neu.
Freeman: Jetzt am dritten Tag, was ist dein wichtigster Eindruck bisher?
Charley: Ich meine, die spanischen Menschen und auch die Polizei sind viel aufgeschlossener für diese Sache als in Griechenland. In Vouliagmeni wurde ich körperlich angegriffen ... hier rollen sie wohl die Augen und es läuft unter dem Motto, "wir machen nur unseren Job", aber ich fühle viel Sympathie und sie haben einen Ort mit Katalonien gewählt, der ja bekannt ist für seine Unabhängigkeit. Es war das Zentrum des Widerstandes unter Franco. So gesehen haben die Bilderberger eine dumme Wahl getroffen, obwohl sie in keiner Weise dumm sind.
Freeman: Ja, aber mit dem Hotel selber haben sie die richtige Wahl getroffen, denn es ist abgelegen und sehr schwer zugänglich.
Charley: Ja das stimmt, sehr schwer. Es gibt deswegen Leute die durch das Gebüsch krabbeln und über die Hinterseite und über die Hügel versuchen näher ran zu kommen, um herauszufinden wer teilnimmt, da alles weiträumig abgesprerrt ist. Deshalb stellt sich für mich die Frage, muss man so viel Sicherheit durchziehen? Können sie nicht einfach mit uns darüber reden was sie da machen?
Freeman: Ja richtig. Jetzt wenn ich es so ausdrücken darf, letztes Jahr bist du etwas naiv nach Griechenland zum Treffen gegangen, hast aber sehr schnell deine Meinung geändert, speziell nachdem du sogar misshandelst wurdest. Deiner Meinung nach, was sind die Bilderberger wirklich?
Charley: Das ist eine gute Frage. Die Menschen reden über die Verschwörung der Bilderberger, ich rede lieber über die Bilderberg-Konferenz, eine
sehr ernsthafte viertägige Konferenz ... es handelt sich hier nicht um ein Spiel. Sie reservieren sich dafür vier Tage aus ihrem vollen Terminkalender. Und guck wer alles da ist? Timothy Geithner, der US-Finanzminister, der Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann, der Vorstandsvorsitzender der Barclays Bank etc. oberste Politiker, Banker, Konzernchefs etc. ... und sie sind nicht hier um die Sonne zu geniessen. Demnach, das ist meine Theorie, geht es erstens um sehr ernsthafte Themen. Zweitens, ist es ein Treffen der Mächtigen und den nicht so mächtigen. Es gibt zwei Ebenen hier. Die gewählten Leute die nicht so viel Macht haben und die welche wirklich sagen was läuft, also zwischen denen wo man meint sie haben Macht, aber nicht wirklich welche haben, die Staatsführer und Minister, und denen die wirklich die Macht haben, also den Supermächtigen und den weniger mächtigen. Deshalb müssen wir wissen was da vor sich geht, was die gewählten Amtsträger mit den nicht gewählten Wirtschaftsmagnaten besprechen. Deshalb ist das Medieninteresse gestiegen und es ist doch nicht zu viel verlangt zu wissen was da läuft.
Freeman: Was sagst du zu der Tatsache, wir sehen mehr Leute aus der sogenannten Wahrheitsbewegung hier, so viele junge Leute auch, die helfen wollen. Auf der einen Seite um zu protestieren, aber auch um zur Aufdeckung beizutragen. Was meinst du dazu?
Charley: Wir sehen eine neue Art von Personen die entstehen, junge, politisch interessierte, Guerillajournalisten, welche die Geschehnisse festhalten und auf Youtube hochladen oder auf Webseiten veröffentlichen, eine Armee an schnell reagierenden, politsch und medienbewussten Menschen.
Freeman: Das ist ein tolles Zeichen, ein hoffnungsvolles Zeichen, oder nicht?
Charley: Ja, noch nicht wirklich eine Armee, aber eine gute Truppe.
Freeman: Dadurch berichten wir online und live in die Welt hinaus, um zu zeigen was sonst nicht so bekannt wäre.
Charley: Ja und deshalb ist das Internet so wichtig.
Freeman: Danke Charley für das Gespräch.
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Donnerstag, 3. Juni 2010
Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 2
Die Lage spitz sich zu. Die spanische Polizei ist sehr nervös und greift massiv ein, um die Berichterstattung zu behindern. Alle möglichen Zugangswege zur Hotelanlage, egal aus welcher Richtung, sind mit Polizeiautos und Mannschaften blockiert. Über 300 Beamten sind im Einsatz, ständig fahren Patroullien herum, Tag und Nacht, ein Hubschrauber kreist über die Szene.
Die schwarzen Limousinen und deren Insassen die zufahren darf man nicht fotografieren. Es wird alles getan, damit wir nicht herausfinden wer die Teilnehmer sind. Die Presse, Aktivisten und Zuschauer wurden zurückgedrängt, aufgefordert weiter weg zu gehen.
Ich wurde selber von zwei Polizisten in Zivil gezwungen die Bilder in der Kamera zu löschen. Als ich mich weigerte und sagte, das dürft ihr nicht verlangen, drohten sie mir mit Arrest für 32 Stunden, was man scheinbar in Spanien ohne Begründung machen kann. Der Typ der mit mir sprach war zwei Meter gross und sah aus wie ein Bodybuilder. Also hab ich nachgegeben, um die Lage nicht zu eskalieren. Waren sowieso Fotos die ich wiederholen konnte.
Hier einige Aufnahmen von Heute:
Weitere Bonzen die am Flughafen angekommen sind, unter anderem John Elkann, zweiter von Rechts, Enkel von Gianni Agnelli, Präsident des Fiat-Konzerns so wie Präsident bzw. Vizepräsident der Investmentgesellschaften IFI und IFIL, die das Vermögen der Familie Agnelli verwalten:
Eine Heerschar an Kamerateams und Fotografen:
Polizisten mit Mannschaftswagen sperren alles ab:
Die Aktivisten protestieren gegen die NWO:
Ein Aktivist der sich etwas daneben benahm wurde sofort verhaftet:
Reporter der spanischen Mainstreammedien berichten auch:
Hier eine Liste der Medien die anwesend sind, "Kollegen" die ich gefragt habe wer sie sind und für wen sie arbeiten:
- The Guardian (Zeitung)
- El Periodico de Catalunya (Zeitung)
- TVE National Broadcasting
- EFE Chanel International
- T5 Spanish TV
- Antena 3 TV Spanish TV
- CNN+ (spanische Spache)
- TV3 Gallart Televisiion of Catalunia
- La Sexta TV
- Kuerto TV Gruppo Prisa
- Russia Today
- USD France
- Independent Filmers
- AFP American Free Press
Unter der Pyramide sind die Seminarräume, in denen die "geheime Tagung" stattfindet:
Das Dolce Sitges wurde am 19. November 2004 eröffnet und zu der Hotelgruppe gehören noch das Dolce Fregate in der Provence Frankreich und das Dolce Bad Nauheim in Deutschland:
Mit Jim Tucker im Gespräch:
Um 19:00 Uhr startete eine Demo gegen die Bilderberger:
Der spanische TV-Sender TVE berichtete darüber und sie machten ein Interview mit mir:
Alle Fotos Copyright 2010 ©ASR
Der Skandal ist ja eigentlich der, egal was man von den Bildergern hält, sie selber sagen, es ist nur ein privates Treffen, völlig harmlos. Warum muss dann der spanische Steuerzahler den Schutz dieser Teilnehmer an einer "privaten Veranstaltung" mit einem massiven Polizeiaufgebot tragen, welches Millionen kostet? Wie können sie auch noch die Berichterstattung behindern, mit Verhaftung drohen und man ist gezwungen die Aufnahmen zu löschen? Daran alleine erkennt man wie einflussreich und mächtig sie sind.
Übrigens, die Teilnehmerliste die auf gewissen Seiten gezeigt wird ist nicht die von 2010. Bis jetzt gibt es keine neue über das aktuelle Treffen und wer das behauptet hat keine Ahnung, denn die ist erst nach dem Treffen bekannt und nicht vorher. Einer von dem ich weiss er ist da ist US-Finanzminister Tymothy Geithner. Weitere Teilnehmer wurden identifiziert als sie an uns vorbeifuhren:
- James David Wolfensohn, ehemaliger Chef der Weltbank
- Matthias Nass, Chefredakteur "Die Zeit"
- Craig Mundie - Chefstratege Microsoft
- Étienne Davignon, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission
- Eduardo Serra Rexach, ehemaliger spanischer Verteidigungsminister
- Kemal Derviş, ehemaliger türkischer Wirtschaftsminister
Farbsystem der Bilderbeger
Jeder der am Treffen teilnimmt hat einen Ausweis um den Hals hängen mit einem farbigen Bändchen. Die mit den weissen Bändern sind die Mitglieder. Gelb sind die begleitenden Assistenten. Schwarz ist das Organisationskommitte. Rot sind die von der Security und Grün hat das Hotelpersonal.
Charley Skelton hat über seine Quellen folgende Teilnehmer herausgefunden:
- Josef Ackermann, Chef Deutsche Bank
- General Jack Keane, ehemaliger Stabschef der US Army und im Vorstand der General Dynamics
- Juan Luis Cebrián Echarri, Gründer und Chef der Zeitung El Pais, CEO von Grupo Prisa, Spaniens grösster Verleger
- Richard Holbrooke, Barack Obama Sonderbeauftragter für Afghanistan und Pakistan
- Gustavo A Cisneros Rendiles, Medien Mogul aus Venezuela
- Victor Halberstadt, Professor der Universität Leiden und internationaler Berater von Goldman Sachs
- Roger Altman, Gründer und Vorsitzender von Evercore Partners
- Joaquín Almunia, spanisches Mitglied der Europäischen Kommission
- W. Edmund Clark, Vorstandsvorsizender und Chef der TD Bank Financial Group
- Jan H.M. Hommen, Vorstandsvorsitzende der ING Banken Gruppe
- Jyrki Katainen, Finanzminister Finnlands und Parteivorsitzender der Kokoomos Nationalen Koalitionspartei
Ach ja, um die massiven Sicherheitsvorkehrungen noch zu steigern hab ich heute gesehen, wie ein Patroullienboot und ein Schlauchboot mit Marinetaucher den Strandabschnitt vor dem Dolce Resort ständig bewacht.

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Mittwoch, 2. Juni 2010
Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 1
Wir sind gut in Sitges in Spanien angekommen und haben gleich einen ganze Reihe von Aktivisten getroffen. Die Zugangsstrasse zum Dolce Hotel ist bereits ab dem Kreisel von der Polizei gesperrt. Damit ist klar, das Treffen findet hier statt. Ein Hubschrauber kreist ständig über den Ort und die Sicherheitskräfte lassen niemand durch. Rund um die Uhr fahren Polizeifahrzeuge die Ringstrasse welche den Golfplatz und das Hotelgelände umgibt ab.
Anwesend sind Leute von We Are Change Frankfurt und Zürich, sowie zahlreiche spanische Aktivisten welche den Zugang belagern und mit Transparenten und Plakten versehen haben.
Charley Skellton ist auch schon hier und wir haben mit ihm gesprochen. Er berichtet für die britische Zeitung "The Guardian". Jim Tucker soll morgen ankommen.
Am Flughafen von Barcelona haben wir die Ankuft der ersten Teilnehmer beobachten können, die mit schwarzen Limousinen abgeholt und zum Tagungsort gebracht wurden.
Hier einige Aufnahmen dir wir gemacht haben:
Juan María Nin Génova, Präsident und CEO der La Caixa Bank:
Polizisten sperren die Zugangsstrasse:
Aktivisten vor der Strassensperre:
Spanische Aktivisten mit Spruchbändern:
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Diese Zufahrt ist wärend des Bilderberg-Treffen gesperrt:
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Dienstag, 1. Juni 2010
Daniel Estulin vor dem Europäischen Parlament
Estulin sprach am Dienstag vor dem Europäischen Parlament in Brüssel auf Einladung des ranghöchste EU-Parlamentariers aus Italien Mario Borghezio. Vor seinem Vortrag hat er Russia Today ein Interview gegeben.
Ich bin unterwegs nach Sitges Spanien und werde mich als nächstes von dort melden.
Laut meinen neuesten Informationen sichern ein riesen Aufgebot an Polizeikräften bereits die Hotelanlage des Dolces Resort hermetisch ab. Die Angestellten des Hotels sind durch die ungewöhnlichen Massnahmen erschrocken. Sie werden gezwungen, eine halbe Stunde früher zu kommen, um sich einer rigorosen Sicherheitskontrolle zu unterziehen. Ihr Privatleben wird durchleuchtet. Einigen hat man verboten zur Arbeit zu kommen. Andere werden gezwungen, die Nächte im Hotel zu verbringen, um jegliche Kommunikation nach Aussen zu unterbinden.
Die ersten Teilnehmer des Bilderberg-Treffen werden heute anreisen, der Rest morgen früh, wenn es dann los geht. Ich werde bestmöglich darüber berichten. Bis dann.
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Augenzeugen berichten - Ein klarer Akt der Piraterie
Die ersten Passagiere des Hilfskonvois sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt und erzählen was sie erlebt haben. Drei deutsche Linkspartei-Politiker haben die Erstürmung der Boote durch die israelische Armee als "Kriegsverbrechen und klaren Akt der Piraterie" gewertet. Der Angriff sei vollkommen unverhältnismässig gewesen, sagte der frühere Bundestagsabgeordnete und Rechtsprofessor Norman Paech am Dienstag in Berlin nach seiner Rückkehr aus Israel. Es habe sich um eine "rein zivile Mission" in internationalen Gewässern gehandelt.
Paech wies Berichte zurück, die maskierten Elitesoldaten hätten nur in Notwehr zur Selbstverteidigung scharf geschossen, weil sie mit Eisenstangen, Äxten und auch Messern angegriffen worden seien. Er habe vor der Attacke auf dem Schiff "Mavi Marmara" selber lediglich "zwei lange und einen etwas kürzeren" Holzstöcke gesehen. Er meint es wäre "nichts daran auszusetzen", wenn einzelne Passagiere versucht haben sollten, "die Soldaten zu entwaffnen".
Die beiden Bundestagsabgeordneten der Linken, Inge Höger und Annette Groth, berichteten, sie seien zusammen mit allen mitreisenden Frauen während der Erstürmung am frühen Morgen auf einem Unterdeck eingeschlossen gewesen. Ihnen sei noch unklar, ob dies von den türkischen Aktivisten, die das Kommando führten, veranlasst wurde oder von den Israelis. Höger sagte: "Wir haben uns wie im Krieg gefühlt." Sie appellierte an die israelische Regierung, alle festgenommenen Aktivisten freizulassen. Die Mission habe friedliche Zwecke verfolgt. "Niemand hatte eine Waffe", sagte sie.
Die Sprecherin der Organisation Free Gaza, Audrey Bomse, warf der israelischen Regierung Piraterie vor, weil die Schiffe in internationalen Gewässern aufgebracht wurden. Die Soldaten hätten zudem Panik und Verwirrung ausgelöst, weil sie in der Dunkelheit angegriffen hätten, sagte Bomse in Larnaka, Zypern. "Dies war als friedlicher Widerstand geplant," sagte sie. "Sie hätten es tagsüber tun sollen. Wenn man mitten in der Nacht aus Helikoptern abspringt, fordert man Chaos heraus."
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Türkei – es handelt sich um Banditentum und Piraterie
Der türkische Aussenminister ist gestern sofort nach New York gereist, um bei der Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrat am Abend dabei zu sein, die von der Türkei verlangt wurde. Er sagte, Israel muss für den tödlichen Angriff auf die humanitäre Hilfsflotte zur Rechenschaft gezogen werden.
Ahmet Davutoglu sagte, Israel hat wegen des Angriffs “jede Legitimität verloren”, der mindestens 20 Friedensaktivisten den Tod brachte und viele andere verwundete. Die meisten der Getöteten waren türkische Staatsbürger.
“Ein Staat der diesen Weg geht, hat seine Legitimität als respektables Mitglied der internationalen Gemeinschaft verloren,“ sagte er während der Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrat, die einberufen wurde, um über diesen Akte der Aggression zu beraten.
Davutoglu verlangte vom Gremium eine starke Reaktion auf den israelischen Angriff und rief zu einer dringenden Untersuchung in die tödliche Attacke auf.
Der türkische Aussenminister sagte, die israelische Staatsführung muss vor ein Gericht wegen der Verbrechen gestellt werden, denn “die Aktion Israels ist ein gravierender Bruch des internationalen Rechts.“
„Das ist mit Banditentum und Piraterie gleichzusetzen,“ sagte er und fügte hinzu, „es ist Mord von einem Staat durchgeführt.“
“Israel hat ein schweres Verbrechen begangen, in völliger Missachtung der Werte, die wir seit der Gründung der Vereinten Nationen geschworen haben aufrechtzuerhalten,“ sagte Davutoglu.
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